CH637074A5 - Absackvorrichtung. - Google Patents

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CH637074A5
CH637074A5 CH290979A CH290979A CH637074A5 CH 637074 A5 CH637074 A5 CH 637074A5 CH 290979 A CH290979 A CH 290979A CH 290979 A CH290979 A CH 290979A CH 637074 A5 CH637074 A5 CH 637074A5
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CH
Switzerland
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bag
sacks
sack
filling
storage table
Prior art date
Application number
CH290979A
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English (en)
Inventor
Adolf Gradwohl
Wilhelm Stadlbauer
Original Assignee
Voest Alpine Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B57/00Automatic control, checking, warning, or safety devices
    • B65B57/02Automatic control, checking, warning, or safety devices responsive to absence, presence, abnormal feed, or misplacement of binding or wrapping material, containers, or packages
    • B65B57/06Automatic control, checking, warning, or safety devices responsive to absence, presence, abnormal feed, or misplacement of binding or wrapping material, containers, or packages and operating to control, or to stop, the feed of articles or material to be packaged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

637074
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PATENTANSPRUCH Absackvorrichtung mit einem Ablagetisch für die nacheinander einem Sackstapel entnommenen, leeren Säcke, die mit Hilfe von beidseitig im Bereich der Sacköffnung angreifenden Saugköpfen offenbar und vom Ablagetisch weg einem an eine Fülleinrichtung angeschlossenen Absackstutzen zuführbar sind, wobei die Fülleinrichtung über eine Steuerung jeweils nach dem Aufstecken der Säcke auf den Absackstutzen betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Ablagetisches (2) ein die Sackdicke bestimmender Messwertgeber (17) vorgesehen ist, dessen Ausgangssignal als Istwert an der Steuerung (16) anliegt, und dass die Steuerung (16) die Betätigung der Fülleinrichtung (11) nach einem Soll-Istwertvergleich bei einer Sollwertüberschreitung sperrt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Absackvorrichtung mit einem Ablagetisch für die nacheinander einem Sackstapel entnommenen, leeren Säcke, die mit Hilfe von beidseitig im Bereich der Sacköffnung angreifenden Saugköpfen offenbar und vom Ablagetisch weg einem an eine Fülleinrichtung angeschlossenen Absackstutzen zuführbar sind, wobei die Fülleinrichtung über eine Steuerung jeweils nach dem Aufstecken der Säcke auf den Absackstutzen betätigbar ist.
Zufolge elektrostatischer Aufladung, aber auch auf Grund eines Verklebens der nach dem Verschweissen nicht ausreichend abgekühlten, aus Folien hergestellten Säcke kommt es immer wieder vor, dass nicht ein einzelner Sack, sondern zwei aneinander haftende Säcke vom Stapel abgenommen und auf den Ablagetisch gefördert werden. Greifen nun die zum Öffnen der Säcke dienenden Saugköpfe an einem solchen Sackpaar an, so werden die beiden einander haftenden Säcke lediglich voneinander getrennt, wobei nicht mit dem ordnungsgemässen Öffnen eines dieser beiden Säcke gerechnet werden kann. Im Zuge des weiteren Arbeitsablaufes werden diese beiden Säcke gegen den Absackstutzen geführt, ohne dass von der Absackvorrichtung erkannt wird, dass an Stelle eines geöffneten Sackes zwei ungeöffnete Säcke zum Absackstutzen geführt wurden. Das anschliessende Füllen dieses vermeintlichen Sackes bewirkt selbstverständlich, dass das Füllgut zwischen den beiden Säcken durchfällt und die Absackvorrichtung verschmutzt, was umständliche Reinigungsarbeiten erforderlich macht, insbesondere wenn die Säcke mit aggressiven Mitteln, beispielsweise Salze, Kunstdünger od. dgl., gefüllt werden sollen.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Absackvorrichtung zu schaffen, bei der eine Verschmutzung durch das Füllgut bei einer Zuführung von zwei Säcken an Stelle eines einzelnen Sackes zum Absackstutzen mit Sicherheit ausgeschlossen wird.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass im Bereich des Ablagetisches ein die Sackdicke bestimmender Messwertgeber vorgesehen ist, dessen Ausgangssignal als Istwert an der Steuerung anliegt, und dass die Steuerung die Betätigung der Fülleinrichtung nach einem Soll-Istwertvergleich bei einer Sollwertüberschreitung sperrt. Da über die Dickenmessung im Bereich des Ablagetisches eindeutig festgestellt werden kann, ob ordnungsgemäss nur ein einziger Sack oder mehrere Säcke abgelegt sind, wird durch die erfindungsgemässen Massnahmen verhindert, dass bei einer fehlerhaften Ablage von zwei Säcken das vorbereitete Füllgut über den Absackstutzen abgegeben wird. Die
Steuerung sperrt zu diesem Zweck lediglich die Betätigung der Fülleinrichtung, was den Vorteil mit sich bringt, dass keine weiteren Eingriffe in den Arbeitsablauf der Vorrichtung vorgenommen werden müssen. Nach dem Loslassen 5 der Säcke durch die Belüftung der sie haltenden Saugköpfe fallen die Säcke ab, ohne irgendeinen Schaden anzurichten. Der Arbeitsablauf wird mit Ausnahme der Freigabe der Fülleinrichtung nicht unterbrochen, so dass die in ihre Ausgangsstellung bewegten Saugköpfe den inzwischen neu auf io dem Ablagetisch abgelegten Sack ergreifen, öffnen und auf den Absackstutzen aufstecken können, wonach dieser Sack befüllt wird, weil nunmehr die Betätigung der Fülleinrichtung freigegeben ist.
Es zeigt sich somit, dass mit Hilfe der erfindungsgemäs-15 sen Massnahme ein wirksamer Schutz gegen das Füllen von einem als Einzelsack behandelten Sackpaar gewährleistet ist, ohne in besonderer Weise in den Arbeitsablauf der Absackvorrichtimg eingreifen zu müssen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem 20 Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar wird eine erfin-dungsgemässe Absackvorrichtung im vereinfachten Blockschaltbild bezeigt.
Wie durch ein Treibwalzenpaar 1 in der Zeichnung angedeutet ist, werden die von einem Sackstapel abgenomme-25 nen, leeren Säcke über eine Fördereinrichtung einem Ablagetisch 2 zugeführt, der die richtige Lage der Säcke zum Übernehmen durch die in einem Rahmen 3 angeordneten Saugköpfe 4 sicherstellen soll. Zu diesem Zweck ist ein Richtanschlag 5 vorgesehen, gegen den die Säcke 6 mit Hil-30 fe der Treibrollen 1 vorgeschoben werden. Nach dem Aufsetzen; der Saugköpfe 4 auf den so abgelegten Sack werden die Saugköpfe evakuiert und auseinanderbewegt, so dass der Sack geöffnet wird. Um dabei Fehler zu vermeiden, können die Saugköpfe 4 als Schnüffelventile ausgebildet sein, 35 die den Aufbau eines entsprechenden Unterdruckes in den Saugköpfen und damit das richtige Öffnen des Sackes anzeigen.
Der in dieser Weise geöffnete Sack wird dann mit Hilfe der Saugköpfe 4 durch ein Verschwenken des Rahmens 3 40 durch einen Pneumatikzylinder 7 auf einen Absackstutzen 8 aufgesteckt, der zu diesem Zweck über einen nicht dargestellten Trieb in die Übernahmelage verschwenkt wurde.
Da der Sack 6 nur dann ordnungsgemäss vom Ablage-45 tisch 2 abgenommen und auf den Absackstutzen 8 aufgesteckt werden kann, wenn der Richtanschlag 5 abgeschwenkt oder abgesenkt wird, ist dieser Richtanschlag 5, um einen zusätzlichen Antrieb zu vermeiden, über einen Lenker 9 an dem Rahmen 3 angelenkt, so dass mit dem J0 Verschwenken des Rahmens 3 automatisch auch der Richtanschlag 5 in die strichpunktiert angedeutete Lage ver-. schwenkt wird.
Nach dem Aufstecken des Sackes 6 auf den Absackstutzen 8 und dem Übernehmen des Sackes durch die Halte-55 backen 10 des Absackstutzens 8 wird der Rahmen 3 mit den belüfteten Saugköpfen 4 wieder zurückverschwenkt und der Absackstutzen in seine strichpunktiert angedeutete Ausgangslage gebracht, in der der Füllvorgang stattfindet. Zu diesem Zweck wird die Fülleinrichtung 11, die aus einem kipp-60 baren Wiegebehälter 12 besteht und über einen nicht dargestellten Vorratsbehälter mit Füllmaterial beschickt werden kann, über einen Pneumatikzylinder 13 hochgeschwenkt, wodurch das im Wiegebehälter 12 befindliche Füllmaterial durch den Absackstutzen 8 in den Sack ge-65 schüttet wird. Nach diesem Füllvorgang wird in den Wiegebehälter 7 wieder eine entsprechende Menge von Füllmaterial eingewogen, so dass die Fülleinrichtung für den nächsten Füllvorgang bereit ist.
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Werden in fehlerhafter Weise anstelle eines einzigen Sackes zwei Säcke auf dem Ablagetisch 2 abgelegt, was, wie sich in der Praxis gezeigt hat, nicht vermieden werden kann, so werden die Säcke dieses Sackpaares über die Saugköpfe 4 lediglich auseinandergezogen und fallen nach dem Aufsteckvorgang auf den Füllstutzen 8 bei der Belüftung der Saugköpfe 4 ab, da sie von den Haltebacken 10 des Absackstutzens 8 nicht erfasst werden können. Um nun zu verhindern, dass kein Füllmaterial über den nicht mit einem Sack bewehrten Absackstutzen 8 austritt, wird in einem solchen Fall die Beaufschlagungsleitung 14 für den Pneumatikzylinder 13 über ein Ventil 15 gesperrt, das über eine Steuerung 16 betätigt wird. Diese Steuerung 16 ist an einem Messwertgeber 17 für die Sackdicke angeschlossen, der die Dicke des auf dem Ablagetisch 2 abgelegten Sackmaterials bestimmt. Überschreitet die vom Messwertgeber 5 17 festgestellte Sackdicke den der Steuerung 16 vorgegebenen Sollwert, so bedeutet dies, dass mehr als ein Sack auf dem Ablagetisch liegen muss. Durch einen Soll-Istwertvergleich kann daher die fehlerhafte Ablage von Säcken auf dem Ablagetisch 2 festgestellt und in Abhängigkeit von die-io ser Feststellung die Betätigung der Fülleinrichtung 11 über die Steuerung 16 gesperrt werden, was die unerwünschte Verschmutzung der Absackvorrichtung wirksam verhindert.
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1 Blatt Zeichnungen
CH290979A 1978-04-04 1979-03-29 Absackvorrichtung. CH637074A5 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782814418 DE2814418A1 (de) 1978-04-04 1978-04-04 Absackvorrichtung

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Publication Number Publication Date
CH637074A5 true CH637074A5 (de) 1983-07-15

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ID=6036093

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CH290979A CH637074A5 (de) 1978-04-04 1979-03-29 Absackvorrichtung.

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JP (1) JPS54146199A (de)
AT (1) AT403792B (de)
CH (1) CH637074A5 (de)
DE (1) DE2814418A1 (de)
FR (1) FR2421804A1 (de)
GB (1) GB2017626B (de)

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DE2814418A1 (de) 1979-10-18
AT403792B (de) 1998-05-25
ATA202579A (de) 1997-10-15
FR2421804B1 (de) 1985-01-18
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FR2421804A1 (fr) 1979-11-02
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