CH651721A5 - Feldhaecksler fuer mais, mit einem geblaesefoerderer. - Google Patents
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- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/10—Loaders for hay or like field crops with blowers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Feldhäcksler für Mais, mit einem ein Schaufelrad aufweisenden Gebläseförderer, wobei die Schaufeln des Schaufelrades an ihrer das Gut beaufschlagenden Seite mit Vorsprüngen versehen sind.
Bei diesem bekannten Feldhäcksler (US-PS 4 049 204) ist der Gebläseförderer gleichzeitig als Messertrommel ausgebildet, und auf der Oberfläche der Schaufeln sind Zerkleinerungsmesser angeordnet. Die Zerkleinerungsmesser dienen dazu, das Gut, und zwar Heu, in kleine Teile zu schneiden.
Andererseits ist es nicht mehr neu (DE-OS 2 228 369), bei einem Maiserntegerät eine Häckseleinrichtung und einen Gebläseförderer mit Schaufelrädern koaxial anzuordnen, wobei die Schaufeln des Schaufelrades mit Messerdurchgreifschlitzen versehen sind, um eine weitere Zerkleinerung des aus der Häckseleinrichtung austretenden Gutes zu erreichen. Dabei können am Innenumfang des den Gebläseförderer aufnehmenden Gehäuses noch mit den Aussenkanten der Schaufeln zusammenwirkende Schlagleisten vorgesehen sein.
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Oberflächen der Schaufeln derart zu gestalten,
dass auf sie auftreffende Maiskörner gebrochen werden und im übrigen ein Knickeffekt zur besseren Aufbereitung auftritt.
Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst worden, dass die Vorsprünge als Schlagelemente mit stumpfer Oberfläche ausgebildet sind. Auf diese Weise können auf die Schlagelemente auftreffende Maiskörner gebrochen werden, so dass sie bei der Futteraufnahme besser verdaubar sind. Gleichzeitig tritt bei dem Maisgut ein Knickeffekt auf, so dass es besser aufbereitbar ist.
Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
In der Zeichnung sind mehrere nachfolgend näher erläuterte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen selbstfahrenden Maisfeldhäcksler in Seitenansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Teil des Gebläseförderers in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 bis 6 Ausführungsmöglichkeiten für die Anordnung der Schlagelemente.
Der in Fig. 1 der Zeichnung dargestellte Maisfeldhäcksler weist einen Hauptrahmen 10 auf und zwei rechte und linke Treibräder, von denen nur das linke Treibrad 12 zu sehen ist. Die Treibräder sind drehbar an den sich gegenüberliegenden Seiten einer der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht dargestellten Achse angeschlossen. Diese erstreckt sich quer im vorderen Bereich des Hauptrahmens 10. Der rückwärtige Teil des Hauptrahmens stützt sich auf zwei lenkbaren Rädern ab, von denen in der Zeichnung nur das rechte, mit 14 bezeichnete zu sehen ist. Ein Verbrennungsmotor 16 ist auf dem rückwärtigen Teil des Hauptrahmens 10 angeordnet und dient zum Antrieb der Treibräder und auch zum Antrieb der verschiedenen Komponenten der Erntemaschine. Ein Fahrerstand 18 ist zwischen den Treibrädern 12 und den Lenkrädern 14 vorgesehen, und alle Funktionen der Maschine können von ihm aus gesteuert werden.
Der Erntemechanismus ist mit einer sich quer erstreckenden Messertrommel 20 versehen, die vorne am Hauptrahmen 10 angeordnet und durch ein Gehäuse 22 abgedeckt ist. Die Messertrommel 20 ist herkömmlicher Bauart und weist eine Vielzahl von Messern 24 auf, die an einer Querwelle 26 vorgesehen sind und mit dieser umlaufen. Die Enden der Querwelle 26 erstrecken sich durch Seitenwände, von denen lediglich eine, mit 28 bezeichnete dargestellt ist, und sind in diesen gelagert. Die Seitenwände bilden zusammen mit einer Oberseite 30 und einer Unterseite 32 das Gehäuse 22. Letztere ist nach vorne hin offen ausgebildet, um dort das Halmgut aufnehmen zu können.
Ein herkömmliches Maisgebiss, das der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht dargestellt ist, kann mit der Vorderseite des Gehäuses verbunden werden und dient dazu, beispielsweise stehenden Mais vom Erdboden abzuschneiden und nach rückwärts in die Öffnung des Gehäuses zu fördern.
Zwischen dem Maisgebiss und der Messertrommel 20 ist eine Fördervorrichtung vorgesehen, die aus einem Paar oberer und unterer Zuführwalzen 34 und 36 und aus einem Paar oberer und unterer rückwärtiger Zuführwalzen 38 und 40 besteht. Diese Zuführwalzen arbeiten zusammen und nehmen das Halmgut auf, pressen es und führen es weiter zur Messertrommel 20.
Die Messer 24 der Messertrommel 20 arbeiten mit einem Gegenmesser 42 zusammen, so dass ein Teil des Halmgutes am rückwärtigen Ende jeweils abgetrennt wird und nach rückwärts durch eine Öffnung 44 weitergefördert wird. Letztere wirkt mit dem frontseitigen Ende einer Fördereinrichtung zusammen, die zwei parallel laufende Schnecken aufweist, von denen eine in der Zeichnung mit 46 bezeichnet ist. Die Schnecken sind in einem Gehäuse 48 angeordnet. Während des Einsatzes nehmen die Schnecken das abgetrennte Halmgut von dem Gehäuse 22 der Messertrommel 20 auf und fördern es nach rückwärts und leicht nach oben und geben es schliesslich in einen seitlich angeordneten Gebläseförderer 50 ab. Letzterer besteht aus einem Schaufelrad 52 mit sich radial erstreckenden Schaufeln. Das Schaufelrad 52 ist in einem Gehäuse 54 angeordnet, und - wie ferner aus Fig. 1 der Zeichnung hervorgeht - verläuft die Achse des Schaufelrades parallel zu der der Messertrommel 20. Das Gehäuse 54 ist ferner mit je einer im wesentlichen kreisförmigen Innenwand 56 und Aussenwand 57 versehen, wobei in die Innenwand 56 eine Öffnung 58 eingearbeitet ist, so dass das Innere des Gehäuses 48 mit dem Inneren des Gehäuses 54 verbunden ist. Die rückwärtigen Enden der Schnecken sind mit ra2
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dial sich erstreckenden Führungen 60 versehen, die dazu dienen, das Halmgut, das das Ende des Gehäuses 48 erreicht, quer durch die Öffnung 58 in das Gehäuse 54 zu fördern. In dem Gehäuse 54 wird das Halmgut von dem Schaufelrad 52 erfasst und nach oben durch einen Kanal 62 und weiter in einen Auswurfkrümmer 64 gefördert. Über den Auswurfkrümmer 64 kann das Halmgut in einen Sammelbehälter wie einen herkömmlichen gezogenen Sammelwagen gelangen.
Des besseren Verständnisses wegen sind die Riementriebe zum Antrieb der Messertrommel 20 und des Gebläseförderers 50 in der Zeichnung nicht dargestellt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dass das Schaufelrad 52 radiale Arme 66 und Schaufeln 68 aufweist, die an den radial aussen liegenden Teilen der Arme vorgesehen sind und die mit Bezug auf Fig. 1 im Uhrzeigerdrehsinn angetrieben werden, und zwar über eine Antriebswelle 70, auf der die Arme angeordnet sind. Die Schaufeln
68 sind als rechteckige Platten ausgebildet mit einem Angriffsteil 72, der aus den oberen linken Enden unter Bezugnahme auf Fig. 3 ausgeschnitten ist. Schlagelemente 74 in Form von Schlagleisten sind auf die Schaufeln 68 auf den dem Gut zugewandten Oberflächen aufgeschweisst, und sie erstrecken sich bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in Längsrichtung der Schaufeln 68. Die Schlagelemente 74 können im Querschnitt rechteckig oder quadratisch ausgebildet sein.
Schlagelemente 78 beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 haben einen ähnlichen Querschnitt wie die Schlagelemente beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, und sie erstrecken sich quer auf den Schaufeln 68.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 laufen Schlagelemente 80 schräg auf den Schaufeln 68, während beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 Schlagelemente 82 V-förmig angeordnet sind.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Feldhäcksler für Mais, mit einem ein Schaufelrad aufweisenden Gebläseförderer, wobei die Schaufeln des Schaufelrades an ihrer das Gut beaufschlagenden Seite mit Vorsprüngen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Schlagelemente (74, 78, 80, 82) mit stumpfer Oberfläche ausgebildet sind.
2. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (74, 78, 80, 82) als Leisten ausgebildet sind.
3. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (74) in Längsrichtung der Schaufeln (68) angeordnet sind (Fig. 3).
4. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (78) im rechten Winkel zur Radialrichtung auf den Schaufeln (68) wie bei einer Geradverzahnung angeordnet sind (Fig. 4).
5. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (80) auf den Schaufeln (68) schräg zur Radialrichtung wie bei einer Schrägverzahnung angeordnet sind (Fig. 5).
6. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (82) auf den Schaufeln (68) fischgrätenartig wie bei einer Pfeilverzahnung angeordnet sind (Fig. 6).
7. Feldhäcksler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (74, 78, 80, 82) im Querschnitt quadratisch oder rechteckig ausgebildet sind.
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