CH646204A5 - Vorrichtung zum reinigen der umlaufenden deckel einer karde. - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen der umlaufenden deckel einer karde. Download PDF

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CH646204A5
CH646204A5 CH498280A CH498280A CH646204A5 CH 646204 A5 CH646204 A5 CH 646204A5 CH 498280 A CH498280 A CH 498280A CH 498280 A CH498280 A CH 498280A CH 646204 A5 CH646204 A5 CH 646204A5
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CH
Switzerland
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cleaning roller
lid
cover
brush
cleaning
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Application number
CH498280A
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English (en)
Inventor
Hermann Truetzschler
Original Assignee
Truetzschler & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/76Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
    • D01G15/78Arrangements for stripping flats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der umlaufenden Deckel einer Karde, bei der zum Abführen des Abfalls unter dieser Vorrichtung eine Absaugvorrichtung angeordnet ist.
Unter dem Begriff «Deckelputz» wird das sich während des Kardierprozesses in den Garnituren der Deckel absetzende Fasermaterial verstanden. Die Reinigung der Deckel von diesem Fasermaterial erfolgt üblicherweise durch einen schwingenden Kamm (Deckelhacker). Von einem Exzenter aus wird der Deckelhacker vor dem austretenden, gefüllten Deckel in schwingende Bewegung gesetzt, wobei aus jedem Deckel ein Streifen Deckelputz ausgekämmt wird. Die einzelnen Streifen hängen durch längere Fasern zusammen. Der Deckelputz wird durch eine unter dem Deckelhacker angeordnete Auffang- und Absaugvorrichtung abgesaugt.
Oberhalb des Deckelhackers ist eine rotierende Deckelbürste angeordnet, die auf ihrem Umfang eine Ausstossgar-nitur mit langen Zähnen trägt, die die Deckelgarnitur noch durchkämmen. Auf diese Weise werden Schalenteile und nicht weiter verwendbare Abfälle entfernt. Zur Entfernung des Deckelputzes und der Abfälle sind zwei Bauteile, nämlich der Deckelhacker und die Deckelbürste erforderlich. Dabei stört, dass die Deckelbürste sehr häufig, meist manuell, gereinigt werden muss. Ausserdem ist nachteilig, dass der Deckelhacker als schwingendes Bauteil konstruktiv aufwendig und verschleissanfällig ist.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die konstruktiv einfach ist und eine Selbstreinigung erlaubt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Mit einer Walze, nämlich der Deckelbürste, gelingt zugleich die Entfernung von Deckelputz und Abfällen aus der Garnitur der Deckelstäbe. Das bedeutet eine erhebliche konstruktive Vereinfachung. Durch die Zuordnung der Putzwalze wird die Deckelbürste ständig gereinigt, so dass ein kontinuierlicher Betrieb aufrechterhalten werden kann.
Vorzugsweise weist die Deckelbürste eine häkchenförmige Garnitur auf. Nach einerweiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Umlaufgeschwindigkeit der Deckelbürste höher als die Umlaufgeschwindigkeit der Deckel. Zweckmässig ist die Putzwalze mit langen Borsten, z.B. aus Stahldraht versehen. Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Umlaufgeschwindigkeit der Putzwalze grösser als 450 m/min. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass die Auffangvorrichtung eine Abstreifkante aufweist, die der Garnitur der Putzwalze zugeordnet ist. Vorzugsweise ist die Auffangvorrichtung zur Aufnahme und Ableitung der Abfälle hohl ausgebildet. Um zu verhindern, dass von der Putzwalze abgeschleuderter Abfall zwischen die Deckel gelangt, ist zwischen der Putzwalze und den Deckelstäben eine Schutzvorrichtung, z.B. ein Schutzblech vorgesehen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung, die hinten an der Karde (Einlauf) angebracht ist,
Fig. 2 eine erfindungsgemässe Vorrichtung, die vorn an der Karde (Auslauf) angebracht ist und
Fig. 3 Antriebsvorrichtungen für die Deckelbürste und die Putzwalze.
Am Maschinengestell 1 einer Karde sind gemäss Figur 1 Stützen 2 befestigt, in denen Deckelumlenkrollen 3 gelagert sind. Über diese Deckelumlenkrollen werden in bekannter Weise die Deckel 4 geführt. Die Ablösung des Deckelputzes von den Deckeln 4 erfolgt durch eine Deckelbürste 5 mit einer häkchenförmigen Garnitur 51. Bei einer Deckelgeschwindigkeit von 120 mm/min hat die Deckelbürste 5 eine Drehzahl von 6 min-1 (Umfangsgeschwindigkeit 2564 mm/min bei einem Durchmesser von 136 mm). Eine rotierende Putzwalze 6 reinigt die Deckelbürste 5, wobei die aus langen Borsten bestehende Garnitur 61 der Putzwalze 6 einen geringen Abstand zur Garnitur 51 der Deckelbürste 5 aufweist. Die Putzwalze 6 weist eine Drehzahl von 1350 min-1 auf (Umfangsgeschwindigkeit 466,5 m/min bei einem Durchmesser von 110 mm). Zwischen der Putzwalze 6 und den Deckeln 4 ist ein Schutzblech 7 vorgesehen, das verhindern soll, dass abgeschleuderter Abfall auf und zwischen die Deckeln 4 gelangt. Die Putzwalze 6 schleudert den Deckelputz in eine Absaugvorrichtung 8 mit einem Auffangbehälter 81. Der Auffangbehälter 81 weist eine Abstreifkante 82 auf, die der Garnitur 61 der Putzwalze 6 zugeordnet ist. Der Auffangbehälter 81 ist zur Aufnahme und Ableitung des Deckelputzes hohl ausgebildet, wobei sich die Höhlung von der Abstreifkante 82 bis zum Absaugkanal 83 erstreckt. Diese Höhlung ist derart ausgebildet, dass der in Fliehkraftrichtung von der Putzwalze 61 abfallende Deckelputz Abfall u.ä. in die Höhlung geschleudert wird. Figur 1 zeigt eine Ausführung, bei der die erfindungsgemässe Vorrichtung hinten, d.h. am Einlauf der Karde angebracht ist. Die Umlaufrichtung der Trommel 11 der Karde ist entgegengesetzt der Umlaufrichtung der Deckel 4 der Karde.
Figur 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die erfindungsgemässe Vorrichtung vorn, d.h. am Auslauf der Karde angebracht ist. Die Trommel 11 der Karde läuft in der gleichen Richtung um wie die Deckel 4. Der Deckelumlenk2
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rolle 3 ist eine Deckelbürste 5 zugeordnet, die sich entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Oberhalb der Deckelbürste 5 ist eine Putzwalze 6 angeordnet, die sich im Uhrzeigersinn dreht. Die Absaugvorrichtung 8 mit dem Auffangbehälter 81 ist derart um die Deckelbürste 5 und die Putzwalze 6 herumgelegt, dass Deckelputz und Abfälle ausschliesslich in die Absaugvorrichtung 8 gelangen. Dazu ist der Auffangbehälter 81 an seinem einen Ende mit einer Nase 84 versehen, die in
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den Spalt zwischen der Putzwalze 6 und der Deckelumlenkrolle 3 ragt. Der Deckelputz und die Abfälle werden in Fliehkraftrichtung von der Putzwalze 6 in den Auffangbehälter 81 geschleudert und von dort in die Absaugung 83 transportiert, s Nach Figur 3 wird die Deckelbürste 5 über ein Getriebe 9 angetrieben, das zugleich die Deckel 4 antreibt (nicht dargestellt). Die Putzwalze 6 wird durch einen Antrieb 10, z.B.
einen Motor, angetrieben.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

646 204 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Reinigen der umlaufenden Deckel einer Karde, bei der zum Abführen des Abfalls unter dieser Vorrichtung eine Absaugvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine langsam laufende Deckelbürste (5) vorgesehen ist, deren Garnitur (51) mit der Garnitur der Dek-kelstäbe (4) in Eingriff steht, dass eine schnellaufende Putzwalze (6) vorgesehen ist, deren Garnitur (61) einen geringen Abstand zur Garnitur (51) der Deckelbürste (5) aufweist, und dass der Putzwalze (6) eine Auffangvorrichtung (81) zugeordnet ist, die Deckelputz oder andere Abfälle in die Absaugvorrichtung (8) leitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelbürste (5) eine häkchenförmige Garnitur (51) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Deckelbürste (5) höher als die Laufgeschwindigkeit der Deckel (4) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Putzwalze (6) mit langen Borsten (61) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Putzwalze (6) grösser als 450 m/min ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (81) eine Abstreifkante (82) aufweist, die der Garnitur (61) der Putzwalze (6) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung (81) zur Aufnahme und Ableitung der Abfälle hohl ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Putzwalze (6) und den Deckeln (4) ein Schutzblech (7) vorgesehen ist.
CH498280A 1979-06-29 1980-06-27 Vorrichtung zum reinigen der umlaufenden deckel einer karde. CH646204A5 (de)

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