CH648620A5 - Shearing machine for pattern shearing - Google Patents

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Publication number
CH648620A5
CH648620A5 CH6705/80A CH670580A CH648620A5 CH 648620 A5 CH648620 A5 CH 648620A5 CH 6705/80 A CH6705/80 A CH 6705/80A CH 670580 A CH670580 A CH 670580A CH 648620 A5 CH648620 A5 CH 648620A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pattern
roll
shearing
fabric
shear
Prior art date
Application number
CH6705/80A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Huelser
Dyk Alfonsius Van
Original Assignee
Monforts Fa A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monforts Fa A filed Critical Monforts Fa A
Publication of CH648620A5 publication Critical patent/CH648620A5/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C23/00Making patterns or designs on fabrics
    • D06C23/02Making patterns or designs on fabrics by singeing, teasing, shearing, etching or brushing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schermaschine zum Muster-scheren einer textilen Stoffbahn mit einem eine über ihre Länge mehrfach abgestützte Musterrolle mit in deren Oberfläche eingebrachtem, reliefartigem Muster aufweisenden Rolltisch zum Zuführen der Stoffbahn zu dem Scherzeug, wobei das Muster des Rolltisches durch Einstellen der Stoffbahnspannung beim Scheren durch die Stoffbahn durchzudrücken ist.
Aus der DE-PS 71 735 ist eine Musterschermaschine für samtartige Webstoffe bekannt, bei der der zu musternde Stoff über einen Rolltisch geführt wird, der eine Musterrolle mit einer Mehrzahl von radial abstehenden Zapfen bzw. Nocken an der Oberfläche aufweist. Nach den Angaben in der Patentschrift wird die Stoffbahn nur an den durch die Nocken ausgebauchten, punktförmigen Stellen geschoren. Da die bekannte Musterrolle nur an den beiden Längsenden gelagert wird, eine zu bearbeitende Stoffbahn aber im allgemeinen mindestens 1500 mm breit ist, muss die Musterrolle so steif sein, dass sie auf der Länge zwischen den beiden endständigen Lagern nicht wesentlich, d.h. bei Schermaschinen um weniger als 0,1 mm, durchbiegt. Eine solche Steifheit der Musterrolle würde einen so grossen Rollendurchmesser bedingen, dass sich wegen der Geometrie im Schneidbereich ein nennenswert tief eingeschorenes, d.h. deutlich sichtbares Muster nicht erreichen lässt. Wenn man nämlich eine wenigstens einigermassen deutlich ins Auge springende Tiefenausschur im Bereich der erhabenen Stellen der Musterrolle erzielen will, darf der Aussendurchmesser der Rolle etwa einen Betrag von grössenordnungsmässig 50 mm nicht wesentlich überschreiten. Je kleiner der Durchmesser ist, d.h. je mehr der Krümmungsradius der Rolle demjenigen des üblichen Spitztisches im Scherbereich angenähert ist, um so deutlicher und schärfer umrandet lässt sich das gewünschte Muster ausscheren.
Eine solche als stabartig dünn zu bezeichnende Musterrolle ist natürlich ohne Unterstützung auf ihrer Länge für den Rolltisch einer Schermaschine ungeeignet. Demgemäss ist aus dem DE-GM 7 029 636 auch bereits eine Schermaschine eingangs genannter Art bekannt, deren Musterrolle auf der Länge mehrfach unterstützt ist. Wesentliches Ziel bleibt es hierbei, die Musterrolle so biegesteif wie bei dem geringen Durchmesser möglich, auszubilden.
Das Lagern einer glatten Rolle eines Schertisches auf ihrer Länge auf einzelnen oder durchgehenden Stützrollen ist für Maschinen zum Scheren von Teppichen mit rutschfester
Unterseite aus dem DE-GM 1 721 226 bekannt. Zur Vermeidung eines Durchbiegens der Rolle des Schertisches wird dabei die Rolle auf einer achsgleichen Gegen walze und diese auf Stützrollen gelagert. Der Durchmesser der Rolle soll unter Berücksichtigung der Stoffdicke, der gewünschten Schertiefe und der Florhöhe möglichst klein gewählt werden und höchstens 60 mm betragen.
Eine derart dünne Musterrolle würde natürlich ein ausreichend tiefes Ausscheren des Musters zulassen. Probleme bereitet aber das Herstellen einer solchen Musterrolle. Hierbei ist nämlich, z.B. beim Fräsen, Prägen oder Gravieren, selbst bei im angegebenen Bereich relativ grossem Rollendurchmesser ein Verziehen bzw. Verbiegen der Musterrolle praktisch nicht zu vermeiden. Ohne Verletzung des Musters kann eine solche Musterrolle mit vertretbaren Mitteln nicht nachgerichtet werden. Die aus dem Stand der Technik bekannten Erkenntnisse betreffend die Vorteile einer möglichst dünnen Musterrolle konnten daher nicht in die Praxis umgesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Musterschermaschine eingangs genannter Art die Möglichkeit der Verwendung einer Musterrolle mit unter Berücksichtigung der Rapportlänge des Musters minimalem Umfang zu schaffen und gleichzeitig die sich aus dem vom Herstellen des Musters herrührenden Ungleichheiten der Musterrolle ergebenden Probleme zu beseitigen. Die erfindungsgemässe Lösung besteht darin, dass die durch Stützrollen abgestützte, im Verhältnis zu ihrer Länge stabartig dünne und flexible Musterrolle aus einem Kern aus einem biegesteifem Material und einem Mantel aus zur Biegesteifheit nicht wesentlich beitragendem Material besteht.
Während alle bisherigen Bemühungen dahingingen, die Stabilität und Steifheit der Musterrolle trotz Verkleinerung des Durchmessers möglichst zu erhalten, wird erfindungsge-mäss die bisher als unzulässig angesehene Flexibilität dazu ausgenutzt, die Nachteile einer Musterrolle geringen Durchmessers auszugleichen. Durch das erfindungsgemässe Zusammenwirken von vorzugsweise einstellbaren Stützlagern, bzw. -rollen, flexibler Musterrolle und unter Spannung stehender, zu scherender Stoffbahn wird erreicht, dass die durch die Musterrolle in bestimmter Weise dem Scherzeug vorzulegende Stoffbahn durch die auf sie ausgeübte Längsspannung selbst dazu beiträgt, dass das gewünschte Scherbild entsteht.
Grundsätzlich kann die Musterrolle aus einem Kern aus Stahl oder ähnlich stabilem und elastischem Material und einem Mantel aus zur Stabilität bzw. Flexibilität nicht wesentlich beitragenden Material, z.B. einem Kunststoff, bestehen. Diese für Prägewalzen von Prägekalandern an sich bekannte Walzenausbildung hat bei einer Musterrolle zudem den Vorteil, dass sich das Muster relativ leicht in einen Kunststoff einbringen lässt. Bisher war jedoch eine solche geschichtete Konfiguration mit gegenüber dem Kern relativ weichem Mantelmaterial für Musterrollen von Rolltisch-Schermaschinen nicht geeignet, weil man beim Stande der Technik davon ausgehen musste, eine Musterwalze mit relativ weichem Mantel sei unter keinen Umständen ohne Verletzung des Musters nachzurichten.
Es ist das Verdienst der Erfinder, erkannt zu haben, dass es gerade die bisher als störende Nebenerscheinung angesehene Flexibilität ermöglicht, deutlich abgegrenzte und tief ausgeschorene Muster in Stoffbahnen herzustellen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt senkrecht zur Scherzeugachse einer erfindungsgemässen Schermaschine; und
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Fig. 2 einen Schnitt parallel zur Längsachse der Musterrolle von Fig. 1.
Gemäss Fig. 1 läuft eine Stoffbahn 1 in Pfeilrichtung 2 von einer Zuführzugwalze 3 über eine Musterrolle 4 zu einer in der Drehzahl regelbaren Abführzugwalze 5. Im Bereich der Musterrolle 4 passiert die Stoffbahn 1 am Scherspalt das aus Schermesserwelle 6 und Untermesser 7 bestehende Scherzeug,
Die Musterrolle 4 gemäss Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist ausser in den endständigen Wellenzapfen 8 auf einer Mehrzahl von Stützlagerpaaren - bestehend aus jeweils zwei nebeneinanderstehenden Stützlagern 9 und 10 mit Stützrollen 11 und 12-gehalten. Zum Justieren, d.h. zum genauen Zuordnen der Musterrolle zum aus Schermesserwelle 6 und Untermesser 7 bestehenden Scherzeug sollen die Stützlager 9 und 10 zweckmässig in der jeweilig angegebenen Pfeilrichtung 13 und 14 zu verstellen sein. Die Stützlager 9 und 10 selbst sind auf einem die Musterrolle 4 tragenden Halter 15 befestigt, welcher z.B. über eine Schwalbenschwanzkupplung, mit einem Untertisch 16 verbunden sein kann. Letzterer ist \ orzugsweise so gelagert, dass er einerseits in einer in der Zeichnungsebene auf die Schermesserwelle 6 zulaufenden Pfeilriehtung 17 verstellbar ist, um die Schurhöhe einzustellen, und andererseits in einer etwa senkrecht zur Richtung Pin der Zeichnungsebene verlaufenden Pfeilrichtung 18 um eine Schwenkachse 19 zu kippen ist, um sowohl die Schur-höhe nachstellen als auch - und vor allem - den Schertisch vom Scherzeug, z.B. bei einem Nahtdurchgang, trennen zu können.
s Fig. 2 zeigt die Musterrolle 4 im Längsschnitt in Prinzipdarstellung. Es ist zu erkennen, wie die jeweils zwischen zwei Vertiefungen bzw. Nuten 20 vorgesehenen erhabenen Bereiche des Musters bzw. Stege 21 auf den Stützrollen 11 der Stützlager 9 abrollen. Die Stützrollen 11 - und natürlich auch io die Rollen 12 - sind im Ausführungsbeispiel so breit, dass sie in jeder Drehstellung stets mindestens einen Steg 21 berühren. Die Reliefmusterung kann auf sehr bequeme Weise und mit sehr gutem Erfolg in die Oberfläche des jeweiligen Kunststoffmantels eingefräst werden.
i5 Beim Spannen der Stoffbahn 1 werden die Stege 21 um so deutlicher abgezeichnet, je kleiner der Aussendurchmesser der Musterrolle 4 ist. Ein scharfkantiges Schermuster ergibt sich bei entsprechend kleinem Aussendurchmesser, wenn die Umfangsfläche bzw. Peripherie der Stege 21 entsprechend 20 kantig ausgebildet wird. Bei straffem Spannen der Stoffbahn 1 bildet dann der Flor 22 an den beiden Rändern am Umfang der Stege Scheitel 23, das bedeutet, dass nur die radial von der Musterrolle 4 abstehenden Florteile geschoren, die axial zu den Seiten der Stege 21 gerichteten Florteile jedoch stehen-25 bleiben.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

648 620
1. Schermaschine zum Musterscheren einer textilen Stoffbahn (1) mit einem eine über ihre Länge mehrfach abgestützte Musterrolle (4) mit in deren Oberfläche eingebrachtem, reliefartigem Muster aufweisenden Rolltisch zum Zuführen der Stoffbahn (1) zu dem aus Schermesserwelle (6) und Untermesser (7) bestehenden Scherzeug, wobei das Muster des Rolltisches durch Einstellen der Stoffbahnspannung beim Scheren durch die Stoffbahn durchzudrücken ist, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Stützrollen (11, 12) abgestützte, im Verhältnis zu ihrer Länge stabartig dünne und flexible Musterrolle (4) aus einem Kern aus biegesteifem Material und einem Mantel aus zur Biegesteifheit nicht wesentlich beitragendem Material besteht.
2. Schermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel der Musterrolle (4) aus Kunststoff besteht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Musterrolle (4) aus Stahl besteht.
CH6705/80A 1979-12-22 1980-09-05 Shearing machine for pattern shearing CH648620A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2951987A DE2951987C2 (de) 1979-12-22 1979-12-22 Schermaschine zum Musterscheren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH648620A5 true CH648620A5 (en) 1985-03-29

Family

ID=6089400

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6705/80A CH648620A5 (en) 1979-12-22 1980-09-05 Shearing machine for pattern shearing

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BR (1) BR8008129A (de)
CH (1) CH648620A5 (de)
DE (1) DE2951987C2 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
BR8008129A (pt) 1981-06-30
DE2951987A1 (de) 1981-07-02
DE2951987C2 (de) 1983-11-17

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