CH644431A5 - Driving apparatus for driving underground cavities - Google Patents
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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Description
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PATENTANSPRÜCHE durch gekennzeichnet, dass die Lagerkonsole (14) als Bühne
1. Vortriebseinrichtung für den Vortrieb von unterirdi- ausgebildet ist.
sehen Hohlräumen, mit einer Teilschnittmaschine, deren einen angetriebenen Schneidkopf tragender Schneidarm in ei-
nem zur Längsachse des Hohlraumes radial versetzten Ge- s lenk an einem Schneidarmträger schwenkbar angeschlossen Die Erfindung betrifft eine Vortriebseinrichtung für den ist, welcher um eine mit der Längsachse des Hohlraumes zu- Vortrieb von unterirdischen Hohlräumen, mit einer Teil-
s ammenfallende Achse drehbar an einem Lagerglied gelagert schnittmaschine, deren einen angetriebenen Schneidkopf tra-
ist, das in Vortriebsrichtung verschiebbar an einer Maschi- gender Schneidarm in einem zur Längsachse des Hohlraumes nenführung abgestützt und geführt ist, dadurch gekennzeich- io radial versetzten Gelenk an einem Schneidarmträger net, dass die Maschinenführung aus einem zentralen Füh- schwenkbar angeschlossen ist, welcher um eine mit der rungsrohr (22) besteht, welches das Lagerglied (23) und den Längsachse des Hohlraumes zusammenfallende Achse dreh-
Schneidarmträger (36) durchgreift. bar an einem Lagerglied gelagert ist, das in Vortriebsrichtung
2. Vortriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- verschiebbar an einer Maschinenführung abgestützt und gekennzeichnet, dass im Inneren des Führungsrohres (22) eine is führt ist.
Drehdurchführung (42) für die zu dem Schneidarmträger (36) Eine Vortriebseinrichtung dieser Bauart ist aus DE-AS
und dem Schneidarm (32) führenden Anschlussleitungen an- 24 37 669 bekannt. Mit Hilfe der Teilschnittmaschine ist es geordnet ist. möglich, Tunnel oder sonstige unterirdische Hohlräume mit
3. Vortriebseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- einem Kreisquerschnitt aufzufahren, indem bei unterschiedkennzeichnet, dass die Drehdurchführung (42) einen in das 20 licher Schwenklage des Schneidarmes konzentrische Ringe vordere Ende des Führungsrohres (22) eingreifenden, mit geschnitten werden. Um dabei eine weitgehend glatte und un-dem Schneidarmträger (36) drehbar verbundenen Drehkör- gestufte Wandfläche des Ausbruchsquerschnittes zu schnei-per (43) aufweist, dessen Ausgangsleitungen (46 bis 49) über den, sind die beiden den Schneidkopf bildenden Schneidwal-einen am Umfang des Lagergliedes (23) angeordneten Lei- zen sowohl an ihren Umfangsflächen als auch an ihren beiden tungs-Durchführungsraum (51) zu dem Schneidarmträger ge- 25 Seitenflächen mit Schneidwerkzeugen bestückt. Das den führt sind. drehbaren Schneidarmträger tragende Lagerglied ist mit hori-
4. Vortriebseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- zontalen, diametral gegenüberhegenden Trag- und Führungs-kennzeichnet, dass die Ausgangsleitungen (46 bis 49) mit armen versehen, mit welchen sich die gesamte Teilschnittma-schleifenförmiger Längenreserve (52) in dem Leitungs-Durch- schine in Führungsschienen abstützt und führt, die an der führungsraum (51) angeordnet sind. 30 Tunnelauskleidung od. dgl. befestigt sind. Für die Versor-
5. Vortriebseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- gung des z.B. im Schneidarm angeordneten Schneidkopfan-kennzeichnet, dass der um das Lagerglied (23) drehbare triebes, der den Schneidarm verschwenkenden Schwenkzylin-Schneidarmträger (36) gegenüber dem ortsbrustseitigen Ende der und etwaiger weiterer Verbraucher, wie z.B. Sprühdüsen des Führungsrohres (22) zurückversetzt ist. für die Staubniederschlagung, wird eine grössere Anzahl an
6. Vortriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,35 Verbraucherleitungen benötigt, die so zu dem Schneidarm ge-dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkörper (43) der Dreh- führt werden müssen, dass sie dessen Arbeitsbewegungen durchführung (42) über ein vor dem vorderen Ende des Füh- nicht behindern. Die Vielzahl der mehr oder weniger frei ver-rungsrohres (22) angeordnetes Zwischenglied (44) mit einem legten Leitungen stellt eine Gefahrenquelle dar und behindert sich nur über einen kleinen Teilumfang des Führungsrohres den sonstigen Arbeitsbetrieb in dem zumeist ohnehin beengerstreckenden ersten Segmentgehäuse (53) verbunden ist, des- 40 ten Vortriebsraum.
sen Innenraum den Leitungs-Durchführungsraum (51) bildet Die Erfindung geht insbesondere von einer Teilschnitt-
und welches mit einem Gehäuseteil (54) des Schneidarmträ— Vortriebseinrichtung der vorgenannten Bauart aus. Ihr liegt gers (36) drehschlüssig verbunden ist. die Aufgabe zugrunde, die Vortriebseinrichtung bei insgesamt
. kompakter und raumsparender Bauweise so auszubilden,
7. Vortnebseinnchtung nach Anspruch 6, dadurch ge- 45 (jass ^je Axialführung des mit dem schwenkbaren Schneidkennzeichnet, dass der der Leitungsdurchführung dienende armträger versehenen Lagergliedes der Teilschnittmaschine Gehäuseteil (54, mit seinem Gehäuseansatz (56) als ein am verbessert und vorzugsweise auch die Möglichkeit geschaffen Schneidarmträger (36) befestigtes zweites Segmentgehäuse wird, die Anschlussleitungen für die Versorgung des Schneid-(54,56) ausgebildet ist, welches zusammen mit dem Lager- kopfes, der Schneidarm-Schwenkvorrichtungen und etwaiger glied (23) axial verschieblich ist, wobei die beiden Segmentge- 50 weiterer Verbraucher geschützt im Inneren der Maschinen-häuse (53; 54,56) mit sich übergreifenden und teleskopartig Verlagerung so unterzubringen, dass sie den Arbeitsbetrieb gegeneinander verschiebbaren Gehäuseteilen versehen sind. nicht behindern.
8. Vortriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerglied (23) mittels ei- (jass ^je Maschinenführung aus einem zentralen Führungs-ner Längsverzahnung (29,30) drehschlüssig, jedoch axial ver- 55 roj!r besteht, welches das Lagerglied und den Schneidarmträ-schiebbar auf dem Führungsrohr (22) geführt ist. ger durchgreift.
9. Vortriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidarmträger (36) an Bei dieser Ausgestaltung der Teilschnittmaschine ist der seiner dem rückwärtigen Ende des Führungsrohres (22) zuge- Schneidarm mit seinem drehbaren Schneidarmträger und seiwandten Seite einen innenverzahnten Zahnkranz (57) trägt, in 60 nem Lagerglied auf dem axialen Führungsrohr gelagert, wo-
den mindestens ein angetriebenes Ritzel (38) eingreift. durch eine zuverlässige Abstützung und Führung der Teil-
10. Vortriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis schnittmaschine erreicht und die Möglichkeit geschaffen
9, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr (22) frei wird, die zu dem Schneidarm führenden Verbraucherleitun-
auskragend an einer Lagerkonsole (14) befestigt ist. gen durch das Führungsrohr hindurchzuführen, so dass zu-
11. Vortriebseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge- 65 mindest im Arbeitsbereich des Schneidarms frei verlegte, den kennzeichnet, dass die Lagerkonsole (14) starr oder in Vor- Arbeitsbetrieb störende Leitungen vermieden werden. Die triebsrichtung verschiebbar in dem Schild (10) angeordnet ist. Anordnung lässt sich in zweckmässiger Weise so treffen, dass
12. Vortriebseinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, da- im Inneren des der Maschinenverlagerung dienenden Füh
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rungsrohres eine Drehdruchführung für die genannten An- Fig. 1 eine in einem Vortriebsschild angeordnete Vor-
schlussleitungen angeordnet wird. Diese Drehdurchführung triebseinrichtung gemäss der Erfindung im Horizontalschnitt ist so ausgebildet, dass der Schneidarm seine Schwenk- und durch den Schild;
Drehbewegungen ohne Behinderung durch die Anschlusslei- Fig. 2 die Vortriebseinrichtung in Seitenansicht, teilweise tungen ausführen kann. 5 im Vertikalschnitt, wobei der Schild fortgelassen ist;
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Dreh- Fig. 3 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles III der Fig.
durchführung einen in das vordere Ende des Führungskör- 2, wobei der Schneidarm entsprechend der Linie III-III ge-
pers eingreifenden, mit dem Schneidarmträger drehbar ge- schnitten dargestellt ist.
koppelten Drehkörper auf, dessen Ausgangsleitungen über ei- Die dargestellte Schildvortriebseinrichtung weist einen zy-
nen am Umfang des Lagergliedes angeordneten Leitungs- io lindrischen Vortriebsschild 10 mit einer darin verlagerten
Durchführungsraum zu dem Schneidarmträger geführt sind. Teilschnittmaschine 11 auf. Der mit einem ausgesteiften Dop-
Vorzugsweise sind dabei die Ausgangsleitungen mit schlau- pelmantel versehene Schild 10 trägt an seinem der Ortsbrust fenförmiger Leitungsreserve in dem Leitungs-Durchfüh- zugewandten Ende eine Schneide 12. Der gesamte Schild 10
rungsraum angeordnet. Die durch die schlaufenförmige Füh- mit der darin verlagerten Teilschnittmaschine 11 ist mittels rung der Leitungen erzielte Leitungsreserve ist so bemessen, is hydraulischer Pressen 13 in Vortriebsrichtung V vorpressbar.
dass die Leitungen den Dreh- und Schwenkbewegungen des Die geschützt in dem Doppelmantel des Schildes 10 liegenden
Schneidarmes ohne weiteres zu folgen vermögen. Der ge- Pressen 13 stützen sich z.B. an einem Nachlaufschild oder an nannte Drehkörper der Drehdurchführung ist dabei zweck- der endgültigen Tunnelauskleidung ab, die z.B. von einem massig über ein vor dem vorderen Ende des Drehkörpers an- Tübbingausbau oder einem Ortbetonausbau gebildet wird, geordnetes Zwischenglied, z.B. eine Stirnplatte od.dgl., mit ei- 20 wie dies an sich bekannt ist.
nem schmalen Segmentgehäuse verbunden, welches sich nur Im Inneren des Schildes 10 befindet sich eine Lagerkon-über einen kleinen Teilumfang des Führungsrohres erstreckt sole 14, die von Trägern 15,16,17 und 18 gebildet wird. Die und dessen Innenraum den Leitungs-Durchführungsraum Lagerkonsole 14 ist dabei zugleich als Arbeitsbühne ausgebil-bildet. Das Segmentgehäuse kann mit einem Gehäuseteil des det, die in Horizontallage in etwa halber Höhe des Schildes in drehbaren Schneidarmträgers z.B. durch Formschluss dreh- 25 diesem verlagert ist. Die Arbeitsbühne kann starr an der Inschlüssig verbunden sein, so dass bei der Drehbewegung des nenwandung des Schildes befestigt sein. Bei dem dargestellten Schneidarmträgers das Segmentgehäuse und über das Zwi- Ausführungsbeispiel ist aber die als Arbeitsbühne ausgebil-schenglied der Drehkörper der Drehdruchführung mitgenom- dete Tragkonsole 14 in Vortriebsrichtung V verschiebbar im men wird. Das der Leitungsdurchführung dienende Gehäuse- Schild abgestützt und geführt. Zu diesem Zweck sind an der teil des Schneidarmträgers ist zweckmässig ebenfalls als 30 Innenwandung des Schildes auf diametral gegenüberliegen-schmales Segmentgehäuse ausgebildet, welches zusammen den Seiten in Vortriebsrichtung V verlaufende Konsolenfüh-mit dem Lagerglied auf dem Führungsrohr axial verschieb- rungen 19 vorgesehen, an denen sich die die Träger 15 und 17 lieh ist. Um bei den relativen Axialbewegungen zwischen den endseitig verbindenden Führungsträger 18 der Tragkonsole beiden genannten Segmentgehäusen den Leitungs-Durchfüh- 14 verschiebbar abstützen. Der Vorschub der Tragkonsole 14 rungsraum nach aussen verschlossen zu halten, sind die Seg- ss erfolgt mittels hydraulischer Schubkolbengetriebe 20, die zwi-mentgehäuse zweckmässig mit sich übergreifenden und etwa sehen dem Schild 10 und der Tragkonsole 14 gelenkig einge-teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Gehäuseteilen schaltet sind und geschützt in den Führungsteilen der Tragversehen. konsole liegen.
Bei der erfindungsgemässen Vortriebseinrichtung wird Mit den zu einem Doppel-I-Profil verbundenen Trägern der um das Lagerglied drehbare Schneidarmträger Vorzugs- 4015 und 16 der Lagerkonsole 14 ist mittels einer Montageplatte weise gegenüber dem seitigen Ende des Führungsrohres zu- 21 ein axiales Führungsrohr 22 frei auskragend verbunden,
rückversetzt. Dies ermöglicht bei guter Axialführung des dessen Rohrachse mit der Schildachse zusammenfällt. Auf
Schneidarmträgers und seines Lagergliedes und bei ausrei- dem zylindrischen Führungsrohr 22 ist ein ringzylindrisches chend grossem axialen Vorschubmass dieser Teile eine ver- Lagerglied 23 axial verschiebbar geführt, welches an seinem gleichsweise grosse Länge des Schneidarmträgers, so dass mit 45 der Ortsbrust abgewandten Ende einen Lagerflansch 24 trägt.
Hilfe der erfindungsgemässen Teilschnittmaschine auch gros- An dem Lagerflansch 24 greifen die Kolbenstangen 25 hy-
sere Tunneldurchmesser geschnitten werden können, ohne draulischer Schubkolbengetriebe 26 über Gelenke 27 an. Die dass die Vortriebseinrichtung selbst übermässig grosse Bau- Schubkolbengetriebe 26 stützen sich über Gelenke 28 an der abmessungen zu erhalten braucht. Es empfiehlt sich, das La- Lagerkonsole 14 ab. Mit Hilfe der Schubkolbengetriebe 26
gerglied mittels einer Längsverzahnung od.dgl. drehschlüssig, so kann daher das Lagerglied 23 auf dem feststehenden Füh-
jedoch axial verschiebbar auf dem Führungsrohr zu führen. rungsrohr 22 in Vortriebsrichtung V und in Gegenrichtung
Der Schneidarmträger kann an seiner dem rückwärtigen bewegt werden.
Ende des Führungsrohres zugewandten Seite einen innenver- Das Führungsrohr 22 weist an seinem zylindrischen Auszahnten Zahnkranz tragen, in den mindestens ein angetriebe- senmantel axial verlaufende Rippen oder Zähne 29 auf, mit nes Ritzel des Lagergliedes eingreift, mit welchem der 55 denen entsprechende Zähne 30 des Lagergliedes 23 im Ein-Schneidarmträger um die Achse des Führungsrohres drehbar griff stehen. Aufgrund des Zahneingriffes ist das Lagerglied ist. 23 drehschlüssig auf dem Führungsrohr 22 geführt. Die
Das genannte Führungsrohr kann in vorteilhafter Weise Zähne 30 des Lagergliedes 23 befinden sich an einem ringför-
in Richtung auf die Ortsbrust frei auskragend an einer Lager- migen Führungsteil 31, welches Bestandteil des Lagergliedes konsole od.dgl. befestigt werden, die starr oder aber in Vor- 60 ist.
triebsrichtung verschiebbar in dem die Vortriebseinrichtung Die Teilschnittmaschine 11 weist einen Schneidarm 32 aufnehmenden Schild od.dgl. angeordnet ist. Die Lagerkon- auf, der an seinem freien Ende einen angetriebenen Schneidsole kann zugleich eine Arbeitsbühne im Schildinnenraum köpf 33 trägt, dessen beide Schneidwalzen 34 um eine senkbilden. Zwischen der Lagerkonsole und dem Lagerglied kön- recht zur Schneidarmachse verlaufende gemeinsame Dreh-nen Schubkolbengetriebe für die axialen Vorschubbewegun- 65 achse umlaufen. Die beiden Schneidwalzen 34 sind, wie be-gen der Teilschnittmaschine angeordnet werden. kannt, etwa kegelstumpfförmig ausgebildet, wobei sie sowohl
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin- an ihren Umfangsflächen als auch an ihren Stirnflächen dung dargestellt. Es zeigen: Schneidwerkzeuge tragen. Der Antrieb der beiden Schneid-
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walzen 34 des Schneidkopfes 33 liegt im Inneren des Schneid- armträger 36 weist ebenfalls ein segmentartiges Gehäuseteil armes 32, wie dies ebenfalls bekannt ist. Er kann aus einem 54 auf, dessen Innenraum 55 ebenfalls der Leitungsdurchfüh-elektrischen oder hydraulischen Antrieb bestehen. rung dient. Das Gehäuseteil 54 ist mit einem sich in das Seg-Der Schneidarm 32 ist über ein Gelenk 35 mit einem ring- mentgehäuse 53 erstreckenden Gehäusesatz 56 versehen, der förmigen Schneidarmträger 36 verbunden. Das Gelenk 35 5 in der Form und Abmessung dem Segmentgehäuse 53 ange-liegt gegenüber der Schildachse und der Achse des Führungs- passt ist, so dass das Segmentgehäuse 53 über den Gehäuserohres 22 radial versetzt; seine Gelenkachse verläuft senkrecht ansatz 56 drehschlüssig mit dem Gehäuseteil 54 und dem zur Schild- und Rohrachse. Zur Verschwenkung des Schneid- Schneidarmträger 36 verbunden ist, wobei aber der Schneidarmes 32 um das Gelenk 35 dienen hydraulische Schwenkzy- armträger 36 mit seinen Anbauteilen gegenüber dem Seglinder 37, die zwischen dem Schneidarmträger 36 und dem i0 mentgehäuse 53 in Axialrichtung verschiebbar ist. Da die bei-Schneidarm 32 gelenkig eingeschaltet sind. Der Schneidarm- den Gehäuseteile 53,56 teleskopartig ineinanderfassen, ist der träger 36 umgreift den zylindrischen Aussenmantel 23' des La- Leitungs-Durchführungsraum 51 des Segmentgehäuses 53 in gergliedes 23; er ist gegenüber dem Lagerglied 23 und dem jeder Verschiebeposition des Schneidarmträgers 36 nach aus-Führungsrohr 22 um die Schild- und Rohrachse drehbar. Zu- sen verschlossen.
gleich ist der Schneidarmträger 36 zusammen mit seinem La- 15 Die Ausgangsleitung 46 bis 49 des Drehkörpers 43 sind je-
gerglied 23 gegenüber dem Führungsrohr 22 in Vortriebsrich- weils hinter der in dem Leitungs-Durchführungsraum 51 lie-
tung V und in Gegenrichtung verschiebbar, was mit Hilfe der genden Leitungsschleife 52 über Leitungsdurchgänge in den
Schubkolbengetriebe 26 erfolgt. Innenraum 55 des Gehäuseteils 54 des Schneidarmträgers 36
Der ringförmige Schneidarmträger 36 trägt an seiner dem geführt; sie verlaufen im Inneren des Schneidarmträgers zu Lagerflansch 24 zugewandten Seite einen Zahnkranz 57, mit 20 dem das Schneidarmgelenk 35 aufweisenden Gabelteil 36' und dessen Innenverzahnung mindestens ein Ritzel 38 im Zahn- von hier zu den verschiedenen Verbrauchern des Schneidareingriff steht, welches von einem an dem Lagerflansch 24 ge- mes 32. Die Verbraucheranschlussleitungen sind daher gelagerten Antriebsmotor 39 angetrieben wird. Vorzugsweise schützt in der Maschinenlagerung geführt, wobei sie aufgrund bestehen die Antriebsmotoren 39 aus Hydromotoren. Zwi- der durch die Leitungsschleifen 52 gegebenen Leitungsreserve sehen dem Zahnkranz 57 und einem Lagerring 40 des Lager- 25 den verschiedenen Arbeitsbewegungen des Schneidarmes 32 flansches 24 ist eine Kugeldrehverbindung 41 vorgesehen. zu folgen vermögen. Es besteht die Möglichkeit, in dem Lei-
tungs-Durchführungsraum 51 des Segmentgehäuses 53 Im Inneren des Führungsrohres 22 ist eine Drehdurchfüh- Spannvorrichtungen od.dgl. anzuordnen, welche überschüs-rung 4-2 für die zu dem Schneidarmträger 36 und dem sige Leitungslänge jeweils in den Raum 51 zurückholen, aber Schneidarm 32 führenden Anschlussleitungen angeordnet, 30 die bei der Arbeitsbewegung des Schneidarmes erforderliche über welche der im Schneidarm liegende Antrieb des Schneid- Leitungslänge freigeben. Hierfür können einfache Federvorkopfes 33 sowie die Schwenkzylinder 37 und gegebenenfalls richtungen od.dgl. verwendet werden.
etwaige weitere Verbraucher, wie z.B. der Staubniederschlagung dienende Sprühdüsen am Schneidkopf oder Schneid- Während der Vortriebsarbeit dreht sich der Schneidarm arm, versorgt werden. Die Drehdurchführung 42 weist einen 35 32 um die Achse des feststehenden Führungsrohres 22, wobei in das vordere Ende des Führungsrohres 22 eingreifenden der angetriebene Schneidkopf 33 einen ringförmigen Schnitt Drehkörper 43 auf, der an einem das Rohrende nach Art ei- an der Ortsbrust ausführt. Durch unterschiedliche Ausner Stirnplatte verschliessenden Zwischenglied 44 befestigt ist Schwenkung des Schneidarmes 32 mit Hilfe der Schwenkzy-und mittels eines Drehlagers 45 in dem Führungsrohr 22 linder 37 kann die Ortsbrust in konzentrischen Schnitten und drehbar gelagert ist. Die Versorgung der genannten Verbrau- 40 mit glatter, ungestufter Wandung geschnitten werden. Bei der eher erfolgt von einer zentralen Antriebsstation, die an der Drehbewegung des den Schneidarm 32 tragenden Schneid-Lagerkonsole 14 oder aber im rückwärtigen Bereich des Schil- armträgers 36 um die Längsachse des Führungsrohres 22 mit des angeordnet ist und z.B. aus einer hydraulischen Pumpen- Hilfe des Drehantriebes 57,38,39 wird der Drehkörper 43 der station besteht. Die Anschlussleitungen werden von der La- Drehdurchführung 42 über die formschlüssige Verbindung gerkonsole 14 her in das Führungsrohr 22 eingeführt; sie ver- 45 der Gehäuseteile 53,56 mitgenommen. Der Vorschub des laufen durch das Führungsrohr hindurch bis zu dem Dreh- Schneidarmes 32 in Vortriebsrichtung V erfolgt mit Hilfe der körper 43, an dem sie in bekannter Weise mittels einer Dreh- Schubkolbengetriebe 26, die sich an der Lagerkonsole 14 ab-kupplung angeschlossen sind, derart, dass bei der Drehbewe- stützen. Bei dieser Vorschubbewegung wird der Schneid-gung des Drehkörpers 43 um die Achse des Führungsrohres armträger 36 über das Lagerglied 23 mitgenommen, welches 22 keine Drehbewegungen auf die in dem Führungsrohr ver- 50 auf dem feststehenden Führungsrohr 22 drehschlüssig geführt legten Leitungen übertragen werden, die zu einem Verwinden ist. Fig. 2 zeigt das Lagerglied 23 in seiner vorderen Vor-dieser Leitungen führen. schubposition, bei der die Schubkolbengetriebe 26 um den Die Ausgangsleitungen 46 bis 49 (Fig. 3) an der anderen vollen Hub ausgefahren sind. Dadurch, dass die Lagerkon-Seite des Drehkörpers 43 sind an dem plattenförmigen Zwi- sole 14 ihrerseits mit Hilfe der Schubkolbengetriebe 20 in schenglied 44 raidal nach aussen und über Leitungsdurch- 55 Vortriebsrichtung V verschiebbar in dem Schild 10 verlagert gänge 50 in einen Leitungs-Durchführungsraum 51 geführt, ist, ergibt sich ein besonders grosses Vorschubmass der Teilin welchem die Ausgangsleitungen mit schlaufenförmiger schnittmaschine. Wie erwähnt, besteht aber ohne weiteres Leitungsreserve 52 verlegt sind. Der Leitungs-Durchfüh- auch die Möglichkeit, die Tragkonsole 14 mit dem hieran be-rungsraum 51 ist der Innenraum eines Segmentgehäuses 53, festigten Führungsrohr 22 axial unverschieblich in dem welches mit dem Zwischenglied 44 verbunden ist und, wie 60 Schild anzuordnen.
Fig. 3 zeigt, das zylindrische Lagerglied 23 an dem ortsbrust- Es ist erkennbar, dass die Vortriebsmaschine und ihre seitigen Ende des Führungsrohres 22 auf einem kleinen Teil- Verlagerung sehr klein bauen und dass infolgedessen auch un-
umfang umgreift. terhalb der Vortriebsmaschine ausreichend Raum für den
Der Schneidarmträger 36, welcher in dem Gelenk 35 den Abtransport des Boden- oder Gesteinsmaterials verbleibt. Es
Schneidarm 32 trägt, ist zwischen dem Segmentgehäuse 53 65 besteht die Möglichkeit, im Inneren des Führungsrohres 22
und dem Lagerflansch 24 des Lagergliedes auf dem Füh- die Pumpe für die Versorgung der hydraulischen Verbraucher rungsrohr 22 angeordnet und demgemäss gegenüber dem vor- unterzubringen. Der Drehantrieb der Teilschnittmaschine er-
deren Ende des Führungsrohres zurückversetzt. Der Schneid- möglicht ein kontinuierliches Drehen des Schneidarmes 32 in
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beliebiger Drehrichtung. Der Drehantrieb könnte aber auch so ausgeführt werden, dass der Schneidarm 32 eine volle Drehung in jeder Drehrichtung ausführen kann. Die gesamte
Vortriebsmaschine lässt sich auch beim Rohvorpressen im Inneren eines Schneidschuhes oder eines mit Schneide versehenen Rohres einsetzen.
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