CH645929A5 - Nachverdichtungsbad fuer anodisch oxidierte oberflaechen aus aluminium oder aluminiumlegierungen und verwendung des bads. - Google Patents

Nachverdichtungsbad fuer anodisch oxidierte oberflaechen aus aluminium oder aluminiumlegierungen und verwendung des bads. Download PDF

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CH645929A5
CH645929A5 CH940078A CH940078A CH645929A5 CH 645929 A5 CH645929 A5 CH 645929A5 CH 940078 A CH940078 A CH 940078A CH 940078 A CH940078 A CH 940078A CH 645929 A5 CH645929 A5 CH 645929A5
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bath
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aluminum
compression
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CH940078A
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Fritz Schneeberger
Walter Zweifel
Hermann Weber
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Alusuisse
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    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00—Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02—Anodisation
    • C25D11/04—Anodisation of aluminium or alloys based thereon
    • C25D11/18—After-treatment, e.g. pore-sealing
    • C25D11/24—Chemical after-treatment
    • C25D11/246—Chemical after-treatment for sealing layers

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Nachverdichtungsbad für anodisch oxidierte Oberflächen aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen aus einer wässrigen Lösung sowie auf die Verwendung des Bads zur Verhinderung von Belägen bei der Nachverdichtung anodisch oxidierter Aluminiumoberflächen.
Die anodische Oxidation ist ein weit verbreitetes Oberflä-chenbehandlungsverfahren für Aluminium. Die Widerstandsfähigkeit einer Aluminiumoberfläche gegenüber korrosiven Medien wird durch anodisch erzeugte Oxidschichten wesentlich verbessert. Durch die Eigenfarbe der Oxidschichten bzw. durch nachträgliches Einfärben derselben kann zusätzlich eine dekorative Wirkung erzielt werden. Eine bedeutende technische Anwendung liegt darin, dass durch anodisch erzeugte Oxidschichten die Verschleissfestigkeit von Aluminiumoberflächen erhöht wird.
Je nach gewünschter Eigenschaft und Verwendungszweck werden unterschiedliche Anodisationsverfahren angewendet. Am weitesten verbreitet ist das sogenannte Standard-Verfahren mit Gleichstrom und Bädern auf der Basis Schwefelsäure, als Variante zusätzlich mit Oxalsäure.
Für die Einfärbung anodisch erzeugter Oxidschichten kennt man ebenfalls verschiedene Verfahren, so etwa das stromlose Einfärben in organischen oder anorganischen Farbstofflösungen oder die elektrolytischen Verfahren mit Wechselstrom in Metallsalzlösungen.
Ohne weitere Nachbehandlung erfüllen nun aber anodisch erzeugte Oxidschichten nicht alle an sie gestellten Anforderungen. Wegen ihrer porösen Struktur bieten sie keinen genügenden Korrosionsschutz, und bei eingefärbten Schichten können Farbstoffe wieder ausgewaschen werden. Somit wird eine Nachverdichtung der Oxidschichten erforderlich. Dieses Nachverdichten wird üblicherweise in heissem bzw. siedendem Wasser - gegebenenfalls unter Zusatz weiterer Stoffe - vorgenommen und als «Sealing» bezeichnet. Hierbei werden die Poren verschlossen, wodurch einerseits die Korrosionsschutzwirkung der Oxidschichten wesentlich erhöht wird und andererseits eingelagerte Farbstoffe fest verankert werden.
Die bei der Nachverdichtung eintretende Hydratisierung des Aluminiumoxids hat nun aber nicht nur ein Verschliessen der Poren zur Folge, sondern sie bewirkt auch einen auf der Oberfläche auftretenden, samtartigen Belag, den sogenannten «Sealingbelag». Dieser aus hydratisiertem Aluminiumoxid bestehende Belag beeinträchtigt vor allem bei dunkel eingefärbten Oxidschichten den dekorativen Effekt. Durch die ver-grösserte spezifische Oberfläche wird aber auch die Verschmutzung gefördert, was sich wiederum nachteilig auf die Korrosionsschutzeigenschaften auswirkt und zu Fleckenbildung führt. Üblicherweise wird dieser Sealingbelag durch mechanisches Polieren entfernt, was naturgemäss mit zusätzlichem Arbeitsaufwand und demzufolge mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Es sind nun seit einigen Jahren Verfahren bekannt, welche ein Nachverdichten anodisch erzeugter Oxidschichten ohne gleichzeitige Bildung eines Sealingbelages gestatten.
So wird in der DE-OS 14 46 461 ein Nachverdichtungsbad beschrieben, welches im wesentlichen Nickelacetat und Lig-ninsulfonat enthält. Es gehört weiterhin zum Stand der Technik, zur Verhinderung von Sealingbelägen die Nachverdichtung in Lösungen durchzuführen, welche als wesentlichen Bestandteil Dextrin enthalten (DE-OS 19 44 452). Das Nachverdichtungsbad nach der (DE-OS 20 62 661 enthält als in Kombination mit einer oder mehreren der Substanzen Dextrin, Acrylsäuren bzw. Polyacrylate und Ligninsulfonsäure. Bei dem in der DE-OS 21 08 725 offenbarten Verfahren wird ein Nachverdichtungsbad verwendet, welches neben Nickel-und/oder Kobaltacetat das Ammoniumsalz der Naphthalin-sulfonsäure als Dispersionsmittel, Natriumlaurylsulfat und Octylphenoxypolyäthoxyäthanol als Netzmittel sowie Apfelsäure als Puffer enthält. Ein weiteres Verfahren beinhaltet eine wässrige Lösung mit Zusätzen von Oxycarbonsäuren bzw. deren Salzen (DE-OS 21 62 674). Gegenstand der DE-OS 22 11 553 ist ein Nachverdichtungsbad, welches neben Kalziumionen eine oder mehrere wasserlösliche, mit 2wertigen Metallen Komplexe bildende Phosphonsäuren bzw. deren Salze enthalten. Aus der DE-OS 22 07 681 ist es weiterhin bekannt, die Nachverdichtung in einer Gelatinelösung durchzuführen.
Die dem Stand der Technik zugehörigen Nachverdichtungsbäder zeichnen sich durch ein breites Spektrum verschiedenster Zusatzstoffe aus. Der Grund für diese Vielfalt liegt darin, dass das Ziel einer absolut belagverhindernden Nachverdichtung bisher kaum ohne Beeinträchtigung der Sealingqualität erreicht wurde. Vielfach sind zwar die unmittelbar nach dem Sealing gefundenen, die Schichteigenschaften charakterisierenden Messwerte durchaus befriedigend. In den Poren der Oxidschichten eingeschlossene Stoffe aus dem Nachverdichtungsbad können jedoch das Alterungsverhalten dieser Schichten entscheidend beeinflussen, was oft erst nach Monaten in einem verschlechterten Korrosionsverhalten -z.B. in der Form eines «Kreidens» der zuvor belagfreien Oberfläche - zum Ausdruck kommt. Gewisse Zusätze neigen dazu, unter Lichteinfluss zu vergilben. Andere wiederum bleiben teilweise als Auftrocknungsrückstände auf der Oberfläche haften, was den weiteren Arbeitsgang einer Nachspülung erforderlich macht.
Somit haben sich die Erfinder die Aufgabe gestellt, ein Nachverdichtungsbad für anodisch oxidierte Oberflächen aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen aus einer wässrigen Lösung, sowie die Verwendung des Bads zur belagverhindernden Nachverdichtung anodisch oxidierter Aluminiumoberflächen, unter Vermeidung der oben aufgezeigten Nachteile, zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
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das Nachverdichtungsbad einen Zusatz von 0,1 bis 2,5 g/1, bestehend aus
- mindestens 10 Gew.-% Agar-Agar,
- 0 bis maximal 90 Gew.-% Gelatine,
enthält, wobei der.pH-Wert des Bades mittels Puffersubstanzen aufwerte zwischen 5 und 7 eingestellt ist.
Der Zusatz kann ausschliesslich aus Agar-Agar bestehen, wobei der optimale Konzentrationsbereich zwischen 0,5 und 1,5 g/1, vorzugsweise zwischen 0,7 und 1,1 g/1, liegt.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemässen Nachverdichtungsbades besteht der Zusatz aus beiden Stoffen Agar-Agar und Gelatine, wobei der Anteil von Agar-Agar 30 bis 90 Gew.-% beträgt. Die gleichzeitige Anwesenheit von Agar-Agar und Gelatine im Nachverdichtungsbad hat überraschenderweise gegenüber den einzeln eingesetzten Stoffen eine wesentliche Verbesserung in bezug auf Belagverhinderung, Sealingqualität, Auftrocknungsrückstände und Langzeitkorrosionsverhalten zur Folge, was offensichtlich auf eine synergistische Wirkung zurückzuführen ist.
Während ausgedehnten Betriebsversuchen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, einen Zusatz mit 40 bis 70 Gew.-% Agar-Agar in einem Konzentrationsbereich zwischen 0,2 bis 0,9 g/1, vorzugsweise zwischen 0,3 und 0,6 g/1, zu verwenden.
Unabhängig von der jeweiligen Zusammensetzung des Zusatzes ist es von Vorteil, den pH-Wert des Nachverdichtungsbades auf 5,5 bis 6,0 einzustellen.
Die erfindungsgemässe Verwendung des Bads zur belagverhindernden Nachverdichtung von anodisch oxidierten Aluminiumoberflächen besteht darin, dieses auf an sich bekannte Weise bei Temperaturen zwischen 90 °C und der Siedetemperatur, vorzugsweise bei mindestens 95 °C, einzusetzen.
Die Vórteilhaftigkeit der vorliegenden Erfindung wird im nachstehenden Beispiel anhand von Untersuchungsergebnissen näher erläutert.
Beispiel
Als Versuchsmaterial wurden Bleche mit den Abmessungen 100 x 50 x 2 mm aus der Legierung AlMgl,5 im halbharten Zustand verwendet. Die Bleche wurden während 1 Minute bei einer Temperatur von 50 °C in einer wässrigen Lösung von 150 g/1 NaOH gebeizt. Anschliessend erfolgte eine Anodisation nach dem klassischen Gleichstrom-Schwefelsäure-Verfahren bei einer konstanten Stromdichte von 1,5 A/dm2. Der Elektrolyt, bestehend aus einer wässrigen Lösung von 176 g/1 H2SO4 und einem Aluminiumgehalt von 7 g/1, wurde auf einer Temperatur von 20 ± 1 °C konstant gehalten. Die Anodisationsdauer betrug 40 Minuten, entsprechend einer Schichtdicke von etwa 20 (im. Ein Teil dieser farblos anodisierten Bleche wurde anschliessend auf konventionelle Art mit einem organischen Farbstoff (Sanodal MLW,
schwarz) schwarz, ein weiterer Teil elektrolytisch mit Wechselstrom in einer Metallsalzlösung (Colinal 3100) dunkelbraun eingefärbt.
Die anodisch oxidierten und gegebenenfalls eingefärbten Proben wurden anschliessend in den mit entionisiertem Wasser angesetzten, mit Essigsäure und Ammoniak auf einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,0 eingestellten Lösungen während 40 Minuten - entsprechend 2 Minuten pro 1 [xm Schichtdicke -bei einer Temperatur von 98 ± 2 °C nachverdichtet. Die prozentuale Gewichtszusammensetzung des Zusatzes wurde in Schritten von je 20% von 100% Agar-Agar/0% Gelatine bis 0% Agar-Agar/100% Gelatine variiert, wobei der letzte Schritt zur Zusammensetzung 0% Agar-Agar/100% Gelatine, der nicht zum erfindungsgemässen Nachverdichtungsbad gehört, vergleichsweise durchgeführt wird. Die Konzentration des Zusatzes betrug jeweils 0,1,0,2,0,4,0,6,0,8,1,0,1,2,1,5,2,0 und 2,5 g/1.
Zur Beurteilung der Güte der nachverdichteten Bleche wurden die in Tabelle I aufgelisteten Kriterien anhand der ebenfalls aufgeführten Testmethoden herangezogen.
Die Untersuchungsergebnisse sind in den Tabellen II bis IX zusammengestellt. Es zeigen:
Tabelle II
Sealingbelag an schwarz eingefärbten Proben. Die Bleche wurden an einer Stelle mit einem rauhen, schwarzen Tuch abgerieben. Die Beurteilung erfolgte sodann visuell am Blech sowie aufgrund des Rückstandes am Tuch. Die Bewertungsskala reicht von 0 (kein Belag) bis 5 (sehr starker Belag). Um bei der Beurteilung Auftrocknungsrückstände ausschliessen zu können, wurden die Bleche nach dem Sealing kurz in entionisiertem Wasser gespült.
Tabelle III
Auftrocknungsrückstände an abgetropften und an Luft getrockneten Blechen. Die Bewertung der Prüfung erfolgte visuell auf vorhandene Rückstände ( + ) bzw. keine Rückstände (-). Die Auftrocknungsrückstände zeigten sich in der Form von «Ablaufspuren».
Tabelle IV
Scheinleitwerte in uS nach ISO-DIS 2931.
Tabelle V
Gewichtsverluste in mg/dm2 beim Ablösetest nach ISO-DIS 2932.
Tabelle VI
Auswertung des Farbtropfentests nach ISO-R2143. Die Bewertungsskala reicht von 0 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht).
Tabelle VII
Auswertung des Schnellkorrosionstests nach DIN 50 947. Die Bewertungsskala reicht von 0 (kein sichtbarer Korrosionsangriff) bis 5 (starker Lochfrass).
Tabelle VIII
Auswertung der Schnellkorrosionsprüfung nach LN 29 596 (Kesternich-Prüfung). Es wurden 20 Prüfrunden durchgeführt. Die Bewertungsskala reicht von 0 (kein sichtbarer Korrosionsangriff) bis 5 (sehr starker Angriff).
Tabelle IX
Korrosionsbeständigkeit nach 2 Jahren Freibewitterung in einem milden Industrieklima. An keiner der untersuchten Varianten traten nennenswerte Korrosionserscheinungen auf. Während einige Varianten auch nach 2 Jahren noch belagfrei (-) waren, zeigten andere einen schwachen Belag (+).
Die Prüfung auf UV-Beständigkeit erfolgte unter einer Lampe UV Hanau TQ 150 in einem Abstand von 30 cm. Es konnten nach 1500 Stunden an keiner der untersuchten Varianten Anzeichen einer Vergilbung festgestellt werden.
Mit Ausnahme der an schwarz eingefärbten Oxidschichten durchgeführten Prüfung auf Sealingbelag erfolgten die Prüfungen an farblosen Oxidschichten.
Weiter wurden bei zwei weiteren Nachverdichtungsbä-dern als Grundlösung nicht entionisiertes Wasser, sondern Leitungswasser sowie Leitungswasser mit einem Gehalt von je 2 g/1 Nickel- und Kobaltacetat verwendet. Die Ergebnisse einiger Prüfungen an in diesen Bädern nachverdichteten Blechen sind in Tabelle X zusammengestellt.
Die in diesem Beispiel dargestellten Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sowohl Agar-Agar als auch Gelatine allein in bezug auf Belagverhinderung und Sealingqualität recht befriedigende Nachverdichtungsbadzusätze sind. Die Vórteilhaftigkeit des erfindungsgemässen Nachverdichtungsbades und des Verfahrens liegt jedoch in der synergistischen Wirkung von Agar-Agar und Gelatine. Dies kommt sowohl in den Prüfungen zur Sealingqualität als auch im viel breiteren Konzentrationsbereich zur Geltung, innerhalb dessen sich anodisch oxidierte Aluminiumoberflächen belagfrei und ohne die Gefahr von Auftrocknungsrückständen nachverdichten lassen. Dieser breite Konzentrationsbereich bedeutet gerade
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in grossen Anodisierbetrieben einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor beim Nachdosieren der Nachverdichtungsbäder.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Nachverdichtungsbades liegt in der in praxisnahen Versuchen bestimmten, langen Standzeit sowie in der Möglichkeit, als Grundlösung auch Leitungswasser zu verwenden.
Tabelle I
Beurteilungskriterium
Prüfmethode
Sealingbelag visuell, Abreiben mit schwarzem
Tuch (Rückstand)
Auftrocknungsrück
stände visuell
Sealingqualität
Scheinleitwerte nach ISO-DIS 2931
Gewichtsverluste beim Ablösetest
nach ISO-DIS 2932
Farbtropfentest nach ISO-R 2143
Schnellkorrosionstest nach DIN
50 947
Schnellkorrosionstest nach LN
29 596 (Kesternich)
Lichtechtheit
UV-Bestrahlung
Langzeitkorrosions-
Freibewitterung in mildem verhalten
Industrieklima
Tabelle II
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% VerAgar-Agar (A) / Gelatine (G) gleichs-
versuch
Konz. d. 100A/0G 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G 0A/100G
Zusatzes in g/1
0,1
3
1
1
1
1
4
0,2
2
0
0
0
0
4
0,4
1
0
0
0
0
2
0,6
0
0
0
0
0
1
0,8
0
0
0
0
0
0
1,0
0
0
0
0
0
0
1,2
0
0
0
0
0
0
1,5
0
0
0
0
0
0
2,0
0
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0
0
0
0
2,5
0
0
0
0
0
0
Tabelle III
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% Ver-Agar-Agar (A) / Gelatine (G) gleichs-
ver-such
Konz. d. 100A/0G 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G 0A/100G
Zusatzes in g/1
0,1 ----- -
0,2 -
0,4 -
0,6 -
0,8 -
1,0 - - - - - +
1,2 - - - - - +
1,5 - + +
2,0 + — — — + +
2,5 + + + + + +
Tabelle IV
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% Ver-Agar-Agar (A)/Gelatine (G) gleichs-
versuch
Konz. d. 100A/0G 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G OA/lOOG
Zusatzes in g/1
0,1
11,0
10,5
10,5
11,5
9,5
11,0
0,2
10,5
12,0
10,0
10,5
12,5
10,5
0,4
11,0
11,0
10,0
11,0
11,5
11,5
0,6
11,0
9,5
13,0
10,5
10,0
12,0
0,8
11,5
11,0
11,5
8,5
12,0
11,5
1,0
10,5
12,5
10,0
11,5
10,5
11,0
1,2
10,5
11,0
11,0
12,5
11,5
17,0
1,5
12,5
10,5
9,5
10,5
13,0
22,5
2,0
17,5
11,0
11,5
11,0
14,5
28,0
2,5
20,5
11,0
12,5
12,0
19,5
36,5
Tabelle V
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% VerAgar-Agar (A)/Gelatine (G) gleichs-
versuch
Konz. d. 100A/0G 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G OA/lOOG
Zusatzes in g/1
0,1
3,7
4,2
1,8
3,3
2,6
1,5
0,2
4,3
0,9
2,1
1,8
1,3
7,3
0,4
0,5
1,1
1,8
0,4
1,1
6,1
0,6
0,2
0,8
0,5
0,6
1,5
1,5
0,8
1,1
0,3
0,1
2,1
1,3
3,9
1,0
3,6
1,2
0,8
0,9
4,2
3,3
1,2
2,7
1,3
5,7
3,2
6,5
13,2
1,5
2,2
3,1
0,2
2,1
11,2
27,1
2,0
13,3
9,8
7,2-
6,5
14,3
44,0
2,5
22,1
19,7
15,0
17,5
30,3
58,6
Tabelle VI
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% VerAgar-Agar (A)/Gelatine (G) gleichs-
versuch
Konz. d. 100A/0G 80A/20G 60A/40G 40À/60G 20A/80G OA/lOOG
Zusatzes in g/1
0,1
0
0
0
0
0
0
0,2
0
0
0
0
0
0
0,4
0
0
0
0
0
0
0,6
0
0
0
1
0
0
0,8
0
0
0
0
0
0
1,0
0
1
0
0
0
2
1,2
0
0
0
1
1
3
1,5
2
0
0
0
0
5
2,0
2
1
0
0
1
5
2,5
3
0
0
0
2
5
5
10
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20
25
30
35
40
45
50
55
60
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Tabelle VII
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% Agar-Agar (A)/Gelatine (G)
Vergleichs-versuch
Konz.d. 100A/0G 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G OA/lOOG
Zusatzes in g/1
Tabelle IX
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% Agar-Agar (A)/Gelatine (G)
Vergleichs-versuch
Konz. d. lOOA/OG 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G OA/lOOG
Zusatzes in g/1
0,1
0
0
0
1
0
0
0,1
+
+
+
+
+
+
0,2
0
0
0
0
1
1
to 0,2
+
—
—
—
—
+
0,4
0
0
0
0
0
0
0,4
—
—
—
—
—
+
0,6
1
0
0
0
0
0
0,6
—
—
—
—
—
—
0,8
0
1
1
0
1
1
0,8
—
-
-
-
-
-
1,0
0
1
0
1
0
2
1,0
-
-
-
-
-
-
1,2
1
0
0
0
0
3
15. 1,2
—
-
-
-
-
+
1,5
0
0
0
0
1
3
1,5
+
-
-
-
+
+
2,0
2
0
0
1
2
5
2,0
-
-
-
-
+
+
2,5
2
1
1
0
2
4
2,5
+
-
+
-
-
+
Tabelle VIII
20
Zusammensetzung des Zusatzes in Gewichts-% Agar-Agar (A)/Gelatine (G)
Konz. d. Zusatzes in g/1
Ver-gleichs-versuch
100A/0G 80A/20G 60A/40G 40A/60G 20A/80G OA/lOOG
0,1
0
0
1
0
1
1
0,2
0
0
0
1
0
0
0,4
0
1
0
0
0
0
0,6
1
0
0
0
1
0
0,8
0
1
0
0
0
1
1,0
0
0
1
1
0
0
1,2
0
0
0
0
1
2
1,5
1
0
0
0
1
3
2,0
2
0
0
2
0
4
2,5
3
1
0
0
2
4
30
Sealingbelag
Tabelle X
Nachverdichtungsbad (0,4 g/1 Zusatz)
Oxidschicht Leitungswasser
80A/ 20G
60 A/ 40G
40A/ 60G
Leitungswasser mit je 2 g/1 Mi- und Co-Acetat 80A/ 60A/ 40A/ 20G 40G 60G
dunkelbraun eingefärbt farblos
Farbtropfentest 35 Freibewitte-dunkel-rung braun eingefärbt
G

Claims (7)

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1. Nachverdichtungsbad für anodisch oxidierte Oberflächen aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen aus einer wässrigen Lösung, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0,1 bis 2,5 g/1, bestehend aus
- mindestens 10 Gew.-% Agar-Agar,
- 0 bis maximal 90 Gew.-% Gelatine,
wobei der pH-Wert des Bades mittels Puffersubstanzen auf Werte zwischen 5 und 7 eingestellt ist.
2. Nachverdichtungsbad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0,5 bis 1,5 g/1, vorzugsweise 0,7 bis 1,1 g/1, bestehend aus 100 Gew.-% Agar-Agar.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Nachverdichtungsbad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil von Agar-Agar im Zusatz 30 bis 90 Gew.-% beträgt.
4. Nachverdichtungsbad nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0,2 bis 0,9 g/1, vorzugsweise 0,3 bis 0,6 g/1, bestehend aus 40 bis 70 Gew.-% Agar-Agar.
5. Nachverdichtungsbad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert des Bades zwischen 5,5 und 6,0 liegt.
6. Verwendung des Bads nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zur Verhinderung von Belägen bei der Nachverdichtung anodisch oxidierter Aluminiumoberflächen bei Temperaturen zwischen 90 °C und der Siedetemperatur.
7. Verwendung nach Anspruch 6 bei Temperaturen zwischen 95 °C und der Siedetemperatur.
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