CH641250A5 - Schraubenspindelpumpe. - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRÜCHE eine wirtschaftliche Herstellung der Pumpe erlaubt.
1. Schraubenspindelpumpe mit einer Antriebsspindel und Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss vorge-zwei Laufspindeln (34) wobei zum Ausgleich des Axialschubs schlagen, dass jede Buchse mit allseitigem radialem Spiel zum jede Laufspindel niederdruckseitig einen Zapfen aufweist, der umschliessenden Pumpengehäuse und nur unter axialer Vor-mit engem Laufspiel von einer Buchse umschlossen ist und s Spannung eines Elastomerringes zwischen einer Ringschulter der mit Druckflüssigkeit beaufschlagt wird, dadurch gekenn- des Pumpengehäuses und dem saugseitigen Pumpendeckel zeichnet, dass jede Buchse (22,23) mit allseitigem, radialem eingelegt ist, wobei der Innendurchmesser der Ringschulter so Spiel (24) zum umschliessenden Pumpengehäuse (1) und nur gross ist, dass zwischen jeder Laufspindel und dem Pumpenunter axialer Vorspannung eines Elastomerringes (36,37) gehäuse ein Zwischenraum besteht.
zwischen einer Ringschulter (26) des Pumpengehäuses (1) und 10 Diese erfindungsgemässe Ausbildung der Schraubenspin-dem niederdruckseitigen Pumpendeckel (27) eingelegt ist, wo- delpumpe hat den Vorteil, dass die Buchsen nicht besonders bei der Innendurchmesser der Ringschulter (26) so gross ist, in das Gehäuse eingepasst werden müssen, da sie sich bei der dass zwischen jeder Laufspindel (3,4) und dem Pumpenge- Montage durch das Aufstecken auf die Laufspindeln selbst häuse ein Zwischenraum besteht. zentrieren und sich auch, bedingt durch die nur durch den
2. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 Elastomerring erzeugte axiale Vorspannung, falls erforderlich kennzeichnet, dass der Elastomerring ein teilweise in eine Nut noch später beim Lauf etwas verschieben könne. Durch die (29,30) am Pumpendeckel oder der Buchse (22,23) eingelas- axiale Vorspannung wird weiter vermieden, dass sich beim sener Rundschnurring ist, der zur Abdichtung der Flüssig- Anfahren der Pumpe die Buchse von der Anlage am Pumpenkeitszuleitung zum Inneren der Buchse (22,23) dient. deckel abheben können. Ein Umpumpen von Luft im grösse-
3. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1 oder 2, da- 20 ren Massstab wird somit vermieden. Die Anordnung der durch gekennzeichnet, dass die Buchsen (22,23) aus zwei sich Buchsen ist somit auch für Pumpen kleinerer Förderströme zu einer Kreisscheibe ergänzenden gleichen halbkreisförmi- anwendbar. Da weiter die Buchsen auf ein Durchmesserbegen Platten bestehen, in denen je eine Aufnahmebohrung für reich ausserhalb der Spindeln nur durch eine Ringschulter den Zapfen (20,21) der zugehörigen Laufspindel angebracht axial fixiert werden, entsteht eine unkomplizierte Kanalfüh-ist. 25 rung in der Pumpe. Es ist dadurch auch bei der erfindungsge-
mässen Ausbildung der Schraubenspindelpumpe möglich, ohne grossen Fertigungsaufwand stranggegossene Pumpengehäuse oder aus dem vollen Material hergestellte Pumpenge-Gegenstand der Erfindung ist eine Schraubenspindel- häuse zu verwenden.
pumpe mit einer Antriebsspindel und zwei Laufspindeln, wo- 30 Vorzugsweise ist der Elastomerring ein teilweise in eine bei zum Ausgleich des Axialschubs jede Laufspindel nieder- Nut am Pumpendeckel oder der Buchse eingelassener Rund-
druckseitig einen Zapfen aufweist, der mit engem Laufspiel schnurring, der zur Abdichtung der Flüssigkeitszuleitung von einer Buchse umschlossen ist und der mit Druckflüssig- zum Innern der Buchse dient.
keit beaufschlagt wird. Auf diese Weise wird die Funktion des Vorspannens der
Bei derartigen bekannten Schraubenspindelmaschinen Buchse mit der für den Saugvorgang so wichtigen Abdich-sind die dem Axialschubausgleich dienenden Buchsen mit den tung der Buchse auf einfache Weise verbunden.
Laufspindeln fluchtend im Pumpengehäuse zentriert und Vorzugsweise bestehen die Buchsen aus zwei sich zu einer gleichzeitig axial fest eingespannt. Diese Anordnung ist sehr Kreisscheibe ergänzenden gleichen halbkreisförmigen Plat-
fertigungsintensiv und daher teuer, ausserdem ist sie nur wirt- 4Q ten, in denen je eine Aufnahmebohrung für den Zapfen der schaftlich an gegossenen Pumpengehäusen zu verwirklichen. zugehörigen Laufspindel angebracht ist.
Bei beispielsweise durch Strangguss hergestellten oder aus Diese Ausführung ermöglicht die Herstellung der Buch-
dem vollen Material herausgearbeiteten Pumpengehäusen sen aus einer einfachen Scheibe, die vor oder nach dem An-
lässt sich diese Anordnung nur schwer verwirklichen, weil bringen der Aufnahmebohrungen in zwei gleiche Teile ge-
zwischen dem Beginn des Förderbereichs der Spindeln und 4J trennt wird. Zur Unterbringung der Buchsen bzw. der beiden den mit den Laufspindeln fluchtenden Zentrierungen der halbkreisförmigen Platten im Pumpengehäuse genügt somit
Buchsen grosse, nur spanabhebend herstellbare Räume und eine normale zylindrische Ausdrehung, die aufgrund der gros-
Kanäle zur Flüssigkeitszuführung erforderlich sind. sen Radialspiele zwischen Buchsen und dem Gehäuse keine
Diese Nachteile werden zwar durch z.B. von Allweiler genaue einzuhaltenen Passungen benötigt.
Schraubenspindelpumpen der Baureihe SSH bekannten An- 50 Mit den erfindungsgemässen Massnahmen lässt sich also
Ordnungen vermieden, bei denen die dem Schubausgleich die- eine besonder einfach aufgebaute und zuverlässig arbeitende nenden Buchsen lose auf die Laufspindeln aufgesetzt sind. Pumpe herstellen.
Diese Anordnungen sind jedoch bei Pumpen kleiner Förder- In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäss aufgebaute ströme infolge Ansaugschwierigkeiten beim Anfahren nicht Schraubenspindelpumpe dargestellt.
zweckmässig. Durch das lose Aufsetzen der Buchsen und der 55 Figur 1 zeigt dabei einen Längsschnitt durch die Schrau-vorhandenen notwendigen Axialspiele wird beim Ansaugvor- benspindelpumpe,
gang bei leerer Pumpe nämlich eine grosse Luftmenge fort- Figur 2 einen Querschnitt in Höhe der niederdruckseiti-
während innerhalb der Pumpe umgewälzt. Diese umgewälzte gen Buchsen entlang der in Figur 1 eingezeichneten Schnittli-
Luftmenge kann insbesondere bei kleinen Pumpen der För- nie A-B.
dermenge der Pumpe entsprechen, so dass das Ansaugen von 60 Bei der Schraubenspindelpumpe sind in dem Gehäuse 1 Flüssigkeit zu lange oder auch gänzlich ausbleibt und die eine Antriebsspindel 2 und zwei einander gegenüberliegende Pumpe infolge Trockenlaufes schon nach kurzer Zeit zerstört Laufspindeln 3 und 4 drehbar gelagert. Bei Betrieb der Pumpe wird. wird bei Rechtsdrehung aus dem Niederdruckraum 5 in den Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Hochdruckraum 6 gefördert, dabei wird die Flüssigkeit über an Schraubenspindelpumpen der eingangs erwähnten Art 65 den nur mit einer gestrichelten Linie angedeuteten Ansaugeine Anordnung der auf den Zapfen der Laufspindeln ange- stutzen 7 herangeführt und über den ebenfalls nur mit einer ordneten Buchsen zu treffen, bei der auch bei kleinen Maschi- gestrichelten Linie angedeuteten Druckstutzen 8 weitergelei-nen das sichere Ansaugen gewährleistet ist und die gleichzeitig tet. Die Antriebsspindel 2 ist druckseitig mit einem Wellen-
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bund 9 in einer Buchse 10 gelagert. Der Wellenbund 9 liegt Buchsen durch die am Pumpengehäuse 1 angebrachte Ring-mit einer Schulter 11 einerseits an der Stirnfläche 12 der schulter 26, deren Innendurchmesser so gross ist, dass zwi-
Buchse 10 an und andererseits an einer mit Nuten versehenen sehen jeder Laufspindel und dem Pumpengehäuse ein Zwi-Stirnfläche 13 des druckseitigen Pumpendeckels 14, der mit- schenraum besteht, und durch den niederdruckseitigen Pum-tels Schrauben 15 am Pumpengehäuse 1 angeschraubt ist. s pendeckel 27, der mittels Schrauben 28 am Pumpengehäuse 1 Durch diese Anordnung wird die Antriebsspindel druckseitig angeflanscht ist. Der Abstand zwischen dem Pumpendeckel radial und axial gelagert. In dem Pumpendeckel 14 ist weiter 27 und der Ringschulter 26 ist etwas grösser als die Dicke des die Wellenabdichtung 16 angeordnet. Der Raum 17 zwischen dazwischenliegenden Teils der Buchsen 22 und 23. In den dem Wellenbund 9 und der Wellenabdichtung 16 ist über die Buchsen 22 und 23 ist je eine Nut 29 bzw. 30 vorgesehen, in Bohrungen 18,19 mit dem Niederdruckraum verbunden und 10 die je ein Elastomerring, und zwar ein Rundschnurring 36 somit vom Förderdruck entlastet. Durch bestimmte Dimen- bez. 37, eingelegt ist, dessen Dicke etwas grösser ist als die sionierung des Wellenbundes 9 ist es dabei möglich, die An- Tiefe der Nut. Hierdurch wird bei der Montage eine geringe triebsspindel 2 vom Axialschub zu entlasten. Vorspannung erzeugt, durch die die Buchsen 22 und 23 gegen die Ringschulter 26 des Gehäuses 1 gedrückt werden. Die Die Laufspindeln 3 und 4 sind niederdruckseitig mit Zap- 15 Vorspannung ist derart gewählt, dass ein radiales Ausrichten fen 20 bzw. 21 versehen, die mit engem Laufspiel von den der Buchsen beispielsweise nach der Montage beim Anlaufen Buchsen 22 und 23 umschlossen sind. Die Buchsen haben, wie der Maschine noch möglich ist. Gleichzeitig dichtet der Ela-insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, einen halbkreisförmigen stomerring die Flüssigkeitszuleitung zum Innern der Buchsen Querschnitt und sind mit allseitigem radialem Spiel 24 in eine 22 und 23 ab, die über die Bohrungen 31,32,33,34 und 35 zylindrische Ausnehmung 25 des Pumpengehäuses 1 einge- 20 von der Hochdruckseite der Maschine erfolgt. Die Durchmes-setzt. Eine radiale Zentrierung der Buchsen ist dabei nicht er- ser der Zapfen 20 und 21 sind oder können so gewählt wer-forderlich, die Buchsen richten sich beim Aufstecken automa- den, dass durch die Druckbeaufschlagung in der Buchse die tisch nach den Laufspindeln aus. Axial fixiert werden die Axialkräfte an den Laufspindeln ausgeglichen werden.
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2 Blatt Zeichnungen
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