CH637206A5 - Geschoss fuer handfeuerwaffen. - Google Patents

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CH637206A5
CH637206A5 CH112179A CH112179A CH637206A5 CH 637206 A5 CH637206 A5 CH 637206A5 CH 112179 A CH112179 A CH 112179A CH 112179 A CH112179 A CH 112179A CH 637206 A5 CH637206 A5 CH 637206A5
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Henry James Halverson
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Olin Corp
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Description

Die Erfindung betrifft ein Geschoss für Handfeuerwaffen, mit einem Weichmetallkern und einem denselben mindestens teilweise umgebenden Mantel.
In letzter Zeit wurden von verschiedenen behördlichen Stellen, einschliesslich der Law Enforcement Assistance Administration (L.E.A.A.) Kriterien für die Auswahl der Munition für Handfeuerwaffen, die von Polizeibeamten getragen werden, entwickelt. Im allgemeinen verlangt man demnach eine maximale Mündungsenergie, optimale Durchschlagskraft, minimalen Gewichtsverlust bzw. Zersplitterung nach dem Aufschlag sowie einen zufriedenstellenden Ladungsdruck, Genauigkeit und Zuverlässigkeit.
Die optimale Eindringtiefe wird in Bezug auf ein Gelatinematerial, das ein Gewebe simulieren soll, mit etwa 15,2 cm oder 5 weniger angegeben. Diese Limitierung wurde gewählt, um herumstehende Personen zu schützen, die sonst durch ein Geschoss verletzt werden könnten, das durch das anvisierte Ziel hindurchdringt; ausserdem soll damit sichergestellt werden, dass die gesamte Énergie des Geschosses auf das Ziel übertragen io wird. Eine hohe Energieübertragung ist ebenso wie eine hohe Mündungsenergie wünschenswert, um das Ziel sofort kampfunfähig zu machen, damit es keine Gelegenheit findet, auf die Polizeibeamten zurückzuschiessen. Ferner soll dadurch ein zweiter Beschuss des Zieles möglichst vermieden werden. 15 Die hohe Energieübertragung ist im Zusammenhang mit der gesteuerten bzw. begrenzten Eindringtiefe des Geschosses im allgemeinen durch die Verwendung von Geschossen mit «offener Hohlspitze» erreicht worden. Bei dieser Ausführungsform der Geschosse ist in der Nase des Geschosses eine zentrale, axial 20 angeordnete Ausnehmung vorgesehen. Diese Ausnehmung schwächt die Geschossnase, so dass das Geschoss beim Aufprall zum «Aufpilzen» neigt, indem es sich nach aussen und nach hinten öffnet und damit eine stark vergrösserte Frontfläche darbietet.
25
Die Zuverlässigkeit wird beurteilt anhand der Funktion in einer Selbstladepistole, ein Waffentyp, der sich dank seiner erhöhten Feuerkraft und leichten Bedienung in zunehmendem Ausmasse bei Polizeieinsätzen immer mehr bewährt. 30 Um ein zügiges Durchladen sicherzustellen und «Ladehemmungen» zu vermeiden, müssen die meist aus Blei oder einer weissen Bleilegierung bestehenden Geschosse vor dem Abfeuern der Verformung wiederstehen, was insbesondere die Geschossnase betrifft. Der Verformungswiederstand wird zur Zeit 35 durch eine Schutzschicht bzw. eine Ummantelung gewährleistet, die im allgemeinen aus Messing, gelegentlich auch aus Stahl besteht.
Für die zur Zeit verfügbare vollummantelte Selbstlademunition werden Ummantelungen verwendet, welche zwar eine Ver-40 formung vor dem Abfeuern verhindern, aber auch das erwünschte Aufpilzen nach dem Aufschlag unterbinden. Dadurch kann es vorkommen, dass das Geschoss das anvisierte Ziel komplett durchschlägt, ohne dass der Gegner sofort kampfunfähig gemacht wird. Umherstehende Personen können dann durch 45 das Geschoss verletzt werden, indem entweder das aus dem ursprünglichen Ziel austretende Geschoss eine solche Person trifft oder indem das Geschoss von einem harten Gegenstand, beispielsweise einem Gebäude oder einem Kraftfahrzeug, zurückprallt.
50 Man hat bereits versucht, das Aufpilzen einer ummantelten, mit offener Hohlspitze versehenen Patrone dadurch zu begünstigen, dass man Ankerbungen oder Schlitze auf dem Mantel anbrachte oder denselben in dessen Nasenbereich auf andere Weise schwächte. Die auf diese Weise bearbeiteten Patronen 55 lassen sich jedoch nicht zur vollen Zufriedenheit einsetzen, da das Ausmass des Aufpilzens und die Eindrigtiefe grösstenteils von der Geschwindigkeit abhängt, welche die Patrone am Aufschlagpunkt aufweist. Unter ungünstigen Bedingungen wird sich das Geschoss somit nicht ausdehnen und den anvisierten Körper 60 durchschlagen oder, im anderen Extremfalle, in verschiedene Teile aufsplittern und damit beträchtliche, unnötige Verletzungen verursachen. Die Schwere dieser Verletzungen wird durch die Tatsache noch bestärkt, dass die Mantelsplitter, die im allgemeinen aus Messing bestehen, auf dem Röntgenschirm nur 65 schwer erkennbar sind.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Geschoss vorzuschlagen, das insbesondere, jedoch nicht ausschliesslich, für eine Selbstladepistole bestimmt ist und eine ma-
3
637 206
ximale Energieübertragung mit einer optimalen Eindringtiefe von dem Weichmetallkern löst, da der Mantel bei der Ausdeh-
verbindet. nung und Zurückfaltung des Weichmetallkernes in diesen Kern
Dies wird dadurch erzielt, dass der Mantel aus einem Metall eingefalzt und mit diesem fest verbunden wird. Indem ferner geformt ist, dessen Rockwell R-15T-Härte zwischen 45 und 60 Kerben, Schlitze und andere, den Mantel schwächende Mass-
liegt und das eine Scherfestigkeit zwischen 850 und 1700 kg/ 5 nahmen vermieden werden, erzielt man eine gleichmässigere cm2 besitzt. Patrone, welche bessere Aufpralleigenschaften aufweist und deDank dieser Massnahme ist das Geschoss hinreichend gegen ren Gesamtverhalten weniger geschwindigkeitsabhängig ist.
Verformung geschützt, so dass dessen Vorschub in der Selbstla- Das beschriebene Geschoss kann vorteilhafterweise durch dewaffe gewährleistet ist, während andererseits das Aufpilzen ein neues Verfahren hergestellt werden, wobei innerhalb einer des Geschosses kurz nach dem Aufprall nicht beeinträchtigt io Metallhülse ein Metallkern angeordnet wird, der Metallkern mit wird. Die Härteprüfung gemäss Rockwell R-15T erfolgt nach der Metallhülse verpresst wird, um im geschlossenen Ende der
ASTM E 18-61. Metallhülse und im darunterliegenden Teil des Metallkernes ei-
Ein Material, welches den oben erwähnten Kriterien ent- ne Nase zu formen und die Nase zwecks Bildung einer Ausneh-
spricht und vorzugsweise im Zusammenhang mit der vorliegen- mung im Metallkern angebohrt und während des Aufbohrens den Erfindung Verwendung findet, ist Aluminium. 15 ein Teil der Metallhülse in die Ausnehmung hineingepresst
Was das Mantelmaterial betrifft, so war man bisher allge- wird.
mein der irrtümlichen Auffassung, dass sich Aluminium oder Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nachstehend ein
Aluminiumlegierungen für Patronenummantelung nicht beson- Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher be-ders eignen, da sie die Bohrung des Waffenlaufes verschmutzen. schrieben.
Diese Meinung geht auf Experimente zurück, welche in den 20 Fig. 1 ist eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg durchgeführt wur- derartigen Geschosses und die den, wobei die Patronen mit Aluminium ummantelt waren und Fig. 2 bis 5 sind diametrale Längsschnitte, welche die einzelrelativ hohe Mündungsgeschwindigkeiten aufwiesen, welche nen Herstellungsphasen des Geschosses veranschaulichen, beispielsweise 420 m pro Sekunde überstiegen. Gemäss Fig. 1 weist das Geschoss einen Weichmetallkern 1 Nach sorgfältiger Untersuchung des Problems wurde jedoch 25 auf, der vorzugsweise aus Blei oder einer Bleilegierung besteht, festgestellt, dass eine Verschmutzung des Pistolenlaufs mit alu- sowie einen metallischen Mantel 3.
miniumummantelten Patronen von der Geschossgeschwindig- Der Weichmetallkern 1 besitzt eine praktisch ebene Grund-keit abhängt und dass eine nennenswerte Verschmutzung nur fläche 5, einen zylindrischen Körper 7 sowie eine kegelstumpf-bei Mündungsgeschwindigkeiten über 400 m pro Sekunde auf- förmige Nase 9 mit einer zentralen, axial angeordneten Ausneh-tritt. Die erwähnten Materialien lassen sich somit im Zusam- 30 mung 11. Geschosse dieser Art werden im allgemeinen als Gemenhang mit Pistolenpatronen verwenden, deren Mündungsge- schösse mit «offener Hohlspitze» bezeichnet.
schwindigkeiten im allgemeinen zwischen 270 und 400 m pro Der Mantel 3, welcher praktisch eine gleichförmige Wand-
Sekunde liegen. dicke besitzt, überdeckt den zylindrischen Körper 7 und er-
Gemäss einer weiteren Ausührungsform des Erfindungsge- streckt sich über die Umfangszone der Grundfläche 5 bis in die genstandes besitzt der Weichmetallkern eine Nase mit einer 35 Ausnehmung 11 des Weichmetallkerns 1.
zentralen, axial angeordneten Ausnehmung, während der Man- Das Mantelmaterial wird aus einer Gruppe von Metallen tel mit einem Abschnitt in diese Ausnehmung hineinragt. Fer- ausgewählt, deren Rockwell R-15T-Härte zwischen 45 und 60
ner kann der Weichmetallkern eine praktisch ebene Grundflä- liegt und die eine Scherfestigkeit zwischen 850 und 1700 kg/cm2 che aufweisen, wobei ein Abschnitt des Mantels die Umfangszo- besitzen. Diese Werte treffen für die meisten Aluminiumarten ne der Grundfläche übergreift. 40 zu (mit Ausnahme von geglühtem Aluminium Nr. 1100) sowie
Es konnte im übrigen festgestellt werden, dass das Aufpil- für die Mikrozinklegierungen.
zen des Geschosses kurzzeitig verzögert und dadurch eine über- Wie die nachfolgende Tabelle zeigt, ergibt sich aus einem massige Energieabgabe an die Zieloberfläche vermieden wird, Vergleich der erfindungsgemässen Geschosse mit den bekann-wenn ein Mantelabschnitt in die Ausnehmung des Weichmetall- ten Geschossen eine eindeutige Überlegenheit der ersteren in kernes hineinragt. Dank dieser Ausführungsform wird auch ver- « Bezug auf Eindringtiefe, Energieübertragung und Zuverlässigmieden, dass sich der Mantel nach dem Aufprall des Geschosses keit.
Vergleichstabelle Kaliber 380
6,5 g Aluummantelte Hohlspitzen-patrone
Eintritts-geschw. Gelatine (m/s)
287 279 274
Austritts-geschw. Gelatine (m/s)
(15 cm-Block)
0 0 0
Abgegebene Energie in % der ins-ges. verfügbaren
100 100 100
Funktion insges. 10 Magazine in 3 Pistolen abgefeuert Vorschub: alle
6,2 g vollummantelt (Messing)
295 286 283
703 692 663
47 46
48
insges. 4 Magazine in 2 Pistolen Vorschub: 1 Fehlförderung
637 206
(Fortsetzung)
Vergleichstabelle Kaliber 380
4
Einlritts-
Austri tts-
Abgegebene
geschw.
geschw.
Energie in
Gelatine
Gelatine
% der ins
(m/s)
(m/s)
ges. verfüg
(15 cm-Block)
baren
Funktion
5,8 g umman
288
163
68
insges. 4 Ma telte Hohl-
280
172
62
gazine in 2
spitzen-
286
139
77
Pistolen patrone
Vorschub:
(Messing)
1 Fehlförderung
6,5 g umman
267
88
89
insges. 4
telte Hohl-
283
51
97
Magazine in 2
spitzen-
276
90
90
Pistolen:
patrone
Vorschub:
(Messing)
2 Fehlförderungen
In einem weiteren Versuch wurden fünf 7,5 g Geschosse vom Kaliber 9 mm abgefeuert, mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 380 m pro Sekunde, wobei die Geschosse in Gelatineblocks gerichtet wurden. Keines der Geschosse erreichte eine Eindringtiefe über 12,7 cm und der erlittene Gewichtsverlust überstieg bei keinem Geschoss 0,2 g. Es ist in diesem Zusammenhang bedeutsam, dass die L.E.A.A.-Vorschriften einen Gewichtsverlust von 5 % des Geschossgewichtes zulassen, was dem doppelten Wert des tatsächlich erfolgten Gewichtsverlusts entspricht.
Dieser Test zeigt auch, wie wirksam sich die neue Ummantelung erweist, um das Abtrennen des Mantels vom Weichmetallkern zu verhindern. Mittels des überlappenden Grundflächenabschnittes und des in die Hohlspitze hineinragenden Teiles wird der Mantel sicher am Weichmetallkern verankert.
Da ferner die Ummantelung mit den oben beschriebenen metallurgischen Eigenschaften in die Hohlspitze des Geschosses hineinragt, ergibt sich eine momentane Verzögerung des Aufpilzens. Würde der Mantel nicht in die Hohlspitze des Geschosses hineinragen, so würde ein hoher Anteil der Geschossenergie in einem Bereich innerhalb von ca. 50 mm, von der Zielaussen-fläche aus gerechnet, abgegeben.
Die Fig. 2 bis 5 veranschaulichen die verschiedenen Phasen bei der Herstellung des erfindungsgemässen Geschosses.
25 Fig. 2 zeigt einen Geschosskern 21, der innerhalb eines napfförmigen Mantelrohlings 23 angeordnet ist.
Gemäss den Fig. 3 und 4 wurden der Kern 21 und der Mantelrohling 23 in bekannter Weise miteinander verpresst, so dass sich am geschlossenen Ende des Mantels 23 und in dem 30 darunter liegenden Abschnitt des Kernes 21 eine kegelstumpf-förmige Nase 25 ergibt, während der andere Endabschnitt 23b des Mantels 23 nach innen über den Kern 21 gefaltet wurde.
Durch einen weiteren Pressvorgang wird die fertige Patrone gemäss Fig. 5 erzielt. Der Endabschnitt 23b des Mantels 23 ragt 35 umfangsseitig über die Kante der jetzt ebenen Grundfläche 21b des Kernes 21 hinaus, während die Nase 25 aufgebohrt wurde und damit die Ausnehmung 21c aufweist. Während des Bohrvorgangs wurde ein Abschnitt 23c des Mantels 23 in die Ausnehmung 21c hineingedrückt. Dieses Eindrücken des Abschnit-40 tes 23c wird durch die speziellen physikalischen Eigenschaften des Mantelmaterials ermöglicht.
Falls gewünscht, kann ein ringförmiges, gerändeltes Band 27 im Mantel eingeformt sein, und zwar hinter der Mitte des Geschosses; dieses Band kann mit einem entsprechenden 45 Schmiermittel gefüllt werden, das die maximale Mündungs ge-schwindigkeit des Geschosses vergrössert und ausserdem die Möglichkeit einer Laufverschmutzung beim Abfeuern im Bereich der Geschwindigkeit von 400 m pro Sekunde verringert.
C
1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. 637 206
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Geschoss für Handfeuerwaffen, mit einem Weichmetallkern (1,21) und einem denselben mindestens teilweise umgebenden Mantel (3, 23), dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (3,23) aus einem Metall geformt ist, dessen Rockwell R-15T-Härte zwischen 45 und 60 liegt und das eine Scherfestigkeit zwischen 850 und 1700 kg/cm2 besitzt.
  2. 2. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichmetallkern (1,21) eine Nase (9,25) mit einer zentralen, axial angeordneten Ausnehmung (11,21c) besitzt und der Mantel mit einem Abschnitt in diese Ausnehmung hineinragt.
  3. 3. Geschoss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichmetallkern (1,21) eine praktisch ebene Grundfläche hat und ein Abschnitt des Mantels die Umfangszone der Grundfläche übergreift.
  4. 4. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (3,23) grösstenteils aus Aluminium besteht.
  5. 5. Geschoss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Mantel (3,23) ein ringförmiges, gerändeltes Band zur Aufnahme eines Schmiermittels eingeformt ist.
  6. 6. Geschoss nach Anspruch 1 für Selbstladepistole, dadurch gekennzeichnet, dass der Weichmetallkern (1,21) eine spitz zulaufende Nase (9,25) und eine ebene Grundfläche aufweist und die Nase (9,25) mit einer zentralen, axial angeordneten Ausnehmung (11,21c) versehen ist, wobei der Mantel (3,23) am Umfangsbereich der Grundfläche überlappt und in die genannte Ausnehmung (11,21c) hineinragt, zum Zwecke, dass der Mantel am Weichmetallkern im Hinblick auf das Aufpilzen des Geschosses gesichert ist.
  7. 7. Geschoss nach Anspruch 1 mit gesteuerter Eindringtiefe für Polizeieinsatz, mit einem Weichmetallkern (1,21) von hohem spezifischem Gewicht, dessen Nase (9,25) eine zentrale, axiale Ausnehmung (11,21c) besitzt, wobei ein Mantel (3,23) den Weichmetallkern (1,21) umgibt und auch die axiale Ausnehmung (11,21c) vollständig überdeckt, um dieselbe vor dem Aufprall vor Deformation zu bewahren, wobei der Mantel (3, 23) in die Ausnehmung (11,21c) eindringt und damit am Weichmetallkern (1,21) befestigt ist, zu dem Zwecke, nach dem Aufprall bei geringer Splitterwirkung das Aufpilzen der Nase zu erleichtern.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung eines Geschosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass (a) innerhalb einer Metallhülse (3,23) ein Metallkern (1,21) angeordnet wird, (b) der Metallkern (1,21) mit der Metallhülse (3,23) verpresst wird, um im geschlossenen Ende der Metallhülse (3,23) und im darunterliegenden Teil des Metallkernes eine Nase (9,25) zu formen und (c) die Nase (9,25) zwecks Bildung einer Ausnehmung (11,21c) im Metallkern (1,21) angebohrt und während des Aufbohrens ein Teil der Metallhülse in die Ausnehmung hineingepresst wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Rand der Metallhülse (3,23) gefaltet wird, derart, dass er die Umfangszone des Metallkernes auf dessen der Nase (9,25) gegenüberliegendem Endabschnitt übergreift.
CH112179A 1978-02-15 1979-02-05 Geschoss fuer handfeuerwaffen. CH637206A5 (de)

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