CH646748A5 - Roofing slab with side interlocking part - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/30—Special roof-covering elements, e.g. ridge tiles, gutter tiles, gable tiles, ventilation tiles
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/30—Special roof-covering elements, e.g. ridge tiles, gutter tiles, gable tiles, ventilation tiles
- E04D2001/304—Special roof-covering elements, e.g. ridge tiles, gutter tiles, gable tiles, ventilation tiles at roof intersections, e.g. valley tiles, ridge tiles
- E04D2001/305—Ridge or hip tiles
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dacheindeckungsplatte mit Seitenverfalzung zur überlappenden Verbindung mit den Rändern benachbarter Dacheindeckungsplatten und vom Kopfende nach unten abgewinkelter Querleiste zur Abdek-kung des firstseitigen Randes eines Pult- oder Sheddaches.
Es ist bekannt, derartige aus Beton oder keramischen Werkstoffen bestehende Dacheindeckungsplatten bei einem Pultdachabschluss mit ihrer Mauerwerksunterlage zu ver-mörteln. Abgesehen davon, dass solche Arbeiten sehr lohnintensiv sind, ist es auch von Nachteil, dass bei Frostwetter ein Vermörteln nicht möglich ist, da der Mörtel gefrieren würde. Aber auch eine zu starke Wärmeeinwirkung wirkt sich nachteilig auf den frischen Mörtel aus, da dieser bei hohen Temperaturen durch zu schnellen Wasserentzug nicht richtig abbindet, was zu Rissebildung und Schäden führt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, die eine sturmsichere und witterungsunabhängige Befestigung derartiger Dacheindeckungsplatten an ihrer Unterlage ermöglicht.
Bei einer Dacheindeckungsplatte der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Querleiste in ihrem ersten Seitenbereich, der dazu ausgebildet ist, vom Seitenbereich einer benachbarten Dacheindeckungsplatte überlappt zu werden, mit einer Durchstecköffnung für den Schaftteil einer Befestigungsvorrichtung zur Verbindung der Dacheindeckungsplatte mit ihrer Unterlage versehen ist und in ihrem andern Seitenbereich, der zum Überlappen der benachbarten Dacheindek-kungsplatte ausgebildet ist, innenseitig eine Aussparung zur Aufnahme des Kopfteils einer Befestigungsvorrichtung, die in einem von diesem andern Seitenbereich überlappten Seitenbereich einer gleichen Dacheindeckungsplatte eingesetzt ist, aufweist.
Aufgrund dieser Ausbildung ist es möglich, derartige Dacheindeckungsplatten beidseitig und durch abgedeckte Befestigungsmittel mit ihrer Unterlage zu verbinden, wodurch auch eine regensichere und optisch einwandfreie Befestigung erzielt wird.
Um ein Verlegen der erfindungsgemässen Dacheindek-kungsplatte auch durch seitliches Ansetzen zu ermöglichen, empfiehlt es sich, die Aussparung als eine am äusseren Rand des Seitenbereichs der Querleiste auslaufende Nut auszubilden.
Wenn man weiter vorsieht, dass die Befestigungsvorrichtung aus einer Hülse mit einem dem Durchmesser der Durchstecköffnung angepassten Schaftteil besteht, an den sich ein Kopfteil mit vergrössertem Innen- und Aussendurchmesser anschliesst sowie einer in die Hülse einsetzbaren Kopfschraube, so wird bei aus Beton oder keramischen Werkstoffen bestehenden Dacheindeckungsplatten verhindert, dass beim Anziehen der Kopfschraube die Durchstecköffnung ausbricht.
Ein Ausführungsbeispeil der Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Dacheindeckungsplatte gemäss der Erfindung in perspektivischer Darstellung von unten gesehen, . Fig. 2 die Anordnung von Dacheindeckungsplatten gemäss Fig. 1 bei einem Pultdachabschluss an einer Holzschalung in verkleinerter perspektivischer Darstellung und
Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 2 in einem Schnitt längs der Linie I-I in vergrösserter Darstellung.
Die in Fig. 1 insgesamt mit 1 bezeichnete und als Pultdachstein ausgebildete Dacheindeckungsplatte besteht aus einem flachen Abdeckkörper 2, der zur überlappenden Verbindung mit den Rändern benachbart anzuordnender Dacheindek-kungsplatten einen jeweils überdeckten Seitenbereich 3 mit einem Wasserfalz 4 sowie einen überdeckenden Seitenbereich 5 mit einem Deckfalz 6 aufweist. Am Kopfende des Abdeckkörpers 2 ist eine von diesem sich etwa rechtwinklig nach unten erstreckende Querleiste 7 angeformt, die in ihrem überdeckten Seitenbereich 8 eine Durchstecköffnung 9 und in ihrem überdeckenden Seitenbereich 10 innenseitig eine an dessen äusserem Rand auslaufende nutenförmige Aussparung 11 aufweist.
Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die erfindungdsgemässen Dacheindeckungsplatten 1 mit ihrer kopfseitigen Querleiste 7 an einer den oberen Abschluss einer Holzschalung 12 bildenden und auf Sparren 13 befestigten Dachlatte 14 angehängt und liegen mit ihren fussseitigen Enden auf normalen Dacheindeckungsplatten 15 auf, die ihrerseits an einer Dachplatte 16 angehängt sind. Zur Befestigung der Dacheindek-kungsplatte 1 an der Dachlatte 14 sind in den Querleisten 7 in deren jeweils überdecktem Seitenbereich 8 Durchstecköffnungen 9 vorgesehen, die der Aufnahme von Befestigungsvorrichtungen dienen. Jede Befestigungsvorrichtung besteht dabei aus einer Hülse 17 mit einem Schaftteil 18, der bis zum Kopf 19 in die Duchstecköffnung einsetzbar ist, sowie einer in die Hülse einführbaren und als Holzschraube ausgebildeten Kopfschraube 20.
Wie am besten der Fig. 3 entnommen werden kann, ist die Kopfschraube 20 so bemessen, dass sie mit ihrem Schaft 21 in die Dachlatte 14 einschraubbar ist, und ihr Kopf 22 von dem Kopfteil 19 der Hülse 17 aufgenommen wird. Wie dargestellt, ist die mit der Durchstecköffnung 9 in dem überdeckten Seitenbereich 8 fluchtend angeordnete Aussparung 11 des überdeckenden Seitenbereichs 10 so bemessen, dass der Kopfteil 19 der Hülse senkrecht zur Ebene der Seitenbereiche 3 und 5 der Dacheindeckungsplatten mit geringem Spiel umfasst ist,
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so dass die jeweils überdeckende Seite der Dacheindeckungsplatten gegen Abheben gesichert ist.
Zweckmässigerweise findet für die Hülse 17 ein nicht zu harter Kunststoff Verwendung, und der Schaftaussen- und innendurchmesser der Hülse wird so gewählt, dass sie von Hand in die Durchstecköffnung 9 eindrückbar ist und darin
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klemmend gehalten wird und auch die in die Hülse einsetzbare Kopfschraube 20 entsprechend gegen Herausfallen gesichert ist, so dass die erfindungsgemässen Dacheindeckungsplatten 1 auch mit darin bereits werksseitig eingesetzter Befe-5 stigungsvorrichtung zur Auslieferung gebracht werden können.
B
2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Dacheindeckungsplatte mit Seitenverfalzung (4,6) zur überlappenden Verbindung mit den Rändern (3,5) benachbarter Dacheindeckungsplatten und vom Kopfende nach unten abgewinkelter Querleiste (7) zur Abdeckung des first-seitigen Randes eines Pult- oder Sheddaches, dadurch gekennzeichnet, dass die Querleiste (7) in ihrem ersten Seitenbereich (8), der dazu ausgebildet ist, vom Seitenbereich einer benachbarten Dacheindeckungsplatte überlappt zu werden, mit einer Durchstecköffnung (9) für den Schaftteil (1'8,21) einer Befestigungsvorrichtung (17,20) zur Verbindung der Dacheindeckungsplatte (1) mit ihrer Unterlage (14) versehen ist und in ihrem andern Seitenbereich (10), der zum Überlappen der benachbarten Dacheindeckungsplatte ausgebildet ist, innenseitig eine Aussparung (11) zur Aufnahme des Kopfteils (19,22) einer Befestigungsvorrichtung (17,20), die in einem von diesem anderen Seitenbereich überlappten Seitenbereich einer gleichen Dacheindeckungsplatte eingesetzt ist, aufweist.
2. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (11) als eine am äusseren Rand des andern Seitenbereichs (10) der Querleiste (7) auslaufende Nut (11) ausgebildet ist.
3. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (17,20) aus einer Hülse (17) mit einem Durchmesser der Durchstecköffnung (9) angepassten Schaftteil (18) besteht, an den sich ein Kopfteil (19) mit vergrössertem Innen- und Aussendurch-messer anschliesst, sowie einer in die Hülse einsetzbaren Kopfschraube (20).
Applications Claiming Priority (1)
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1980
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Legal Events
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| PFA | Name/firm changed |
Owner name: BRAAS GMBH |
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| PUE | Assignment |
Owner name: BRAAS GMBH TRANSFER- BRAAS DACHSYSTEME GMBH |
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| PL | Patent ceased |