CH638392A5 - Uebergangsstueck fuer aufnahmebeutel. - Google Patents

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CH638392A5
CH638392A5 CH1061378A CH1061378A CH638392A5 CH 638392 A5 CH638392 A5 CH 638392A5 CH 1061378 A CH1061378 A CH 1061378A CH 1061378 A CH1061378 A CH 1061378A CH 638392 A5 CH638392 A5 CH 638392A5
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flange
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bag
adhesive
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CH1061378A
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James Ling Chen
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Squibb & Sons Inc
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Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Übergangsstück für Aufnahmebeutel mit einem Flansch und einem Hautschutz zu schaffen, das die Befestigung und die Abnahme von Aufnahmebeuteln, insbesondere von Einwegbeuteln mit einer Befestigungsscheibe aus Klebstoff, gestattet. Das erfindungsgemässe Übergangsstück besteht aus einem Hautschutz aus einer Klebstoffschicht und einer flexiblen Polymerisatfolie und aus einem ebenen Flansch aus einem Polymerisat, dessen Anordnung im Anspruch 1 festgelegt ist. Der Hautschutz wird um das Stoma herum ange-passt; ein Aufnahmebeutel wird an dem flachen Flansch aus Polymerisat angeklebt.
Um die durch Abschürfungen und Reizungen der Haut auftretenden Probleme zu lindern oder zu verhindern, werden Hautschützer gemäss der US-PS 3 339 546 verwendet. Derartige Hautschützer werden von Ileostomiepatienten bevorzugt, die den Schutz und die gesamte Einrichtung mehrere Tage am Körper belassen. Dagegen zögern aus wirtschaftlichen Gründen die Kolostomiepatienten, die Einwegbeutel verwenden, bei der Benutzung derartiger Hautschützer. Der Kolostomiepatient benötigt einen Hautschützer, der um das Stoma für mehrere Tage verbleiben kann und trotzdem eine leichte Abnahme des gefüllten Beutels und eine dichte Befestigung des neuen Beutels gestattet.
Andere Kolostomiepatienten können den Austritt von Körperausscheidungen durch eine geeignete Spülung steuern. Zwischen diesen Spülungen verwenden sie jedoch zur Erhöhung der Sicherheit einen Aufnahmebeutel. Vor dem Spülen wird der Aufnahmebeutel entfernt und, selbst wenn er leer ist, abgelegt, da der Klebstoff an dem Aufnahmebeutel eine erneute Befestigung an der Haut nicht ermöglicht. Werden jedoch der erfindungsgemässe Hautschutz und der Flansch verwendet, so kann der Kolostomiepatient einen leeren Aufnahmebeutel erneut an dem ebenen Flansch aus Polymerisat befestigen.
Alternativ steht dem Kolostomiepatienten gegenwärtig ein Befestigungsflansch zur Verfügung, der an einem Hautschutz befestigt wird und der die Befestigung und die Abnahme des Aufnahmebeutels mit Hilfe eines elastischen Bandes oder unter Verwendung eines Aufnahmebeutels mit elastischen Eigenschaften gestattet. Derartige Aufnahmebeutel sind jedoch ausserordentlich kostspielig, und der Flansch führt zu einer unansehnlichen Ausbuchtung unter der Kleidung.
Daher ist das erfindungsgemässe Übergangsstück mit dem kombinierten Flansch und dem Hautschutz besonders geeignet für Kolostomiepatienten, die Aufnahmebeutel für einmaligen Gebrauch verwenden.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf das Übergangsstück mit dem Flansch und dem Hautschutz,
Fig. 2 einen vergrösserten Schnitt des Übergangsstücks entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrösserten Schnitt einer gegenüber den Fig. 1 und 2 geänderten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Aufsicht einer weiteren Ausführungsform und Fig. 5 einen vergrösserten Schnitt des Übergangsstücks gemäss Fig. 4 entlang der Linie 5-5 in Fig. 4.
Gemäss den Fig. 1 und 2 besteht das Übergangsstück 10 aus einem Hautschutz mit einer Klebstoffschicht 11, die mit dem Körper des Patienten in Berührung kommt, und mit einer dünnen, flexiblen Polymerisatfolie 12 sowie aus einem äusseren, ebenen Flansch 13 aus einem halbfesten Polymerisat. Der Aufnahmebeutel wird an dem Flansch 13 angeklebt. Um eine sichere Befestigung zwischen dem Aufnahmebeutel und dem Übergangsstück 10 zu gewährleisten, sollte die Breite 14 des Flansches 13 im Befestigungsbereich mindestens etwa 19 mm betragen.
Der angeklebte Aufnahmebeutel sollte nie den gesamten Flansch 13 abdecken. Dadurch kann der Patient den nicht abgedeckten Teil des Flansches 13 nach unten drücken, wobei die eine Hand das Übergangsstück 10 am Körper sicher festhält, während der gefüllte Aufnahmebeutel mit der anderen Hand von dem Flansch 13 abgezogen wird. Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform wird dies dadurch erreicht, dass sich der Flansch 13 auf beiden Seiten
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über die Klebstoffschicht 11 und die flexible Folie 12 hinaus erstreckt. Dies kann jedoch auch dadurch erreicht werden, dass der Flansch 13 lediglich auf der einen Seite hinausragt oder durch geeignete Bemessung des Flansches 13, so dass ein Teil nicht mit dem Aufnahmebeutel verklebt ist, obwohl sich der Flansch 13 nicht über die Klebstoffschicht 11 und die Folie 12 hinaus erstreckt.
In vorteilhafter Weise können in den sich über die Klebstoffschicht 11 und die Folie 12 hinaus erstreckenden Abschnitten des Flansches 13 zur Halterung eines Bandes Ösen 15 vorgesehen sein, um mit diesem das Übergangsstück 10 am Körper des Patienten zu sichern.
Gemäss den Fig. 1 und 2 ist der Flansch 13 aus einem halbfesten Polymerisat vorzugsweise ringförmig ausgebildet und deckt nicht die gesamte Oberfläche der Folie 12 ab. Vorzugsweise sind die Folie 12 und die Klebstoffschicht 11 rechteckig, wobei jede Seite von etwa 76 bis etwa 127 mm lang ist; der Flansch 13 ist vorzugsweise elliptisch und ringförmig. Die eigentliche geometrische Form des Übergangsstücks 10 ist im Sinne der Erfindung nicht kritisch und kann entsprechend variieren. Beispielsweise können die Klebstoffschicht 11 und die Folie 12 anstelle der rechtwinkligen Form kreisförmig oder elliptisch sein, und der Flansch 13 kann anstelle der dargestellten elliptischen Ausbildung kreisförmig sein.
Der Durchmesser des inneren, kreisförmigen Bereichs der Folie 12, der nicht durch den Flansch 13 abgedeckt ist, kann von etwa 12,7 bis etwa 63 mm variieren. Entsprechend dem Umfang des Stomas schneidet der Patient durch diesen Teil der Klebstoffschicht 11 und der Folie 12 ein Loch. Die maximale Grösse dieses Loches ist durch die gestrichelte Linie 16 in Fig. 1 dargestellt. Es sollte jedoch ein Rand von mindestens etwa 3,16 mm der Folie 12 und der Klebstoffschicht 11 zwischen dem Innenumfang des Flansches 13 und dem Stoma verbleiben. Wenn das halbfeste Polymerisat des Flansches 13 das Stoma berührt oder an diesem reibt, so führt dieses zu Beschwerden und möglicherweise zu Verletzungen. Vorzugsweise ist eine Anfangsbohrung in der Klebstoffschicht 11 und der Folie 12 vorgesehen.
Die in diesem Bereich an dem Stoma anliegende Polymerisatfolie 12 dient zur Verminderung der Auflösung der Klebstoffschicht 11 durch die Körperausscheidungen, die durch das Stoma in den befestigten Aufnahmebeutel fliessen.
Das in Fig. 3 dargestellte Übergangsstück unterscheidet sich von dem der Fig. 1 und 2 darin, dass der Flansch 13 direkt an der Klebstoffschicht 11 anliegt. Die Polymerisatfolie 12 liegt als Abdeckung lediglich über den freien Bereichen der Oberseite der Klebstoffschicht 11. Ebenfalls kann vorzugsweise eine Anfangsbohrung vorgesehen sein.
Die Klebstoffschicht 11 besteht aus Materialien, von denen bekannt ist, dass sie mit der Haut verträglich sind und die eine ausreichend feste Bindung zum Tragen des Gewichts der Beuteleinrichtung bilden. Geeignete Klebstoffe können eine druckempfindliche Klebstoffkomponente und ein Hy-drokolloid oder mehrere Hydrololloide enthalten. Ferner können auf Karaya-Gummi basierende Klebstoffe gemäss der US-PS 3 302 647 verwendet werden. Andere geeignete Klebstoffe enthalten Guar-Mehl gemäss der US-Patentanmeldung Nr. 804 673 vom 8. Juni 1977. Ein bevorzugter Klebstoff besteht gemäss der US-PS 3 339 546 aus einem homogenen Gemisch von 40 Gewichtsprozent Polyisobutylen, 20 Gewichtsprozent Pektin, 20 Gewichtsprozent Gelatine und 20 Gewichtsprozent Natriumcarboxymethylcellulose. Die Klebstoffschicht 11 kann von etwa 0,5 bis etwa 2,29 mm, vorzugsweise von etwa 1,4 bis etwa 1,65 mm, dick sein.
Die dünne, flexible Polymerfolie 12 besteht aus irgendeinem geeigneten, im wesentlichen wasserunlöslichen Material, vorzugsweise Polyäthylen, Polypropylen und Copoly-
mere von Vinylidenchlorid; von diesen ist Polyäthylen besonders bevorzugt. Die Folie 12 kann von etwa 0,013 bis etwa 0,13 mm, vorzugsweise von etwa 0,025 bis etwa 0,076 mm, dick sein.
s Der ebene Flansch 13 besteht aus einem halbfesten Polymerisat. Die Oberfläche, an der der Aufnahmebeutel befestigt wird, muss eine ausreichende Festigkeit aufweisen, damit sie nach der Befestigung des Übergangsstücks am Körper des Patienten über mehrere Tage hinweg keine Falten io wirft oder sich biegt. Falls sich Falten bilden, wird es schwierig, die nachfolgenden Aufnahmebeutel leckdicht zu befestigen. Wenn jedoch der Flansch 13 aus einem Polymerisat zu starr ist, wird dieser unbequem, da sich die Teile, die über die Klebstoffschicht 11 hinausragen, in die Haut eindrücken 15 können. Als Polymerisat wird vorzugsweise Polyäthylen niedriger Dichte mit einer Dicke von etwa 0,38 bis etwa 1,52 mm oder Polyäthylen oder Polypropylen hoher Dichte mit einer Dicke von etwa 0,25 bis etwa 1,0 mm verwendet; besonders bevorzugt ist Polyäthylen niedriger Dichte mit einer 20 Dicke von etwa 0,5 bis etwa 0,76 mm.
Die Klebeverbindung zwischen dem Flansch 13 und dem Aufnahmebeutel ist kritisch. Sie muss ausreichend fest sein, um das Gewicht eines gefüllten Beutels zu tragen und muss anderseits zum Wegwerfen des Aufnahmebeutels ein leichtes 25 Ablösen des Beutels von dem Flansch 13 ermöglichen, ohne dabei das Übergangsstück vom Körper des Patienten abzulösen. Die Reissfestigkeit dieser Klebeverbindung kann durch Ändern des Klebstoffs auf dem Aufnahmebeutel oder durch Ändern der Oberflächeneigenschaften des Flansches 30 13 beeinflusst werden. Wenn beispielsweise ein Aufnahmebeutel mit einem sehr guten Klebstoff verwendet wird, kann die Oberseite des Flansches 13 aus polymerem Material mit Silicon beschichtet werden, um die Abziehfähigkeit zu erhöhen. Bei Verwendung eines Aufnahmebeutels mit einem 35 Klebstoff geringerer Klebefähigkeit ist es bevorzugt, dass das polymere Material für den Flansch 13 keiner Coronabe-handlung unterworfen wird. Falls der Aufnahmebeutel einen relativ schwachen Klebstoff aufweist, wird vorzugsweise die Oberseite des aus polymerem Material bestehenden Flan-40 sches 13 einer Behandlung durch Coronaentladung unterworfen.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform eines Übergangsstücks 40 unterscheidet sich von dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Übergangsstück dadurch, dass der 45 äussere Flansch 43 aus halbfestem Polymerisat nicht ringförmig ist, sondern sich über die Oberfläche der Folie 12 erstreckt. Der Mittelabschnitt des Flansches 43 weist mehrere kreisförmige Nuten 44 auf, die bis zu einer Tiefe von etwa 2/3 der Dicke des Flansches 43 eingeschnitten sind. Die Nu-50 ten dienen als Schnittführung, so dass der Patient in das Übergangsstück 40 ein Loch einschneiden oder reissen kann, das geringfügig grösser ist als der Umfang des Stomas. Der Bereich zwischen dem Stoma und dem Innenrand des Lochs kann mit verschiedenen Salben oder Pudern aufgefüllt wer-55 den, die als hierfür zweckmässig bekannt sind. Der Befestigungsbereich an dem Flansch 43 aus polymerem Material für den Aufnahmebeutel ist im wesentlichen eben, wobei der Flansch ebenfalls so bemessen ist, dass ein Teil nicht mit dem Aufnahmebeutel verklebt wird. Wie vorstehend er-6o läutert, kann dieser Teil des Flansches von dem Patienten dazu ausgenutzt werden, um das Übergangsstück beim Abziehen des Aufnahmebeutels festzuhalten. Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform erstreckt sich der Flansch über den Hautschutz hinaus und kann vorzugs-65 weise zur Befestigung eines Bandes Ösen 15 aufweisen.
Ferner kann bei dieser Ausführungsform der Flansch 43 ringförmig sein; vorzugsweise ist der mit Nuten versehene Mittelabschnitt ein getrenntes Formteil aus Polyäthylen, das
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in die Mittelbohrung des Flansches 43 passt. In diesem Fall kann der Abschnitt der Polymerisatfolie 12 unterhalb des mit Nuten versehenen Abschnittes weggelassen werden. Die Nuten dienen ebenfalls als Schnittführung, so dass der Patient in das Übergangsstück ein Loch reissen oder schneiden kann, das geringfügig grösser ist als der Umfang des Stomas.
Die erfindungsgemässen Übergangsstücke 10 und 40 werden in der nachstehenden Weise zusammengesetzt. Der Hautschutz mit der Klebstoffschicht 11 wird in bekannter Weise hergestellt und dann durch die dünne, flexible Polymerisatfolie 12 abgedeckt. Der halbfeste Flansch 13 oder 43 wird ausgestanzt, durch ein Gesenk ausgeschnitten oder in der gewünschten Form gegossen. Der Flansch wird dann auf der flexiblen Polymerisatfolie 12 aufgeklebt. Zu diesem Zweck sind zahlreiche Klebstoffe geeignet, wobei die einzige Bedingung darin besteht, dass die Klebeverbindung zwischen dem Flansch 13 oder 43 und der Folie 12 so stark sein muss, dass der Flansch beim Abziehen des Aufnahmebeutels nicht verschoben wird. Bei einem besonders geeigneten Klebeverfahren wird handelsübliches, druckempfindliches Transferklebeband verwendet. Dieses Material ist in Rollenform erhältlich, wobei auf beiden Seiten des Bandes silikonbeschichtetes Trennpapier vorgesehen ist.
Das in Fig. 3 dargestellte Übergangsstück wird geringfügig anders hergestellt. Die Klebstoffschicht 11 sowie der Flansch 13 werden in der vorstehenden Weise hergestellt und in geeigneter Weise miteinander verbunden. Die Bindung zwischen der Klebstoffschicht 11 und dem Flansch 13 muss stärker sein als die Bindung, die sich zwischen dem Flansch 13 und dem Aufnahmebeutel einstellt. Die Oberseite der Klebstoffschicht 11, die nicht durch den Flansch 13 abgedeckt ist, wird dann mit einer dünnen Polymerisatfolie 12 durch Verdampfen des Lösungsmittels oder durch andere bekannte Beschichtungstechniken beschichtet.
Die verpackten, erfindungsgemässen Übergangsstücke s weisen ein mit einem Trennmittel beschichtetes Papierblatt auf der freien Unterseite der Klebstoffschicht 11 auf, die mit dem Körper des Patienten in Berührung kommen soll. Silikonbeschichtetes Papier ist bevorzugt. Gegebenenfalls kann dieses Papier mit einer Schnittlinie versehen sein, um das io Anpassen des Übergangsstücks an das Stoma zu erleichtern.
Die erfindungsgemässen Übergangsstücke sind vorstehend im Zusammenhang mit Kolostomiebeuteln für den Einmalgebrauch beschrieben worden. Derartige Beutel können eine druckempfindliche Klebstoffbeschichtung direkt is auf einem Teil des Beutels oder eine Manschette aufweisen, die am Beutel um die Stomaöffnung herum angeschweisst ist, wobei die druckempfindliche Klebstoffschicht auf der Aussenseite der Manschette ist. Die erfindungsgemässen Übergangsstücke können ferner von Patienten verwendet 2o werden, die mehrfach verwendbare Beutel mit einem Boden-auslass oder mit einer anderen Öffnung benutzen. Ferner können Aufnahmebeutel ohne Klebefläche an dem Übergangsstück mit Hilfe eines Transferbandes oder einer zusätzlichen Scheibe befestigt werden, die auf beiden Seiten mit ei-25 nem druckempfindlichen Klebstoff beschichtet ist. Die Oberfläche des Aufnahmebeutels oder der Manschette sollte einer Behandlung durch Coronaentladung unterworfen oder so vorbehandelt werden, dass der Klebstoff auf dem Aufnahmebeutel verbleibt, wenn dieser von dem halbstarren 3o Flansch abgezogen wird.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Übergangsstück für Aufnahmebeutel, gekennzeichnet durch einen plattenförmigen Flansch (13) und einen Hautschutz aus einer Klebstoffschicht (11) zum Aufkleben auf der Haut des Patienten und aus einer flexiblen Polymerisatfolie (12) auf der anderen Seite der Klebstoffschicht (11), wobei der Flansch (13) aus einem Polymerisat besteht, eine im wesentlichen ebene Oberfläche zum Aufkleben eines Aufnahmebeutels aufweist und mit der der Klebstoffschicht (11) abgewandten Seite der Polymerisatfolie (12) verbunden ist.
  2. 2. Übergangsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hautschutz im wesentlichen rechteckig und der Flansch (13) elliptisch geformt ist und letzterer sich über die Oberfläche des Hautschutzes hinaus erstreckt.
  3. 3. Übergangsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (13) aus Polyäthylen niedriger Dichte besteht und im wesentlichen die Form eines Ringes aufweist, dessen äusserer Rand elliptisch und dessen innerer Rand kreisförmig ist, dass der innere, kreisförmige Abschnitt des Hautschutzes nicht durch den Flansch abgedeckt ist und dass zum Anpassen des Übergangsstücks an das Stoma in den kreisförmigen Abschnitt des Hautschutzes eine Öffnung schneidbar ist.
  4. 4. Übergangsstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elliptisch geformte Flansch (13) aus Polyäthylen niedriger Dichte besteht und im Innern der ebenen Fläche, an welcher der Aufnahmebeutel befestigt ist, einen Mittelbereich mit mehreren kreisförmigen Nuten (44) aufweist, die als Sollbruchlinien bis zu etwa 2/3 der Dicke des Flansches (13,43) eingeschnitten sind, so dass zum Anpassen des Übergangsstücks an das Stoma in den Hautschutz und den Mittelbereich des Flansches (13,43) eine Öffnung einschneidbar oder einreissbar ist.
  5. 5. Übergangsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Flansch (43) eine im wesentlichen ringförmige, elliptische Gestalt sowie eine im wesentlichen glatte Oberfläche zum Aufkleben des Aufnahmebeutels aufweist, dass die flexible Polymerisatfolie (12) den Mittelabschnitt der Oberfläche der Klebstoffschicht (11) sowie die übrigen, von dem Flansch (43) nicht abgedeckten Teile der Oberfläche der Klebstoffschicht verdeckt und dass zum Positionieren des Übergangsstücks relativ zum Stoma im Mittelabschnitt der Klebstoffschicht (11) und der flexiblen Polymerisatfolie (12) eine Öffnung einschneidbar ist.
  6. 6. Übergangsstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht (11) im wesentlichen rechteckig ist und der Flansch (43) sich über deren Oberfläche hinaus erstreckt.
  7. 7. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet^ dass der Flansch (13,43) Teile besitzt, welche erlauben, das Übergangsstück beim Abziehen des Aufnahmebeutels festzuhalten.
  8. 8. Übergangsstück nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht (11) aus einem homogenen Gemisch aus einem druckempfindlichen Klebstoff und aus einem oder mehreren Hydrokolloiden besteht.
  9. 9. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (13,43) aus Polyäthylen niedriger Dichte besteht und von 0,38 bis 1,52 mm dick ist oder aus Polypropylen oder Polyäthylen hoher Dichte besteht und von 0,25 bis 1,0 mm dick ist.
  10. 10. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht (11) von 0,51 bis 2,3 mm und die Polymerisatfolie (12) von 0,013 mm bis 0,13 mm dick ist.
  11. 11. Übergangsstück nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht (11) von 1,4 bis 1,65 mm,
    die Polymerisatfolie (12) von 0,025 bis 0,076 mm und der Flansch (13, 43) aus Polyäthylen niedriger Dichte von 0,51 bis 0,76 mm dick ist.
  12. 12. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der ebene Abschnitt des Flansches (13,43), welcher für die Befestigung des Aufnahmebeutels vorgesehen ist, mindestens 19,0 mm breit ist.
  13. 13. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisatfolie (12) aus Polyäthylen und die Klebstoffschicht (11) aus einem homogenen Gemisch von etwa 40 Gewichtsprozent Polyiso-butylen, etwa 20 Gewichtsprozent Pektin, etwa 20 Gewichtsprozent Gelatine und etwa 20 Gewichtsprozent Natrium-carboxylmethylcellulose besteht.
  14. 14. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (13,43) aus Polyäthylen besteht, das nicht durch Coronaentladung behandelt ist.
  15. 15. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (13,43) aus Polyäthylen besteht und dass seine Haftfläche für den Aufnahmebeutel durch Coronaentladung behandelt ist.
  16. 16. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (13,43) aus Polyäthylen besteht und dass seine Haftfläche für den Aufnahmebeutel mit Silikon beschichtet ist.
  17. 17. Übergangsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Hautschutz hinausragenden Teile des Flansches (13,43) Befestigungsösen (15) für ein Band aufweisen.
    Grössere Operationen bei Erkrankungen verschiedener Teile des Magen-Darm- und des Harntrakts können dazu führen, dass der Patient in Zukunft mit einem Stoma leben muss. Am weitesten verbreitet sind die Kolostomie, die Ileo-stomie sowie die Ileum-Blase. Bei Ileostomie-, Heumblasen-und vielen Kolostomieoperationen ist der Patient nicht in der Lage, die Abgabe von Körperausscheidungen unter Kontrolle zu halten und muss daher einen geeigneten Aufnahmebeutel am Körper tragen, um diese Ausscheidungen zu sammeln.
    Zu diesem Zweck werden bisher verschiedene Systeme eingesetzt. Kolostomiepatienten verwenden häufig eine einstückige oder zweistückige Vorrichtung für den Einmalgebrauch, d.h. der dabei verwendete Beutel kann nach einmaliger Benutzung weggeworfen werden. Hierfür geeignet ist ein an seinen Rändern verschweisster Beutel mit lediglich einer Öffnung für das Stoma.
    Eine geeignete, einteilige Vorrichtung für den Einmalgebrauch besteht aus einem Einwegbeutel mit einem selbstklebenden Flansch, der etwa gemäss der US-PS 3 055 368 direkt am Körper des Patienten befestigt wird. Eine weitere einstückige Vorrichtung ist aus der US-PS 3 302 647 bekannt, die einen Einwegbeutel mit einer Befestigungsdichtung aufweist, der durch ein Band gehaltert wird und einen Dichtring aus Karaya-Gummi und Glycerin aufweisen kann; schliesslich ist aus der US-PS 3 351 061 eine einstük-kige Einrichtung für den Einmalgebrauch bekannt, die einen an einem Dichtring aus Karaya-Gummi und Glycerin gehalterten Einwegbeutel, einen Klebering sowie ein Band aufweist.
    Zweiteilige Vorrichtungen für den Einmalgebrauch bestehen aus einem Einwegbeutel und einem wiederverwends
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    baren Befestigungsring oder Flansch, der am Körper des Patienten durch Kleben und/oder mit Hilfe eines Bandes befestigt wird. Der Beutel weist eine über den Flansch passende Öffnung auf und wird mit Hilfe eines elastischen Bandes festgehalten; vgl. US-PS 3 906 951 und 3 762 412.
    Patienten mit einem Ileostomie- oder einem Harnweg-stoma verwenden gewöhnlich entweder eine wiederverwendbare oder eine teilweise wiederverwendbare Vorrichtung. Dies ergibt sich daraus, dass der Beutel zum Auffangen der Ausscheidungen ein Ventil oder einen anders gearteten Verschluss am Boden aufweist. Dadurch kann die Vorrichtung mehrere Tage am Körper des Patienten verbleiben. Diese Vorrichtungen können ebenfalls entweder ein- oder zweiteilig ausgebildet sein.
    Die einteilige, wiederverwendbare Vorrichtung besteht aus einem Beutel mit einem Bodenventil oder einem anderen Verschluss und mit einem dauerhaft befestigten Flansch aus Kautschuk oder Kunststoff. Der Flansch weist eine zentral angeordnete Öffnung für das Stoma auf und kann mittels Latexzement oder mittels einer doppelseitigen Scheibe aus druckempfindlichem Klebstoff direkt am Körper des Patienten befestigt werden. Ferner ist es üblich, den Flansch an einem um das Stoma herum angepassten Hautschutz anzukleben anstatt den Flansch direkt auf der Haut aufzukleben. Zur Erhöhung der Sicherheit kann eine Druckplatte mit einem Befestigungsband und einem Ring aus Kunststoff oder aus Metall, der zwischen den Flansch und den Beutel passt, verwendet werden. Nach mehreren Tagen nimmt die Klebefestigkeit zwischen dem Flansch und dem Körper des Patienten oder der Hautschutzschicht ab. Die Einrichtung wird abgenommen und gereinigt, und der restliche Klebstoff wird von dem Flansch entfernt, so dass neuer Klebstoff aufgebracht werden kann. Schliesslich wird wegen des Verschleis-ses oder wegen verstärkter Geruchsentwicklung in dem Beutel die gesamte Einrichtung mit Ausnahme der Druckplatte abgenommen.
    Einstückige, teilweise wiederverwendbare Einrichtungen für ein Ileostomie-Stoma mit einem mit dem Flansch verbundenen Dichtring aus Karaya-Gummi sind im Handel erhältlich.
    Die zweistückige, wiederverwendbare Einrichtung besteht aus einem Flansch aus Kautschuk oder Kunststoff, wobei der Flansch eine Öffnung für das Stoma aufweist und direkt am Körper des Patienten oder an einem Hautschutz angeklebt ist, und aus einem getrennten Beutel, an dessen Boden ein Ablassventil oder ein anderer Verschluss vorgesehen ist, wobei der Beutel eng über den Flansch passt.
    Aus der US-PS 3 339 546 ist eine Bandage mit einer Klebstoffschicht aus einem Gemisch aus Gelatine, Pektin, Natriumcarboxymethylcellulose und Polyisobutylen und mit einer wasserunlöslichen Polyäthylenfolie bekannt. Diese Bandage wird gegenwärtig von Patienten als Hautschutz verwendet und ist ebenfalls mit einem dauerhaft befestigten Flansch erhältlich.
    Andere im Handel erhältliche Hautschützer weisen ein Stoff- oder ein Polyäthylengewebe auf, das sich zwischen zwei Klebstoffschichten befindet. Diese Klebstoffschichten enthalten einen üblichen druckempfindlichen Klebstoff und ein Hydrokolloid.
CH1061378A 1977-10-17 1978-10-12 Uebergangsstueck fuer aufnahmebeutel. CH638392A5 (de)

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