CH640345A5 - Measuring device for measuring the negative castor and the camber of a vehicle wheel - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine am Rad eines Fahrzeuges, vor- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messein-zugsweise am Rad der Lenkachse eines Kraftfahrzeuges an- 55 richtung mit einem Spiegel zu schaffen, die an das Rad ange-montierbare, mit einem Spiegel versehene Messeinrichtung baut werden kann und bei der ein parallel zur Fahrzeuglängs-zum Messen des Vorlaufes und des Sturzes des Rades, wobei mittelachse auf den Spiegel geworfener Lichtstrahl benutzt die Drehachse des Rades in der oder parallel zur Spiegelebene wird und die ermöglicht, nicht nur den Vorlauf, sondern auch liegt und der Spiegel um diese Radachse oder um eine zu die- den Sturz zu messen.
ser parallele Achse frei pendelnd aufgehängt ist. 60 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Spiegel - im
Bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art pen- Gegensatz zu den bisher bekannten Einrichtungen, bei denen delt der Spiegel in eine genau senkrechte Lage ein. Mittels des die Lage des Spiegels gegenüber der Radachse unveränderlich Anbaubockes wird die Gerätachse genau koaxial zur Rad- war - in einem Gehäuse gelagert ist, das sich seinerseits um achse ausgerichtet, so dass bei Drehen des Rades die Gerät- die Radachse frei pendelnd vertikal ausrichtet, wobei der achse nicht mehr pendelt. Zum Messen des Vorlaufes wird 65 Spiegel in diesem Gehäuse um zwei zueinander senkrechte von einer ausserhalb des Gerätes und ausserhalb des Fahrzeu- Achsen, von denen die erste Achse senkrecht zu einer Ebene, ges aufgestellten Lichtquelle ein Lichtstrahl horizontal und in der die Radachse liegt, horizontal liegt und die zweite parallel zur Fahrzeuglängsmittelachse auf den Spiegel geleitet Achse senkrecht zu der erstgenannten Achse oder versetzt zu
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dieser in oder parallel zu einer Ebene liegt, in der auch die ge- jiziert wird. Auch die Stelleinrichtung an sich kann mit einer nannte Achse liegt, schwenkbar gelagert ist und dass der Spie- Skala versehen sein, so dass der Schwenkwinkel zwischen der gel mit einer Justiereinrichtung und einer Stelleinrichtung ver- zur Radachse parallelen Lage und der horizontalen Lage an bunden ist, die ein Ausrichten des Spiegels in der Horizonta- dieser gemessen werden kann. Soll dieser Winkel nicht gemes-
len ermöglicht und dass weiterhin eine Zwangsführung für 5 sen werden, ist ein Ausrichten der zweiten Achse in die zur den Spiegel vorgesehen ist, die bei Verschwenken des Spiegels Radachse parallele Lage nicht erforderlich.
um die erste Achse eine definierte Verschwenkung des Spie- Bei bekannten Einrichtungen ist es vorgesehen, die Spiegels um die zweite Achse bewirkt. Unter Fortlassung aller gelvorrichtung gegenüber der Radachse nach beiden Seiten Sonderfälle ergibt sich somit, dass der Spiegel in einem um die um genau 20° schwenken zu können, um auch den Nachlauf Radachse frei pendelnden Gehäuse um zwei zueinander senk- io messen zu können, in dem der Sturz bei den verschiedenen rechte Achsen schwenkbar gelagert ist, von denen die erste vorbestimmten Lenkeinschlägen um 20° gemessen wird. Diese Achse senkrecht zu einer Ebene, in der die Radachse liegt, ho- Anordnung kann auch unverändert mit der Messeinrichtung rizontal liegt und die zweite Achse senkrecht zu der erstge- gemäss der vorliegenden Erfindung verwendet werden, nannten Achse in einer Ebene liegt, in der die Radachse liegt. In den abhängigen Ansprüchen sind verschiedene zweck-Zum Messen des Vorlaufes bleibt der Spiegel starr (in einer 15 mässige Ausgestaltungsformen angegeben.
genau definierten vorbestimmten und erkennbaren Lage) mit In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Er-
dem Gehäuse verbunden, so dass die Einrichtung genauso findung dargestellt.
wirkt wie die bisher bekannten Einrichtungen, bei denen ein Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht eine Messeinrich-
Lichtstrahl parallel zur Fahrzeuglängsachse auf den Spiegel tung gemäss der Erfindung in einer Ausgestaltungsform, die geworfen wird. Dabei steht dann die zweitgenannte Achse 20 den prinzipiellen Aufbau gut erkennen lässt.
und die Spiegelebene genau parallel zur Radachse. Da die Figuren 2 bis 5 zeigen in verschiedenen Schnitten eine an-
Radachse geneigt ist, ist auch das vorbestimmte Teil des Spie- dere Ausgestaltungsform.
gels in dem gleichen Masse geneigt. An dem Fahrzeugrad 1 ist mit an sich bekannten, in der
Zeichnung nicht mehr dargestellten Befestigungsmitteln ein
Zum Messen des Sturzes wird nunmehr der Spiegel bzw. 25 dreibeiniger Montagebock 2 befestigt, an dem die Achse 3 be-
die zweitgenannte Achse gegenüber dem Gehäuse bzw. Rah- festigt ist. Die Befestigungsmittel der drei Beine 4,5,6 des men um die erstgenannte Achse um genau das Mass des Stur- Montagebockes 2 sind derart ausgestaltet, dass jedes Bein ein-
zes verschwenkt, so dass die erstgenannte Achse oder ein an- zeln verlängert werden kann, so dass durch Einstellen der Be-
deres definiertes Teil des Spiegels genau horizontal ausgerich- festigungsmittel bzw. Längen der Montagebock 2 derart aus-tet ist. Diese Verschwenkung von der Lage, in der die zweitge-30 gerichtet werden kann, dass die fest mit diesem verbundene nannte Achse genau parallel zur Radachse liegt, in die hori- Achse 3 genau koaxial zur Radachse 7 des Rades 1 steht,
zontale Lage, gibt dann den Sturz an. Um diesen Ver- An der Achse 3 ist mittels zweier Lagerböcke 8 das schwenkwinkel genau mittels des reflektierten Lichtstrahles rahmenartige Gehäuse 9 aufgehängt. In jedem Lagerbock 8
messen zu können, ist eine Vorrichtung vorgesehen, die bei ist ein Gleit- oder vorzugsweise Wälzlager angeordnet, so dass
Verschwenkung der zweitgenannten Achse um die erstge- 35 sich das Gehäuse 9 mit ganz geringem Widerstand auf der nannte Achse im Gehäuse den Spiegel um diese zweitge- Achse 3 drehen kann.
nannte Achse verschwenkt und zwar in einem Masse ver- Im Gehäuse 9 ist eine fensterartige Aussparung 10 vorgeschwenkt, welches genau der Verschwenkung des Spiegels um sehen. Ferner ist im Gehäuse 9 ein Achsbolzen 11 in einer er-
die erstgenannte Achse entspricht. Dadurch wird also die sten Achse vorgesehen, die tangential zu einem Kreis um die
Spiegelebene in einem genau dem Sturz entsprechenden Win- 40 Radachse 7 in einer Ebene liegt, die senkrecht auf der Rad-
kel aus der vertikalen Lage verschwenkt, während das frei achse 7 steht. Um diesen Achsbolzen 11 ist eine zweite Achse pendelnde Gehäuse seine vertikale Lage beibehält. Diese Ver- 12 schwenkbar gelagert, die an ihrem in der Zeichnung linken
Schwenkung der Spiegelebene aus der vertikalen Lage kann freien Ende auf einer Stellschraube 13 abgestützt ist, die mit-
dann mittels der Ablenkung des Lichtstrahles auf der Mess- tels einer Stellmutter 14 gegenüber dem Bock 15 einstellbar skala sehr genau gemessen werden. 45 ist, der einerseits am Rahmen 9 befestigt ist. Eine in der Zeich-
Die Ablenkung des Spiegels aus der vertikalen Lage kann nung nicht mehr dargestellte Feder drückt die Achse 12 gegen durch eine schräge Ebene bewirkt werden, die am Gehäuse die Stellschraube 13.
oder gehäuseartigen Rahmen befestigt ist und gegen die ein Auf der Achse 12 sind wiederum zwei Lagerböcke 16 gela-
möglichst weit von der erstgenannten Achse entfernter, fest gert, an denen der Spiegel 17 hängt.
am Spiegel befestigter Führungstaster gleitet. Der Gleitweg 50 Weiterhin ist am Rahmen 9 eine nach Art einer schiefen dieses Führungstasters auf der schrägen Ebene ist dann be- Ebene gestaltete Anlauffläche 18 angeordnet, gegen deren reits grob ein Mass für den Sturz. Oberfläche die in der Zeichnung linke untere Kante des Spie-
Bei einer aufwendigeren und komfortableren Einrichtung gels unter der Wirkung einer in der Zeichnung nicht mehr kann eine automatische (elektro-) motorisch angetriebene dargestellten Feder in Anlage gehalten wird. Je näher diese
Vorrichtung vorgesehen sein, die (entweder) die zweitge- 55 Anlauffläche der ersten Achse benachbart ist, desto grösser nannte Achse (genau parallel zur Radachse ausrichtet oder) wird die Spiegelauslenkung bei Verschwenken der zweiten genau horizontal ausrichtet. Auch für die Ausgestaltung der Achse um die erste um 1 Winkelgrad.
Zwangsführung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Durch
Wahl des Winkels, den die Zwangsführung mit der Horizon- Die Wirkungsweise ist folgende: Im Ausgangszustand ist talen einnimmt, kann eine beliebige Feinfühligkeit der Über- 60 die Stellspindel 13 mittels der Stellmutter 14 derart eingestellt, setzung der Spiegelverschwenkung gegenüber dem Sturzwin- dass die Achse 12 genau parallel zu der koaxial zur Radachse kel erzielt werden. Ist der Spiegel entsprechend ausgerichtet, 7 angeordneten Achse 13 verläuft. Die Ebene des Spiegels 17 dass die zweite Achse oder das vorbestimmte Teil des Spiegels liegt genau radial zur Radachse 7. Da die Radachse 7 auf eine horizontal liegt, kann mit dieser Messeinrichtung also mit horizontale Ebene projiziert einen Winkel mit der Fahrzeug-Hilfe eines parallel zur Fahrzeuglängsachse auf den Spiegel längsmittelebene einschliesst, wobei dieser Winkel den Vorgelenkten Strahles gleichzeitig Sturz und Vorlauf (Spur) ge- lauf darstellt, schliesst die Ebene des Spiegels 17 genau den messen werden, wie sonst nur mit Vorrichtungen, bei denen gleichen Winkel mit der Fahrzeuglängsmittelebene ein und der Lichtstrahl senkrecht zur Fahrzeuglängsmittelebene pro- reflektiert deshalb einen parallel zur Fahrzeuglängsmittel-
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ebene gerichteten, auf den Spiegel 17 auftretenden Lichtstrahl seitlich abgelenkt.
Mit Hilfe der Wasserwaage (Libelle) 19 wird nunmehr der Spiegel mittels der Stellschraube 13 durch Betätigen der Stellmutter 14 derart eingestellt, dass die Unterkante des Spiegels 17 und die Achse 12 genau horizontal liegen. Der auf die Horizontale projizierte Winkel zwischen der Spiegelebene 17 und der Fahrzeuglängsmittelebene, die den Vorlauf darstellt, ändert sich dadurch nicht. Jedoch wird durch das Verschwenken der Achse 12 um den Achsbolzen 11 das linke untere Ende des Spiegels 17 über die schräge Fläche 18 geführt und dadurch der Spiegel 17 um die Achse 12 geschwenkt. Durch diese Verschwenkung liegt die Spiegelebene 17 nicht mehr in einer vertikalen Ebene sondern um ein Mass gegenüber dieser verschwenkt, wobei dieses Verschwenken gegenüber der vertikalen Ebene der Verschwenkung der Achse 12 um den Achsbolzen 11 entspricht. Das Mass dieser Verschwenkung kann durch das Ablenken des auf den Spiegel 17 projizierten Lichtstrahles in der Vertikalen gemessen werden.
Eine andere Ausgestaltungsform ist in den Figuren 2 bis 5 dargestellt, wobei die Figur 2 eine Ansicht teilweise im Schnitt parallel zur Spiegelebene darstellt, Figur einen Schnitt gemäss der Linie III-III in Figur 2 senkrecht zur Zeichenebene in Figur 2 darstellt und Figur 4 eine Ansicht bei aufgeschnittenem Gehäuse entgegengesetzt zur Ansicht gemäss Figur 2 darstellt, während Figur 5 im Schnitt gemäss der Linie V-V in Figur 3 ein Detail darstellt.
Die Platte 22 ist Teil der in der Zeichnung nicht mehr weiter dargestellten Befestigungsvorrichtung, mit der die Messeinrichtung am Fahrzeugrad befestigt wird. Mit der Platte 22 ist ein Befestigungsstück 24 verbunden, in dem die Achse 23 mittels der Mutter 56 festgelegt ist. Auf der Achse 23 ist mittels zweier Wälzlager 28 das Tragteil 25 befestigt, in dem die Vertikalwelle 26 drehbar gelagert ist. Die Vertikalwelle 26 ist mit der Schwenkvorrichtung 30 verbunden, die es ermöglicht, die Vertikalwelle 26 in drei verschiedenen, jeweils um 20 Winkelgrad gegeneinander versetzten Lagen festzulegen.
Mit der Welle 26 ist das Gehäuse 29 durch Schrauben 58 fest verbunden. In dem Gehäuse 29 ist ein Achszapfen 31 um seine eigene Längsachse schwenkbar gelagert, der mit einem Tragteil 34 verbunden ist. Die Teile 31,34 sind durch eine Mutter 35 gegen axiale Verschiebung gesichert. In dem Tragteil 34 sind zwei Bohrungen 36 vorgesehen, in denen je eine Schraube 32 derart gelagert ist, dass der Tragkörper 37 um die gemeinsame Achse der beiden Schrauben 32, die die zweite Achse im Sinne der Neuerung bildet, verschwenkbar ist. Die beiden Schrauben 32 sind in je einem Bock 38 gelagert, wobei die beiden Böcke 38 fest mit dem Spiegeltragkörper 37 verbunden sind. Jede der beiden Schrauben 32 ist an ihrem vorderen Ende mit einem Lagerteil versehen, das in der jeweils zugeordneten Bohrung 36 korrekt geführt ist und kann durch eine Mutter 40 derart festgelegt werden, dass das Tragteil 34 leicht, aber ohne Spiel um die gemeinsame Achse der Wellenschrauben 32 schwenkbar ist. Am Tragteil 34 ist weiterhin ein Auslegerarm 41 befestigt, gegen den einerseits eine Feder 42 abgestützt ist, die andererseits gegen das Gehäuse 29 abgestützt ist. Eine Stiftschraube 43 führt in die Feder 42 und verhindert ein Ausknicken derselben und bildet gleichzeitig einen Endanschlag für die Bewegung des Auslegerflügels 41. Auf der anderen Seite drückt gegen den Auslegerflügel 41 die Stellschraube 33, die mittels des Rädchens 44 drehbar ist.
In dem Spiegeltragkörper 37 ist der Spiegel 27 befestigt. An dem Spiegeltragkörper 37 ist weiterhin die Wasserwaage (Libelle) 39 befestigt.
Auf der der Befestigung für die Wasserwaage 39 entgegengesetzten Rückseite des Spiegeltragkörpers 37 ist an diesem ein Anlaufkörper 45 befestigt mit einer schrägen Fläche 46. Diese liegt gegen die Kante 47 eines Anschlagstiftes 48 an, der als Gewindestift ausgestaltet und mittels einer Mutter 49 festlegbar ist.
Auf der dem Auslegerflügel 41 entgegengesetzten oberen Seite ist an dem Tragkörper 34 ein Stützarm 50 befestigt, wobei zwischen diesem und dem Spiegeltragkörper 37 eine Feder 51 eingespannt ist, die auf den Spiegeltragkörper 37 stetig eine Kraft ausübt, die strebt, diesen um die gemeinsame Achse der beiden Schrauben 32 (zweite Achse) zu schwenken und dabei die schräge Anlauffläche 46 gegen die Kante 47 des Stiftes 48 drückt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Infolge des geringen Reibungswiderstandes in den beiden Lagern 28 und infolge ihres Eigengewichtes pendeln die Teile 29,37,27 derart ein, dass sie vertikal von der Achse 23 hängen. Diese ist durch Einstellen der Befestigungsmittel an der Vorrichtung 22 derart eingestellt worden, dass die Achse 23 genau koaxial zur Radachse liegt.
Durch Einstellen des Anschlagstiftes 48 mit Hilfe der Festlegmutter 39 wird der Spiegel 27 und der Spiegeltragkörper 37 um die gemeinsame Achse der beiden Schrauben 32 derart geschwenkt, dass ein auf den Spiegel 27 projizierter horizontaler Lichtstrahl genau horizontal reflektiert wird.
Da infolge des Vorlaufes die Radachse und damit die Achse 23 nicht senkrecht auf der Fahrzeugmittelebene steht und da weiterhin der Spiegel 27 durch die Teile 25,26,29,38, 37,28 derart mit der Achse 23 verbunden ist, dass die Ebene des Spiegels 27 immer parallel zur Achse 23 liegt, wird ein genau parallel zur Fahrzeuglängsmittelebene auf den Spiegel 27 projizierter Lichtstrahl vom Spiegel 27 in einem Winkel zum auftreffenden Lichtstrahl zurückgeworfen, der dem Vorlauf entspricht. In soweit entspricht die Einrichtung den bekannten Messeinrichtungen, die mit parallel zur Fahrzeuglängsmittelebene projiziertem Lichtstrahl arbeiten...
Infolge des Sturzes des Rades verläuft die Welle 23 auch nicht horizontal sondern das in Figur 2 linke Ende der Einrichtung hängt tiefer als das rechte. Der Winkel, den die Achse 23 mit der Horizontalen einschliesst, ist gleich dem Sturz des Rades. Ist der Anschlagstift 48 derart einjustiert, dass der auftreffende Lichtstrahl in vertikaler Ebene genau zurückprojiziert wird, so kann nunmehr durch Verstellen der Stellschraube 33 mittels des Rädchens 44 der Auslegerflügel 41 und damit der Tragkörper 34 derart um die die erste Achse bildende Achse des Körpers 31 im Gehäuse 29 geschwenkt werden, bis die Wasserwaage 39 horizontale Lage der Unterkante des Spiegeltragkörpers 37 anzeigt. Mit der Verschwenkung des Tragkörpers 34 schwenkt auch der Spiegeltragkörper 37 um die Achse 31. Dabei läuft die schräge Fläche 46 gegen die Kante 47 des Anschlagstiftes 48 an, und drückt dabei das untere Ende des Spiegeltragkörpers 37 gegen die Kraft der Feder 51 nach in Figur 3 unten links (oder umgekehrt). Damit wird der Spiegeltragkörper 27 um die gemeinsame Achse der beiden Schrauben 32 (zweite Achse) geschwenkt und damit wird der Spiegel 27 um eine horizontale Achse geschwenkt, so dass ein horizontal auf den Spiegel 27 projizierter Lichtstrahl in vertikaler Ebene ausgelenkt zurück projiziert wird. Diese Auslenkung, die Ablenkung dieses Lichtstrahles in der vertikalen Ebene bis zur Einstellung der Wasserwaage 39 in die Waagerechte ist also ein Mass für den Sturz des Rades.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- 640 345 2PATENTANSPRÜCHE und wird von dem Spiegel auf eine Messskala reflektiert, die1. Am Rad eines Fahrzeuges anbringbare, mit einem Spie- unmittelbar neben der Lichtquelle angeordnet ist. Da infolge gel versehene Messeinrichtung zum Messen des Vorlaufes und des Vorlaufes die Radachse nicht senkrecht zur Fahrzeug-des Sturzes des Rades, wobei die Drehachse des Rades in der längsmittelachse steht, trifft der Lichtstrahl nicht senkrecht oder parallel zur Spiegelebene liegt und der Spiegel um diese 5 auf den Spiegel auf, sondern wird mit einem Winkel zurück-Radachse oder um eine zu dieser parallele Achse frei pen- geworfen. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und dem delnd aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spie- Punkt der Messskala, auf den der reflektierte Lichtstrahl auf-gel (17) in einem um die genannte Achse (7,3) frei pendelnden tritt, gibt dann zusammen mit dem Abstand der Lichtquelle Gehäuse (9) um zwei zueinander senkrechte Achsen (11,12) von dem Spiegel ein Mass für den Winkel, den der Spiegel geschwenkbar gelagert ist, von denen die erste Achse (11) senk- io genüber der Fahrzeuglängsmittelachse einnimmt. Dieser recht zu einer Ebene, in der die Radachse (7) liegt, horizontal Winkel ist gleich dem Vorlauf. Mit diesen bisher bekannten liegt und die zweite Achse (12) senkrecht zu der erstgenannten . Einrichtungen war es nicht möglich, auch den Radsturz zu Achse oder versetzt zu dieser in oder parallel zu einer Ebene messen.liegt, in der auch die genannte Achse (3,7) liegt und dass der Andererseits sind Messeinrichtungen bekannt, die es erSpiegel (17) mit einer Justiereinrichtung (19) und einer Stell- 15 lauben, sowohl den Vorlauf als auch den Sturz zu messen und einrichtung (13,14,15) verbunden ist, die ein horizontales die zu diesem Zweck ebenfalls einen Spiegel benutzen, der Ausrichten des Spiegels (17) ermöglicht und dass für den Spie- mittels eines Montagebockes an das Rad angebaut wird. Bei gel (17) eine Zwangsführung (18) vorgesehen ist, die bei Ver- diesen bekannten Einrichtungen wird der Spiegel derart mon-schwenken des Spiegels (17) um die erstgenannte Achse (11) tiert, dass die Spiegelebene genau senkrecht zur Radachse eine definierte Verschwenkung des Spiegels um die zweite zc liegt, also ein auf den Spiegel geworfener Lichtstrahl von die-Achse (12) bewirkt. sem immer genau auf einen bestimmten Punkt reflektiert
- 2. Messeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- wird, auch wenn das Rad gedreht wird. Auch zum Messen zeichnet, dass der Spiegel (17) mit einer Wasserwaage (19) als mit diesen Einrichtungen wird eine Lichtquelle verwendet, die Justiereinrichtung verbunden ist. einen Lichtstrahl auf den Spiegel wirft, wobei der Lichtstrahl
- 3. Messeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 auf eine Messskala reflektiert wird, die neben der Lichtquelle zeichnet, dass die zweite Achse (12) an einem Bauteil angeord- angeordnet ist. In diesem Falle wird der Lichtstrahl genau net ist, das um die erste Achse (11) schwenkbar ist. senkrecht zur Fahrzeuglängsmittelebene auf den Spiegel ge-
- 4. Messeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- worfen und auf der Messskala sowohl die horizontale Abwei-zeichnet, dass das Bauteil, an dem die zweite Achse (12) ange- chung des reflektierten Lichtstrahles - die ein Mass für den ordnet ist, mittels einer Stellschraube (13) um die erste Achse 30 Vorlauf gibt - als auch die vertikale Ablenkung des reflektier-(11) schwenkbar ist, wobei die Stellschraube (13) andererseits ten Lichtstrahles - die ein Mass für den Sturz ergibt - gemes-im Gehäuse (9) abgestützt ist. sen. Um deutlich die Ablenkung des Lichtstrahles feststellen
- 5. Messeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet zu können, ist bei diesen Einrichtungen erforderlich, dass die durch eine elektro-motorisch angetriebene selbsttätige Vor- Lichtquelle in einem relativ grossen seitlichen Abstand zum richtung zum Ausrichten des Spiegels (17) in die Horizontale. 35 Fahrzeug aufgestellt wird. Die Anwendung solcher Einrich-
- 6. Messeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tungen ist also nicht möglich in einer Werkstatt, in der die zeichnet, dass die Zwangsführung für den Spiegel (17) durch Fahrzeuge in geringem Abstand nebeneinander stehen. Mit eine am Gehäuse für den Spiegel (17) befestigte schiefe Ebene Rücksicht auf die erforderliche genaue Ausrichtung senkrecht (18) gebildet ist, gegen die ein Teil des Spiegels (17) anliegt. zur Fahrzeuglängsmittelebene ist es im Gegenteil fast immer
- 7. Messeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- 40 erforderlich, die Lichtquellen in Ständern anzuordnen, die zeichnet, dass die schiefe Ebene unter einem Winkel von 45° auf fest in der Werkstatt montierten Schienen gelagert sind, zu einer Tangente um einen Kreis um die zweite Achse (12) Selbst wenn die Ständer dann, wenn die Messeinrichtung angeordnet ist. nicht benötigt wird, abgenommen werden, stören diese Schie-
- 8. Messeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- nen in der Werkstatt.zeichnet, dass die Zwangsführung (18) durch eine am Ge- 45 Dem gegenüber ist es sehr leicht möglich, Lichtquellen mit häuse befestigte Kulisse gebildet ist, in der ein Gleitstein gleit- angebauter Messskala in der Werkstatt derart aufzustellen bar ist. und auszurichten, dass der Lichtstrahl genau parallel zur
- 9. Messeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet Fahrzeuglängsmittelachse auf einen an der Messeinrichtung durch eine Skala an der Zwangsführung. am Fahrzeugrad angebrachten Spiegel geworfen wird. Solche50 Lichtquellen mit Messskala können also transportabel ausge- staltet sein und in einen Aufbewahrungsraum gebracht werden, wenn sie nicht benötigt werden und trotzdem dann,wenn sie benötigt werden, sehr schnell zur Verfügung stehen.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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