DE69005996T2 - Integralhelm, insbesondere für Motorradfahrer. - Google Patents

Integralhelm, insbesondere für Motorradfahrer.

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DE69005996T2
DE69005996T2 DE90420456T DE69005996T DE69005996T2 DE 69005996 T2 DE69005996 T2 DE 69005996T2 DE 90420456 T DE90420456 T DE 90420456T DE 69005996 T DE69005996 T DE 69005996T DE 69005996 T2 DE69005996 T2 DE 69005996T2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/32Collapsible helmets; Helmets made of separable parts ; Helmets with movable parts, e.g. adjustable
    • A42B3/326Helmets with movable or separable chin or jaw guard

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Helm vom "Integral"- Typ (Integralhelm), insbesondere für Motorradfahrer und noch spezieller für das Personal der Polizei und der motorisierten Gendarmerie.
  • Ein integralhelm hat eine Hauptschale im wesentlichen in Kugelform, an die sich ein nach vorne vorstehendes Schutzteil anschließt, welches um das Kinn des Benutzers herum verläuft, wenn der Helm getragen wird. Dieses Teil, was man als "Kinnbügel" bezeichnet, ist im allgemeinen mit der Schale des Helmes einstückig ausgebildet.
  • Ganz allgemein muß ein fester Kinnbügel so ausgelegt sein, daß er das Aufsetzen des Helmes auf den Kopf des Benutzers erlaubt und kann von sich aus den Halt des Helmes nicht gewährleisten, so daß ein Kinnriemen erforderlich bleibt. Darüber hinaus verhindert bei den vom Personal der Polizei und der Gendarmerie verwendeten Helmen das Vorhandensein eines festen Kinnbügels, daß der Benutzer unter bestimmten Umständen das Gesicht vollständig freilegen kann, insbesondere um sprechen, nämlich beispielsweise ein Prokoll aufnehmen zu können.
  • Die Druckschrift GB-A-2087712 beschreibt einen integralhelm, bei welchem der Kinnbügel teilweise durch zwei bewegliche, zueinander symmetrische Formschalen gebildet ist, die schwenkbar an seitlichen, d.h. rechten und linken Bereichen der Schale des Helmes befestigt sind. Diese beiden Formschalen sind demnach zwischen einer ersten Position, bei der ihre jeweiligen vorderen, mit Verriegelungseinrichtungen versehenen Enden im wesentlichen in der Längsmittelebene des Helmes miteinander in Verbindung kommen, und einer zweiten Position, die man eine Öffnungsposition nennen kann und bei der ein wesentlicher Freiraum zwischen den jeweiligen Vorderenden dieser Formschalen gegeben ist, verstellbar.
  • Allerdings hat der Kinnbügel des Helmes gemäß der vorgenannten Druckschrift einen festen Teil, welcher oberhalb der beiden schwenkbaren Formschalen liegt. Auf diese Weise kann ein Öffnen der beiden Formschalen das Aufsetzen des Helmes auf den Kopf des Benutzers ebenso wie dessen Abnehmen erleichtern, das vollständige Freilegen des Gesichtes des Benutzers ist aber nicht moglich. Darüber hinaus bewirkt das Öffnen der Formschalen durch Verschwenken nicht deren Zurückziehen, und die nach vorne oder seitlich verschwenkten Formschalen bilden vorstehende Teile, welche sich als störend und sogar gefährlich erweisen.
  • Die Druckschrift FR-A-2525441 beschreibt einen integralhelm, welcher an seinem unteren Rand mit einem Kragen ausgestattet ist, welcher aus zwei Segmenten gebildet ist, welche eines gegenüber dem anderen durch eine relative Verschiebebewegung verstellt werden können. Der Kragen kann auf dies Weise aufgeweitet werden ohne sich zu öffnen, um beim Aufsetzen oder Abnehmen des Helmes den Durchtritt des Kopfes des Benutzers zu erleichtern. Das vordere Segment des Kragens bleibt jedoch immer vor dem Kinn des Benutzers, so daß auch dort das Gesicht des Benutzers nicht vollständig freigelegt werden kann, wie auch immer die Position dieses Segmentes ist.
  • Die Druckschrift DE-A-2853260 beschreibt einen integralhelm mit einem Kinnbügel, welcher aus einem einzigen Element gebildet ist, welches schwenkbar an einer Seite der Helmschale montiert ist. Dieser Kinnbügel öffnet sich durch eine Schwenkbewegung nach vorne ohne die Möglichkeit des Zurückziehens, wobei der geöffnete Kinnbügel auch dort ein vorstehendes Teil mit großer Abmessung bildet, welches jede Verwendung des Helmes bei einer Position, die das Gesicht des Benutzers freilegt, verbietet.
  • Im Hinblick auf diesen Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm vom "Integral"-Typ zu schaffen, dessen den Kinnbügel bildende Teile nicht nur auseinander bewegt werden können, um das Aufsetzen und das Abnehmen des Helmes zu erleichtern, sondern überdies so verstaut werden können, daß sie eine vollständige Freigabe des Gesichtes des Benutzers und eine eventuelle Verwendung des Helmes in einer das Gesicht freigebenden Position erlauben, ohne daß diese Teile eine Behinderung bilden.
  • Zu diesem Zweck sieht die Erfindung im wesentlichen einen Integralhelm, insbesondere für Motorradfahrer, vor, wie er im Oberbegriff des Anspruches 1 bezeichnet ist und bei welchem die beiden beweglichen Formschalen zwischen einer vorgeschobenen Position, bei der alleine diese den Kinnbügel des Helmes bilden, und einer zurückgeschobenen Position, bei der diese beiden Formschalen zurückgezogen sind und sich in den Seitenbereichen der Helmschale befinden, verstellbar sind, so daß sie das Gesicht des Benutzers vollständig freigeben.
  • Auf diese Weise bilden in der vorgeschobenen Position die beiden miteinander verbundenen Formschalen, nämlich die rechte und linke Formschale, gemeinsam einen geschlossenen Kinnbügel, welcher den gewünschten Schutz bietet und auch von sich aus den Halt des Helmes ohne die Notwendigkeit eines Kinnriemens gewährleisten kann. In der zurückgeschobenen Position sind die beiden Formschalen genügend weit zurückgezogen, daß das Gesicht des Benutzers vollständig freigegeben ist, insbesondere zu dem Zweck, daß dieser mit einem Gesprächspartner sprechen kann. Diese zurückgeschobene Postion der Formschalen erlaubt auch ein leichteres Aufsetzen und Abnehmen des Helmes. Falls erforderlich kann dieser Helm auch mit den beiden Formschalen in einer zurückgeschobenen Position verwendet werden unter dem Vorbehalt, daß ein Kinnriemen vorgesehen ist, wobei der so verwendete Helm immer noch eine ausreichende Sicherheit bieten kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Formschalen zwischen ihrer vorgeschobenen Position und ihrer zurückgeschobenen Position entlang jeweils zugeordneter Schienen beweglich angeordnet, die an den Seiten der Helmschale ausgebildet sind. Jede Seitenschiene der Schale ist vorteilhafterweise als Doppelschiene ausgebildet, die mit zwei Paaren von Führungsnasen zusammenwirken, welche im Bereich des hinteren Endes der jeweiligen Formschale vorgesehen sind. Gemäß einer besonderen Ausgestaltungsweise ist jede seitliche Doppelschiene durch eine längliche Vertiefung der Schale und durch ein entsprechendes Ansatzstück gebildet.
  • Gemaß einem anderen Merkmal weist jede Schiene vorne eine Unterbrechung auf derart, daß dann, wenn die zugeordnete Formschale ihre vorgeschobene Position einnimmt, das am weitesten vorne angeordnete Nasenpaar aus dieser Schiene austreten und sich mehr nach innen verlagern kann, während das andere, hinter dem vorgenannten angeordnete Nasenpaar dauernd mit der Doppelschiene im Eingriff bleibt. Auf diese Weise können die beiden Formschalen außer ihrer Verschiebebewegung entlang der Schienen eine begrenzte Schwenkbewegung ausführen, die diese in ihre endgültige Schließposition bringt.
  • Dieses letztere Merkmal ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn jede Formschale außerdem in ihrem hinteren Bereich einen nach innen vorspringenden Anschlag hat, welcher dann, wenn die Formschale ihre vorgeschobene Position einnimmt, mit einer komplementären Ausnehmung zusammenwirkt, die im vorderen Bereich der zugeordneten Schiene ausgebildet ist. Auf diese Weise werden die Formschalen in einer Schließposition des Kinnbügels gehalten; im Falle eines auf diesen Kinnbügel wirkenden Stoßes wird dieser Stoß durch die Anschläge auf die Helmschale übertragen. Beim Öffnen des Kinnbügels werden die Anschläge dann durch die leichte Verschwenkung der Formschalen außer Eingriff mit ihren jeweiligen Ausnehmungen gebracht.
  • Vorzugsweise ist der Anschlag jeder Formschale ein von außen abnehmbarer Anschlag, dessen Herausziehen ein Abnehmen der Formschale ermöglicht, was eine besonders nützliche Anordnung für das schnelle Abnehmen des Helmes bei einem Unfall darstellt. Der abnehmbare Anschlag kann als eine Art Schraube ausgebildet sein, welche eine leichte Drehung aus der zugeordneten Nut zu lösen erlaubt.
  • Eine ergänzende Anordnung sieht vor, daß jede Formschale nach hinten durch eine seitliche, relativ flexible Abdeckung verlängert ist, welche die zugeordnete Schiene insbesondere dann abdeckt, wenn die Formschale ihre vorgeschobene Position einnimmt, was der Abdichtung und dem Erscheinungsbild zugute kommt. Die seitliche Abdeckung ist vorteilhafterweise als Band ausgebildet und tritt durch einen in der Helmschale ausgebildeten Schlitz hindurch, so daß er unter dieser Schale verborgen ist, wenn die Formschale zurückgeschoben ist.
  • Gemäß einer anderen möglichen Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Formschalen jeweils mit den zugeordneten Seitenbereichen der Schale mittels zweier gelenkig angeordneter Schwenkarme verbunden, welche ein verformbares Viereck bilden und ein Verstellen jeder Formschale zwischen ihrer vorgeschobenen und zurückgeschobenen Position ermoglichen.
  • Der Helm gemäß der Erfindung umfaßt außerdem vorzugsweise Verriegelungsmittel, welche dazu dienen, eine Verbindung zwischen den jeweiligen vorderen Enden der beiden beweglichen Formschalen herzustellen, wenn diese letzteren ihre vorgeschobene Position einnehmen, um eine vollständige Schließung des Kinnbügels mit einer festen mechanischen Verbindung zwischen den beiden einander angenäherten Formschalen zu gewährleisten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung umfassen die Verriegelungsmittel im Bereich des vorderen Ende jeder Formschale Führungsmittel für einen Verriegelungsbolzen, welcher verschiebbar und verdrehbar ist und an seinem freien Ende mit einer seitlichen Verriegelungsnase ausgestattet ist, die dazu dient, in eine entsprechende, am vorderen Ende der anderen Formschale ausgebildete Ausnehmung eingeführt und gehalten zu werden. Man erhält auf diese Weise eine Verriegelung, die doppel ausgebildet ist, da jede Formschale ihren eigenen Verriegelungsbolzen hat, und die infolgedessen einen besonders wirkungsvollen Halt der beiden Formschalen aneinander gewährleistet.
  • Der der Nase ferne Teil jedes Verriegelungsbolzens ist mit einem Schließknopf verbunden, welcher zur manuellen Verschiebe- und Schwenkbetätigung dieses Verriegelungsbolzens ausgelegt ist.
  • Das Öffnen des Kinnbügels erfordert demnach einander entgegengesetzte manuelle Betätigungen der beiden Knöpfe, welche den beiden Verriegelungsbolzen zugeordnet sind, was ebenfalls zur Sicherheit beiträgt, da praktisch jedes Risiko eines zufälligen Öffnens des Kinnbügels ausgeschlossen wird. Bei einer speziellen Ausgestaltung weist jeder Schließknopf ein Teil auf, welches parallel zum Verriegelungsbolzen verschiebbar und axial mit diesem letzteren verbunden ist, sowie ein anderes Teil, welches senkrecht zum vorgenannten verschiebbar ist, wobei die Verstellung dieses anderen Teils von einer Verdrehung des Verriegelungsbolzens begleitet ist, während eine Feder den Verriegelungsbolzen zurückzuziehen trachtet.
  • Vorteilhafterweise haben die vorderen Enden der beiden beweglichen Formschalen außerdem miteinander korrespondierende Bereiche in Form von Vorsprüngen bzw. Ausnehmungen, insbesondere mit konischer Form, welche eine präzise Positionierung einer Formschale relativ zur anderen beim Schließen des Kinnbügels sicherstellen. Man erhält auf diese Weise bei der Annäherung an die vollständige Schließposition eine "Zentrierung" der Formschalen, die eine anschließende einfache Verriegelung erlaubt.
  • In jedem Fall wird die Erfindung mit Hilfe der folgenden Beschreibung besser verständlich, die sich auf die beigefügte schematische Zeichnung bezieht; diese zeigt beispielhaft und keineswegs beschränkend einige Ausführungsformen dieses Helmes vom "Integral"-Typ:
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Helmes gemäß der vorliegenden Erfindung mit geschlossenem Kinnbügel;
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Helmes der Fig. 1, wobei die beweglichen Formschalen sich in vorgeschobener Position befinden;
  • Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Helmes der Fig. 1 und 2, dessen beide Formschalen sich in zurückgeschobener Position befinden;
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Explosions-Teilansicht des Helmes gemäß den vorangehenden Figuren und zeigt einen Teil der Schale, eine der Formschalen und eine besondere Ausgestaltung der Mittel für die Verbindung zwischen den Formschalen und der Schale;
  • Fig. 5 ist eine Ansicht eines durch diese Verbindungsmittel verlaufenden Horizontalschnittes mit einer Darstellung der Formschalen in vorgeschobener Position;
  • Fig. 6 ist eine der Fig. 5 gleiche Ansicht mit einer Darstellung einer Formschale in zurückgeschobener Position sowie Andeutung einer Zwischenposition;
  • Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des vorderen Teils einer Formschale und zeigt die Verbindungsmittel in einer Stellung;
  • Fig. 8 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 7, welche eine andere Stellung der Verriegelungsmittel zeigt;
  • Fig. 9 ist eine Ansicht eines durch die Verriegelungsmittel für die beiden Formschalen verlaufenden Schnittes, und zwar in gekuppelter Stellung;
  • Fig. 10 ist eine Schnittansicht entsprechend der Schnittlinie X-X der Fig. 9;
  • Fig. 11 ist eine Teilansicht eines Horizontalschnittes durch einen Helm gemäß der Erfindung mit geschlossenem Kinnbügel, wobei die Verbindungsmittel zwischen den Formschalen und der Schale hier anders realisiert sind;
  • Fig. 12 ist eine Ansicht entsprechend der Fig. 11, zeigt jedoch eine der Formschalen in zurückgeschobener Position.
  • Der Helm vom "Integral"-Typ, welcher als ganzes in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, umfaßt eine starre Haupt-Schale 1 und zwei symmetrische Formschalen 2 und 3, welche an den Seitenbereichen der Schale 1 befestigt und jeweils zwischen einer vorgeschobenen Position und einer zurückgeschobenen Position beweglich sind. In der vorgeschobenen Position treffen sich die beiden Formschalen 2 und 3 mit ihren vorderen Enden gemäß einer Linie 4, die in der Längsmittelebene der Schale liegt, und bilden auf diese Weise einen geschlossenen Kinnbügel, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Ein durchsichtiger, schwenkbarer Schirm 5, welcher mit einer Handhabungslasche 6 versehen ist, kann die zwischen der Schale 1 und den beiden verbundenen Formschalen 2 und 3 bestehende Öffnung verschließen.
  • In ihrer zurückgeschobenen Position sind die beiden Formschalen 2 und 3, wie Fig. 3 zeigt, zurückgezogen und befinden sich jeweils in der rechten bzw. linken seitlichen Region der Schale 1 des Helmes. Auf diese Weise wird ein bedeutender Freiraum zwischen den vorderen Enden der beiden Formschalen 2 bzw. 3 geschaffen. Da der schwenkbare Schirm 5 durch Führung entlang seitlicher, kreisbogenförmiger Nuten 7 (siehe Fig. 4) angehoben werden kann, kann das Gesicht des Benutzers vollkommen freigelegt werden.
  • Wie die Fig. 4, 5 und 6 zeigen, ist, wenn man beispielsweise die rechte Formschale 2 nimmt, die Verbindung zwischen jeder Formschale und der Schale 1 mittels einer im wesentlichen horizontalen Doppelschiene realisierbar, die an der entsprechenden Seite der Schale vorgesehen ist. Die Doppelschiene ist hier durch eine längliche Vertiefung 8 der Schale 1 und durch ein entsprechendes Ansatzstück 9 gebildet.
  • Die Formschale 2 hat im Bereich ihres hinteren Endes an der Innenseite zwei Paare von Führungsnasen 10 bzw. 11, die dazu vorgesehen sind, mit der zwischen der Vertiefung 8 und dem Ansatzstück 9 gebildeten Doppelschiene zusammenzuwirken. Diese Schiene hat vorne eine Unterbrechung derart, daß dann, wenn die Formschale 2 ihre vorgeschobene Position einnimmt (siehe Fig. 5), das am weitesten vorne angeordnete Nasenpaar 10 aus dieser Schiene austreten und sich mehr nach innen verlagern kann. Das andere, hinter dem vorgenannten angeordnete Nasenpaar 11 bleibt dauernd mit der Doppelschiene im Eingriff.
  • Der hintere Bereich der Formschale 2 trägt auch einen abnehmbaren Anschlag 12, welcher zum inneren hin vorspringt und der dann, wenn die Formschale ihre vorgeschobene Position einnimmt, in eine komplementäre Ausnehmung 13 eingreift, die im vorderen Bereich der Schiene ausgebildet ist, wie Fig. 5 zeigt.
  • Um die Formschale 2 in ihre zurückgeschobene Position zu verbringen, muß man zunächst diese Formschale 2 leicht verschwenken, wie mit der strichpunktiert dargestellten Position der Fig. 6 dargestellt ist, so daß der Anschlag 12 außer Eingriff mit seiner Ausnehmung 13 kommt und so das Zurückschieben der Formschale ermöglicht wird. Sodann wird die Formschale 2, während das Nasenpaar 10 in die Doppelschiene eingreift, nach hinten versetzt, wobei sie perfekt entlang dieser Doppelschiene bis in ihre hintere Position verschoben wird, die in Fig. 6 mit durchgezogenen Linien dargestellt ist.
  • Der abnehmbare Anschlag 12 ist durch eine Art Schraube realisierbar, die man durch eine kleine Drehung, beispielsweise eine Viertelumdrehung vollständig aus der Formschale 2 zurückziehen kann, so daß diese letztere freigegeben wird. Im übrigen kann dieser Anschlag 12 an der Formschale 2 die Befestigung einer seitlichen Abdeckung 14 sicherstellen, die als relativ flexibles Band ausgebildet ist und die Formschale nach hinten verlängert. Die seitliche Abdeckung 14 dient zum Abdecken der Doppelschiene, insbesondere wenn die Formschale 2 ihre vorgeschobene Position einnimmt. Der hintere Teil der seitlichen Abdeckung 14 wird durch einen Schlitz 15 hindurchgesteckt, welcher in der Schale 1 ausgebildet ist. Wenn die Formschale 2 zu ihrer zurückgeschobenen Position hin versetzt wird, gleitet die seitliche Abdeckung 14 in dem Schlitz 15 und verschwindet auf diese Weise unter der Schale 1, wie Fig. 6 zeigt.
  • Selbstverständlich besitzt die linke Formschale 3 eine zur rechten Formschale 2 symmetrische Struktur und ist entlang einer an der linken Seite des Helmes vorgesehenen Doppelschiene verstellbar, die die symmetrische Entsprechung der für die rechte Formschale 2 vorgesehenen Doppelschiene bezüglich der Längsmittelebene P des Helmes ist.
  • Wenn die beiden Formschalen 2 und 3 ihre vorgeschobene Position einnehmen, bewirken manuell betätigte Verriegelungsmittel, die im ganzen mit 16 bezeichnet und genauer in den Fig. 7 bis 10 dargestellt sind, eine mechanische Verbindung zwischen den jeweiligen vorderen Enden dieser beiden Formschalen 2 und 3, die entlang der Linie 4 aneinanderliegen. Die Verriegelungsmittel 16 sind an jeder Formschale in gleicher Weise ausgebildet, und sie können mit Bezug beispielsweise auf die Fig. 7 und 8 beschrieben werden, die den vorderen Teil der linken Formschale 3, von innen her gesehen, zeigen.
  • Die Verriegelungsmittel 16 umfassen einen Führungsblock 17, welcher am vorderen Ende der betrachteten Formschale 3 befestigt ist. Der Block 17 hat eine Durchbrechung, die zur Verschiebeführung, gemaß einer im wesentlichen horizontalen Richtung, eines Verriegelungsbolzens 18 dient, welcher an seinem freien Ende mit einer seitlichen Verriegelungsnase 19 ausgestattet ist. Der gleiche Führungsblock 17 hat außerdem eine Ausnehmung 20 mit einer Eingangsöffnung in der Form eines Schlüsselloches, die dazu dient, den mit der anderen Formschale 2 verbundenen Verriegelungsbolzen 18 aufzunehmen, insbesondere die Verriegelungsnase 19 dieses Bolzens 18 (siehe auch Fig. 9).
  • Der Teil des Verriegelungsbolzens 18, welcher der Nase 19 fern ist, ist mit einem Schließknopf verbunden, welcher aus drei jeweils mit 21, 22 bzw. 23 bezeichneten Teilen gebildet ist. Das erste Teil 21 ist in horizontaler Richtung parallel zum Verriegelungsbolzen 18 mittels zweier im wesentlichen horizontaler, paralleler Führungsstifte 24 verschiebbar angeordnet. Der Verriegelungsbolzen 18 ist axial mit diesem ersten Teil 21 verbunden und eine um diesen Bolzen 18 herum angeordnete Druckfeder 25 trachtet danach, die von diesem Bolzen 18 und dem Schließknopf gebildete Anordnung relativ zum Führungsblock 17 zurückzuschieben. Die Fig. 7 zeigt diese Anordnung in einer vollständig zurückgeschobenen Position, so daß der Verriegelungsbolzen 18 demnach zurückgezogen ist.
  • Das zweite Teil 22 des Schließknopfes ist mit dem ersten Teil 21 einstückig ausgebildet, welches es nach hinten verlängert, wobei die beiden Teile 21 und 22 durch eine Schnappverbindung zusammenmontiert werden können. Das dritte Teil 23 ist zwischen den beiden Teilen 21 und 22 in einer im wesentlichen vertikalen, durch einen Pfeil F in Fig. 10 bezeichneten Richtung verschiebbar geführt. Dieses dritte Teil 23 hat eine Ausnehmung 26, die mit einem seitlichen Finger 27 des Verriegelungsbolzens 18 zusammenwirkt, wie ebenfalls die Fig. 10 zeigt, derart, daß die Verschiebung dieses Teils 23 von einer Drehung des Verrieglungsbolzens 18 begleitet wird.
  • Auf diese Weise kann der aus den drei Teilen 21, 22 und 23 gebildete Schließknopf eine Verschiebung des Verriegelungsbolzens 18 und eine begrenzte Drehung dieses Bolzens 18 steuern, und zwar für jede Formschale 2 oder 3. Auf diese Weise ist es möglich, wenn die beiden Formschalen 2 und 3 sich aneinanderlegen, manuell durch das Teil 23 das Einführen des jeweiligen Verriegelungsbolzens 18 in die zugeordnete Ausnehmung 20 der anderen Formschale und das Verhaken der Verriegelungsnase 19 in dieser Ausnehmung zu bewirken, um die in der Fig. 9 dargestellte Kupplungsstellung zu erreichen.
  • Während des Schließens des Kinnbügels und vor dessen Verriegelung gewährleisten konische Teile 28 und korrespondierende Ausnehmungen 29, die an den jeweiligen vorderen Enden der Formschalen 2 und 3 ausgebildet sind, eine präzise Positionierung einer Formschale gegenüber der anderen.
  • Um die beiden Formschalen 2 und 3 voneinander abzukuppeln und ihre Rückzugbewegung zu ermöglichen, betätigt der Benutzer gleichzeitig die Teile 23 der Verriegelungsmittel 16 in der Weise, daß die jeweilige Nase 19 außer Eingriff mit der korrespondierenden Ausnehmung 20 gebracht wird. Es sei bemerkt, daß diese Operation Betatigungen der beiden Teile 23 in entgegengesetzter Richtung erfordert, was praktisch jedes Risiko eines ungewollten Öffnens des Kinnbügels ausschließt, auch im Fall eines Stoßes oder des Gleitens gegen ein Hindernis.
  • Damit die Verriegelung mit einer gewissen Anpressung der Enden der Formschalen 2 und 3 gegeneinander erfolgt, können die Ausnehmungen 20 auch jeweils eine schraubenförmige Rampe (nicht dargestellt) haben, mit welcher die zugeordnete Nase 19 zusammenwirkt.
  • Im folgenden wird wieder Bezug auf die Fig. 1 bis 4 genommen. Jede Formschale 2 oder 3 hat an ihrem oberen Rand ein vorspringendes Teil 30 mit dreieckiger Form, welches sich bei der Schließstellung des Kinnbügels in der exakten Verlängerung des Randes der Schale 1 befindet derart, daß eine gute Abdichtung an der Verbindung der Schale 1 mit den Formschalen 2 und 3 gewährleistet ist.
  • Gemäß einer weiteren, in den Fig. 5 und 6 dargestellten Anordnung sind elastische Rückstellmittel vorgesehen, um die beiden Formschalen 2 und 3 bei der Öffnung des Kinnbügels automatisch aus ihrer vorgeschobenen Position zu ihrer hinteren Position hin zu verstellen. Die Rückstellmittel bestehen beispielsweise für jede Formschale 2 oder 3 aus einem elastischen Band 37, welches zwischen einem Punkt dieser Formschale, beispielsweise auf Höhe des Anschlages 12, und einem festen Punkt 38 gespannt ist, der sich an der Schale 1 des Helmes befindet, wobei das elastische Band 37 durch den Schlitz 15 hindurchtreten kann, um unter der Schale 1 zu verlaufen. Diese Rückstellmittel sind auch in jeder anderen äquivalenten Form realisierbar, beispielsweise durch eine Spiralfeder mit länglichem oder plattem Querschnitt, und dadurch geringem Raumbedarf, vom Typ einer "Lademagazinfeder".
  • Um die Abdichtung gegenüber dem Schirm 5 zu vervollständigen, können (nicht dargestellte) Dichtungen auch entlang den oberen Rändern der beiden Formschalen 1 und 2 befestigt sein. Es sei bemerkt, daß in dem Fall, daß ein demontierbarer schwenkbarer Schirm 5 vorgesehen ist, das Einfahren der beiden Formschalen 2 und 3 die Demontage und Wiedermontage des Schirmes 5 erheblich erleichtert.
  • Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Variante, bei der die beiden symmetrischen Formschalen 2 und 3 beide an seitlichen Bereichen der Schale 1 des Helmes mittels gelenkig gelagerter Schwenkarme 31 und 32 befestigt sind, wie in der Zeichnung für die rechte Formschale 2 dargestellt ist. Der erste Schwenkarm 31, der weiter vorne sitzt, ist über eine Achse 33 an der Schale 1 gelenkig gelagert und über eine andere Achse 34 an der Formschale 2 gelenkig angeordnet. Der zweite Schwenkarm 32, welcher weiter hinten sitzt, ist über eine Achse 35 an der Schale 1 gelenkig gelagert und über eine hintere Achse 36 an der Formschale 2 gelenkig angeordnet.
  • Man erhält auf diese Weise eine Struktur eines verformbaren Viereckes, die eine Verstellung der Formschale 2 zwischen einer vorgeschobenen Position (Fig. 11) und einer zurückgeschobenen Position (Fig. 12) erlaubt, wobei sie Zwischenpositionen durchläuft, wie strichpunktiert in der Fig. 11 dargestellt ist. In der vorgeschobenen Position treffen sich die beiden Formschalen 2 und 3 in einer Linie 4, die in der Längsmittelebene P des Helmes liegt; diese beiden Formschalen können sodann miteinander starr über Verriegelungsmittel verbunden werden, die hier nicht dargestellt sind, jedoch wie zuvor beschrieben ausgeführt werden können. In der zurückgeschobenen Position sind die beiden Formschalen 2 und 3 gegen die Schale 1 des Helmes angelegt und geben so das Gesicht des Benutzers vollkommen frei.
  • Infolge dieser letzten Besonderheit ist der Integralhelm gemäß der vorliegenden Erfindung spezieller als Motorradfahrerhelm verwendbar, welcher für das Personal der Polizei und der Gendarmerie bestimmt ist.
  • Wie sich von selbst versteht, beschränkt sich die Erfindung nicht alleine auf die Ausführungsformen dieses Integralhelmes, die oben beispielhaft beschrieben wurden; sie umfaßt vielmehr alle Ausführungs- und Anwendungsvarianten, die das gleiche Prinzip verwenden. So wird insbesondere der Erfindungsbereich nicht durch Verwendung von zu den beschriebenen äquivalenten Mitteln verlassen, was die Verbindung zwischen der jeweiligen Formschale und der Schale des Helmes betrifft oder die Verwirklichung der Verriegelung einer Formschale mit der anderen in der vorgeschobenen Position. Es sind auch ergänzende Anordnungen ins Auge gefaßt, wie beispielsweise ein vertikaler Finger, welcher durch die Betätigung der Verriegelungselemente betätigt wird und auf den unteren Rand des schwenkbaren Schirmes wirkt, um diesen letzteren im Augenblick des Öffnens des Kinnbügels leicht anzuheben. Eine andere Moglichkeit, die ebenfalls im Erfindungsbereich liegt, besteht darin, einen Motorantrieb für die Bewegung der beiden Formschalen zwischen ihrer vorgeschobenen Position und ihrer zurückgeschobenen Position vorzusehen; die Motormittel, die in diesem Fall das Öffnen und das Schließen des Kinnbügels des Helmes bewirken, können über eine drahtlose Verbindung ferngesteuert sein, wie beispielsweise eine Funkverbindung, und zwar beispielsweise über einen kleinen Senderkasten, welcher auf dem Lenker des Motorrades angeordnet ist.

Claims (19)

1. integralhelm, insbesondere für Motorradfahrer, dessen "Kinnbügel" zwei zueinander symmetrische, verstellbare Formschalen (2, 3) umfaßt, die jeweils an einem rechten bzw. linken Seitenbereich der Schale (1) des Helmes befestigt und zwischen einer ersten Position, bei der die jeweiligen vorderen Enden der beiden Formschalen (2, 3) im wesentlichen in der Längsmittelebene (P) des Helmes zusammenstoßen (bei 4), und einer zweiten Position verstellbar sind, bei der ein erheblicher Freiraum zwischen den jeweiligen vorderen Enden dieser Formschalen (2, 3) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden beweglichen Formschalen (2, 3) zwischen einer vorgeschobenen Position, bei der alleine diese den Kinnbügel des Helmes bilden, und einer zurückgeschobenen Position, bei der diese beiden Formschalen zurückgezogen sind und sich in den Seitenbereichen der Schale (1) des Helmes befinden, verstellbar sind derart, daß sie das Gesicht des Benutzers vollständig freigeben.
2. Integralhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formschalen (2, 3) zwischen ihrer vorgeschobenen Position und ihrer zurückgeschobenen Position entlang jeweils zugeordneter Schienen (8, 9), die an den Seiten der Schale (1) des Helmes ausgebildet sind, beweglich angeordnet sind.
3. Integralhelm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seitenschiene (8, 9) der Schale (1) als Doppelschiene ausgebildet ist, die mit zwei Paaren von Führungsnasen (10, 11) zusammenwirkt, welche im Bereich des hinteren Endes der jeweiligen Formschale vorgesehen sind.
4. Integralhelm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede seitliche Doppelschiene durch eine längliche Vertiefung (8) der Schale (1) und durch ein korrespondierendes Ansatzstück (9) gebildet ist.
5. Integralhelm nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiene (8, 9) vorne eine Unterbrechung aufweist derart, daß dann, wenn die zugeordnete Formschale (2, 3) ihre vorgeschobene Position einnimmt, das am weitesten vorne angeordnete Nasenpaar (10) aus dieser Schiene austreten und sich mehr nach innen verlagern kann, während das andere, hinter dem vorgenannten angeordnete Nasenpaar (11) dauernd mit der Doppelschiene (8, 9) im Eingriff bleibt.
6. Integralhelm nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formschale (2, 3) in ihrem hinteren Bereich einen nach innen vorspringenden Anschlag (12) hat, welcher dann, wenn die Formschale ihre vorgeschobene Position einnimmt, mit einer komplementären Ausnehmung (13) zusammenwirkt, die im vorderen Bereich der zugeordneten Schiene (8, 9) ausgebildet ist.
7. Integralhelm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (12) jeder Formschale (2, 3) ein von außen abnehmbarer Anschlag ist, dessen Herausziehen ein Trennen der Formschale und der Schale (1) des Helmes voneinander ermöglicht.
8. Integralhelm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare Anschlag als eine Art Schraube (12) ausgebildet ist, welche eine leichte Drehung von der zugeordneten Formschale (2, 3) zu lösen erlaubt.
9. Integralhelm nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formschale (2, 3) nach hinten durch eine seitliche, relativ flexible Abdeckung (14) verlängert ist, welche die zugeordnete Schiene (8, 9) insbesondere dann abdeckt, wenn die Formschale (2, 3) ihre vorgeschobene Position einnimmt.
10. Integralhelm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Abdeckung (14) als Band ausgebildet ist und durch einen in der Schale (1) des Helmes ausgebildeten Schlitz (15) hindurchtritt.
11. Integralhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formschalen (2, 3) jeweils mit den zugeordneten Seitenbereichen der Schale (1) des Helmes mittels zweier gelenkig angeordneter Schwenkarme (31, 32) verbunden sind, welche ein verformbares Viereck bilden.
12. Integralhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß er Verriegelungsmittel (16) umfaßt, welche dazu dienen, eine Verbindung zwischen den jeweiligen vorderen Enden der beiden beweglichen Formschalen (2, 3) herzustellen, wenn diese letzteren ihre vorgeschobene Position einnehmen.
13. Integralhelm nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel (16) im Bereich des vorderen Endes jeder Formschale (2, 3) Führungsmittel (17) für einen Verriegelungsbolzen (18) umfassen, welcher verschiebbar und verdrehbar und an seinem freien Ende mit einer seitlichen Verriegelungsnase (19) ausgestattet ist, die dazu dient, in eine korrespondierende, am vorderen Ende der anderen Formschale ausgebildete Ausnehmung (20) eingeführt und dort gehalten zu werden.
14. Integralhelm nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der der Nase (19) ferne Teil jedes Verriegelungsbolzens (18) mit einem Schließknopf (21, 22, 23) verbunden ist, welcher zur manuellen Verschiebe- und Schwenkbetätigung dieses Verriegelungsbolzens (18) ausgelegt ist.
15. Integralhelm nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schließknopf ein Teil (21, 22) aufweist, welches parallel zum Verriegelungsbolzen (18) verschiebbar und axial mit diesem letzteren verbunden ist, sowie ein anderes Teil (23), welches senkrecht zum vorgenannten verschiebbar ist, wobei die Verstellung dieses anderen Teils (23) von einer Verdrehung des Verriegelungsbolzens (18) begleitet ist, während eine Feder (25) den Verriegelungsbolzen (18) zurückzuziehen trachtet.
16. Integralhelm nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Enden der beiden beweglichen Formschalen (2, 3) außerdem miteinander korrespondierende Bereiche in Form von Vorsprüngen (28) bzw. Ausnehmungen (29) haben, insbesondere mit konischer Form, welche eine präzise Positionierung einer Formschale relativ zur anderen beim Schließen des Kinnbügels sicherstellen.
17. integralhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede bewegliche Formschale (2, 3) an ihrem oberen Rand ein vorspringendes Teil (30) mit dreieckiger Form aufweist, welches sich bei der Schließ-Stellung des Kinnbügels in der exakten Verlängerung des Randes der Schale (1) des Helmes befindet.
18. Integralhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Rückstellmittel (37, 38) vorgesehen sind, um die beiden Formschalen (2, 3) bei der Öffnung des Kinnbügels automatisch aus ihrer vorgeschobenen Position zu ihrer zurückgeschobenen Position hin zu verstellen.
19. Integralhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine motorgetriebene Verstellung der beiden Formschalen (2, 3) zwischen ihrer vorgeschobenen Position und ihrer zurückgeschobenen Position vorgesehen ist, wobei die das Öffnen und Schließen des Kinnbügels bewirkenden Motormittel ferngesteuert sein können.
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