CH649122A5 - Kombination aus zylinderschloss und schluessel, schluessel fuer das schloss und verfahren zur herstellung des schluessels. - Google Patents

Kombination aus zylinderschloss und schluessel, schluessel fuer das schloss und verfahren zur herstellung des schluessels. Download PDF

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CH649122A5
CH649122A5 CH5104/80A CH510480A CH649122A5 CH 649122 A5 CH649122 A5 CH 649122A5 CH 5104/80 A CH5104/80 A CH 5104/80A CH 510480 A CH510480 A CH 510480A CH 649122 A5 CH649122 A5 CH 649122A5
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kombination aus einem Zylinderschloss und Schlüssel gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Die Erfindung betrifft auch 30 einen Schlüssel für eine derartige Kombination und ein Verfahren zur Herstellung des Schlüssels.
In der DE-OS 2 533 494 ist eine Kombination aus Zylinderschloss und Schlüssel beschrieben, bei der das Zylinderschloss zwei Reihen von zick-zack-förmig ausgerichteten Stiften mit zugespitzten Enden aufweist, wobei die Stifte jeder Reihe jeweils mit dem entsprechenden Teil zweier par-allel-codierter Teile am Schlüssel zusammenwirken.
Ein Schlüssel für ein derartiges Schloss muss jedoch vergleichsweise dick sein, damit die beiderseits angeordneten parallelen Seitenteile mit den zugespitzten Enden der Zuhaltungsstifte in der beschriebenen Art und Weise zusammenwirken können. Somit muss die Breite jedes der Codeteile des Schlüssels wenigstens der Hälfte der Stiftdicke entsprechen. Angesichts des Wunsches nach einem Zylinder-Absperrglied mit reduziertem Durchmesser, wie dies insbesondere bei gewissen Schlossarten der Fall ist, bringt dies ernsthafte Nachteile.
Ein weiterer Nachteil bei der oben beschriebenen Anordnung besteht darin, dass die Spitzen der Zuhaltungsstifte durch wiederholten Kontakt mit dem Schlüssel schnell abgenutzt werden, wodurch die Gebrauchsdauer des Schlosses verkürzt wird. Der Schlüsselcode wird ebenfalls als Ergebnis der punktförmigen Berührung zwischen den Stiftspitzen und ss den operativen Flächen des Codes abgenutzt.
In der FR-PS 2 378 927 ist ein Sicherheitsschlüssel beschrieben, der an seinen benachbarten Seiten zwei Reihen schulterförmiger Aussparungen aufweist. Dieser Sicherheitsschlüssel ist für ein Zylinderschloss gedacht, welches einen 60 flachen Hebelschnäpper aufweist. Derartige Hebelschnäpperschlösser sind im vorliegenden Kontext betrachtet unterschiedlich zu Zylinderschlössern mit Stiften und weisen nicht die Vorteile, unter anderem die Vorteile bezüglich der Herstellung solcher Schlösser, auf.
65 In der GB-PS 1 557 245 ist eine Kombination, bestehend aus einem Zylinderschloss und Schlüssel, beschrieben, die einen flachen Schlüssel aufweist, der an seinen Seiten Codierungen aufweist, die mit Stiften zusammenwirken, welche zur
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allgemeinen Ebene des Schlüssels im Winkel von 90° und 45° liegen. Hierbei ist jedoch keine Vorkehrung zur Führung der Stifte zwischen den wirksamen Teilen des Codes vorgesehen, und damit sind die Stifte und der Schlüssel im Betrieb einer vergleichsweise grossen Abnutzung ausgesetzt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine derartige Kombination aus Zylinderschloss und Schlüssel zu schaffen, bei der die vorstehenden und andere Nachteile bekannter Schlösser beseitigt ist, und die durch eine neue Art eines Schlüsselcodes einen höheren Sicherheitsgrad aufweist und bei der die Kombinationsmöglichkeiten vergleichsweise erhöht sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Kombination aus einem Zylinderschloss und einem Schlüssel gemäss den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1.
Weil die, den Code bildenden Codeteile und Übergangsteile am Seitenteil des Schlüssels bevorzugt mit einem Segment an der Endfläche des entsprechenden Stiftes zusammenwirken, wird ein «Bandkontakt» zwischen Stift und Schlüsselcode ermöglicht, d.h. die Berührung zwischen Stift und Schlüssel erfolgt über eine grosse Fläche ohne den besagten Seitenteil, durch den der Schlüssel eine grosse Breite aufweisen muss. Auf diese Art und Weise erfolgt sowohl an dem Schlüssel als auch an den Stiften weniger Abnutzung.
Weil die Berührung zwischen dem Seitenteil des Schlüssels und dem Segment oder Randteil des entsprechenden Stiftes erfolgt, sind die Stifte aufgrund der Reibung einer Drehung ausgesetzt, was ein Drehen der Stifte beim Einsetzen und Herausziehen des Schlüssels am Schloss bewirkt, so dass fortwährend neue Flächen der Stifte mit dem Code am Seitenteil in Eingriff gelangen.
Wegen der Anordnung des Seitenteils am Schlüsselschenkel oder -bart, weist der Schlüssel eine ausreichende Festigkeit auf, selbst wenn der Bart vergleichsweise dünn ist, wobei die Höhe oder Tiefe des Seitenteils in bezug zum Schlüsselbart relativ klein ist. Hierdurch wird der bedeutende, jedoch indirekte Vorteil erzielt, dass der Seitenteil mit Stiften zusammenwirken kann, die nicht notwéndigerweise mittig im Zylinder-Absperrglied angeordnet sein müssen, sondern in Richtung auf den Umfang des Absperrgliedes hin verschoben sein können und immer noch ungeachtet ihrer vergleichsweise grossen Länge vollständig im Zylinder-Absperrglied aufgenommen sein können, selbst wenn das Absperrglied einen relativ kleinen Durchmesser aufweist. Derartige am Umfang angeordnete Stifte können in vielen Fällen eine Schlosskombination bewirken, die insgesamt bedeutende Vorteile aufweist, die konventionellen Zylinderschlössern gänzlich fehlen.
Beispielsweise können derartige Stifte so angeordnet sein, dass sie hilfsweise mit einem Seitensteg zusammenwirken, der sich entlang des Umfanges am Absperrglied erstreckt und der in der Schliessposition in eine Aussparung am Zylindergehäuse eingreift und der nach innen in eine Auslöseposition bewegbar ist, wenn der Zylinderkern durch einen korrekt eingesetzten Schlüssel im Schloss gedreht wird.
Ein weiterer bedeutender Vorteil besteht darin, dass der Schlüssel mit einem Seitenteil auf beiden Seiten des Bartes oder des Schenkels versehen sein kann, wobei beide Seitenteile mit einem entsprechenden Code versehen sind, der mit einer separaten Reihe von Stiften zusammenwirkt. Ungeachtet dessen, ob der Schlüssel ein oder zwei codierte Seitenteile aufweist, kann der Schlüsselbart zusätzlich mit einem getrennten Code versehen sein, der wahlweise ein vollkommen anderes Muster als der Code am Seitenteil oder den Seitenteilen haben kann. Hieraus geht hervor, dass ungeachtet der kleinen Abmessungen des Schlosses, die Kombinationsmöglichkeiten des Schlosses praktisch unbegrenzt sind.
Die mit dem Schlüsselseitenteil zusammenwirkenden Zuhaltungsstifte können entweder in einer Ebene parallel zu einer Ebene durch den Bart des Schlüssels oder in einer Ebene im Winkel von 30° bis 35° zu dieser Ebene liegen. Dies erhöht ebenfalls die Kombinationsmöglichkeiten des Schlosssystems.
Andere Vorteile sind in der Tatsache zu sehen, dass die Stifte mit ebenen oder flachen Endflächen versehen sind, die ein gewaltsames Öffnen des Schlosses mit Schlossöffnungs-werkzeugen schwieriger machen.
Die vorstehend erwähnte SpezialCodierung der Seitenteile kann in der Praxis mit Hilfe einfacher Einrichtungen ausgeführt werden, die ebenfalls eine genau steuerbare Herstellung des Codes ermöglichen. Auf der anderen Seite ist es schwierig, den Code mit konventioneller Maschinenausstattung zu reproduzieren, wodurch ein ungesetzliches Kopieren von Schlüsseln für Schlosskombinationen gemäss der vorliegenden Erfindung schwierig wird.
In der Praxis ist der Code des Seitenteils oder der Seitenteile bevorzugt durch eine Drehachse gebildet, die in dieser Ebene sowohl einer Axialbewegung als auch einer hierzu rechtwinkligen Parallelverschiebung ausgesetzt ist. Dies bedeutet, dass der Code durch einen Bohrer oder ein Fräsewerkzeug hergestellt werden kann, welches in den Code dieses Seitenteils eingreift und axial nach vorne und nach rückwärts bewegt wird, während der Schlüssel und/oder das Werkzeug relativ zueinander in einer Richtung im rechten Winkel hierzu bewegt werden.
Wenn der Code des Seitenteils einen Teil von Flächen aufweist, die durch eine Linie oder Kurve mit einem Endpunkt und der beschriebenen Art beschrieben wird, kann diese Linie oder Kurve eine Erzeugende der Codefläche des Seitenteils bilden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, bei der die mit dem Seitenteil des Schlüssels zusammenwirkenden Stifte auf eine bestimmte Art und Weise ausgebildet sind, um mit einem Seitensteg der vorstehend beschriebenen Art zusammenwirken zu können, ist in den Ansprüchen 5 bis 9 beschrieben.
Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Schlüssel für ein Zylinderschloss nach Anspruch 1.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auch auf ein Verfahren zur Herstellung eines Schlüssels nach Anspruch 16.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der folgenden Figuren beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Zylinderschloss gemäss der Erfindung in perspektivischer Ansicht teilweise im Schnitt;
Fig. 2a und 2b einen Schlüssel und einen entsprechenden Stift für ein Schloss gemäss Fig. 1 in perspektivischer Ansicht;
Fig. 3 das Schloss gemäss Fig. 1 in der Seitenansicht im Schnitt;
Fig. 4 das Schloss in einer Ansicht gemäss Fig. 3 mit im Schloss steckenden Schlüssel und gedrehtem Zylinder-Absperrglied;
Fig. 5 das Herstellprinzip eines Schlüssels für das Schloss gemäss der Fig. 1 bis 4 in der Seitenansicht;
Fig. 6 das Herstellprinzip gemäss Fig. 5 im Schnitt entlang der Linie VI-VI;
Fig. 7 ein Schloss mit zwei Reihen Zuhaltungsstiften gemäss der vorliegenden Erfindung in der Seitenansicht im Schnitt;
Fig. 8 ein Schloss gemäss der vorliegenden Erfindung mit einer Reihe seitlich versetzter Stifte, die mit einem entlang des Absperrgliedumfanges sich erstreckenden Seitensteg zusammenwirken, in der Seitenansicht im Schnitt;
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Fig. 9 das Schloss gemäss Fig. 8 mit eingestecktem Schlüssel und gedrehtem Zylinder-Absperrglied in der Seitenansicht im Schnitt;
Fig. 10 und 11 Ansichten im Schnitt gemäss der Fig. 8 und
9 mit zwei Reihen Stiften, die mit einem entsprechenden Seitensteg zusammenwirken;
Fig. 12 und 13 Seitenansichten im Schnitt gemäss der Fig.
10 und 11 mit zwei Reihen Stiften, die im Winkel zueinander liegen und jeweils mit einem entsprechenden Seitensteg zusammenwirken;
Fig. 14 und 15 Schlüsselrohlinge in perspektivischer Ansicht zur Herstellung von Schlüsseln für eine Kombination gemäss der vorliegenden Erfindung.
In den Figuren 1 bis 4 ist ein Zylinderschloss 1 dargestellt, welches ein Schlossgehäuse 3 mit einem Zylinderkern oder Absperrglied 4 aufweist, welches im Gehäuse drehbar um eine Mittelachse des Zylinderkerns aufgenommen ist. Im Zylinderkern erstreckt sich parallel zur Drehachse des Zylinderkerns ein Schlitz 5 zur Aufnahme eines Schlüssels 2. Der Schlüssel umfasst einen Kopf 2a zum Anfassen, einen Bart 2b und einen Seitenteil 2c am Bart. Der Schlitz 5 im Zylinderkern 4 weist einen Teil 5b zur Aufnahme des Bartes oder Schenkels des Schlüssels, einen Teil 5c zur Aufnahme des Seitenteils 2c des Schlüssels und einen Teil 5a zur Aufnahme des Bodens von Bart und Seitenteil des Schlüssels auf.
Der Zylinderkern ist mit einer Reihe von Bohrungen 6 versehen, in denen Zuhaltungsstifte 7 mit kreisförmigem Querschnitt aufgenommen sind und bei dem, in der Fig. 3 gezeigten Zustand erstrecken sich die Bohrungen 17 nach oben bis in das Gehäuse 3, um eine Anzahl von oberen Zuhaltungsstiften 9 aufzunehmen. Diese oberen Zuhaltungsstifte 9 weisen kegelstumpfförmige Enden auf und sind durch eine Feder 16 nach unten gedrückt, die an der Oberseite der Bohrungen 17 im Gehäuse anliegt. Die Zuhaltungsstifte 7 haben ebene obere und untere Endflächen 7c und 7d.
Die Achsen der Stifte 6 bilden eine Ebene, die parallel und im Abstand zum Teil 5b des Schlitzes, in dem der Bart oder Schenkel des Schlüssels aufgenommen wird, liegt. Nur ein Teil der unteren Stirnfläche 7d eines jeden Stiftes ragt in den Teil 5c des Schlitzes, der den Seitenteil des Schlüssels aufnimmt. Der Seitenteil 2c stellt eine Codefläche dar, die zur einen Seite des Bartes hin offen, um die Zuhaltungsstifte in entsprechende Positionen innerhalb ihrer Bohrungen einzustellen, wobei die Codefläche Codeteile 2c' in Form von Ansätzen oder Platten aufweist, die mit den unteren Stirnflächen der Stifte zusammenwirken, wenn der Schlüssel voll in den Zylinderkern eingesteckt ist, und zwischen den Codeteilen abgeschrägte Übergangsteile 2c" zum Bewegen der Stifte innerhalb ihrer Bohrungen aufweist. Wie allgemein bei Zylinderschlössern üblich, beziehen sich die Höhen der Codeteile 2c' der Schlüsselcodefläche bei korrekt eingestecktem Schlüssel auf die Länge der Zuhaltungsstifte 7 so, dass die oberen Stirnflächen 7c der Stifte im wesentlichen fluchtend zur Umfangsfläche des Zylinderkerns liegen, so dass der Zylinderkern gedreht werden kann.
Wenn die Position eines Stiftes durch einen der Codeteile 2c' der Codefläche des Schlüsselseitenteils bestimmt ist, besteht eine flache Berührfläche zwischen dem Schlüssel und dem Stift in Form eines Segmentes an der unteren Stirnfläche 7d des Stiftes. Die Übergangsteile 2c" der Codefläche 2c haben entlang dieser Teile betrachtet einen konkav gekrümmten Querschnitt, so dass, wenn ein Stift am Übergangsteil anliegt, eine bogenförmige Berührfläche gegeben ist. Dies hat bei Einstecken oder Herausziehen des Schlüssels 2 in oder aus dem Schlitz 5 im Zylinderkern 4 die Wirkung, dass die Stifte in ihren entsprechenden Bohrungen leicht nach oben und unten bewegt werden können und schliesslich in den Bohrungen genau bestimmte Positionen einnehmen können. Weiterhin ist ein Widerstand gegen Abnutzung gegeben, weil zwischen dem Schlüssel und den Stiften immer eine relativ grosse Berührfläche gegeben ist.
Die Codefläche des Schlüssels ist geometrisch ein Teil einer Fläche beschrieben durch einen Punkt, der mit feststehendem Abstand um eine Achse, die sich parallel zu einer Achse der Stifte bewegt, rotiert, wobei diese Achse relativ zur Längsrichtung des Schlüsselbartes bewegt wird und dabei einen gleichbleibenden Abstand und eine gleichbleibende Ausrichtung zum Bart beibehält. Der feststehende Abstand, mit dem der Punkt rotiert, ist im wesentlichen gleich dem Radius der Stifte oder grösser als der Stiftradius. Der beste Eingriff zwischen den Stiften und dem Schlüssel würde dann erreicht werden, wenn der Radius der Bewegung des Punktes gleich dem Stiftradius ist und die Achse in einer Ebene bewegt wird, die die gleiche Stellung relativ zum Schlüssel bezüglich Abstand zum Schlüssel und relativer Ausrichtung, wie die Ebene einnimmt, in der die Stiftachsen liegen.
Anders gesagt ist die Bewegung des Punktes, der die Codefläche des Schlüssels bildet, relativ zum Schlüssel im wesentlichen die gleiche, wie die Relativbewegung, die zwischen den Stiften und dem Schlüssel auftritt, wenn der Schlüssel in den Zylinderkern eingesetzt oder aus diesem herausgezogen wird.
Praktisch ausgedrückt wird die Codefläche des Schlüssels durch ein Schneidewerkzeug erzeugt, welches der gleichen Bewegung wie die der Stifte relativ zum Schlüssel unterzogen ist. Dies ist aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich.
Der Schlüssel wird aus einem Schlüsselrohling mit einem Bart 2b und einem Seitenteil 2c hergestellt, und die Codeteile 2c' und Übergangsteile 2c" werden am Seitenteil durch ein Fräs- oder Bohr-Schneidwerkzeug 25 erzeugt, welches um eine Achse rotiert, die relativ zum Schlüssel parallel zu den Stiftachsen ausgerichtet ist. Der Radius des Werkzeuges 25 ist vorzugsweise der gleiche, wie der Radius des Stiftes, und die Achse liegt in der Ebene der Stiftachsen. Das Werkzeug wird dann in Rotation versetzt, und es wird eine Relativbewegung zwischen dem Werkzeug und dem Schlüsselrohling entlang der Werkzeugdrehachse und entlang dem Schlüssel erzeugt. Während diesem Vorgang wird der Schlüsselrohling in einer geeigneten Befestigung gehalten, so dass die Ausrichtung des Schneidwerkzeuges und Schlüsselrohlings und der Abstand der Drehachse des Werkzeuges zum Bart des Schlüsselrohlings sich nicht verändern können.
Fig. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 5 und zeigt ebenfalls die Relativbewegung zwischen dem Schlüsselrohling und dem Schneidwerkzeug.
Der Bart 2b des Schlüssels kann mit einem Kantencode 2b' konventioneller Art versehen sein, um einen konventionellen Satz Schnäpperstifte zu betätigen. Dieser Code kann vor oder nach dem Code 2c' am Seitenteil des Schlüssels vorgesehen sein. Wie aus der Fig. 5 ersichtlich, ist der Code 2b' vom Code 2C verschieden.
Weitere Modifikationen des Schlosses sind in den Figuren 7 bis 13 dargestellt.
In der Fig. 7 ist ein Schloss mit zwei Reihen von Stiften 7, die symmetrisch zum Zylinderkern 4 angeordnet sind,
gezeigt. Jeder der Stifte 7 wirkt mit einem oberen Stift 9 in einer Bohrung 17 zusammen und ist durch eine Feder 16 vorgespannt. Der Schlüssel würde zwei Seitenteile auf den einander gegenüberliegenden Seiten seines Bartes aufweisen, wobei die Seitenteile in den Teilen 5c des Schlitzes im Zylinderschloss aufgenommen sind. Jeder Seitenteil würde eine Codefläche aufweisen, die so ausgebildet ist, dass sie mit den Stiften 7 auf die gleiche Art und Weise, wie vorstehend beschrieben, zusammenwirkt.
Die Figuren 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei der der Zylinderkern 4 des Schlosses einen Satz konventioneller
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Stiftschnäpper 8 (mit oberen Stiften 9 in zweiten Bohrungen 19 im Gehäuse aufgenommen, und unteren Stiften 8 in dritten Bohrungen 18 im Zylinderkern und Vorspannfedern 16), die durch einen Kantencode des Schlüsselbartes betätigt werden. Die Stifte 8 treten somit in den Teil 5b des Schlitzes im Zylinderkern ein, der dem Bart des Schlüssels entspricht. Der Zylinderkern trägt auch Stifte 7, versetzt zur Achse des Zylinderkerns, und durch Federn 15 vorgespannt, um mit einem Codeseitenteil des Schlüssels zusammenzuwirken. Die Stifte 7 sind jeweils mit eingeschnürten Teilen 7a, 7b versehen und wirken mit einem Seitensteg 10 zusammen, der in einer länglichen Aussparung 20 in der Seite des Zylinderkerns aufgenommen ist. Der Seitensteg 10 hat einen äusseren Teil 10a mit V-förmigem Querschnitt, der in eine Aussparung im Gehäuse 3 mit V-förmigem Querschnitt eingreift.
Wenn die Stifte 8 und 9 in den geeigneten Betriebsstellungen eingestellt sind, um den Zylinder für eine Drehbewegung freizugeben, bewirkt das Drehen des Zylinderkerns durch den Schlüssel eine nach innen gerichtete Verschiebung des Seitensteges 10, die dadurch erzeugt wird, dass die Stifte 7 in den entsprechenden Positionen sind, um jeder Anzahl von Schultern oder Anschlägen 10b an der Innenseite des Seitensteges ein Eingreifen in einen eingeschnürten Teil 7a an einem jeden Stift 7 zu ermöglichen. Diese nach innen verschobene Position des Seitensteges ist in der Fig. 9 dargestellt.
Alle Stifte 7 sind identisch und haben wenigstens einen eingeschnürten Teil 7a ausreichender Tiefe, um den Anschlag 1 Ob des Seitensteges aufnehmen zu können. Die Anschläge 10b sind in verschiedenen Höhen am Seitensteg angeordnet, so dass die Stifte 7 durch den Seitenteilcode des Schlüssels innerhalb ihrer Bohrungen in verschiedener Höhe positioniert werden müssen, um ein Zurückziehen des Seitensteges und damit eine Drehung des Zylinderkerns zu ermöglichen.
Die Anschläge 10b, die in die eingeschnürten Teile 7a der Stifte 7 eintreten, sind parallel zu den Stiftachsen betrachtet, bogenförmig, so dass sie einen wesentlichen Teil der Umfangsfläche der Stifte berühren können. Wenn ein Versuch gemacht wird, das Schloss gewaltsam zu öffnen,
wird der vom Seitensteg auf die Zuhaltungsstifte ausgeübte Druck, wenn die Anschläge nicht in die eingeschnürten Teile eingreifen, über eine grosse Fläche verteilt, wodurch ein Aufbrechen erschwert und die Abnutzung verringert wird. Zwischen den Anschlägen 10b am Seitensteg 10 befinden sich Teile 10c, die mit Führungsflächen im Zylinderkern zwischen den Stiften 7 zusammenwirken. Diese tragen dazu bei, den Seitensteg in seiner Aussparung während seiner Rückzugsbewegung zu führen, um einem möglichen Kippen und Verkeilen des Seitensteges entgegenzuwirken.
Die eingeschnürten Teile 7b an den Stiften sind flacher als die eingeschnürten Teile 7a. Wenn der Versuch gemacht wird, das Schloss gewaltsam zu öffnen, können diese flacheren, eingeschnürten Teile einen falschen Eindruck ergeben, dass die Stifte in die richtige Position bewegt worden sind, um ein Zurückziehen des Seitensteges zu ermöglichen, aber erlauben tatsächlich nicht ein derartiges Zurückziehen. Dies macht ein gewaltsames Aufbrechen schwieriger. Wenigstens einer der Stifte kann zwei oder mehr eingeschnürte Teile 7a gleicher
Tiefe aufweisen, um ein Zurückziehen des Seitensteges zu erlauben, um die Anwendung eines Hauptschlüssels in der bekannten Art und Weise zu ermöglichen.
Die Figuren 10 und 11 zeigen Ansichten im Schnitt entsprechend den Figuren 8 und 9 einer modifizierten Ausführungsform mit einer zusätzlichen Reihe von Stiften 7, die mit einem Seitensteg in der oben beschriebenen Art und Weise zusammenwirken und die auf einer, der ersten Reihe der Sei-tensteg-Stifte gegenüberliegenden Seiten des Zylinderkerns angeordnet sind. Die Seitenteile 2c des Schlüssels 2 können mit verschiedenen Codes 2c' versehen sein. Die Betätigung jedes Seitensteges, für sich betrachtet, ist die gleiche wie oben beschrieben.
Die Figuren 12 und 13 zeigen eine andere modifizierte Ausführungsform, bei der zwei Reihen von Seitensteg-Stiften 7 nicht parallel zum Bart des Schlüssels, sondern in einem spitzen Winkel hierzu und zueinander angeordnet sind. Der eingeschlossene Winkel zwischen den Mittellinien einer jeden Reihe Stifte und einer mittleren Längsebene des Schlitzes beträgt nicht mehr als etwa 30° bis 35°. Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist jedoch die gleiche, wie die vorstehend beschriebene, mit Ausnahme dessen, dass die Herstellung der Codefläche am Seitenteil des Schlüssels durch die Verwendung eines Schneidwerkzeuges ausgeführt werden würde, welches die gleiche Ausrichtung wie die Stifte relativ zum Bart des Schlüssels hat.
Die Figuren 14 und 15 zeigen Schlüsselrohlinge, die zur Herstellung von Schlüsseln gemäss der vorliegenden Erfindung geeignet sind. Es können jedoch auch andere Schlüsselrohlinge verwendet werden; beispielsweise kann der Bart durch Entfernen von Material am Schlüssel bei der Herstellung der Seitenteile erzeugt werden, oder während der Herstellung des Codes am Seitenteil erzeugt werden. Bei allen gezeigten Ausführungsformen ist der Bart mit einem rechtek-kigen Querschnitt dargestellt, was nicht notwendig ist, und der Bart kann gekrümmt oder mit in Längsrichtung sich erstreckenden Nuten, wie allgemein bekannt, versehen sein.
Die gezeigten Stifte 7 weisen flache untere und obere Stirnflächen 7d auf. Dies ist bei der Herstellung von Vorteil, aber die Stifte können auch untere Enden mit anderen Formen, beispielsweise Kuppel- oder Kegelstumpf-Form, aufweisen. In diesem Fall würde das für die Herstellung der Codefläche am Seitenteil des Schlüssels verwendete Werkzeug idealerweise die gleiche Form an seinem Ende aufweisen. Ein adäquat enges Zusammenwirken zwischen Schlüssel und Stiften würde jedoch nur möglich sein, wenn ein Schneidwerkzeug mit flachem Ende benutzt werden würde.
Obwohl es wünschenswert ist, dass die Ausrichtung des Schneidwerkzeuges relativ zum Schlüsselbart identisch mit der Ausrichtung der Stifte sein soll, ist eine absolute Identität nicht unbedingt erforderlich und gewisse Winkelabweichungen können toleriert werden, ohne die vorstehend beschriebene Funktionsweise aufs Spiel zu setzen.
Bei den dargestellten Ausführungsformen liegt die Codefläche 2b' am Bart 2b höher als die Codefläche 2c' am Seitenteil des Schlüssels. In gewissen Fällen können jedoch die beiden Codeflächen auch ineinander übergehende Teile sein.
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B
4 Blatt Zeichnungen

Claims (20)

  1. 649122
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Kombination aus einem Zylinderschloss und einem Schlüssel mit
    (a) einem Gehäuse (3);
    (b) einem Zylinderkern (4), der drehbar im Gehäuse montiert ist;
    (c) einem Schlitz (5) zur Aufnahme des Schlüssels (2), der sich parallel zur Drehachse des Zylinderkerns in diesem erstreckt;
    (d) einer Reihe Zuhaltungsstifte (7) mit kreisförmigem Querschnitt in Bohrungen (6) im Zylinderkern geführt, wobei die Bohrungen teilweise in Längsrichtung den Schlitz (5) schneiden, die Stifte gegen Federn (16) bewegbar sind, wenn ein Schlüssel im Schlitz eingesteckt ist und die Mittellinien der Stifte in einer Ebene liegen; dadurch gekennzeichnet,
    dass
    (e) der Schlüssel (2) einen Bart (2b) mit einer Kante (2c) aufweist, wobei ein in Längsrichtung sich erstreckender Teil (2c) mindestens an einer Seite des Bartes eine Codefläche bildet, um mit den Enden (7d) der Stifte (7) zusammenzuwirken;
    (f) die Codefläche Codeteile (2c') aufweist zum Halten der entsprechenden Stifte in vorbestimmten Positionen durch Zusammenwirken mit nur einem Segment eines jeden Stiftendes (7d) im Abstand zur Stiftmittellinie, wenn sich der Schlüssel (2) in einer Betriebsposition im Schlitz (5) befindet, um den Zylinderkern (4) für die Drehbewegung freizugeben;
    (g) die Codefläche Übergangsteile (2c") aufweist, die sich in Längsrichtung zwischen einander benachbarten Codeteilen erstrecken und im wesentlichen über den ganzen Abstand zwischen einander benachbarten Codeteilen hinweg mit den Stiften (7) zusammenwirken und diese führen, wenn der Schlüssel in seine Betriebsposition gesteckt oder herausgezogen wird, wobei jeder Übergangsteil (2c") quer zu seiner Längsrichtung einen konkav gekrümmten Querschnitt aufweist, der über die ganze Länge des Übergangsteils konstant bleibt, so dass der Teil einen bogenförmigen Berührbereich mit einem Stift (7) aufweist, wenn dieser durch den Übergangsteil zwischen einander benachbarten Codeteilen geführt ist;
    (h) die Codeteile (2c') und Übergangsteile (2c") zur einen Seite des Bartes (2b) offen sind und zur anderen Seite des Bartes einen Abstand aufweisen, so dass zwischen diesen Teilen und der anderen Seite eine Materialstärke vorhanden ist.
  2. 2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsteile (2c") Teile einer Fläche sind, die durch einen, um eine Achse im feststehenden Abstand rotierenden und parallel zur Achse sich bewegenden Punkt gebildet wird, die Achse parallel zu den Mittellinien der Stifte (7) liegt, während diese Achse relativ in Längsrichtung zum Bart bewegt wird und dabei zum Bart (2b) einen konstanten Abstand und eine konstante Ausrichtung beibehält.
  3. 3. Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Punkt um die besagte Achse mit einem Radius im wesentlichen gleich dem Radius der Stifte (7) rotiert und die Achse in der Ebene durch die Stiftmittellinie liegt.
  4. 4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile (7d) der Stifte (7) im wesentlichen flach ausgebildet sind, wobei die Kante abgerundet oder abgeschrägt sein kann.
  5. 5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Reihe Zuhaltungsstifte (7) im Zylinderkern (4) ähnlich der ersten Reihe Zuhaltungsstifte vorgesehen ist, so dass eine mittige Längsebene des Schlitzes (5) symmetrisch zwischen den die Mittellinien der Stifte (7) der beiden Reihen enthaltenden Ebenen liegt und ein in Längsrichtung sich erstreckender Teil der Kante (2c) der andern Seite des Bartes (2b) eine zweite Codefläche ähnlich der ersten Codefläche gebildet ist, und zum Bewegen der Stifte der zusätzlichen Reihe Codeteile (2c') und Übergangsteile (2c") der zweiten Codefläche zur anderen Seite des Bartes hin offen sind und zwischen den Kantenteilen und den zweiten Codeflächen eine Materialstärke vorhanden ist (Figuren 10 bis 13).
  6. 6. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, in der die Mittellinien wenigstens einer Reihe Stifte (7) liegen, parallel zu einer mittigen Längsebene des Schlitzes (5) liegt.
  7. 7. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, in der die Mittellinien wenigstens einer Reihe Stifte (7) liegen, zur mittigen Längsebene des Schlitzes (5) einen Winkel von nicht mehr als 35° einnimmt.
  8. 8. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Seitensteg (10) vorgesehen ist, so dass dieser oder jeder Seitensteg (10) in einer axial am Umfang des Zylinderkerns (4) liegenden Aussparung (20) aufgenommen ist und federnd am zylindrischen Kern nach aussen in Eingriff mit einer Aussparung (21) im Gehäuse (3) gedrückt wird, die Aussparung so ausgebildet ist, dass beim Drehen des Zylinderkerns der Seitensteg (10) in den Zylinderkern zurückgezogen wird, der bzw. jeder Seitensteg mehrere Anschläge (10b) aufweist, die in die wirksamen eingeschnürten Teile (7a) in den Stiften (7) einer Reihe eingreifen, um ein Zurückziehen der Seitenstege (10) zu ermöglichen, die wirksamen eingeschnürten Teile an den Stiften in bezug zu den Stiftenden gleich angeordnet sind und die Anschläge an jedem Seitensteg (10) entsprechend positioniert sind, so dass sie mit den eingeschnürten Teilen (7a) zusammenwirken, wenn die Stifte durch den in der Betriebsstellung befindlichen Schlüssel (2) eingestellt sind. (Figuren 8 bis 13).
  9. 9. Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. jeder Seitensteg (10) Führungsteile (10c) aufweist, die wenigstens dann zwischen die Stifte (7) einer Reihe ragen, wenn der Seitensteg sich in der in den Zylinderkern zurückgezogenen Lage befindet und mit Flächen am Zylinderkern zusammenwirken, um einer Fehlausrichtung des Seitensteges entgegenzuwirken.
  10. 10. Kombination nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (10b) zwischen den Führungsteilen (10c) angeordnet sind und eine Bogenform aufweisen, um, ausser wenn der Schlüssel (2) sich in seiner Betriebsposition befindet, einen wesentlichen Teil der Umfangsfläche der Stifte (7) einer Reihe zu berühren.
  11. 11. Kombination nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Stifte (7) einen zusätzlichen eingeschnürten Teil (7b) aufweist, der weniger tief als der wirksame, eingeschnürte Teil (7a) ist, in den ein Anschlag eingreifen kann.
  12. 12. Kombination nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stift mit mehreren, wirksamen eingeschnürten Teilen versehen ist, um ein Öffnen des Schlosses mit einem Hauptschlüssel zu ermöglichen.
  13. 13. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse eine Reihe zweiter Bohrungen (17) vorgesehen ist, die mit einer Reihe dritter Bohrungen (6) im Zylinderkern zusammenwirken, in den zweiten und dritten Bohrungen zwei Zuhaltungsstifte (7, 9) aufgenommen sind und diese Stiftpaare durch einen in Längsrichtung sich erstreckenden Teil der Kante (2c) des
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    Bartes (2b) an dessen anderer Seite, der mit einem Code (2c') versehen ist, gesteuert sind, um ein Drehen des Zylinderkerns nur dann zu gestatten, wenn der Schlüssel sich in seiner Betriebsposition befindet. (Fig. 7).
  14. 14. Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse eine Reihe zweiter Bohrungen (19) vorgesehen ist, die mit einer Reihe dritter Bohrungen (18) im Zylinderkern zusammenwirken, in den zweiten und dritten Bohrungen zwei Zuhaltungsstifte (8,9) aufgenommen sind und diese Stiftpaare durch einen in Längsrichtung sich erstreckenden Teil der Kante (2b) des Bartes zwischen den Teilen (2c) an der einen und anderen Seite, der mit einem Code versehen ist, gesteuert sind, um ein Drehen des Zylinderkerns nur dann zu gestatten, wenn der Schlüssel sich in einer Betriebsposition befindet.
  15. 15. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (6,18) im Zylinderkern mit zweiten Bohrungen (17) im Gehäuse zusammenwirken und die Zuhaltungsstifte (7, 8) der oder jeder Reihe mit zweiten Zuhaltungsstiften (9) zusammenwirken, die in den Bohrungen des Gehäuses geführt sind, so dass die Zuhaltungsstiftpaare in den zugehörigen Bohrungen eine Drehung des Zylinders nur dann zulassen, wenn sich der Schlüssel in seiner Betriebsposition befindet.
  16. 16. Schlüssel für ein Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (2) einen Bart (2b) mit einer Kante (2c) aufweist, deren sich in Längsrichtung erstreckender Teil eine mit den Enden (7d) der Stifte (7) zusammenwirkende Codefläche bildet, die Codeteile (2c') zum Halten der entsprechenden Stifte in vorbestimmten Positionen bei im Schlitz in Betriebsstellung eingesetztem Schlüssel, und Übergangsteile (2c") aufweist, die in Längsrichtung zwischen einander benachbarten Codeteilen liegen, um im wesentlichen über den ganzen Abstand zwischen einander benachbarten Codeteilen während des Einsteckens oder Herausziehens des Schlüssels in oder aus seiner Betriebsposition mit den Stiften zusammenzuwirken und diese zu führen, jeder Übergangsteil (2c") quer zu seiner Länge einen konkav gekrümmten Querschnitt aufweist, der über die gesamte Länge konstant bleibt, um einen bogenförmigen Berührbereich mit einem Stift (7) zu erzielen, wenn dieser durch den Übergangsteil geführt wird und die Codeteile (2c') und Übergangsteile (2c") zur einen Seite des Bartes (2b) hin offen und zur anderen Seite einen Abstand aufweisen, so dass zwischen den Teilen und der anderen Seite eine Materialstärke vorhanden ist. (Fig. 2a, 2b).
  17. 17. Schlüssel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich in Längsrichtung erstreckender Teil der Kante (2c) der andern Seite des Bartes (2b) eine zweite Codefläche ähnlich der ersten Codefläche bildet, um die Stifte (7) einer zusätzlichen Reihe zu bewegen, wobei die Codeteile (2c') und Übergangsteile (2c") dieser zweiten Codeflächen zur anderen Seite des Bartes hin offen sind und zwischen den Kantenteilen und den Codeflächen eine Materialstärke besteht.
  18. 18. Schlüssel nach den Ansprüchen 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der neben diesem Kantenteil (2c) oder zwischen zwei Kantenteilen liegende Bart (2b) einen anderen Code (2b') als der des Kantenteils oder der Kantenteile aufweist.
  19. 19. Schlüssel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Längsrichtung sich erstreckender Teil der Kante (2c) des Bartes (2b) auf dessen anderer Seite ein Code (2c', 2c") zum Steuern von Stiftpaaren dient, die in zusammenwirkenden Bohrungen im Zylinderkern und Gehäuse geführt sind. (Fig. 15).
  20. 20. Verfahren zur Herstellung eines Schlüssels nach Anspruch 16 für ein Zylinderschloss, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlüsselrohling (2) mit einem Bart oder
    Schenkel (2b) relativ zu einem rotierenden Schneidwerkzeug (25) so eingestellt wird, dass die Drehachse des Schneidwerkzeugs (25) im wesentlichen parallel zur besagten Ebene liegt, dass zwischen dem Werkzeug (25) und dem Schlüssel-5 rohling (2) eine Relativbewegung entlang der Drehachse des Werkzeuges und entlang des Bartes des Schlüsselrohlings erzeugt wird, während das Werkzeug sich an einem Kantenteil (2c) des Bartes im Eingriff befindet, um am Bart Material abzuschneiden und eine Codefläche mit Codeteilen (2c') und io Übergangsteile (2c") zu bilden, zum Halten entsprechender Stifte bei im Schlitz (5) in vorbestimmten Positionen in Betriebsposition befindlichem Schlüssel, wobei diese Übergangsteile (2c") in Längsrichtung zwischen einander benachbarten Codeteilen (2c') liegen, um die Stifte (7) beim Ein-15 stecken und Herausziehen des Schlüssels in und aus seiner Betriebsposition heraus im wesentlichen über den ganzen Abstand zwischen den einander benachbarten Codeteilen zu führen, und dass jeder Übergangsteil (2c") quer zu seiner Länge einen konstant bleibenden konkav gekrümmten Quer-20 schnitt aufweist, um einen bogenförmigen Berührbereich mit einem Stift (7) zu erzielen, wenn dieser durch den Übergangsteil (2c") geführt ist. (Figuren 5 und 6).
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