CH647614A5 - Aufzeichnungs- und/oder wiedergabegeraet. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufzeichnungs- und/ oder Wiedergabegerät zum Aufzeichnen und/oder Auslesen 20 von Signalen auf einem Magnetband, das zwischen zwei in einer Kassette liegenden Bandwickeln transportierbar ist, welches Gerät folgendes umfasst:
- ein Chassis, an dem zum vom einen zum anderen Wik-kel Befördern des Magnetbandes Antriebsmittel befestigt
25 sind,
- mindestens einen drehbaren Magnetknopf zum auf dem Band Aufzeichnen und/oder vom demselben Auslesen länglicher, gegenüber der Längsrichtung des Bandes schräg gerichteten Spuren,
30 - einen Magnetkopfträger, auf dem der Magnetkopf befestigt und der gegenüber dem Chassis drehbar unterstützt ist,
- ein vom Chassis getragenes zylinderförmiges Trommelsystem zum längs eines Teiles dessen- Umfangs schraubenli-nienförmigen Führen des Magnetbandes, welches Trommel-
35 system gegenüber dem drehenden Magnetkopf koaxial angeordnet ist,
- eine zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung verschiebbare Bajidführung mit einem zylinderförmigen Teil,
- Führungsmittel mit mindestens einer länglichen Füh-40 rungsbahn,
- einen Bandführungsträger, auf dem die Bandführung befestigt ist, welcher Träger durch die Führungsmittel über die Führungsbahn geführt wird zum Verschieben der Bandführung aus der ersten Stellung in die zweite Stellung, wobei
45 das Magnetband aus der Kassette gezogen und längs des Teils des Umfangs des Trommelsystems geführt wird,
- einen vom Chassis getragenen Anschlagteil zum in der zweiten Stellung räumlichen Ausrichten der Bandführung, welcher Anschlagteil einen V-förmigen Einschnitt aufweist,
50 der in der zweiten Stellung der Bandführung mit dem genannten zylinderförmigen Teil der Bandführung zusammenwirkt.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art, wie es beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift 27 19 746 beschrieben ist, sind zur räumlichen Positionierung der Band-55 führung am Anschlagteil drei verschiedene Anschläge vorgesehen, welche zusammen mit korrespondierenden Teilen an der Bandführung deren Höhe- und Winkellage gegenüber dem Chassis festlegen. Ein Anschlag ist dabei durch einen V-förmigen Einschnitt, ein zweiter durch einen U-förmigen Ein-60 schnitt und ein dritter durch eine Anlagefläche gebildet. Eine derartige Einrichtung zur räumlichen Positionierung einer Bandführung ist relativ kompliziert, wobei die drei am Anschlagteil vorgesehenen Anschläge auch sehr genau einander gegenüber angeordnet sein müssen. Der Genauigkeit der 65 räumlichen Positionierung einer in der zweiten Lage verstellten Bandführung kommt nämlich in vielen Fällen sehr grosse Bedeutung zu, da sie ja durch ihre Lage den Verlauf des Aufzeichnungsträgers zu anderen Geräteteilen, namentlich zu
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den Magnetköpfen festlegt, an welchen Teilen entlang der Aufzeichnungsträger in einer sehr genau bestimmten Richtung und Winkellage geführt werden soll.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, bei einem Gerät der eingangs angeführten Art, eine besonders einfache räumliche Positionierung einer Bandführung in der zweiten Lage abzugeben, die auch eine sehr gute Reproduzierbarkeit der gewünschten räumlichen Lage der Bandführung gewährleistet, wenn diese vielfach zwischen der ersten und der zweiten Lage verstellt wird.
Nach der Erfindung enthält die Bandführung einen koaxialen und axialem Abstand vom zylinderförmigen Teil liegenden kugelförmigen Teil und umfasst der Anschlagteil Wandteile, die ein kegelförmiges Loch bilden, welche Wandteile in der zweiten Lage der Bandführung mit dem kugelförmigen Teil zusammenarbeiten, in welcher Lage die Achse des kegelförmigen Loches etwa senkrecht zur Achse des zylinderförmigen Teils der Bandführung gerichtet ist. Auf diese Weise wird durch das Zusammenwirken zwischen dem kugelförmigen Teil und den Wandteilen der Kegelbohrung die richtige Höhenlage und durch das Zusammenarbeiten des zylindrischen Abschnittes mit dem V-förmigen Einschnitt die richtige Winkellage der Bandführung erreicht. Dabei liegt keine gegenseitige Beeinflussung der beiden Einstellmassnahmen vor, da die Bandführung um den durch die Wandteile der Kegelbohrung festgelegten kugelförmigen Teil taumelbar und der zylindrische Abschnitt im V-förmigen Einschnitt verschiebbar ist.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn die Bandführung eine mit dem kugelförmigen Teil verbundene zentrale Achse umfasst, auf der eine Bandführungsrolle, die mit dem zylindrischen Teil starr verbunden ist, in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist, welche Bandführungsrolle mit einer axialen Schraube zum Einstellen des axialen Abstandes zwischen der Bandführungsrolle und dem kugelförmigen Teil zusammenarbeitet. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Justierung der Höhenlage der Bandführungsrolle möglich. Diese Höhenjustierung kann äusserst zuverlässig erfolgen, wenn um die zentrale Achse zwischen der Bandführungsrolle und dem kugelförmigen Teil eine Druckfeder liegt.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Anschlagteil einen plattenförmigen Teil umfasst, in dem der V-förmige Einschnitt liegt, und der Anschlagteil weiterhin eine wenigstens in der zweiten Lage der Bandführung senkrecht gegenüber der Achse des zylinderförmigen Teils der Bandführung sich erstreckende Auflagefläche umfasst, auf der der plattenförmige Teil zum Einstellen der Lage des V-förmigen Einschnittes gegenüber der Achse des kegelförmigen Loches verschiebbar und fixierbar angeordnet ist. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Einstellung der Winkellage der Bandführung möglich.
Ebenfalls hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn durch die Bodenplatte zum Anlegen der Bandführung an den Anschlagteil eine in Richtung des Anschlagteils verschiebbare an sich schwenkbare Wippe mit gabelförmigen Armen getragen wird, von welchen Armen, wenn die Bandführung in der zweiten Lage liegt, ein Arm im Bereich des kugelförmigen Teils und der andere Arm im Bereich des zylinderförmigen Teils mit der Bandführung zusammenarbeitet. Dadurch ist eine besonders genaue Verschiebung der Bandführung in die zweite Lage gewährleistet, ohne dass dadurch die räumliche Positionierung der Bandführung beeinträchtigt wird, da sich die schwenkbare Wippe der gewünschten Positionierung anpasst.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, auf das sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert.
Figur 1 zeigt eine Ansicht der für die Erfindung wesentlichen Teile eines Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes mit zwei verstellbaren Bandführungen zum Herausziehen eines Aufzeichnungsträgers aus einer Kassette und Herumschlingen desselben um einen Teil der Mantelfläche eines Trommelsystems,
Figur 2 zeigt im Schnitt nach der Linie II-II nach Figur 1 die Massnahmen zur räumlichen Positionierung einer Bandführung.
In Figur 1 ist das Chassis 1 eines Aufzeichnungs- und/ oder Wiedergabegerätes, in diesem Ausführungsbeispiel eines Video-Rekorders, dargestellt, auf welches eine Kassette 2 aufgelegt ist, die ein Magnetband 3 enthält, das zwischen in der Kassette liegenden Wickeln 4 und 5 transportierbar ist, wobei dieses Band 3 über in der Kassette 2 untergebrachte Umlenkrollen 6 und 7 entlang einer Öffnung 8 in der Kassette vorbeigeführt wird, wie dies mit punktierten Linien angedeutet ist. Aus dieser Lage innerhalb der Kassette 2 soll das Band 3 aus der Kassette herausführbar und um einem Teil der Mantelfläche eines zylinderförmigen Trommelsystems 9 schlingbar sein, in welchem Bereich im Betrieb zum Aufzeichnen und/ oder Auslesen von Signalen gegenüber dem Trommelsystem koaxial drehende Magnetköpfe, die mittels eines nicht dargestellten Magnetkopfträgers gegenüber dem Chassis 1 unterstützt werden, mit diesem Band zusamenwirken. Um dies zu bewerkstelligen sind zwei Bandführungen 10 und 11 vorgesehen, die je von einer ersten Ruhelage, in der sie das Band 3 im Bereich der Öffnung 8 der Kassette hintergreifen, in eine zweite Arbeitslage entlang einer vorgegebenen Bahn verstellbar sind. Diese beiden Bandführungen 10 und 11 sind in Figur 1 in der Arbeitslage mit vollen Linien und in der Ruhelage mit punktierten Linien dargestellt; das um das Trommelsystem herumgeschlungene Band 3 ist ebenfalls mit vollen Linien gezeichnet. Mit den sich in der Arbeitslage befindenden Bandführungen 10 und 11 verläuft das Band 3, gerechnet von der Umlenkrolle 6 in der Kassette 2 an der Bandführung 10, beispielsweise einem Löschkopf 12, dem Trommelsystem 9 und den drehenden Magnetköpfen, einer Antriebswelle 13, beispielsweise einem Wiedergabekopf 14, der Bandführung 11 und einem Umlenkstift 15 entlang zur Umlenkrolle 7 in der Kassette. Eine Andruckrolle 16 wird für den Transport des Bandes 3 nachträglich an das Band und an die Antriebswelle 13 angelegt; dieser Antrieb könnte aber auch an einer anderen Stelle im Verlauf des Bandes vorgesehen sein. Das Trommelsystem 9, die Antriebswelle 13, der Tonkopf 14, die Bandführung 11 und der Umlenkstift 15 sind in untereinander entsprechender Weise gegenüber dem Chassis derart geneigt angeordnet, dass das Band 3 in einer schraubenlinienförmigen Bahn das Trommelsystem 9 umschlingt und anschliessend wieder in die Kassette 2 zurückgeführt wird.
Zum Verstellen der Bandführungen 10 und 11 aus der Ruhelage in die Arbeitslage sind auf dem Chassis 1 für jede der Bandführungen Kulissenführungen 17 bzw. 18 vorgesehen, durch die die Führungsbahn der Bandführungen um das Trommelsystem 9 festgelegt wird. Hierzu sind die Bandführungen 10 bzw. 11, wie aus Figur 2 ersichtlich, auf je einem Träger 19 montiert, der mit einem Wagen 20 mit der betreffenden Kulissenführung 17 bzw. 18 zusammenarbeitet. Die Verstellung der Bandführung 10 erfolgt mit einem verschwenkbaren Arm 21 und die der Bandführung 11 mit einem verschwenkbaren Arm 22. An jedem Träger 19 ist ein Stift 23 befestigt, mit dem die Arme 21 bzw. 22 und die Träger 19 der Bandführungen 10 bzw. 11 gekuppelt werden, wobei die Stifte 23 in entsprechende Langlöcher 24 bzw. 25 in den Armen 21 bzw. 22 ragen.
Da die Bandführungen 10 und 11 in der Arbeitslage den Verlauf des Bandes 3 bestimmen, ist eine richtige räumliche
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Positionierung der Arbeitslage von ganz besonderer Bedeutung. Für jede der beiden Bandführungen 10 bzw. 11 ist auf dem Chassis 1 ein Anschlagteil 26 bzw. 27 vorgesehen, der die räumliche Lage der betreffenden Bandführung exakt festlegt, wie dies an Hand von Figur 2 für die Bandführung 10 im folgenden beschrieben wird. Das Festlegen der räumlichen Lage der Bandführung 11 erfolgt auf entsprechende jedoch spiegelbildliche Weise.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Bandführung 10 eine zentrale Achse 28 auf, die mit einem Endteil in den Träger 19 der Bandführung eingesetzt ist. Die zentrale Achse 28 hat eine Achse bzw. Mittellinie 28A. Auf dieser zentralen Achse 28 ist ein kugelförmiger Teil 29 angeordnet sowie eine Druckfeder 30 und eine Bandführungsrolle 31, welche letztere mit Hilfe einer axialen Schraube 32 zur Einstellung des axialen Abstandes der Bandführungsrolle 31 gegenüber dem kugelförmigen Teil 29 entgegen der Wirkung der Feder 30 verstellbar ist. Auf diese Weise ist die Höhenlage der Bandführungsrolle 31 einstellbar. Die Bandführungsrolle 31 umfasst einen im wesentlichen zylinderförmigen Hauptteil, der durch Flansche 33 und 34 zur Führung der Kanten des Bandes 3 begrenzt wird und ist ferner an dem vom kugelförmigen Teil 29 abgewandten Ende mit einem im wesentlichen zylindrischen Abschnitt 35 versehen. Es ist auch möglich, die Bandführungsrolle 31 aus einzelnen Teilen aufzubauen. Es könnte aber auch auf eine Bandführungsrolle ganz verzichtet werden, in welchem Fall dann die zentrale Achse 28 unmittelbar die Bandführung und den zylindrischen Abschnitt bilden würde.
Der Anschlagteil 26 besteht aus einem blockförmigen Körper 36, der am Chassis 1 befestigt ist. In diesem blockförmigen Körper 36 liegen Wandteile einer Kegelbohrung 37, deren Achse 38 nahezu senkrecht zur Achse 28A der zentralen Achse 28 der Bandführung verläuft. Diese Kegelbohrung 37 dient zur Aufnahme des kugelförmigen Teils 29 wenn die Bandführung an dem Anschlagteil 26 anliegt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der blockförmige Körper 36 ferner eine senkrecht zur Achse 28 der Bandführung verlaufende Auflagefläche 39 für einen plattenförmigen Teil 40 auf, der mit Schrauben 41, die durch Bohrungen 42 im plattenförmigen Teil 40 hindurchragen, am blockförmigen Körper 36 fixierbar ist. Die Bohrungen 42 sind im Durchmesser etwas grösser gehalten als der Schaft der Schrauben 41, so dass der plattenförmige Teil 40 durch Verschiebung längs der Auflagefläche 39 innerhalb gewisser Grenzen verschiebbar und fixierbar ist. Der plattenförmige Teil 40 ist mit einem parallel zur Achse 28A gesehenen V-förmigen Einschnitt 43 versehen, der, wenn die Bandführung am Anschlagteil anliegt, mit dem zylinderförmigen Teil 35 der Bandführungsrolle 31 zusammenwirkt (siehe auch Fig. 1). Durch Verschiebung des plattenförmigen Teils 40 entlang der Auflagefläche 39 ist in der durch diese Auflagefläche festgelegten Ebene eine allseitige Einstellung des V-förmigen Einschnittes 43 gegenüber der Kegelbohrung 37 möglich, nämlich in Richtung der Achse 38 der Kegelbohrung, senkrecht dazu, sowie auch in einer einen scharfen Winkel einschliessenden Richtung gegenüber der
Achse 38. Auf diese Weise ist die räumliche Winkellage der Bandführung festlegbar. Wird ein Justieren der Winkellage nicht für notwendig erachtet, kann der plattenförmige Teil 40 und der blockförmige Körper 36 auch einstückig ausgebildet sein.
Wie bereits beschrieben, wird die Bandführung 10 durch Verstellung des Trägers 19 über eine durch die Ausbildung der Kulissenführung 17 vorbestimmte Führungsbahn an den Anschlagteil 26 herangeführt. Zum eigentlichen Anlegen der Bandführung 10 an den Anschlagteil 26 ist auf dem Chassis 1 eine in Richtung zum Anschlagteil 26 verstellbare, begrenzt schwenkbare Wippe 44 vorgesehen, die gabelförmige Arme 45 und 46 umfasst, wobei der'Arm 45 im Bereich des kugelförmigen Teils 29 und der Arm 36 im Bereich des zylinderförmigen Teils 35 mit der Bandführung in Eingriff ist. Die Wippe 44 ist beispielsweise an einer Zahnstange 47 schwenkbar gelagert, die von einem Motor 48 über ein Ritzel 49 in Richtung zum Anschlagteil 26 verstellbar ist (siehe Fig. 1). Diese Verstellung wird beispielsweise ausgelöst wenn der den Träger 19 der Bandführung 10 verstellende Arm 21 seine Endlage beim Anschlagteil 26 erreicht hat, wobei dann eine Schalteinrichtung 50 betätigt wird, die den Motor 48 einschaltet. Die Rückführung der Wippe 44 in ihre Ausgangslage kann gleichzeitig mit der Rückführung der Bandführung 10 in die Ruhelage erfolgen. Die Verstellung der Wippe 44 kann auch auf gegenüber dem Ausführungsbeispiel abweichende Weise erfolgen, beispielsweise mit Hilfe eines Hebels. Auch könnte die Bandführung mit einem Hebel an den Anschlagteil 26 angelegt werden.
Beim Anlegen der Bandführung 10 an den Anschlagteil 26 entsteht zwischen einerseits dem kugelförmigen Teil 29 mit der Kegelbohrung 37 und andererseits dem zylinderförmigen Teil 35 mit dem V-förmigen Einschnitt 43 eine Wirkverbindung. Die Wippe 44 gewährleistet dabei, dass die vorgenannten Teile ohne Beeinflussung exakt aneinander zur Anlage kommen. Dadurch wird erreicht, dass der kugelförmige Teil 29 und die Kegelbohrung 37 die Höhenlage der Bandführung 10 und der zylinderförmige Abschnitt 35 zusammen mit dem V-förmigen Einschnitt 43 die Winkellage der Bandführung festlegen. Diese beiden Positionierungen sind dabei voneinander abhängig, da einerseits bei der Einstellung der Höhenlage der zylinderförmige Abschnitt 35 im V-förmigenEin-schnitt 43 verschiebbar und andererseits bei der Einstellung der Winkellage durch das Zusammenwirken des kugelförmigen Teils 29 mit der Kegelbohrung 37 die Bandführung 10 taumelbar ist.
Auf diese Weise erfolgt daher eine vollkommen exakte räumliche Positionierung der Bandführung 10 bzw. 11, die immer wieder reproduzierbar ist, wenn die Bandführungen an den Anschlagteil 26 angelegt werden.
Selbstverständlich ist eine derartige räumliche Positionierung bei allen Arten und Anwendungen von in eine Arbeitslage verstellbaren Bandführungen anwendbar, bei denen es darauf ankommt, dass die räumliche Positionierung stets exakt und reproduzierbar ist.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät zum Aufzeichnen und/oder Auslesen von Signalen auf bzw. von einem Magnetband (3), das zwischen zwei in einer Kassette (2) liegenden Wickeln 4, 5 transportierbar ist, welches Gerät folgendes umfasst:
- ein Chassis (1), an dem Antriebsmittel befestigt sind zum vom einen zum anderen Wickel Transportieren des Magnetbandes,
- mindestens einen drehbaren Magnetkopf zum auf dem Band Aufzeichnen und/oder von demselben Auslesen länglicher, gegenüber der Längsrichtung des Bandes schräg gerichteter Spuren,
- einen Magnetkopfträger, auf dem der Magnetkopf befestigt und der gegenüber dem Chassis drehbar unterstützt ist,
- ein von dem Chassis getragenes zylinderförmiges Trommelsystem (9) zum längs eines Teils dessen Umfanges schrau-benlinienförmigen Führen des Magnetbandes, welches Trommelsystem gegenüber dem drehenden Magnetkopf koaxial angeordnet ist,
- eine zwischen einer ersten und einer zweiten Lage verschiebbare Bandführung (10,11) mit einem zylinderförmigen Teil (35),
- Führungsmittel (17,18) mit mindestens einer länglichen Führungsbahn,
- einen Bandführungsträger (19), auf dem die Bandführung befestigt ist, welcher Träger durch die Führungsmittel über die Führungsbahn geführt wird zum Verschieben der Bandführung aus der ersten Lage in die zweite Lage, wobei das Magnetband aus der Kassette gezogen und am Teil des Umfanges des Trommelsystems entlanggeführt wird,
- einen vom Chassis getragenen Anschlagteil (26) zum in der zweiten Lage räumlichen Positionieren der Bandführung, welcher Anschlagteil einen V-förmigen Einschnitt (43) umfasst, der in der zweiten Lage der Bandführung mit dem genannten zylinderförmigen Teil der Bandführung zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandführung (10,11) einen koaxialen und in axialem Abstand vom zylinderförmigen Teil (35) liegenden kugelförmigen Teil (29) aufweist und der Anschlagteil (26) Wandteile umfasst, die eine Kegelbohrung (37) bilden, welche Wandteile in der zweiten Lage der Bandführung mit dem kugelförmigen Teil zusammenwirken, in welcher Lage die Achse (38) der Kegelbohrung nahezu senkrecht zur Achse (28A) des zylinderförmigen Teils der Bandführung gerichtet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandführung (10,11) eine mit dem kugelförmigen Teil (29) verbundene zentrale Achse (28) umfasst, auf der eine Bandführungsrolle (31), die mit dem zylinderförmigen Teil (35) fest verbunden ist, in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist, welche Bandführungsrolle (31) mit einer axialen Schraubfeder (30) zusammenarbeitet zum Einstellen des axialen Abstandes zwischen der Bandführungsrolle (31) und dem kugelförmigen Teil.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass um die zentrale Achse (28) zwischen der Bandführungsrolle (31) und dem kugelförmigen Teil (29) eine Druckfeder (30) liegt.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagteil (26) einen plattenförmigen Teil (40) umfasst, in dem der V-förmige Einschnitt (43) liegt und der Anschlagteil weiterhin eine wenigstens in der zweiten Lage der Bandführung (10, 11) senkrecht gegenüber der Achse (28A) des zylinderförmigen Teils (35) der Bandführung sich erstreckenden Auflagefläche (39) umfasst, auf der der plattenförmige Teil zum Einstellen der Lage des V-förmigen Einschnittes gegenüber der Achse (38)
der Kegelbohrung (37) verschiebbar und fixierbar angeordnet ist.
5. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Chassis (1) zum 5 Anlegen der Bandführung (10,11) gegen den Anschlagteil (26) eine in Richtung des Anschlagteils verschiebbare an sich schwenkbare Wippe (44) mit gabelförmigen Armen (45,46) getragen wird, von welchen Armen, wenn die Bandführung in der zweiten Lage liegt, ein Arm (45) im Bereich des kugelför-io migen Teils (29) und der andere Arm (46) im Bereich des zylinderförmigen Teils (35) der Bandführung zusammenarbeitet.
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