CH634261A5 - Faelschungssicheres dokument. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dokument, das vor einer unzulässigen Reproduktion in einem xerographischen Farbkopierer geschützt ist.
Es gibt viele Arten, ein Dokument falschungssicher zu machen. Überwiegend werden dabei chemische Zusätze und Mixturen verwendet, die auf die Oberfläche des zu schützenden Dokumentes entweder als Überzug aufgebracht werden oder als überdruckte Fläche auf dem Dokument erscheinen. In anderen Fällen wird das gesamte Dokumentpapier mit einer chemischen Flüssigkeit getränkt.
Mit dem Aufkommen der xerographischen Farbkopierer, wie etwa dem Xerox L-6500 Farbkopierer oder ähnlicher Maschinen und ihrer Verbreitung hat sich das Problem der Herstellung von Fälschungen durch Reproduktionen dramatisch verschärft. Die Qualität der Farbwiedergabe ist derzeit so, dass es sehr schwierig und häufig unmöglich ist zu erkennen, ob das kopierte Dokument das Original oder eine Farbkopie ist. Die Reproduktion von Schecks Anteilscheinen, Titeln u.dgl. kann auf diese Weise leicht erreicht werden. Kriminelle haben Zugang zu diesen Urkunden und ein Farbkopierer kann diese handelsfahigen Dokumente wirksam vervielfältigen, indem die Registrierungen und die Inhaberpapiere so kopiert werden, dass sie im Falle von Fahrzeugpapieren mit dem gestohlenen Fahrzeug übereinstimmen. Das Kopieren von Schecks oder anderen persönlichen Ausweispapieren kommt den Kriminellen ebenfalls zugute. Mit der Verbreitung von Kopiersystemen nimmt auch ihre Verwendung und die Möglichkeit für viele zu, unerlaubte Kopien für fragwürdige Zwecke herzustellen.
In der Patentanmeldung DE-P 2 805 146.9 ist eine Einrichtung zum Schutz von Dokumenten beschrieben, bei der eine maskierte Warnmarkierung nach dem Kopieren auf der Kopie aufgrund ihrer wirksamen Farbdichte erkennbar wird, die über der reproduzierbaren Farbdichten-Schwelle des Kopierers liegt. Die Maske hat eine Farbdichte, die unterhalb der reproduzierbaren Farbdichte des Kopierers liegt. Das Übereinanderliegen der Maske und der Warnmarkierung, das eine die reproduzierbare Farbdichtenschwelle
übersteigende Farbdichte besitzt, bewirkt, dass die Warnung auf den Farbkopien erscheint.
Diese Einrichtung hat wesentliche Vorteile gegenüber dem, was in der US-Patentschrift 3 802 724 beschrieben ist. Die erwähnte Einrichtung wurde als Lösung der Probleme gefunden, die sich aus dem Farbkopieren selbst im Hinblick auf die Tatsache ergeben haben, dass das Auflösungsvermögen des Xerox L-6500 Farbkopierers über einen grossen Farbbereich grosse Punkte verstärkt und kleinere Punkte weniger gut wiedergibt. Es wurden Versuche mit zwei verschiedenen Rastern von gleicher Tönung mit 65 Linien pro 2,54 cm einerseits und 133 Linien pro 2,54 cm anderseits von im wesentlichen gleicher Dichte ausgeführt, jedoch war das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Dagegen erwies sich die Farbdichtenschwelle als das zur Lösung der in der erwähnten Patentanmeldung erwähnten Probleme geeignete Kriterium.
Während die Belichtungs- und/oder Entwicklungszeiten der Original-Negative so verändert werden können, dass ein hinreichend gleichförmiger Ton erzeugt wird, bleibt das Unterdrücken der Warnmarkierung dem flüchtigen Beobachter verborgen, während bei sorgfaltiger Beobachtung durch ei-! : nen kritischeren Beobachter die Warnmarkierung erkennbar ist, die durch die beiden Raster von im wesentlichen gleicher Dichte verborgen worden sind.
Daher wurde ein System geschaffen, bei dem die Maskierung eine unter der reproduzierbaren Farbdichte des Kopierers bleibende Farbdichte besitzt und die Maske zusammen mit der Warnmarkierung eine Farbdichte hat, die die reproduzierbare Farbdichtenschwelle des Kopierers übersteigt.
Ziel der Erfindung ist es ein Dokument der eingangs genannten Art zu schaffen, um dem autorisierten Besitzer die Möglichkeit zu geben, die in betrügerischer Absicht hergestellten Kopien von Urkunden, Ausweispapieren, Besitzurkunden u.dgl. handelbaren oder nicht übertragbaren Urkunden zu erkennen.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 erreicht.
Es ist von Vorteil, wenn die Warnmarkierung ein Raster mit einer Rasterweite ist, die ein ganzzahliges Vielfaches der Rasterweite des Hintergrundrasters ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Nachbildung eines Positivs des VOID-Mu-sters für ein Dokument gemäss bevorzugter Ausführungsform der Erfindung zur Erläuterung der positiven Entwertungs-Markierung, was zur Herstellung eines Vorlage-Negativs zur Reproduktion verwendet wird,
Fig. 2 ein aus zwei Rastern zusammengesetztes Positiv, bei dem das Raster aus Fig. 1 von einem ähnlichen zweiten Raster mit kleinerem Punktabstand umgeben ist,
Fig. 3 ein zusammengesetztes Vorlagen-Positiv des Mas-kier-Rasters,
Fig. 4 ein vervollständigtes, mit Linien vorgedrucktes Dokument in der Form eines Schecks, und
Fig. 5 die Wiedergabe einer Art der Reproduktion des Dokumentes aus Fig. 4 mit Hilfe eines Xerox L-6500 Farbkopierers.
Bei Betrachtung der Zeichnungen muss man sich vergegenwärtigen, dass die Anforderungen des Schweizerischen Patentamtes für schwarz-linierte Zeichnungen auf weisser Oberfläche eine Erläuterung einiger Einzelheiten der Erfindung bezüglich der Rastertöne und Farbtöne recht schwer machen. Daher kommt der nachfolgenden Beschreibung erhöhte Bedeutung zu.
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In den Zeichnungen sind Punkte verwendet worden, die einen Abstand von neun Punkten auf 2,54 cm und einen Abstand von achtzehn Punkten auf 2,54 cm haben und damit 65 Linien pro 2,54 cm und 130 Linien pro 2,54 cm entsprechen, wobei diese Abstände in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung tatsächlich verwendet werden. Es hat sich erwiesen, dass dieses ganzzahlige Vielfache die besten Ergebnisse zeitigt. Natürlich können anderseits auch andere ganzzahlige Vielfache mit Vorteil verwendet werden.
Gemäss Fig. 1 ist die Warnmarkierung, nämlich das Wort «VOID» in Form von Punkten wiedergegeben. Diese Warnmarkierung 10 wird zunächst in ausgezogenen Linien in der erforderlichen Grösse ausgeführt und dann auf ein Positiv und ein Umkehrbild umkopiert. Das Bild mit ausgezogener Linie kann durch gewöhnliche photographische Vorlagetechniken gewonnen werden. Die Punkte werden in einem zusätzlichen Schritt durch konventionelle Verfahren hinzugefügt, indem nämlich mit einem gerasterten Film belichtet wird.
Gemäss Fig. 2 weist das zusammengesetzte Negativ die Warnmarkierung 10 auf, die durch einen Hintergrundraster 11 mit kleinerer Rasterweite umgeben ist. Dieses Negativ ist so präpariert, dass die Warnmarkierung 10 innerhalb des Hintergrundrasters 11 erscheint. In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Wort «VOID» mit einem 65er Raster dargestellt, wobei der Raster die Anzahl von Linien pro 2,54 cm in beiden Richtungen bedeutet.
Der Hintergrundraster 11 wird nichtkumulierend auf die Warnmarkierung 10 aufgebracht.
Wie Fig. 3 zeigt, ist ein Verschleierungsaufdruck vorgesehen, der die Warnmarkierung und den Hintergrundraster verbirgt. Der Verschleierungsaufdruck 12 wird zu einem Teil des Dokumentes, so dass noch nicht einmal ein kritischer Beobachter die Warnmarkierung 10 unter dem Verschleierungsaufdruck 12 oder als Teil des Verschleierungsaufdruk-kes erkennen kann. Die Warnmarkierung, der Hintergrundraster und der Verschleierungsaufdruck sind nicht als volle Töne, sondern als Halbtöne, Punktschattierungen, Raster oder andere Töne mit sich verändernden Dichten, die über die Grenzen auslaufen, aufgedruckt.
Fig. 4 zeigt ein Dokument, das mit den in Fig. 1-3 dargestellten Aufdrucken versehen ist, wobei das Dokument aus gewöhnlichem Papier oder üblichem Sicherheitspapier, z.B. ein Scheck sein kann. Es kann mit gewöhnlicher Tinte oder gewöhnlichem Farbstoff bedruckt werden, wie die ausgezogenen Linien und die Ziffern darstellen sollen, die als MICR-Code der ausgebenden Bank dargestellt sind.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung erfolgt der Aufdruck auf das Sicherheitspapier der Anmelderin in noch zu beschreibender Weise.
Fig. 5 zeigt das Ergebnis, nachdem ein Dokument gemäss Fig. 4 auf einem Xerox L-6500-Kopierer reproduziert worden ist, wobei man erkennt, dass die Warnmarkierung 10 auf der Kopie anstelle des Verschleierungsaufdruckes 12 erscheint.
Diejenigen Raster, die die besten Ergebnisse erbringen, sind Raster mit 55, 65, 85, 100,120,133 und 150 Linien pro 2,54 cm. Normalerweise werden Raster mit 133 und 150 Linien pro 2,54 cm zum Drucken von Halbtönen auf beschichtetes Papier verwendet, wenn eine sehr hohe Qualität der Reproduktion erforderlich ist. In diesem Fall erweisen sich 133 Linien-Raster wegen des auftretenden Moiré-Effektes als ungeeignet. Dieser Effekt ergibt sich, wenn ein 65 Linien-Raster aufgedruckt wird. Daher ist der Raster mit gleichem ganzzahligem Vielfachen besonders vorteilhaft. Die Punkte sind nicht kumulativ oder kohärent, so dass sie stufenweise oder in Phase herauskommen. Auf diese Weise werden Ir634 261
regularitäten an den Grenzen zwischen den Rastern kleingehalten.
Die Ausrichtung der Raster geschieht durch Registrierungsstifte. Die Darstellung der Warnmarkierung, des Hintergrundrasters und des Verschleierungsaufdruckes durch Raster mit ganzzahligem Vielfachen reduziert Störungen oder Interferenz an den Übergängen von Teilpunkten oder unregelmässigen offenen Flächen. Durch die Verwendung der Registrierpunkte ist es möglich, die Raster so auszurichten, dass ihre Linien parallel sind, wobei jedoch ein Raster die doppelte Rasterweite des anderen hat. Bei sorgfaltiger Ausrichtung bzw. bei sorgfaltigem Auftragen können die beiden Raster so zusammengefügt werden, ohne dass sich Punkte überlagern oder dass ein Punkt längs einer Linie entfallt.
Andere Linienraster unter 45° oder anderen Winkeln können dazu benutzt werden, die Linienzahl pro 2,54 cm des Hintergrundrasters und der Warnmarkierung auf Wunsch näher zusammenzubringen.
Der unregelmässige Hintergrundraster, wie er häufig in den Pantagraph Safety Papers der Anmelderin verwendet wird, schafft unter den meisten Umständen eine verbesserte Verschleierung. Der unregelmässige Raster bricht die regulären Linien für die Warnmarkierung zu einem gleichförmigen gerasterten Hintergrund auf.
Wenn dies auf ein Sicherheitspapier mit einem Farbaufdruck aufgedruckt wird, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten. In einer bevorzugten Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist ein drucktechnisch hier leider nicht darzustellender Weise der Verschleierungsaufdruck 12 auf einen Hintergrund aufgedruckt, der einen rosa Farbton besitzt. Das Drucken des Verschleierungsaufdruckes und der Halbtöne kann in Form von Punkten aus schwarz und grau geschehen. Wegen des Hintergrundrasters in Form von Halbtönen und dem Verschleierungsaufdruck wird die Kopierfähigkeit des Kopierers weitgehend reduziert, so dass das Linsensystem ein solches Bild nicht auflösen kann. Folglich scheint in Fig. 5 das «VOID» in rötlicher Farbe durch, während der Verschleierungsaufdruck in verschiedenen hellen Farben ausläuft, wie etwa eine Mischung aus blau, rot und grün und gelb.
Dies tritt deshalb auf, weil die Farben des Xerox-Kopie-rers aus Kombinationen von Cyan, Magenta und Gelb gebildet werden. Wenn das Zusammengesetzte ein auf einen rosa Hintergrund aufgesetztes Schwarz ist, dann erscheint die Warnmarkierung auf der Kopie in der Farbe Magenta. Die sehr fein verteilten Punkte werden durch das Linsensystem des Kopierers nicht aufgelöst und erscheinen allgemein als weiss. Der Verschleierungsaufdruck erscheint in diesem Falle allgemein als bläulicher Ton, was jedoch je nach der Einstellung des Kopierers Schwankungen unterworfen ist. Man versteht, dass ein Schwarzdruck auf einen rosa Untergrund allgemein bei Schecks verwendet wird, dass jedoch andere Farben und Färbungen in gleicher Weise wirksam sein können, hat sich aus Versuchen ergeben. So hat sich ergeben, dass Brauntöne, Dunkelgrüntöne und viele andere auch als Hintergrund geeignet sind. Es wird jedoch eine Druckfarbe vorgezogen, die sich aus den Kopiergrundfarben zusammensetzt, da auf diese Weise das Linsensystem grössere Schwierigkeiten mit der Auflösung hat und daher die vorgesehene Warnmarkierung deutlicher auf der Kopie erscheinen wird.
Die Herstellung der Druckvorlage ist schwierig. Nachdem die Warnmarkierung entworfen worden ist, wird sie zunächst auf ein Positiv und dann auf ein Negativ umkopiert und dann erfolgt eine doppelte Belichtung über Raster. Um das in Fig. 1 dargestellte Bild zu erhalten, wird ein Positiv mit 65-Raster und das Positiv der Warnmarkierung doppelt belichtet. Um das in Fig. 2 dargestellte Bild zu erhalten, wird
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zuerst ein 130-Raster mit dem umkopierten Film der Warnmarkierung ohne «VOID» doppelt belichtet. Das «VOID» wird durch erneute Belichtung des Filmes gemäss Fig. 1 hinzugefügt, das die Punkte der Warnmarkierung und des dazwischenliegenden positiven 130-Hintergrundrasters enthält. Das ergibt dann das in Fig. 2 dargestellte Bild.
Im nächsten Schritt wird ein zusammengesetztes Negativ aus einem Verschleierungsraster gebildet. Der Film mit dem Bild gemäss Fig. 1 und der Film mit dem Bild gemäss Fig. 2 (ohne Warnmarkierung «VOID») werden auf einer Gruppe von Registrierstiften überlagert, so dass das in Fig. 2 dargestellte Bild erscheint. Dann werden beide Filme belichtet und man erhält ein Positiv-Bild gemäss Fig. 2. Aus diesem Film wird mittels dem Kontaktverfahren ein Negativ hergestellt.
Dieses Negativ des Bildes gemäss Fig. 2 wird zusammen mit dem Film mit dem Verschleierungsraster belichtet, so dass ein Bild wie Fig. 3 erscheint.
Dies wird vorzugsweise in Ausrichtung mit den Stiften dadurch ausgeführt, dass zunächst die beiden Filme auf die Registrierstifte gebracht werden, und dass sie dann auf einen dritten Film doppelt belichtet werden.
Dies wird durch Doppelbelichtung sowohl des zusammengesetzten Kontakt-Negativs mit dem Verschleierungsraster erreicht.
Als Ergebnis ergibt sich ein Negativ, das als Druckvorlage verwendet wird.
Anstelle des punktförmigen Verschleierungsrasters kann auch ein Raster verwendet werden, der durch Kopieren eines nichtgewebten Stoffes von auf einer Unterlage aufgebrachten Flocken oder eines Jute- oder Leinenstoffes erzeugt wird.
Die verschiedenen Tintenfarben für den Hintergrund können ebenfalls aus konventionelleren Farben gebildet werden. Diese umfassen klare helle Farben, die von einem Raster aus Grün, Rot oder Blau gebildet werden. Es hat sich jedoeh auch ergeben, dass, wenn das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Bild aufgedruckt wird und mit einem anderen Überzug aus einem Raster kombiniert wird, die für Kopfspalten in Geschäftsformularen verwendet werden könnten. Die graue Farbe, die gesehen wird, wenn sie mit blossem Auge betrachtet wird, wird von den Farbkopien als zusätzliche Dichte festgestellt, die aus den Grundfarben des Kopierers synthetisiert werden muss. Es wird als ein dunklerer Untergrund anstelle des Graus nach dem Kopieren erscheinen, wenn der Untergrund eine andere Farbe hat.
Der Verschleierungsaufdruck hat in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ein festes Muster. Der Aufdruck kann mit den Warnmarkierungen aus einem zusammengesetzten Muster vermengt werden, wie beispielsweise ein Korbgewebemuster, Schnörkel od.dgl., so dass das Muster getrennt, jedoch das Auge verwirrt ist. Vorzugsweise wird das Pantagraph-Muster verwendet. Der Verschlei-5 erungsaufdruck kann zur zusätzlichen Sicherheit in metame-ren Farben gedruckt werden.
Alternativ können die Platten auf dem Druckstock gestapelt werden, so dass verschiedene abwechselnde Farben für den Hintergrund verwendet werden können, io Zusätzlich oder separat kann der Hintergrund mit Flächen verschiedener Farbdichten bedruckt werden, die als Verschleierungsaufdruck herangezogen werden können.
Mehrfach gerasterte Bilder bei verschieden gewählten Dichten geben einen breiteren Schutzbereich als er mit einem is einfach gerasterten Bild erreichbar ist.
Dunklere Flächen oder Blöcke verzerren bei den dunkleren Einstellungen des Kopierers markanter und tragen daher zu der erwünschten Schutzwirkung bei.
Das Aufdrucken von verschiedenartigen Formen für 20 Kopfzeilen, Photographien od.dgl. werden häufig für
Schecks verwendet und können dazu benutzt werden, die Effekte zu erzeugen, die nur auf Kopien und nicht im Original hervortreten.
An der vorstehend an Beispielen beschriebenen Erfin-25 dung sind zahlreiche Modifikationen dem Fachmann möglich. Beispielsweise können andere ganzzahlige Vielfache bei den Rastern z. B. 3:1, 3:5 und andere Kombinationen geeignet erscheinen, wobei die Grösse der Warnmarkierung entsprechend gestaltet wird. Eine Warnmarkierung im Bereich 30 von 2 mal 10 cm bis 6 mal 30 cm ist zweckmässig, obgleich andere Grössen sich später als erwünschter erweisen könnten.
Weiter können sich andere Farbkombinationen als geeignet erweisen, selbst nachdem derzeit schwarze oder dunkle 35 Brauntöne, dunkle Rottöne oder Dunkelgrüntöne sowie Dunkelblautöne bevorzugt werden, weil sie aus Cyan, Magenta und Gelb schwer zu synthetisieren sind.
Insgesamt wurde daher ein fälschungssicheres Dokument, wie etwa ein handelbares Papier, ein Inhaberpapier, 40 ein Ausweis oder andere Dokumente beschrieben, die gegenüber unerlaubtem Kopieren durch Farbkopierer geschützt werden sollen. Das Verfahren zur Herstellung eines Dokumentes, das einen Vordruck von «VOID» oder einer anderen Warn- oder Entwertungsmarkierung in einem Halb-45 ton oder einem Multiton auf dem Dokument aufweist, und Mittel zur Verschleierung dieses Musters wurden beschrieben.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- 634 2612PATENTANSPRÜCHE1. Dokument, das vor einer unzulässigen Reproduktion in einem xerographischen Farbkopierer geschützt ist, gekennzeichnet durch ein Substrat, eine Warnmarkierung (10) und einen Hintergrundraster (11), die als grosse bzw. kleine Punkte auf das Substrat aufgedruckt sind und auf dem Substrate aufgedruckt ein Tonmuster bilden, und durch einen Verschleierungsaufdruck (12) der Warnmarkierung und des Untergrundrasters, der als kleinere Punkte ebenfalls auf das Substrat aufgedruckt ist, um das Tonmuster aus Warnmarkierung und Untergrundraster durch Hinzufügen von kleinen Punkten im Bereich der grossen Punkte zu stören, so dass sie durch das menschliche Auge als von den kleinen Punkten des Tonmusters nicht unterscheidbar sind.
- 2. Dokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnmarkierung (10) ein Raster mit einer Rasterweite ist, die ein ganzzahliges Vielfaches der Rasterweite des Hintergrundrasters ist.
- 3. Dokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tonmuster (10,11) eine vom Verschleierungsaufdruck unterschiedliche Farbe hat, um Kopien des Tonmusters als Verschleierung grösserer Dichte auf einer Kopie erscheinen zu lassen.
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