CH646504A5 - Drehgriff fuer heizkoerper-thermostatventile. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehgriff für Heizkörper-Thermostatventile, mit einem hohlen Griffteil und einem stirnseitig daran angebrachten Markierungsring, der eine mit einem feststehenden Zeiger zusammenwirkende Markierung trägt und relativ zum Griffteil drehversetzbar ist, wobei Griffteil und -Markierungsring zum Kuppeln je eine Verzahnung aufweisen.
Bei einem bekannten Drehgriff dieser Art (DE-PS1180 592) weist der Griffteil an seiner Stirnseite eine durch Radialschlitze unterbrochene Ringrippe auf, die eine Innenverzahnung trägt. Der Markierungsring trägt einen einstückig damit ausgebildeten Zahnring, dessen Aussenverzahnung in die Innenverzahnung des Griffteils eingreift. Der Markierungsring kann daher in verschiedenen Winkelstellungen auf das Griffteil aufgesetzt werden. In der aufgesetzten Stellung ist der Markierungsring durch federndes Aufschnappen auf der Ringrippe des Griffteils gegen Abziehen gesichert. Dies erlaubt es, den Markierungsring auch noch nach der Montage des Drehgriffs durch Abziehen und erneutes Aufsetzen in einer anderen Winkellage zu justieren. Eine solche Verstellung musste aber vom Heizungsmonteur vorgenommen werden. Der Zahnringam Markierungsring hat auch eine Innenverzahnung, die mit einem aussen verzahnten Anschlagring zusammenwirkt, der einen Drehbegrenzungsanschlag trägt. Auch dieser Anschlagring kann in verschiedenen Drehwinkelstellungen eingebaut werden, um den Verstellbereich des Thermostaten zu begrenzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehgriff der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem eine Verstellung des Markierungsringes auf einfachere Weise möglich ist und insbesondere auch von einem Laien durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Zwischenring mit festen Zähnen, die in die eine Verzahnung eingreifen, und mit radial nachgebenden federnden Zähnen, die in die andere Verzahnung eingreifen.
Bei dieser Konstruktion sind die Verzahnungen des Griffteils und des Markierungsringes nicht unmittelbar miteinander in Eingriff, sondern unter Zwischenschaltung des Zwischenringes. Wegen der federnd nachgebenden Zähne kann nunmehr eine Verdrehung des Markierungsringes mit Bezug auf den Griffteil stattfinden, ohne dass der Markierungsring abgenommen werden müsste. Das zur Verstellung erforderliche Drehmoment lässt sich durch Wahl der Federkraft der Zähne nach Belieben wählen. Insbesondere bereitet es keine Schwierigkeiten, das Drehmoment so zu bemessen, dass die Relativverdrehung gerade noch von Hand möglich ist, während einer normalen Verstellung des Drehgriffs aber der Markierungsring seine Lage sicher beibehält. Dies beruht darauf, dass bei einer normalen Verstellung des Drehgriffs die Handkräfte überwiegend am Griffteil und nur in untergeordnetem Masse am stirnseitigen Markierungsring angreifen.
Diese einfache Verstellmöglichkeit erleichtert nicht nur eine Anfangsjustierung, sondern erlaubt es dem Benutzer auch, die Markierung individuell auf den Komfortpunkt einzustellen, der ihm für den betreffenden Raum optimal erscheint. Beispielsweise kann die Skalenmitte im Wohnzimmer auf 22° C und im Schlafzimmer auf 17° C eingestellt werden. Im Extremfall genügt es, wenn der Markierungsring lediglich eine Einzelmarkierung trägt, die diesen Komfortpunkt kennzeichnet. Dies schliesst nicht aus, dass am Griffteil noch eine übliche Markierung vorhanden ist.
Zweckmässigerweise haben die federnden Zähne einen gerundeten Zahnkopf. Auf diese Weise wird die Drehversteilbarkeit erleichtert.
Mit Vorzug weisen Griffteil und Markierungsring Innenverzahnungen und der Zwischenring nach aussen gerichtete Zähne, die in der Höhe gegeneinander versetzt sind, auf. Dies ergibt eine platzsparende Bauweise.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Zwischenring einen Basisring auf, an dem die festen Zähne direkt und die federnden Zähne über in Umfangsrichtung verlaufende Federarme angebracht sind. Hierbei genügen verhältnismässig kurze Federarme, so dass eine ausreichend grosse Zahl von federnden Zähnen untergebracht werden können.
Vorzugsweise sind jeweils zwei entgegengerichtete Federarme über einen gemeinsamen Ständer am Basisring befestigt. Auch dies führt zu einer Platzeinsparung in Umfangsrichtung, was insbesondere dort interessant ist, wo der Drehgriff einen verhältnismässig kleinen Durchmesser hat.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür gesorgt, dass der Basisring am Umfang abwechselnd feste Zähne und, in der Höhe versetzt, Federarme mit federnden Zähnen sowie radial innerhalb der Federarme Ausschnitte aufweist. Die Ausschnitte erlauben einen ausreichenden Federweg. Sie erleichtern ferner das Spritzen in einer Kunststoffspritzform.
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Des weiteren kann der Markierungsring eine Ringnut aufweisen, die auf eine Ringrippe an der Stirnseite des Griffteils federnd aufschnappbar ist und deren Innenwand an der Innenseite die Verzahnung trägt. Auch dies trägt zu einer platzsparenden Bauweise bei.
Bei einem Drehgriff, bei dem mindestens ein aussenverzahnter Anschlagring einen Drehbegrenzungsanschlag trägt und über eine Innenverzahnung drehfest mit dem Drehgriff gekuppelt ist, empfiehlt es sich, dass der Anschlagring unterhalb des Zwischenringes angeordnet ist und ebenfalls in die Innenverzahnung des Griffteils eingreift. Es genügt daher eine einzige Verzahnungfür Anschlagring und Zwischenring.
Günstig ist es ferner, wenn die federnden Zähne mit der Verzahnung des Markierungsringes zusammenwirken. Bei einer Drehverstellung des Markierungsringes braucht dann nur dieser Markierungsring relativ zu anderen Teilen des Drehgriffs verstellt zu werden. Insbesondere bei Verwendung eines Anschlag-ringes ergibt sich keine Relativverdrehung zwischen diesem und dem Zwischenring.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Heizkörper-Thermostataufsatz mit erfindungsgemässem Drehgriff;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Thermostataufsatz;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Drehteil;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Anschlagring;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Zwischenring;
Fig. 6 eine Teilabwicklung des Zwischenrings von der Seite und
Fig. 7 eine Ansicht des Markierungsringes.
Der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichte Thermostataufsatz ist dazu bestimmt, mit einem Fuss 1 auf dem Ventilgehäuse eines Heizkörperventils mit Hilfe einer Spannvorrichtung 2 befestigt zu werden, wobei ein Stössel 3 auf einen abgedichtet aus dem Gehäuse herausragenden Betätigungsstift für das durch eine Rückstellfeder belastete Verschlussstück wirkt.
Am Fuss 1 ist die Kapsel 4 eines thermostatischen Arbeitselements 5 befestigt, dessen ausserdem von einem Wellrohr 6 und einem Boden 7 begrenzter Innenraum teilweise mit einer verdampfbaren Flüssigkeit gefüllt ist. Der Boden 7 ist mit dem Stössel 3 verbunden und wird durch eine Sollwertfeder 8 belastet, die sich an einer Stützplatte 9 abstützt. Diese trägt aussen Abschnitte eines Gewindes 10, das mit einem Innengewinde 11 an einem Drehgriff 12 zusammenwirkt. Dieser Drehgriff besteht aus einem im wesentlichen zylindrischen Griffteil 13, der Schlitze
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14 für den Luftzutritt zur Kapsel 4 aufweist, und einem Markierungsring 15, der eine Markierung 16 trägt und eine mit der Kapsel 4 verbundene Platte 17 umgibt, an welcher ein feststehender Zeiger angebracht ist. Der Griffteil weist am hinteren Ende Anzeigezahlen 18 auf, die mit einem weiteren feststehenden Zeiger 19 am Fuss 1 zusammenwirken.
Der Griffteil 13 weist stirnseitig eine durch die Schlitze 14 unterbrochene Umfangsrippe 20 auf, die an der Innenseite eine Innenverzahnung 21 trägt, wobei wegen der Schlitze 14 jeder Zahn nur zur Hälfte vorhanden ist.
Es sind zwei Anschlagringe 22 vorgesehen, von denen der eine in Fig. 4 veranschaulicht ist. Er weist eine Aussenverzahnung 23 auf, die mit der Innenverzahnung 21 zusammenwirken kann, und einen nach innen ragenden Anschlag 24, der mit einem an der Kapsel 4 befestigten Anschlag 25 zusammenwirkt. Diese Anschlagringe können so eingesetzt werden, dass sich ein bestimmter Drehwinkel für den Drehgriff 12 ergibt.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Zwischenring 26 veranschaulicht, der aus einem Basisring 27 besteht, an dem in Umfangsrichtung abwechselnd feste Zähne 28 und federnde Zähne 29 angebracht sind. Letztere sitzen an den Enden von Federarmen 30, die gegenüber den festen Zähnen 28 in der Höhe versetzt sind. Je zwei Federarme 30 sind über einen gemeinsamen Ständer 31 am Basisring 27 befestigt. Radial innerhalb der Federarme befinden sich Ausschnitte 32 im Basisring 27. Die festen Zähne 28 wirken mit der Innenverzahnung 21 des Griffteils 13 zusammen.
Der Markierungsring 15 weist eine Ringnut 33 auf, welche über die Ringrippe 20 des Drehgriffs zu greifen vermag.
An der Innenseite der Aussenwand 34 befinden sich kleine, in einer Ebene angeordnete Wülste 35, die federnd in eine entsprechende Ringnut an der Ringrippe 20 zu greifen vermögen. An der Innenseite der Innenwand 36 befindet sich eine Innenverzahnung 37. Mit ihr wirken die federnden Zähne 29 des Zwischenringes 26 zusammen. Da letztere einen abgerundeten Zahnkopf haben und federnd nachgeben können, ist es in Verbindung mit der Schrägneigung der Zähne der Innen Verzahnung 37 möglich, den Markierungsring bei Überschreiten eines gewissen Drehmoments relativ zum Griffteil 13 zu verdrehen, ohne den Markierungsring abnehmen zu müssen.
Nunmehr ist es möglich, die Einzelmarkierung 16 unabhängig von der hinteren Zahlenanzeige so einzustellen, dass bei Übereinstimmung mit dem festen Zeiger auf der Platte 17 der Komfortpunkt in dem betreffenden Zimmer erreicht ist. Der Benutzer weiss daher sofort, in welche Position der Drehgriff zurückgedreht werden muss, wenn das Ventil beispielsweise zum Lüften des Raumes abgestellt worden war.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Drehgriff für Heizkörper-Thermostatventile, mit einem hohlen Griffteil (13) und einem stirnseitig daran angebrachten Markierungsring (15), der eine mit einem feststehenden Zeiger zusammenwirkende Markierung (16) trägt und relativ zum Griffteil (13) drehversetzbar ist, wobei Griffteil (13) und Markierungsring (15) zum Kuppeln je eine Verzahnung (21,37) aufweisen, gekennzeichnet durch einen Zwischenring (26) mit festen Zähnen (28), die in die eine Verzahnung (21) eingreifen, und mit radial nachgebenden federnden Zähnen (29), die in die andere Verzahnung (37) eingreifen.
2. Drehgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Zähne (29) einen gerundeten Zahnkopf aufweisen.
3. Drehgriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Griffteil (13) und Markierungsring (15) Innenverzahnungen (21,37) und der Zwischenring (26) nach aussen gerichtete Zähne (28,29), die in der Höhe gegeneinander versetzt sind, aufweisen.
4. Drehgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (26) einen Basisring (27) aufweist, an dem die festen Zähne (28) direkt und die federnden Zähne (29) über in Umfangsrichtung verlaufende Federarme (30) angebracht sind.
5. Drehgriff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei entgegengerichtete Federarme (30) über einen gemeinsamen Ständer (31) am Basisring (27) befestigt sind.
6. Drehgriff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisring (27) am Umfang abwechselnd feste Zähne (28) und, in der Höhe versetzt, Federarme (30) mit federnden Zähnen (29) sowie radial innerhalb der Federarme Ausschnitte (32) aufweist.
7. Drehgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierungsring (15) eine Ringnut (33) aufweist, die auf eine Ringrippe (20) an der Stirnseite des Griffteils (13) federnd aufschnappbar ist und deren Innenwand (36) an der Innenseite die Verzahnung (37) trägt.
8. Drehgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem mindestens ein aussenverzahnter (23) Anschlagring (22) einen Drehbegrenzungsanschlag (24) trägt und über eine Innenverzah-nung (21) drehfest mit dem Griffteil (13) gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagring (22) unterhalb des Zwischenringes (26) angeordnet ist und ebenfalls in die Innenverzahnung (21) des Griffteils (13) eingreift.
9. Drehgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Zähne (29) mit der Verzahnung (37) des Markierungsrings (15) zusammenwirken.
10. Drehgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierungsring (15) lediglich eine Einzelmarkierung (16) trägt.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |