CH651656A5 - Einrichtung zum vorwaehlen der kadenz von feuerstoessen einer als gasdrucklader ausgebildeten rohrwaffe. - Google Patents

Einrichtung zum vorwaehlen der kadenz von feuerstoessen einer als gasdrucklader ausgebildeten rohrwaffe. Download PDF

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CH651656A5
CH651656A5 CH1916/81A CH191681A CH651656A5 CH 651656 A5 CH651656 A5 CH 651656A5 CH 1916/81 A CH1916/81 A CH 1916/81A CH 191681 A CH191681 A CH 191681A CH 651656 A5 CH651656 A5 CH 651656A5
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CH
Switzerland
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ring body
line
weapon
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piston
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CH1916/81A
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Inventor
Walter Klumpp
Original Assignee
Rheinmetall Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/18Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated
    • F41A5/26Arrangements or systems for bleeding the gas from the barrel
    • F41A5/28Adjustable systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung entsprechend dem 10 Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zum Vorwählen der Kadenz bei einer als Gasdrucklader ausgebildeten Maschinenkanone ist es bekannt, in einem Gaskanal zum Abzweigen eines zum Antrieb erforderlichen Teils des sich bei der Schussentwicklung bildenden Treibgases aus dem 15 Rohr eine Düse gegebenen Durchtrittsquerschnitts gegen eine Düse unterschiedlichen Durchtrittsquerschnitts auswechselbar anzuordnen. Dem jeweiligen Durchtrittsquerschnitt ist ein bestimmter Kadenzbereich zugeordnet, so dass durch einen entsprechenden Düsenaustausch der Übergang von einem zum 20 anderen Kadenzbereich verwirklicht werden kann. Ein derartiges Auswechseln der Düse ist mit zeitraubendem Aus- und Einbau verbunden, während dessen Dauer die Maschinenkanone nicht feuerbereit ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine mechanische Einrichtung zum Vorwählen einer vorgegebenen Kadenz zu schaffen, durch welche Aus-und Einbauvorgänge mit ihren Nachteilen vermieden werden und bei der der Übergang von einem zum anderen Kadenzbereich auf einfache und sichere Weise in kürzestmöglicher Zeit durch Einstellen möglich wird. Weiterhin sollen zu lange Feuerstösse, insbesondere unbeabsichtigte Verlängerung des Feuerstosses bei Störungen, die zu einem Verschiessen des jeweiligen Munitionsvorrats führen würden, vermieden werden.
Die genannte Aufgabe wird bei der eingangs beschriebenen Einrichtung dadurch gelöst, dass zwischen einer Anzapfleitung im Waffenrohr und einer durch die Wand des Waffengehäuses geführten Zuleitung zu einem Gaskolben des Antriebs ein um die Waffenrohr- und Gehäuseachse dreh- und feststellbarer Ringkörper mit auf einem die Mittelachse der Zuleitung schneiden-40 den Kreisbogen liegenden Öffnungen unterschiedlichen Querschnitts angeordnet ist. Von diesen Öffnungen verbindet wenigstens eine in der Schusslage jeweils das Austrittsende der Anzapfleitung mit dem Eintrittsende der Zuleitung zum Gaskolben. Es lassen sich somit durch einfaches Drehen des Ringkörpers unterschiedliche Kadenzen einstellen. Bei einer Ausführungsform ist weiterhin vorgesehen, dass der Ringkörper in mindestens einer Lage, der Nullage, die Verbindung zwischen Austrittsende der Anzapfleitung und Eintrittsende der Zuleitung unterbricht. Es kann somit ebenfalls durch eine einfache Dre-50 hung des Ringkörpers jeder Feuerstoss kurzfristig unterbrochen werden. Durch die Erfindung kann somit eine besonders einfache mechanische Einrichtung geschaffen sein, die, verglichen mit elektronischen Anordnungen, eventuell erforderliches Störungssuchen unnötig machen. Ausserdem ist durch die Einstellung der 55 Nullage die betreffende Gasleitung sofort unterbrochen, so dass die Waffe mit einfachem Handgriff stillgesetzt und Schaden vermieden wird.
Bei einer Ausführungsform kann die Einrichtung für die Antriebe mehrerer Funktionen ausgebildet sein. Das erfolgt 60 dadurch, dass eine Zuleitung im Waffengehäuse zum Gaskolben des Gurtzuführers und eine, vorzugsweise aber zwei Zuleitungen zum Gaskolben des Verschlusses vorgesehen werden und dass diesen Zuleitungen jeweils zugeordnete Anzapfleitungen im Waffenrohr und Öffnungen unterschiedlichen Querschnitts im 65 Ringkörper entsprechen. Aus baulichen Gründen empfiehlt es sich, zwei Zuleitungen für den Verschluss vorzusehen, da der Verriegelungsschieber sonst einseitig angetrieben und dadurch verkantet wird.
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Um Druckstösse zwischen Geschützrohr, in dem beim Schies- zontalen Mittellinie des Waffengehäuses vorzusehen, während sen ein Druck von ca. 3600 bar herrschen kann, und der die Zuleitung zum Gaskolben des Keilverschlusses um 35° gegen-Zuleitung zum Gaskolben, in der ein Druck von etwa 500 bar über der horizontalen Mittellinie verschwenkt liegen können, herrschen soll, zu vermeiden, können die Öffnungen im Ringkörper als vorzugsweise vom Gehäuse zum Rohr hin schräg aufwärts 5 Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der gerichtete Düsenrohre ausgebildet sein. Zum seitlichen Abdich- Einrichtung erläutert. Es zeigen:
tender Eintrittsöffnungen in den Düsenring sowie auch zum Fig. 1 im horizontalen Schnitt und in
Andrücken des Düsenringes an das Waffengehäuse können in Fig. 2 in Ansicht den Ringkörper 8.
einem Gewindeeinsatz in einer Rohrwandausnehmung in jede
Anzapfleitung eingesetzte, durchbohrte Dichtkolben, die mit 10 In Fig. 1 ist mit dem Pfeil 1 die Richtung des abzuleitenden ihrer ebenen oder vorzugsweise gewölbten Kolbenfläche die Treibgases bezeichnet, das Waffengehäuse ist mit 2, das Waffen-Eintrittsöffnung im Ringkörper zur Zuleitung seitlich abdichten, rohr mit 3 bezeichnet. Die Anzapfleitung 4 ist über das Düsenvorgesehen sein. Um den Düsenring in der jeweils gewünschten rohr 9 mit der Zuleitung 5 zum Gaskolben verbunden. In dem Lage zu halten, können einer Nullage und den Öffnungen des Gewindeeinsatz 6 in der Ausnehmung der Anzapfleitung ist der Ringkörpers zugeordnete Rasteinschnitte, in die ein an der 15 durchbohrte Dichtkolben 7, der mit seiner ebenen Fläche an der Rohrwand angelenkter, unter Federdruck stehender Arretierhe- Öffnung des Düsenrohres 9 anliegt. Mit 8 ist der Ringkörper bei zum Eingriff gebracht werden kann, vorgesehen sein. Zum bezeichnet, in dessen in Fig. 2 dargestellte Rasteinschnitte 16,17, einfachen Einstellen jeder Lage kann eine Handhabe ausserhalb 18 der von einem Stift 26 gehaltene Arretierhebel 11 eingreifen der Waffe über ein Betätigungselement mit dem Ringkörper, z. kann. Fig. 2 zeigt im Ringkörper 8 die Öffnungen 21, die in der B. mit einem Auge desselben, verbunden sein. Um ein selbsttäti- 20 Schusslage jeweils von den Eintrittsöffnungen der Zuleitungen 5, ges Beenden des Feuerstosses zu erreichen, kann das Betäti- 5a und 5b liegen. Durch Drehung des Ringkörpers links herum gungselement in einem in einem Zylinder, z. B. der Handhabe, können die Öffnungen 22 vor die Eintrittsöffnungen der Leitung angeordneten Kolben ausmünden und kann dem Zylinderinnen- 5,5a und 5b gebracht werden. Diese haben kleineren Durchraum bei jedem Schuss eine Gasteilmenge zugeführt werden, trittsquerschnitt und bewirken somit eine kleinere Kadenz. Den derart, dass nach einer vorgegebenen Schusszahl der Kolben im 25 beiden genannten Schusslagen sind die Rasteinschnitte 17 und 18 Zylinder den Ringkörper in die Nullage drückt. Um bei einem zugeordnet, während der Nullage der Rasteinschnitt 16 zugeord-nach mehreren tausend Schuss auftretenden Verschleiss der net ist. Nach einer Drehung des Ringkörpers um 180° treten die Öffnungen im Ringkörper den Ringkörper trotzdem noch ver- Öffnungen 23,24 an die Stelle der Öffnungen 21,22 und die wenden zu können, kann er folgendermassen ausgebildet sein, Rasteinschnitte 19,20 und 25 an die Stelle der Rasteinschnitte 17, dass die Öffnungen bzw. Düsen im unteren Bereich vorgesehen 30 18 und 16.
sind, während im oberen Bereich eine entsprechende weitere An einem Auge 14 des Ringkörpers 8 befindet sich das
Anordnung von Öffnungen oder Düsen vorgesehen ist, die nach Betätigungselement 13. Dieses läuft in einem Kolben 15 aus, der
Schwenkung des Ringkörpers um 180° mit den Anzapfleitungen in der als Zylinder ausgebildeten Handhabe 12 gleitbar geführt und Zuleitungen in Wirkverbindung gebracht werden können. ist. Nach einer Drehung des Ringkörpers um 180° tritt das Auge
Aus baulichen Gründen ist es zweckmässig, die Zuleitung zum 35 14a an die Stelle des Auges 14 und wird mit dem Betätigungsele-
Gaskolben des Gurtzuführers auf der lotrechten oder der hori- ment 13 verbunden.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. 651 656
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Einrichtung zum Vorwählen der Kadenz von Feuerstössen einer als Gasdrucklader ausgebildeten Rohrwaffe, insbesondere einer Maschinenkanone, mit einer Anzapfung des Waffenrohres zur Ableitung eines Teils des bei der Schussentwicklung entstehenden Treibgases zur Energieversorgung wenigstens eines die Waffenfunktion beeinflussenden Antriebs über eine jeweilige Zuleitung, der Mittel zur Veränderung ihres Eintrittsquerschnitts derart zugeordnet sind, dass einem jeweils vorgegebenen Eintrittsquerschnitt ein vorgegebener Kadenzbereich entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Anzapfleitung (4) im Waffenrohr (3) und einer durch die Wand des Waffengehäuses (2) geführten Zuleitung (5) zu einem Gaskolben des Antriebs ein um die Waffenrohr- und Gehäuseachse dreh- und feststellbarer Ringkörper (8) mit auf einem die Mittelachse der Zuleitung (5) schneidenden Kreisbogen liegenden Öffnungen (21,22) unterschiedlichen Querschnitts angeordnet sind, von denen wenigstens eine in der Schusslage jeweils das Austrittsende der Anzapfleitung (4) mit dem Eintrittsende der Zuleitung (5) zum Gaskolben verbindet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Ringkörper (8) in mindestens einer Lage, der Nullage, die Verbindung zwischen Austrittsende der Anzapfleitung (4) und Eintrittsende der Zuleitung (5) unterbricht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Zuleitung (5) im Waffengehäuse zum Gaskolben des Gurt-zuführers und eine, vorzugsweise aber zwei Zuleitungen (5a, 5b) zum Gaskolben des Keilverschlusses und diesen Zuleitungen (5, 5a, 5b) jeweils zugeordnete Anzapfleitungen (4) im Waffenrohr und Öffnungen (21,22) unterschiedlichen Querschnitts im Ringkörper (8).
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen im Ringkörper (8) als vorzugsweise vom Gehäuse (2) zum Rohr (3) hin schräg aufwärts gerichtete Düsenrohre (9) ausgebildet sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise in einem Gewindeeinsatz (6) in einer Rohrwand-Ausnehmung in jede Anzapfleitung (4) eingesetzten Dichtkolben (7), der mit seiner ebenen oder gewölbten vorderen Kolbenfläche die Eintrittsöffnung (9) bzw. (21,22) im Ringkörper (8) zur Zuleitung (5, 5a, 5b) seitlich abdichtet.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einer Nullage und einer den Öffnungen (21,22) des Ringkörpers (8) zugeordnete Rasteinschnitte (16,17,18), in die ein an der Rohrwand angelenkter, unter Federdruck stehender Arretierhebel (11) zum Eingriff gebracht werden kann.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Handhabe (12) ausserhalb der Waffe, die über ein Betätigungselement (13) mit dem Ringkörper (8), z. B. mit einem Auge (14) desselben verbunden ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (13) in einem in einem Zylinder, z.B. der Handhabe (12), angeordneten Kolben (15) ausmündet und dass dem Zylinderinnenraum bei jedem Schuss eine Gasteilmenge zugeführt wird, derart, dass nach einer vorgegebenen Schusszahl der Kolben (15) im Zylinder den Ringkörper (8) in die Nullage drückt.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper (8) die Anordnung der Öffnungen (21,22) oder Düsen (9) im unteren Bereich aufweist, während er im oberen Bereich eine entsprechende weitere Anordnungvon Öffnungen (23,24) bzw. Düsen aufweist, die nach Schwenkung des Ringkörpers (8) um 180° mit den Anzapfleitungen (4) und den Zuleitungen (5) in Wirkverbindung gebracht werden können.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung (5) zum Gaskolben des
    Gurtzuführers auf der horizontalen oder der lotrechten Mittellinie (10) des Waffengehäuses (2) liegt, während die Zuleitung (5a) zum Gaskolben des Keilverschlusses um 35° gegenüber der horizontalen Mittellinie (10) verschwenkt liegt.
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CH1916/81A 1980-03-22 1981-03-20 Einrichtung zum vorwaehlen der kadenz von feuerstoessen einer als gasdrucklader ausgebildeten rohrwaffe. CH651656A5 (de)

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ES (1) ES257018Y (de)
GB (1) GB2072310A (de)

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ES257018U (es) 1981-10-16
GB2072310A (en) 1981-09-30
ES257018Y (es) 1982-04-16
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