CH647630A5 - Zwischenfrequenzdetektions-schaltung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zwischenfrequenzde-tektionsschaltung eines Radioempfängers, welcher nur vom Empfang von Sendesignalen abhängige Ausgangssignale abgibt, wobei der Detektor gegen Fehlbetrieb des Detektors bei Einfall von Störsignalen oder dergleichen gesichert ist.
Elektronisch abstimmbare Radioempfänger mit automatischem Kanalsuchlauf oder dergleichen erkennen den Abstimmzustand einer einfallenden Senderwelle, sobald eine Zwischenfrequenzstufe ein Ausgangssignal abgibt, wobei dann der Suchlauf abgebrochen wird und der Empfänger auf Empfang geht. Nebenbei bemerkt, erzeugt eine Zwischenfrequenzstufe ihre Ausgangssignale nicht nur bei Empfang einer Radiosenderwelle, sondern auch bei Empfang der Harmonischen dieser Welle (Störsignale), worauf der Suchlauf auch aufgrund solcher Signale abgebrochen wird.
Dies ist natürlich unerwünscht, ein Schaltkreis, der die Ausgangssignale der Zwischenfrequenzstufe für die Kanalwahl übernimmt und verwertet (im folgenden als IF-Detek-tionsschaltkreis benannt) ist, mit Vorteil so ausgelegt, dass keine Ausgangssignale erzeugt werden bei Empfang von Harmonischen der Senderwelle oder bei Empfang von Rauschen. Überdies, da der IF-Detektionsschaltkreis so angepasst ist, um den Ausgang der Zwischenfrequenzstufe bei einem bestimmten Schwellenpegel zu überwachen, um dann ein Ausgangssignal zu erzeugen, sobald die Zwischenfrequenzsi-gnale diesen Pegel übersteigen, so zeigt diese Art von Vorgehen das Problem, dass eine Frequenzbandbreite, die diesen Schwellenpegel übersteigt, abhängig ist vom Pegel des Eingangssignals. Sobald die Frequenzbandbreite breiter wird, ist ein exaktes Abstimmen natürlich erschwert. Es ist daher erwünscht, dass der IF-Detektionsschaltkreis als Ausgangssignal einen schmalen Puls an einem exakten Abstimmpunkt erzeugt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Zwischenfrequenzde-tektionsschaltkreis zu schaffen, der die vorher beschriebenen Nachteile nicht aufweist und der die oben beschriebenen Bedingungen erfüllt und zudem eine einfache Schaltkreisstruktur aufweist.
Aus dem japanischen Patentdokument JP-A 53-17212 ist eine Schaltung zur Vermeidung von Intermodulations-Inter-ferenz in einem Überlagerungs-Empfänger bekannt. In einem Überlagerungs-Empfänger üblicher Art sind eine Empfangsantenne, ein Dämpfungsglied, eine Hochfrequenz-Verstärkungsschaltung, einen Lokal-Oszillator, einen ersten Mischer, eine erste Zwischenfrequenz-Verstärkerschaltung und eine Detektionsschaltung vorgesehen. In einem solchen Überlage-rungs-Empfänger üblicher Art werden eine nichtlineare Schaltung, ein zweiter Mischer, eine zweite Zwischenfrequenz-Verstärkerschaltung, ein Vergleicher, ein Verstärker, eine Anzeige, eine Dämpfungseinstellung und ein Schalter vorgesehen. Das Ausgangssignal der ersten Zwischenfrequenz-Verstärkerschaltung wird so eingestellt, dass es (a) grösser ist als das Ausgangssignal der zweiten Zwischenfrequenz-Verstärkerschaltung, wenn die Dämpfung durch das Dämpfungsglied gleich Null ist und ein gewünschtes Signal empfangen wird, und (b) kleiner ist als das Ausgangssignal der zweiten Zwischenfrequenz-Verstärkerschaltung, wenn auf der empfangenen Welle Intermodulations-Interferenz stattfindet. Im letztgenannten Fall erzeugt der Vergleicher somit ein Ausgangssignal, das die Anzeige aktiviert, um zu signalisieren, dass die Dämpfung durch das Dämpfungsglied ver-grössert werden soll, um die Intermodulations-Interferenz zu vermindern. Die im Patentdokument JP-A 53-17212 offen--barte Schaltung ist also keine Zwischenfrequenz-Detektions-schaltung und sie vermag daher die Aufgabe der Erfindung weder zu lösen noch sie nahezulegen.
Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch die im Anspruch 1 angegebene Kombination von Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Mit Hilfe der nachfolgend angegebenen Figuren wird die Erfindung nun näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer Grundausführung der Erfindung,
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm mit den Spannungen an einzelnen Stellen der Schaltung von Fig. 1,
Fig. 3 bis 8 zeigen Signaldiagramme, wie sie in einzelnen Bereichen der Schaltung auftreten,
Fig. 9 zeigt die Schaltung einer speziellen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 10 zeigt einen modifizierten Teil der Schaltung von Fig. 9.
In Fig. 1 erkennt man eine Antenne 10, einen Abstimmkreis 12, einen Hochfrequenzverstärker 14, eine Frequenzmischstufe 16, einen Lokaloszillator 18, einen Zwischenfre-quenzverstärker 20, einen Zwischenfrequenztransformer 22, einen Gleichrichter 24, sowie einen Schaltkreis für automatische Verstärkungsregelung (AGC) 26. Diese Bauteile stellen in dieser Schaltung einen vorbekannten Abstimmschaltkreis eines Überlagerungsempfängers dar. Im Falle einer elektronischen Abstimmung werden im weiteren spannungsabhängige,
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variable Kapazitätselemente wie beispielsweise Varactordio-den verwendet, welche an die Stelle des Kondensators im Abstimmkreis 12 treten, wobei die Senderwahl durch Änderung des Kapazitätswertes mit Hilfe einer veränderlichen Spannung durchgeführt wird und wobei die Frequenzcharak- s teristik des Abstimmkreises proportional verändert wird. Mit 30 wird eine Zwischenfrequenzdetektionsschaltung bezeichnet, wie sie in dieser Erfindung vorliegt, sie besteht aus den Detektoren 32, 34 für die Pegel der Zwischenfrequenz und der Hochfrequenz und einem logischen Schaltkreis 36.
Die Zwischenfrequenzdetektion arbeitet folgendermas-sen: Sobald eine Senderwelle durch die Antenne 10 in den Tuner eintritt, und dieser auf die richtige Frequenz abgestimmt ist, so erzeugt der Zwischenfrequenztransformer 22 ein Zwischenfrequenzsignal. Wird das Zwischenfrequenzaus- is gangssignal zur Unterbrechung eines automatischen Suchlaufs herangezogen, so sind Betriebsfehler möglich, wenn beispielsweise das Zwischenfrequenzausgangssignal nicht allein durch die Senderfrequenz, sondern auch durch ihre Harmonischen erzeugt wird, sowie auch durch Störungen im Sende- 20 band, d.h. im gleichen Frequenzabschnitt, in dem die Senderempfangsfrequenz liegt. Nebenbei bemerkt, ein durch harmonische Frequenzen erzeugtes Zwischenfrequenzausgangssignal hat die Eigenschaft, dass die Ausgangsspannung der Hochfrequenzstufe abnormal hoch ist. Dieses Problem wird 25 speziell in der japanischen Patentschrift 99766/1977 beschrieben. Die Verstärkung in der Hochfrequenzstufe ist geregelt, so dass die Zwischenfrequenz in einem verstärkungsgeregelten Empfänger ungefähr konstant ist. Nimmt man das Verhältnis der Amplitude einer harmonischen Welle zur Grund- m welle als 1/K (wobei K> 1 ist), so ist die Verstärkung der Hochfrequenzstufe, wenn auf eine harmonische Welle abgestimmt wird, K mal so gross, als die Verstärkung, wenn sie auf die Grundwelle abgestimmt ist. Wenn der Ausgang Em der Hochfrequenzstufe auch die Grundwelle enthält, so wird die 35 Grundwelle um den Faktor K verglichen mit dem Normalfall vergrössert, so dass der Ausgang Em abnormal hoch ist. Es ist dasselbe, als wenn der Abstimmkreis auf Geräusche ansprechen würde. Eine fehlerhafte Detektion von Senderfrequenzen, hervorgerufen durch den Empfang von harmonischen 40 Wellen und breitbandiges Rauschen kann auf einfache Weise verhindert werden. Der logische Schaltkreis 36 ist für diesen Fall vorgesehen, dabei wird eine logische Funktion DI in Abhängigkeit der Zwischenfrequenz erzeugt, sobald der Zwi-schenfrequenzausgang Eo hoch oder gross ist, wobei dann der 45 Zwischenfrequenz-Pegeldetektor 32 ein Ausgangssignal erzeugt, und das Ausgangssignal Em der Hochfrequenzstufe niedrig oder klein ist, wobei der Hochfrequenz-Pendeldetektor 34 kein Ausgangssignal erzeugt. Liegt am Ausgang des
Detektors 32 kein Signal an, während der Ausgang des Detektors 34 ein Signal erzeugt, so erscheint am Detektor 36 kein Ausgangssignal DI.
Für die Pegelkontrolle des Zwischenfrequenzausgangs Eo kann ein zusätzlicher Zwischenfrequenzausgangspegeldetek-tor vorgesehen werden, dabei kann mit Vorteil die Spannung der automatischen Verstärkungskontrolle verwendet werden, weil ihr Spannungswert vom Zwischenfrequenzausgang Eo abhängig ist. Die Beziehung der Spannungen in jeder der einzelnen Schaltungsabschnitte wird anhand eines später beschriebenen Falles erklärt.
Fig. 2 zeigt den Abstimmteil eines Radioempfängers, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, in welchem der Abstimmteil eine einzige Abstimmstufe vor dem Mischer 16 und eine doppelte Abstimmstufe hinter dem Mischer 16 aufweist. Die automatische Verstärkungskontrolle (AGC) 26 erzeugt einen Ausgang
- ßEo proportional zum Zwischenausgang Eo und der Hochfrequenzverstärker 14 hat eine Verstärkung in der Proportion der Differenzspannung zwischen der oben angegebenen Spannung und einer konstanten Spannung Vc:VAGC = Vc
— ßEo, weil eine Abhängigkeit zur automatischen Verstärkungskontrolle, gegeben durch die Differenzspannung besteht. Zum ersten ist das Verhältnis vom Spitzenwert Ato nahe am Resonanzpunkt zum Pegel At mit Af verstimmt,
: [ At I /1 Ato [, wird durch die Gleichung (1) für die einfache Abstimmung und durch die Gleichung (2) für die doppelte Abstimmung repräsentiert:
g -{'•»§#
lÊT-l1 » 10 ^ m worin Fo die Resonanzfrequenz und Q ein Gütefaktor des Resonanzkreises darstellt. Für einen doppelt abgestimmten Resonanzkreis 22 wird angenommen, dass Q für die beiden Spulen gleich ist und die beiden Kreise kritisch gekoppelt sind. Im weitern wird angenommen, dass die Verstärkung zwischen dem Antenneneingang A und dem Hochfrequenzverstärkerausgang M Glmax beträgt, und die Verstärkung zwischen dem obengenannten Punkt M und dem Ausgang des Abstimmkreises B G2max darstellt. Die Ausgangsspannung des Abstimmkreises Eo zu einem Signal, das durch Af verstimmt ist, wird durch folgende Gleichung dargestellt:
= EiGi max 11 + (QRFtt—)2} 2 - G2 /l+ (QlF 4 2 (3)
\^_ f0RF J max ^ foIF J
in der QRF und Q1F für das Q der einzelnen Spulen in jeder der Hochfrequenzstufen und der Zwischenfrequenzstufen stehen und f0RF und f0iF die Resonanzfrequenzen darstellen. Von der
60 obenstehenden Annahme ausgehend, wird die Verstärkung Gimax durch folgende Gleichung beschrieben :
G, = (VC - Eo/3 ) R
lmax '
(4) ,
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worin R eine Umrechnungskonstante ist. Die folgende Gleichung wurde aus den Gleichungen (3) und (4) erhalten:
T~t VcRG2 max
Jin — -br
/{1 + (Qif4^!)4}{1 + (qrf^|-)27+ EißRGz max
» XnJ.t I 0
und zusätzlich aus der Gleichung:
e0/{I+
Em = -p. ^ (6)
G2 max wurde die folgende Gleichung hergeleitet:
■h+ (QiFf~<4
Em = ^
/
VcR/{l+ (QIF^—-) }
(7)
{1 + (QlF|fw) 4}{ 1 + (QRFfJlF) 2} + EißRG* max
Der hergeleitete Verlauf der Funktionskurven für Eo und Em relativ zu Ei und Af, gegeben durch die beiden Gleichungen (5) und (7), werden in den Fig. 3 bis 5 dargestellt. Fig. 3 zeigt die Beziehung des Zwischenfrequenzausgangssignals Eo zur Eingangsspannung Ei und Fig. 4 und 5 zeigen die Beziehungen der Ausgangsspannungen Eo und Em relativ zum Verstimmungsgrad Af. Eii — EÌ3 sind Werte für die Eingangsspannung Ei, wie sie in Fig. 3 gezeigt sind und die Kurven Em — Af haben eine konkave Form bei Af=0 durch die Wirkung der automatischen Verstärkungskontrolle. Die AGC-Span-nungsverläufe sind in Fig. 6 dargestellt. Wie man in dieser Figur ersehen kann, zeigt die AGC-Spannung VAGc negative Spannungsspitzen bei Af = 0, damit kann der Empfang von Senderwellen detektiert werden. Wenn der Pegel der Spannung VAGc sich unter Umständen ändert, in Abhängigkeit des Eingangspegels, so ändern die Detektionssignale DOi, DO2, DO3, sobald der Eingangspegel Ei ändert als Eii, EÌ2, EÌ3, für eine vorbestimmte Schwellenhöhe Vx, wobei das Detektions-signal verschwindet bei der Bedingung Ei = Eii und ein Detektionssignal vorhanden ist bei der Bedingung Ei = EÌ2 oder Eis. Die entsprechende Breite des detektierten Signals beträgt W2 und W3 für die Eingangspegel EÌ2 und EÌ3. Die Differenz zwischen W2 und W3 soll den Unterschied zeigen in der Breite der detektierten Frequenz, woraus die Schwierigkeiten beim Abstimmen entstehen. Ergänzend muss noch hinzugefügt werden, dass das Detektionssignal auch von Störsignalen erzeugt wird.
In Hinsicht auf das oben Gesagte, durch Anwendung des Ausgangssignals Em aus der Hochfrequenzstufe, wird - wie es die Erfindung vorsieht - eine Fehldetektion verhütet und die Signalbreite des Detektionssignals konstant gehalten. Durch das Auftrennen des Ausgangssignals Em in bestimmte Pegel sowie durch die Auswahl einer bestimmten Signalform, wie in Fig. 5 gezeigt ist, werden die in Fig. 7 abgebildeten Detektionssignale DMi — DM3 erhalten. In der Umgebung von Af = 0 treten diese Signale DM als diskrete Signale auf, wobei der Abstand zweier Signale einer Gruppe annähernd konstant ist. Daraus erfolgt, dass die Frequenzbreite des Zwi-schenfrequenzdetektionsausgangs konstant gehalten werden kann, wie es in Fig. 8 abgebildet ist, dadurch, dass ein Zwi-schenfrequenzausgangssignal erzeugt wird, wenn der AGC-Pegel VAGc niedriger ist als der Pegel Vx und wenn der Pegeldetektor für die Abtastung des Signals Em bei dieser bestimmten Schwelle kein Ausgangssignal abgibt. Fig. 8(a) zeigt die Zwischenfrequenzsignale DO2, DO3 und die Hochfrequenzsignale DMi -DM3 in Abhängigkeit zur Frequenzabweichung Af und Fig. 8(b) zeigt die Zwischenfrequenzsi-30 gnalausgänge DI2, DI3, welche durch die oben beschriebene, logische Funktion gewonnen wurden. Genau gesagt sind diese Ausgangssignale vorhanden beim Empfang eines Senders und nicht vorhanden bei Empfang von Störsignalen und breitbandigem Rauschen. Die Zwischenfrequenzsignale mit 35 ungefähr konstanter Frequenzbreite werden erhalten durch die Pegelinformation der AGC-Spannung VAGc und der Frequenzinformation von der Hochfrequenzstufe. Spezielle Ausführungsformen dieser Erfindung sind in Fig. 9 und 10 dargestellt. Fig. 9 zeigt einen Transistor Tn zur Verstärkung der 40 Hochfrequenz, dies stellt die Hochfrequenzstufe 14 dar, einen Transistor Tr4 für die Mischstufe 16 und einen Transistor Tn für die Zwischenfrequenzstufe 20. Das Ausgangssignal Em von der Hochfrequenzstufe wird vor dem Eingang des Mischers 16 abgegriffen und in einem Verstärkungskreis, 45 bestehend aus einem Transistor Tn, Widerständen R2, R3 und einem Kondensator C3 verstärkt, über den Kondensator C2 geleitet und der Diode Di zugeführt, um dort einen Gleichstrom VEM entsprechend den Hochfrequenzausgangssignals Em zu erzeugen. Ein Kondensator Ce, eine Diode D4, ein 50 Widerstand Rt und ein Kondensator C5 bilden den AGC-Kreis, welcher die Vorwärts-AGC-Spannung VAGC erzeugt. Die Dioden D2, D3 und der Widerstand Ri vergleichen die Spannung VAGC mit der Spannung VEM, um festzustellen, welche von beiden die höhere ist. Ein Kondensator Ci dient zur 55 Signalglättung. Ein Vergleicher 38 mit einer Referenzspannung Vs vergleicht die Spannungen VAGC bzw. VEM mit dieser Schwelle.
Zur Erzeugung eines Zwischenfrequenzausgangssignals DI wird eine Spannung VAGc —VD3 (VD3 ist die Vorwärtsspan-60 nung an der Diode D3) wie üblich auf den Eingang des Vergleichers 38 geführt. Ist diese Spannung höher als die Referenzspannung Vs, so erscheint am Vergleicher 38 kein Ausgangssignal. Wird jedoch der Zwischenfrequenzausgang Eo höher durch den Empfang einer Senderwelle oder eines ent-65 sprechenden Signals, so wird die Differenzspannung VAGc — VD3 kleiner als die Referenzspannung Vs und erzeugt damit am Ausgang des Vergleichers 38 ein Ausgangssignal DI. Dieses Signal wird nur gebildet, wenn das Ausgangssi
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gnal Em genügend klein ist, der Vergleicher 38 gibt kein Ausgangssignal DI, wenn die Hochfrequenzstufe ein zu hohes Ausgangssignal Em abgibt, wie es bei Anwesenheit von Störsignalen oder breitbandigem Rauschen oder auch einer Verstimmung Af möglich ist. Dabei ist dann die Differenzspan- 5 nung VEM — VD2 (die Spannung VD2 ist die Spannung entlang der Diode D2), die auf den Vergleicher 38 geführt wird, nicht niedriger als die Referenzspannung Vs, d.h. ein Signal DI wird dann nicht erzeugt.
Ein Transistor Tn dient als Schalter für die Zeitkonstante 10 im AGC-Kreis, welcher ein- und ausgeschaltet wird, entsprechend dem Eingangskontrollsignal SG, welches während des Empfangs auf logisch H steht und während der Sendersuche auf logisch L wechselt. Im EIN-Zustand wird der Kondensator C4 parallel zum Kondensator C3 geschaltet, um die Zeit- 15 konstante zu vergrössern, während andererseits das Abschalten des Kondensators C4 im AUS-Zustand eine Abnahme der Zeitkonstante bewirkt. Diese Schaltaktion ist wichtig für die Mittelwellenabstimmung. Da eine etwas grössere Zeitkonstante im AGC-Kreis wirksam wird, jedoch nicht so gross, um 20 die Modulationskomponenten im Mittelwellenabstimmteil zu unterdrücken, kann die Spannung VAGc nicht genügend schnell erhalten werden, es sei denn, die Ansprechgeschwindigkeit des AGC-Kreises wird erhöht, um diese vorher beschriebene Schwierigkeit in der Zwischenfrequenzdetek- 25 tion zu beheben.
Der quasi logische Schaltkreis 36, umgeben von einer strichpunktierten Linie in Fig. 9 kann noch gemäss Fig. 10 in einer anderen Form ausgestaltet werden. In dieser Figur wird durch die Diode Ds, die Widerstände Re, R7 und den Kon- 30 densator Ci eine Spannung Va erzeugt durch Subtraktion einer Gleichspannung entsprechend dem Pegel des Signals Em von der Referenzspannung Vs, und die Dioden Dò, D7 und der Widerstand Rs erzeugen eine Spannung Vb durch die Differenz von VAGc — VD7, die dahin limitiert ist, dass sie 35 nicht niedriger wird als die Differenzspannung Vs — VD6. VD6,
VD7 sind die Spannungen über den Dioden Dó und D?. Anschliessend soll noch beschrieben werden, wie die Zwi-schenfrequenzdetektion funktioniert. Normalerweise ist die Spannung Va ungefähr vom gleichen Betrag wie die Spannung Vs und wenn die Spannung Vb = VAGC - VD7 unter den Spannungswert Va geht, dies bei Empfang eines Senders oder ähnliche Signale, erzeugt der Vergleicher 38 einen Ausgang DI. Beginnt der Pegel der Ausgangsspannung Em beim Empfang von Störsignalen oder dergleichen anzusteigen, so geht die Spannung Va unter den Pegel der Spannung Vs, wobei die Beziehung Va> Vb nicht erfüllt wird, auch wenn die Zwi-schenfrequenzspannung zunimmt und Vb damit verkleinert wird, so erzeugt der Vergleicher 38 kein Ausgangssignal DI. Die Beziehung Va> Vb wird nicht erfüllt durch eine Verstimmung Af. Die Schaltung ist dabei frei von Fehloperationen und erzeugt Detektorausgangssignale mit einer konstanten Signalbreite.
Zum Zwecke der Begrenzung des unteren Wertes der Spannung Vb wird der Schaltkreis im weiteren mit einer Diode Dû und einem Widerstand Rs versehen und die Referenzspannung Vs wie abgebildet daran angelegt. Der Grund dazu ist folgender: Wenn der Zustand, in welchem die Spannung Va niedriger ist als die Spannung Vs, kann dies in einem gewissen Grad als abnormal angesehen werden und es ist erwünscht, in solch einem Fall eine Zwischenfrequenzdetek-tion zu verhindern, sofern das Zwischenfrequenzsignal vorhanden ist. Dann wird die Spannung Vb eingeschränkt, so dass sie keinen niedrigeren Spannungswert annehmen kann als Vs — VD6, bei der die Zwischenfrequenzdetektion unterbrochen wird, wenn die Hochfrequenzstufe einen Ausgang Em von abnormaler Höhe erzeugt.
Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von speziellen Ausführungsbeispielen erklärt wurde, so sind natürlich weitere Ausführungsbeispiele innerhalb des Erfindungsgedankens möglich.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schaltkreis (32) so ausgelegt ist, dass er die Spannung der automatischen Verstärkungsregelung (VAGC) des Empfängers abnimmt und verwertet, dass der zweite Schaltkreis (34) so ausgelegt ist, dass er die Ausgangssignale des Hochfrequenzverstärkers abnimmt und detektiert, und dass der logische Schaltkreis (36) aus einem Vergleicher (38) besteht, an dessen einem Eingang eine Referenzspannung anliegt und der andere Eingang mit einem Schaltkreis verbunden ist, der jenes Ausgangssignal des ersten und zweiten Schaltkreises, das den höheren Pegel aufweist, auf den Eingang des Vergleichen überträgt.
3. Zwischenfrequenzdetektions-Schaltung nach Anspruch
1. Zwischenfrequenzdetektions-Schaltung (30) zur Erzeugung eines Zwischenfrequenzdetektions-Ausgangssignals (Di), welches den Empfang einer Radiosendestation in einem Überlagerungsempfänger anzeigt, gekennzeichnet durch einen ersten Schaltkreis (32) zur Erzeugung eines Signals, welches den Pegel des Ausgangssignals der Zwischenfre-quenzstufe des Empfängers anzeigt, einen zweiten Schaltkreis (34) zur Erzeugung eines Signals, welches den Pegel des Ausgangssignals der Hochfrequenzstufe des Empfängers anzeigt, und durch einen logischen Schaltkreis (36), auf welchen die Ausgangssignale des ersten und zweiten Schaltkreises (32, 34) geführt sind und mit denen ein Detektions-Ausgangssignal (Di) am logischen Schaltkreis erzeugt wird, sobald das Ausgangssignal der Zwischenfrequenzstufe (Eo) hoch und das Ausgangssignal der Hochfrequenzstufe (Em) niedrig ist.
2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den einen Eingang des Vergleichers (38) die Ausgangssignale des ersten Schaltkreises (32) gegeben werden und der andere Eingang mit einem Schaltkreis verbunden ist, der die Ausgangsspannung des zweiten Schaltkreises (34) von einer Referenzspannung sub-strahiert.
4. Zwischenfrequenzdetektions-Schaltung nach Anspruch
2. Zwischenfrequenzdetektions-Schaltung nach Anspruch
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PATENTANSPRÜCHE
3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schaltkreis (32) zum Abnehmen einer Spannung der automatischen Verstärkungsregelung (VAGC) eine Schaltvorrichtung zur Veränderung der Zeitkonstante im Schaltkreis der automatischen Verstärkungsregelung (VAGC) aufweist.
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| Date | Code | Title | Description |
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| PL | Patent ceased |