CH643176A5 - Handwerkzeugmaschine, insbesondere meisselhammer. - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem Meisselhammer, nach der Gattung des Anspruchs 1. Bei einem solchen bekannten Meisselhammer weist das Schlagwerk einen zwischen Schläger und eingestecktem Werkzeug arbeitenden Zwischendöpper auf, der mit der Schlagenergie des Schlägers beaufschlagt wird und sodann gegen das Werkzeug schlägt. Der Zwischendöpper stützt das Werkzeug beim Arbeiten gegen die von der Bedienungsperson aufgebrachten Andruckkräfte innerhalb der Maschine ab. Als axiale Schlagdämpfungseinrichtung sind im Inneren der Maschine etwa gummielastische Ringe enthalten, gegen die eine Ringschulter des Zwischendöppers bei seiner Rückbewegung anschlägt, wodurch die harten Stösse des Werkzeuges gedämpft werden sollen (sog. B-Schlagdämpfung). Das Werkzeug selbst steht aber in ge-räsuchübertragender Verbindung mit dem es führenden und haltenden Werkzeughalter, an den das Werkzeug seine Schwingungen weitergibt. Bei der Arbeit entstehender Schmutz und Staub kann ungehindert in die Einstecköffnung des Werkzeughalters eindringen und zu den Umfangs-dichtungen des Zwischendöppers im Maschineninneren gelangen, wodurch ein vorzeitiger Verschleiss der Dichtungen gegeben ist. Bei abgenutzten Umfangsdichtungen des Zwischendöppers kann bis dahin gelangter Schmutz und Staub weiter in das Innere der Maschine bis hin zum Schlagwerk und Getriebe gelangen. Das fett- oder ölgeschmierte Maschineninnere ist damit hochgradig gefährdet. Vorzeitige Beschädigungen und schneller Verschleiss können die Folge sein. Von Nachteil ist auch die relativ aufwendige und teure Gestaltung der bekannten Maschine mit innerer B-Schlagdämpfung und Zwischendöpper. Letztere bedingen eine verlustbehaftete Übertragung der vom Schlagwerk erzeugten Schlagenergie, was bei vorgegebener Sollenergie am Werkzeug die Bereitstellung grösserer Antriebsleistungen erforderlich macht. Die Geräuschentwicklung der bekannten Maschine ist beträchtlich, und zwar einmal zwischen Werkzeug und Werkzeughalter und zum anderen im inneren System zwischen Schläger, Zwischendöpper und Werkzeug.
Die erfindungsgemässe Handwerkzeugmaschine mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber folgende Vorteile. Durch das äussere, am Werkzeugschaft sitzende Formteil aus im wesentlichen gummielastischem Material sind die Werkzeugabstützung und die B-Schlagdämpfung aus dem Maschineninneren herausgenommen und nach aussen auf das Werkzeug verlagert. Das Formteil dämpft die Schwingungen des Werkzeuges, die weit weniger intensiv auf den Werkzeughalter übertragen werden. Somit werden Geräusche, die vom Werkzeug auf den Werkzeughalter abstrahlen, in hohem Masse gedämpft. Zugleich bildet das Formteil den notwendigen Anschlag zur axialen Abstützung des Werkzeuges an der Maschine. Letztere erfolgte bisher über den Zwischendöpper. Zudem bildet das Formteil die nun nach aussen verlagerte B-Schlagdämpfung. Durch diese Massnahmen kann der Zwischendöpper mit in die Maschine eingebauter B-Schlagdämpfung entfallen, was zu einer wesentlichen Vereinfachung und Verbilligung der Maschine führt. Von Vorteil ist eine dadurch zugleich erreichte, beachtlich bessere, verlustarme Übertragung der erzeugten Schlagenergie auf das Werkzeug. Es reicht die Bereitstellung kleinerer Antriebsleistungen aus, was die Maschine leichter und billiger macht. Zusätzlich zu allem wirkt das Formteil zugleich als am Werkzeughalter axial anliegender und letzteren etwa schirmartig abdeckender Staubschutz, der ein Eindringen von Schmutz und Staub in das fett- oder ölgeschmierte Maschineninnere wirksam verhindert. Bei allem ist die erfindungsgemässe Gestaltung ausserordentlich einfach und billig. Das Formteil ist, da es aussen sitzt und dort gut überprüft werden kann, sehr wartungsfreundlich. Beschädigungen oder Verschleiss können leicht erkannt werden. Ein nötiger Austausch ist dann schnell und einfach zu bewerkstelligen.
Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Handwerkzeugmaschine möglich. Vorteilhaft ist die Materialgestaltung des Formteiles nach Anspruch 2. Von besonderem Vorteil ist ferner eine Gestaltung des Formteiles gemäss den Ansprüchen 3-6. Noch weitere Vereinfachungen hinsichtlich der Gestaltung des Formteiles, und damit Kostensenkungen, ergeben sich bei Ausführungsformen nach den Ansprüchen 7-13. Die unmittelbare Schlagbeaufschlagung des Werkzeuges vom Schläger unter Wegfall des Zwischendöppers führt zu bereits eingangs beschriebenen, erheblichen Vorteilen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen axialen Längsschnitt eines Teiles eines Meisselhammers gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2, 3 und 4 jeweils einen schematischen axialen Längsschnitt eines Teiles eines Meisselhammers gemäss einem zweiten bzw. dritten bzw. vierten Ausführungsbeispiel.
Der in Fig. 1 gezeigte Meisselhammer 10 besitzt ein Gehäuse 11, an das im vorderen Bereich ein vorderer Werkzeughalter 12 mit innerer Steckaufnahme 13 mittels Schrauben 14, die den Flansch 15 durchsetzen, angeschraubt ist. Die Steckaufnahme 13 verläuft koaxial und in Verlängerung eines Zylinders 16 im Gehäuse 11. Der Meisselhammer 10 besitzt ein Schlagwerk 17, von dem ein axial hin und her gehend angetriebener Antriebskolben 18 ohne Einzelheiten seines Antriebes und ferner ein vom Antriebskolben 18 über ein Luftpolster 19 beaufschlagter Schläger 20 gezeigt sind. Der Zylinder 16 und das Schlagwerk 17 mit Antriebskolben 18, Luftpolster 19 und Schläger 20 sind in herkömmlicherWeise gestaltet. Ihre Wirkungsweise ist bekannt, z. B. aus DE-OS 2 449 191, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird, so dass weitere Einzelheiten des Schlagwerkes 17 hier nicht erläutert werden müssen.
In die Steckaufnahme 13 ist ein Werkzeug 21 in Gestalt eines Meisseis einsteckbar, das darin undrehbar und hin und her beweglich (Pfeil 22) führbar ist. Gegen axiales Herausfallen ist das Werkzeug 21 im Werkzeughalter 12 formschlüssig sicherbar, wie noch erläutert werden wird.
Bei bekannten Meisselhämmern ist eine axiale Schlag- . dämpfungseinrichtung vorgesehen, mittels der beim Betrieb des Meisselhammers die harten Stösse des Werkzeuges gegen den Meisselhammer gedämpft werden. Diese Dämpfung wird auch als sog. B-Schlagdämpfung bezeichnet. Zwischen dem Werkzeug 21 und dem Schläger 20 befindet sich bei bekannten Meisselhämmern noch ein sog. Zwischendöpper, der bei Betrieb das Werkzeug gegen den Andruck der Bedienungsperson im Meisselhammer abstützt. Der Zwischendöpper trägt auf seinem Umfang mehrere O-Ringdichtungen zur Abdichtung. Bei der Arbeit entstehender Schmutz und Staub können bei bekannten Meisselhämmern ungehindert in die Steckaufnahme 13 des Werkzeughalters 12 eindringen und bei Abnutzung der O-Ringdichtungen am Zwischendöpper auch in das dahinter liegende Schlagwerk 17 und Getriebe gelangen. Dies ist naturgemäss von Nachteil, weil es die Lebensdauer des Meisselhammers verkürzt und kleinere Wartungsintervalle erforderlich macht, also höheren Wartungsaufwand erfordert. Die erläuterte Schlagdämpfungseinrichtung besteht beim bekannten Meisselhammer aus zwei etwa gummielastischen Ringen, die im Inneren des Gehäuses in einer Gehäuseausnehmung gehalten sind und mit
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einer Ringschulter des Zwischendöppers zusammenwirken. Die B-Schlagdämpfung geschieht somit im Inneren des Gehäuses. Dadurch wird jedoch das vom Werkzeug 21 und vom Werkzeughalter 12 abgegebene Geräusch nahezu überhaupt nicht gedämpft. Die im Betrieb auftretenden Schlaggeräusche werden vielmehr praktisch ungedämpft vom Werkzeug 21 auf den Werkzeughalter 12 übertragen. Die Notwendigkeit des Zwischendöppers führt ebenfalls zu hoher Geräuschentwicklung und zu schlechter und verlustbehafteter Übertragung der vom Schlagwerk erzeugten Schlagenergie. Der bekannte Meisselhammer ist somit nicht nur teuer, sondern verursacht starke, unangenehme und praktisch nicht gedämpfte Geräusche im Betrieb, wobei das fett-oder ölgeschmierte Hammerinnere gegen Eindringen von Schmutz nicht geschützt ist.
Statt dessen nun weist der erfindungsgemässe Meisselhammer 10 gemäss Fig. 1 als Schlagdämpfungseinrichtung ein äusseres, auf einem äusseren Schaftabschnitt 23 des Werkzeuges 21 fest, jedoch auswechselbar, gehaltenes Formteil 24 aus im wesentlichen gummielastischem Material auf. ...Das Formteil 24 wirkt als sog. B-Schlagdämpfung, die somit aus dem Gehäuse 11 des Meisselhammers 10 heraus nach aussen verlagert ist. Zugleich bildet das Formteil 24 den notwendigen Anschlag zur axialen Abstützung des Werkzeuges 21. Beim Betrieb wird somit das Werkzeug 21 ausserhalb des Meisselhammers 10 an dessen Werkzeughalter 12 gegen den von der Bedienungsperson auf den Meisselhammer 10 aufgebrachten Andruck abgesützt. Durch diese Bauweise kann das freie, in Einsteckrichtung weisende Schaftende 25 des Werkzeuges 21 unter Wegfall des sonst nötigen Zwischendöppers stirnseitig unmittelbar vom Schläger 20 des Schlagwerkes 17 beaufschlagt werden. Der Zwischendöpper entfällt somit und in gleicher Weise die sonst innerhalb des Meisselhammers 10 eingebaute B-Schlagdämpfung. Durch Wegfall beider wird der Aufwand beträchtlich reduziert. Der Meisselhammer 10 wird wesentlich billiger. Vor allem wird eine bessere und verlustarme Übertragung der vom Schlagwerk 17 erzeugten Schlagenergie auf das Werkzeug 21 erzielt. Erreicht ist ferner durch das Formteil 24 eine ausserordentlich wirksame Dämpfung der Schwingungen des Werkzeuges 21, die wesentlich weniger intensiv an den Werkzeughalter 12 weitergegeben werden.
Das Formteil 24 ist mit zumindest im wesentlichen radial gerichteter, innerer und/oder äusserer Anschlagfläche an zugeordneten Flächen des Werkzeughalters 12 schlag- und zugleich geräuschdämpfend anschlagbar. Zugleich überdeckt es mit dieser Anschlagfläche die vordere Einstecköffnung 26 der Steckaufnahme 13 in radialer Richtung als gleichzeitiger Staubschutz. Somit wird durch das Formteil 24 zugleich das fett- oder ölgeschmierte Innere des Meisselhammers 10 vor Eindringen von Schmutz, Staub oder dergl. beim Betrieb geschützt. Dies erhöht die Lebensdauer und reduziert den Wartungsaufwand beträchtlich.
Das Formteil 24 besteht zweckmässigerweise aus einem Elastomer, z.B. Gummi, Gummiersatz, Kunststoff oder dergl. gummielastischem Material, z.B. auch aus unter den Handelsnamen Perbunan, Vulkollan oder dergl. bekanntem Material.
Der Schaft des Werkzeuges 21 weist im Bereich zwischen dem vom Schläger 20 unmittelbar beaufschlagten, freien Schaftende 25 und seinem das Formteil 24 tragenden Schaftabschnitt 23 einen Vielkantabschnitt 27, z.B. Sechskantabschnitt, auf, der eine Längsnut 28 enthält. Der Vielkantabschnitt 27 taucht in eine formgleiche Vielkantbohrung 29, insbesondere Sechskantbohrung, des Werkzeughalters 12 ein und ist darin undrehbar, jedoch längsbeweglich, gehalten. Als axiale Sicherung gegen Herausfallen und als axiale Begrenzung der Hin- und Herbewegung des Werkzeuges 21 in
Pfeilrichtung 22 greift in die Längsnut 28 ein quer dazu im Werkzeughalter 12 gehaltener Sperrbolzen 30 ein, wie dies bei derartigen Meisselhämmern bekannt ist. An den Vielkantabschnitt 27 schliesst sich geradlinig ein bis zum freien Schaftende 25 reichender Zylinderabschnitt 31 des Werkzeuges 21 an, der einen Dichtungsring 32 trägt. Letzterer ist in einer Gehäuseausnehmung 33 aufgenommen und dient als zusätzliche Abdichtung gegen Fettverluste.
Nachstehend ist die besondere Gestaltung des Formteiles 24 erläutert. Es weist eine Zylinderbuchse 34 auf, die in einer formgleichen Aussparung 35, z.B. einer Ringnut, des Schaftabschnittes 23 fest, jedoch auswechselbar, auf jeden Fall axial verschiebesicher, aufgenommen ist. Die Zylinderbuchse 34 ist somit satt und sauber und ohne Spalte dazwischen in der Aussparung 35 fixiert. Sie taucht in einen etwa durchmessergleichen, vorderen Ringraum 36 der Steckaufnahme 13 ein und ist darin bei der Hin- und Herbewegung des Werkzeugs 21, ohne axial gänzlich aus dem Ringraum 36 auszutreten, hin- und herbeweglich unter jeweiliger axialer Schlagdämpfung zwischen dem Werkzeug 21 und dem Werkzeughalter 12, ferner unter gleichzeitiger Geräuschdämpfung und zugleich mit Wirkung als Staubschutz. Am in Fig. 1 rechten, in Einsteckrichtung des Werkzeuges 21 weisenden, hinteren Ende veijüngen sich die Aussenseite der Zylinderbuchse 34 und in entsprechender Zuordnung die Wandung des Ringraumes 36 der Steckaufnahme 13 etwa kegelstumpfartig. Somit ist an dieser Stelle an der Zylinderbuchse 34 eine umlaufende Schrägfläche 37 gebildet, die als Anschlagfläche wirksam ist. In entsprechender Zuordnung ist innerhalb des Ringraumes 36 eine zugeordnete, kegelstumpfförmige Fläche 38 gebildet, gegen die die Zylinderbuchse 34 mit ihrer Schrägfläche 37 beim Betrieb jeweils anschlägt.
Ein so gestaltetes Formteil 24, versehen allein mit Zylinderbuchse 34 beschriebener Art, kann bereits ausreichend sein. Das erste Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 zeigt jedoch, dass die Zylinderbuchse 34 an ihrem vorderen, dem eintauchenden Ende mit Schrägfläche 37 gegenüberliegen- ' den Ende eine damit einstückige, radial überstehende Schulter 39 aufweist. Letztere besitzt eine axiale Ringfläche 40, die an der vorderen, axialen Stirnfläche 41 des Werkzeughalters 12 im Bereich seiner Einstecköffnung 26 anschlagbar ist. Die Schulter 39 überdeckt somit in radialer Richtung als besonders wirksamer Staubschutz die vordere Einstecköffnung 26 des Werkzeughalters 12. Ein so gestaltetes, aus Zylinderbuchse 34 mit einstückiger, sich radial erstreckender Schulter 39 gebildetes Formteil 24 kann ebenfalls ausreichend sein.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 besitzt das Formteil 24 jedoch zusätzlich noch eine Aussenhülse 42, die an der Schulter 39 der Zylinderbuchse 34 einstückig angreift, Die Aussenhülse 42 verläuft koaxial zur Zylinderbuchse 34 und umgibt letztere im wesentlichen auf deren ganzer Axialerstreckung mit radialem Abstand. Die Aussenhülse 42 übergreift dabei den vorderen Endabsatz 43 des Werkzeughalters 12 auf dessen Aussenseite mit Bewegungsspiel und etwa kappenartig. Sie wirkt somit als zusätzlicher, den Endabsatz 43 etwa schirmförmig überlappender Staubschutz und gleichzeitiger Geräuschdämpfer.
Nicht gezeigt ist, dass der Schaft des Werkzeuges 21, z. B. auf einem Längenabschnitt zwischen dem Vielkantabschnitt 27 und dem Zylinderabschnitt 31, noch eine zusätzliche Hülse aus gummielastischem Material tragen kann, die im Inneren des Gehäuses 11 zusätzlich noch geräuschdämpfend wirksam ist.
Für diejenigen Teile des zweiten, dritten und vierten Ausführungsbeispieles gemäss Fig. 2 bzw. Fig. 3 bzw. Fig. 4, die dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 entsprechen, sind gleiche Bezugszeichen verwendet, so dass dadurch zur
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Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen ist.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 2-4 weist das Formteil 24 jeweils ein in einer formgleichen Aussparung 35, insbesondere Ringnut, des Schaftabschnittes 23 des Werkzeuges 21 fest, jedoch auswechselbar, auf jeden Fall axial verschiebesicher, gehaltenes Ringteil 44a bzw. 44b bzw. 44c auf, das jeweils aus gummielastischem Material beschriebener Art besteht. Das Ringteil 44a, 44b bzw. 44c weist auf derjenigen Seite, die der axialen Stirnfläche 41 des vorderen Endabsatzes 43 des Werkzeughalters 12 zugekehrt ist, eine axiale Ringfläche 45a bzw. 45b bzw. 45c als Anschlagfläche auf. Die axiale Ringfläche 45a, 45b bzw. 45c erstreckt sich in radialer Richtung über die Einstecköffnung 26 der Steckaufnahme 13 hinaus und wirkt schon so als Staubschutz. Zugleich kann das jeweilige Formteil 24 mit dieser axialen Ringfläche 45a bzw. 45b bzw. 45c schlag- und zugleich geräuschdämpfend an der zugeordneten Stirnfläche 41 des Werkzeughalters 12 anschlagen, und zwar einmal als sogenannte B-Schlagdämpfung und zum anderen zur axialen AbStützung des Werkzeuges 21 gegenüber dem Meiselhammer 10.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 hat das Ringteil 44a im Querschnitt die Form einer dicken Zylinderhülse mit abgerundeten Endflächen. Beim dritten Ausführungsbeispiel in Fig. 3 besitzt das Ringteil 44b die Querschnittsform eines hochkant gestellten Zylinderringes relativ grosser Radialabmessung mit abgerundeter innerer und äusserer Umfangfläche des Zylinderringes. Beim vierten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 besitzt das Ringteil 44c die Querschnittsform eines Kreisringes. Weitere, nicht gezeigte Querschnittsgestaltungen liegen im Rahmen der Erfindung.
Bei allen Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 2-4 weist das Ringteil 44a bzw. 44b bzw. 44c auf seiner äusseren Um-fangsfläche eine etwa topfförmige Umkleidung 46a bzw. 46b bzw. 46c aus Metall oder Kunststoff auf, die zugleich als Verstärkung wirksam sein kann. Die Umkleidung 46a, 46b bzw. 46c erstreckt sich in Einsteckrichtung des Schaftes des
Werkzeuges 21 zum vorderen Endabsatz 43 hin und übergreift letzteren aussen auf relativ grosser axialer Länge mit Bewegungsspiel und etwa kappenartig. Die axiale Länge ist dabei so bemessen, dass während des Betriebes des Meissel-s hammers 10 bei nach links hin vorgeschobenem Werkzeug 21 der vordere Endabsatz 43 noch von der Umkleidung 46a, 46b bzw. 46c übergriffen bleibt, somit also die kappenartige Überdeckung als Staubschutz nach wie vor voll erhalten bleibt. Auf diese Weise ist jegliches Eindringen von Schmutz io oder Staub beim Betrieb des Meisselhammers 10 durch die vordere Einstecköffnung 26 in die Steckaufnahme 13 und das sich anschliessende Innere des Meisselhammers 10 wirksam verhindert.
Mit einem in Fig. 2-4 jeweils linken Ringbodenabschnitt i5 47a bzw. 47b bzw. 47c liegt die topfartige Umkleidung 46a, 46b bzw. 46c an derjenigen Seite des Ringteiles 44a bzw. 44b bzw. 44c an, die der axialen Stirnfläche 41 des vorderen Endabsatzes 43 abgewandt ist. Dadurch ist jedes Ringteil 44a, 44b bzw. 44c auf relativ grosser Aussenfläche von der zuge-20 ordneten Umkleidung fest umschlossen und dadurch zugleich verstärkt. Die Verbindung zwischen dem Ringteil einerseits und der Umkleidung anderseits geschieht z.B. durch Kleben, Schweissen od.dgl., was vom Material des Ringteiles einerseits und der Umkleidung anderseits abhängt.
Beim vierten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 ist abweichend von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen noch eine innere, etwa topfartige Umkleidung 48 vorgesehen, die an derjenigen Seite des Ringteiles 44c gehalten ist, die zur Stirnfläche 41 des Endabsatzes 43 hinweist. Die innere Umkleidung 48 übergreift den Endabsatz 43 des Werkzeughalters 12 aussen mit Bewegungsspiel und etwa kappenartig und ist ihrerseits von der äusseren Umkleidung 46c umgeben. Mit ihrem Ringbodenabschnitt 49 liegt die innere Umkleidung 48 an der Ringfläche 45c des Ringteiles 44c an. Die äussere Umkleidung 46c und die innere Umkleidung 48 können entweder einstückig miteinander sein oder als jeweils stofflich selbständige Teile ausgebildet und dann im Über-greifungsbereich fest miteinander verbunden sein.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
- 643 176PATENTANSPRÜCHE1. Handwerkzeugmaschine mit einem Werkzeughalter mit Steckaufnahme, innerhalb der ein mit seinem Schaft einsteckbares Werkzeug undrehbar und hin und her beweglich führbar und gegen axiales Herausfallen formschlüssig sicherbar ist, mit einem Schlagwerk, das einen hin und her gehend angetriebenen Antriebskolben und einen vom Antriebskolben über ein Luftpolster beaufschlagten Schläger zur Erzeugung der Schlagenergie für das Werkzeug aufweist, und mit einer axialen Schlagdämpfungseinrichtung, mittels der die Axialstösse des Werkzeuges gegen die Maschine dämpfbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagdämpfungseinrichtung ein äusseres, auf einem äusseren Schaftabschnitt (23) des Werkzeuges (21) axial verschiebesicher gehaltenes Formteil (24) aus im wesentlichen gummielastischem Material aufweist, das mit zumindest im wesentlichen radial gerichteter, innerer und/oder äusserer Anschlagfläche (37,40; 45a; 45b; 45c) an zugeordneten Flächen (38,41) des Werkzeughalters (12) schlag- und zugleich geräuschdämpfend anschlagbar ist und das mit dieser Anschlagfläche (37, 40; 45a; 45b; 45c) die Einstecköffnung (26) der Steckaufnahme (13) in radialer Richtung als gleichzeitiger Staubschutz überdeckt.
- 2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (24) aus einem Elastomer gebildet ist.
- 3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (24) eine auf dem äusseren Schaftabschnitt (23) des Werkzeuges (21) gehaltene Zylinderbuchse (34) aufweist, die in einen etwa durchmessergleichen vorderen Ringraum (36) der Steckaufnahme (13) eintaucht und darin mit der Hin- und Herbewegung des Werkzeuges (21), ohne axial gänzlich aus dem Ringraum (36) auszutreten, hin und her beweglich ist unter jeweiliger axialer Schlagdämpfung zwischen Werkzeug (21) und Werkzeughalter (12) und gleichzeitiger Geräuschdämpfung mit Staubschutz.
- 4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderbuchse (34) und in entsprechender Zuordnung der Ringraum (36) der Steckaufnahme (13) sich am in Einsteckrichtung weisenden, hinteren Ende jeweils etwa kegelstumpfartig verjüngen unter Bildung einer umlaufenden Schrägfläche (37) als Anschlagfläche des Formteiles (24,34) bzw. als zugeordnete Fläche (38) des Werkzeughalters (12).
- 5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderbuchse (34) an ihrem vorderen, dem eintauchenden Ende gegenüberliegenden Ende eine vorzugsweise damit einstückige, radial überstehende Schulter (39) mit axialer Ringfläche (40) als Anschlagfläche aufweist, die an der vorderen axialen Stirnfläche (41) des Werkzeughalters (12) als zugeordnete Fläche anschlagbar ist.
- 6. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderbuchse (34) im wesentlichen auf ihrer ganzen Axialerstreckung von einer koaxialen Aussenhülse (42) mit radialem Abstand umgeben ist, die an der Schulter (39) der Zylinderbuchse (34) einstük-kig angreift und den vorderen Endabsatz (43) des Werkzeughalters (12) aussen vorzugsweise mit Bewegungsspiel und etwa kappenartig, insbesondere als Staubschutz und Geräuschdämpfer, übergreift.
- 7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (24) ein auf dem äusseren Schaftabschnitt (23) des Werkzeuges (21) gehal2tenes Ringteil (44a; 44b; 44c) aufweist, das auf seiner der vorderen axialen Stirnfläche (41) des Werkzeughalters (12) zugekehrten Seite eine axiale Ringfläche (45a; 45b; 45c) als Anschlagfläche aufweist.5 8. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringteil (44a; 44b; 44c) in einer formgleichen Aussparung (35), insbesondere Ringnut, des Schaftabschnittes (23) fest, jedoch auswechselbar, aufgenommen ist.io 9. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringteil (44a; 44b; 44c) als Zylinderhülse (Fig. 2), Zylinderring (Fig. 3) oder Kreisring (Fig. 4) ausgebildet ist.
- 10. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche i5 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringteil (44a; 44b;44c) zumindest auf seiner äusseren Umfangsfläche eine etwa topfartige Umkleidung (46a; 46b; 46c), z.B. Verstärkung, aus Metall oder Kunststoff aufweist, die sich in Einsteckrichtung des Werkzeugschaftes erstreckt und den vorderen20 Endabsatz (43) des Werkzeughalters (12) aussen mit Bewegungsspiel und etwa kappenartig übergreift.
- 11. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die etwa topfartige Umkleidung (46a; 46b; 46c) mit einem Ringbodenabschnitt (47a; 47b; 47c) an25 der Seite des Ringteiles (44a; 44b; 44c) an letzterem angreift, die der axialen Stirnfläche (41) des Werkzeughalters (12) abgewandt ist.
- 12. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringteil (44c) auf seiner30 der axialen Stirnfläche (41) des Werkzeughalters (12) zugewandten Seite eine innere, etwa topfartige Umkleidung (48) aufweist, die den vorderen Endabsatz (43) des Werkzeughalters (12) aussen mit Bewegungsspiel etwa kappenartig übergreift und ihrerseits von der äusseren Umkleidung (46c) um-35 geben ist.
- 13. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Umkleidung (46c) und die innere Umkleidung (48) einstückig miteinander sind oder als jeweils stofflich selbständige Teile im Übergreifungsbereich40 fest miteinander verbunden sind.
- 14. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass das freie, in Einsteckrichtung weisende Schaftende (25) des Werkzeuges (21) unter Wegfall eines Zwischendöppers stirnseitig unmittelbar45 vom Schläger (20) des Schlagwerkes (17) beaufschlagt ist.
- 15. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschaft zwischen seinem freien, unmittelbar vom Schläger (20) beaufschlagten Schaftende (25) und seinem das Formteil (24)50 tragenden Schaftabschnitt (23) einen Vielkantabschnitt (27) mit Längsnut (28) aufweist, der in eine formgleiche Vielkant-bohrung (29) des Werkzeughalters (12) eintaucht und darin undrehbar, jedoch längsbeweglich, gehalten ist, wobei als axiale Sicherung gegen Herausfallen und als axiale Begren-55 zung der Hin- und Herbewegung des Werkzeuges (21) in die Längsnut (28) ein quer zur Längsnut im Werkzeughalter (12) gehaltener Sperrbolzen (30) eingreift.
- 16. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 15, dadurch60 gekennzeichnet, dass der Werkzeugschaft an seinem Einsteckende einen sich an den Vielkantabschnitt (27) geradlinig anschliessenden und bis zum freien Ende hin reichenden Zylinderabschnitt (31) aufweist, der einen Dichtungsring (32) trägt, der in einer Gehäuseausnehmung (33) aufgenommen65 ist.3643 176
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