CH647583A5 - Guide roller - Google Patents

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CH647583A5
CH647583A5 CH1775/80A CH177580A CH647583A5 CH 647583 A5 CH647583 A5 CH 647583A5 CH 1775/80 A CH1775/80 A CH 1775/80A CH 177580 A CH177580 A CH 177580A CH 647583 A5 CH647583 A5 CH 647583A5
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CH
Switzerland
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roller
guide roller
rings
guide
bearings
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Application number
CH1775/80A
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English (en)
Inventor
August Pflaum
Original Assignee
Roland Man Druckmasch
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    • B65H27/00Special constructions, e.g. surface features, of feed or guide rollers for webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2404/00Parts for transporting or guiding the handled material
    • B65H2404/10Rollers
    • B65H2404/13Details of longitudinal profile
    • B65H2404/137Means for varying longitudinal profiles
    • B65H2404/1371Means for bending, e.g. for controlled deflection
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    • B65H2404/00Parts for transporting or guiding the handled material
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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Leitwalze mit einem Walzenman- einen verhältnismässig geringen Durchmesser besitzen und tel, zwei Lagern und einer Achse oder zwei Achsstümpfen, zum deren unkritischer Laufbis in hohe Drehzahlen möglich ist.
Leiten oder Umlenken von bahnförmigen Gegenständen. 40 Diese Aufgabe ist bei einer eingangs erläuterten Leitwalze
Leitwalzen dienen in der Regel ohne eine weitere Funktion erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Lager von den Stirn-zum Leiten bzw. Umlenken von Bahnen wie Papier-Kunststoff- Seiten des Walzenmantels zur Mitte des Walzenmantels hin in oder Metallfolien- oder Textilbahnen. Sie werden beispielsweise Achsrichtung um mehr als die Lagerbreite versetzt angeordnet angewendet in Rotationsdruckmaschinen und in kunststoffolien- sind. Die Lagermitten können in einem 18 bis 27 % - vorzugsproduzierenden sowie -weiterverarbeitenden Maschinen. 43 weise 20 bis 25 % - der Länge des Walzenmantels entsprechen-
Leitwalzen besitzen in der Regel keinen eigenen Antrieb. Sie den Abstand zu dessen Stirnseiten angeordnet sein. Durch diese werden durch vorwiegend reibende Haftung der gelenkten oder Massnahme wird der unterkritische Drehzahlbereich sowohl geleiteten Bahn zu ihrer Mantelfläche angetrieben. infolge Verringerung des Lagerabstandes als auch eines geringe-
Mit fortschreitender wirtschaftlicher Entwicklung und der ren Gewichtes der Leitwalze, das wiederum durch Verkürzen des Forderung nach wirtschaftlichem Wachstum ergibt sich der 50 Lagerabstandes ermöglicht ist, so erheblich erhöht, dass beiWunsch nach grösseren Herstellungs- und Bearbeitungsbreiten spielsweise eine Maschine, die bisher maximal mit 10 m/s gefah-sowie -geschwindigkeiten bei Anlagen und Maschinen, zu deren ren werden konnte, nunmehr- soweit dies von der bzw. den Ausstattung auch Leit walzen gehören. Leitwalzen abhängt - mit bis zu 15 m/s gefahren werden kann.
Während bei anderen umlaufenden zylindrischen Elementen Die erfindungsgemässe Ausbildung bietet dabei noch den zusätz-ein Umfang entsprechender Grösse bereits durch deren Funktion 55 liehen Vorteil, einer Durchbiegung grösseren Widerstand entge-als Formzylinder, als Kalander- oder Prägewalze vorgegeben ist genzusetzen, d. h., es ergibt sich eine erheblich günstigere und wobei diese Elemente mit einem Antrieb versehen sind, Biegelinie. Dies wirkt sich insbesondere bei der nun ermöglicherfordert die Funktion von Leitwalzen nicht einen Umfang bzw. ten hohen Geschwindigkeit darin aus, dass sogar dabei eine Durchmesser erheblicher Grösse. Vielmehr sind Leitwalzen aus Faltenbildung in der Bahn vermieden wird. Infolge der verGründen der Ersparnis von Werkstoff- und Herstellungsauf- 60 gleichsweise geringen Masse der Leitwalze treten auch keine wand, insbesondere von Raum mit einem verhältnismässig gerin- nachteiligen Wirkungen auf die Bahn auf, die zu Registerverän-gen Umfang bzw. Durchmesser ausgelegt. Damit erhalten Leit- derungen bei Druckmaschinen führen könnten, also zum Wegwalzen bereits bei Maschinen herkömmlicher Konstruktion ver- laufen des Passers. Es versteht sich, dass die genaue Ortsbestim-hältnismässig hohe Umfanggeschwindigkeiten, und sie geraten mung für die Lager rechnerisch optimiert werden kann.
rasch in die Nähe ihrer kritischen Drehzahl. Diesem Nachteil 65 Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Leitwalze bestehen kann in sehr engem Rahmen bestenfalls mit der Wahl grösserer darin, dass die Aussenmantelfläche der Scheiben mit dem korre-Durchmesser begegnet werden, so dass sich geringere Umfang- spondierenden Abschnitt der Innenmantelfläche des Walzengeschwindigkeiten , weiter unterhalb der kritischen Drehzahl mantels mittels eines Klebers miteinander verbunden sind, wei-
ter, dass in der Aussenmantelfläche der Ringe mindestens eine Ringnut zur Verteilung und Aufnahme des Klebers und in dem Walzenmantel mindestens ein Durchbruch zum Einbringen des Klebers in die Ringnut vorgesehen sind, und schliesslich ggf.,
dass die Ringnut in axialer Richtung - zum Vermeiden eines Ausfliessens oder -tretens des Klebers vor dessen Binden -mittels Dichtungsringen, wie O-Ringen, gegenüber der Innenmantelfläche des Walzenmantels abgedichtet ist, und dass wahlweise für die Dichtungs- bzw. O-Ringe eigene Ringnuten vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Leitwalze mit durchlaufender Achse,
Fig. 2 eine Leitwalze mit zwei Achsstümpfen,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1, im vergrösserten Massstab und detailliert, und
Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 2, im vergrösserten Massstab und detailliert.
Nach der Zeichnung besteht eine Leitwalze aus einem Walzenmantel 1, zwei Ringen 2, zwei Lagern 3 und - nach Fig. 1 und Fig. 3-einer Achse 41 bzw.-nach Fig. 2 und Fig. 4-zwei Achsstümpfen 42, wobei diese bzw. die Achse 41 - in nicht weiter dargestellter, herkömmlicher Weise - am Maschinengestell befestigt sind.
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Dabei sind die Lager 3 und die Ringe 2 in Richtung auf die Mitte des Walzenmantels 1 um mehr als Lagerbreite b versetzt angeordnet, und zwar um eine Strecke von der Länge a, die 18 bis 27 % der gesamten Länge c des Walzenmantels 1 bzw. der Breite 5 der Leitwalze entspricht.
Nach Fig. 3 und 4 ist der Walzenmantel 1 an seinen Stirnseiten 11 mit je einem Deckel 12 mit Durchbruch 121 für die Achse 41 bzw. den Achsstumpf 42 abgedeckt. Die Position der Lager 3 ist mittels Distanzhülsen 40 bestimmt, die mit ihrem äusseren Ende gegen in die Achse 41 bzw. die Achsstümpfe 42 eingelassene Sprengringe 43 angelegt sind. Die Ringe 2 haben einen radialen Sitz für die Lager 3. Die Lager 3 sind mit ihren Lagerschalen durch Distanzringe 31 sowie 32 bzw. 33 und mittels Sprengringen 34 axial festgelegt. Die Achse 41 bzw. die Achsstümpfe 42 15 besitzen einen Schmierkanal 44 zu den Lagern 3.
Die Aussenmantelfläche der Ringe 2 ist mit einer Ringnut 21 versehen, der sich beiderseits Ringnuten 22 anschliessen, in denen O-Ringe 23 sitzen, derart, dass damit die Ringnut 21 in 20 axialer Richtung zu der Innenmantelfläche des Walzenmantels 1 abgedichtet ist. Dieser besitzt mindestens einen Durchbruch 13 zum Einbringen eines Klebers 5 in die Ringnut 21, der nach Abbinden bzw. Aushärten die Verbindung zwischen den Ringen 2 und dem Walzenmantel 1 ergibt.
M
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. 647 583 2
    PATENTANSPRÜCHE ergeben könnten, sofern nicht, neben höherem Raumbedarf,
    auch mit grösserer Masse, eben infolge dieser, wiederum eine
    1. Leitwalze mit einem Walzenmantel, zwei Lagern und einer Annäherung an kritische Drehzahlen erreicht würde. Jegrösser Achse oder zwei Achsstümpfen, zum Leiten oder Umlenken von die Masse ist, desto grösser ist aber auch die kinetische Energie, bahnförmigen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass die 5 die einmal im Laufen befindlichen Leitwalzen innewohnt. Sie Lager (3) von den Stirnseiten (11) des Walzenmantels (1) zur laufen bei Abschalten der Maschine umso länger nach, und es Mitte des Walzenmantels (1) hinin Achsrichtung um mehr als die sind Bremsen, ggf. zusätzliche Bremsen erforderlich, die ihrer-Lagerbreite (b) versetzt angeordnet sind. seits Aufwand und Raum erfordern.
  2. 2. Leitwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Alle diese Schwierigkeiten steigern sich ausserordentlich, die Lagermitten in einem 18 bis 27 % der Länge (a) des Walzen- 10 wenn wegen grösserer Produktionsbreite breitere Leitwalzen mantels (1) entsprechenden Abstand (c) zu dessen Stirnseiten vorgesehen werden müssen und wenn höhere Produktionsge-(11) angeordnet sind. schwindigkeiten, daraus höhere Umfanggeschwindigkeiten der
  3. 3. Leitwalzenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Leitwalzen, gefordert werden. Oft besteht dann zusätzlich der die Lagermitten in einem 20 bis 25 % der Länge (a) des Walzen- Wunsch, auf derart breiten Anlagen und Maschinen, auch sehr mantels (1) entsprechenden Abstand (c) zu dessen Stirnseiten 15 schmale Bahnen fahren zu können. Dabei verschiebt sich das (11) angeordnet sind. Verhältnis von Masse der Leitwalze, damit deren kinetischer
  4. 4. Leitwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch Énergie, zu der notwendigen spezifischen Reibhaftung der Bahn gekennzeichnet, dass Lager (3) im Walzenmantel (1) in Ringen zum Mitnehmen der Leitwalze in einen nicht mehr tragbar
    (2) angeordnet sind und dass die Aussenmantelfläche der Ringe ungünstigen Bereich. Die Folge können dann Recken oder
    (2) mit dem korrespondierenden Abschnitt der Innenmantelflä- 20 Abrisse der Bahn sein. Bereits ein geringes Recken führt bei che des Walzenmantels (1) mittels eines Klebers (5) miteinander Druckmaschinen zu Registerveränderungen, die unvermeidbar verbunden sind. zu Ausschuss führen.
  5. 5. Leitwalze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Leitwalzen bekannter Ausbildung sind mittels Wellen oder in der Aussenmantelfläche der Ringe (2) mindestens eine Ring- Wellenzapfen in axial ausserhalb des Walzenmantels angeordne-
    nut (21) zur Verteilung und Aufnahme des Klebers (5) und in 25 ten Lagern gelagert. Es sind weiter Lagerungen von Leitwalzen dem Walzenmantel (1) mindestens ein Durchbruch (13) zum vorgesehen worden, bei denen zwecks Raumersparnis in axialer
    Einbringen des Klebers (5) in die Ringnut (21) vorgesehen sind. Erstreckung die Lager an den Stirnseiten des Walzenmantels,
  6. 6. Leitwalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils unter dessen Endabschnitten angeordnet sind. Praktisch die Ringnut (21) in axialer Richtung - zum Vermeiden eines bedeuten alle diese Lösungen eine Lagerung der Leitwalzen an Ausfliessens oder-tretens des Klebers (5) vor dessen Binden- 30 ihren axialen Enden.
    mittels Dichtungsringen, wie O-Ringen (23), gegenüber der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leitwalze zu
    Innenmantelfläche des Walzenmantels (1) abgedichtet ist, und schaffen, die nicht nur eine Verbesserung gegenüber bisher dass wahlweise für die Dichtungs- bzw. O-Ringe (23) eigene eingesetzten Leitwalzen bedeutet, sondern die es ermöglicht, für
    Ringnuten (22) vorgesehen sind. breitere und schnellere Maschinen Leitwalzen einzusetzen, die
    ------ - - -- 35 eine erheblich grössere Breite bzw. axiale Länge aufweisen, die zwecks Vermeiden oben erläuterter Nachteile eine verhältnismässig geringe Masse, also, auch aus Raumersparnisgründen,
CH1775/80A 1979-03-07 1980-03-06 Guide roller CH647583A5 (en)

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DE19792908789 DE2908789A1 (de) 1979-03-07 1979-03-07 Leitwalze

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ID=6064657

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IT8048085A0 (it) 1980-03-05
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