CH636517A5 - Einrichtung zum erzeugen eines bildes nach der kirlian-fotografie-methode. - Google Patents

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CH636517A5 CH1238978A CH1238978A CH636517A5 CH 636517 A5 CH636517 A5 CH 636517A5 CH 1238978 A CH1238978 A CH 1238978A CH 1238978 A CH1238978 A CH 1238978A CH 636517 A5 CH636517 A5 CH 636517A5
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    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erzeugen eines Bildes nach der Kirlian-Fotografie-Methode mittels ei-, nes HF-Generators zu Diagnosezwecken am menschlichen Körper.
Bereits 1939 haben sich die Entdecker der Kirlian-Foto-grafie - Herr und Frau Kirlian - mit der Fotografie von Funkenentladungen befasst, die durch die Anwendung hochfrequenter-hochgespannter Ströme auf den menschlichen Körper festzustellen sind. Kirlian selbst beschreibt dies so: «Das Grundprinzip der Fotografie mit Hilfe von Hochfrequenzströmen basiert auf der Umwandlung von nichtelektrischen Eigenschaften des fotografierten Objekts in elektrische durch die Bewegung in einem Feld, in dem die kontrollierte Übertragung elektrischer Ladungen von einem Objekt auf einen fotografischen Film oder Leuchtschirm stattfindet». Vorbedingung für die Kirlian-Fotografie ist demnach ein elektrisches Feld, das sich nach Kirlian zwischen den mit dem Schwingkreis eines Hochfrequenzgenerators verbundenen Kondensatorplatten einstellt. Nach der gleichen Quelle wurden die Fotografien daher stets so vorgenommen, dass entweder das zu fotografierende Objekt unter Zwischenlage eines Filmes bzw. eines Leuchtschirmes zwischen die beiden Kondensatorplatten gebracht wurde oder das zu fotografierende Objekt selbst einen Pol des Hochfre-quenz-Schwingkreises bildete. Stets jedoch waren Kirlian wie auch seine Nachfolger bestrebt, grössere Luftspalten zwischen den Polen bzw. Kondensatorplatten, die die Endpunkte des Hochfrequenz-Schwingkreises darstellten, zu vermeiden.
Die Kirlian-Fotografie von belebten oder auch unbelebten Gegenständen lieferte eine Unzahl teilweise spektakulärer Bilder, die nach verschiedenen Wissenschaftlern als Abbild der jeweiligen «Energiesituation» der fotografierten Objekte gedeutet werden konnten. Dies führte dazu, dass Versuche unternommen wurden, die Kirlian-Fotografie als Diagnose-Hilfsmittel zum Erkennen krankhafter Zustände im menschlichen Körper einzusetzen.
Zwischenzeitlich experimentieren Wissenschaftler in über die ganze Welt verstreuten Laboratorien mit der Kirlian-Fotografie, ohne jedoch einen Fortschritt hinsichtlich deren Anwendung als Diagnose-Hilfsmittel zu erzielen. Dies liegt möglicherweise nicht so sehr in der Kirlian-Fotografie selbst begründet, sondern darin, dass die erzielten Ergebnisse nicht reproduzierbar waren. In den einzelnen Laboratorien wurden jeweils mit unterschiedlichen Frequenzen und Spannungen gearbeitet und ebenso mit unterschiedlichen Aufnahmesituationen. Dies insbesondere deshalb, weil man nach wie vor bestrebt ist, die beiden Enden des Oszillator-Schwingkreises des HF-Generators so nahe wie möglich an das zu belichtende Objekt, also beim Menschen auch nahe an den Körper heranzubringen. Im allgemeinen geschieht dies dadurch, dass der Körper mit dem einen Pol des Schwingkreises verbunden ist, während der andere Pol an einer irgendwie gearteten Elektrode befestigt ist, auf der, unter Zwischenlage einer lichtempfindlichen Folie bzw. eines Leuchtschirms dann das abzubildende Objekt, beispielsweise eine Fingerkuppe, aufgelegt wird. Dadurch war es nicht nur unmöglich, die Ergebnisse verschiedener Laboratorien zu vergleichen, sondern es ergaben sich bereits im gleichen Laboratorium unter gleichen äusseren Bedingungen dann unterschiedliche Ergebnisse, wenn die Einleitungsbedingungen der HF-Spannung in den menschlichen Körper durch Gemütsbewegungen des Patienten, die sich in einer Veränderung des Oberflächen-Leitwerts der Haut zeigten, verändert wurden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung zum Erzeugen eines Bildes nach der Kirlian-Fotografie-Methode zu Diagnosezwecken anzugeben, die weitgehend diese unterschiedlichen Bedingungen bei der Einleitung der HF-Energie in den menschlichen Körper ausschliesst und die auch bevorzugt solche Punkte der Diagnose über die Kirlian-Fotografie zugänglich macht, die nicht nur reproduzierbar wiederzugeben sind, sondern auch nach langjähriger Erfahrung Signalwirkung für krankhafte Zustände des menschlichen Körpers zeigen.
Eine derartige Einrichtung ist nach der Erfindung gekennzeichnet durch eine gegen den Untergrund isolierte Sitzplatte, eine vor und unter der Sitzplatte angeordnete, ebenfalls gegen den Untergrund isolierte Fussplatte, eine mit Abstand vor der Fussplatte angeordnete, wiederum gegen den Untergrund isolierte Bodenelektrode sowie eine oberhalb der Bodenelektrode angeordnete, von ihr und vom Untergrund isolierte Plattenelektrode, wobei die Bodenelektrode und die Plattenelektrode je mit einem Pol des HF-Generators verbunden sind und wobei mindestens eine der Elektroden Mittel für die Halterung von lichtempfindlichem Material aufweist.
Bei dieser Einrichtung kann der Patient auf der isolierten Sitzplatte Platz nehmen und befindet sich dann, wenn der HF-Generator an den beiden Elektroden angeschlossen ist, innerhalb eines zwischen diesen beiden Elektroden pulsierenden elektrischen Feldes. Zur Aufnahme werden nunmehr die Fingerkuppen, die die erwähnte Signalwirkung zeigen, unter Zwischenlage einer lichtempfindlichen Folie, auf die Plattenelektrode aufgelegt, während die Füsse sich auf der isolierten Fussplatte befinden. Die Einleitung der HF-Energie erfolgt also nicht direkt in den menschlichen Körper, sondern über die Luft als Dielektrikum. Dadurch können sowohl die Frequenz, wie auch die Pulsfrequenz und die Spannung des HF-Generators in weiten Grenzen frei gewählt werden, da diese Parameter durch eine Veränderung in der Leitfähigkeit der Haut bzw. des elektrischen Körpers durch das zwischengeschobene Dielektrikum kaum noch beein-flusst werden. Es ergeben sich damit reproduzierbare Verhältnisse hinsichtlich der an den Fingerkuppen oberhalb der
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filmempfindlichen Schicht austretenden Funken bzw. nach Kirlian den «Hochfrequenz-Entladungsfunken». Gleiches trifft auch dann zu, wenn der andere mit gleicher Signalwirkung ausgestattete Extrempunkt, die Unterseite bzw. Kuppe der Zehen, angesprochen wird, wobei die Zehen wiederum 5 unter Zwischenlage einer lichtempfindlichen Folie auf die Bodenelektrode aufgesetzt werden und die Plattenelektrode von dem Patienten nicht berührt wird. Auch hier geschieht die Einleitung der HF-Energie über das sich ausbildende elektrische Feld mit dem Vorzug, dass äussere Einwirkungen wie auch unterschiedliche Haut-Leitfahigkeit ohne Schwierigkeiten in tolerierbaren Grenzen zu halten sind, sich also auch reproduzierbare Funkenfiguren auf der lichtempfindlichen Folie abzeichnen.
Mit Hilfe der von dieser Einrichtung erzeugten Bilder durchgeführten Diagnoseversuche ergaben eine überraschend hohe Treffsicherheit bei der Beurteilung krankhafter Zustände, die im Gegensatz zu den bisherigen Methoden nicht subjektiv zu beeinflussen waren und auch von dem Patienten willentlich nicht zu beeinflussen sind. Es ist danach mit dieser Einrichtung möglich, präzise Aussagen über die auf der lichtempfindlichen Schicht abgezeichneten Funkenerscheinungen zu geben, die jederzeit auch andernorts und mit unterschiedlichen Patienten sowie unterschiedlichen Auswertepersonen reproduzierbar sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 die Einrichtung bei der Aufnahme von Fingerkuppen-Funken und
Fig. 2 die gleiche Einrichtung bei der Aufnahme von Funken aus den Zehenspitzen.
Ein Grundrahmen 1 ist auf Isolatoren 2 aufgelegt und mithin vom Untergrund isoliert. Aufgebaut auf diesen Grundrahmen 1 ist über einen Isolatorstab 3 eine Sitzplatte 4, die vorteilhafterweise ebenfalls aus Isoliermaterial besteht. Vor und unter der Sitzplatte 4 befindet sich eine ebenfalls aus Isoliermaterial bestehende Fussplatte 5 und davor, wiederum auf einem Isolatorkörper 6 eine Bodenelektrode 7. Endständig an einem Isolieraufbau 8 befindet sich, etwa oberhalb der Bodenelektrode 7 eine Plattenelektrode 9. Zur Kennzeichnung, dass die Bodenelektrode 7 und die Plattenelektrode 9 jeweils mit den beiden Polen des HF-Generators verbunden sind, ist die Bodenelektrode mit einem Minuszeichen (—), die Plattenelektrode mit einem Pluszeichen (+) versehen.
Bei der Aufnahme des Strahlungsgebildes der Fingerkuppen ruhen die Fingerkuppen, wie die Fig. 1 zeigt, auf der Plattenelektrode 9, während die Füsse auf der Fussplatte 5 abgestellt sind. Dadurch befindet sich der Körper in einem durch Feldlinien 10 angedeuteten elektrischen Feld, über das die Einleitung der HF-Energie in den Körper erfolgt. Gleiches trifft zu bei der Aufnahme der von den Zehenspitzen abgehenden Funkenbilder, wie dies Fig. 2 zeigt. Hierbei befinden sich lediglich die Zehenkuppen auf der Bodenelektrode 7, während die Plattenelektrode 9 nicht berührt wird. Auf der Bodenelektrode 7 wie auch auf der Plattenelektrode 9 sind vorteilhafterweise Halterungen zum Halten von Filmpapieren vorgesehen. Dadurch können diese Papiere jeweils lagerichtig eingespannt werden, so dass beispielsweise nach einer an der Oberseite des Filmpapiers erfolgten Aufnahme der Funkenbilder der Fingerkuppen an dessen Unterseite die entsprechenden Aufnahmen der von den Zehen erzeugten Funkenbilder über die Bodenelektrode 7 erfolgen können.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

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1. Einrichtung zum Erzeugen eines Bildes nach der Kirli-an-Fotografie-Methode, mittels eines HF-Generators zur Diagnosenzwecken am menschlichen Körper, gekennzeichnet durch eine gegen den Untergrund isolierte Sitzplatte (4), eine vor und unter der Sitzplatte (4) angeordnete, ebenfalls gegen den Untergrund isolierte Fussplatte (5), eine mit Abstand vor der Fussplatte (5) angeordnete, wiederum gegen den Untergrund isolierte Bodenelektrode (7) sowie eine oberhalb der Bodenelektrode (7) angeordnete, von ihr und vom Untergrund isolierte Plattenelektrode (9), wobei die Bodenelektrode (7) und die Plattenelektrode (9) je mit einem Pol (+, — ) des HF-Generators verbunden sind und wobei mindestens eine der Elektroden Mittel für die Halterung von lichtempfindlichem Material aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatte (4), die Fussplatte (5), die Bodenelektrode (7) und die Plattenelektrode (9) auf einem gegen den Untergrund isolierten Grundrahmen (1) zusammengefasst sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenelektrode (7) und die Plattenelektrode (9) jeweils an ihrer Oberseite mit Filmpapier-Halterungen ausgestattet sind.
CH1238978A 1977-12-05 1978-12-05 Einrichtung zum erzeugen eines bildes nach der kirlian-fotografie-methode. CH636517A5 (de)

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