CH633686A5 - Method of stimulating the appetite of sucking pigs, and composition for carrying out the method - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steigerung des Appetites von Spanferkelchen und zur Gewährleistung von deren Flüssigkeitsversorgung, bei dem man den Tieren ab dem ersten Lebenstag und bis zur sechsten Lebenswoche eine annähernd isotonische wässrige Lösung zur ad libitum Aufnahme zur Verfügung stellt, die eine Eisen-Glutaminsäureverbindung enthält.
Aus der norwegischen Patentschrift Nr. 128 692 ist ein Verfahren zur Fütterung von Pelztieren, insbesondere von Mink und vor allem von mit rohen Fischen gefüttertem Mink bekannt. Bei dem dort beschriebenen Verfahren soll durch die Verwendung des Eisenchelates bzw. des organischen Eisenkomplexes eine vivo Reaktion zwischen zweiwertigem Eisen und Trimethylaminoxid verhindert werden, damit die Bildung von schwer löslichen Eisenoxidhydraten, wie z.B. Goetlite und Lepidierolite, vermieden wird. Ferner wird in der fraglichen Patentschrift auch ein Zusatzfutter zur Durchführung dieses Verfahrens beschrieben.
Im Zusammenhang mit der Aufzucht von Schweinen ist es bekannt, dass Spanferkel eine Wachstumsintensität gegenüber ihrem Geburtsgewicht aufweisen, die weitaus grösser ist als bei anderen Haustieren.
Im Laufe der ersten drei Lebenswochen erreicht ein Spanferkel das 4- bis 5fache seines Geburtsgewichtes. Die Saumilch alleine entspricht zwar den meisten ernährungs-mässigen Bedürfnissen der Spanferkel während dieser frühen Wachstumsperiode, dennoch zeigte es sich, dass häufig aufgrund eines zu geringen Appetites der Ferkelchen nicht die erwünschte Gewichtssteigerung erreicht wird. Probleme bezüglich der Appetitlosigkeit der Spanferkel treten insbesondere dann auf, wenn die Tiere, ohne dass sie im Boden wühlen können, in Intensivzucht aufgezogen werden.
Wenn bei extensiven Betriebsverhältnissen die Sau mit ihren Ferkelchen im Freien weidet, erhalten die Ferkelchen durch das Wühlen in der Erde genügend Erdpartikel und aufgrund des Eisengehaltes der Erdpartikel auch eine ausreichende Versorgung mit Eisen, so dass das Problem bezüglich einer Appetitlosigkeit der Spanferkelchen nicht anzutreffen ist.
In den meisten Erdarten ist der Eisengehalt zwar ziemlich niedrig, aber die meisten Erdbakterien nützen Eisen in ihrem Stoffwechsel aus. Das Einverleiben von Eisen in das Körperprotein der Mikroorganismen führt zur Bildung von Eisenpro tein-Chelaten, die von den Ferkelchen zusammen mit der Erde aufgenommen und sehr gut ausgenützt werden. Der Eisenstoffwechsel in den Mikroorganismen dient indessen als interessantes physiologisches Modell u.a. für das Verständnis der Eisenabsorption bei Schweinen.
Es wurde auch bereits versucht, eine Appetitsteigerung bei Spanferkelchen zu erreichen, die in intensiver Käfighaltung gehalten wurden, indem man ihrem Futter Erde zumischte. Dies ist aber bei intensiven Betriebsverhältnissen ziemlich arbeitsraubend und auch eine Methode, die in den meisten Fällen nicht ausreichend wirksam ist, vermutlich aufgrund der stark variierenden Eisenkonzentrationen in der Erde und der Möglichkeit eines Absterbens der Erdbakterien, falls nicht wirklich frische Erde verfüttert wurde.
Während der letzten 15 bis 20 Jahre war die sicherste und am meisten verwendete Methode zur Erreichung einer Appetitsteigerung bei Spanferkelchen die Eisenzuteilung durch eine intramuskuläre Injektion hochmolekularer Eisendex-trane. Bei dieser Methode wurde an die Tiere mit einer Injektion 100 bis 200 mg Eisen verabreicht. Durch diese intramuskulären Injektionen konnte eine gute Appetitsteigerung bei den Tieren erreicht werden. In der Praxis ist diese Methode natürlich wegen des grossen Arbeitsaufwandes und der Einhaltung von hygienischen Verhältnissen bie der Injektion sehr umständlich.
Es wurde auch versucht, dem Futter Eisenverbindungen in Form von Pulvern, Pellets oder Pasten zuzusetzen, in diesem Fall konnte aber nicht immer die gewünschte Appetitsteigerung bei den Spanferkelchen erreicht werden.
In der USA Patentschrift 3 259 500 wird eine Arbeitsweise beschrieben, bei der man an die säugenden Säue und nicht an die Spanferkelchen Eisensalze verabreicht, vorzugsweise solche von zweibasischen organischen Säuren oder der Phosphorsäure. Man hoffte, so über die Milch bei den Span-ferkelchen eine ausreichende Eisenversorgung, und damit die gewünschte Appetitsteigerung, zu erreichen. Da aber der Ubertritt des Eisens aus dem Blutplasma des Muttertieres in die Milch stark begrenzt ist (Mammaebarriere), ist der Erfolg einer derartigen Arbeitsweise überaus unsicher.
Es ist heute bekannt, dass Eisen im Futter durch den Ventrikulus, wo ein niedriger pH-Wert herrscht, und in das nachfolgende alkalische Duodenum und Jéjunum geht, wo die Absorption des Eisens stattfindet. Der Ventrikulussaft ist hinreichend sauer, so dass das Eisen bei Gegenwart von reduzierenden Substanzen als zweiwertiges Ferrosalz verbleibt. Heute weiss man, dass Eisen in zweiwertiger Form (Fer-roverbindungen) rascher und wirksamer absorbiert wird als das dreiwertige Eisen (Fernverbindungen). Im Duodenum bilden unterschiedliche gegenwärtige Komponenten, wie Aminosäuren, Nitrate und Zuckerarten, komplexe Verbindungen mit dem Eisen, welche dieses löslich machen und es zur Absorption in Lösung halten.
Dieser Chelatiervorgang erhöht die Eisenabsorption im Duodenum wesentlich.
Anderseits führen u.a. Karbonate, Phosphate und Phy-tate zu Ausfällung von Eisen in einer unlöslichen Form, die mitsichführt, dass Eisen in sehr geringem Ausmass absorbiert werden kann. Es gibt mehrere Barrieren, welche die Eisenmenge begrenzen, die durch die normalen Absorptionsvorgänge von Schweinen aufgenommen werden können. Wegen des komplexen Absorptionsvorganges, dem Eisen in einem sehr engen Bereich des Intestinaltractus ausgesetzt wird, rechnet man üblicherweise damit, dass nur 2 bis 10% des Eisengehaltes im Futter vom Schwein absorbiert und ausgenützt werden.
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Eisen, das an organische Verbindungen, wie Proteine und Aminosäuren, gebunden ist, bildet, wie erwähnt, ein Koplex oder eine Chelat-Verbindung.
Ziel der vorliegenden Verbindung war es, ein Verfahren zur Steigerung des Appetites von Spanferkelchen und zur Gewährleistung von deren Flüssigkeitsversorgung zu entwik-keln, bei dem man den Spanferkelchen eine wässrige Lösung zur ad libitum Aufnahme zur Verfügung stellt, die eine leicht resorbierbare Eisenverbindung enthält.
Überraschenderweise zeigte es sich, dass die angestrebten Ziele erreicht werden können, indem man den Tieren zur ad libitum Aufnahme eine annähernd isotonische wässrige Lösung einer Eisenglutaminsäureverbindung zur Verfügung stellt, die einen in der Folge näher angegebenen pH-Wertbe-reich aufweist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Steigerung des Appetites von Spanferkelchen und zur Gewährleistung von deren Flüssigkeitsversorgung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man den Spanferkelchen ab dem ersten Lebenstag bis zur sechsten Lebenswoche zur ad libitum Aufnahme eine annähernd isotonische wässrige Lösung zur Verfügung stellt, die einen pH-Wert von 2,0 bis 4,0 aufweist und eine Eisen-Glutaminsäureverbindung in einer Konzentration von höchstens 2% Fe enthält.
Dadurch, dass man die fragliche Lösung den Tieren zur ad libitum Aufnahme zur Verfügung stellt, wird neben der Appetitsteigerung auch die Flüssigkeitsversorgung der Tiere gewährleistet. Bei bisher bekannten Verfahren zur Appetitsteigerung bei Spanferkelchen durch Verabreichung von Eisenverbindungen war dies nicht der Fall.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung werden die isotonischen Eigenschaften der wässrigen Eisensalzlösung durch einen entsprechenden Gehalt an Glukose erreicht, und die Lösung enthält ferner in verdünnter Form Natriumchlorid in einer physiologisch annehmbaren Konzentration.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine verdünnbare, wässrige Eisensalzlösung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Ferriglutamat in einer Konzentration von 20 mg zweiwertigem Eisen pro ml enthält und einen pH-Wert von 2 bis 2,5 aufweist. Diese Lösungen sind stabil und besitzen daher eine gute Lagerfahigkeit.
Es sei daraufhingewiesen, dass es zwar möglich wäre, die erwähnte verdünnbare Lösung in unverdünnter Form an die Tiere zu verfüttern. In diesem Fall wird jedoch das angestrebte Ziel einer Flüssigkeitsversorgung der Tiere nicht erreicht. Deshalb ist die fragliche Lösung bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens vor ihrer Verwendung so zu verdünnen, dass sie annähernd isotonisch wird, einen pH-Wert 2,0 bis 4,0 aufweist und höchstens 2% an Eisen enthält.
Bei einer täglichen Aufnahme von etwa 500 ml Flüssigkeit je Wurf empfiehlt es sich, die Konzentration derart einzustellen, dass jedes Ferkelchen 30 bis 50 Mg Fe im Tag erhält. In einer derartigen Verdünnung liegt der pH-Wert zwischen 2,5 und 4, was sehr zweckmässig ist. Es ist von grös-ster Bedeutung, dass die Temperatur der Eisenlösung, jedenfalls in den ersten 8 Tagen, so nahe der Körpertemperatur (38 °C) wie möglich liegt. Dies wird derart erzielt, dass der Behälter mit der Lösung unter einer Wärmelampe beim Liegeplatz der Spanferkel gestellt wird.
Da das Füttern grundsätzlich auf einer ad libitum Aufnahme basiert und es sich erweist, dass die konsumierte Flüssigkeitsmenge mit Temperatur und Luftfeuchtigkeit und mit der Milchproduktion der Sau variiert, muss die Konzentration derart eingestellt werden, dass eine tägliche Aufnahme von 25 bis 50 mg je Ferkelchen erzielt wird.
Beispiele
Orientierende Versuche mit 6 Spanferkelwürfen von insgesamt 55 Ferkelchen wurden mit Ferriglutamat als einzige Eisenquelle vorgenommen. Eine konzentrierte Ferrigluta-matlösung mit 20 mg Fe III/ml wurde mit 500 ml Wasser verdünnt, derart, dass der tägliche Eisenzusatz je Spanferkel 30 bis 50 mg war, d.h., dass ein Wurf von 10 Spanferkelchen 15 bis 25 g (ml) der konzentrierten Ferriglutamatlösung verdünnt in 500 ml Wasser erhielt. Die verdünnte Eisenchelat-lösung wurde in einem niedrigen Trinkbehälter, der unter eine Wärmelampe gestellt wurde, verabreicht. Die Temperatur der Flüssigkeit variierte zwischen 25 und 31 °C.
Die Ferkelchen kosteten bald von der Lösung, und bereits ehe sie 7 Tage alt waren, tranken die 10 Ferkelchen im Wurf die angemessene Flüssigkeitsmenge von 500 ml.
Sämtliche Spanferkel hatten bei dieser Verabreichungsart der Eisen enthaltenden Lösung stets einen gleichmässigen Zugang zu dieser Lösung. Die erwünschte Appetitsteigerung wurde bei sämtlichen Tieren erreicht, und es zeigte sich in der sehr geringen Abweichung bezüglich der Steigerung des Körpergewichtes zwischen den einzelnen Tieren, und dies ist auch aus der weiter unten angeführten Tabelle zu ersehen, in der die Gewichtszunahme am 3. Tage bzw. 17. Tage bzw. 31. Tage bzw. 45. Tage nach der Geburt angegeben ist und ferner auch die Abweichung vom Mittelwert. Diese Abweichung ist überaus gering, wenn man bedenkt, dass die Appetitsteigerung durch eine ad libitum Aufnahme gewährleistet wurde.
Zu Vergleichszwecken wurden die mit der ad libitum Aufnahme der Eisenglutamatlösung erzielten Ergebnisse auch noch mit solchen verglichen, bei denen die Appetitsteigerung erreicht wurde, indem man den Tieren durch Injektion Eisendextran verabreichte, bzw. den Werten einer Kontrollgruppe, an die kein Eisen verabreicht wurde.
Zweck dieser Versuche war es, die mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens erreichte Appetitsteigerung mit einer solchen Appetitsteigerung zu vergleichen, die durch Injektion von Eisenpräparaten erreicht wurde, und auch die zu geringe Gewichtszunahme bei Tieren festzustellen, an welche kein Eisen verabreicht wurde. Wie aus der nachfolgenden Tabelle zu ersehen ist, sind die Unterschiede bezüglich der Gewichtszunahme bereits ab dem 17. Tag nach der Geburt deutlich, und sie sind dann ab dem 31. Tag nach der Geburt sehr drastisch.
Überraschenderweise konnte mit dem erfindungsgemässen Verfahren sogar eine etwas bessere Gewichtszunahme erreicht werden als durch die Verabreichung von Eisen mit Injektion.
Zur Vermeidung, dass die Ferkelchen der drei untersuchten Gruppen bei diesen Versuchen Eisen von anderen Quellen erhielten, wurden alle Kolben innen bis zu einer derartigen Höhe lackiert, dass die Ferkelchen von unbeabsichtigtem Zugang zu Spurenelementen von den Umgebungen ausgeschlossen waren.
Besondere Zusätze an Kupfer oder Vitaminen wurden nicht verabreicht. Nach der Geburt liefen die Spanferkelchen mit ihren Müttern herum, wurden aber in drei unterschiedlichen Weisen behandelt.
Die erste Gruppe, die in der Tabelle mit Fe-Glutamat bezeichnet wird, hatte freien Zugang zu der oben beschriebenen Lösung, und bei ihnen wurde dementsprechend die Gewichtssteigerung nach dem erfindungsgemässen Verfahren erreicht.
Die zweite Gruppe, die in der Tabelle mit FeH bezeichnet wird, erhielt am dritten Tag nach ihrer Geburt eine Injektion von Eisendextran, durch die an sie 200 mg an Fe verabreicht wurde.
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An die letzte Gruppe, die in der Tabelle als Kontrollgruppe bezeichnet wird, wurde kein Eisen verabreicht.
Ehe die Spanferkel behandelt wurden, wurden sie gewogen. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt.
Mittelwerte und Standardabweichungen bei Spanferkelchen unterschiedlichen Alters
Gruppe
Anzahl Tiere
Tage nach der Geburt
3. Tag 17. Tag 31. Tag 45. Tag
Körpergewicht Fe Glutamat in FeH
kg Kontrollgr.
10
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4
5
2,14 + 0,44 2,16 + 0,32 2,18 + 0,33
5,90 + 1,14 5,90 ±1,26 5,29 + 1,07
10,02 + 2,00 9,66 + 1,45 7,48+1,46
14,93 ±3,13 14,70 + 2,17 11,87 + 2,06
Diese orientierenden Versuche wurden mit klinischen Versuchen bei einer grossen Anzahl von Ferkelchen (214) ergänzt. Die Hauptzahl der Ferkelchen erhielten nur Eisen-glutamatlösung bei ad libitum Aufnahme, und das Körpergewicht wurde registriert. Bei sämtlichen Ferkelchen wurden sehr befriedigende Gewichtszunahmen registriert. Bei Versuchen, wo der Glutamatlösung 10% Glukose zugesetzt wurde, konnte man eine raschere Aufnahme der Eisenglutamat-lösung und eine noch bessere Gewichtszunahme der Ferkelchen konstatieren.
Als besonders günstig erwies es sich, wenn bei dem erfindungsgemässen Verfahren eine Lösung zur ad libitum Aufnahme zur Verfügung stand, die in der zur Verfügung gestellten verdünnten Form ausserdem eine physiologisch annehmbare Konzentration an Natriumchlorid enthielt. In diesem Falle wurden also mit der ad libitum aufgenommenen
Flüssigkeit auch noch Elektrolyt (Natrium) und eine isotone ls Menge an Glukose zugeführt.
Die grosse Bedeutung der Flüssigkeitsversorgung der Tiere zeigte sich auch in der gleichmässigen Entwicklung der Tiere.
Die beim erfindungsgemässen Verfahren der ad libitum 20 Aufnahme zur Verfügung gestellte Flüssigkeit hat einen niederen pH-Wert, und damit kann wirksam eine Verunreinigung dieser Flüssigkeit mit krankheitserregenden Bakterien verhindert werden. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird das Eisen in Form einer Eisenglutaminsäureverbindung 25 durch die Tiere aufgenommen. Die so aufgenommene Glutaminsäure hat ausserdem eine sehr günstige Wirkung sowohl auf den Stoffwechsel der Spanferkel als auch bezüglich der Resorption des Eisens.
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Claims (3)
1. Verfahren zur Steigerung des Appetites von Spanferkelchen und zur Gewährleistung von deren Flüssigkeitsversorgung, dadurch gekennzeichnet, dass man ihnen ab dem ersten Lebenstag bis zur sechsten Lebenswoche zur ad libitum Aufnahme eine annähernd isotonische wässrige Lösung zur Verfügung stellt, die einen pH-Wert von 2,0 bis 4,0 aufweist und eine Eisen-Glutaminsäureverbindung in einer Konzentration von höchstens 2% Fe enthält.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die isotonischen Eigenschaften der wässrigen Lösung durch einen Gehalt derselben an Glukose erreicht werden und dass die Lösung in verdünnter Form Natriumchlorid in physiologisch annehmbaren Konzentrationen enthält.
3. Verdünnbare, wässrige Eisensalzlösung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Ferriglutamat in einer Konzentration von 20 mg zweiwertigem Eisen pro ml enthält und einen pH-Wert von 2 bis 2,5 aufweist.
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