CH638405A5 - Radionuklidgenerator. - Google Patents

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CH638405A5
CH638405A5 CH1323878A CH1323878A CH638405A5 CH 638405 A5 CH638405 A5 CH 638405A5 CH 1323878 A CH1323878 A CH 1323878A CH 1323878 A CH1323878 A CH 1323878A CH 638405 A5 CH638405 A5 CH 638405A5
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Wolfram Eckhardt
Johann Hausladen
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Heyden Gmbh Von
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Description

Die Erfindung betrifft einen Radionuklidgenerator zum Trennen von radioaktiven Substanzen, bestehend aus einer diese aufnehmenden, Absorbermaterial enthaltenden Generatorsäule mit einer Einlass- und einer Auslassöffnung, die mit einer Einlass- bzw. einer Auslassleitung in Verbindung stehen, wobei zum Herausspülen mindestens einer gewünschten, radioaktiven Substanz in die Einlassleitung eine Spüllösung eingeleitet wird und an der Auslassleitung die mit der gewünschten, radioaktiven Substanz beladene Spüllösung austritt.
Die Verwendung radioaktiver Nuklide für die Diagnose und Behandlung verschiedener medizinischer Befunde ist weit verbreitet. Manche radioaktive Isotope weisen jedoch eine ausserordentlich geringe Halbwertszeit auf, so dass ihr Einsatz auf Grund des langen Transportweges zwischen dem Herstellungsort und dem behandelnden Arzt unwirtschaftlich wird. Aus medizinischen Gründen ist es jedoch häufig gerade erwünscht, kurzlebige Isotope in der Nuklearmedizin zu verwenden, um die Strahlenbelastung des Patienten über einen langen Zeitraum hinweg zu vermeiden. So ist beispielsweise das Technetium-Isotop99mTc mit der relativ kurzen Halbwertszeit von etwa 6 Stunden bei der Abtastung und Sichtbarmachung verschiedener Körperorgane weit verbreitet. Aufgrund der genannten kurzen Halbwertszeit werden die physiologischen Schädigungen, die sich bei der Verwendung von Radionukliden ergeben, weitgehend ausgeschaltet oder minimalisiert.
Um derartig kurzlebige Radionuklide für den Arzt bereitzustellen, ist z.B. aus der US-PS 4 041 317 (N. A. Morcos et al.) ein Radionuklidgenerator der eingangs beschriebenen Art bekanntgeworden, bei dem die Generatorsäule hohlzylindrisch mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet ist, deren Achse vertikal steht. Im Bereich des oberen Endes dieser Generatorsäule ist die Einlassöffnung mit der zugehörigen Einlassleitung für die Spüllösung (Eluant) vorgesehen.
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In der Generatorsäule ist ein Absorber- oder Reaktionsmaterial, beispielsweise Aluminiumoxid, vorgesehen, das mit dem Mutternuklid des gewünschten Nuklids getränkt ist. Wird beispielsweise 99mTc als Tochternuklid für die oben erläuterte medizinische Behandlung gewählt, so wird als Mutternuklid das Molybdän-Isotop "Mo in dem Absorbermaterial verwendet. Durch das Einleiten der Spüllösung in die Generatorsäule mit dem Absorbermaterial und dem Mutternuklid wird das Tochternuklid, im vorliegenden Fall 99mTc, aus dem Generator eluiert und über die Auslassöffnung und die Auslassleitung zur gewünschten Verwendung abgegeben. Die so erhaltene Lösung mit dem gewünschten Tochternuklid wird im folgenden als Eluat bezeichnet.
Um nun bei der Elution des gewünschten Tochternuklids einen möglichst günstigen Wirkungsgrad, d.h. eine möglichst saubere Trennung, zu erzielen, ist es wünschenswert, eine möglichst lange Absorberstrecke vorzusehen. Bei Verwendung der bekannten, langgestreckten Generatorsäule führt dies jedoch zu erheblichen Problemen bei der Abschirmung der Säule, um den Strahlenschutzbestimmungen zu genügen. Entsprechend der langgestreckten Generatorsäule muss auch die Abschirmung, beispielsweise aus Blei, eine entsprechend langgestreckte Form aufweisen, um an jeder Stelle die erforderliche Absorptionslänge für die abzuschirmende Strahlung zu gewährleisten. Die bei einer derartigen Ausbildung erforderliche Masse des für die Abschirmung vorgesehenen Materials, beispielsweise Blei, ist jedoch aus geometrischen Gründen um so grösser, je länger die Generatorsäule im Vergleich zu ihrem Durchmesser ist. Anderseits ist es jedoch erwünscht, etwa zur Erleichterung der Handhabung und des Transports, die Gesamtmasse des Radio-nuklidgenerators einschliesslich der Abschirmung möglichst gering zu halten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Radionuklidgenerator der eingangs beschriebenen Art derart auszubilden, dass der Aufwand für die Abschirmung möglichst gering gehalten werden kann.
Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von dem Grundgedanken aus, möglichst gleiche oder ähnliche Abmessungen der Generatorsäule in den drei Koordinatenrichtungen vorzusehen, ohne dabei eine Verringerung des Wirkungsgrades bezüglich der Abtrennung des gewünschten Tochternuklids hinnehmen zu müssen. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die für den erwähnten Trennwirkungsgrad wesentliche wirksame Generatorsäule zwischen der Einlass- und der Auslassöffnung gekrümmt ist. Durch eine derartige Geometrie der wirksamen Generatorsäule wird gegenüber dem bekannten Generator bei gleichem Wirkungsgrad für den Trennvorgang die für eine ausreichende Abschirmung erforderliche Masse an Abschirmungsmaterial verringert. Die geometrisch optimale Form ergibt sich bei kugelförmigen Aussenabmessungen der Generatorsäule, die in diesem Fall etwa dadurch erzielt werden können, dass die Säule als kugelförmig aufgewickeltes Rohr ausgebildet ist.
In der Praxis genügt es jedoch in der Regel, dass die Aussenabmessungen der Generatorsäule in den verschiedenen Koordinatenrichtungen annähernd gleich sind. Erfindungs-gemäss wird daher die Generatorsäule durch mindestens zwei zueinander konzentrische, ineinander geschachtelte Säulenabschnitte gebildet, die an einem axialen Ende mit dem jeweils benachbarten Säulenabschnitt in Verbindung stehen, wobei die Einlass- und die Auslassöffnung getrennt an je einem axialen Ende der Säulenabschnitte angeordnet sind. Dies bedeutet, dass die verschiedenen Säulenabschnitte sich aufeinanderfolgend ringförmig umgeben, wobei die Verbindungen zwischen den aufeinanderfolgenden Säulenabschnitten jeweils abwechselnd an den beiden axialen Enden der Säule vorgesehen sind. Da die Einlassöffnung und die
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Auslassöffnung an dem radial innersten bzw. an dem radial äussersten Säulenabschnitt oder umgekehrt vorgesehen sind, durchläuft die Spüllösung abwechselnd zur Zylinderachse parallele und radial gerichtete Säulenabschnitte, wobei die Strömungsrichtung in benachbarten, zur Zylinderachse parallelen Säulenabschnitten entgegengesetzt ist. Durch diese Stromrichtungsumkehr mit kurzen radial gerichteten Säulenabschnitten wird auf kleinem Raum eine grosse wirksame Absorptionslänge erzielt.
Bei einer anderen Ausführungsform kann die Generatorsäule durch mindestens zwei nebeneinander angeordnete, über eine Verbindungsöffnung miteinander verbundene Kammern gebildet werden, deren Einlass- und Auslassöffnungen von der Verbindungsöffnung entfernt angeordnet sind. Bei einer derartigen Ausbildung ist zwar die Symmetrie geringer als bei der zuvor erläuterten Ausführungsform, so dass gegenüber dieser auch eine umfangreichere Abschirmung erforderlich ist, doch ist diese jedenfalls noch erheblich geringer als bei dem bekannten Radionuklidgenerator mit zylindrischer Generatorsäule ohne Stromrichtungsumkehr innerhalb des Absorbermaterials.
Erfmdungsgemäss ist in den verschieden gerichteten Abschnitten der Generatorsäule unterschiedliches Absorberoder Reaktionsmaterial vorgesehen. Aus der US-PS 4 041 317 ist es zwar bekannt, in der Absorberstrecke unterschiedliche Absorbermaterialien vorzusehen, doch wird die Absorptionswirkung bei dem erfindungsgemässen Generator durch die Anordnung unterschiedlicher Absorptionsund Reaktionsmaterialien in den verschieden gerichteten Abschnitten der Generatorsäule erheblich erhöht, und ermöglicht zudem eine Änderung des chemischen Zustands des Radionuklids innerhalb der Säule, z.B. durch Reduktion.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der folgenden Beschreibung von Aus-führungsbeispielen in den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. la einen Radionuklidgenerator mit zwei konzentrischen Zylinderkammern und Abschirmung im Längsschnitt, Fig. lb eine Querschnittsansicht der Generatorsäule des Radionuklidgenerators entlang der Linie I-I in Fig. la,
Fig. 2a einen Radionuklidgenerator mit vier konzentrischen Zylinderkammern im Längsschnitt,
Fig. 2b eine Querschnittsansicht der Generatorsäule des Radionuklidgenerators entlang der Linie II-II in Fig. 2a,
Fig. 3a eine Generatorsäule eines Radionuklidgenerators mit zwei rechtwinkligen Kammern im Längsschnitt,
Fig. 3b eine Querschnittsansicht der Generatorsäule mit rechtwinkligen Kammern entlang der Linie III-III in Fig. 3a,
Fig. 4 eine Generatorsäule eines Radionuklidgenerators mit vier rechtwinkligen Kammern im Längsschnitt und
Fig. 5 einen Radionuklidgenerator mit zwei konzentrischen Zylinderkammern ohne Abschirmung im Längsschnitt bei einer anderen Ausführungsform.
Gemäss Fig. la weist ein erfindungsgemässer Radionuklidgenerator eine Abschirmung 1 gegen radioaktive Strahlung, beisspielsweise aus Blei, auf, an der zum Transport des Generators Halterungen 2 vorgesehen sind. Etwa im Zentrum der Abschrimung 1 ist ein Hohlraum vorgesehen, der so bemessen ist, dass die eigentliche Generatorsäule 3 einge-passt werden kann. Diese Generatorsäule weist eine Einlassöffnung 4 und eine Auslassöffnung 5 auf, an denen eine Einlassleitung 6 für die Zufuhr der Spüllösung oder des Eluan-ten bzw. eine Auslassleitung 7 zum Ableiten der mit dem gewünschten Isotop beladenen Spüllösung oder des Eluats angeschlossen sind. In der Auslassleitung 7 ist ein Filter 8 vorgesehen, der sicherstellt, dass das von der Generatorsäule 3
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kommende Eluat steril und frei von unerwünschten Partikeln ist und daher zur unmittelbaren Injektion zu Diagnosezwecken bei Patienten geeignet ist. Zur vollständigen Abschirmung der Generatorsäule 3 ist auf der offenen Seite der Abschirmung 1 ein Abschirmungseinsatz 9 vorgesehen, der beispielsweise ebenfalls aus Blei hergestellt ist und durch den die Einlass- und Auslassleitungen 6 bzw. 7 in geeigneter Weise hindurchgeführt sind.
Die eigentliche Generatorsäule 3 besteht gemäss den Fig. la und lb aus einer zentralen Zylinderkammer 10 und einer diese konzentrisch umgebenden Ringzylinderkammer 11, deren gemeinsame Achse 12 vorzugsweise gleichzeitig Symmetrieachse der Abschirmung 1 ist. Die Lage der Achse 12 der Generatorsäule 3 ist an sich beliebig, doch ist es bevorzugt, diese Achse 12 vertikal anzuordnen, so dass in diesem Fall die Einleitung des Eluanten durch die Einlassöffnung 4 und das Abziehen des Eluats durch die Auslassöff-nung 5 in vorteilhafter Weise am oberen Ende der zylinderförmigen Generatorsäule 3 erfolgen kann.
Die beiden am unteren Ende miteinander verbundenen Kammern 10 und 11 werden dadurch gebildet, dass in den zylinderförmigen Behälter 17 der Generatorsäule 3 eine zylinderförmige Trennwand 15 konzentrisch eintaucht, die am Deckel 18 der Generatorsäule 3 festgehalten ist. Das freie Ende der Trennwand 15 reicht jedoch nicht bis zum Boden 16 des Behälters 17, so dass zwischen den beiden Kammern 10 und 11 durch den Freiraum zwischen der Trennwand 15 und dem Boden 16 eine Verbindung hergestellt wird.
Die beiden Kammern 10 und 11 sind praktisch vollständig mit Absorbermaterial 20a, b, beispielsweise Aluminiumoxid mit unterschiedlichem pH-Wert in den beiden Kammern, ausgefüllt, und am oberen Ende der Zylinderkammer 10, die mit der Einlassleitung 6 für den Eluanten in Verbindung steht, ist das Mutternuklid 19, beispielsweise "Mo, eingebracht.
Wird die Elutionslösung (Eluant), beispielsweise Salzsäure oder eine Kochsalzlösung, durch die Einlasskanüle 21 über die Einlassleitung 6 und die Einlassöffnung 4 in die Einlasskammer 13 eingeleitet und dringt durch einen vorzugsweise vorgesehenen Einlassfilter 22 in die Zylinderkammer 10 ein, so nimmt sie dort das gewünschte Tochternuklid, im obigen Beispiel "mTc, auf und wird in Richtung des Pfeils S über die Ringzylinderkammer 11 in die Auslasskammer 14 und danach über die Auslassleitung 7, den Filter 8 und die Auslasskanüle 23 abgezogen. Durch den gekrümmten Strömungsweg S der Elusionslösung wird trotz der geringen Bauhöhe der Generatorsäule 3 eine praktisch doppelt so lange Absorptionsstrecke erhalten. Daher ist es möglich, die Abschirmung 1 mit dem Abschirmungseinsatz 9 auch in Richtung der Achse 12 relativ kurz auszubilden.
Bei der geschilderten, zylindrischen Ausbildung der Generatorsäule 3 ist es aus geometrischen Gründen vorteilhaft, die Bauhöhe der Generatorsäule 3 gleich ihrem Durchmesser zu wählen, da in diesem Fall die Aussenabmessungen bei vorgegebenem Volumen der Generatorsäule 3 minimal sind. Dies gilt entsprechend für die ebenfalls zylindrischen Ausführungsformen der Generatorsäule gemäss den weiter unten erläuterten Fig. 2a, 2b und 5.
Schliesslich ist noch bei dem Radionuklidgenerator gemäss Fig. la ein Ansaugrohr 24 vorgesehen, durch das Luft in die bei der Elution auf den Kanülen 21 und 24 aufsitzenden Eluantflasche gesaugt werden kann.
Vorzugsweise ist dieses Ansaugrohr 24 mit einem Filter 25 versehen, so dass die angesaugte Luft steril ist.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 2a und 2b sind neben der zentralen Zylinderkammer 10 insgesamt drei ineinander geschachtelte Ringzylinderkammern IIa, IIb, 1 lc vorgesehen, wobei die Wände 15a, 15b und 15c derart angeordnet sind, dass der Strömungsverlauf R der Elutionslösung im Längsschnitt durch die Generatorsäule 3a mäan-derförmig erfolgt. Da die verschiedenen Kammern 10, IIa, IIb und 1 lc vorzugsweise mit verschiedenem Absorbermate-5 rial beschickt sind, ist die wirksame Absorberlänge bei gleicher Bauhöhe der Generatorsäule gegenüber der Ausführungsform der Fig. 1 praktisch verdoppelt.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 3a und 3b sind die mit Absorbermaterial 20 gefüllten Kammern 30 und io 31 der Generatorsäule 3b nicht kreiszylindrisch, sondern aneinander anschliessend vorzugsweise rechteckig aufgebaut. In diesem Fall verbindet die Trennwand 35 die beiden Seitenwände 36a und 36b, reicht jedoch nicht bis zum Boden 36 der Generatorsäule 3b. Der sich dabei ergebende Strö-15 mungsverlauf der Elutionslösung ist in Fig. 3a mit T gekennzeichnet.
Das mit den Fig. 3a und 3b erläuterte Prinzip einer Generatorsäule kann gemäss Fig. 4 auch auf den Fall übertragen werden, dass mehrere hintereinandergeschaltete Ab-20 sorberkammern 40,41a-c vorgesehen sein sollen. Ebenso wie in Fig. 3b dargestellt, verbinden die Trennwände 45,45a und 45b gemäss Fig. 4 die beiden einander gegenüberliegenden Seitenwände des Gehäuses der Generatorsäule 3c und lassen jeweils einen Zwischenraum zwischen dem Boden 46 25 bzw. einer Deckfläche 47 frei. Dadurch ergibt sich der in Fig. 4 eingezeichnete Strömungsweg U für die Elutionslösung.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform der Generatorsäule dargestellt, die ähnlich wie die Ausführungsform 30 der Fig. 1 einen zylinderförmigen Behälter 117, eine zentrale Zylinderkammer 110 und eine diese konzentrisch umgebende Ringzylinderkammer 111 aufweist. Die zylindrische Trennwand 115 entspricht der Trennwand 15 bei der Ausführungsform der Fig. 1. Gemäss Fig. 5 ist das Mutternuklid 35 119 an der Oberseite der Ringzylinderkammer 111 in das Absorbermaterial 120a, b eingebracht, d.h. bei dieser Ausführungsform strömt die Elutionslösung von der äusseren Ringzylinderkammer 111 zur Zylinderkammer 110, wie dies durch den Pfeil V angedeutet ist. Für die Einleitung der Elu-40 tionslösung ist eine Einlasskanüle 121 vorgesehen, die in die Einlassleitung 6 übergeht, die mit der Einlassöffnung 104 der Ringzylinderkammer 111 in Verbindung steht. Der Abzug des mit dem gewünschten Tochternuklid beladenen Eluants erfolgt durch die Auslassöffnung 105, die Auslassleitung 7 45 und die Auslasskanüle 123, wobei durch einen Filter 108 zwischen der Auslassleitung 7 und der Auslasskanüle 123 sichergestellt ist, dass diese sterilgehalten wird.
Um Luft in die Eluantflasche einzusaugen, ist eine Ansaugkanüle 124 vorgesehen, die mit dem Umgebungsbereich 50 der Generatorsäule über einen Filter 125 in Verbindung steht, so dass die angesaugte Luft steril ist.
Das Beladen der Generatorsäule mit der Lösung des Mutternuklids erfolgt durch einen Gummidurchstechstopfen 126, der in vorteilhafter Weise oberhalb der Einlassöffnung 55 104 mit einem Sterilfilter 122 angeordnet ist, so dass eine Durchstechkanüle parallel zur Achse 112 der Generatorsäule bis zur Einlassöffnung 104 eingeführt werden kann. In entsprechender Weise ist zum Absaugen der vom Mutternuklid befreiten Restlösung ein Gummidurchstechstopfen 127 ober-60 halb der Auslassöffnung 105 vorgesehen, durch den eine entsprechende Kanüle zum Absaugen eingeführt werden kann.
Aus Strahlenschutzgründen ist es vorteilhaft, die Ringzylinderkammer 111 nicht bis zum oberen Ende der Genera-65 torsäule mit Absorbermaterial anzufüllen, denn die Hauptstrahlung konzentriert sich auf die ersten Millimeter im An-schluss an die Einlassöffnung 104, d.h. auf den Anfangsbereich des Absorbermaterials.
Da die Einlassleitung 6 und die Auslassleitung 7, ausgehend von der Ringzylinderkammer 111 bzw. der Zylinderkammer 110, im wesentlichen radial nach aussen geführt sind, so dass sowohl die von den Filtern 125 und 108 abgeschlossenen Bereiche der Absaugkanüle 124 bzw. der Auslasskanüle 123 als auch der radial am weitesten aussen liegende Ansatz der Einlasskanüle 121 selbst bei einer Befül638 405
lung des Radionuklidgenerators, die mittels einer Kanüle durch den radial weiter innen liegenden Gummidurchstechstopfen 126 erfolgt, steril bleiben. Entsprechendes gilt bei einem eventuellen Absaugen der Restlösung mit Hilfe einer durch den Gummidurchstechstopfen 127 eingeführten, nicht dargestellten Kanüle.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (22)

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1 lb, 1 le; 110,111) kreiszylindrisch ausgebildet sind.
1. Radionuklidgenerator zur Trennung von radioaktiven Substanzen, bestehend aus einer diese aufnehmenden, Absorbermaterial enthaltenden Generatorsäule mit einer Ein-lass- und einer Auslassöffnung, die mit einer Einlass- bzw. einer Auslassleitung in Verbindung stehen, wobei zum Herausspülen mindestens einer gewünschten radioaktiven Substanz in die Einlassleitung eine Spüllösung eingeleitet wird und an der Auslassleitung die mit der gewünschten radioaktiven Substanz beladene Spüllösung austritt, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Generatorsäule (3, 3a, 3b, 3c) zwischen der Einlass- und der Auslassöffnung (4,104; 5, 105) gekrümmt ist.
2. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatorsäule (3, 3a) durch mindestens zwei zueinander konzentrische, ineinander geschachtelte Säulenabschnitte (10,11; 10,1 la, 1 lb, 1 le; 110,111) gebildet wird, die an einem axialen Ende mit dem jeweils benachbarten Säulenabschnitt in Verbindung stehen, und dass die Einlassund die Auslassöffnung (4,104; 5,105) an dem anderen axialen Ende der Säulenabschnitte angeordnet sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Generator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (4) am inneren (10; 10) und die Auslassöffnung (5) am äusseren (11; IIa, IIb, 11c)Säulenabschnitt angeordnet sind.
4. Generator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (104) am äusseren (111) und die Auslassöffnung (105) am inneren Säulenabschnitt (110) angeordnet sind.
5. Generator nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenabschnitte (10,11; 10,1 la,
6. Generator nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenabschnitte im Querschnitt quadratisch ausgebildet sind.
7. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatorsäule (3b, 3c) durch mindestens zwei nebeneinander angeordnete, über eine Verbindungsöffnung miteinander verbundene Kammern (30, 31; 40,41a, 41b, 41c) gebildet wird, deren Einlass- und Auslassöffnungen von der Verbindungsöffnung entfernt angeordnet sind.
8. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (4) am oberen Ende der Generatorsäule (3, 3a, 3b, 3c) angeordnet ist.
9. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (104) in der unteren Hälfte der Generatorsäule (3d) angeordnet ist.
10. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnung (5, 105) am oberen Ende der Generatorsäule (3, 3a, 3b, 3c) angeordnet ist.
11. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatorsäule als gekrümmtes Rohr ausgebildet ist, an dessen beiden Enden die Einlass- bzw. die Auslassöffnung angeordnet ist.
12. Generator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr spiralförmig angeordnet ist.
13. Generator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr mäanderförmig angeordnet ist.
14. Generator nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr in einer Ebene gekrümmt angeordnet ist.
15. Generator nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr im Raum gekrümmt angeordnet ist.
16. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in den verschieden gerichteten Abschnitten (10,11; 10, IIa, IIb, 11c; 30, 31; 40,41a, 41b,
41c; 110,111) der Generatorsäule unterschiedliches Absorbermaterial oder Reaktionsmaterial vorgesehen ist.
17. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Einlassöffnung (4, 104) und der Einlassleitung (6) mindestens ein durch einen ersten Sterilfilter (22,122) abgeschlossener erster Sterilbereich vorgesehen ist.
18. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auslassleitung (7) mindestens ein durch einen zweiten Sterilfilter (8,108) abgeschlossener zweiter Sterilbereich vorgesehen ist.
19. Generator nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Sterilbereiche mit der Generatorsäule (3, 3a, 3b, 3c) verbunden sind.
20. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Einlass- und der Auslassöffnung (104,105) zugewandten Seite der Generatorsäule zum Beladen und Leeren der Säule Durchführungen (126,127) vorgesehen sind.
21. Generator nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführungen als Gummidurchstechstopfen (126,127) ausgebildet sind.
22. Generator nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Sterilbereiche von den Durchführungen (126,127) relativ zu der Einlass- bzw. Auslassöffnung (104,105) abgewandt angeordnet sind.
CH1323878A 1978-01-05 1978-12-28 Radionuklidgenerator. CH638405A5 (de)

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