CH680456A5 - - Google Patents
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Description
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CH 680 456 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Litzenrahmen-Anordnung gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine verstärkte Leichtgewicht-Leiste für einen Litzenrahmen zur Venwendung in einer Litzenrahmenan-ordnung an einem Webstuhl. Die Litzenrahmen-Leiste gemäss Anmeldungsgegenstand wird innerhalb des Aufbaues einer Litzenrahmenanordnung an einem Webstuhl zum Lagern der Litzenlagerstange eingesetzt. Der Litzenrahmen enthält eine obere Rahmenleiste und eine untere Rahmenleiste, die durch ein Paar von Seitenteilen innerhalb des Rahmens in einem Abstand gehalten sind. Einzelne Litzen sind verschiebbar an den Litzenlagerstangen gehaltert, die innerhalb der Litzenrahmenanordnung durch die Leisten gelagert sind. Die Litzen enthalten Ösen oder Litzen, durch welche Kettfäden gezogen werden.
Im Webstuhl hebt der Litzenrahmen die Kettfäden an und senkt sie ab, um ein Webfach zu erzeugen, durch das der Schussfaden während des Webens eingetragen wird. Beim Anheben der Kettfäden während der Webfachbewegung unterzieht sich der Litzenrahmen Kräften in senkrechter Richtung, während sich die Kettfäden bewegen, um ein Webfach zu bilden. Dies erzeugt an der Rahmenleiste und ebenfalls an der Litzenlagerstange ein Biegemoment.
Wenn die Geschwindigkeit, mit der die Webstühle angetrieben werden, erhöht wird, so werden die Trägheitskräfte, die während der Webfachbildung auf die Litzenrahmen übertragen werden, stark erhöht. Weil die Trägheitskräfte von der Masse der Litzenrahmenanordnung abhängig sind, bestand ein grosses Bedürfnis, Leichtgewicht-Rahmenaufbau-ten für die Litzenrahmenanordnung vorzusehen, ohne die strukturelle Integrität zu opfern.
Während der Fachbildungsbewegung geht die Litzenrahmen-Anordnung senkrecht in raschen Schlägen hin und her, die zunehmen, wenn die Arbeitsgeschwindigkeiten der Webstühle zunehmen. Das Vorsehen eines Leichtgewicht-Bauteiles für die Litzenrahmenanordnung ist daher ein Problem, dem erhebliche Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.
Auf diesem Gebiet wurde durch den Inhalt des US-Patentes 4 633 916 der Anmelderin vom 6. Januar 1987, Erfinder John L. Rast, ein erheblicher Fortschritt erzielt. Dieses Patent beschreibt eine gegen Schärung widerstandsfähige Leichtgewicht-Rahmenleiste mit Einrichtungen für die Lagerung eines Litzenstabes oder einer Litzenlagerstange an einer Kante eines reduzierten Halsbereiches. Innerhalb der Leiste, gemäss diesem Patent, bilden zwei Rippen einen Befestigungsschlitz oder Kanal für die Litzenlagerstange. Die in diesem Patent beschriebene Litzenlagerstange ist vorzugsweise durch eine Karbonfaser-Zieh-Strangpressung entstanden; sie ist im Befestigungsschlitz mit Hilfe eines Epoxyharzklebers oder ähnlichem fixiert.
Da die Litzenlagerstange im Lagerkanal der Leiste gemäss dem US-Patent 4 633 916 fest gebunden ist, ist es sehr schwierig, die Litzenlagerstange zu ersetzen, wenn diese zerstört oder verschlissen ist.
Das zu lösende Problem der Erfindung besteht daher darin, eine Leichtgewicht-Leiste für eine Litzenrahmen-Anordnung gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, dass sie mechanisch stabil ist, und dass die Litzenlagerstange fest, aber lösbar an den Leisten gelagert ist und daher leicht ausgetauscht werden kann.
Es soll eine Rahmenleiste für eine Litzenrahmen-Anordnung geschaffen werden, bei der die Litzenlagerstange sicher in der Leiste gehalten wird und dennoch bei Bedarf eine Entfernung ermöglicht wird.
Die Rahmenleiste für die Litzenrahmen-Anord-nung soll einen einheitlich geformten Befestigungskanal entlang der Leiste des Litzenrahmens aufweisen, um eine entfernbare Lagerung der Litzenlagerstange im Schlitz zu ermöglichen.
Das Problem wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Ausgestaltungen der Erfindung sind in den zurückbezogenen Ansprüchen unter Schutz gestellt. Vorteilhafte Weiterausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 13.
Beim Erfindungsgegenstand wird vorzugsweise eine Rahmenleiste aus extrudierten Aluminiumteilen eingesetzt, die eine hohle längliche Leiste mit drei Hohlräumen bildet. Der obere und der untere Hohlraum innerhalb der Leiste können einen ziehstrang-gepressten Karbonfaserstab zum Verstärken der Kanten der Leiste enthalten. Der mittlere Zwischenraum ist zweckmässigerweise mit einem Leichtgewicht-Schaum oder ähnlichem gefüllt, um die Stabilität zusätzlich zu erhöhen, ohne jedoch das Gewicht der Leiste spürbar anzuheben. Die Leiste enthält vorzugsweise einen Rückteil und einen Vorderteil, die miteinander verbunden sind, um die Leiste und die Hohlräume zu bilden. Diese Hohlräume werden bei einer solchen Ausbildung mit den Verstärkungsstäben bzw. dem Verstärkungsstreifen aus Schaum vor dem Zusammenfügen der Leiste gefüllt.
Jede der Leisten sieht einen Lagerkanal für die Litzenlagerstangen vor, der einstückig mit dem rückwärtigen Abschnitt in Form einer Rückplatte ausgebildet ist, und der sich von der Rückplatte in einer im allgemeinen senkrechten Ebene erstreckt und einen Lagerkanal für die Litzenlagerstange enthält, der durch eine obere und eine untere in einem Abstand angeordnete Rippe gebildet wird, die sich vom Lagerungsteil der Litzenlagerstange im wesentlichen in horizontalen Ebenen erstrecken. Jede der Rippen hat dabei eine Rastkante an seiner angrenzenden bzw. der anderen Rippe zugewandten Oberfläche, um die Befestigungsrippe einer Litzenlagerstange zu ergreifen und zu halten. Die Abmessungen der Befestigungsrippe der Litzenlagerstange und des Lagerkanales für die Litzenlagerstange sind so gewählt, um einen Sitz zwischen den Innenwänden des Lagerkanales und den Aussenwänden der Befestigungsrippe der Litzenlagerstange zu gewährleisten. Dies ermöglicht ein leichtes Anfügen der Litzenlagerstange an die Leiste, an der sie während des Betriebes durch die Rastkante des Lager-
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kanales sicher gehalten wird. Die Rippen an den Wänden des Lagerkanales machen es schwierig, eine Litzenlagerstange zu entfernen, aber bei Bedarf möglich. Dies verhindert eine zufällige Entfernung aus dem Lagerkanal während des Einsatzes der Litzenrahmen-Anordnung am Webstuhl.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und weitere Merkmale derselben werden durch die folgende Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung verständlicher. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Litzenrahmen-Anordnung für einen Webstuhl mit Rahmenleisten gemäss dem Erfindungsgegenstand,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 von Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt ähnlich demjenigen von Fig. 2 in Explosivdarstellung mit den Einzelteilen der Leiste,
Fig. 4 einen Querschnitt eines Litzenlagerstan-gen-Lagerkanaies in vergrösserter Darstellung,
Fig. 5 einen Querschnitt einer Litzenlagerstange in vergrösserter Darstellung,
Fig. 6 einen Querschnitt ähnlich demjenigen von Fig. 5 mit einer anderen Litzenlagerstange, die zusammen mit dem in Fig. 4 gezeigten Lagerkanal für eine Litzenlagerstange eingesetzt werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine senkrecht hin- und hergehende Litzenrahmen-Anordnung für den Einsatz an einem Webstuhl, wo er die Kettfäden hält und diese während der Fachbildung anhebt und absenkt. Der Litzenrahmen kann im Zieh-Strang-pressen hergestellte Litzenlagerstangen aufnehmen. Da die strukturellen und Arbeitsbedingungen von Webstühlen aligemein bekannt sind, ist der Webstuhl selbst nicht dargestellt und lediglich so viel von der Litzenrahmen-Anordnung gezeigt, wie für das Verständnis der Erfindung in Zusammenhang mit der Zeichnung erforderlich ist.
In Fig. 1 ist die Litzenrahmen-Anordnung dargestellt. Der Litzenrahmen 10 besteht aus einer oberen Leiste 12 und einer unteren Leiste 14, die horizontal durch parallel zueinander stehende Seitenteile 16 gelagert sind. Jede der Leisten enthält eine Litzenlagerstange 20 für die Lagerung mehrerer Litzen 18 für die Kettfäden.
Es wird nunmehr auf die Fig. 2, 3, 4 und 5 der Zeichnung Bezug genommen, wobei die Leiste 12 im einzelnen beschrieben wird. Die Leiste 12 besteht ebenso wie die Leiste 14 aus einer Rückplatte 22, die sich im wesentlichen in einer senkrechten Ebene erstreckt. Auf die genauere Beschreibung der identischen Leiste 14, die sich lediglich in entgegengesetzter Ausrichtung innerhalb der Litzenrahmen-Anordnung erstreckt, wird verzichtet. An der Oberseite der Rückplatte 22 ist ein oberer Leistenabschnitt 24 in Form einer Abdeckieiste, die sich im wesentlichen horizontal erstreckt und einstückig mit der Rückplatte 22 ausgebildet ist, vorgesehen. In einem Abstand von der Abdeckplatte 24 und an einem Zwischenabschnitt der Rückplatte 22 ist ein unterer Abschnitt 26 vorgesehen, der einstückig mit der Rückplatte 22 ausgebildet ist und von dieser in einer im wesentlichen horizontalen Ebene in gleicher
Richtung wie die obere Abdeckieiste 24 vorsteht. Der hohle Abschnitt der Leiste 12 wird durch das Anfügen eines Vorderabschnittes 28 in Form einer Vorderplatte vervollständigt, der sich senkrecht 5 und im wesentlichen parallel zur senkrechten Ebene der Rückplatte 22 erstreckt. Die Vorderplatte 28 hat ein oberes Distanzstück 30 und ein unteres Distanzstück 32, die einstückig mit dieser ausgebildet sind, sich aber in einem im wesentlichen rechten 10 Winkel in horizontaler Ebene in Richtung Rückplatte 22 erstrecken. Die Länge der Distanzstücke 30 und
32 ist die gleiche wie die Länge der Abdeckieiste 24 und der unteren Leiste 26, um eine Reihe von in einem Abstand angeordneten Hohlräumen 33, 35 und
15 37 zu bilden. Der Hohlraum 35 bzw. 37 grenzt an die obere Kante bzw. untere Kante des hohlen Abschnittes der Leiste an. Die Hohlräume 35 und 37 sind durch einen Zwischenhohlraum 33 voneinander getrennt.
20 In den Hohlräumen 35 und 37 sind Verstärkungsstäbe 36 und 38 angeordnet. Diese Stäbe können zieh-stranggepresste Karbonfaserstäbe sein, welche der Leiste ohne grosse Gewichtserhöhung Festigkeit verleihen. Die Verstärkungsstäbe 36 und 25 38 sowie ein Schaumstoffstreifen 34 können vorgeformt sein und vor dem Zusammenbau der Rahmenleiste in die richtige Lage gebracht werden. Nachdem diese Elemente gegen die Rückplatte 22 in Position gebracht sind, kann der Vorderabschnitt 28 in 30 seine endgültige Position gebracht werden, wobei die Distanzstücke 30 und 32 die Verstärkungsstäbe vom Schaumstoffmaterial im mittleren Hohlraum trennen. Der Vorderabschnitt 28 und die Distanzstücke 30 und 32 werden über ein geeignetes Binde-35 material wie Epoxyharz oder ähnliches mit der Rückplatte 22 verbunden. Der obere Verstärkungsstab 36 innerhalb des oberen Hohlraumes 35 und im An-schluss an die horizontale Abdeckieiste 24 geben dem oberen Bereich der Leiste 12 Festigkeit, das 40 gleiche gilt für den unteren Verstärkungsstab 38 innerhalb des unteren Hohlraumes 39 und im An-schluss an die untere horizontale Leiste 26. Der obere und der untere Hohlraum werden durch das obere Distanzstück 30 und das untere Distanz-45 stück 32 von einem grösseren mittleren Hohlraum
33 getrennt, der von einem Schaumstoffstück 34 erfüllt ist, um der Leiste auch in diesem Bereich ohne erhebliche Gewichtszunahme mehr Festigkeit zu geben.
50 Am unteren Ende der Leiste 12 ist ein Lagerteil 49 für die Litzeniagerstange angeordnet, das einstückig mit der Rückplatte 22 ausgebildet ist und eine Verlängerung derselben darstellt.
Am unteren Ende des Lagerteiles 40 für die Lit-55 zenlagerstangen ist ein hakenförmiger Lagerkanal 42 für die Litzenlagerstangen vorgesehen, der durch eine obere Rippe 44 und eine untere Rippe 46 gebildet ist, die sich quer zum Lagerteil 40 für die Litzenlagerstangen in einer im wesentlichen horizon-60 talen Ebene erstrecken. Die obere Rippe 44 hat eine obere Einrastkante 45 an seiner unteren Oberfläche und die untere Rippe 46 hat eine untere Einrastkante 47 an seiner oberen Oberfläche oder an derjenigen Fläche, die am nächsten zur oberen Rip-65 pe 44 steht. Innerhalb des Lagerkanales 42 ist eine
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Litzenlagerstange 20 gelagert, die im wesentlichen einen T-förmigen Querschnitt aufweist und Litzenlagernde Oberflächen 48 mit einer im Mittelbereich der Litzenlagerstange vorgesehenen Befestigungsrippe 50 aufweist, die sich in den Lagerkanal 42 hinein erstreckt. Die Abmessungen des Lagerkanals 42 und der Befestigungsrippe 50 der Litzenlagerstange sind so gewählt, um ein Zusammenpassen zwischen der Befestigungsrippe 50 der Litzenlagerstange und den inneren Seiten der oberen und der unteren Rippe, welche den Lagerkanal 42 für die Litzenlagerstange bilden, zu bewerkstelligen. Die obere bzw. die untere Einrastkante 45 bzw. 47 ermöglichen einen leichten Eintritt der Befestigungsrippe 50 der Litzenlagerstange, machen jedoch ein Entfernen daraus sehr schwierig, aber nicht unmöglich. Dieses Merkmal ist wichtig, da es ein Trennen der Litzenlagerstange von der Leiste ermöglicht, wenn die Litzenlagerstange im Laufe der Benutzung abgenutzt oder beschädigt ist.
Die Litzenlagerstange 20 kann der im US-Patent 4 633 916 beschriebenen der Anmelderin entsprechen.
Die in Fig. 5 in vergrössertem Massstab dargestellte Litzeniagerstange 20 mit der Befestigungsrippe 50 im mittleren Bereich, die in den Lagerkanal 42 des Lagerteiles 40 fest, aber lösbar einrastet, weist eine untere und eine obere Kante 48 auf und hat somit im wesentlichen eine T-Form. Die Litzeniagerstange 20 kann aus Polyäthylen mit ultrahohem Molekulargewicht hergestellt sein. Dieses Material gewährleistet die erforderliche Stärke und Festigkeit des Aufbaus, um die Litzen an der Litzenrahmen-Anordnung zu lagern, die dennoch leicht ist und einfach zusammengefügt werden kann.
Um die obere und die untere Kante 48 der Litzenlagerstangen 20 herum erstrecken sich die Litzen 18, welche die Kettfäden in einer senkrecht auf- und abgehenden Bewegung an der Litzenrahmen-Anord-nung führen. Zwischen der oberen und der unteren Kante 48 ist die Lagerrippe 50 vorgesehen, deren Abmessungen in den Kanal 42 mit den Einrastkanten 45 und 47 hineinpassen, um die Litzenlagerstangen stabil zu haltern und zu lagern, und dabei ein Entfernen der Litzenlagerstange zwar schwierig, aber nicht unmöglich machen, wenn es manchmal notwendig ist, die Litzenlagerstangen aufgrund einer Beschädigung oder von Verschleiss von der Verbindung mit den Litzen 18 zu lösen.
In Fig. 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel für eine Litzenlagerstange 120 dargestellt, die J-förmi-ge Litzen lagern kann und wie die T-förmige Litzeniagerstange 20 gemäss Fig. 5 an der Leiste 12 gelagert werden soll. Sie kann ebenfalls aus Polyäthylen mit ultrahohem Molekulargewicht extrudiert werden.
Die Litzenlagerstange 120 weist eine obere Lit-zenlagerfläche 150 auf, die zur Aufnahme der J-förmigen Litzen abgerundet ist. Am unteren Ende der Litzenlagerstange 120 ist die Lagerrippe 154 der Litzenlagerstange vorgesehen, die derartige Abmessungen aufweist, um im Lagerkanal 42 in Eingriff mit den Einrastkanten 45 und 47 zu gelangen, welche die Litzenlagerstange 120 festhalten und lagern, und um eine Entfernung der Litzeniagerstange zwar schwer, aber nicht unmöglich zu machen, wenn es manchmal notwendig ist, die Litzeniagerstange infolge einer Beschädigung oder von Verschleiss von den Litzen zu trennen.
Im Vorstehenden wurden zwei Arten von Litzenlagerstangen für eine Verwendung bei einer Lagerleiste bzw. Stützleiste beschrieben, selbstverständlich sind auch andere Ausführungen im Rahmen der Erfindungsidee möglich.
Claims (13)
1. Litzenrahmen-Anordnung für einen Webstuhl, mit einer oberen 12 und einer unteren Leiste 14, die mit Hilfe von Seitenteilen 16 untereinander in einem Abstand angeordnet sind, um einen im wesentlichen rechteckigen Rahmen zu bilden, gekennzeichnet durch folgende Merkmale jeder der Leisten (12, 14):
a) einen hohlen länglichen oberen Abschnitt mit mehreren Hohlräumen (33, 35, 39), die sich entlang der Leiste (12,14) erstrecken,
b) ein Lagerteil (40) für eine Litzenlagerstange (20), das einstückig mit dem oberen Abschnitt (22) ausgebildet ist, sich von diesem weg erstreckt, und zwar entlang der gesamten Länge der Litzenrahmen-Anordnung (10),
c) einen Lagerkanal (42) für die Litzeniagerstange (20), der durch eine obere Rippe (44) und eine im Abstand dazu angeordnete untere Rippe (46) gebildet wird, die einstückig mit dem Lagerteil (40) für die Litzenlagerstange (20) ausgebildet sind und von diesem in einer im wesentlichen horizontalen Ebene ausgehen, wobei jede Rippe eine Rastkante (45, 47) aufweist, die an ihrer angrenzenden bzw. der anderen Rippe zugewandten Oberfläche für das Ergreifen und Festhalten einer Rippe (50) der Litzenlagerstange (20) ausgebildet ist, und d) eine Litzenlagerstange (20) mit Oberflächen (48) zum Lagern der Litzen (18) und mit einer Lagerrippe (50) einer geeigneten Dicke für den Eingriff mit den angrenzenden Oberflächen der oberen (44) und der unteren Rippe (46) des Lagerkanals (42) und für einen Passsitz mit den Einrastkanten (45, 47), um die Litzenstange (20) festzuhalten und zu lagern, wobei jedoch ein Auswechseln der Litzeniagerstange möglich ist.
2. Litzenrahmen-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Hohlräume (35, 39) der Rahmenleiste (12, 14) Verstärkungseinrichtungen (36, 38) aufweist, die in den Hohlräumen vorgesehen sind und sich von einem Ende der Leiste bis zum anderen Ende derselben erstrecken.
3. Litzenrahmen-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Einrastrippen (44, 46) entlang der Leiste (12, 14) von einem Ende bis zum anderen Ende derselben erstrecken.
4. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastkanten (45, 47) zum Inneren und zum Boden des Lagerkanales (42) hin abgeschrägt sind.
5. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der An5
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sprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Hohlräumen (35, 39) im Anschluss an die beiden Endkanten (24, 26) des hohlen länglichen oberen Abschnittes Verstärkungs- und Versteifungseinrichtungen (36,38) vorgesehen sind.
6. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der mehreren Hohlräume, vorzugsweise der im Mittelbereich angeordnete Hohlraum
(33), mit einem steifen und leichten Schaummaterial
(34) gefüllt ist.
7. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch:
a) einen Rückabschnitt, vorzugsweise in Form einer Rückplatte (22), der sich im wesentlichen in einer senkrechten Ebene erstreckt,
b) einen Abdeck-Abschnitt (24), der einstückig mit dem Rückabschnitt (22) ausgebildet ist und sich von diesem weg in einer im wesentlichen horizontalen Ebene erstreckt,
c) einen unteren Abschnitt in Form eines Unterteiles (26), das einstückig mit dem Rückabschnitt (22) ausgebildet ist und sich von diesem weg im wesentlichen in einer horizontalen Ebene, die im wesentlichen parallel zum Abdeck-Abschnitt (24) verläuft, erstreckt,
d) einen Vorderabschnitt (28), der sich im wesentlichen in einer senkrechten Ebene erstreckt, die parallel ist zur Ebene des Rückabschnittes (22),
e) ein oberes (30) und ein unteres Distanzstück (32), die einstückig mit dem Vorderabschnitt (28) ausgebildet sind und sich von diesem weg in Richtung auf den Rückabschnitt (22) in einer im wesentlichen horizontalen Ebene und mit einer Distanz erstrecken, die im wesentlichen gleich ist der Länge des Abdeckteiles und des Unterteils (26) des Rückteiles (22), wobei die Distanzstücke von dem Abdeck-Abschnitt (24) und dem Unterteil (26) sowie voneinander in einem Abstand angeordnet sind, um einen oberen (35) und einen unteren länglichen Hohlraum (39), sowie einen dazwischenliegenden länglichen Hohlraum (33) zu bilden,
f) dass der Lagerteil (40) sich vom Rückabschnitt (22) in einer im wesentlichen senkrechten Ebene weg erstreckt,
g) dass der Lagerkanal (42) sich über die gesamte Länge der Litzenrahmen-Anordnung erstreckt, und h) dass die Litzeniagerstange (20) sich über die gesamte Länge der Litzenrahmen-Anordnung erstreckt.
8. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungseinrichtungen (36, 38) aus zieh-stranggepressten Karbonfaserstäben bestehen.
9. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Litzeniagerstange (20; 120) einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt aufweist und vorzugsweise aus einem extrudierten leichten thermoplastischen Material besteht,
b) dass eine obere Litzenlagerfläche (48) am Profil der Litzeniagerstange (20) zum Festhalten und
Lagern der Litzen (18) innerhalb des Litzenrahmens (10) vorgesehen ist,
c) dass eine untere Litzen-Lagerfläche (48) am Profil vorgesehen ist, die von der oberen Lagerfläche (48) in einem Abstand angeordnet ist, um die Litzen innerhalb des Litzenrahmens (10) festzuhalten und zu lagern, und d) dass an der Litzeniagerstange (20) die Lagerrippe (50) zwischen der oberen (48) und der unteren Litzenlagerfläche (48) vorgesehen ist, und e) dass die Litzeniagerstange (20) aus extrudier-tem Polyäthylen mit hohem Molekulargewicht hergesteilt ist.
10. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die obere (48) und die untere Litzenlagerfläche (48) an den Endkanten eines sich senkrecht erstreckenden Abschnittes des Profiles der Litzeniagerstange (20) angeordnet sind.
11. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Lagerrippe (50) horizontal von dem sich senkrecht erstreckenden Abschnitt des Profiles der Litzeniagerstange (20) von einer Zwischenposition zwischen der oberen (48) und der unteren Lagerfläche (48) aus erstreckt.
12. Litzenrahmen-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Litzeniagerstange so geformt ist, um J-förmige Litzen aufnehmen und lagern zu können (Fig. 6).
13. Litzenrahmen-Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Lagerfläche (150) der Litzeniagerstange (120) für die Aufnahme J-förmiger Litzen abgerundet ist, dass die Lagerrippe (154) am unteren Ende der Litzeniagerstange (120) vorgesehen ist und Abmessungen aufweist, die in den Lagerkanal (42) für einen Passsitz mit den Einrastkanten (45, 47) der Rippen passen.
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| DE3937657A1 (de) | 1990-06-07 |
| IT1237181B (it) | 1993-05-24 |
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |