CH641748A5 - Machine for moulding articles from glass - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine solche Maschine ist beispielsweise in der USA-Patentanmeldung Nr. 866 086 beschrieben und ist in Abschnitte unterteilt, wobei jeder Maschinenabschnitt eine Formeinrichtung mit einer Anzahl Mittel zum Ausführen einer bestimmten zeitlichen Reihenfolge von Verfahrensschritten zum Herstellen von Gegenständen aus Glas umfasst. Die Ausführungsmittel werden durch pneumatische Motoren angetrieben, die durch einen Ventilblock betätigt werden. Der Ventilblock wird seinerseits durch eine Zeitsteuertrommel gesteuert. Geschmolzenes Glas wird in Glaschargen, auch Glasposten genannt, unterteilt. Diese Glasposten werden jedem einzelnen Maschinenabschnitt bzw. jeder Formeinrichtung durch einen Glaspostenverteiler zugeführt. Jede der Formeinrichtungen formt aus jedem Glasposten einen Gegenstand aus Glas und stellt diesen auf eine feuerfeste Platte, die danach auf ein Förderband gestossén wird. Das Förderband bewegt die Glasgegenstände in einen Kühl
ofen zum Ausglühen und Kühlen der geformten Glasgegenstände.
Die einzelnen Maschinenabschnitte bzw. Formeinrichtungen werden in einer bestimmten Reihenfolge und phasenverschoben bezogen auf den Empfang des Glaspostens vom Glaspostenverteiler gesteuert. Wenn eine der Formeinrichtungen einen Glasposten vom Glaspostenverteiler empfängt, liefert eine andere der Formeinrichtungen einen fertig geformten Gegenstand auf das Förderband und eine weitere Formeinrichtung führt gerade die Verfahrensschritte zum Formen des Gegenstandes aus. Jede Formeinrichtung kann zwei Formen aufweisen, wobei der Glasposten in der ersten Form, der Vorform, empfangen wird und als erstes in einen Rohling geformt wird. Danach wird der Rohling in die zweite Form, die Blasform überführt zum Blasen des Gegenstandes aus Glas. Weil jede Form mehrere Kavitäten aufweisen kann, werden in jeder der Formeinrichtungen gleichzeitig mehrere Glasposten verarbeitet.
Weder die genannte Zeittrommel noch eine elektronische Steuereinrichtung wird zum Festlegen der zeitlichen Steuerung benützt. Bei den bekannten Maschinen wird die zeitliche Steuerung der Formeinrichtungen mit der Zeitsteuerung der Zufuhr der Glasposten und des Glaspostenverteilers synchronisiert. Die einzelnen Maschinenabschnitte bzw. die einzelnen Formeinrichtungen arbeiten nicht nur gegenüber einander phasenverschoben zum Ausgleich des Empfanges der Glasposten in geordneter Reihenfolge, sondern in der Phasenverschiebung mit einbezogen werden muss auch die Zeit zur Beförderung der Glasposten zu den Formeinrichtungen berücksichtigt werden.
Die einzelnen Formeinrichtungen sind längs der Fördervorrichtung für die Glasposten angeordnet, wobei nicht mehr als zwei Formeinrichtungen in der gleichen Entfernung vom Glaspostenverteiler angeordnet sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine erhöhte Leistung erbringen kann, indem der Beginn des Arbeitszyklus der Formeinrichtungen durch das wirkliche Erscheinen der Glasposten bestimmt wird.
Ein weiteres Ziel ist die Leistung der Glasformmaschine durch zeitliche Steuerung des Arbeitszyklus der Formeinrichtung aufgrund der Ankunft des letzten Glaspostens in der Mehrfachform zu erhöhen.
Weiter soll die Leistungsfähigkeit der Glasformmaschine durch Einstellen der Phasendifferenz zwischen den Arbeitszyklen der einzelnen Formeinrichtungen aufgrund der wirklichen Ankunft der Glasposten in den Formen erhöht werden.
Die erfindungsgemässe Maschine ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gekennzeichnet.
Die Erfindung ist nachstehend mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschema einer zwei Maschinenabschnitte bzw. Formeinrichtungen aufzuweisenden Maschine zum Herstellen von Gegenständen aus Glas mit einer Detektoreinrichtung zum Feststellen, ob ein Glasposten eingetroffen ist,
Fig. 2 die Ansicht eines Fühlers zum Feststellen der Anwesenheit eines Glaspostens,
Fig. 3 das Schalschema eines Glaspostendetektors, der in der erfindungsgemässen Maschine verwendet wird,
Fig. 4 das Blockschema eines Glaspostendetektors zum Erzeugen eines Anzeigesignals, wenn Glasposten in den Kavitäten einer Mehrfachform eingetroffen sind und
Fig. 5 ein Blockschema einer anderen Ausführung einer Zweiformeinrichtung aufweisenden Maschine zum Formen von Gegenständen aus Glas.
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In der Fig. 1 ist das Blockschema einer zwei Maschinenabschnitte bzw. Formeinrichtungen 11 und 12 sowie einen Glaspostendetektor 25 aufweisenden Maschine zum Formen von Gegenständen aus Glas dargestellt. Die einzelnen Formeinrichtungen 11 und 12 empfangen Posten aus geschmolzenem Glas von einem Posten Verteiler 13, der seinerseits die Glasposten von einer nicht dargestellten Fördervorrichtung erhält. Der Posten Verteiler 13 wird mechanisch durch einen Motor 14 angetrieben. Dem Motor 14 wird elektrische Energie mit variabler Frequenz durch einen Umformer 15 zugeführt. Die nicht dargestellte Glaspostenfördervorrichtung wird in ähnlicher Weise angetrieben. Die Frequenz des Umformers 15 wird in Abhängigkeit der Geschwindigkeit gesteuert, mit der die Glasposten gebildet und zu den Formeinrichtungen 11 und 12 verteilt werden.
Jeder der Formeinrichtungen 11 und 12 ist ein Ventilblock 16 bzw. 17 zugeordnet. Jeder Ventilblock besitzt Ventile zum Betätigen einer Anzahl von nicht näher dargestellten Vorrichtungen in den Formeinrichtungen 11 bzw. 12. Die Ventile in den Ventilblöcken sind Magnetventile, deren Wicklungen durch eine Steuereinrichtung 18 erregt werden. Die Steuervorrichtung 18 bestimmt die zeitliche Steuerung der Ventile gemäss einer bestimmten Reihenfolge von auszuführenden Verfahrensschritten. Die Steuervorrichtung empfängt die Information zum zeitlichen Ausführen der Verfahrensschritte von einer nicht dargestellten Stelle, die Steuerschalter oder einen Computer enthalten kann, in welch letzteren ein Programm gespeichert ist. Ein Positionswandler 19 ist mechanisch mit dem Motor 14 gekoppelt und erzeugt von der Stellung des Posten Verteilers 13 abhängige Signale. Ein ähnlicher nicht dargestellter Positionswandler ist der Glaspostenfördervorrichtung zugeordnet. Weil das Bilden der Glasposten auf die Drehstellung des Motors zum Antreiben der Glaspostenfördervorrichtung abgestimmt ist und die Verteilung jedes einzelnen Glaspostens auf die Drehstellung des Motors 14, der den Postenverteiler 13 antreibt, abgestimmt ist, erzeugen die betreffenden Positionswandler Signale, die anzeigen, wenn ein Glasposten gebildet und an welche Formeinrichtung der Glasposten abgegeben wurde.
Die Steuereinrichtung 18 empfängt von einem Taktgeber 21 Taktsignale und steuert in Abhängigkeit davon die Arbeitszyklen und die Reihenfolge der Verfahrensschritte für die einzelnen Formeinrichtungen 11 und 12. Die zeitliche Steuerung der Maschine wird in Graden eines Maschinenzyklus von 360° angegeben. Der Arbeitszyklus für jede Formeinrichtung beträgt also 360°, aber die Arbeitszyklen der einzelnen Formeinrichtungen sind zeitlich gegenüber einander und gegenüber dem Start des Maschinenzyklus um unterschiedliche Anzahl Grade ersetzt, um die Differenz in der Zuführungszeit der Glasposten zu den einzelnen Formeinrichtungen zu kompensieren. Die Maschine zum Formen von Gegenständen aus Glas gemäss der Fig. 1 ist in der US-Patentschrift Nr. 4 007 028 näher beschrieben.
In der Fig. 1 ist auch ein Postenfühler 22 und ein an diesen angeschlossenen Glaspostendetektor 23 dargestellt. Der Postenfühler 22 ist in der Nachbarschaft der Bahn, längs welcher die Glasposten vom Posten Verteiler 13 zur Form Vorrichtung 11 geführt werden, und im Bereich der Öffnung der nicht dargestellten Form der Formeinrichtung 11 angeordnet. Wenn ein Glasposten bei der Form eintrifft, so spricht der Postenfühler 22 an und erzeugt ein Fühlsignal für den Glaspostendetektor 23. Der Glaspostendetektor 23 vergleicht die Grösse des Fühlsignales mit der Grösse eines Bezugssignales und erzeugt ein Anzeigesignal für die Steuereinrichtung 18, wenn ein Glasposten am Eingang der Form eingetroffen ist. Die Steuereinrichtung 18 legt danach den Start des Arbeitszyklus der betreffenden Formeinrichtung 11 bezüglich des Maschinenzyklus aufgrund der Ankunft des Glaspostens
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fest. Für die Formeinrichtung 12 ist ebenfalls je ein Postenfühler 24 und ein Glaspostendetektor 25 vorgesehen, um den Start der Formeinrichtung 12 in ähnlicher Weise einzuleiten.
Die Fig. 2 zeigt die Ansicht des Postenfühlers 22 der Fig. 1, wobei ein Teil weggeschnitten ist, um einen im Innern des Fühlers angeordneten Phototransistor 34 sichtbar zu machen. Der Postenfühler 22 umfasst ein Gehäuse 31 einer ersten achsialen Öffnung 32, deren inneres Ende in eine zentrale Kavität 33 mündet. Der Phototransistor 34 ist in der Kavität 33 und benachbart zum inneren Ende der Öffnung 32 angeordnet. Die Kavität 33 ist über eine zweite achsiale Öffnung mit dem anderen Ende des Gehäuses 31 verbunden. Ein weiblicher «BNC-Stecker» 36 ist am Ausgang der Öffnung 35 am Gehäuse befestigt und besitzt einen zentral angeordneten Stiften 37, der in die Öffnung 35 hineinragt. Der Phototransistor 34 besitzt zwei Anschlüsse, d.h. einen Kollektoran-schluss und einen Emitteranschluss, die mit dem Stecker 36 verbunden sind. Der Kollektoranschluss ist an den Stift 37 und der Emitteranschluss an die Abschirmung 38 des Stekkers 36 angeschlossen. Der Durchmesser der Öffnung 35 ist grösser als die Durchmesser der Öffnung 32 und der Kavität 33, dadurch wird der Zusammenbau des Fühlers erleichtert. Das Verbinden der Anschlüsse des Phototransistors 34 mit den Stiften 37 und mit der Abschirmung 38 kann erfolgen, bevor der Stecker 36 am Gehäuse 31 befestigt wird.
Das Gehäuse 31 besteht vorzugsweise aus einem elektrisch nicht leitenden Material, beispielsweise aus einem Phenolharz. Die lichtempfindliche Basis des Phototransistors 34 ist am inneren Ende der achsialen Öffnung 32 angeordnet, so dass diese Öffnung ein Fenster bildet, durch welches der Phototransistor 34 das Vorbeigehen eines heissen Glaspostens aus geschmolzenem Glas «sieht». Der Durchmesser der achsialen Öffnung 32 beträgt etwa 3 mm und die Länge dieser Öffnung ist etwa 12,5 mm, um den «Sichtwinkel» einzuengen und die Empfindlichkeit des Phototransistors 34 zu erhöhen, so dass die Vorderflanke des Glaspostens deutlich detektiert wird. Die durch die Öffnung 32 gebildete Blende schützt den Phototransistor von frei durch die Luft fliegenden Teilen, die beim Formungsprozess erzeugt werden können. Falls zum Antrieb der Vorrichtungen in der Formeinrichtung eine Druckluftquelle verwendet wird, kann dieser Druckluftquelle Druckluft zum Reinigen der Öffnung 32 entnommen werden.
Die Fig. 3 zeigt das Schaltschema des Postenfühlers 22 und des Glaspostendetektors 23. Der Kollektor des Phototransistors 34 ist mit dem Stift 37 des «BNC-Steckers» verbunden, der seinerseits an den Eingang 1 eines Komparators 41 über einen Kondensators 42 angeschlossen ist. Der Emitter des Phototransistors 34 ist mit der Abschirmung 38 verbunden, die ihrerseits an das Erdpotential der Schaltung gemäss Fig. 3 angeschlossen ist. Ein Widerstand 43 ist zum Begrenzen des Stromflusses durch den Phototransistor 40 zwischen der mit +15 V bezeichneten Klemme einer nicht dargestellten Spannungsquelle und dem Steckerstiften 37 eingeschaltet. Ein Widerstand 34 ist zwischen der genannten Klemme der Spannungsquelle und dem Eingang 1 des Komparators 41 eingeschaltet. Der zweite Eingang 2 des Komparators 41 ist über einen Widerstand 47 mit dem Verbindungspunkt von zwei einen Spannungsteiler bildenden Widerstand 45 und 46 verbunden. Die anderen Enden der Widerstände 45 und 46 sind mit der genannten Klemme der Spannungquelle bzw. mit dem Erdpotential der Schaltung verbunden. Am Ausgang 3 des Komparators 41 ist die Ausgangsleitung 48 für das Anzeigesignal angeschlossen. Der Ausgang des Komparators ist über einen Widerstand 49 mit der genannten Klemme der nicht dargestellten Spannungsquelle und über einen Widerstand 51 mit dem Eingang 2 des Komparators 41 verbunden.
Wenn kein Glasposten vor der Öffnung 32 des Gehäuses 22 vorhanden ist, so ist der Phototransistor 34 nicht leitend und beide Anschlüsse des Kondensators 42 sind über die Widerstände 43 bzw. 44 mit der genannten Klemme der Spannungsquelle verbunden und der Eingang 1 des Komparators 41 weist das gleiche Potential wie die genannte Klemme der Spannungsquelle auf. Die am Spannungsteiler, der aus den Widerständen 45 und 46 gebildet ist, abgegriffene Spannung dient als Bezugsspannung, die dem Eingang 2 des Komparators 41 zugeführt wird. Wenn der Eingang 1 des Komparators 41 der invertierende Eingang und der Eingang 2 der nicht invertierende Eingang ist, so wird der Komparator an seinem Ausgang ein Signal erzeugen, dessen Spannung Null oder nahezu Null gegenüber dem Grundpotential der Schaltung ist, weil die an den Eingang 1 angelegte Spannung grösser ist, als die an den Eingang 2 angelegte Bezugsspannung. Wenn sich ein Glasposten vor der Öffnung 32 befindet, so wird der Phototransistor 34 leitend und der Kondensator 42 aufgeladen. Während der Ladezeit des Kondensators 42 sinkt die Spannung am Eingang unter den Wert der Bezugsspannung ab und solange wie die an den Eingang 1 anglegte Spannung kleiner ist als die Bezugsspannung erscheint am Ausgang des Komparators das Anzeigesignal auf der Ausgangsleitung 48.
Während dem Bewegen des Glaspostens am Postenfühler 22 vorbei wird der Kondensator 42 über den Widerstand 44 auf die Spannung der nicht dargestellten Spannungsquelle aufgeladen. Das Anzeigesignal verschwindet wieder, sobald die Ladespannung am Kondensator 44 grösser als die Bezugsspannung ist. Die Zeit, während der sich der Glasposten am Postenfühler 22 vorbeibewegt, ist kleiner als die Ladezeit für den Kondensator 42. Aus diesem Grund wird der Phototransistor 34 wieder nichtleitend, nachdem die Rückflanke des Glaspostens den Postenfühler 22 passiert hat. Aus diesem Grund wird der Phototransistor 34 gesperrt und die an den Eingang 1 des Komparators 41 angelegte Spannung steigt dadurch schneller über den Wert der Bezugsspannung an, so dass das Ausgangssignal abgeschaltet wird, bevor der Kondensator 42 soweit aufgeladen ist, dass die Spannung am Kondensator die Bezugsspannung übersteigt. Deshalb ist das Anzeigesignal ein rechteckförmiger Impuls, dessen Grösse etwa der Spannung der genannten Spannungsquelle entspricht und dessen Dauer der Zeit entspricht, während welcher sich der Glasposten vor dem «Fenster», d.h. der Öffnung 32, befindet. Der Eingang 2 des Komparators 41 ist über die Widerstände 47 und 51 rückgekoppelt, so dass zwischen dem Ansprechpegel, bei dessen Erreichen das Anzeigesignal erzeugt wird, und dem Abfallpegel, bei dem das Anzeigesignal wieder verschwindet, eine Differenz besteht. Mit anderen Worten, der Glaspostendetektor besitzt eine Hystérésis, die verhindert, dass wenn die am Eingang 1 des Kom-pensators 41 angelegte Spannung sich in der Übergangsphase des Ansprechpegels befindet, das Ausgangssignal nicht mehrmals ein- und ausgeschaltet wird.
Der in der Fig. 3 dargestellte Phototransistor 34 kann beispielsweise ein Phototransistor TI-L 46, hergestellt von der Firma Texas Instruments, und der Komparator 41 kann ein Komparator LM 339, hergestellt von der Firma National Semiconductor, sein. Bevorzugte Werte für die einzelnen Komponenten sind: 120 KOhm für den Widerstand 43, 220 KOhm für die Widerstände 44 und 47,3,3 MOhm für die Widerstände 45,49 und 51,13 KOhm für den Widerstand 46 und 5 Mikrofarad für den Kondensator 42. Die Spannung der nicht dargestellten Spannungsquelle ist 15 Volt.
In der Fig. 4 ist das Blockschema eines Glaspostendetektors dargestellt, welcher zum Überwachen der Zufuhr der Glasposten in eine Mehrfachform dient. Der Detektor 61 entspricht der Anordnung, die in der Fig. 3 dargestellt ist. Das rechteckförmige Ausgangssignal des Detektors 61 wird dem Eingang eines monostabilen Multivibrators 62 zugeführt.
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Der Multivibrator 62 spricht auf einen Signalübergang von « 1 » auf «0» an, d.h. auf die Rückflanke des vom Detektor 61 erzeugten Impulses, und erzeugt einen Rechteckimpuls von bestimmter konstanter Dauer, welcher Impuls dem Eingang eines ODER-Tores 63 zugeleitet wird. Am Ausgang des ODER-Tores 63 erscheint das Signal «0» wenn seinen beiden Eingängen je ein Signal «0» angelegt wird und erzeugt ein Signal « 1 » an seinem Ausgang, wenn einem oder beiden seiner Eingänge ein Signal « 1 » zugeführt wird. Der andere Eingang des ODER-Tores ist mit einer Wahlleitung 64 und der Ausgang mit dem ersten eines drei Eingänge aufweisenden NAND-Tores 65 verbunden. Am Ausgang des NAND-Tores 65 erscheint das Signal «0», wenn an alle seiner Eingänge je ein Signal « 1 » angelegt wird und ein Signal « 1 », wenn allen seinen Eingängen die restlichen möglichen Signalkombinationen angelegt werden. Der Ausgang des NAND-Tores 65 ist mit dem Eingang eines weiteren monostabilen Multivibrators 66 angeschlossen, dessen Ausgang mit einer Ausgangsleitung 67 verbunden ist, auf welcher das Anzeigesignal erscheint.
Ein Detektor 68, der ähnlich ausgebildet ist wie der Detektor 61, besitzt einen Ausgang, der mit dem Eingang eines monostabilen Multivibrators 69 verbunden ist, dessen Ausgang an den einen Eingang eines ODER-Tores 71 angeschlossen ist. Der andere Eingang des ODER-Tores 71 ist mit einer Wahlleitung 72 verbunden und sein Ausgang ist mit dem zweiten Eingang des NAND-Tores 65 verbunden. Ein dem Detektor 61 ähnlicher Detektor 73 besitzt einen Ausgang, welcher an den Eingang eines monostabilen Multivibrators 74 angeschlossen ist, dessen Ausgang mit dem dritten Eingang des NAND-Tores 65 verbunden ist.
Die in der Fig. 4 gezeigte Detektoranordnung ist geeignet zum Überwachen der Ankunft von Glasposten in einer zwei oder drei Kavitäten aufweisenden Form. Es sei daraufhingewiesen, dass dieser Stromkreis ohne weiteres erweitert werden kann, damit auch Formen mit mehr als drei Kavitäten überwacht werden können. Wenn die Form drei Kavitäten aufweist, so wird ein Wahlsignal «0» an beide Wahlleitungen 64 und 72 angelegt, um die ODER-Tore 63 und 71 zu aktivieren. Das Anlegen der Wahlsignale «0» kann über nicht dargestellte Schalter oder einen Computer erfolgen. Wenn keine Glasposten vorhanden sind, so führen alle Ausgänge der Detektoren 61,68 und 73 das Signal «0» und dementsprechend sind auch die Ausgangssignale der monostabilen Multivibratoren 62,69 und 74 je «0». D.h., an allen Eingängen des NAND-Tores 65 steht ein Signal «0» an. Am Ausgang des NAND-Tores 65 ist dann das Signal « 1 » vorhanden und der monostabile Multivibrator 66 erzeugt das Signal «0» an seinem Ausgang, die an die Ausgangsleitung 67 angeschlossen ist.
Wenn ein Glasposten in eine Kavität der Form eintritt, so erzeugen die zugeordneten Detektoren ein rechteckförmiges Signal. Der zugehörige monostabile Multivibrator wird dann durch die Rückflanke des Glaspostens ausgelöst. Wenn die Dauer des vom Multivibrator erzeugten Impulses die Zeit zwischen dem Abtasten der hinteren Flanke des ersten in die Form eintretenden Glaspostens und dem Abtasten der hin-s teren Flanke des letzten in die Form eintretenden Glaspostens überschreitet, dann sind alle Eingangssignale des NAND-Tores 65 « 1 », was zur Folge hat, dass das Signal am Ausgang des NAND-Tores 65 von « 1 » auf «0» wechselt. Wenn der den ersten Glasposten überwachende Multivi-lo brator 62 seinen Impuls wieder ausschaltet, so erscheint am zugeordneten ersten Eingang des NAND-Tores 65 das Signal «0» und am Ausgang des NAND-Tores 65 wechselt das Signal von « 1 » auf «0». Der Multivibrator 66 spricht auf diesen Signalübergang an und erzeugt an seinem Ausgang ein i5 Signal « 1 », d.h., das Anzeigesignal, das anzeigt, dass die hintere Flanke des letzten Glaspostens abgestastet wurde und dass sich alle drei Glasposten in der Form befinden.
Wenn eine der Kavitäten der Form nicht benötigt wird, oder die Form nur zwei Kavitäten aufweist, so wird an die 20 betreffende Wahlleitung ein Signal « 1 » angelegt, so dass am entsprechenden Eingang des NAND-Tores 65 dauernd das Signal « 1 » anliegt. Auf diese Weise wird das NAND-Tor 65 vorbereitet, dass es auf die Ankunft von Glasposten in den beiden Kavitäten reagieren kann. Wenn zwei der Kavitäten 25 der Form nicht benützt werden oder die Form nur eine Kavität aufweist, so wird ein Signal « 1 » an beide Wahlleitungen 64 und 72 angelegt, so dass am zweiten und dritten Eingang des NAND-Tores 65 je ein Signal « 1 » anliegt, so dass das NAND-Tor 65 auf die Ankunft eines Glaspostens in 30 der einzigen Kavität reagieren kann. Die Wahlsignale « 1 » können dadurch angelegt werden, dass die Anschlüsse der Wahlleitungen 64 und 72 an die positive Klemme der nicht dargestellten Stromquelle angeschlossen werden.
35 In der Fig. 5 ist das Blockschema einer weiteren Ausführungsform der erfindungssgemässen Maschine zum Formen von Gegenständen aus Glas dargestellt. Jene Teile die gleiche Funktion ausüben wie die Teile, die in der Fig. 1 dargestellt sind, weisen dieselben Bezugszeichen auf. Aus der Fig. 5 ist 40 ersichtlich, dass auf den Postionswandler 19 verzichtet wurde und dass anstelle des Taktgebers 21 ein Zeitsteuerstromkreis 81 vorgesehen ist. Der Zeitsteuerstromkreis 81 spricht auf die Frequenz der vom Umformer 15 erzeugten Wechselspannung an und erzeugt ein Taktsignal für die Steuereinrichtung 18 45 um den Maschinenzyklus mit dem Zyklus des Postenverteilers 13 zu synchronisieren. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, bei dem die Maschine zwei Formeinrichtungen 11 und 12 umfasst, können die Arbeitszyklen der beiden Formeinrichtungen eine Phasendifferenz von 180° aufweisen, so wobei der ganze Maschinenzyklus 360° aufweist. Der Start jedes Maschinenzyklus kann so eingestellt werden, dass er beim wirklichen Eintreffen eines Glaspostens in der Form erfolgt.
1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
- 641 748PATENTANSPRÜCHE1. Maschine zum Formen von Gegenständen aus Glas, mit einer Einrichtung (13) zum Verteilen von Glasposten aus geschmolzenem Glas in einer bestimmten Geschwindigkeit aus einer Quelle für geschmolzenes Glas, Einrichtungen (11, s 12) zum Formen von Gegenständen in einer zeitlichen Reihenfolge von Verfahrensschritten in Abhängigkeit der von der Verteileinrichtung erhaltenen Glasposten und einen auf die Arbeitsgeschwindigkeit der Verteileinrichtung ansprechende Einrichtung ( 18) zum Steuern der Betätigung der io Formeinrichtungen gemäss der genanntenReihenfolge der Verfahrensschritte, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Annähern eines Glaspostens zu den Formeinrichtungen ansprechende Detektoreneinrichtungen (23,25) zum Erzeugen eines Anzeigesignals für die Steuereinrichtung vorhanden sind, is und dass die Steuereinrichtung auf das Anzeigesignal anspricht und daraufhin den Start der Reihenfolge der Verfahrensschritte einleitet.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass benachbart zur Bewegungsbahn der Glasposten zwi- 20 sehen der Verteileinrichtung und den Formeinrichtungen angeordnet und auf die Anwesenheit jedes Glaspostens ansprechende Fühler (22,24) zum Erzeugen von Fühlsignalen für die Detektoreinrichtungen vorhanden sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 25 dass jeder der Fühler einen auf das von Glasposten ausgestrahlte Licht ansprechenden Phototransistor (34) zum Erzeugen des Fühlsignals aufweist.
- 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass jeder der Detektoreinrichtungen (23; 25) Mittel (45,46) 30 zum Erzeugen einer Bezugsspannung und einen Komparator (41) zum Vergleichen des von den zugeordneten Fühler erzeugten Fühlersignals mit dem Bezugssignal aufweist, und dass der Komparator das Anzeigesignal erzeugt, wenn der Wert des Fühlersignals den Wert des Bezugssignals über- 35 schreitet.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, wobei die aus der Reihenfolge der genannten Verfahrensschritte bestehenden Arbeitszyklen der einzelnen Formeinrichtungen gegenüber einander phasenverschoben sind, dadurch gekennzeichnet, dass die 40 Detektoreinrichtungen (23,25) auf die Anwesenheit eines Glaspostens bei jeder der Formeinrichtungen ansprechen und das Anzeigesignal erzeugen und dass die Steuereinrichtung (18) bei Eintreffen des Anzeigesignals den Arbeitszyklus der betreffenden Formeinrichtung startet. 45
- 6. Maschine nach Anspruch 1, wobei die Formeinrichtungen je eine Form mit mehreren Kavitäten aufweisen,dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kavität je eine der Detektoreirichtungen (61 A, 68B, 73C) zugeordnet ist, zum Erzeugen von Signalen, wenn ein Glasposten am Eingang so der Kavitäten eingetroffen ist, und dass Mittel (62,63,64,65, 66,69,71,74) zum Ableiten des Anzeigesignals aus den genannten Signalen vorhanden sind, wenn in allen Kavitäten der Form einer der Formeinrichtungen je ein Glasposten eingetroffen ist. 55
- 7. Maschinen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen mindestens einer der Detektoreinrichtungen (62) und den auf die genannten Signale ansprechenden Mitteln (65,66) Schaltmittel (63,64; 71,72) eingebaut sind, die bei Nichtbenützung einer Kavität der Form ein Signal an die co darauf ansprechenden Mittel abgeben.
- 8. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,dass der Ausgang jeder Detektoreinrichtung (61A, 68B, 73C) über je einen monostabilen Multivibrator (62,69,74) mit den auf die von den Detektoreinrichtungen erzeugten Signalen 6s ansprechenden Mitteln (65,66) verbunden sind, dass jeder der Multivibratoren auf die Rückflanke des ihm zugeführten Signals anspricht und einen Impuls bestimmter Dauer erzeugt, und die auf die Signale ansprechenden Mittel (65, 66) auf die Koinzidenz der von den Multivibratoren erzeugten Impulse ansprechen.
- 9. Maschine nach Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Schaltmittel ein an den Ausgang des Multivibrators (62) angeschlossenes ODER-Tor (63) und eine an den einen von zwei Eingängen des ODER-Tores angeschlossene Wahlleitung (64) umfassen, wobei die Wahlleitung zum Anlegen eines Wahlsignals mit dem Wert « 1 » an das ODER-Tor dient, wenn die betreffende Kavität der Form nicht benützt wird, und die auf die von den Detektorvorrichtungen bzw. dem ODER-Tor erzeugten Signale ansprechenden Mittel ein NAND-Tor (65) und einen Ausgang des NAND-Tores angeschlossenen weiteren monostabilen Multivibrator (66), der bei gleichzeitigen Anliegen von den Signalen an allen Eingängen des NÀN D-Tores das Anzeigesignal für die Steuereinrichtung erzeugt.
- 10. Detektoreinrichtung in einer Maschine nach Patentanspruch 1, zum Anzeigen der Annäherung eines Postens aus geschmolzenem Glas an eine Formeinrichtung der Maschine, gekennzeichnet durch einen auf das vom Glasposten ausgesendete Licht ansprechenden Fühler (22) und einen Detektorstromkreis (23) zum Erzeugen eines Anzeigesignals für die Steuereinrichtung (18) der Maschine, wenn der Fühler anspricht.
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler einen Phototransistor (34) umfasst.
- 12. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektorstromkreis (23) Mittel (45,46) zum Erzeugen einer Bezugsspannung und einen Komparator (41) zur Vergleichen der Spannung des vom Fühler erzeugten Signals mit der Bezugsspannung und zum Erzeugen des Anzeigesignals, wenn die Spannung des vom Fühler erzeugten Signals grösser ist als die Bezugsspannung.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Phototransistor (34) in einer zentralen Kammer (33) eines Gehäuses (31) angeordnet ist, dass die genannte Kammer über eine Öffnung (32) von aussen zugänglich ist, und dass die Öffnung eine Blende bildet,damit die Flanken des Glaspostens detektiert werden.
- 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der genannten Öffnung (32) etwa 3 mm ist und dass die Länge der Öffnung etwa 12,5 mm beträgt.
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