CH643220A5 - Verfahren zur herstellung von dampfgehaertetem geringgewichtigem gasbeton mit hydrophoben eigenschaften. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von dampfgehaertetem geringgewichtigem gasbeton mit hydrophoben eigenschaften. Download PDF

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CH643220A5
CH643220A5 CH102980A CH102980A CH643220A5 CH 643220 A5 CH643220 A5 CH 643220A5 CH 102980 A CH102980 A CH 102980A CH 102980 A CH102980 A CH 102980A CH 643220 A5 CH643220 A5 CH 643220A5
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CH102980A
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Oystein Kalvenes
Carl-Henry Krill
Percy Svensson
Knut Helmersson
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Siporex Int Ab
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B24/42Organo-silicon compounds

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von dampfgehärtetem, geringgewichtigem Gasbeton, der hydrophobe Eigenschaften aufweist, und sie gehört zu der Gruppe von Verfahren, gemäss denen ein wäss-riger, expandierbarer und härtbarer Brei aus einem oder mehreren hydraulischen Bindern und einem oder mehreren kieselsäurehaltigen Materialien zubereitet, der Brei in eine Form gegossen, er darin zum Expandieren und Erhärten gebracht und gegebenenfalls die erhärtete Masse zerschnitten und der so erhaltene geringgewichtige Gasbeton der Dampfhärtung unterworfen wird.
Derartige Methoden gehören an sich zum Stand der Technik, wozu beispielsweise auf die DE-OS 1 646 979 verwiesen wird. Durch solche Arbeitsmethoden ist es auch bekannt geworden, dem entstandenen geringgewichtigen Gasbeton hydrophobe Eigenschaften dadurch zu verleihen, dass man das Betonprodukt in Verbindung mit dem Dampfhär-tungsprozess mit einem hydrophoben Mittel imprägniert, zu welchem Zweck eine wässrige Emulsion oder eine Lösung einer alkalibeständigen Organosiliciumverbindung in den Härtekessel eingebracht und in die Dampfphase übergeführt wird. So wird in der DE-OS beispielsweise vorgeschlagen, den Ausgangsmaterialien, d.h. dem expandierbaren und härtbaren Brei aus hydraulischem Binder und kieselsäurehaltigem Material, Natrium-Methylsiliconat oder Kalium-Methylsiliconat oder eine Lösimg eines Siliconharzes in einem organischen Lösungsmittel zuzusetzen. In der Offenlegungsschrift wird als äquivalente Ausführungsform auch die Möglichkeit offenbart, ein Siliconpulver oder eine Siliconemulsion mit dem Ausgangsmaterial zu vermischen, und es wird darin weiter ausgeführt, dass der hydrophobe Effekt bei Zusatz von kleinen Mengen weniger markant ist, während grössere Mengen die mechanische Festigkeit des fertigen dampfgehärteten Gasbetons in äusserst nachteiliger Weise beeinträchtigen.
Es ist nun gefunden worden, dass die verschiedenen silici umorganischen. Verbindungen sehr unterschiedliche Wirkungen auslösen. So ist festgestellt worden, dass Natrium-Methylsiliconat und Kalium-Methylsiliconat sowie Siliconpulver eine verhältnismässig schwache Kombination von Effekten hervorrufen, während - wie weiter überraschenderweise gefunden wurde - Siliconöle dann, wenn sie dem zur Gewinnung des dampfgehärteten, geringgewichtigen Gasbetons gemäss den obigen Angaben verwendeten Ausgangsmaterial in extrem kleinen Mengen zugesetzt werden, eine aussergewöhnlich vorteilhafte Kombination von hydrophoben Eigenschaften und der Beibehaltung von mechanischen Eigenschaften - bzw. in einer Anzahl von Fällen -dem Auftreten von verbesserten mechanischen Eigenschaften bewirken. Ein Kriterium, das bei der Verwendung von Siliconöl im Hinblick auf die Erzielung der spezifischen Kombination von technischen Vorteilen beachtet werden muss, besteht darin, dessen Zusatzmenge auf den Bereich zwischen 0,04 und 0,50%, bezogen auf das Gewicht des trok-kenen Ausgangsgemischs, zu bemessen.
Es muss als sehr überraschend angesehen werden, dass Siliconöle die bei der Dampfhärtung vorhersehenden extremen Bedingungen bezüglich der hohen Temperaturen und der stark alkalischen Atmosphäre leicht überstehen, wobei es möglich ist, den Gehalt auf einen Mengenbereich einzustellen, der sehr geringe Mengen umfasst, die während des Dampfhärtungsprozesses unbeeinflusst bleiben.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist weiter gefunden worden, dass die Menge des zugesetzten Siliconöls herabgesetzt und bzw. oder eine bessere Verteilung des Siliconöls in der gesamten geringgewichtigen Gasbetonmasse bei einer vorgegebenen Menge erzielt werden kann, wenn der Brei des Ausgangsmaterials, aus welchem der geringgewichtige Gasbeton erzeugt wird, zusätzlich zum Siliconöl ferner mit einer oder mehreren oberflächenaktiven Substanzen vermischt wird, die zur Gruppe der anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Stoffe gehören. Dieser Effekt wird, wie gefunden wurde, speziell mit einem Dimethylsiloxanöl erzielt, kann aber auch mit anderen Siloxan-Polymeren erzielt werden, in denen Äthyl- und Phenylgruppen an die Silicium-atome des Siloxan-Polymeren in dem gleichen oder einem unterschiedlichen Ausmass gebunden'sind.
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Siliconöle sind flüssigkeitsartige Produkte auf Basis von Polymeren des Typs i-O-Si-O-Si-O- ,
wobei jedes der Symbole R, und R2 für eine Methyl-, Äthyloder Phenylgruppe steht, indessen jedes der Symbole Rj und R2 vorzugsweise Methyl bedeutet. Rj kann eine Methylgruppe und R2 eine Äthyl- oder Phenylgruppe darstellen. Daher besteht das normalerweise verwendete Siliconöl aus dem Dimethylsiloxanöl. Solche Öle sind verfügbar mit Viskositäten, die in einem weiten Bereich schwanken können, und zwar von 0,65 bis 100 000 mm2/s, und sie gewährleisten gute wasserabweisende Effekte bei dampfgehärtetem geringgewichtigem Gasbeton, wenn die zugesetzte Menge auf die zweckentsprechenden Werte eingestellt ist.
Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung kann das Siliconöl als eine Emulsion desselben, vorzugsweise in Wasser, zugegeben werden.
Gemäss der Erfindung ist die Wirkung des Siliconöls für praktische Zwecke normalerweise ausreichend, wenn dieses in einer Menge von 0,10 bis 0,25%, bezogen auf das Trok-kengewicht des Ausgangsgemischs, zugegeben wird.
Als Beispiele von anionischen Substanzen sind beispielsweise zu nennen: Seife, Schmierseife; sulfonierte Fette, Öle und Fettsäuren; Alkylarylsulfonate; Fettalkoholsulfonate; Alkylsulfonate; sulfonierte und sulfatierte Amide; sulfonierte und sulfatierte Ester, Amine, Polyäther usw.; sulfonierte und sulfatierte Ester, z.B. Monoglyceride, Amine, Polyäther und dgl. Substanzen, wie sie unter dem Warenzeichen «Teepol» zusammengefasst werden (Natriumsalze von höhermolekularen, aus Petroleum stammenden, sekundären Al-kylsulfaten) haben sich für die Zwecke der vorliegenden Erfindung als besonders brauchbar erwiesen. Eine seifenartige Verbindung, die sich gleichfalls als wirksam erwiesen hat, ist ein Gemisch, das aus Fettsäuren, insbesondere Ölsäure, und Aminen, wie Diäthanolamin oder Triäthanolamin, besteht. Die geeigneten Zusatzmengen des oberflächenaktiven Stoffes bzw. der oberflächenaktiven Stoffe können leicht durch Vorversuche empirisch ermittelt werden, und ihre Menge reicht herunter bis zu wenigstens 0,0005%, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs.
Es ist ferner bereits bekannt, dass Kohlenwasserstofföl dem Brei des Ausgangsmaterials, aus welchem der geringgewichtige Gasbeton hergestellt werden soll, zugesetzt werden kann, um das expandierende poröse Gemisch zu stabilisieren. Die Wirkung der Stabilisatoren besteht darin, die Oberflächenspannung an den Zellwänden zu erhöhen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Zellwände eine gewisse Härte oder Steifheit aufweisen, sobald der Binder zu erstarren beginnt. Die Kohlenwasserstofföle werden mit Vorteil mit einer oberflächenaktiven Substanz versetzt, welche die Öle in Wasser emulgierbar macht.
Wie gefunden wurde, bewirken solche als Stabilisatoren zugesetzten Kohlenwasserstofföle einen speziellen Effekt, wenn sie zusammen mit den Siliconölen dem zur Gewinnung des geringgewichtigen Gasbetons verwendeten Ausgangsgemisch zugegeben werden. Wird das Kohlenwasserstofföl zusammen mit einem oberflächenaktiven Stoff als Emulgator zugesetzt, so übt das Produkt, das in Wasser kolloidal löslich ist, einen dispergierenden Effekt auf das Siliconöl aus, und hierdurch wird die Wirkung des genannten Kohlenwasserstofföls gesteigert, bzw. wird es ermöglicht, dass die zugegebene Menge in dem genannten Mengenbereich reduziert werden kann.
Geeignete Zusatzmengen des Kohlenwasserstofföls und des darin gelösten oberflächenaktiven Mittels oder des nicht gelösten oberflächenaktiven Mittels liegen zwischen 0,01 und 0,70%, bezogen auf das Trockengewicht der Ausgangsmischung.
Gemäss einer Ausgestaltung der Erfindung kann das Kohlenwasserstofföl in Mischung mit einer oder mehreren oberflächenaktiven Substanzen einer untergeordneten Menge Wasser zugesetzt werden, um eine Emulsion zu bilden, ehe die Einarbeitung in den Brei des Ausgangsmaterials erfolgt. Gegebenenfalls kann das Siliconöl auch mit der Emulsion verarbeitet werden, ehe die besagte Emulsion dem Brei zugegeben wird.
Wenn auch die Erfindung auf geringgewichtige Gasbetontypen anwendbar ist, die einen weiten Bereich von Raumgewichten aufweisen, d.h. solche von 150 bis 800 kg/m3, so hat sie sich doch als besonders wertvoll bei der Fabrikation von solchen dampfgehärteten, geringgewichtigen Gasbetontypen erwiesen, die niedrige Dichten im Bereich von 150 bis 450 kg/m3 aufweisen. Derartige Produkte haben insbesondere im Hinblick auf ihre guten wärmeisolierenden Eigenschaften erhöhte technische Bedeutung gewonnen. Sie weisen jedoch ein höheres Wasseraufnahmevermögen auf als Produkte mit höheren Dichten. Die vorligende Erfindung macht nun leichtere, geringgewichtige Gasbetonprodukte verfügbar, die durch eine verbesserte Festigkeit, eine geringe Schwindung, ein unbedeutendes oder gar fehlendes Ausblühen von Salzen und verbesserte wärmeisolierende Eigenschaften in Kombination mit einem recht geringen Wasseraufnahmevermögen ausgezeichnet sind.
Die Erfindung wird im folgenden durch eine Anzahl von Beispielen näher erläutert, wobei Beispiel 1 als Vergleich dient, der dem Stand der Technik entspricht, während die restlichen Beispiele die technischen Vorteile veranschaulichen, die nach der Erfindung erzielt werden.
Beispiel 1
Zwecks Herstellung eines dampfgehärteten, geringgewichtigen Gasbetons wurde eine wässrige Formmasse aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Sand 50 kg
Portlandzement 28 kg
Kalk 12 kg
Abbrand (waste)-Anschlämmung 8 kg
Aluminiumpulver + Regulator 2 kg
551 Wasser wurden zu dem so entstandenen Gemisch gegeben, das 100 kg wog. Der so erhaltene Brei wurde als Formmasse verwendet.
Der Sand enthielt Quarz mit einem Kieselsäuregehalt von 70 bis 80%. Der verwendete Kalk bestand aus einem feingemahlenen, ungelöschten Kalk mit einem Calciumoxid-gehalt von 88 bis 92%. Als Zement diente ein normaler Portlandzement. Das Aluminiumpulver war von feinflockiger Struktur, und sein Gehalt an freiem Aluminium erreichte 90 bis 95%.
Das Gemisch wurde auf folgende Weise hergestellt. Der quarzhaltige Sand wurde in einer Kugelmühle nass vermählen bis zur Bildung eines verhältnismässig leicht fliessfahigen Breis mit einem extrem hohen Feinheitsgrad. Die Sandan-schlämmung wurde dann sorgfältig mit genau abgemessenen Mengen Zement, Kalk, Abbrand-Anschlämmung und zusätzlichem Wasser vermischt, um so eine Masse von geeigneter Konsistenz zu bilden. Nach einer 12stündigen Dampfhärtung in einem Autoklaven unter 10 Atmosphären wurde ein Produkt mit den folgenden Eigenschaften erhalten:
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Druckfestigkeit, N/mm2 3,85
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,33
Ausblühen von Salzen sehr stark
Wasseraufsaugvermögen, Liter/m2
nach 24 Stunden 14,4
48 Stunden 17,3
72 Stunden 18,1
Beispiel 2
Es wurde ein geringgewichtiger Gasbeton in der gleichen Weise, wie sie in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei, aus welchem die Giessmasse erhalten wird, 0,22% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s zugesetzt wurde, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist.
Der gegossene und dampfgehärtete geringgewichtige Gasbeton ergab folgende Testwerte:
Druckfestigkeit, N/mm2 4,38
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,23
Ausblühen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,4
48 Stunden 1,9
72 Stunden 2,3
Beispiel 3
Es wurde ein Rohgemisch für geringgewichtigen Gasbeton in dergleichen Weise, wie sie in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei, aus welchem die Giessmasse gebildet wird, 0,04% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s zugesetzt wurde, wobei der genannte Prozentwert auf das trockene Ausgangsgemisch bezogen ist.
Der gegossene und dampfgehärtete geringgewichtige Gasbeton wies die folgenden Eigenschaften auf:
Druckfestigkeit, N/mm2 4,19
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,27
Ausblühen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 6,1
48 Stunden 8,3
72 Stunden 10,2
Beispiel 4
Es wurde ein geringgewichtiger Gasbeton in dergleichen Weise, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei, aus welchem die Giessmasse gebildet wird, 0,08% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s zugesetzt wurde, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist.
Das dampfgehärtete, geringgewichtige Gasbetonprodukt wies die folgenden Eigenschaften auf:
Druckfestigkeit, N/mm2 4
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %0 0,29
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, I/m2
nach 24 Stunden 2,6
48 Stunden 4,2
72 Stunden 5,1
Beispiel 5
Es wurde ein geringgewichtiger Gasbeton in der gleichen Weise, wie sie in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei 0,3% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist, und ferner eine Seife, nämlich ein Natriumsalz eines Gemischs von höhermolekularen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, in einer Menge von 0,25% zugesetzt wurde, wobei auch dieser Prozentwert auf das Trockengewicht der Ausgangssubstanz bezogen ist. Nach dem Giessprozess und der Autoklavenbehandlung wies der Beton die folgenden Eigenschaften auf:
Druckfestigkeit, N/mm2 3,92
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %> nicht bestimmt
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,4
48 Stunden 1,7
72 Stunden 2,3
Beispiel 6
Es wurde ein geringgewichtiger Gasbeton in der gleichen Weise, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei 0,5% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist, und ferner ein unter dem Warenzeichen «Teepol» vertriebener oberflächenaktiver Stoff, ein anionaktives Netzmittel, nämlich Natriumsalze von höher molekularen sekundären Alkyl-sulfaten, die aus Petroleum stammen, in einer Menge von 0,001% zugesetzt wurden, wobei auch dieser Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist.
Der gegossene und dampfgehärtete geringgewichtige Gasbeton wies die folgenden Eigenschaften auf:
Druckfestigkeit, N/n:m2 4
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,29
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,3
48 Stunden 1,7
72 Stunden 2,0
Beispiel 7
Ein Rohgemisch für geringgewichtigen Gasbeton wurde in der gleichen Weise, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei 0,08% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist, und ferner ein oberflächenaktives Mittel («Teepol») in einer Menge von 0,001 %, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs, zugesetzt wurden.
Der gegossene und dampfgehärtete geringgewichtige Gasbeton wies die folgenden Eigenschaften auf:
Durckfestigkeit, N/mm2 4,08
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,31
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,3
48 Stunden 1,9
72 Stunden 2,2
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Beispiel 8
Eine geringgewichtige Gasbetonmasse, welche die im Beispiel 1 verwendete Zusammensetzung aufwies, wurde mit 0,5% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist. vermischt. Dann wurde ein wasserlösliches Kohlenwasserstofföl, ein Mineralöl mit Emulgator, wie es von der Fa. Nynäs Petroleum AB im Handel vertrieben wird, zur Giessmasse in einer Menge von 0,3%, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs, zugesetzt.
Das dampfgehärtete, geringgewichtige Gasbetonprodukt wies die folgenden Eigenschaften auf:
Druckfestigkeit, N/mm2 3,89
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o nicht bestimmt
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,4
48 Stunden 1,9
72 Stunden 2,4
Beispiel 9
Zur Herstellung eines autoklaven-behandelten, geringgewichtigen Gasbetons wurde eine wasserhaltige Giessmasse folgender Zusammensetzung zubereitet:
Sand 60 kg
Kalk 21 kg
Portlandzement 12 kg
Abbrand-Anschlämmung 5 kg
Aluminiumpulver + Regulator 2 kg
Es wurden 531 Wasser zum Gemisch zugesetzt, das 100 kg wog.
Der Sand enthielt Quarz mit einem Kieselsäuregehalt von 70 bis 80%. Der verwendete Kalk bestand aus feingemahlenem, ungelöschtem Kalk mit einem Calciumoxidge-halt von 88 bis 92%. Als Zement diente normaler Portlandzement. Das Aluminiumpulver war von feinflockiger Struktur, und sein Gehalt an freiem Aluminium erreichte 90 bis 95%. Das Pulver war thermisch entfettet worden.
Der Beton wurde in folgender Weise hergestellt. Der quarzhaltige Sand wurde in einer Kugelmühle zu einer verhältnismässig leicht fliessfahigen Anschlämmung von sehr hohem Feinheitsgrad nass vermählen. Der Sandbrei wurde dann sorgfaltig mit genau abgemessenen Mengen Zement, Kalk, Abbrand-Anschlämmung und zusätzlichem Wasser vermischt, um so eine Masse von geeigneter Konsistenz zu bilden.
Der Brei wurde dann mit 0,2% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs, und ferner mit einem oberflächenaktiven Mittel («Teepol») in einer Menge von 0,001 % vermischt, wobei auch der letztgenannte Prozentwert auf das Trockengewicht der Ausgangssubstanz bezogen ist.
Nach einer 12stündigen Dampfhärtung in einem Autoklav unter 10 Atmosphären wurde ein Produkt erhalten, das folgende Eigenschaften aufwies:
Druckfestigkeit, N/mm2 4,07
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,31
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1 /m-
nach 24 Stunden 1,6
48 Stunden 2,4
72 Stunden 3,2
Beispiel 10
Zur Herstellung eines dampfgehärteten, geringgewichtigen Gasbetons wurde eine wasserhaltige Masse aus folgenden Bestandteilen zubereitet:
Sand 50 kg
Portlandzement 20 kg granulierte basische Hochofenschlacke 24 kg
Abbrand-Anschlämmung 4 kg
Aluminiumpulver + Regulator 2 kg
Es wurden 58 1 Wasser zu dem so erhaltenen Gemisch zugegeben, das 100 kg wog.
Der Sand enthielt Quarz mit einem Kieselsäuregehalt von 70 bis 80%. Die Schlacke bestand aus einer granulierten basischen Hochofenschlacke mit einem Calciumoxidgehalt von 40 bis 45% und einem Kieselsäuregehalt von 35 bis 40%. Als Zement wurde ein normaler Portlandzement verwendet. Das Aluminiumpulver war von feinflockiger Struktur, und sein Gehalt an freiem Aluminium erreichte 90 bis 95%. Das Aluminium war thermisch entfettet worden.
Die Herstellung wurde in folgender Weise durchgeführt. Der Sand und die Schlacke wurden in einer Kugelmühle bis zur Bildung einer verhältnismässig leicht fliessfahigen Anschlämmung von sehr hohem Feinheitsgrad nass vermählen.
Der durch die Mahloperation erhaltene Brei wurde sorgfältig mit genau abgemessenen Mengen Zement, Abbrand-Anschlämmung und zusätzlichem Wasser vermischt, um so eine Masse zu bilden, die eine für Giess- und Formzwecke geeignete Konsistenz aufwies.
Der Brei wurde dann mit 0,2% Dimethylsiloxanöl von einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist, und ferner mit einem oberflächenaktiven Mittel («Teepol») in einer Menge von 0,001 % vermischt, wobei auch dieser Prozentwert auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs bezogen ist.
Nach einer 12stündigen Dampfhärtung im Autoklaven unter 10 Atmosphären wurde ein Produkt mit folgenden Eigenschaften erhalten:
Druckfestigkeit, N/mm2 3,77
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,37
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,4
48 Stunden 2,1
72 Stunden 2.9
Beispiel 11
Ein Rohgemisch für geringgewichtigen Gasbeton wurde in der gleichen Weise, wie sie in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt mit der Abänderung, dass dem Brei, aus welchem die Giessmasse gebildet wird, 0,3% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das trockene Ausgangsgemisch bezogen ist, und ferner ein Gemisch aus Ölsäure und Triäthanolamin (Molverhältnis 1 : 3) in einer Menge von 0,01 %, auf das trockene Ausgangsgemisch bezogen, zugesetzt wurde.
Der gegossene und dampfgehärtete geringgewichtige Gasbeton wies die folgenden Eigenschaften auf:
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Druckfestigkeit, N/mm2 3,89
Dichte, kg/m3 470
Schwindung, %o 0,28
Ausblühen keines
Wasseraufsaugvermägen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,3
48 Stunden 1,8
72 Stunden 2,2
Beispiel 12
Zur Herstellung eines autoklaven-behandelten. geringgewichtigen Gasbetons wurde eine Giessmasse folgender Zusammensetzung zubereitet:
Sand 45 kg
Kalk 12 kg
Portlandzement 35 kg
Abbrand-Anschlämmung 6 kg
Aluminiumpulver + Regulator 2 kg
Es wurden 651 Wasser zum Gemisch zugegeben, das 100 kg wog, und zwar zusammen mit 0,3% Dimethylsiloxanöl mit einer Viskosität von 1000 mm2/s, wobei der Prozentwert auf das Gewicht des trockenen Ausgangsgemischs bezogen ist, und ferner mit einem oberflächenaktiven Mittel («Teepol») in einer Menge von 0,001 %, wobei der Prozentwert gleichfalls auf das trockene Ausgangsgemisch bezogen ist.
Der Sand enthielt Quarz mit einem Kieselsäuregehalt von 70 bis 80%. Der verwendete Kalk bestand aus feingemahlenem, ungelöschtem Kalk mit einem Calciumoxidge-halt von 88 bis 92%. Als Zement wurde normaler Portlandzement verwendet. Das Aluminiumpulver wies eine feinflockige Struktur auf, und der Gehalt an freiem Aluminium erreichte 90 bis 95%.
Der Beton wurde in folgender Weise hergestellt. Der quarzhaltige Sand wurde zu einer verhältnismässig leicht s fliessfähigen Anschlämmung von sehr hohem Feinheitsgrad in einer Kugelmühle nass vermählen. Der Sandbrei wurde dann sorgfältig mit genau bemessenen Mengen vermischt, um so eine Masse von geeigneter Konsistenz zu bilden.
Nach der 12stündigen Dampfhärtung der Masse in ei-io nem Autoklav unter 10 Atmosphären wurde ein Produkt mit den folgenden Eigenschaften erhalten:
Druckfestigkeit, N/'mm2 2,53
Dichte, kg/m3 280
15 Schwindung, %o 0,27
Ausblühen von Salzen keines
Wasseraufsaugvermögen, 1/m2
nach 24 Stunden 1,5
20 48 Stunden 2,1
72 Stunden 2,8
Anhand von vergleichenden Tests, die durchgeführt wurden zwischen den Produkten der Beispiele 2, 3 und 4 und den 25 Beispielen 5,6, 7, 8, 9, 10,11 und 12, welche dem erfmdungs-gemässen Verfahren entsprechen, und dem Produkt des Beispiels 1, welches dem Stand der Technik entspricht, wurde festgestellt, dass bei der praktischen Durchführung der Lehre der Erfindung das Siloxanöl eine sehr gute Verteilung in 30 der Giessmasse innerhalb eines grossen Mengenbereichs aufweist, wenn ein oberflächenaktives Mittel zugesetzt wird.
Der dampfgehärtete, geringgewichtige Gasbeton erwies sich in allen seinen Teilen als ein homogenes, wasserabweisendes Produkt, ohne dass eine nachteilige Beeinträch-35 tigung der Materialeigenschaften des Betons erkennbar war.
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Claims (12)

643 220
1. Verfahren zur Herstellung von dampfgehärtetem, geringgewichtigem Gasbeton mit hydrophoben Eigenschaften, dadurch gekennzeichnet, dass man einen wässrigen, expandierbaren und härtbaren Brei aus einem oder mehreren hydraulischen Bindern und einem oder mehreren kieselsäurehaltigen Materialien zubereitet, den Brei in eine Form giesst, ihn darin zum Expandieren und Erhärten bringt und schliesslich den entstandenen, verfestigten geringgewichtigen Gasbeton der Dampfhärtung unterwirft, wobei der Brei vor dem Eingiessen in die Form mit einem Siliconöl in einer Menge von 0,04 bis 0,50%, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs, vermischt wird.
2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliconöl in Form einer Emulsion desselben in Wasser zugesetzt wird.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliconöl in einer Menge von 0,05 bis 0,30%, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs, zugesetzt wird. '
4. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliconöl in einer Menge von 0,10 bis 0,25%, bezogen auf das Trockengewicht des Ausgangsgemischs, zugesetzt wird.
5. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliconöl aus einem Dime-thylsiloxanöl besteht.
6. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliconöl aus einem Methyl-äthylsiloxanöl besteht.
7. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliconöl aus einem Methyl-phenylsiloxanöl besteht.
8. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brei vor der Giessoperation eine oder mehrere anionaktive und bzw. oder nichtionische oberflächenaktive Substanzen zugesetzt werden.
9. Verfahren gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brei vor der Giessoperation ein Kohlenwasser-stofföl als Stabilisator zugesetzt wird.
10. Verfahren gemäss den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die oberflächenaktive Substanz oder die oberflächenaktiven Substanzen in dem Kohlenwasser-stofföl gelöst sind.
11. Verfahren gemäss den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch aus Kohlenwasserstofföl und der oberflächenaktiven Substanz oder den oberflächenaktiven Substanzen mit Wasser in eine Emulsion übergeführt wird und diese Emulsion dann dem Brei vor der Giessoperation zugesetzt wird.
12. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein dampfgehärteter, geringgewichtiger Gasbeton mit einer Dichte von 150 bis 450 kg/m3 hergestellt wird.
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