CH645457A5 - Firing target with a disc arrangement - Google Patents

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Publication number
CH645457A5
CH645457A5 CH1198678A CH1198678A CH645457A5 CH 645457 A5 CH645457 A5 CH 645457A5 CH 1198678 A CH1198678 A CH 1198678A CH 1198678 A CH1198678 A CH 1198678A CH 645457 A5 CH645457 A5 CH 645457A5
Authority
CH
Switzerland
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shooting
target
measuring chamber
covering
sensors
Prior art date
Application number
CH1198678A
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English (en)
Inventor
Claude Thalmann
Albert Meyer
Original Assignee
Polytronic Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/06Acoustic hit-indicating systems, i.e. detecting of shock waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Schliessziel mit einer Scheibenanordnung mit einem, eine Messkammer begrenzenden, durch Bespannungen nach vorn und hinten abgeschlossenen Rahmen, welcher innenseitig akustische Sensoren trägt, sowie mit einer das Schiessbild tragenden Flächenschicht, wobei die Sensoren zur Schusslageermittlung eine elektronische Auswerteeinrichtung mit einem Rechner nachgeschaltet ist, um die zeitliche Staffelung des Eintreffens einer Knallwelle bei den verschiedenen Sensoren zu messen und die Schusslage zu errechnen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwischen der das Schiessbild (9) tragenden Flächenschicht (8) und der vorderen Messkammer-Bespannung (10) ein nach unten (16) und oben (17) offener Luftzirkulationsraum ausgebildet ist; und/oder dass die Rückseite der das Schiessbild (9) tragenden Flächenschicht (8) eine Wärmeleitschicht trägt.



   2. Schiessziel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch auf der Rückseite der hinteren Messkammer-Bespannung (6) ein nach unten (18) und nach oben (19) offener Luftzirkulationsraum mit einer Abschlussbespannung (7) ausgebildet ist.



   3. Schiessziel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitschicht eine Metall-Folie oder eine Metallbedampfung ist.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schiessziel mit einer Scheibenanordnung mit einem, eine   Messkammer begrenzen-    den, durch Bespannungen nach vorn und hinten abgeschlossenen Rahmen, welcher innenseitig akustische Sensoren trägt, sowie mit einer das Schiessbild tragenden Flächenschicht, wobei den Sensoren zur Schusslageermittlung eine elektronische Auswerteeinrichtung mit einem Rechner nachgeschaltet ist, um die zeitliche Staffelung des Eintreffens einer Knallwelle bei den verschiedenen Sensoren zu messen und die Schusslage zu errechnen.



   Gemäss CH-PS 526 763 ist bereits ein Schiessziel der vorgenannten Art bekannt geworden, bei dem mehrere Sensorenpaare auf der Peripherie eines zum Schiesszielzentrum konzentrischen Kreises angeordnet sind, wobei die beiden Sensoren eines Paares sich in Bezug auf das Schiesszielzentrum diametral gegenüberliegen. Die Sensoren nehmen in Bezug auf ein   Polarkoordinatensystem,    dessen Nullpunkt mit dem Zielbildzentrum zusammenfällt, eine definierte Lage ein. Ist die im Schiessziel herrschende   Schallausbreitungsgeschwindig-    keit bekannt, kann die Schusslage im Polarkoordinatensystem auf Grund des zeitlich gestaffelten Eintreffens der Knallwelle bei den Sensoren eines Sensorenpaares im Rechner der elektronischen Auswerteeinrichtung errechnet werden.



   Weiter ist es bekannt (CH- PS 589 835), in der Ebene des Schiesszieles drei oder mehr akustische Sensoren anzuordnen, um die zeitliche Staffelung des Eintreffens der Knallwelle bei den Sensoren zu messen und die Schusslage unter Beizug oder unter rechnerischer Elimination der im Schiessziel herrschenden Schallausbreitungsgeschwindigkeit zu errechnen.



   Es ist nun experimentell nachweisbar, dass in einfach geschlossenen Schiesszielen ein nichtlinearer Temperaturverlauf herrscht, der mathematisch schwer erfassbar ist, da er sich ständig ändert, etwa in Abhängigkeit der Sonneneinstrahlungswinkel sowie der Sonnenstrahlungs-Intensität, des Windes, der Bemalung des Zielbildes, usw. Die Nichtberücksichtigung dieser Fakten kann zu Fehlern führen, die ausserhalb des von der UIT (Union Internationale de tir) vorgeschriebenen Toleranzbereiches für Schiessscheiben liegen.



   Es hat sich dabei gezeigt, dass die Zeiten, in der die Knallwelle jeden einzelnen Sensor nach einem Treffer erreicht, von der im Zielraum herrschenden Temperatur abhängig bleibt, auch wenn sich die Schallausbreitungsgeschwindigkeit v rechnerisch eliminieren lässt, so dass nach wie vor das Ergebnis verfälscht werden kann, da die Laufzeit der Knallwelle zujedem Sensor immer zur Berechnung herangezogen werden muss.



   Befinden sich also zwischen einem Treffer auf der Scheibe und etwa einem ersten Sensor andere Temperaturverhältnisse als zwischen dem Treffer und einem anderen Sensor, so wird die zeitliche Staffelung der registrierten Schallwellen erheblich von jener bei gleichen Temperaturverhältnissen im ganzen Zielraum abweichen.



   Genau dies will die vorliegende Erfindung vermeiden.



   Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, hier wirksame Abhilfe dadurch zu schaffen, dass im Bereich der Schiesszielebene ein möglichst unabhängiger, zumindest erfassbarer Temperaturverlauf aufrecht erhalten wird.



   Dies wird nun erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass mindestens zwischen der das Schiessbild tragenden Flächenschicht und der vorderen Messkammer-Bespannung ein nach unten und oben offener Luftzirkulationsraum ausgebildet ist; und/oder dass die Rückseite der das Schiessbild tragenden Flächenschicht eine Wärmeleitschicht trägt.



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Schiessziel in schaubildlicher Darstellung, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 eine graphische Darstellung von Messpunkten am   Schiessziel;   
Fig. 3 eine erste Darstellung der Temperaturverläufe in einer ersten Gruppe von Messpunkten; und
Fig. 4 eine zweite Darstellung der Temperaturverläufe in einer zweiten Gruppe von Messpunkten.



   Das Schiessziel gemäss Fig. 1 umfasst eine Scheibenanordnung mit einer das in der Regel aufgemalte Schiessbild 9 tragenden, auf einem vorderen Holzrahmen 3 aufgezogenen Bespannung 8. In Richtung nach   hinten.schliesst    sich an diesem vorderen Holzrahmen 3 der die Messkammer umschliessende Holzrahmen 2 an. Wie im Querschnitt angedeutet, ist der Messkammer-Rahmen 2 innenseitig mit einer Wärmeisolationsschicht 4 und einer Schallabsorbtionsschicht 5 versehen. Wie erkennbar, ist die Messkammer nach vorn durch eine Bespannung 10 von beispielsweise einer Dicke von 4 bis 5 mm abgeschlossen. Diese Bespannung ist in der Regel mehrschichtig mit einem Kunststoffträger und einer schallabsorbierenden Schicht innenseitig und einer   schallrefiektierenden    Schicht aussenseitig des Trägers.

  Weiter ist die Membrane nach hinten durch eine ähnliche Bespannung 6 wie die vordere Bespannung 10 abgeschlossen.



   Innerhalb der Messkammer, hier auf dem unteren Teil des Messkammer-Rahmens 2, sind akustische Sensoren oder Schallaufnehmer 11 angeordnet, welche über entsprechende Verbindungsleitungen 12 mit einem Verstärker 13 verbunden sind, der seinerseits über die Leitung 14 am einen Rechner 15 angeschlossen ist.

 

   Bei der üblichen, den sogenannten geschlossenen Scheiben liegt der genannte vordere Rahmen 3 mit der Zielbild-Bespannung 8 ringsum geschlossen am Messkammer-Rahmen 2 an oder die Zeitbild-Bespannung 8 bildet eine Schicht auf der vorderen Messkammer-Bespannung 10.



   Hier nun ist zwischen der Zielbild-Bespannung 8 und der vorderen Messkammer-Bespannung 10 ein Kamin mit Luft   zirkulationssclllitzen    16 und 17 am unteren bzw. oberen Rand der Anordnung gebildet.



   Da Scheibenanordnungen dieser Art selten ideal mit genau nördlicher   Schussrichtung    aufbaubar sind, ist hier diese Kaminausbildung auch auf der Rückseite der Anordnung vorgesehen, wofür sich am Messkammer-Rahmen 2 ein hinte  



  rer Rahmen 1 mit einer rückseitigen, hier weissen Bespannung 7 anschliesst. Hierbei begrenzen die hintere Messkammer-Bespannung 6 und die hinterste Bespannung 7 wieder einen Kamin mit den Luftschlitzen 18 und 19.



   Die mit diesem Aufbau der Scheibenanordnung erreichbare Wirkung in der Verteilung der Wärme über die ganze Schiesszielebene vergleichsweise einer vorbeschriebenen  geschlossenen  Scheibe lässt sich ohne weiteres den graphischen Darstellungen gemäss den Figuren 2, 3 und 4 entnehmen.



   Fig. 2 zeigt hierbei zunächst die Messpunkte entlang der Horizontalen und der Vertikalen durch das Zentrum einer internationalen lOer-Ringscheibe von lm Durchmesser, wobei die Messungen jeweils an bzw. in  geschlossenen  Scheiben und an bzw. in Scheiben der vorliegenden Erfindung durchgeführt wurden, um Mittelwerte zu erhalten, bezogen auf eine Aussentemperatur von 30   C.   



   Fig. 3 zeigt nun den Temperaturverlauf entlang der Horizontalen, und zwar bezieht sich hier die Kurve 20 auf die  geschlossenen  Scheiben und die Kurve 21 auf die  Luftkammer -Scheiben gemäss Erfindung.

 

   Fig. 4 hingegen zeigt den Temperaturverlauf entlang der Vertikalen mit der Kurve 20' für die  geschlossenen  Scheiben und mit der Kurve 21' für die  Luftkammer -Scheibe.



   Anhand dieser vergleichenden Kurven 20 und 21 bzw. 20' und 21' lässt sich nun ohne weiteres erkennen, dass nunmehr durch die erfindungsgemässen Massnahmen über die ganze Schiesszielebene ein praktisch gleicher Temperaturgradient erreicht wird, wobei in den erkennbaren bisherigen Extrembereichen nun eine Verbesserung in der Schusslagemessung gegenüber den bisherigen  geschlossenen  Scheiben in der Grössenordnung von Faktor 10 erreicht wird.



   Zusätzlich zum Kamineffekt oder ohne diesen kann eine ähnliche oder noch verbesserte Wärmeverteilung durch Anordnung einer Wärmeleitfolie, beispielsweise Kupferfolie oder Kupferaufdampfung etwa auf der Rückseite der Schiessbild-Bespannung 8 (nicht gezeigt) erreicht werden. 

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schliessziel mit einer Scheibenanordnung mit einem, eine Messkammer begrenzenden, durch Bespannungen nach vorn und hinten abgeschlossenen Rahmen, welcher innenseitig akustische Sensoren trägt, sowie mit einer das Schiessbild tragenden Flächenschicht, wobei die Sensoren zur Schusslageermittlung eine elektronische Auswerteeinrichtung mit einem Rechner nachgeschaltet ist, um die zeitliche Staffelung des Eintreffens einer Knallwelle bei den verschiedenen Sensoren zu messen und die Schusslage zu errechnen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwischen der das Schiessbild (9) tragenden Flächenschicht (8) und der vorderen Messkammer-Bespannung (10) ein nach unten (16) und oben (17) offener Luftzirkulationsraum ausgebildet ist; und/oder dass die Rückseite der das Schiessbild (9) tragenden Flächenschicht (8) eine Wärmeleitschicht trägt.
  2. 2. Schiessziel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch auf der Rückseite der hinteren Messkammer-Bespannung (6) ein nach unten (18) und nach oben (19) offener Luftzirkulationsraum mit einer Abschlussbespannung (7) ausgebildet ist.
  3. 3. Schiessziel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitschicht eine Metall-Folie oder eine Metallbedampfung ist.
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schiessziel mit einer Scheibenanordnung mit einem, eine Messkammer begrenzen- den, durch Bespannungen nach vorn und hinten abgeschlossenen Rahmen, welcher innenseitig akustische Sensoren trägt, sowie mit einer das Schiessbild tragenden Flächenschicht, wobei den Sensoren zur Schusslageermittlung eine elektronische Auswerteeinrichtung mit einem Rechner nachgeschaltet ist, um die zeitliche Staffelung des Eintreffens einer Knallwelle bei den verschiedenen Sensoren zu messen und die Schusslage zu errechnen.
    Gemäss CH-PS 526 763 ist bereits ein Schiessziel der vorgenannten Art bekannt geworden, bei dem mehrere Sensorenpaare auf der Peripherie eines zum Schiesszielzentrum konzentrischen Kreises angeordnet sind, wobei die beiden Sensoren eines Paares sich in Bezug auf das Schiesszielzentrum diametral gegenüberliegen. Die Sensoren nehmen in Bezug auf ein Polarkoordinatensystem, dessen Nullpunkt mit dem Zielbildzentrum zusammenfällt, eine definierte Lage ein. Ist die im Schiessziel herrschende Schallausbreitungsgeschwindig- keit bekannt, kann die Schusslage im Polarkoordinatensystem auf Grund des zeitlich gestaffelten Eintreffens der Knallwelle bei den Sensoren eines Sensorenpaares im Rechner der elektronischen Auswerteeinrichtung errechnet werden.
    Weiter ist es bekannt (CH- PS 589 835), in der Ebene des Schiesszieles drei oder mehr akustische Sensoren anzuordnen, um die zeitliche Staffelung des Eintreffens der Knallwelle bei den Sensoren zu messen und die Schusslage unter Beizug oder unter rechnerischer Elimination der im Schiessziel herrschenden Schallausbreitungsgeschwindigkeit zu errechnen.
    Es ist nun experimentell nachweisbar, dass in einfach geschlossenen Schiesszielen ein nichtlinearer Temperaturverlauf herrscht, der mathematisch schwer erfassbar ist, da er sich ständig ändert, etwa in Abhängigkeit der Sonneneinstrahlungswinkel sowie der Sonnenstrahlungs-Intensität, des Windes, der Bemalung des Zielbildes, usw. Die Nichtberücksichtigung dieser Fakten kann zu Fehlern führen, die ausserhalb des von der UIT (Union Internationale de tir) vorgeschriebenen Toleranzbereiches für Schiessscheiben liegen.
    Es hat sich dabei gezeigt, dass die Zeiten, in der die Knallwelle jeden einzelnen Sensor nach einem Treffer erreicht, von der im Zielraum herrschenden Temperatur abhängig bleibt, auch wenn sich die Schallausbreitungsgeschwindigkeit v rechnerisch eliminieren lässt, so dass nach wie vor das Ergebnis verfälscht werden kann, da die Laufzeit der Knallwelle zujedem Sensor immer zur Berechnung herangezogen werden muss.
    Befinden sich also zwischen einem Treffer auf der Scheibe und etwa einem ersten Sensor andere Temperaturverhältnisse als zwischen dem Treffer und einem anderen Sensor, so wird die zeitliche Staffelung der registrierten Schallwellen erheblich von jener bei gleichen Temperaturverhältnissen im ganzen Zielraum abweichen.
    Genau dies will die vorliegende Erfindung vermeiden.
    Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, hier wirksame Abhilfe dadurch zu schaffen, dass im Bereich der Schiesszielebene ein möglichst unabhängiger, zumindest erfassbarer Temperaturverlauf aufrecht erhalten wird.
    Dies wird nun erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass mindestens zwischen der das Schiessbild tragenden Flächenschicht und der vorderen Messkammer-Bespannung ein nach unten und oben offener Luftzirkulationsraum ausgebildet ist; und/oder dass die Rückseite der das Schiessbild tragenden Flächenschicht eine Wärmeleitschicht trägt.
    Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein erfindungsgemässes Schiessziel in schaubildlicher Darstellung, teilweise im Schnitt; Fig. 2 eine graphische Darstellung von Messpunkten am Schiessziel; Fig. 3 eine erste Darstellung der Temperaturverläufe in einer ersten Gruppe von Messpunkten; und Fig. 4 eine zweite Darstellung der Temperaturverläufe in einer zweiten Gruppe von Messpunkten.
    Das Schiessziel gemäss Fig. 1 umfasst eine Scheibenanordnung mit einer das in der Regel aufgemalte Schiessbild 9 tragenden, auf einem vorderen Holzrahmen 3 aufgezogenen Bespannung 8. In Richtung nach hinten.schliesst sich an diesem vorderen Holzrahmen 3 der die Messkammer umschliessende Holzrahmen 2 an. Wie im Querschnitt angedeutet, ist der Messkammer-Rahmen 2 innenseitig mit einer Wärmeisolationsschicht 4 und einer Schallabsorbtionsschicht 5 versehen. Wie erkennbar, ist die Messkammer nach vorn durch eine Bespannung 10 von beispielsweise einer Dicke von 4 bis 5 mm abgeschlossen. Diese Bespannung ist in der Regel mehrschichtig mit einem Kunststoffträger und einer schallabsorbierenden Schicht innenseitig und einer schallrefiektierenden Schicht aussenseitig des Trägers.
    Weiter ist die Membrane nach hinten durch eine ähnliche Bespannung 6 wie die vordere Bespannung 10 abgeschlossen.
    Innerhalb der Messkammer, hier auf dem unteren Teil des Messkammer-Rahmens 2, sind akustische Sensoren oder Schallaufnehmer 11 angeordnet, welche über entsprechende Verbindungsleitungen 12 mit einem Verstärker 13 verbunden sind, der seinerseits über die Leitung 14 am einen Rechner 15 angeschlossen ist.
    Bei der üblichen, den sogenannten geschlossenen Scheiben liegt der genannte vordere Rahmen 3 mit der Zielbild-Bespannung 8 ringsum geschlossen am Messkammer-Rahmen 2 an oder die Zeitbild-Bespannung 8 bildet eine Schicht auf der vorderen Messkammer-Bespannung 10.
    Hier nun ist zwischen der Zielbild-Bespannung 8 und der vorderen Messkammer-Bespannung 10 ein Kamin mit Luft zirkulationssclllitzen 16 und 17 am unteren bzw. oberen Rand der Anordnung gebildet.
    Da Scheibenanordnungen dieser Art selten ideal mit genau nördlicher Schussrichtung aufbaubar sind, ist hier diese Kaminausbildung auch auf der Rückseite der Anordnung vorgesehen, wofür sich am Messkammer-Rahmen 2 ein hinte **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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