CH647277A5 - Rahmenlatte fuer einen litzenrahmen eines webstuhls. - Google Patents

Rahmenlatte fuer einen litzenrahmen eines webstuhls. Download PDF

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CH647277A5
CH647277A5 CH3850/80A CH385080A CH647277A5 CH 647277 A5 CH647277 A5 CH 647277A5 CH 3850/80 A CH3850/80 A CH 3850/80A CH 385080 A CH385080 A CH 385080A CH 647277 A5 CH647277 A5 CH 647277A5
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CH
Switzerland
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frame
channel
recesses
side walls
reinforcing plates
Prior art date
Application number
CH3850/80A
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English (en)
Inventor
Frank Harry Kaufmann
Charles Frederick Kramer
Original Assignee
Steel Heddle Mfg Co
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    • D03—WEAVING
    • D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00—Healds; Heald frames
    • D03C9/06—Heald frames
    • D03C9/0683—Arrangements or means for the linking to the drive system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rahmenlatte für einen Litzenrahmen eines Webstuhls gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Bislang wurde für die Herstellung eines Litzenrahmens unterschiedliche Materialien benutzt. In der Absicht, den Litzenrahmen (Schaftrahmen) leichtgewichtiger zu machen und die zu seinem Antrieb in eine vertikale Bewegung bei der Fachbildung notwendige Antriebsenergie zu verringern, sind leichtgewichtige, extrudierte Aluminium-Rahmenlatten oder -schienen vorgeschlagen worden. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieses leichtgewichtige Aluminiummaterial anfällig ist für übermässigen Verschleiss und für eine Schwächung in bestimmten kritischen Bereichen. Insbesondere existiert ein derartiger kritischer Bereich dort, wo die Rahmenlatten normalerweise genutet sind, um einen Hohlraum zu schaffen, in den ein hakenförmiger Antriebsverbinder einsetzbar ist. Dieser kommt in Eingriff mit einer im Hohlraum angeordneten Sperrlasche, wodurch die Rahmenlatte gehalten wird und zur Fachbildung hin- und herbewegt werden kann. Innerhalb dieses Hohlraums tritt jedoch aufgrund der Weichheit des Aluminiums ein hoher Verschleiss auf. Dieser führt zu einem grösseren freien Spiel, das wiederum eine erhöhte Abnutzung und gegebenenfalls eine Schwächung des Materials bewirkt.
Bei verschiedenen Typen von Litzenrahmen sind Versuche durchgeführt worden, um den Litzenrahmen in den kritischen Bereichen seiner Rahmenlatte, wie im Bereich der Antriebsverbindung, zu verstärken und auszusteifen. Aus der US-PS 3 889 721 ist eine Rahmenlatte oder ein Rahmenbaum bekannt, der aus mehreren Einzelteilen so zusammengesetzt ist, dass die sich gegenüberstehenden Enden benachbarter Teile ein hohles Verkleidungsteil aufweisen und dass ein Einsatzstück, das den Antriebsverbinder trägt, in jede der hohlen Verkleidungsteile einsetzbar ist und diese fest miteinander verbindet. Der Aufbau der Latten aus mehreren Teilen bringt jedoch zusätzliche Probleme durch Biegung und unvorhergesehene Schwächung des Materials.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Rahmenlatten eines Litzenrahmens zu vermeiden und eine verstärkte Rahmenlatte aus leichtgewichtigem, extrudierten Material, insbesondere Metall zu schaffen, die im Bereich der Antriebsverbindung versteift und so ausgebildet ist, dass ein Abnutzen verringert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Verstärkung der aus extrudiertem Metall gefertigten Rahmenlatte wird also erreicht, indem Ausnehmungen in den Seitenwänden der Rohrkonstruktion vorgesehen werden, zu denen ein Bereich gehört, der frei von Material ist und sich dort befindet, wo die Latte genutet ist, um einen Antriebsverbinder einsetzen zu können.
Zur Versteifung werden ein Paar längliche Verstärkungsplatten an den Seiten wänden der Rahmenlatte befestigt, die die Ausnehmungen überdecken und eine feste Verbindung zwischen sich und der Sperrlasche ermöglichen, die im hohlen Kanal angeordnet ist. Hierdurch wird eine verstärkte und sicherere Verbindung erreicht.
Die an der Aussenseite der Seitenwände angeordneten Verstärkungsplatten reichen in den Innenraum der Rahmenlatte und ermöglichen dort eine Verbindung, die sehr sicher ist und bei der der Verschleiss gering ist.
Weiterhin können die Ausnehmungen einen zweiten Bereich umfassen, indem eine Ausnehmung in die Seitenwände eingearbeitet ist. In diese Ausnehmungen können Eingriffsbereiche eingreifen, die in den Verstärkungsplatten gebildet sind. Diese Eingriffsbereiche reichen in den hohlen Innenkanal der Latte und bilden eine verstärkte Verschleissfläche für den Kontakt mit dem in den Kanal eingesetzten Antriebsverbinder.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden näher erläutert und unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Litzen- oder Schaftrahmens mit erfindungsgemäss verstärkten Rahmenlatten,
Fig. 2 eine Seitenansicht in vergrösserter Darstellung des Verstärkungsbereiches der Rahmenlatte, einzelne Teile sind teilweise weggeschnitten, um die Art und Weise der Verstärkung nach der Erfindung zu verdeutlichen,
Fig. 3 ein Schnittbild entlang der Schnittlinie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 ein Schnittbild entlang der Schnittlinie 4-4 in Fig. 1. Fig. 5 ein Schnittbild entlang der Schnittlinie 5-5 in Fig. 1, Fig. 6 eine Draufsicht entlang der Linie 6-6 in Fig. 1, Fig. 7 eine Draufsicht entlang der Linie 7-7 in Fig. 1 und Fig. 8 ein Schnittbild entlang der Schnittlinie 8-8 in Fig. 2.
Die Erfindung bezieht sich auf eine verstärkte Rahmenlatte eines Schaftrahmens eines Webstuhls. Da die weiteren Teile des Webstuhls in üblicher Bauweise ausgeführt sind und nicht die vorliegende Erfindung betreffen, ist nur derjenige Teil des Webstuhls, nämlich der Schaftrahmen, gezeigt, der für das Verständnis der Erfindung notwendig ist.
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Eine in den Figuren gezeigte, verstärkte Rahmenlatte A aus extrudiertem Aluminium ist aus rohrartigen Teilen aufgebaut und hat einen hohlen Innenkanal 16, der durch gegenüberliegende, im Abstand angeordnete Seitenwände 18,20 und mit diesen Seitenwänden einstückig verbundene Schmalseiten 22,24 begrenzt ist. Die eine Schmalseite 2 hat einen Kanalöffnung 22a, durch die ein Zugang zum Kanal 16 möglich ist. Hierdurch kann ein Antriebsverbinder, z.B. ein Schubstangenhaken 26, in den Kanal eingesetzt werden und dort mit einer Sperrlasche 28 zusammenwirken, die im Kanal 16 angeordnet ist und den Schaftrahmen 10 bei der Fachbildung trägt und hin- und herbewegt. Die verstärkte Rahmenlatte A hat in ihren Seitenwänden 18,20 gebildete Ausnehmungen B, zu denen auch ein Bereich 42,43 gehört, in dem das Aluminium entfernt ist. Längliche Verstärkungsplatten C sind an den Seitenwänden 18,20 der Rahmenlatte A dort angeordnet, wo sich die Öffnung 22a befindet. Sie übergreifen die Ausnehmungen B.
Zu den Ausnehmungen B gehört ein Bereich 42, in dem ein Durchbruch in den Seitenwänden 18,20 ausgebildet ist. Hierdurch wird ein Kontakt zwischen den Verstärkungsplatten C und der im Kanal 16 angeordneten Sperrlasche 28 und eine feste, sichere Verbindung hierzwischen ermöglicht. In den Verstärkungsplatten C sind Eingriffsbereiche D gebildet, die in einen zweiten Ausnehmungsbereich 43 der Ausnehmungen B eingreifen. Auch in diesem Bereich 43 sind Durchbrüche eingearbeitet, so dass die Eingriffsbereiche D der Verstärkungsplatten C in den Kanal 16 hineinreichen und in Kontakt mit dem in den Kanal 16 eingesetzten Antriebsverbinder 26 kommen. Hierdurch werden verstärkte Verschleissflächen für den Antriebsverbinder 26 geschaffen.
Im folgenden werden die Figuren 1 und 2 näher beschrieben, in denen ein Schaftrahmen 10 mit einer oberen Rahmenlatte 12 und einer unteren Rahmenlatte 14, bislang mit A bezeichnet, gezeigt ist. Obwohl die Erfindung zur Verstärkung verschiedener Typen von Rahmenlatten-Konstruktionen dienen kann, hat es sich gezeigt, dass sie insbesondere zur Verstärkung von Rahmenlatten vorteilhaft ist, welche aus extrudiertem Aluminium typischerweise in einer Rohrkonstruktion gefertigt sind, wie diese dargestellt ist. Diese Rohrkonstruktion umfasst einen hohlen Kanal 16, der durch gegenüberliegende Seitenwände 18,20 und durch mit diesen einstückig verbundene Schmalseiten 22,24 begrenzt ist. Eine Schmalseite 22 hat eine längliche Kanalöffnung 22a, durch die ein Antriebsverbinder 26, der typischerweise die Form eines Schubstangenhakens 26 mit C-förmigem Hakenbereich 26a hat, eingesetzt werden kann. Er trägt den Schaftrahmen 10 und bewegt ihn zur Fachbildung hin und her. Der Antriebsverbinder 26 ist in Eingriff mit einer Sperrlasche 28, die als entsprechend geformter Metallblock dargestellt ist. Sie hat eine verstärkte Konstruktion, ihre Verbindung mit dem Kanal 16 der Rahmenlatte 14 wird noch im einzelnen beschrieben.
Die gezeigte Rahmenlatte A hat weiterhin eine hinter-schnittene, z.B. schwalbenschwanzförmige Nut 30, die in der Schmalseite 24 vorgesehen ist. Sie nimmt die Stangenhaken
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auf, mit denen die Litzenstangen befestigt sind, an denen wiederum die Litzen in gewohnter Weise festliegen. Um das Einsetzen und das Positionieren des Schubstangenhakens 26 zu ermöglichen, ist es häufig notwendig, den Boden der Nut 30 zu entfernen, wie als Ausnehmung 32 dargestellt ist.
Im folgenden wird die erfindungsgemässe Ausbildung der Verstärkung näher beschrieben. Die Verstärkungsplatten C haben nach innen vorspringende Flansche 34 und 36, die zueinander gerichtet sind und teilweise denjenigen Bereich der Schmalseite 24 überdecken, der die Ausnehmung 32 für die Aufnahme des Schubstangenhakens 26 hat. Unter den Flanschen 34 und 36 ist ein Abschlussteil 38 angeordnet, das eine nach aussen gerichtete Bewegung des Hakens 26 begrenzt und mithilft, diesen Schubstangenhaken 26 im Kanal 16 zu halten. Dieses Abschlussteil 38 kann durch Schrauben 40 festgelegt werden.
Die Verstärkungsplatten C können aus einem geeigneten, abriebsfesten und verstärkenden Metall, wie z.B. aus rostfreiem Stahl, gefertigt werden. Der 1. Ausnehmungsbereich 42 der Ausnehmungen B ermöglicht einen direkten Kontakt zwischen den Vestärkungsplatten C und der Sperrlasche 28, so dass eine feste Verbindung zwischen diesen Teilen, wie z.B. durch die Punktschweissverbindung 44, möglich ist. Hierdurch wird eine steifere und verstärkte Verbindung und Konstruktion der Sperrlasche 28 erzielt, die momentanen, entgegengesetzten Vertikalkräften während der ruckartigen Auf- und Abbewegungen des Schaftrahmens 10 bei der Schaftbildung durch den Haken 26 unterworfen ist. Die Eingriffsbereiche D sind in den Verstärkungsplatten C als ovale Vorsprünge ausgebildet, die in ihrer Form dem 2. Ausnehmungsbereich 43 der Ausnehmungen B entsprechen und in konventioneller Art, wie z.B. durch Prägen, hergestellt sind. Die Eingriffsbereiche D haben gegenüber dem Haken 26, der in den Kanal 16 eingesetzt ist, eine Verschleissfläche aus gehärtetem Stahl, so dass dieser Haken 26 gegen Stahl arbeitet und nicht an weichem Aluminium anliegt. Hierdurch wird eine Abnutzung und ein freies Spiel innerhalb des Kanals im Bereich der Antriebsverbindung in beträchtlichem Umfang verringert. Dies ist wichtig, da die Rahmenlatte ohnehin durch die Ausbildung der Kanalöffnung 22a geschwächt ist, so dass das Material dort ermüden kann.
Die Verstärkungsplatten C können in beliebiger, geeigneter Weise mit den Aluminium-Seitenwänden der Rahmenlatte 10 verbunden werden, beispielsweise kann ein Kleber benutzt werden, der eine hohe Klebkraft aufweist. Die länglichen Verstärkungsplatten C bewirken eine zusätzliche Versteifung, da sie den Biegekräften in diesem kritischen Bereich der Rahmenlatte 10 besser widerstehen können.
Die erfindungsgemässe Anordnung von Verstärkungsplatten und Rahmenlatte hat sich als sehr vorteilhaft zur Verstärkung des Antriebsbereichs einer Rahmenlatte 14 erwiesen. Die für eine Ermüdung anfälligen und kritischen Bereiche des extrudierten Aluminium-Rahmens werden gegen Biegungskräfte versteift, der Ausnehmungsbereich im Inneren ist gegen Abnutzung verstärkt.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Rahmenlatte für einen Litzenrahmen eines Webstuhls, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Leichtgewichts-Rohr-konstruktion mit einem hohlen, durch im Abstand voneinander angeordnete Seitenwände begrenzter Kanal (16) ausgebildet ist, innerhalb dessen eine Sperrlasche (28) vorgesehen ist, und mit einer in einer Schmalseite (22) angeordneten, länglichen Kanalöffnung (22a) versehen ist, in die ein Antriebsverbinder (26) einsetzbar ist, der mit der Sperrlasche (28) in Eingriff kommt und den Litzenrahmen (10) während der Fachbildung trägt sowie hin- und herbewegt, und dass
    - in den Seitenwänden (18,20) der Rohrkonstruktion (14) Ausnehmungen (B) gebildet sind,
    - die Rohrkonstruktion (14) durch längliche, an den Seitenwänden (18,20) im Bereich der Öffnung (22a) angeordnete Verstärkungsplatten (C) versteift ist, welche die Ausnehmungen (B) überdecken,
    - die Ausnehmungen (B) einen Bereich (42) aufweisen, der frei von Material ist und einen Kontakt zwischen den Verstärkungsplatten (C) und der Sperrlasche (28) und dadurch eine feste Verbindung zwischen diesen Teilen ermöglicht.
  2. 2. Rahmenlatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (B) einen zweiten Bereich (43) der Seitenwände (18,20) umfassen, der frei von Material ist, und dass in den Verstärkungsplatten (C) Eingriffsbereiche (D) ausgebildet sind, die in diesen zweiten Bereich (43) der Ausnehmungen (B) eingesetzt sind, in das Innere des Kanals (16) hineinragen und in Anlage mit dem in den Kanal (16) eingesetzten Antriebsverbinder (26) sind, so dass eine verstärkte Verschleissfläche zwischen diesen Teilen erreicht wird.
  3. 3. Rahmenlatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkonstruktion (14) in ihrer anderen Schmalseite (24) eine offene obere Nut (30) aufweist, dass die Verstärkungsplatten (C) nach innen vorstehende Flansche (34) haben, die die Nut (30) teilweise abdecken und ein Abschlussteil (38) aufnehmen, das den Antriebsverbinder (26) ortsfestim Kanal (16) festlegt.
CH3850/80A 1979-05-17 1980-05-16 Rahmenlatte fuer einen litzenrahmen eines webstuhls. CH647277A5 (de)

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