CH648375A5 - Unterdach fuer mit dacheindeckungsplatten eingedeckte daecher. - Google Patents

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CH648375A5
CH648375A5 CH5285/80A CH528580A CH648375A5 CH 648375 A5 CH648375 A5 CH 648375A5 CH 5285/80 A CH5285/80 A CH 5285/80A CH 528580 A CH528580 A CH 528580A CH 648375 A5 CH648375 A5 CH 648375A5
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CH5285/80A
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Manfred Helfrecht
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Helfrecht Manfred Fa
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded
    • E04B7/22Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material
    • E04B7/225Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material the slabs having non-structural supports for roofing materials

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Description

648375
PATENTANSPRÜCHE Unterdach für mit Dacheindeckungsplatten eingedeckte Dächer, bestehend aus einem zwischen den Dachlatten angeordneten wärmedämmenden Belag, der auf einer auf den Dachlatten verlegten Unterlage aus vorgeformten, zwischen den Dachlatten nach unten durchgebogenen formstabilen Mulde ruht, deren parallel zu den Dachlatten verlaufende abgewinkelte Ränder auf diesen aufliegen, und der durch Abdeckstreifen geschützt ist, die sich von Dachlatte zu Dachlatte erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abdeckstreifen (6; 16; 46; 46.1,46.2) an seinem traufseitigen Rand eine parallel zu diesem verlaufende, nach unten offene Sicke ( 12; 49; 49.1,49,2) hat, die eine entsprechende Sicke (12; 48; 48.0) am firstseitigen Rand des von ihm überdeckten Abdeckstreifens (6; 16; 46; 46.0,46.3) übergreift, und dass jeder Abdeckstreifen (6; 16; 46; 46.2) an einem senkrecht zur Traufe sich erstreckenden Rand ein als nach unten offene Rinne (10; 51; 51.2) ausgebildetes Wasserabweisprofil aufweist, das einen aufgebogenen Rand (50; 50.1) des benachbarten Abdeckstreifens (46; 46.1) und jeweils einen aufgebogenen Rand (43) der von diesen beiden Abdeckstreifen (46; 46.1,46.2) überdeckten Mulden (42) übergreift oder aber den ebenfalls mit einer nach unten offenen Rinne (10) versehenen Rand des benachbarten Abdeckstreifens (6; 16).
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2110 244 ist ein Unterdach für mit Dacheindeckungsplatten eingedeckte Dächer bekannt. Es weist einen aus einem zwischen den Dachlatten angeordneten wärmedämmenden Belag auf, der auf einer auf den Dachlatten verlegten Unterlage aus vorgeformten, zwischen den Dachlatten nach unten durchgebogenen formstabilen Mulden ruht, deren parallel zu den Dachlatten verlaufende abgewinkelte Ränder auf diesen aufliegen, und der durch Abdeckstreifen geschützt ist, die sich von Dachlatte zu Dachlatte erstrecken.
Bei diesem Unterdach soll ein Ansammeln von Feuchtigkeit am traufseitigen Rand der ein wärmedämmendes Material aus Faserstoffen aufnehmenden Mulden dadurch vermieden werden, dass sich an jede Mulde ein Abdeckstreifen anschliesst, der jeweils über das traufseitig verlegte, wärmedämmende Material hinweg verläuft. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei einem derartigen einfachen Abdeckstreifen das Eindringen von Feuchtigkeit und insbesondere von Flugschnee in das wärmedämmende Material nicht ganz zu vermeiden ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Unterdach der vorbekannten Art so auszubilden, dass ein noch zuverlässigerer Schutz des wärmedämmenden Belags gegen Feuchtigkeit gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass jeder Abdeckstreifen an seinem traufseitigen Rand eine parallel zu diesem verlaufende, nach unten offene Sicke hat, die eine entsprechende Sicke am firstseitigen Rand des von ihm überdeckten Abdeckstreifens übergreift, und dass jeder Abdeckstreifen an einem senkrecht zur Traufe sich erstrek-kenden Rand ein als nach unten offene Rinne ausgebildetes Wasserabweisprofil aufweist, das einen aufgebogenen Rand des benachbarten Abdeckstreifens und jeweils einen aufgebogenen Rand der von diesen beiden Abdeckstreifen überdeckten Mulden übergreift oder aber den ebenfalls mit einer nach unten offenen Rinne versehenen Rand des benachbarten Abdeckstreifens.
Durch ein derartiges Wasserabweisprofil wird mit grosser Sicherheit das Eindringen von Feuchtigkeit in den wärmedämmenden Belag vermieden. Insbesondere wird auch das Eindringen von Flugschnee unterbunden. Wenn sich auf dem Abdeckstreifen Wasser ansammelt, so fliesst dieses sicher zur Traufe hin ab, ohne dass es nach der Seite und auf den seitlich angrenzenden Abdeckstreifen vordringen kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines aus einer Mulde und einem anschliessenden Abdeckstreifen gebildeten Abdeckelementes gemäss der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein wärmedämmendes Unterdach mit Abdeckelementen gemäss der Erfindung,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform für ein wärmedämmendes Unterdach gemäss der Erfindung, bei dem der wärmedämmende Belag mit Rippen versehen ist,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Unterdach gemäss Fig. 3 längs der Linie IV-IV,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Abdeckelementes gemäss der Erfindung in perspektivischer Ansicht, und
Fig. 6 einen in einem Eckbereich zwischen vier aneinander angrenzenden Elementen des wärmedämmenden Belages herausgeschnittenen Teil eines Unterdachs gemäss der Erfindung.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Abdeckelement besteht aus einer Mulde 2, in die ein wärmedämmender Belag 3 eingelegt wird. Die Mulde 2 kann aus einer Kunststoff-Folie tiefgezogen sein, jedoch können auch andere Materialien, wie Metallfolie oder Dachpappe, zu ihrer Herstellung Verwendung finden. Jede Mulde 2 hat einen abgewinkelten Rand 4, mit dem sie auf einer Dachlatte 5 aufliegt. An der in der Darstellung rechten Seite der Mulde 2 ist der Abdeckstreifen 6 angeformt, in dem eine querverlaufende Vertiefung 8 eingeformt ist, die in eine entsprechende Vertiefung 7 in der Oberseite des wärmedämmenden Belages 3 eingreift. In diese Vertiefungen 8 werden bei der Verwendung von Ziegeln als Dacheindeckungsplatten die Ziegelnasen eingelegt.
Gemäss Fig. 1 ist der Abdeckstreifen 6 im Bereich seiner vom First zur Traufe verlaufenden Rändern jeweils mit einem Wasserabweisprofil versehen. Dieses Wasserabweisprofil besteht aus einer nach unten offenen Rinne 10, die auf der einen Seite in den Abmessungen etwas kleiner ausgeführt ist als auf der anderen Seite, so dass die Wasserabweisprofile übereinandergreifender Abdeckstreifen 6 ineinander passen.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, werden die einzelnen Mulden 2 mit den angeformten Abdeckstreifen 6, die unter sich den gleichen Querschnitt haben, gestaffelt verlegt. Dabei überdeckt der Abdeckstreifen 6 des firstseitigen Elementes den wärmedämmenden Belag 3 des traufseitigen Elementes. Am traufseitigen Rand des Abdeckstreifens 6 ist bei der Darstellung gemäss Fig. 2 ein Wasserabweisprofil dargestellt, das aus einer nach unten offenen Sicke 12 besteht, die parallel zur Traufe verläuft. Diese Sicke 12 greift über eine entsprechend ausgeformte Sicke 12 an dem an die Mulde 2 angrenzenden firstseitigen Rand des Abdeckstreifens 6 des traufseitigen N achbarelements.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäss Fig. 2 lediglich dadurch, dass der wärmedämmende Belag 22 mit jeweils einer Rippe 23 auf der Oberseite versehen ist, welche bei der Verwendung von Ziegeln als Dacheindeckungsplatten zum Einhängen der Ziegelnasen dient. Entsprechend dieser Rippe 23 ist in den Abdeckstreifen 16 eine kongruente Ausbuchtung 24 eingeformt. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind in die Rippe 23 Wasserablaufkanäle 25 eingeschnitten, in welche entsprechende, in die Ausbuchtung 24 eingeformte
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Rinnen eingreifen. Auf diese Weise wird erreicht, dass sich das auf dem Abdeckstreifen 16 ablaufende Wasser hinter der Rippe 23 bzw. der Ausbuchtung 24 nicht stauen kann. Die Abdeckstreifen 16 sind analog zum Abdeckelement nach Fig. 1 an beiden Seiten mit nach unten offenen Rinnen 10 versehen, wobei diese derart ausgeformt sind, dass die Rinnen 10 aneinander angrenzender Abdeckstreifen 16 ineinander passen. Ferner ist auch, wie bei der ausführungs-form gemäss Fig. 2, ein aus Sicken 12 bestehendes Wasserabweisprofil vorgesehen, das das Eindringen von Feuchtigkeit oder Flugschnee von der Traufe her unter die Abdeckstreifen 16 unterbindet.
In Fig. 5 ist in perspektivischer Ansicht eine weitere Ausführungsform eines Abdeckelementes gemäss der Erfindung dargestellt. Die Mulde 42 ist an beiden Seiten mit aufgebogenen Rändern 43 begrenzt und hat an der Firstseite einen abgewinkelten Rand 44, der eine Dachlatte übergreift. Ein weiterer abgewinkelter Rand 45 übergreift eine traufseitige Dachlatte, wie dies bereits für die Ausführungsform gemäss den Fig. 2 und 3 beschrieben wurde. In die Mulde 42 wird ein wärmedämmender Belag, wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3, eingelegt. Traufseitig geht die Mulde 42 in den Abdeckstreifen 46 über, wobei eine Sicke 48 entsteht, die als Wasserabweisprofil dient. In dem Abdeckstreifen 46 ist eine Ausbuchtung 24 mit Wasserablaufkanälen 25 eingeformt. Ferner ist am traufseitigen Rand eine nach unten offene Sicke 49 ausgebildet, die als Wasserabweisprofil dient und über eine entsprechende Sicke 48 eines traufseitig verlegten Elementes greift, was jedoch aus der Zeichnung nicht hervorgeht. Auf der einen Seite ist der Abdeckstreifen 46 mit einem senkrecht stehenden Rand 50 versehen, der in Weiterführung des Randes 43 der Mulde 42 verläuft. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine nach unten offene Sicke 51 angebracht. Der Rand 50 und die Rinne 51 benachbarter Elemente greifen ineinander und bilden zusammen das Wasserabweisprofil.
5 In Fig. 6 ist der Eckbereich von vier aneinanderstossenden Elementen dargestellt, die Ränder 43.1 und 43.2 zweier nebeneinanderliegender Mulden 42.1 und 42.2 stehen nach oben über den wärmedämmenden Belag 22.1 und 22.2 über. Dieser wärmedämmende Belag 22.1 und 22.2 wird auf der io Oberseite vom Abdeckstreifen 46.0 bzw. 46.3 des firstseitig anschliessenden Elementes bedeckt. Im Stossbereich zwischen den beiden wärmedämmenden Belägen 22.0 und 22.1 ist eine nach unten offene Sicke 48.0 ausgebildet, über die eine entsprechende Sicke 49.1 am traufseitigen Rand des is Abdeckstreifens 46.1 greift. Entsprechend ist auch der Stoss zwischen den beiden angrenzenden Elementen ausgebildet, von dem nur die übergreifende Sicke 49.2 erkennbar ist. Die beiden benachbarten Abdeckstreifen 46.1 und 46.2 der beiden firstseitigen Elemente überlappen die traufseitigen Elemente, wobei die Wasserabweisprofile ineinandergreifen. In Richtung senkrecht zur Traufe greift die Rinne 51.2 des rechten Elementes über den Rand 50.1 des linken Elementes, wobei ein Ausschnitt 52 vorgesehen ist, in welchen die Sicke 49.1 eingreift. Bei einer derartigen Überlappung der aneinander angrenzenden Elemente ist eine einwandfreie Wasserführung gewährleistet und sichergestellt, dass keine Feuchtigkeit unter die Abdeckstreifen und damit in den wärmedämmenden Belag gelangt.
Der Deutlichkeit halber sind in den Figuren die einzelnen Lagen der Abdeckung in einem Abstand voneinander dargestellt, obwohl diese bei dem fertigen Unterdach unmittelbar aufeinander aufliegen.
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2 Blatt Zeichnungen
CH5285/80A 1979-07-30 1980-07-10 Unterdach fuer mit dacheindeckungsplatten eingedeckte daecher. CH648375A5 (de)

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