CH646588A5 - Protective helmet, in particular for motor cyclists - Google Patents

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CH646588A5
CH646588A5 CH471280A CH471280A CH646588A5 CH 646588 A5 CH646588 A5 CH 646588A5 CH 471280 A CH471280 A CH 471280A CH 471280 A CH471280 A CH 471280A CH 646588 A5 CH646588 A5 CH 646588A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
helmet
chin guard
separation point
protective
protective helmet
Prior art date
Application number
CH471280A
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English (en)
Inventor
Stephan Hellmuth
Original Assignee
Winter Optik
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Publication date
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A42—HEADWEAR
    • A42B—HATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00—Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/32—Collapsible helmets; Helmets made of separable parts ; Helmets with movable parts, e.g. adjustable
    • A42B3/328—Collapsible helmets; Helmets made of separable parts ; Helmets with movable parts, e.g. adjustable with means to facilitate removal, e.g. after an accident
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A42—HEADWEAR
    • A42B—HATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00—Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/32—Collapsible helmets; Helmets made of separable parts ; Helmets with movable parts, e.g. adjustable
    • A42B3/326—Helmets with movable or separable chin or jaw guard

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Schutzhelm, bei dem eine Helmschale und ein eine Sichtöffnung nach unten begrenzender Kinnschutzbügel einstückig aus einem hartelastischen Werkstoff ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kinnschutzbügel (3) durchtrennt ist und dass ein die Trennstelle (8) überbrückender lösbarer Verschluss vorgesehen ist.



   2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstelle (8) in der Mitte des Kinnschutzbügels (3) angeordnet ist.



   3. Schutzhelm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss als elastischer Rastverschluss (10) ausgebildet ist.



   4. Schutzhelm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastverschluss (10) aus einem an einer Seite der Trennstelle (8) befestigten Riegel (11) und aus einer an der anderen Seite der Trennstelle (8) befestigten, in eine Verriegelungsöffnung (12) des Riegels (11) eingreifenden, elastisch bewegbaren Raste (14) gebildet ist.



   5. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (11) und die Raste (14) innerhalb des Kinnschutzbügels (3) angeordnet sind und dass ein Betätigungsknopf (21) für die Raste (14) in einer zur äusseren Oberfläche (24) des Kinnschutzbügels (3) freien Öffnung (22) angeordnet ist.



   6. Schutzhelm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfläche (23) des Betätigungsknopfes (21) gegenüber der benachbarten äusseren Oberfläche (22) des Kinnschutzbügels (3) versenkt angeordnet ist.



   7. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der Raste (14) Führungsschienen (19, 20) für den Riegel (11) vorgesehen sind.



   Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.



   Derartige insbesondere von Motorradfahrern benutzte, den Kopf des Benutzers weitestgehend umfassende, mit einem Kinnschutzbügel versehene Schutzhelme werden als Integralhelme bezeichnet. Da sie den Kopf des Benutzers bis zum Hals herab überdecken und da sie sich in Anpassung an die anatomischen Gegebenheiten etwa von der Mitte an nach unten zur   Offnung    hin verjüngen, ist das Aufsetzen und Abnehmen eines solchen Schutzhelms unbequem. Insbesondere nach Unfällen mit Wirbelverletzungen, bei denen der Kopf des Verletzten möglichst überhaupt nicht bewegt werden soll, ist es daher ausserordentlich schwierig, einen solchen Helm vom Kopf des Verletzten abzuziehen.

  Um das Abnehmen eines solchen Integralhelms, bei dem also insbesondere der Kinnschutzbügel einem leichten Abnehmen hinderlich ist, zu erleichtern, ist es aus der DE-OS 27 20 785 bekannt geworden, die Helmschale aus mindestens zwei durch ein Scharnier miteinander verbundenen aufklappbaren Teilen auszubilden, die durch Sicherheitsverschlüsse an den   Stossflächen    gegenseitig verriegelbar sind. Abgesehen von den ästhetischen Problemen geht hierbei der geschlossene Verbund der Helmschale und damit deren Schutzwirkung weitgehend verloren.



   Zum gleichen Zweck ist aus der DE-AS 28 17 528 bekannt, die Helmschale etwa in einer angenähert lotrechten Ebene quer zur Sichtrichtung des Benutzers in zwei Halbschalen zu durchtrennen und beide Helmschalen durch einen Spannverschluss lösbar miteinander zu verbinden. Bei dieser Lösung ist die Festigkeit des Helms bereits besser; ein fester Verbund über eine solche lange Trennstelle ist aber nur sehr schwer und mit erheblichem Aufwand zu realisieren.



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einstückigen Schutzhelm der gattungsgemässen Art so auszubilden, dass ein erleichtertes Aufsetzen und Abnehmen des Helms mit konstruktiv einfachen Mitteln möglich wird.



   Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemässen Schutzhelm durch die Merkmale des Kennzeichnungsteiles des Patentanspruches 1 gelöst. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, dass wünschenswert ist, den Helm insgesamt als einstückiges Teil einschliesslich Kinnschutzbügel zu erhalten und andererseits nur eine möglichst kleine Trennstelle vorzusehen und schliesslich die Elastizität des Materials, aus dem die Helmschale mit Kinnschutzbügel besteht, zum reversiblen Aufweiten des Helms auszunutzen. Aus diesem Grunde ist es dann auch besonders zweckmässig, die Trennstelle gemäss Anspruch 2 in die Mitte des Kinnschutzbügels zu verlegen. Durch die Massnahmen nach den Ansprüchen 3 bis 6 wird eine ausserordentlich einfache Bedienung des den Kinnschutzbügel an der Trennstelle verbindenden Verschlusses angegeben.

  Des weiteren wird durch diese Massnahmen eine ästhetisch ansprechende Lösung angegeben, da der gesamte Verschluss optisch verschwindet und nur eine leicht ästhetisch ansprechend auszugestaltende Betätigungsfläche für den Rastverschluss im sichtbaren Bereich bleibt.



  Durch die Massnahmen nach Anspruch 7 kann schliesslich sichergestellt werden, dass der Kinnschutzbügel auch im Bereich seiner Trennstelle seine volle Festigkeit gegen senkrecht auf nur einer Seite der Trennstelle angreifende Kräfte behält.



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Aussenansicht eines Schutzhelms nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Rastverschluss in perspektivischer Darstel   lang und   
Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Schnittlinie III-III in Fig.



   1 durch den Kinnschutzbügel des Schutzhelms.



   Der in Fig. 1 dargestellte Schutzhelm besteht in an sich bekannter Weise aus einer Helmschale 1, die in ihrem vorderen und in ihrem vorderen seitlichen Bereich eine durchge hende Sichtöffnung 2 aufweist. Diese Sichtöffnung 2 wird in ihrem unteren Bereich durch einen einstückig mit der Helm schale 1 ausgebildeten Kinnschutzbügel 3 begrenzt. Wie in
Fig. 1 angedeutet ist, ist die Helmschale 1 in ihrem unteren hinteren Bereich 4 in Anpassung an die Hinterkopfform ei nes Benutzers nach innen, also zum Hals des Benutzers hin eingezogen. Gleichermassen verjüngt sich der Kinnschutzbü gel 3 nach unten zur in der Zeichnung nicht erkennbaren
Offnung hin, durch die der Benutzer den Schutzhelm sich von oben auf den Kopf stülpt bzw. nach oben vom Kopf zieht.

  Die Sichtöffnung 2 ist von einer Visierscheibe 5 aus biegsamem, nicht splitterndem Kunststoff, beispielsweise
Polycarbonat, mit einer Scheibendicke von etwa   Imm    abge deckt. Diese Visierscheibe 5 ist seitlich an der Helmschale 1 mittels Schrauben 6 od. dgl. derart befestigt, dass sie um die durch diese Schrauben 6 gebildete Schwenkachse derart nach oben geschwenkt werden kann, dass die Sichtöffnung 2 freigegeben wird. Um ein nichtgewolltes Hochschwenken der Visierscheibe 5 während der Fahrt zu verhindern, ist eine lösbare Druckknopfverbindung 7 zwischen Visierscheibe 5 und Helmschale 1 vorgesehen.

 

   Der Kinnschutzbügel 3 ist in der Mitte, also in der verti kalen Symmetrieebene des Schutzhelms durchtrennt, wobei an dieser Trennstelle 8 die beiden Teile des Kinnschutzbügels nach wie vor unter Bildung einer Stossfuge aneinanderlie gen. Der einstückige Verbund des Kinnschutzbügels 3 mit  



  der Helmschale 1 wird durch diese Trennung nicht aufgehoben. Da die Helmschale 1 samt Kinnschutzbügel 3 aus einem schlagfesten hartelastischen Kunststoff, beispielsweise aus Polycarbonat besteht, können die beiden Teile 3a und 3b des Kinnschutzbügels 3 entsprechend dem Doppelpfeil 9 ohne weiteres 5 bis 6 cm auseinandergezogen werden, wobei die elastische Verformung der Teile 3a und 3b des Kinnschutzbügels 3 vor allen Dingen im Übergangsbereich vom Kinnschutzbügel 3 zur Helmschale erfolgt. In so weit aufgespreiztem Zustand des Helms in seinem unteren Bereich lässt er sich mühelos auch vom Kopf eines Verletzten abziehen. Die beiden Teile 3a und 3b des Kinnschutzbügels sind normalerweise mittels eines Rastverschlusses 10 lösbar miteinander verriegelt.

  Dieser Rastverschluss weist einen an dem einen Teil 3b des Kinnschutzbügels 3 angebrachten, über die Trennstelle 8 hinausragenden Riegel 11 auf, der in seinem über die Trennstelle 8 frei vorstehenden Bereich eine Verriegelungsöffnung 12 aufweist.



   Als Gegenstück zu dem Riegel 11 ist an dem anderen Teil 3a des Kinnschutzbügels 3 eine an einer federnden Zunge 13 angebrachte Raste 14 befestigt. Sie weist eine Auflauffläche 15 auf, die bei einer Verriegelungsbewegung entsprechend dem Pfeil 16 gegen die Vorderkante des Riegels 11 läuft und hierbei die Raste 14 unter elastischer Verformung der Zunge 13 so weit auslenkt, dass die Raste seitlich an dem Riegel 11 vorbeigeführt wird, bis sie in die Verriegelungsöffnung 12 einschnappen kann in der die senkrecht zur Verriegelungsrichtung 16 verlaufenden einander komplementären   Schliessflächen    17, 18 der Raste 14 und des Riegels 11 gegeneinander liegen.

  Mit der Raste 14 fest verbunden sind eine obere und eine untere jeweils U-förmige Führungsschiene 19, 20, in denen der Riegel 11 in beiden zur Verriegelungsrichtung 16 senkrechten Koordinatenrichtungen fest geführt ist, wodurch insbesondere sichergestellt ist, dass in verriegeltem Zustand die beiden Teile 3a und 3b des Kinnschutzbügels 3 auch in den beiden in der Trennebene liegenden Koordinatenrichtungen fest miteinander verbunden sind.



   An der Raste 14 bzw. dem zugeordneten Bereich der federnden Zunge 13 ist ein Betätigungsknopf 21 angebracht, der in verriegeltem Zustand von Riegel 11 und Raste 14 vor der Vorderseite des Riegels 11 und vor der Verriegelungsöffnung 12 liegt. Er ist in einer angepassten Öffnung 22 des Kinnschutzbügels 3 angeordnet, so dass seine Betätigungsfläche 23 von aussen für den Benutzer zugänglich ist, wobei diese Betätigungsfläche 23 aber gegenüber der benachbarten Oberfläche 24 des Kinnschutzbügels 3 leicht versenkt ist, so dass bei einem Aufprall des Kinnschutzbügels 3 in diesem Bereich gegen einen anderen Gegenstand der Rasterverschluss 10 nicht versehentlich geöffnet wird.

 

   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Führungsschienen 19, 20, die federnde Zunge 13, die Raste 14 und der Betätigungsknopf 21 einstückig ausgebildet . Wie in Fig. 3 angedeutet ist, kann dieses Teil und der Riegel 11 mit in den Kinnschutzbügel 3 eingeklebt oder eingegossen werden. Der Schutzhelm ist in üblicher Weise mit einer in Fig. 3 nur angedeuteten Auspolsterung 25 versehen. 

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schutzhelm, bei dem eine Helmschale und ein eine Sichtöffnung nach unten begrenzender Kinnschutzbügel einstückig aus einem hartelastischen Werkstoff ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kinnschutzbügel (3) durchtrennt ist und dass ein die Trennstelle (8) überbrückender lösbarer Verschluss vorgesehen ist.
  2. 2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstelle (8) in der Mitte des Kinnschutzbügels (3) angeordnet ist.
  3. 3. Schutzhelm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss als elastischer Rastverschluss (10) ausgebildet ist.
  4. 4. Schutzhelm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastverschluss (10) aus einem an einer Seite der Trennstelle (8) befestigten Riegel (11) und aus einer an der anderen Seite der Trennstelle (8) befestigten, in eine Verriegelungsöffnung (12) des Riegels (11) eingreifenden, elastisch bewegbaren Raste (14) gebildet ist.
  5. 5. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (11) und die Raste (14) innerhalb des Kinnschutzbügels (3) angeordnet sind und dass ein Betätigungsknopf (21) für die Raste (14) in einer zur äusseren Oberfläche (24) des Kinnschutzbügels (3) freien Öffnung (22) angeordnet ist.
  6. 6. Schutzhelm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfläche (23) des Betätigungsknopfes (21) gegenüber der benachbarten äusseren Oberfläche (22) des Kinnschutzbügels (3) versenkt angeordnet ist.
  7. 7. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der Raste (14) Führungsschienen (19, 20) für den Riegel (11) vorgesehen sind.
    Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
    Derartige insbesondere von Motorradfahrern benutzte, den Kopf des Benutzers weitestgehend umfassende, mit einem Kinnschutzbügel versehene Schutzhelme werden als Integralhelme bezeichnet. Da sie den Kopf des Benutzers bis zum Hals herab überdecken und da sie sich in Anpassung an die anatomischen Gegebenheiten etwa von der Mitte an nach unten zur Offnung hin verjüngen, ist das Aufsetzen und Abnehmen eines solchen Schutzhelms unbequem. Insbesondere nach Unfällen mit Wirbelverletzungen, bei denen der Kopf des Verletzten möglichst überhaupt nicht bewegt werden soll, ist es daher ausserordentlich schwierig, einen solchen Helm vom Kopf des Verletzten abzuziehen.
    Um das Abnehmen eines solchen Integralhelms, bei dem also insbesondere der Kinnschutzbügel einem leichten Abnehmen hinderlich ist, zu erleichtern, ist es aus der DE-OS 27 20 785 bekannt geworden, die Helmschale aus mindestens zwei durch ein Scharnier miteinander verbundenen aufklappbaren Teilen auszubilden, die durch Sicherheitsverschlüsse an den Stossflächen gegenseitig verriegelbar sind. Abgesehen von den ästhetischen Problemen geht hierbei der geschlossene Verbund der Helmschale und damit deren Schutzwirkung weitgehend verloren.
    Zum gleichen Zweck ist aus der DE-AS 28 17 528 bekannt, die Helmschale etwa in einer angenähert lotrechten Ebene quer zur Sichtrichtung des Benutzers in zwei Halbschalen zu durchtrennen und beide Helmschalen durch einen Spannverschluss lösbar miteinander zu verbinden. Bei dieser Lösung ist die Festigkeit des Helms bereits besser; ein fester Verbund über eine solche lange Trennstelle ist aber nur sehr schwer und mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
    Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einstückigen Schutzhelm der gattungsgemässen Art so auszubilden, dass ein erleichtertes Aufsetzen und Abnehmen des Helms mit konstruktiv einfachen Mitteln möglich wird.
    Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemässen Schutzhelm durch die Merkmale des Kennzeichnungsteiles des Patentanspruches 1 gelöst. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, dass wünschenswert ist, den Helm insgesamt als einstückiges Teil einschliesslich Kinnschutzbügel zu erhalten und andererseits nur eine möglichst kleine Trennstelle vorzusehen und schliesslich die Elastizität des Materials, aus dem die Helmschale mit Kinnschutzbügel besteht, zum reversiblen Aufweiten des Helms auszunutzen. Aus diesem Grunde ist es dann auch besonders zweckmässig, die Trennstelle gemäss Anspruch 2 in die Mitte des Kinnschutzbügels zu verlegen. Durch die Massnahmen nach den Ansprüchen 3 bis 6 wird eine ausserordentlich einfache Bedienung des den Kinnschutzbügel an der Trennstelle verbindenden Verschlusses angegeben.
    Des weiteren wird durch diese Massnahmen eine ästhetisch ansprechende Lösung angegeben, da der gesamte Verschluss optisch verschwindet und nur eine leicht ästhetisch ansprechend auszugestaltende Betätigungsfläche für den Rastverschluss im sichtbaren Bereich bleibt.
    Durch die Massnahmen nach Anspruch 7 kann schliesslich sichergestellt werden, dass der Kinnschutzbügel auch im Bereich seiner Trennstelle seine volle Festigkeit gegen senkrecht auf nur einer Seite der Trennstelle angreifende Kräfte behält.
    Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine perspektivische Aussenansicht eines Schutzhelms nach der Erfindung, Fig. 2 einen Rastverschluss in perspektivischer Darstel lang und Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Schnittlinie III-III in Fig.
    1 durch den Kinnschutzbügel des Schutzhelms.
    Der in Fig. 1 dargestellte Schutzhelm besteht in an sich bekannter Weise aus einer Helmschale 1, die in ihrem vorderen und in ihrem vorderen seitlichen Bereich eine durchge hende Sichtöffnung 2 aufweist. Diese Sichtöffnung 2 wird in ihrem unteren Bereich durch einen einstückig mit der Helm schale 1 ausgebildeten Kinnschutzbügel 3 begrenzt. Wie in Fig. 1 angedeutet ist, ist die Helmschale 1 in ihrem unteren hinteren Bereich 4 in Anpassung an die Hinterkopfform ei nes Benutzers nach innen, also zum Hals des Benutzers hin eingezogen. Gleichermassen verjüngt sich der Kinnschutzbü gel 3 nach unten zur in der Zeichnung nicht erkennbaren Offnung hin, durch die der Benutzer den Schutzhelm sich von oben auf den Kopf stülpt bzw. nach oben vom Kopf zieht.
    Die Sichtöffnung 2 ist von einer Visierscheibe 5 aus biegsamem, nicht splitterndem Kunststoff, beispielsweise Polycarbonat, mit einer Scheibendicke von etwa Imm abge deckt. Diese Visierscheibe 5 ist seitlich an der Helmschale 1 mittels Schrauben 6 od. dgl. derart befestigt, dass sie um die durch diese Schrauben 6 gebildete Schwenkachse derart nach oben geschwenkt werden kann, dass die Sichtöffnung 2 freigegeben wird. Um ein nichtgewolltes Hochschwenken der Visierscheibe 5 während der Fahrt zu verhindern, ist eine lösbare Druckknopfverbindung 7 zwischen Visierscheibe 5 und Helmschale 1 vorgesehen.
    Der Kinnschutzbügel 3 ist in der Mitte, also in der verti kalen Symmetrieebene des Schutzhelms durchtrennt, wobei an dieser Trennstelle 8 die beiden Teile des Kinnschutzbügels nach wie vor unter Bildung einer Stossfuge aneinanderlie gen. Der einstückige Verbund des Kinnschutzbügels 3 mit **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH471280A 1979-06-20 1980-06-19 Protective helmet, in particular for motor cyclists CH646588A5 (en)

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