CH643066A5 - Leak indicator for sealed spaces - Google Patents

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Publication number
CH643066A5
CH643066A5 CH1100979A CH1100979A CH643066A5 CH 643066 A5 CH643066 A5 CH 643066A5 CH 1100979 A CH1100979 A CH 1100979A CH 1100979 A CH1100979 A CH 1100979A CH 643066 A5 CH643066 A5 CH 643066A5
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CH
Switzerland
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leak detector
electrodes
oil
sealed
rooms
Prior art date
Application number
CH1100979A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Blank
Ernst Roth
Original Assignee
Klein Schanzlin & Becker Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/16Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Leckmelder für abgedichtete Räume, insbesondere für Wicklungsräume von Elektromotoren für Tauchmotorpumpen, bei dem zwischen bei einer Überbrückung einen Signalstrom leitenden Elektroden eine zunächst elektrisch isolierende, nach Aufnahme von Lek- 35 kageflüssigkeit elektrisch leitende Schicht angeordnet ist.
Abgedichtete Räume, bei denen eine Leckage zunächst unbemerkt bliebe, in denen eingedrungenes Wasser aber zu erheblichen Beeinträchtigungen, beispielsweise Korrosion, führen könnte, werden vielfach mit einer frühzeitig anspre- to chenden Meldevorrichtung ausgerüstet. Unter Wasser arbeitende Elektromotoren können bei einer Leckage durch eine solche Vorrichtung gegen weitere Schäden geschützt werden: das in den Motor eingedrungene Wasser würde aufgrund der Wellendrehung mit dem vorhandenen Öl zu einer Emulsion <15 vermischt. In die Motorwicklung gelangende Anteile der Emulsion würden deren Isolation verschlechtern und schliesslich zum Ausfall der Wicklung führen.
Es sind bereits Feuchtigkeitsdetektoren bekannt (GB-PSn 13 39 698 und 13 87 201), bei denen sich zwischen zwei Elek- ?o troden ein hygroskopisches Granulat befindet. Die Detektoren reagieren auf Öl-Wasser-Emulsionen, indem das Wasser von dem hygroskopischen Stoff aufgenommen wird und dessen Durchgangswiderstand so weit verringert, dass über die Elektroden ein Signalstrom zu fliessen beginnt. Der Nachteil 55 dieser bekannten Einrichtungen liegt darin, dass das Granulat, bedingt durch seine verhältnismässig grosse aktive Oberfläche, sich bereits mit der in der Luft abgedichteten Raumes befindlichen Feuchtigkeit soweit anreichern kann, dass eine Fehlanzeige erfolgt. Es ist weiterhin von Nachteil, dass das eo Granulat bei jeder Feuchtigkeitsaufnahme durch Absplitterung seine Korngrösse verringert und somit verschleisst.
Nun wäre es zwar möglich, den zu überwachenden Raum von der Abdichtung mit getrockneter Luft oder Gas zu füllen bzw. ein zusätzliches Trockenmittel einzubringen und so eine « Fehlanzeige auszuschalten. Aber abgesehen davon, dass der gesamte Raum und der Detektor vor und während der Montage trocken gehalten werden müssten, würde es beim Eindringen der geringsten Leckagemenge, welche an sich meist noch unbedenklich ist, bereits zu einer Fehlanzeige kommen, da sich infolge Sättigung der im Motor befindlichen Luft aus der Öl-Wasser-Emulsion bei Betriebstemperatur ein Feuchtigkeitsübergang auf den Detektor ergäbe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leckmelder zu schaffen, der einerseits eine sichere Anzeige bei einer den abgedichteten Raum bzw. die darin enthaltenen Teile gefährdenden Leckagemenge bewirkt, der andererseits aber eine Fehlanzeige aufgrund geringer, ungefährlicher Feuchtigkeitsanteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Leckmelder der eingangs genannten Art, erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die zwischen den Elektroden angeordnete Schicht aus ölgetränktem Asbest besteht.
Die Wirkung des erfindungsgemässen Leckmelders beruht darauf, dass bei Kontakt mit einer an ihm vorbeibewegten Öl-Wasser-Emulsion das in den Kapillaren des Asbests befindliche Öl ausgewaschen und durch Öl-Wasser-Emulsion ersetzt wird. Hierdurch wird der elektrische Durchgangswiderstand des Asbests herabgesetzt, so dass bei angelegter Spannung zwischen den elektrisch leitfähigen Flächen ein Strom fliesst.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht der Leckmelder aus zwei äusseren Flächenelektroden, welche mit Öffnungen zur Vergrösserung der wirksamen Oberfläche des ölgetränkten Asbests versehen sind, zwischen denen eine als Gegenpol dienende dritte Elektrode, zwischen Asbestplatten eingebettet, angeordnet ist. An die Stelle der beiden äusseren Elektroden kann auch eine einzelne Elektrode treten, die aufgrund einer entsprechenden Biegung die innere Elektrode und die Asbestplatten umschliesst.
Für den Fall, dass der zu schützende Raum sowohl horizontal als auch vertikal angeordnet sein kann, wird in zweckmässiger Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass die Elektroden abgewinkelt, gebogen oder in einer beliebigen, sowohl der Horizontalen als auch der Vertikalen weitgehend folgenden Form gestaltet sind.
Schliesslich wird noch vorgeschlagen, dass innerhalb des zu überwachenden abgedichteten Raumes eine den Ansprechzeitpunkt des Leckmelders hinauszögernde Menge eines hygroskopischen Trockenmittels angeordnet ist.
So lange noch keine Leckage in den Motor eindringt, nimmt hier das Trockenmittel sämtliche vorhandene Luftfeuchtigkeit auf. Erschöpft sich bei Eindringen der ersten Leckage die Aufnahmekapazität des Trockenmittels, so verhindert für eine ausreichend lange Zeit die Öltränkung das Eindringen von Luftfeuchtigkeit in die Kapillaren des Asbests selbst bei intensiver Betauung. Erst wenn der Leckmelder von der Leckage umspült wird, spricht er schliesslich in gewünschter Weise an.
Anhand verschiedener Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt die
Fig. 1 einen erfindungsgemässen Leckmelder in einfacher Form, die
Fig. 2 einen Leckmelder mit zwei Trennschichten, die
Fig. 3 einen Leckmelder in Winkelform, und die
Fig. 4 einen Elektromotor mit einem eingebauten Leckmelder in Winkelform.
Der Leckmelder der Fig. 1 besteht aus zwei Elektrodenblechen 1,2 und einer dazwischen angeordneten ölgetränkten Asbestplatte 3. Die Elektrodenbleche 1,2 besitzen Öffnungen 4, die die freie Oberfläche der Asbestplatten 3 vergrössern.
Beim Leckmelder der Fig. 2 befindet sich zwischen einem äusseren gebogenen Blech 5 ein als Gegenpol dienendes Blech 6, welches durch zwei ölgetränkte Asbestplatten 7 von dem äusseren Blech 5 getrennt ist. Öffnungen 8 im äusseren Blech 5 vergrössern die Angriffsflächen der ölgetränkten Asbestplatten 7.
3
643 066
Der in der Fig. 3 gezeigte winkelförmige Leckmelder besitzt zwei äussere Flächenelektroden 9, 10 eine als Gegenpol dienende innere Elektrode 11 und ölgetränkte Asbestplatten 12, die die einzelnen Flächenelektroden voneinander trennen.
Ein der Fig. 3 entsprechender Leckmelder 13 ist in dem in der Fig. 4 dargestellten Elektromotor 14 eingebaut. Der Le'ck-
melder 13 ist dabei tiefer als die Motorwicklung 15 angeordnet. In dem Elektromotor 14 ist ausserdem ein hygroskopisches Trockenmittel 16 vorgesehen, das den Ansprechzeitpunkt des Leckmelders so lange verzögert, bis ein den Elek-5 tromotor 14 bzw. dessen Wicklungen 15 gefährdender Wasseranteil innerhalb des Motors vorhanden ist.
G
1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. 643 066
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Leckmelder für abgedichtete Räume, insbesondere für Wicklungsräume von Elektromotoren für Tauchmotorpumpen, bei dem zwischen bei einer Überbrückung einen Signalstrom leitenden Elektroden eine zunächst elektrisch isolie- 5 rende, nach Aufnahme von Leckageflüssigkeit elektrisch leitende Schicht angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Elektroden (1,2, 5,6, 9, 10, 11) angeordnete Schicht (3, 7, 12) aus ölgetränktem Asbest besteht.
  2. 2. Leckmelder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch 10 zwei äussere, mit Öffnungen (8) versehene Flächenelektroden (5), zwischen denen eine als Gegenpol dienende dritte Elektrode (6) unter Zwischenschaltung von ölgetränkten Asbestplatten (7) angeordnet ist.
  3. 3. Leckmelder nach den Ansprüchen 1 und 2 für wähl- 15 weise horizontal oder vertikal angeordnete abgedichtete Räume, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (9,10,
    11) in einer etwa der Horizontalen als auch der Vertikalen folgenden Form, z.B. abgewinkelt oder gebogen, ausgebildet sind. 20
  4. 4. Verwendung des Leckmelders nach einem der vorangehenden Ansprüche für abgedichtete Räume, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des zu überwachenden abgedichteten Raumes (14) eine den Ansprechzeitpunkt des Leckmelders (13) hinauszögernde Menge eines hygroskopischen Trocken- 25 mittels (16) angeordnet ist.
    30
CH1100979A 1978-12-23 1979-12-12 Leak indicator for sealed spaces CH643066A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2856036A DE2856036C3 (de) 1978-12-23 1978-12-23 Wasser-Leckmelder für abgedichtete Räume

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH643066A5 true CH643066A5 (en) 1984-05-15

Family

ID=6058312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1100979A CH643066A5 (en) 1978-12-23 1979-12-12 Leak indicator for sealed spaces

Country Status (8)

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AT (1) AT363554B (de)
BE (1) BE880802A (de)
CH (1) CH643066A5 (de)
DE (1) DE2856036C3 (de)
FR (1) FR2444937A1 (de)
IT (1) IT1126642B (de)
SE (1) SE445859B (de)
YU (1) YU41686B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE2856036A1 (de) 1980-06-26
YU41686B (en) 1987-12-31
FR2444937A1 (fr) 1980-07-18
IT7928280A0 (it) 1979-12-20
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ATA780679A (de) 1981-01-15
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