CH637702A5 - Webeschaft. - Google Patents
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- CH637702A5 CH637702A5 CH654779A CH654779A CH637702A5 CH 637702 A5 CH637702 A5 CH 637702A5 CH 654779 A CH654779 A CH 654779A CH 654779 A CH654779 A CH 654779A CH 637702 A5 CH637702 A5 CH 637702A5
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- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/06—Heald frames
- D03C9/0608—Construction of frame parts
- D03C9/0616—Horizontal upper or lower rods
- D03C9/0633—Heald bars or their connection to other frame parts
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Description
Die Erfindung betrifft einen Webeschaft mit Leichtbau-Schaftstäben und mit mindestens einer mit jedem Schaftstab einstückig verbundenen Litzentragschiene mit einer verschleisshemmenden Oberfläche zum Aufreihen von Webelitzen mit offenen Endösen.
Um bei modernen Webmaschinen eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen, muss der mit entsprechend hoher Hubfrequenz bewegte Webeschaft ein möglichst geringes Gewicht besitzen, dabei jedoch eine möglichst hohe Biege-steifigkeit aufweisen. Hohe Biegesteifigkeit des Webeschaftes, die unerlässlich ist, um die Beanspruchung der in den Webeschaft eingehängten Webelitzen in Grenzen zu halten, wäre durch eine massive Ausgestaltung der Webeschäfte zu erreichen, was jedoch im Hinblick auf die erforderliche Antriebsleistung und die hohen Hubfrequenzen dem Erfordernis eines möglichst geringen Gewichtes entgegensteht. Man hat daher zur Erfüllung dieser Bedingungen Webeschäfte in Leichtbaukonstruktion vorgeschlagen, bei denen die Schaftstäbe und die Tragschienen für die Webelitzen einteilig aus dem gleichen Material hergestellt sind, wobei vorzugsweise Hohlprofile für den Schaftstab verwendet werden. Als Material kommt Leichtmetall oder auch Kunststoffmaterial, insbesondere mit einer Verstärkung durch Fasern oder Gewebe, in Frage.
Für einen aus faserverstärktem Kunststoffmaterial bestehenden Webeschaft, bei dem der Schaftstab und die Litzentragschiene einteilig ausgebildet sind, (DE-GM 76 12 549), ist bereits vorgeschlagen worden, die dem Verschleiss am stärksten ausgesetzten Bereiche der Litzentragschiene mit einer verschleisshemmenden Schicht, wie beispielsweise einer Keramikaufdampfung, zu versehen. Bei dieser nur mit erheblichem Aufwand realisierbaren Methode müssten von dem aus einem Hohlprofil bestehenden Webeschaftstab mit einteilig angeformter Litzentragschiene alle nicht zu beschichtenden Teile abgedeckt werden, damit nur die Litzentragschiene selbst mit einer aufgedampften Keramikschicht versehen werden kann. Bei einem Webeschaftstab von mehreren Metern Länge dürfte es schwierig sein, eine exakte Schichtdicke insbesondere an der Innenseite der Schiene über die ganze Länge zu erreichen, ohne dass eine zusätzliche Nacharbeit wegen der einzuhaltenden engen Toleranzen notwendig ist. Bestimmte Herstellungstoleranzen müssen eingehalten werden, damit die auf der Litzentragschiene mit ihren Endösen aufgereihten Webelitzen an jeder Stelle der Schiene gleich leicht verschoben werden können.
Wenn die Endösen der Webelitzen aus Metall bestehen, entsteht der Verschleiss an den aus einem weniger harten Material bestehenden Litzentragschienen durch das Anschlagen der Endösen gegen die Schienen bei jeder Hubbewegung des Webeschaftes.
Diesen Verschleiss kann man bei einem aus weniger hartem Material bestehenden Schaftstab eines Webeschaftes auch dadurch vermeiden, dass man bei einem den Schaftstab bildenden, beispielsweise aus Leichtmetall bestehenden Hohlprofil an eine verlängerte Wand des Hohlprofils eine aus Stahl bestehende Schiene anklebt. Bei einem bekannten Webeschaftstab (DE-GM 69 29 985, US-PS 3 754 577) ist vorgeschlagen worden, in Kantenaussparungen des Hohlprofilstabes Stahlschienen einzukleben und zusätzlich auch eine Litzentragschiene aus Stahl an den aus Leichtmetall bestehenden Hohlprofilstab anzukleben, um dadurch insbesondere bei einem sehr langen Schaftstab eine höhere Biegesteifigkeit zu erreichen. Dabei ist jedoch eine ziemlich aufwendige und entsprechend teure Methode zur Erzielung einer guten Klebeverbindung der sehr fest miteinander zu verbindenden Teile anzuwenden. Die zu verklebenden Teile müssen bei Raumtemperatur gegen einander mechanisch fest verspannt werden und dann auf die Aushärtetemperatur eines heisshärtenden Klebstoffs erhitzt und anschliessend wieder abgekühlt werden, um eine feste, zur Erhöhung der Biegesteifigkeit führende Verbindung der Teile zu erzielen. Diese für die Erzielung eifter grösseren Biegesteifigkeit vorgeschlagenen Massnahmen sind für das mit der vorliegenden Erfindung verfolgte Ziel unwirtschaftlich.
Weiterhin ist es bekannt (DE-AS 15 35 855), bei einem sogenannten Halbschaft mit Halblitzen, die mit Webelitzen eines Dreherschaftes zusammenarbeiten, die Litzentragschiene des Halbschaftes mit einer seitlich vorstehenden Rippe und mit einem Metallmantel zu versehen, um mit Hilfe des letzteren die Gleiteigenschaften der Litzentragschiene zu verbessern, die mit der vorstehenden Rippe an den Webelitzen entlang gleitet und die Endösen der auf der Litzentragschiene aufgereihten Halblitzen im Abstand von den Webelitzen hält. Wenn für die Tragschiene ein geeigneter gleitfähiger Kunststoff gewählt wird, soll auf den nur diesen Zweck der Verbesserung der Gleiteigenschaft diendenden Metallmantel verzichtet werden können. Die Beanspruchung dieser hier zusätzlich die Funktion eines Abstandshalters übernehmenden Litzentragschiene ist eine ganz andere als die einer Litzentragschiene, die mit einem Webeschaftstab einstückig ausgebildet ist und aus Leichtmetall besteht, und gegen welche die Webelitzen mit metallischen Endösen bei jeder Hubbewegung des Webeschaftes anschlagen. Hier tritt durch das ständige Anschlagen der Endösen der im allgemeinen aus Stahl bestehenden Webelitzen gegen die Litzentragschiene ein Verschleiss insbesondere an der Endkante der Tragschiene auf, der nach einiger Zeit die Wirkung hat, dass sich die Webelitzen nicht mehr einwandfrei seitlich verschieben lassen, und der sich vor allem wirtschaftlich nachteilig auswirkt, weil bei einer einstückigen Ausbildung der Litzentragschiene und des Schaftstabes der ganze Webeschaft unbrauchbar wird.
Mit der vorliegenden Erfindung wird daher das Ziel verfolgt, bei einem Webeschaft der eingangs genannten Art, das Auftreten von Verschleiss ohne aufwendige Bearbeitung mit einfachen Mitteln zu verhindern, wobei gleichzeitig die Einhaltung genauer Toleranzen gewährleistet ist. Dieses Ziel wird durch die Massnahmen gemäss Anspruch 1 erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben, die einen Abschnitt eines Schaftstabes mit einer Verkleidung der Litzentragschiene durch eine Stahlschiene zeigt.
Der aus einem Leichtmetall-Hohlprofil oder einem Kunsts
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stoff-Hohlprofil bestehende Schaftstab 1 besitzt eine vordere Wand 2 und eine über das Hohlprofil hinaus verlängerte rückwärtige Wand 3, mit der der Litzentragschienen-Grund-körper 4 einstückig verbunden ist. Die dem Schaftstab 1 zugewandte Längskante 5 und die Vorderseite des Litzentrag-schienen-Grundkörpers 4 sind durch eine Verkleidung bildende Schutzschiene 7 aus gehärtetem Stahlblech abgedeckt. Die Litzentragschiene zum Aufreihen der Webelitzen ist somit von dem am Schaftstab 1 einteilig angeformten Litzen-tragschienen-Grundkörper 4 und der an diesem befestigten Schutzschiene 7 gebildet. Die aus Stahlblech bestehende Schutzschiene 7 bildet die verschleisshemmende Oberfläche der Litzentragschiene.
Die Schutzschiene 7 besitzt einen im Querschnitt U-för-migen Bördelrand 8, mit dem sie die dem Schaftstab 1 zugewandte Längskante 5 des Litzentragschienen-Grundkörpers 4 umgreift. Ferner weist die Schutzschiene 7 einen abgewinkelten Rand 9 auf, mit dessen Hilfe die Schutzschiene auf die dem Schaftstab abgewandte Längskante des Litzentrag-
schienen-Grundkörpers 4 aufschnappbar ist, wenn der Bördelrand 8 der Schutzschiene 7 zuvor auf die Längskante 5 des Litzentragschienen-Grundkörpers 4 aufgesetzt worden ist. Die aus Stahlblech bestehende Schutzschiene 7 besitzt eine s Härte von 45 bis 55 Rockwell, womit sie härter als die metallischen Endösen der Webelitzen ist, die auf die Litzentragschiene 4,7 aufgereiht werden. Die Blechstärke beträgt vorzugsweise 0,2 bis 0,3 mm. Die Schutzschiene 7 ist vorzugsweise vollflächig auf den Litzentragschienen-Grundkörper 4 io aufgeklebt. Wahlweise kann die über die Längskanten des Litzentragschienen-Grundkörpers 4 aufschnappbar befestigte Schutzschiene 7 auch nicht festgeklebt sein, um ausgewechselt werden zu können.
Bei einem eine Variante bildenden, in der Zeichnung nicht i5 dargestellten sogenannten doppelreihigen Webeschaft sind an der rückwärtigen Wand 3 des Schaftstabes 2 zwei Litzentragschienen-Grundkörper 4 einstückig angeformt, welche Rücken an Rücken liegen und jeweils eine Schutzschiene tragen.
B
1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Webeschaft mit Leichtbau-Schaftstäben und mit mindestens einer mit jedem Schaftstab einstückig verbundenen Lit-zentragschiene mit einer verschleisshemmenden Oberfläche zum Aufreihen von Webelitzen mit offenen Endösen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Litzentragschiene (4,7) von einem am Schaftstab (1) einteilig angeformten Litzentrag-schienen-Grundkörper (4) und einer an diesem befestigten Schutzschiene (7) aus gehärtetem Stahlblech als verschleiss-hemmende Oberfläche gebildet ist, wobei die Schutzschiene
(7) einen im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Bördelrand
(8) an der Längskante des Litzentragschienen-Grundkörpers (4), die dem Schaftstab zugewandt ist, und einen abgewinkelten Rand (9), mit Hilfe dessen die Schutzschiene (7) auf die dem Schaftstab abgewandte Längskante des Litzentrag-schienen-Grundkörpers (4) aufschnappbar ist, aufweist.
2. Webeschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschiene (7) aus Stahlblech eine Blechstärke von 0,2 bis 0,3 mm und eine Härte von 45-50 Rockwell besitzt.
Priority Applications (8)
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