CH636437A5 - Artillery round having a radar reflector - Google Patents

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CH636437A5
CH636437A5 CH1267578A CH1267578A CH636437A5 CH 636437 A5 CH636437 A5 CH 636437A5 CH 1267578 A CH1267578 A CH 1267578A CH 1267578 A CH1267578 A CH 1267578A CH 636437 A5 CH636437 A5 CH 636437A5
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CH
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radar
reflector
artillery
radar reflector
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CH1267578A
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Iwan Kahn
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Contraves Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/38—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of tracer type
    • F42B12/387—Passive tracers, e.g. using a reflector mounted on the projectile
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J2/00—Reflecting targets, e.g. radar-reflector targets; Active targets transmitting electromagnetic or acoustic waves
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q15/00—Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
    • H01Q15/14—Reflecting surfaces; Equivalent structures
    • H01Q15/18—Reflecting surfaces; Equivalent structures comprising plurality of mutually inclined plane surfaces, e.g. corner reflector

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Artilleriegeschoss mit Gefechtswirkung, mit einem am Geschossheck angeordneten tripelspiegelartigen Radarreflektor für die Vermessung der Geschossflugbahn mit einem Radargerät, wobei das Kaliber des Geschosses grösser ist als die verwendete Radarwellenlänge.
Feuerleitverfahren in der Artillerie beruhen auf der Beobachtung der Treffpunktablagen von Vorschüssen oder auch auf der Berechnung von Schiessdaten aufgrund meteorologischer Angaben. Ein Feuerleitverfahren, welches die durch meteorologische Einflüsse deformierte Flugbahn von Geschossen als Grundlage für die Berechnung von Korrekturen verwendet, ist auf eine genaue Vermessung solcher Flugbahnen angewiesen. Als allwettertaugliches Messmittel werden heute fast ausschliesslich Radargeräte verwendet. Für eine passive Vermessung von Geschossflugbahnen üblicher Geschosse steht nur eine, durch die Geschossform bedingte ungenügend grosse Rückstrahlung der ausgesendeten Radarwellen zur Verfügung; damit ist die erforderliche präzise Allwettervermessung von Flugbahnen nicht gewährleistet und sie kann nur durch einen hohen Aufwand an den Radargeräten erwirkt werden. Daher ist es üblich, die Radarmessung durch speziell ausgebildete Flugkörper mit zusätzlicher passiver Radarrückstrahlung zu sichern.
Solche Flugkörper werden, ihrer Eigenschaft entsprechend, Pilotgeschosse genannt und in möglichst geringer Anzahl, vor einer Wirkung ausübenden Schiessoperation, als ins Ziel leitende, artilleristisch inoperative Vorausgeschosse abgefeuert.
Um eine möglichst gute Annäherung an die Flugbahn der nachfolgenden operativen Geschosse zu erreichen, wird ein Pi-lotgeschoss derart ausgebildet, dass die kinetischen Eigenschaften beider in dieselbe Schiessoperation involvierten Geschossarten möglichst wenig voneinander abweichen. Dies hat mehrere Konsequenzen: die Herstellung von Pilotgeschossen ist durch die Vielzahl verschiedener Geschosstypen und durch die nötige Nachbildung der meisten physikalischen Eigenschaften der operativen Geschosse aufwendig; im Feld hat die Geschützbedienungsmannschaft zwei sich gleichende, wohl zweckmässig markierte aber in ihrer Eigenschaft völlig verschiedene Geschossarten zu handhaben, was das Risiko der Verwechslung erhöht. Zudem wird die Logistik durch das Erfordernis von Pilotgeschossen zusätzlich belastet und nicht zuletzt müssen durch den Nachschub die jeweils richtigen Pilotgeschosse ausgewählt werden.
Ein Artilleriepilotgeschoss ist beispielsweise in der CH-Pa-tentschrift 550 375 beschrieben, bei dem der Geschossboden als asymmetrischer Ein-Corner-Reflektor ausgebildet ist. Es ist eine Nachbildung eines operativen Geschosses, die eine zusätzliche Radarrückstrahlung aufweist, jedoch keine Gefechtswirkung hat. Für die Artillerie-Feuerleitung ist es von Bedeutung, eine Vereinheitlichung, Vereinfachung oder eine von den gesamten realistischen Verhältnissen wenig abweichende Lösung zu finden.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Artilleriegeschoss mit Gefechtswirkung derart auszurüsten, dass es zusätzlich die Funktion eines Pilotgeschosses ausüben kann, ohne dabei die innen- und aussenballistische Charakteristik über die in der Praxis übliche Toleranzgrenze zu verändern, wobei zusätzlich dieses Ausrüsten mit wenigen Handgriffen und mit verhältnismässig billigen Mitteln durchgeführt werden soll.
Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben:
Fig. la, b montierbarer Radarreflektor, sowie dem Reflektor entsprechender hexagonaler Ausschnitt aus einem reflektierenden Feld von Tripelspiegelelementen,
Fig. 2 eine Rückstreuquerschnittmessung des in Fig. la dargestellten Reflektors, aufgezeichnet gegen die Rückstreuung eines üblichen Geschossbodens gleichen Durchmessers,
Fig. 3 zeigt die Kombination von Geschoss und Radarreflektor.
Figur la zeigt beispielsweise eine Ausführungsform eines Radarreflektors als Tripelspiegelreflektor-mit einer Anzahl von 6 Tripelspiegelelementen. Jedes Tripelspiegelelement hat drei Spiegelflächen b, welche unter einem rechten Winkel miteinander verbunden sind. Ein hexagonaler Ausschnitt aus einer Anordnung von Tripelspiegelelementen, wie Figur lb zeigt, ergibt einen sechsfachen Tripelspiegelreflektor (Hexcornerreflektor). Die Abmessungen eines solchen Reflektors richten sich nach der Wellenlänge des verwendeten Radarwechselfeldes.
Der in Figur la abgebildete Hexcornerreflektor wurde für X-Band und Ku-Band ausgelegt. Um die für Radarwellenlängen nötigen Dimensionen der Spiegelflächen b zu erhalten, wurde für den Reflektor ein Durchmesser gewählt, der das dreifache der verwendeten Radarwellenlänge beträgt. Der Reflektor besteht aus Metall, vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung folgender Zusammensetzung:
1.8 - 2.2% Silicium 0.6 — 0.8% Mangan 0.6 - 0.8% Magnesium 0.1 - 0.2% Titan 96.0 - 96.9% Aluminium
Diese Legierung ist auch unter dem Handelsnamen Anti-corodal G bekannt.
Der Rückstreuquerschnitt des in Figur la gezeigten Reflektors ist in Figur 2 im Funktionsverlauf 1 zu sehen. Als Vergleich wurde ein Geschoss ohne Reflektor ausgemessen, angezeigt durch den Funktionsverlauf 2. Die Radarfrequenz dieser Messung beträgt 9.5 GHz. Man erkennt zwischen den Aspektwinkeln +48° und — 48° einen deutlichen Gewinn an Rückstreufläche. Der Aspektwinkel wird zur Geschosslängsachse gemessen, welche zugleich das Lot bildet zu den in Fig. la mit a bezeichneten Schnittgeraden der Spiegelflächen im Ubergang von einem Reflektorelement zum anderen. In Figur 3 sieht man ein Beispiel, wie die reflektierende Vorrichtung am Geschossheck angebracht werden kann. Zu einer wirkungsvollen Befestigung wurden für das oben beschriebene Beispiel drei Schrauben von einem Durchmesser von 5 mm verwendet.
Die ballistischen Eigenschaften eines derart ausgerüsteten
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Geschosses zeigen keine signifikanten Abweichungen gegenüber einem Geschoss ohne reflektierende Vorrichtung. Um die Ausnehmungen im Reflektor, bzw. in diesem neugeschaffenen
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Geschossheck klein zu halten und um gleichzeitig eine Gewichtseinsparung zu erhlaten, wird nicht die gesamte Tiefe der Corner ausgenützt.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. 636 437
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Artilleriegeschoss mit Gefechtswirkung mit einem am Geschossheck angeordneten tripelspiegelartigen Radarreflektor für die Vermessung der Geschossflugbahn mit einem Radargerät, wobei das Kaliber des Geschosses grösser ist als die verwendete Radarwellenlänge, dadurch gekennzeichnet, dass der Radarreflektor als zusätzliches Bauteil an das Geschossheck angefügt ist.
  2. 2. Artilleriegeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radarreflektor als Mehrfach-Tripelspiegelre-flektor ausgebildet ist.
  3. 3. Artilleriegeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radarreflektor aus einer Aluminiumlegierung mit folgenden Komponenten besteht:
    1.8 — 2.2% Silicium 0.6 — 0.8% Mangan 0.6 — 0.8% Magnesium 0.1 - 0.2% Titan 96.0 - 96.9% Aluminium
CH1267578A 1978-12-13 1978-12-13 Artillery round having a radar reflector CH636437A5 (en)

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DE19797934250U DE7934250U1 (de) 1978-12-13 1979-12-05 Artilleriegeschoss
IT27898/79A IT1125921B (it) 1978-12-13 1979-12-07 Proiettile dhartiglieria
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FR7930508A FR2444253A3 (fr) 1978-12-13 1979-12-12 Projectile d'artillerie muni d'un reflecteur radar

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