CH635154A5 - Well top - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B33/00—Sealing or packing boreholes or wells
- E21B33/02—Surface sealing or packing
- E21B33/03—Well heads; Setting-up thereof
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B5/00—Use of pumping plants or installations; Layouts thereof
- E03B5/04—Use of pumping plants or installations; Layouts thereof arranged in wells
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brunnenkopf für einen Brunnen mit einem Gehäuse, dessen kammerartiger, an einen Schaltraum anschliessender Brunnenraum zumindest die hydraulischen Geräte enthält und das mittels beiderseits am Gehäuse verlaufender Schienen eines Schienensatzes horizontal verschiebbar gelagert sowie in Geschlossenstellung des Gehäuses gegenüber dem Fundament abdichtend arretierbar ist.
Bei einem bekannten Brunnenkopf dieser Art («Bohrbrunnen», R. Oldenbourg-Verlag München-Wien, 1973, Seiten 148 bis 151)istdas Gehäuse auf am Fundament befestigten Gleitschienen verschiebbar; die Verschiebbarkeit wird durch aufeinander in Gleitreibung miteinander stehenden
Schienen erreicht; da auch beim Verschieben des Gehäuses das Gewicht desselben zu überwinden ist, ist das Bewegen oder ggfs. auch Abheben des Gehäuses kraftaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brunnenkopf der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Gehäuse leicht und auf einfache Weise in seine Offen- und Geschlossenstellung bewegbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass erfindungsge-mäss der Schienensatz erste und zweite Schienen aufweist und dass die ersten Schienen des Gehäuses auf mit dem Fundament verbundenen ersten Rollen abgestützt sind und dass an diesen Schienen das Anheben des Gehäuses bewirkende Rampenflächen angeordnet sind, die beim Verschiebendes Gehäuses in die Offenstellung mit zweiten Rollen zusammenwirken.
Da nach dem Entriegeln und einem kurzen Anrollen das Gehäuse angehoben wird, wird die Bewegung in die Offenstellung wesentlich erleichtert; beim Verschieben des Gehäuses in die Geschlossenstellung wird entsprechend umgekehrt verfahren.
Zweckmässigerweise weisen die ersten Rollen einen kleineren Durchmesser auf als die zweiten Rollen. Die Rampenflächen können an beiden Enden der Schienen vorgesehen sein.
Auch ist es möglich, dass auf jeder Gehäuseseite zwei parallel im Abstand übereinanderliegend angeordnete, miteinander verbundene obere und untere Schienen vorgesehen sind, von denen die obere Schiene auf den Rollen abläuft und dass die ersten Rollen nur für die Abstützung der Unterkante der oberen Schiene und alle Rollen jedoch für die Abstützung der Oberkante der unteren Schiene vorgesehen sind; die untere Schiene kann länger sein als die obere Schiene; zweckmässigerweise weisen die beiden Schienen an einem gleichen Ende gegenläufige Rampenflächen auf.
Bevorzugterweise ist die obere Schiene in einen längeren Teil und in einen kürzeren Teil geteilt, wobei der kürzere Teil an dem dem längeren Teil zugewandten Ende ebenfalls eine Rampenfläche aufweist. Auch ist es möglich, dass die untere Schiene lediglich mit ihrer Unterkante in Geschlossenstellung des Gehäuses auf einem Dichtungsstreifen aufliegt.
Schliesslich kann am Ende des längeren Teils der oberen Schiene ein Anschlagstift vorgesehen sein.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel eines Brunnenkopfes nach der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht auf im Innern eines Gehäuses des Brunnenkopfes angeordnete Schienen
Fig. 2 einen Schnitt gemäss Linie 2-2 in Fig. 1 und
Fig. 3 denselben Schnitt in vergrösserter spiegelbildgleicher Darstellung.
Ein Gehäuse 2 für einen Brunnenraum eines Brunnenkopfes mit einer Länge von ca. 2,30 m ist durch eine Wand 1 von einem nicht dargestellten Schaltraum getrennt und mit einem doppelschaligen Mantel aus glasfaserverstärktem Polyester mit einer Schaumstoffzwischenlage frostsicher isoliert.
Das z.B. 1,50 m breite und ca. l,10mhohe Gehäuse weist an seinen Längsseiten eine nachfolgend näher beschriebene Verschiebekonstruktion 3 auf.
Im nicht näher dargestellten Fundament sind mindestens an den Längsseiten des Gehäuses 2 U-Schienen 4 eingelassen, an denen in Abständen Laschen 5 angeschweisst Sind, welche als Träger für Rollen 6,7 zwei verschiedener Grössen dienen. Die kleineren ersten Rollen 6 sind an drei inneren Laschen angebracht und weisen beispielsweise einen Durchmesser s
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von 25 mm auf. Die beiden äusseren Laschen sind mit zweiten Rollen 7 versehen, die beispielsweise einen Durchmesser von 40 mm und vorstehende Ränder 8 haben. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, verlaufen die Unterkanten aller Rollen 6,7 bündig miteinander.
An der Innenseite des im Bereich der Verschiebekonstruktion mit einer Aussparung 9 versehenen Gehäuses 2 sind über Laschen 10 zwei parallel zueinander verlaufende Schienen 11 und 12 eines Schienensatzes befestigt. Beide Schienen weisen ein Kastenprofil auf und sind mit Schraubbolzen 13,14 über Abstandhalter 15,16 mit Laschen 10 fest verbunden. Die Laschen 10 wiederum sind mit Senkschrauben 17,18 mit dem Gehäuse 2 verschraubt.
Inderin Fig. 1 dargestellten Geschlossenstellung ruht die Unterschiene 12 auf einem Dichtstreifen 19.
Beim Verschieben des Gehäuses nach links wird es durch eine an den Enden der Schiene 11 vorgesehene Rampenfläche 20 um ca. 15 mm angehoben; die Oberkante der Schiene 12 kommt jetzt mit den bündig verlaufenden Unterkanten sämtlicher Rollen 6 und 7 in Berührung, so dass das Gehäuse 2 wackelfrei verschoben werden kann. Die Ränder 8 der Rollen 7 verhindern ein seitliches Ausweichen des Gehäuses 2.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die obere Schiene 11 aus zwei getrennten Teilen, wobei der grössere Teil 21 sich von der linken Rollengruppe 7 bis zur rechten Rolle 7
erstreckt, während der kürzere Teil 22 sich von der rechten Rolle 7 bis in die Nähe der Wand 1 erstreckt.
Der kürzere Teil 22 der Schiene 11 ist ebenfalls mit einer Rampenfläche 23 versehen, die bewirkt, dass sich das 5 Gehäuse 2 beim Verschieben gleichmässig anhebt. Die untere Schiene 12 ist, wie aus dem linken Teil von Fig. 1 ersichtlich, länger als die obere Schiene 11 und weist ein stumpfes Ende auf.
Die Rampenflächen 23', 24 die spiegelbildgleich an den io Enden der Schienen 11 und 12 vorgesehen sind, dienen dazu, beim Verschieben des Gehäuses 2 in die Geschlossenstellung ein Eingreifen der rechten Rolle 7 zu erleichtern.
Das rechte stumpfe Ende des Schienenteils 21 ist mit einem Anschlagstift 30 versehen, der z.B. in einen nicht dargestellten Vorsprung an der Innenseite der entsprechenden Lasche 5 hineingesteckt werden kann, um eine Verschiebung des Gehäuses nur dann zu ermöglichen, wenn dieser Stift angehoben ist; auf diese Weise wird verhindert, dass sich das Gehäuse 2 ungewollt oder nur durch äussere Einwirkungen verschieben lässt.
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Der Anschlagstift 30 kann auch an einem entsprechenden Vorsprung an der Lasche 5 vorgesehen sein und dazu dienen, die Verschiebbarkeit des Schienenteils 22 bzw. das Heraus-25 schieben des Gehäuses ungefähr auf die Hälfte des vorgesehenen Weges zu begrenzen.
2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- 635 1542PATENTANSPRÜCHE1. Brunnenkopf für einen Brunnen mit einem Gehäuse (2), dessen kammerartiger, an einen Schaltraum anschliessender Brunnenraum zumindest die hydraulischen Geräte enthält und das mittels beiderseits am Gehäuse (2) verlaufender Schienen (11,12) eines Schienensatzes horizontal verschiebbar gelagert sowie in Geschlossenstellung des Gehäuses gegenüber dem Fundament abdichtend arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienensatz erste und zweite Schienen aufweist, und dass die ersten Schienen (11) des Gehäuses (2) auf mit dem Fundament verbundenen ersten Rollen (6) abgestützt sind und dass an diesen ersten Schienen (11) das Anheben des Gehäuses (2) bewirkende Rampenflächen (20,23') angeordnet sind, die beim Verschieben des Gehäuses (2) in die Offenstellung mit zweiten Rollen (7) zusammenwirken.
- 2. Brunnenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Rollen (6) einen kleineren Durchmesser aufweisen als die zweiten Rollen (7).
- 3. Brunnenkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Rampenflächen (20) an einem Ende und weitere Rampenflächen (23') am anderen Ende der ersten Schienen (11) vorgesehen sind.
- 4. Brunnenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Gehäuseseite zwei parallel im Abstand übereinanderliegend angeordnete, miteinander verbundene obere und untere Schienen ( 11,12) vorgesehen sind, von denen die obere Schiene (11) auf den Rollen (6,7) abläuft, und dass die ersten Rollen (6) nur für die Abstützung der Unterkante der oberen Schiene (11) und alle Rollen (6,7) jedoch für die Abstützung der Oberkante der unteren Schiene (12) vorgesehen sind.
- 5. Brunnenkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Schiene (12) länger ist als die obere Schiene (11).
- 6. Brunnenkopf nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schienen (11,12) an einem gleichen Ende gegenläufige Rampenflächen (23', 24) aufweisen.
- 7. Brunnenkopf nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Schiene (11) in einen längeren Teil (21) und einen kürzeren Teil (22) geteilt ist, wobei der kürzere Teil (22) an dem dem längeren Teil (21) zugewandten Ende ebenfalls eine Rampenfläche (23) aufweist.
- 8. Brunnenkopf nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Schiene (12) lediglich mit ihrer Unterkante in Geschlossenstellung des Gehäuses (2) auf einem Dichtungsstreifen (19) aufliegt.
- 9. Brunnenkopf nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des längeren Teils (21) der oberen Schiene (11) ein Anschlagstift (30) vorgesehen ist.
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