CH643629A5 - Angular guide channel for the deflecting members in corner deflections on espagnolette fittings - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen winkelförmigen Füh- für die Umlenkglieder als diejenigen Werkstoffe, aus denen sich rungskanal für zug- und drucksteife, schiebbare Aufnahme von die Führungskanäle mit C-förmig eingerollten Randflanschen aus biegeelastischem Material gebildeten Umlenkgliedern bei 50 herstellen lassen, sondern es wird auch die Herstellung von Eckumlenkungen an Treibstangenbeschlägen, bestehend aus Schweiss bzw. Lötverbindungen zwischen diesen Führungskanä-einem Metallprofil bei dem sich an einen im wesentlichen ebenen len und anderen Beschlagteilen, beispielsweise Stulpschienen, Stegteil einstückig zwei C-förmige, mit ihrer offenen Seite gegen- erschwert.
einander gerichtete Randflansche anschliessen, die durch Einrol- Zweck der Erfindung ist es, die den bekannten, winkelförmi-lungen gebildet sind, welche die Längsräder der Umlenkglieder 55 gen Führungskanälen eigentümlichen Nachteile zu vermeiden, stützend umgreifen, und der zwei rechtwinkligen zueinander Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen winkelförmigen gerichtete, durch einen bogenförmigen Mittelbereich einstückig Führungskanal der gattungsgemässen Art zu schaffen, welcher miteinander verbundene Schenkel aufweist. sich aus sicher schweiss- bzw. lötbarem Flachbandmaterial (z. B.
Die Benutzung winkelförmiger Führungskanäle der gatturigs- CuZn 36) so fertigen lässt, dass er das Umlenkglied aus biegeela-gemässen Art für die zug- und drucksteife, schiebbare Aufnahme 60 stischem Material mit geringem Spiel quer zur Schubrichtung und von aus biegeelastischem Material, vorzugswiese Federstahl- ohne Verklemmungsgefahr aufnehmen kann.
band, gebildeten Umlenkgliedern bei Eckumlenkungen an Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die
Treibstangenbeschlägen istr bereits vorgeschlagen worden durch im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführt die FR-PS 988771 und das DE-Gbm 1758015. Merkmale erreicht.
Ein wesentliches Kriterium dieser bekannten winkelförmigen 65 Der aus der Benutzung dieser Massnahmen resultierende, Führungskanäle liegt darin, dass sich ihre im Querschnitt C- besondere Vorteil liegt darin, dass das biegeelastische Umlenk-
förmigen Randflansche, wenn sie als Einrollungen hergestellt glied, gleichgültig ob es auf Zug oder Druck beansprucht wird, werden, nicht beliebig klein fertigen lassen, sondern eine lichte keine flächige, sondern lediglich linienförmige Berührung mit
dem Führungskanal hat und dadurch eine besonders gute Beweglichkeit gewährleistet.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Fig. 1 zeigt in räumlicher Ansichtsdasrstellung bei etwa natürlicher Grösse einen auf einer Stupschiene befestigten winkelförmigen Führungskanal,
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie II - II in Fig. 1 durch den Führungskanal,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1, ebenfalls in grösserem Massstab.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein winkelförmiger Führungskanal 1 gezeigt, welcher zur zug- und druchsteifen, aber schiebbaren Aufnahme eines biegeelastischen Umlenkgliedes bei Eckumlenkungen an Treibstangenbeschlägen dient. Dieser Führungkanal
1 hat zwei rechtwinklige zueinander gerichtete, gerade Schenkel
2 und 3, die einstückig miteinander durch einen bogenförmigen Mittelbereich 4 verbunden sind.
Der Führungskanal 1 ist aus einem Metallprofil, insbesondere einem Messingprofil gefertigt, bei dem sich an einen im wesentlichen ebenen Stegteil 5 einstückig zwei C-förmige und mit ihrer offenen Seite gegeneinander gerichtete Randflansche 6 und 7 anschliessen.
Die C-förmigen Randflansche 6 und 7 werden dabei jeweils durch Herstellung von sogenannten Einrollungen an den Längskanten eines ebenen Metallstreifens gebildet, und zwar derart, dass zunächst ein gerades Metallprofil entsteht, aus dem dann durch Formung des bogenförmigen Mittelbereichs 4 der winkelförmige Führungskanal 1 gebildet wird.
Beim Ausführungsbeispiel ist der winkelförmige Führungskanal 1 über seinen geraden Schenkel 3 auf einer Stulpschiene 10 gehalten, beispielsweise unmittelbar durch punktförmige Schweiss- oder Lötstellen 11 befestigt.
Damit eine einwandfreie Ausformung der die C-förmigen Randflansche 6 und 7 bildenden Einrollung erreicht wird, ist vorgesehen, dass die lichte Höhe 12 (Fig. 2) des Metallprofils etwa doppelt so gross wie die Dicke 13 des zur Herstellung des Führungskanals dienenden Bandmaterials bemessen wird. Dabei ist aber diese lichte Profilhöhe 12 grösser als die Gesamtdicke 14 des im Führungskanal 1 verschiebbar untergebrachten, biegeelastischen Umlenkgliedes 15, welches beispielsweise aus vier aufei-anderliegenden, dünnen Federstahlbändern gebildet wird.
Damit sich die Differenz zwischen der Gesamtdicke 14 (Fig. 2) des Umlenkgliedes 15 und der lichten Höhe 12 des Profilquerschnittes im Führungskanal 1 nicht als übermässig grosser Totgang bzw. Schlupf bemerkbar machen kann, sind in das Metallprofil des Führungskanals 1 jeweils in den beiden Übergangsbereichen zwischen dem ebenen Stegteil 5 und den C-förmigen Randflanschen 6 und 7 längsverlaufende Sicken 8 und 9 eingeformt, vorzugswiese über die ganze Länge des Metallprofils durchgehend eingeprägt. Diese Sicken 8 und 9 springen dabei um die Höhe 16 in den lichten Profilquerschnitt 12 des Führungskanals 1 vor, derart, dass der für das biegeelastische Umlenkglied
15 wirksam bleibende Profilquerschnitt 17 entsprechend kleiner als die lichte Höhe 12 des Profilquerschnitts ist.
Als besonders zweckmässig hat es sich gezeigt, wenn die Höhe
16 des den lichten Profilquerschnitt 12 verengenden Sickenteils 8,
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9 etwa halb so gross ist, wie die Differenz zwischen der Gesamtdicke 14 des Umlemkgliedes 15 und der lichten Höhe 12 des Profilquerschnittes.
Diese Fig. 2 wiedergegebene Ausgestaltung des Metallprofils 5 bezieht sich jeweils auf die Länge der beiden geraden Schenkel 2 und 3 des Führungskanals 1.
Der bogenförmige Mittelbereich 4 des Führungskanals 1 erhält jedoch vorteilhaft die aus Fig. 3 ersichtliche Profilierung der beiden C-förmigen Randflansche 6 und 7. Hierbei sind die freien io Längskanten 18 und 19 der beiden C-förmigen Randflanschen 6 und 7 in Richtung gegen den ebenen Stegteil 5 eingebogen, dergestalt, dass dort das Bewegungsspiel zwischen dem biegeelastischen Umlenkglied 14 und dem Führungskanal 1 noch weiter eingeengt wird als im Bereich der beiden geraden Schenkel 2 und 15 3.
Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dass das biegeelastische Umlenkglied 15 im wesentlichen durch die in den Führungskanal 1 durch Prägung eingeformten, längsverlauf enden Sicken 8 und 9 eine solche Abstützung in seiner Längsrichtung erhält, dass es im 20 wesentlichen im Bereich der grössten Querschnittsbreite des Führungskanals beweglich ist, wobei es in diesem nirgendwo flächig anliegt, sondern lediglich in Berührungslinien sowohl an den Beitseiten als auch an den Querkanten abgestützt wird. Es wird hierdurch eine reibungsarme und damit entsprechend 25 leichtgängige Ausrichtung des Umlenkgliedes 15 im Führungskanal 1 gewährleistet.
Wenn die Sicken 8 und 9 vor der endgültigen Anformung der Randflansche 6 und 7 durch Einrollung in den Metallstreifen eingeprägt werden, ist auf einfache Weise sichergestellt, dass die 30 Formgebung der Randflansche 6 und 7 sich nicht bis in den Bereich des Stegteils 5 hinein auswirkt. Vielmehr wird die Biegezone für die Randflansche 6 und 7 durch diese Sicken 8 und 9 exakt begrenzt.
Die Sicken 8 und 9 geben schliesslich dem gesamten Führungs-35 kanal 1 noch ein erhöhte Formstabilität, welche sich auch dahingehend auswirkt, dass bei der Formung des bogenförmigen Mittelbereiches 4 dort keine Faltenbildung in den Randflanschen 6 und 7 zustande kommen kann.
Selbst wenn im Bereich der beiden geraden Schenkel 2 und 3 40 des Führungskanals 1 im Stegteil 5 zwischen den beiden Sicken 8 und 9 Durchbrüche, z.B. Löcher oder Langlöcher 20,21 (Fig. 1), ausgestanzt sind, wird die Formstabilität dieser Schenkel 2 und 3 nicht wesentlich beeinträchtigt, sofern darauf geachtet ist, dass diese Durchbrüche jeweils zwischen den beiden Sicken 8 und 9 45 liegen und nicht in diese eindringen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eines winkelförmigen Führungskanals 1 befindet sich das Stegteil 5 des Metallprofils an der Winkelaussenseite desselben. Selbstverständlich liegt es aber auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, im Be-50 darfsfall den winkelförmigen Führungskanal so auszubilden, dass dieses Stegteil 5 sich an dessen Winkelinnenseite befindet.
Winkelförmige Führungskanäle der beanspruchten, dargestellten und beschriebenen Art finden Verbindung mit Eckumlenkungen an Treibstangenbeschlägen Anwendung, bei denen es 55 darauf ankommt, eine leichtgängige, aber trotzdem wenig Totgang bzw. Schlupf aufweisende Führung für das biegsame Umlenkglied zu erhalten.
M
1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- 643 629 2PATENTANSPRÜCHE Weite haben müssen, die etwa gleich dem Doppelten der jeweili gen Materialdicke ist. Das bedeutet aber, dass bei der Verwen-1. Winkelförmiger Führungskanal für die zug- und drucksteife, dung eines Bandmaterials von 1 Millimeter Dicke zur Herstel-schiebbare Aufnahme von aus biegeelastischem Material gebil- lung der Winkelförmigen Führungskanäle die C-förmigen Rand-deten Umlenkgliedern (15) bei Eckumlenkungen an Treibstan- 5 flansche eine lichte Weite von etwa 2 Millimeter haben, genbeschlägen, bestehend aus einem Metallprofil (1) bei dem Andererseits darf jedoch die Gesamtdicke der im winkelför-sich an einen im wesentlichen ebenen Stegteil (5) einstückig zwei migen Führungskanal aufgenommenen, biegeelastischen, z.B. C-förmig, mit ihrer offenen Seite gegeneinander gerichtete aus mehreren übereinander gelegten Federstahlbändern gebilde-Randflansche (6,7) anschliessen, die durch Einrollungen gebil- ten, Umlenkglieder nicht zu gross gewählt weden, wenn eine det sind, welche die Längsränder der Umlenkglieder (15) stüt- 10 leichtgängige Beweglichkeit derselben im Führungskanal bei zend umgreifen, und der zwei rechtwinklig zueinander gerichte- langer Lebensdauer gewährleistet bleiben soll. Die Praxis hat te, durch einen bogenförmigen Mittelbereich (4) einstückig dabei gezeigt, dass diese Bedingungen in optimaler Weise erfüllt miteinander verbundene Schenkel (2,3) aufweist, dadurch ge- weden können, wenn die Gesamtdicke der biegeelastischen kennzeichnet, dass das Metallprofil (1) in den beiden Übergangs- Umlenkglieder etwa bei 1 Millimeter liegt und diese dabei aus bereichen zwischen dem ebenen Stegteil (5) und den C-förmigen 15 drei, vorzugsweise aber vier, übereinanderliegenden Federstahl-Randflanschen(6und7) jemiteinerlängsverlaufendenundin bändern gebildet werden.den lichten Profilquerschnitt (12) vorspringenden (16) Sicke (8 Gleichzeitig hat sich jedoch ergeben, dass beim Einbau solcher und 9) versehen ist. biegeelastischer Umlenkglieder in die winkelförmigen Führungs-
- 2. Führungskanal nach Patentanspruch 1, dessen lichte Profil- kanäle der gattungsgemässen Art wegen des vorhandenen groshöhe grösser als die Gesamtdicke der in ihm aufgenommenen 20 sen Spiels bei wechselnder Schieberichtung der Umlenkglieder Umlenkglieder ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (16) ein beträchtlicher Schlupf auftritt, welcher zwangsläufig dazu des den lichten Profilquerschnitt (12) verengenden Sickenteils (8 führt, dass der Schubweg der einen mit dem Umlenkungsglied und 9) etwa halb so gross ist, wie die Differenz zwischen der gekuppelten Treibstange nicht vollständig an die andere mit ihm Gesamtdicke (14) des Umlenkgliedes (15), z. B. aus Federstahl- in Verbindung stehende Treibstange übertragen werden kann, band und der lichten Höhe (12) des Profilquerschnittes. 25 Eine weitere Problematik liegt auch noch darin, dass die
- 3. Führungskanal nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch biegeelastischen Umlenkglieder sich mit ihren Längsrändern gekennzeichnet, dass die freien Längskanten (18 und 19) der C- unter der Einwirkung der an ihnen angreifenden Zug- oder förmigen Randflansche (6 und 7) wenigstens im bogenförmigen Druckkräfte zwangsläufig in die sich verengenden Bereiche der Mittelbereich (4) in Richtung gegen den ebenen Stegteil (5) im Querschnitt C-förmigen Randflansche des Führungskanals zu eingebogen sind (Fig. 3). 30 verlagern suchen und dadurch als Folge erhöter Gleitreibung zur
- 4. Führungskanal nach den Patentansprüchen 1 bis 3, dadurch Schwergängigkeit und ggf. sogar zum Festklemmen neigen, gekennzeichnet, dass die Sicken (8,9) von Prägeinformungen Da sich diese Nachteile nur dadurch beseitigen lassen, dass das gebildet sind. Bewegungsspiel zwischen den biegeelastischen Umlenkgliedern
- 5. Führungskanal nach den Patentansprüchen 1 bis 4, dadurch und dem winkelförmigen Führungskanal in Querschnittsrichtung gekennzeichnet, dass das Stegteil (5) des Metallprofils, z. B. 35 vermindert wird, hat man letzlich die winkelförmigen Führungs-Messingprofils an der Winkelaussenseite des Führungskanals kanäle aus stranggepresstem bzw. gezogenem Profilmaterial liegt. gefertigt, weil hierdurch nicht nur die lichte Weite derselben zum
- 6. Führungskanal nach den Patentansprüchen 1 bis 4, dadurch Zwecke der Spielverminderung verkleinert werden konnte, son-gekennzeichnet, dass das Stegteil (5) des Metallprofils an der dem sich auch der Führungsquerschnitt des Führungskanals Winkelinnenseite des Führungskanals liegt. 40 weitestgehend auf die Querschnittsform des Umlenkgliedes ab-
- 7. Führungskanal nach den Patentansprüchen 1 bis 6, dadurch stimmen liess.gekennzeichnet, dass im Stegteil (5) zwischen den beiden Sicken Abgesehen davon, dass stranggepresste bzw. gezogene Profile (8 und 9) Durchbrüche, z.B. Löcher oder Langlöcher (20,21) verhältnismässig aufwendig vorgefertigt werden müssen und ausgestanzt sind. daher hohe Kosten verursachen, lassen sie sich auch nur aus45 Sondermaterial in Strangpress- bzw. Ziehqualität fertigen. Die-ses Sondermaterial (z. B. CuZn 44 Pb 2 P) in Strangpress- bzw.Ziehqualität hat aber nicht nur schlechtere Gleiteigenschaften
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