CH644272A5 - Magnetischer lendenguertel fuer medizinische zwecke. - Google Patents

Magnetischer lendenguertel fuer medizinische zwecke. Download PDF

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CH644272A5
CH644272A5 CH369379A CH369379A CH644272A5 CH 644272 A5 CH644272 A5 CH 644272A5 CH 369379 A CH369379 A CH 369379A CH 369379 A CH369379 A CH 369379A CH 644272 A5 CH644272 A5 CH 644272A5
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magnetic
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lumbar belt
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Noriaki Shumiyashu
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Tdk Electronics Co Ltd
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen magnetische Lendengürtel für medizinische Zwecke. Dieser Gürtel ermöglicht es, den Lendenbereich eines menschlichen Körpers zwischen Taille und Hüften einem magnetischen Feld auszusetzen.
Es ist bekannt, dass es gesundheitsfördernd ist und das Wohlbefinden steigert, wenn der menschliche Körper einem magnetischen Feld ausgesetzt wird. Dadurch lassen sich Versteifungen oder Schmerzen in den Schultern und/oder im unteren Rückenbereich verringern. Gleichzeitig fördert es die Durchblutung. Die Ursachen hierfür sind jedoch noch nicht völlig geklärt.
Im Patent U.K. 1 503 109 wird eine magnetische Halskette beschrieben, die zur Behandlung einer Versteifung in den Schultern geeignet ist. Mit der Behandlung von Schmerzen im unteren Rückenbereich bzw. von Kreuzschmerzen befasst sich der Aufsatz «Treatment of low back pain syndrome by use of magnetic lumbar band» von Yoshio Ooi, der vom Department of Orthopaedic Surgery & Rehabilitation Center, Jichi Medicai School in Japan im Juli 1978 veröffentlicht wurde. Darin wird berichtet, dass bei einund-dreissig von fünfzig Patienten das magnetische Lendenband die Schmerzen im unteren Rückenbereich verringerte. Mit anderen Worten, das magnetische Lendenband war bei 62% der Patienten wirksam. Die Wirkung tritt nach etwa einer Woche Tragzeit ein. Ferner spürten die Patienten eine Erwärmung im unteren Rückenbereich. Schädliche Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt. Ein bekannter magnetischer Lendengürtel hat einen elastischen Bandkörper aus Stoff (Gewebe), in dem mehrere feste Dauermagnete unlösbar eingenäht sind.
Dieser bekannte magnetische Lendengürtel hat jedoch die folgenden Nachteile:
Der bekannte Gürtel übt einen unangenehmen Druck auf den menschlichen Körper aus und ist unbequem zu tragen. Der Grund dafür ist der, dass die Konturen der oberen und unteren Teile des Lendenbereichs des menschlichen Körpers sehr unterschiedlich sind. Wegen dieser Konturunterschiede legen sich bestimmte Teile des aus normalem, mit Gummi vermischtem Garn hergestellten Bandes nicht genau am menschlichen Körper an. Sodann ist der bekannte Gürtel nicht über seine gesamte Breite gleichförmig elastisch, so dass es sich nicht gleichmässig an alle Teile des Lendenbereichs anlegt und nicht nur störend wirkt, sondern das magnetische Feld auch nicht richtig zuführt.
Sodann sollte der Magnet ausgewechselt werden können, um die Stärke des magnetischen Feldes einstellen zu können. Bei dem bekannten Lendengürtel ist ein Magnetwechsel jedoch nicht möglich, weil die Magnete fest im Band eingenäht sind. Ferner lässt sich die Anzahl der Dauermagnete oder die Grösse des dem magnetischen Feld ausgesetzten Teils des menschlichen Körpers nicht einstellen oder bestimmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Lendengürtel der gattungsgemässen Art anzugeben, der die genannten Nachteile nicht aufweist, insbesondere einen bequemen Sitz und eine gleichmässige Zuführung des magnetischen Feldes sicherstellt. Ferner soll gegebenenfalls die Anzahl der Dauermagnete in dem Gürtel leicht geändert und die Stelle, an der die Dauermagnete angebracht sind, eingestellt werden können.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachstehend anhand von Zeichnungen bevorzugter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1(A) und 1(B) ein erfindungsgemässer magnetischer Gürtel, der am menschlichen Körper getragen wird,
Fig. 2(A) bis 2(E) einen erfindungsgemässen Aufbau des Gürtels,
Fig. 3(A) bis 3(C) ein Ausführungsbeispiel eines flexiblen Flachkörpers,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines flexiblen Flachkörpers,
Fig. 5 den Aufbau eines Magnetscheibchens des Lendengürtels,
Fig. 6(A) und 6(B) den Aufbau eines anderen Ausführungsbeispiels eins Magnetscheibchens und
Fig. 7(A) bis 7(C) einige Ausfuhrungsbeispiele des Einbaus des Magnetscheibchens in den Flachkörper.
Die Fig. 1(A) und 1(B) stellen einen magnetischen Lendengürtel 10 dar, der am menschlichen Körper getragen wird. Der Gürtel 10 wird um den Lendenteil des menschlichen Körpers gelegt und an den Enden 12 zusammengeknöpft, mittels Druckknopf verbunden oder durch einen Klettenverschluss auf der Vorderseite 1 des menschlichen Körpers verschlossen. Auf dem Rücken 2 des menschlichen Körpers sind mehrere feste Dauermagnete 16 lösbar an einem Flachkörper 14 angebracht, der seinerseits lösbar am Band angebracht ist, so dass das magnetische Feld der Dauermagnete auf den unteren Rückenbereich oder den
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rückwärtigen Lendenbereich einwirken kann. Bei dem in diesen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel sind fünf Dauermagnete 16 vorgesehen, die vorzugsweise symmetrisch zur Wirbelsäule angeordnet sind. Wie die Darstellungen erkennen lassen, hat der magnetische Gürtel einen Bandkörper aus elastischem Stoff (Textil), einen in einer Tasche des Bandkörpers eingeschobenen Flachkörper und einige lösbar an dem Flachkörper angebrachte Dauermagnete. Dieser Aufbau wird nachstehend noch ausführlicher beschrieben.
In den Fig. 2(A) bis 2(E) ist ein Band 18 dargestellt, wobei Fig. 2(A) die Vorderansicht, Fig. 2(B) die Rückansicht, Fig. 2(C) die Seitenansicht des Bandes, Fig. 2(D) die Ansicht des Bandes von links und Fig. 2(E) die Ansicht des Bandes von rechts darstellt.
Das Band 18 weist mehrere langgestreckte elastische Bandelemente 18a bis 18g auf, die durch dünne Kettgarne verbunden sind. Die Breite dieser Bandelemente ist nicht gleich, sondern hängt von ihrer Lage in Querrichtung des Bandes ab. Vorzugsweise sind die in der Mitte des Bandes liegenden Bandelemente 18c, 18d und 18e breiter als die an den Rändern des Bandes liegenden Bandelemente 18a, 18b, 18f und 18g.
An beiden Enden des Bandes 18 sind Mittel zum Verbinden dieser Enden angebracht. Bei diesen Mitteln kann es sich um einen Knopf-, einen Schnapp- oder einen Klettenver-schluss handeln. Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2(A) bis 2(E) handelt es sich um Klettenverschlüsse, wobei der eine Verschlussteil mit 19 und der andere mit 20 bezeichnet ist, so dass das Band passend um den Lendenbereich des menschlichen Körpers herumgelegt werden kann. Im mittleren Teil des Bandes 18 ist eine Tasche mit einem Abdecktuch 21 vorgesehen. Die obere Kante 21a und die untere Kante 21b des Abdecktuchs 21 sind am Bandkörper 18 angenäht. Die seitlichen Kanten 21c und/oder 21 d sind nicht am Band angenäht, sondern bilden eine Öffnung. Der mit mehreren Dauermagneten 16 versehene Flachkörper 14 kann daher in die aus Band und Abdecktuch gebildete Tasche eingeführt und aus dieser herausgezogen werden.
Die Bandelemente 18a bis 18g sind jeweils mit Gummifäden vermischt oder aus elastischen Fäden hergestellt, um die gewünschte Elastizität in horizontaler Richtung zu erzielen. Stattdessen ist es aber auch möglich, die Gewebeart so zu wählen, dass das Gewebe in Längsrichtung elastisch ist. Wenn daher die Festigkeit, mit der der Schussfaden herausgezogen wird, entsprechend gewählt ist, d.h., wenn die Breite jedes Bandelements 18a bis 18g richtig bemessen ist, ändert sich der Elastizitätskoeffizient des Bandes bahnweise in Querrichtung. Wie sich aus Fig. 2(A) und Fig. 2(B) ergibt, sind die Bandelemente in der Mitte des Bandes breiter als am oberen und unteren Rand des Bandes. Wenn das Band daher gedehnt wird, dehnt sich der mittlere Bereich schwächer als die Randbereiche. Das Band legt sich daher eng und dennoch bequem an allen Teilen des Lendenbereichs an, so dass er an allen Teilen des Lendenbereichs gleichmässig fest anliegt und bequem sitzt. Da die Dauermagnete gleichmässig im mittleren Bereich des Bandes verteilt sind, liegen sie ebenfalls dicht an allen Teilen des Lendenbereichs an, so dass auch eine wirksame Bestrahlung durch das magnetische Feld sichergestellt ist.
Es sei noch daraufhingewiesen, dass die in Fig. 2(A) dargestellte Oberfläche die an der Haut des menschlichen Körpers anliegende Innenseite und die in Fig. 2(B) dargestellte Oberfläche die Aussenseite des Bandes ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Taschenlänge d! = 20 cm, die Klettenverschlusslänge d2 = 15 cm, die Bandbreite d3 = 7 cm und die Bandlänge gleich dem Umfang des menschlichen Körpers gewählt.
Anhand der Fig. 3(A) bis 3(C) und Fig. 4 wird nachstehend der Aufbau des flexiblen Flachkörpers 14 näher beschrieben. Die Fig. 3(A) bis 3(C) stellen ein erstes Ausführungsbeispiel des erfmdunsgemässen Flachkörpers dar, wobei Fig. 3(A) die Draufsicht, Fig. 3(B) die Vertikalansicht und Fig. 3(C) einen Querschnitt darstellen. Der Flachkörper 14 weist eine flexible Kunststoffplatte 30 mit mehreren kreisförmigen Löchern 32, 34, 36, 38 und 40 auf. Der Flachkörper ist beispielsweise aus ABS-Kunststoff (Acryl-Butadien-Styrol) hergestellt und kann Mittel 42 und 44 zum Befestigen am Bandkörper aufweisen. Bei diesen Mitteln 42 und 44 kann es sich beispielsweise um einenKletten-, Knopf- oder Schnappverschluss handeln. Die Löcher 32 bis 40 dienen zur Aufnahme eines Magnetscheibchens. Hierfür hat jedes Loch eine kreisförmige Schulter 32a bis 40a. Ein Magnetscheibchen kann mit der Schulter in Eingriff gebracht werden, so dass sie aus dem Loch entfernt werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Masse d4 bis d10 des Flachkörpers wie folgt gewählt. Der Abstand zweier benachbarter Löcher in horizontaler Richtung ist d4 = 6 cm, der vertikale Abstand der Löcher ist d5 = 3 cm, der Mittelpunktsabstand der Löcher vom Rand des Flachkörpers ist d6 = 1,5 cm, die Dicke einer Magnetkapsel ist d7 = 0,4 cm, der Aussendurchmesser eines Loches ist d8 = 19,3 mm, der Innendurchmesser eines Loches ist d9 = 17,3 mm, und die Breite d10 des Flachkörpers beträgt 6 cm.
Fig. 4 zeigt einen anderen Aufbau des flexiblen Flachkörpers 14, bei dem sechs Löcher 45a bis 45f zur auswechselbaren Aufnahme eines Magnetscheibchens vorgesehen sind und der Klettenverschlussteile 46a und 46b zum Befestigen des Flachkörpers am Bandkörper aufweist.
Anhand der Fig. 5, 6(A) und 6(B) wird nachstehend der Aufbau des Magnetscheibchens beschrieben. Fig. 5(A) stellt ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel des Magnetscheibchens dar, das einen scheibenförmigen Dauermagneten 50 und zwei flexible kreisförmige Platten 52a und 52b aufweist. Der Durchmesser dieser Platten ist etwas grösser als der Durchmesser des Magneten 50, so dass das zusammengebaute Magnetscheibchen fest in dem Loch des Flachkörpers sitzt. Die Platten sind beispielsweise aus weichem Polyäthylen hergestellt. Die untere Platte 52a ist flach, während die obere Platte 52b einen dicken Teil in der Mitte aufweist, ähnlich wie eine optische Linse. Die gekrümmte Oberfläche der oberen Platte 52b ist dem menschlichen Körper zugekehrt. Diese Platten sind mit dem Magneten 50 verbunden.
Fig. 6(A) zeigt einen anderen Aufbau eines Magnetscheibchens und Fig. 6(B) eine Explosionsdarstellung dieses Scheibchens. Die Magnetscheibchen nach den Fig. 6(A) und 6(B) enthält einen Dauermagneten 50, eine magnetische Abschirmplatte 60, einen Überzug 62, einen den Magneten 50, die Abschirmplatte 60 und den Überzug 62 umgebenden Zylinder 56 sowie zwei Platten 54 und 58. Die Abschirmung 60 verhindert das Austreten eines magnetischen Streuflusses aus dem magnetischen Band und ist aus einem ferromagneti-schen Material, wie Eisen, hergestellt. Der Überzug 62 dient zur Dekoration des Magneten und ist beispielsweise Goldfarbe. Der Überzug 62 kann auch durch ein Dekorationspapier ersetzt werden. Die Oberfläche der oberen Platte 58 ist gekrümmt, wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Die Platten 58 und 54 sowie das zylindrische Rohr 56 sind aus flexiblem Kunststoff, z. B. weichem Polyäthylen, hergestellt. Beim Zusammenbau des Magnetscheibchens nach den Fig. 6(A) und 6(B) wird zuerst die flache Platte 54 mit dem zylindrischen Rohr 56 in ihrer Mitte hergestellt. Dann werden die der magnetischen Abschirmung dienende Scheibe 60 und der Dauermagnet 50 mit dem Überzug 62 in das zylindrische Rohr eingesetzt. Als nächstes wird die obere Platte
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durch Ultraschall-Schweissen. Auch diese gewölbte Platte 58 ist dem menschlichen Körper zugekehrt.
Bie diesem Ausführungsbeispiel haben die Teile des Magnetscheibchens folgende Abmessungen. Die Platten 54 und 58 haben einen Durchmesser d8 von 19,3 mm, der gleich dem Durchmesser d8 nach Fig. 3(C) ist. Der Aussendurch-messer d9 des zylindrischen Rohrs 56 beträgt 17,3 mm und ist gleich dem Durchmesser d7 nach Fig. 3(C). Der Innendurchmesser dt ! des Rohrs 56, der gleich dem Durchmesser des Dauermagneten 50 ist, beträgt 15 mm. Die Dicke d12 des Dauermagneten 50 beträgt 2 mm. Und die Dicke d7 des Scheibchens selbst beträgt 4 mm und ist gleich der Dicke d7 in Fig. 3(C).
Der Dauermagnet 50 ist in axialer Richtung magneti-siert. Die Polarität der Magnetisierung ist beliebig. D.h., die dem menschlichen Körper zugekehrte Oberseite des Magneten kann entweder einen Nordpol oder einen Südpol aufweisen. Die Induktion des Magneten liegt im Bereich von 0,05 bis 0,2 Tesla, vorzugsweise bei 0,12 Tesla, an der Oberfläche des Magneten. Aufgrund der magnetischen Abschirmung 60 ist die Induktion an der unteren Platte 54 jedoch geringer. Dort beträgt sie nur etwa 0,04 bis 0,05 Tesla. Der Dauermagnet kann aus einer Legierung von beispielsweise Samarium und Kobalt, und zwar 36 Gewichtsprozent Samarium und 64 Gewichtsprozent Kobalt, hergestellt sein. Die Herstellung dieses SmCo-Magneten geschieht folgendermas-sen. Zuerst werden die Ausgangsmaterialien vermischt und pulverisiert und dann durch Schmelzen in einem magnetischen Feld in die gewünschte Form gebracht. Dann wird der Formkörper in einer Argonatmosphäre bei einer Temperatur von etwa 1150 °C eine Stunde lang gesintert. Dann erfolgt während einer Stunde eine stufenweise Abkühlung, wobei die Temperatur stufenweise herabgesetzt wird. Nach vollständiger Abkühlung des Formkörpers erfolgt schliesslich die Magnetisierung, so dass sich der gewünschte Dauermagnet aus SmCo ergibt. Das Gewicht des auf diese Weise hergestellten Dauermagneten mit den erwähnten Abmessungen (15 mm Durchmesser und 2 mm Dicke) beträgt etwa 14,8 Gramm.
Die Fig. 7(A), 7(B) und 7(C) zeigen Ausführungsbeispiele, wie ein Magnetscheibchen in den Flachkörper 14 eingesetzt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7(A) schliesst die Unterseite des Magnetscheibchens bündig mit der Unterseite des Flachkörpers 14 ab, während die Oberseite des Magnetscheibchens konvex über die Oberseite des Flachkörpers hinausragt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7(B) ragen sowohl die Ober- als auch die Unterseite des Magnetscheibchens über die Ober- bzw. Unterseite des Flachkörpers hinaus.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7(C) schliessen sowohl die Ober- als auch die Unterseite des Magnetscheibchens bündig mit der Ober- bzw. Unterseite des Flachkörpers ab.
Die Ausführungen nach den Fig. 7(A) und 7(B) werden bevorzugt, wenn das Magnetscheibchen unter einem gewissen Druck am menschlichen Körper anliegen soll. Wenn das magnetische Band jedoch aus Stoff oder Tuch (Gewebe) besteht, ist eine flache Form, wie sie in Fig. 7(C) dargestellt ist, günstig, um eine schlanke Linie zu bewahren.
Die Mangetscheibchen nach den Fig. 7(A) bis 7(C) sind aus dem Flachkörper nehmbar, da sowohl der Flachkörper als auch die Kapsel aus flexiblem Kunststoff hergestellt sind. Die Entnehmbarkeit bzw. Lösbarkeit des Magnetscheibchens ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, da es durch eine Auswechslung eines Magnetscheibchens möglich ist, die magnetische Feldstärke, der der menschliche Körper ausgesetzt wird, auf den gewünschten Wert einzustellen.
Da ferner der magnetisch ausgerüstete Flachkörper in der Tasche des Bandkörpers verschiebbar ist, kann auch der Bereich des menschlichen Körpers, der dem magnetischen Feld ausgesetzt werden soll, eingestellt bzw. gewählt werden.
Zusammenfassend ergibt sich ein magnetischer Gürtel für medizinische Zwecke, das es ermöglicht, den Lendenbereich eines menschlichen Körpers einem magnetischen Feld auszusetzen. Der magnetische Grütel weist ein elastisches Band, einen flexiblen, in dem Band verschiebbar und entnehmbar angeordneten Flachkörper sowie mehrere in dem Flachkörper entfernbar angeordnete Dauermagnete auf. Das Band ist aus elastischem Stoff (Gewebe, Tuch) hergestellt, und sein Elastizitätskoeffizient ändert sich bahnweise bzw. in Querrichtung. Der Flachkörper ist aus flexiblem Kunststoff hergestellt, z.B. ABS (Acryl-Butadien-Styrol), und weist mehrere gleichförmige Löcher zur Aufnahme der Dauermagneten auf. Jeder Dauermagnet ist z. B. in einem Gehäuse oder einer Kapsel aus Kunststoff mit einem Flansch angeordnet, der mit dem Rand des Loches im Flachkörper in Eingriff steht. Der Dauermagnet ist beispielsweise aus einer Samarium-Kobalt-Legierung mit einer Oberflächeninduktion von etwa 0,12 Tesla hergestellt. Der magnetische Gürtel ermöglicht es, bei Anbringung im Lendenbereich, Versteifungen oder Schmerzen in den Muskeln des menschlichen Körpers zu verringern.
Ferner passt sich der magnetische Lendengürtel der Kontur des menschlichen Körpers bequem an, während die Lage eines Magneten und die Anzahl der Magneten sowie die magnetische Feldstärke einstellbar sind. Der Lendengürtel ist daher für eine medizinische Behandlung äusserst wirksam und bequem.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Magnetischer Lendengürtel für medizinische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass er ein elastisches Band aufweist, welches etwa in der Mitte mit einer Tasche versehen ist, dass er in der Tasche einen flexiblen Flachkörper aufweist, in dem mehrere Löcher angeordnet sind, und dass er Magnetscheibchen aufweist, wobei die Löcher und/oder die Magnetscheibchen Schultern aufweisen und jedes Magnet-scheibchen die Eigenschaften eines Dauermagneten aufweist und dank der Schulter oder den Schultern lösbar im Eingriff mit einem Loch des Flachkörpers steht und eine das Magnetscheibchen schützende flexible Abdeckung aufweist.
  2. 2. Lendengürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band mehrere elastische Bandelemente aufweist, von denen die in der Mitte des Bandes liegenden breiter als die am Rande des Bandes liegenden sind, so dass sich der Elastizitätskoeffizient quer zur Bandlängsrichtung ändert.
  3. 3. Lendengürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachkörper fünf Löcher zur Aufnahme von Magnetscheibchen aufweist.
  4. 4. Lendengürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachkörper sechs Löcher zur Aufnahme von Magnetscheibchen aufweist.
  5. 5. Lendengürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachkörper aus ABS-Kunststoff hergestellt ist.
  6. 6. Lendengürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnete eine Legierung aus Samarium und Kobalt aufweisen.
  7. 7. Lendengürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungen aus weichem Polyäthylen hergestellt sind.
  8. 8. Lendengürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dauermagnet einen Durchmesser von etwa 15 mm und eine Dicke von 2 mm und eine Induktion von etwa 0,12 Tesla an der Oberfläche in axialer Richtung aufweist.
  9. 9. Lendengürtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibchen jeweils eine magnetische Abschirmung auf der einen Seite des Dauermagneten aufweisen.
CH369379A 1978-04-20 1979-04-19 Magnetischer lendenguertel fuer medizinische zwecke. CH644272A5 (de)

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