CH649793A5 - Spinnmaschine. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Drehung des Garnes kann durch übliche Mittel erzeugt werden, vorzugsweise mittels einer Spindel, die einen Spinnring koaxial durchdringt, auf welchem ein vom Garn geschleppter Läufer umlaufen kann. Es ist jedoch auch möglich, andere Vorrichtungen zum Erzeugen der Drehung und zum Aufwinden des Garnes vorzusehen, beispielsweise einen rotierenden Spinntopf, eine Flügelspindel oder dergleichen.
Das Unterbrechen des Spinnens des Garnes nach Bruch eines der beiden Faserverbände ist deshalb erwünscht, weil das nach einem Bruch eines Faserverbandes weiterhin gesponnene Garn nur noch die halbe Masse/Länge hat.
Diese Fehlerstelle führt bei der späteren Weiterverarbeitung des Garnes leicht zu Garnbrüchen und zu fehlerhafter Ware.
Jede Arbeitsstelle der Spinnmaschine, an der ein Garn hergestellt wird, wird als Spinnstelle bezeichnet.
Bei einer bekannten Spinnmaschine dieser Art (DE-Gbm 7 912 423) ist jeder Spinnstelle ein Fühler zugeordnet, der einen an einem Halterzwischen zwei Positionen bewegbar abgestützten Garnführer für das Garn aufweist, der in einer ersten Position im Gleichgewicht gehalten und unter Einfluss des durch ihn hindurchlaufenden Garnes begrenzt aus seiner Gleichgewichtsposition herausbewegbar ist, jedoch bei Überschreiten dieser Bewegungsgrenzen, was durch den Bruch eines der beiden Faserverbände auftritt, zum Erzeugen des Bruches des verbleibenden, weiterhin zur Spindel laufenden restlichen Garnes in vertikaler Ebene um ca. 180° nach unten oder in horizontaler Ebene um ca. 90° schwenkt, wodurch dieses restliche Garn durch den Garnführer stumpfwinklig umgelenkt wird und es hierdurch früher oder später zu dem Bruch dieses restlichen Garnes kommen soll. Es ist jedoch keine Gewähr gegeben, dass es tatsächlich zu diesem Bruch kommt, weil sich die von der Spindel diesem restlichen Garn erteilte Drehung über den Garnführer hinaus bis zum Streckwerk fortpflanzen kann. Auch kann, falls es überhaupt zum Bruch des restlichen Garnes kommt, das Eintreten dieses Garnbruches nicht vorhersehbar sehr unterschiedlich lange dauern.
Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Spinnmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der es an jeder Spinnstelle sicher zum Unterbrechen des Spinnens des Garnes im Gefolge des Bruches eines der beiden Faserverbände kommt.
Diese Aufgabe wird bei einer Spinnmaschine gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 erfmdungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Eine andere erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe gelingt durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 2 angegebenen Merkmale.
Die Erfindung lässt sich betriebssicher und kostengünstig realisieren.
Beide unterschiedlichen Lösungswege ermöglichen es, im Gefolge des Bruches eines der beiden Faserverbände das Spinnen des Garnes aus dem nunmehr nur noch einen verbliebenen Faserverband sicher zu unterbrechen. Die Massnahme nach Anspruch 1 ermöglicht es darüber hinaus, das Spinnen des Garnes sehr rasch, vorzugsweise sofort nach Bruch eines der beiden Faserverbände zu unterbrechen. Die
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Massnahme nach Anspruch 2 hat u.a. den Vorteil, dass auch die Zufuhr von Lunte bzw. Vorgarn zum Streckwerk unterbrochen und so der Faserabfall reduziert wird.
Der gemäss Anspruch 1 vorgesehene Fühler muss eine Eigenschaft des Garnes fühlen, die sich erkennbar ändert, wenn das Garn nur noch aus einem der beiden Faserverbände gesponnen wird. Diese Eigenschaften kann bevorzugt die ungefähre Masse/Länge des Garnes oder das ungefähre Gewicht/Länge des Garnes, d.h. in beiden Fällen die Feinheit des Garnes sein. Das Fühlen dieser Garnfeinheit kann bevorzugt kapazitiv erfolgen. Eine andere in manchen Fällen anwendbare Möglichkeit besteht darin, die Dicke des Garnes vorzugsweise fotooptisch zu fühlen. Auch andere Möglichkeiten bestehen.
Auch bei der Massnahme nach Anspruch 2 kann der Fühler zum Fühlen des zeitlichen Faserabganges vorzugsweise ein fotooptischer oder kapazitiver Fühler sein. Der Faserabgang kann zwischen Streckwerk und Saugöffnung der Absaugvorrichtung oder auch erst beim Durchgang durch einen nur der betreffenden Spinnstelle zugeordneten Leitungsabschnitt der Absaugvorrichtung gefühlt werden.
Das Unterbrechen des Spinnens des nach Bruch eines der beiden Faserverbände noch vorhandenen restlichen Garnes kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Unterbrecher eine am Laufweg des Garnes angeordnete, vorzugsweise elektrisch betätigte Garntrennvorrichtung zum Durchtrennen des Garnes ist. Diese Garntrennvorrichtung kann bevorzugt eine Schneidvorrichtung sein oder einen Glühdraht zum Durchbrennen des Garnes aufweisen. Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Unterbrecher eine vorzugsweise elektrisch betätigbare Klemmvorrichtung zum Klemmen des Garnes ist.
Da bis zur Behebung eines Garnbruches oft relativ lange Zeit vergehen kann, oder man den Garnbruch oft auch erst nach Beendigung eines Abzugs behebt und während dieser Zeit die aus dem Streckwerk der betreffenden Spinnstelle weiterhin auslaufenden Einzelfaserbänder nicht mehr zum Garn gedreht werden, sondern abgesaugt oder auf sonstige Weise als Abfall gesammelt werden, ist es oft vorteilhaft, wenn man im Gefolge jedes Faserverbandbruches auch die weitere Lieferung der Einzelfaserbänder aus dem Streckwerk an der betreffenden Spinnstelle unterbricht. Dies kann erreicht werden, indem man den Unterbrecher als eine dem Streckwerk vorgeschaltete Stoppvorrichtung zum Anhalten, Durchtrennen, Zerreissen oder dgl. der dem Einzugswalzenpaar des Streckwerkes zulaufenden beiden Lunten oder Vorgarne ausbildet. Diese Stoppvorrichtung kann beispielsweise so ausgebildet sein, dass sie dem Klemmen oder Durchschneiden der beiden dem Streckwerk zulaufenden Lunten bzw. Vorgarne dient. Auch andere Ausbildungen sind möglich.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, ausschnittsweise Vorderansicht einer Spinnstelle einer nicht in weiteren Einzelheiten dargestellten Ringspinnmaschine, wobei ein Teil der elektronischen Ausrüstung dieser Maschine zum selbsttätigen Unterbrechen des Spinnens der Garne in Blockbilddarstellung mit dargestellt ist,
Fig. 2 eine schematische, ausschnittsweise Seitenansicht einer Spinnstelle einer Ringspinnmaschine gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die in Figur 1 ausschnittsweise dargestellte Spinnstelle 10 einer Ringspinnmaschine weist ein mehrere Walzenpaare aufweisendes Stockwerk 11 zum Verziehen von zwei im
Abstand nebeneinander laufenden Faserbändern 17,17' auf, wobei von diesem Streckwerk 11 nur das Lieferwalzenpaar 14 dargestellt ist. Die Unterwalze 15 dieses Lieferwalzenpaares 14 kann in bei Spinnmaschinen üblicher Weise durch einen sich nahezu über die ganze Länge der betreffenden Seite dieser Spinnmaschine erstreckenden Unterzylinder gebildet sein, auf den an jeder Spinnstelle eine Oberwalze 16 angedrückt ist. Die das Streckwerk durchlaufenden beiden Einzelfaserbänder 17,17' sind durch nicht dargestellte Faserbandführer in seitlichem Abstand voneinander geführt und laufen nach Verlassen des Lieferwalzenpaares 14 zu einem Vereinigungspunkt 19, der sich nahe oberhalb eines gleichzeitig einen Garnführer bildenden kapazitiven Fühlers 21 befindet. Diese aus dem Lieferwalzen paar 14 noch ungedreht auslaufenden beiden Einzelfaserbänder werden bis zum Vereinigungspunkt 19 als Faserverbände 22,22' bezeichnet. Ab dem Vereinigungspunkt 19 werden sie miteinander zu einem Garn 23 gedreht. Dieses Garn 23 durchläuft den kapazitiven Messfühler 21 und unmittelbar anschliessend eine einen Unterbrecher bildende Trennvorrichtung 24, die hier eine Schneidvorrichtung mit zwei Messern ist. Diese Trennvorrichtung 24 kann elektrisch betätigt werden und im Gefolge jeder Betätigung durchschneiden ihre beiden Messer das Garn 23.
Solange die Trenn Vorrichtung 24 nicht betätigt ist, durchläuft das Garn 23 sie ohne von ihr durchschnitten zu werden. Das Garn läuft danach durch einen im Abstand oberhalb einer Spindel angeordneten Garnführer 25 und von diesem unter Bildung eines Fadenballons zu einer rotierenden Spindel 26, auf der eine Hülse 27 lösbar aufgesteckt ist, auf der das Garn 23 zu einem Garnwicklungskörper 29 aufgewunden wird. Auf diesem Weg vom Garnführer 25 zur Spindel 26 durchläuft das Garn 23 einen Läufer 30, der vom Garn geschleppt auf einem von der Spindel 26 koaxial durchdrungenen Spinnring 31 umläuft. Dieser Spinnring 31 befindet sich an einer Ringbank 32, die Hubbewegungen zum Verlegen des Garnes 23 auf der Hülse 27 zum Wicklungskörper 29 ausführt.
Der kapazititive Fühler 21 misst fortlaufend und sein Messwert ist ungefähr proportional zur Masse/Länge des Garnes. Dieser Messwert wird einem Schwellenwert-Detektor 33 zugeführt, dessen Schwellenwert mittels eines allen Spinnstellen an der betreffenden Maschine oder an der betreffenden Maschinenlängsseite gemeinsamen Schwellenwert-Wählers 34 einstellbar ist, so dass der Schwellenwert des Schwellenwert-Detektors 33 auf die Nummer des jeweils gesponnenen Garnes in der Weise eingestellt werden kann, dass das vom Fühler 21 gelieferte Signal den Schwelllenwert des Schwellenwert-Detektors 33 immer dann unterschreitet und so der Schwellenwert-Detektor 33 ein Ausgangssignal liefert, wenn die Masse/Länge des Garnes 23 um einen vorbestimmten Prozentsatz, beispielsweise um 20-30% unter den Sollwert absinkt. Der Schwellenwert-Detektor 33 ist also so ausgebildet, dass er, solange das Ausgangssignal des Fühlers 21 den Schwellenwert übersteigt, kein Ausgangssignal liefert, dagegen ein Ausgangssignal liefert, wenn das Ausgangssignal des Fühlers 21 den eingestellten Schwellenwert unterschreitet. Man kann hierbei zweckmässig vorsehen, dass das Unterschreiten des Schwellenwertes nur dann signalisiert wird, wenn dieses Unterschreiten eine vorbestimmte, kurze Zeitdauer ununterbrochen anhält, die so getroffen ist, dass sie nicht mehr durch zufällige Schwankungen der Masse/ Länge des Garnes 23 verursacht werden kann. Der Schwellenwert* Detektor 33 erfasst so jede Änderung der Garnfeinheit, die darauf zurückzuführen ist, dass einer der beiden Faserverbände 22 oder 22' gebrochen ist, da sich hierdurch die Masse/Länge des Garnes um ca. die Hälfte reduziert. Das Ausgangssignal des Detektors 33, welches also stets auftritt, wenn einer der beiden Faserverbände 22 oder 22' gebrochen
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ist, wird in einer Verstärker- und Impulsformerstufe 36 umgeformt und verstärkt und dann der Trenn Vorrichtung 24 zum Auslösen eines Schneidvorganges aufgedrückt, so dass das Garn 23 durch die Trennvorrichtung 24 durchschnitten wird und damit das Spinnen des Garnes unterbrochen wird.
In Fig. 1 sind ausser dem der dargestellten Spinnstelle 10 zugeordneten Schwellenwert-Detektoren 33 noch einige weitere gleiche Schwellenwert-Detektoren 33 schematisch mit dargestellt, von denen jeder je einer anderen Spinnstelle dieser Spinnmaschine zugeordnet ist. Indem die Schwellenwerte dieser Detektoren 33 gemeinsam mittels des zentralen Schwellenwert-Wählers 34 eingestellt werden können, vereinfacht sich die Einstellung dieser Schwellenwerte erheblich, die bei jedesmaligem Nummern wechsel der zu spinnenden Garne erforderlich wird.
Die in Fig. 2 dargestellte Spinnstelle 10' kann gleich oder ähnlich der nach Fig. 1 sein. Das Streckwerk 11 weist in diesem Ausführungsbeispiel drei Walzenpaare 40,41,14 auf, die die beiden es im Seitenabstand voneinander durchlaufenden Faserbänder 17,17' verziehen. Diese beiden Faserbänder 17, 17', die hier infolge der Seitenansicht nicht getrennt zu sehen sind, laufen nach Verlassen des Lieferwalzenpaares 14 wieder zu einem Vereinigungspunkt 19, der sich zwischen dem Lieferwalzenpaar 14 und dem koaxial oberhalb der Spindel 26 angeordneten Garnführer 25 bildet, und ab dem also die beiden als Einzelfaserbänder aus dem Lieferwalzenpaar 14 auslaufenden Faserverbände 22,22' zu dem durch die Spindel 26 aufzuwindenden Garn 23 miteinander verdreht werden.
Unterhalb des Lieferwalzenpaares 14 befindet sich ein kurzer Absaugrohrstutzen 42 einer nicht in allen Einzelheiten dargestellten Absaugvorrichtung 43, die einen sich entlang der betreffenden Maschine erstreckenden Hauptabsaugkanal 44 aufweist, von dem an jeder Spinnstelle ein solcher Absaugrohrstutzen 42 abzweigt, der an seinem freien Ende eine schlitzförmige Absaugöffnung zum Einsaugen aller nicht in das Garn 23 eingedrehten Fasern hat.
Dieser Absaugrohrstutzen 42 weist einen durchsichtigen Bereich auf, der eine einen fotooptischen Fühler bildende Lichtschranke 45 durchsetzt. So lange beide Faserverbände 22 und 22' zum Garn 23 versponnen werden, gelangen nur sehr wenige Fasern vereinzelt in den Absaugrohrstutzen 42. Wenn dagegen einer der beiden Faserverbände 22 oder 22' bricht, gelangen alle Fasern dieses Faserverbandes in den Rohrstutzen 42 und es bildet sich ein entsprechend relativ dichter Faserstrom, der den Lichtweg der Lichtschranke 45 soweit schwächt oder gar ganz unterbricht, dass die Lichtschranke 45 ein an sie angeschlossenes elektronisches Steuergerät 46 auslöst, das dann ein elektrisches Steuersignal zu einer Stoppvorrichtung 24' zu ihrer elektrischen Betätigung liefert. Die Ansprechempfindlichkeit des Steuergerätes 46 s kann unterschiedlich eingestellt werden. Diese Stoppvorrichtung 24' ist dem Einzugswalzenpaar 40 des Streckwerkes 11 im Abstand vorgeordnet und sie weist in diesem Ausführungsbeispiel zwei zusammenwirkende Messer auf, die sich normalerweise in relativ grossem Abstand voneinander io befinden und zwischen denen die dem Streckwerk 11 dieser Spinnstelle 10' im seitlichen Abstand voneinander zulaufenden beiden Lunten oder Vorgarne 17 und 17' hindurchlaufen. Sobald die Lichtschranke 45 das Steuergerät 46 auslöst, erregt es die Stoppvorrichtung 24, welche hierauf die 15 beiden Lunten oder Vorgarne 17,17' durchschneidet.
Die Stoppvorrichtung 24' kann auch so ausgebildet sein, dass sie die beiden Lunten oder Vorgarne nicht durchschneidet, sondern einklemmt, zerreisst oder auf sonstige Weise abstoppt. In jedem Fall wird durch das Durchschneiden, Klemmen oder dergleichen der beiden Lunten oder Vorgarne 17,17' das Spinnen des nach Bruch eines der beiden Faserverbände noch vorliegenen restlichen Garnes 23 nach kurzer Zeit unterbrochen, indem es zum Bruch dieses Garnes infolge Ausbleibens des Faserverbandes kommt.
Die in Fig. 2 dargestellte Stoppvorrichtung 24' kann auch bei der Spinnstelle nach Fig. 1 entsprechend anstelle oder zusätzlich zu dem in Fig. 1 dargestellten Unterbrecher 24 vorgesehen sein. Wenn sie zusätzlich vorgesehen ist, dann unterbricht sie das Spinnen des Garnes 23 nicht selbst, denn der Unterbrecher 24 bewirkt dies früher als es durch die Stoppvorrichtung 24' möglich ist, doch bewirkt diese Stoppvorrichtung dann, dass kurze Zeit nach Durchtrennen des Garnes der weitere Auslauf der gebrochenen Faserbänder aus dem Streckwerk aufhört und so unnötiger Faserabfall vermieden wird.
Der Unterbrecher 24 der Spinnstelle 10 nach Fig. 1 kann auch bei der Spinnstelle 10' nach Fig. 2 vorgesehen sein, um das Spinnen des Garnes sehr rasch im Gefolge des Bruches eines Faserverbandes zu unterbrechen. Es kann dann die Stoppvorrichtung 24' weggelassen werden oder sie kann ebenfalls zusätzlich vorgesehen sein.
Die Unterbrecher können auch andere als die dargestellten und beschriebenen Funktionsweisen und Bauarten haben.
Die Faserbänder, die auf dieser Spinnmaschine verzogen und gesponnen werden, können aus üblichen endlichen Fasern bestehen, vorzugsweise aus relativ langen Fasern, wie gekämmter Wolle oder dergleichen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Spinnmaschine zum Spinnen von aus endlichen Fasern bestehenden Garnen, mit einer Vielzahl von Spinnstellen, wobei an jeder Spinnstelle jeweils zwei aus einem Streckwerk im Abstand nebeneinander als noch ungedrehte Faserbänder auslaufende textile Faserverbände zu einem Vereinigungspunkt laufen und ab diesem miteinander zu dem Garn gedreht werden, das zu einer oder einem ihm die Drehung erteilenden Spindel oder Flügelspindel oder Spinntopf läuft, wobei jeder Spinnstelle ein Fühler zugeordnet ist, der auf den Bruch eines der beiden Faserverbände anspricht und im Gefolge jedes solchen Ansprechens Unterbrechung des Spinnens des Garnes auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (21) eine Eigenschaft des Garnes fühlt, die sich für den Fühler erkennbar ändert, wenn das Garn nur noch aus einem der beiden Faserverbände gesponnen wird und dass der Fühler im Gefolge jeder solchen von ihm erkannten Änderung dieser Garneigenschaft Betätigung eines Unterbrechers (24) zum Unterbrechen des Spinnens des Garns auslöst.
2. Spinnmaschine zum Spinnen von aus endlichen Fasern bestehenden Garnen, mit einer Vielzahl von Spinnstellen, wobei an jeder Spinnstelle jeweils zwei aus einem Streckwerk im Abstand nebeneinander als noch ungedrehte Faserbänder auslaufende textile Faserverbände zu einem Vereinigungspunkt laufen und ab diesem miteinander zu dem Garn gedreht werden, das zu einer oder einem ihm die Drehung erteilenden Spindel oder Flügelspindel oder Spinntopf läuft, wobei jeder Spinnstelle ein Fühler zugeordnet ist, der auf den Bruch eines der beiden Faserverbände anspricht und im Gefolge jedes solchen Ansprechens Unterbrechung des Spinnens des Garnes auslöst, und mit einer Absaugvorrichtung zum Absaugen der aus dem Streckwerk auslaufenden Fasern, die nicht in das Garn gelangen und so Faserabgang bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (45) die von der Absaugvorrichtung von dieser Spinnstelle abgesaugten Fasern fühlt und Unterbrechung des Spinnens des Garnes (23) durch einen Unterbrecher (24') ausgelöst wird, wenn der vom Fühler gefühlte Faserabgang/Zeit einen vorbestimmten Wert überschreitet, der auf Bruch eines Faserverbandes schliessen lässt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher (24) eine am Laufweg des Garnes angeordnete, vorzugsweise elektrisch betätigte Garntrennvorrichtung (24) zum Durchtrennen des Garnes ist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher eine Schneidvorrichtung (24) ist.
5. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher eine dem Streckwerk (11) vorgeschaltete Stoppvorrichtung (24') zum Anhalten oder Durchtrennen oder Zerreissen der dem Einzugswalzenpaar (40) des Streckwerkes zulaufenden Lunten oder Vorgarne ist.
6. Maschine nach Anspruch 1,2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher eine vorzugsweise elektrisch betätigbare Klemmvorrichtung zum Klemmen des Garnes oder der dem Streckwerk zulaufenden Lunten oder Vorgarne ist.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fühler (21) ein Schwellenwertdetektor (33) nachgeschaltet ist, der auf Unterschreiten eines vorbestimmten Wertes des vom Fühler gelieferten und gegebenenfalls verstärkten Signales anspricht und dass im Gefolge jedes solchen Ansprechens der Unterbrecher (24) betätigt wird.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler ein kapazitiver Fühler (21) ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (45) ein fotooptischer Fühler ist.
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