CH652079A5 - Shortening device for tyre chains - Google Patents

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CH652079A5
CH652079A5 CH1725/81A CH172581A CH652079A5 CH 652079 A5 CH652079 A5 CH 652079A5 CH 1725/81 A CH1725/81 A CH 1725/81A CH 172581 A CH172581 A CH 172581A CH 652079 A5 CH652079 A5 CH 652079A5
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CH
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CH1725/81A
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Inventor
Anton Mueller
Walter Klopfer
Original Assignee
Erlau Ag Eisen Drahtwerk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verkürzungsvorrichtung für Reifenketten nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Diese bekannte Verkürzungsvorrichtung ist in einem inneren Seitenkettenstrang einer Reifenkette angeordnet und dient dazu, die Reifenkette an unterschiedliche Reifengrössen anzupassen. Sind die in das Verkürzungselement einzuhängenden Kettenglieder in der längeren Aufnahmeöffnung angeordnet, dann hat der innere Seitenkettenstrang einen grösseren Durchmesser, als wenn die Kettenglieder in der kürzeren Aufnahmeöffnung liegen. Da die Aufnahmeöffnungen jedoch ohne Verbindung zum Rand des Verkürzungselements sind, müssen die Verkürzungselemente in den Seitenkettenstrang eingeschweisst werden. Sollte das Verkürzungselement während des Einsatzes der Reifenkette beschädigt werden, kann es nicht an Ort und Stelle ausgetauscht werden, sondern die Reifenkette muss zu einer Werkstatt gebracht werden, in der dann ein neues Verkürzungselement eingeschweisst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Verkürzungsvorrichtung so auszubilden, dass sie an Ort und Stelle ohne Werkzeuge in die Reifenkette eingebaut und aus dieser auch wieder ausgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Die in das Verkürzungselement einzuhängenden Kettenglieder der Reifenkette werden durch die Einführöffnung in die Aufnahme-Öffnungen eingehängt und mit dem Schliesselement gegen Aushängen gesichert. Sollten die Verkürzungsvorrichtung und/oder die eingehängten Kettenglieder beschädigt werden, dann können die Kettenglieder nach Entfernen des Schliesselementes aus dem Verkürzungselement ausgehängt werden. Dadurch kann die Reifenkette am Einsatzort vom Benutzer selbst repariert werden.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Verkürzungselement der erfindungsgemässen Verkürzungsvorrichtung in Ansicht,
Fig. 2 das Verkürzungselement gemäss Fig. 1 in Seitenansicht mit einem Schliesselement,
Fig. 3 bis 5 verschiedene Einstellmöglichkeiten der erfindungsgemässen Verkürzungsvorrichtung.
Das Verkürzungselement 1 der Verkürzungsvorrichtung ist zum Einsatz in Reifenketten, insbesondere in Gleitschutzketten vorgesehen und wird in den inneren Seitenkettenstrang der Reifenkette eingebaut. Es hat zwei unterschiedlich lange, schlitzförmige Aufnahmeöffnungen 2, 3, die in die Kettenglieder 4, 5 des Seitenkettenstrangs einzuhängen sind. In die längere Aufnahmeöffnung 2 mündet eine Einführöffnung 6, die bis zum Aussenrand 7 des Verkürzungselements 1 verläuft. Die Einführöffnung ist mit einem Schliesselement 8 verschliessbar (Fig. 3 bis 5).
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In den die Einführöffnung 6 begrenzenden Seitenwänden 9,10 ist eine Lagerung für das Schliesselement 8 vorgesehen, die durch jeweils eine teilkreisförmige Vertiefung 11, 12 in den Seitenwänden gebildet ist. Beiderseits der Vertiefungen hat die Einführöffnung jeweils einen verengten Abschnitt 13, 13' und 14, 14'.
Dadurch ist das Schliesselement 8 in Längsrichtung der Einführöffnung 6 gegen unbeabsichtigtes Lösen einwandfrei gesichert, so dass die in die Aufnahmeöffnungen eingehängten Kettenglieder 4, 5 gegen unbeabsichtigtes Aushängen gesichert sind. Da die Lagerung für das Schliesselement durch die Vertiefungen 11,12 gebildet wird, hat das Schliesselement 8 einen sicheren Sitz, und es sind keine gesonderten Sicherungselemente notwendig, um ein Herausrutschen des Schliesselements aus der Lagerung zu verhindern. Infolge der teilkreisförmigen Ausbildung der Vertiefungen kann das Schliesselement grossflächig am Boden dieser Vertiefungen anliegen, so dass es sicher gegen Lösen abgestützt ist. Es reicht auch aus, wenn nur in einer der beiden Seitenwände 9, 10 der Einführöffnung 6 eine Vertiefung für das Schliesselement vorgesehen ist. Auch dann wird das Schliesselement noch ausreichend gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Die beiden Aufnahmeöffnungen 2, 3 liegen mit Abstand nebeneinander und sind durch einen quer zu ihnen liegenden Verbindungsschlitz 15 miteinander verbunden. Der Verbindungsschlitz 15 liegt in Verlängerung der Einführöffnung 6, so dass die einzuhängenden Kettenglieder 4, 5 in einfacher Weise unmittelbar von der Einführöffnung 6 aus in die kurze Aufnahmeöffnung 3 eingehängt werden können.
Die längere Aufnahmeöffnung 2 besteht aus zwei winklig, im Ausführungsbeispiel stumpfwinklig zueinander liegenden Öffnungsabschnitten 16,16', die jeweils an die Einführöffnung 6 anschliessen. Die beiden Öffnungsabschnitte bestehen ihrerseits jeweils aus zwei winklig, im Ausführungsbeispiel ebenfalls stumpfwinklig zueinander liegenden Öffnungsteilstücken 17, 17' bzw. 18, 18'. Infolge dieser Ausbildung ist jeder Öffnungsabschnitt 16, 16' etwa V-förmig mit in Richtung auf den Aussenrand 7 gerichteter Spitze ausgebildet. Wenn die Kettenglieder 4, 5 in die Aufnahmeöffnung 2 eingehängt sind (Fig. 3 und 4), dann liegen die Längsmittelebenen A, A' der Öffnungsteilstücke 17,18 etwa in der Gliedebene B, B' der Kettenglieder 4, 5, während die Längsmittelebene C, C der Öffnungsteilstücke 18,18' stumpfwinklig zu dieser Kettengliedebene liegt. Dadurch wird erreicht, dass die Kettenglieder 4, 5 nicht ohne weiteres aus dem Öffnungsteilstück 17,18 in den Bereich der Einführöfifnung 6 gelangen können. Damit die Kettenglieder 3, 4 während der unvermeidlichen Bewegungen gegenüber dem Verkürzungselement 1 beim Einsatz der Reifenkette nicht aus dem Öffnungsteilstück 17,18 gelangen, ist dieses Teilstück länger als das Öffnungsteilstück 17', 18'. Vorzugsweise ist das längere Öffnungsteilstück etwa doppelt so lang wie das kürzere Öffnungsteilstück.
Die kürzere Aufnahmeöffnung 3 verläuft geradlinig und senkrecht zum Verbindungsschlitz 15. Die Aufnahmeöffnung 3 ist wesentlich kürzer als die Aufnahmeöffnung 2, deren Länge vorzugsweise etwa der achtfachen Länge der Aufnahmeöffnung 3 entspricht. Dadurch kann der Seitenkettenstrang bei Anordnung der Kettenglieder 4, 5 in der kurzen Aufnahmeöffnung 3 erheblich verkürzt werden.
Das Verkürzungselement 1 ist spiegelsymmetrisch ausgebildet, so dass beim Einbau in die Reifenkette nicht auf eine bestimmte Einbaulage geachtet werden muss.
Die kurzen Öffnungsteilstücke 17', 18' liegen unter einem in Richtung auf den Aussenrand 7 sich öffnenden spitzen Winkel zur Spiegelsymmetrieebene D. Die längeren Öffnungsteilstücke 17, 18 haben entgegengesetzte Steigung wie die Öffnungsteilstücke 17', 18'. Infolge dieser Ausbildung und Anordnung der beiden Öffnungsteilstücke jedes Öffnungsabschnittes können die einzuhängenden Kettenglieder 4, 5 nur in einer vorgegebenen Stellung in bezug auf das Verkürzungselement 1 aus der Einführöffnung 6 in die kurzen Öffnungsteilstücke 17', 18' geschoben werden. Beim Übergang in die längeren Öffnungsteilstücke 17,18 müssen die Kettenglieder 4, 5i dann erneut in bezug auf das Verkürzungselement 1 geschwenkt werden, damit sie bis in ihre Endlage (Fig. 3 bis 5) geschoben werden können. Da die Kettenglieder 4, 5 nur in bestimmten Stellungen innerhalb der einzelnen Öffnungsteilstücke verschoben werden können, ist auch eine sehr hohe Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Herausrutschen der Kettenglieder aus der Aufnahmeöffnung 2 in den Bereich der Einführöffnung 6 gegeben. Zumindest die Breite der Aufnahmeöffnungen 2, 3 entspricht etwa dem Querschnittsdurchmesser der einzuhängenden Kettenglieder 4, 5. Diese Bemessung in Verbindung mit der abgewinkelten Ausbildung jedes Öffnungsabschnittes 16, 16' der Aufnahmeöffnung 2 führt zu der beabsichtigten hohen Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausrutschen der Kettenglieder aus den Öffnungsabschnitten.
Die Enden 19, 19' und 20, 20' der Aufnahmeöffnungen 2, 3 sind entsprechend der Aussenform der Kettenglieder 4, 5 profiliert, so dass diese grossflächig an diesen Enden abgesützt werden können. Bei kreisförmigem Querschnitt der Kettenglieder 4, 5 sind die Enden 19,19', 20, 20' der Aufnahmeöffnungen 2, 3 entsprechend konkav gerundet.
Der Aussenrand 7 besteht aus zwei stumpfwinklig zueinander liegenden Randabschnitten 21, 21', die jeweils über konkav gekrümmte Aussenrandabschnitte 22, 22' in jeweils weitere Aussenrandabschnitte 23, 23' übergehen. Diese Aussenrandabschnitte liegen stumpfwinklig zueinander und gehen über einen konkav gekrümmten Zwischenabschnitt 24 ineinander über. Das Verkürzungselement 1 hat dadurch etwa die Form eines Drachen Vierecks mit abgerundeten Ecken. Die Randabschnitte 21, 21' liegen etwa parallel zu den Öff-nungsteilstücken 17, 18. Die Randabschnitte 21, 21' gehen jeweils über konkav gekrümmte Zwischenabschnitte 25,25' in die Vertiefungen 11, 12 in den Seitenwänden 9, 10 der Einführöffnung 6 über. Dadurch lassen sich die Kettenglieder 4, 5 leicht in die Einführöffnung 6 einschieben.
Die Vertiefungen 11,12 schliessen jeweils spitzwinklig an eine Begrenzungswand 26, 26' der Aufnahmeöffnung 2 derart an, dass am Übergang von der Einführöffnung 6 in die Öffnungsabschnitte 16,16'jeweils eine vorstehende Nase 27, 27' gebildet wird. Diese Nasen dienen als zusätzliche Sicherung gegen unbeabsichtigtes Aushängen der Kettenglieder 4, 5 aus dem Verkürzungselement 1.
Auch am Übergang vom Verbindungsschlitz 15 in die Aufnahmeöffnung 3 sind zwei einander gegenüberliegende und in Richtung zueinander verlaufende Nasen 28, 28' vorgesehen, die den Verbindungsschlitz 15 begrenzen und ausserdem auch die in Richtung auf die Einführöffnung 6 gerichtete obere Begrenzung der Aufnahmeöffnung 3 bilden. Auch diese Nasen verhindern, dass die in die Aufnahmeöffnung 3 eingehängten Kettenglieder 4, 5 nicht ohne weiteres in den Verbindungsschlitz 15 gelangen können.
Das Schliesselement 8 hat einen Lagerteil 29, mit dem das Schliesselement am Boden der Vertiefungen 11,12 anliegt (Fig. 3 bis 5). Ausserdem ist das Schliesselement mit mindestens einem, im Ausführungsbeispiel mit zwei im Bereich ausserhalb der Einführöffnung 6 liegenden Sperrteilen 30, 30' versehen, die, in Ansicht auf das Verkürzungselement 1 gesehen (Fig. 3 bis 5), in die Aufnahmeöffnung 2 ragen. Damit dient das Schliesselement 8 nicht nur zum Schliessen der Einführöffnung 6, sondern auch als Sicherung gegen ein umbeabsichtigtes Verschieben der Kettenglieder 4, 5 aus der Aufnahmeöffnung 2 in die Aufnahmeöffnung 3. Dies ist insbesondere beim Transport der mit den Verkürzungsvorrichtungen versehenen Reifenkette von grossem Vorteil, da dadurch die Reifenkette mit diesen Verkürzungsvorrichtungen bereits werkseitig auf die jeweilige Reifengrösse eingestellt werden kann. Das Schliesselement 8 verhindert dann, dass die Kettenglieder 4, 5 aus der einen in die andere Aufnahmeöffnung verrutschen und dadurch die eingestellte Reifenkettengrösse verändern.
Da der Abstand zwischen dem Sperrteil 30, 30', der beispielsweise kreisförmigen Umriss haben kann, von der gegenüberliegenden Begrenzungswand 31,31' der Aufnahmeöffnung 2 kleiner ist als die Querschnittsdicke der einzuhängenden Kettenglieder 4, 5, lässt sich
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das Kettenglied nicht ohne weiteres aus der Aufnahmeöffnung 2 in die Aufnahmeöffnung 3 und umgekehrt verschieben. Bei einer vorteilhaften Ausführung ist das Schliesselement 8 aus elastisch verformbarem Material, wie beispielsweise Gummi od. dgl., hergestellt. Dies hat den Vorteil, dass das Schliesselement 8 besonders einfach in 5 der Einführöffnung 6 untergebracht werden kann. Dazu ist es nur notwendig, das Schliesselement 8 unter elastischer Verformung durch den verengten Abschnitt 13 in die Einführöffnung 6 bis in die Vertiefungen 11, 12 einzuschieben. Der Lagerteil 29 des Schliessele-ments 8 ist vorteilhaft so bemessen, dass das Schliesselement im 10 Bereich der Vertiefungen 11,12 unter elastischer Verformung an den Vertiefungen anliegt. Dadurch wird eine besonders sichere Halterung des Schliesselements in der Einführöffnung erreicht. Ausserdem können die Kettenglieder 4, 5 nur unter elastischer Verformung des Sperrteils 30, 30' aus der einen in die andere Aufnahmeöffnung 2, 3 15 geschoben werden.
Das Verkürzungselement ist plattenförmig mit konstanter Dicke ausgebildet (Fig. 2) und kann dadurch besonders einfach durch Stanzen hergestellt werden.
Bei einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform besteht 20 das Verkürzungselement aus Kunststoff. Die Einführöffnung und der Übergang zwischen den beiden Aufnahmeöffnungen ist hierbei masslich so ausgebildet, dass bei der Verstellung der Kettenglieder eine Schikane überwunden werden muss. Diese Schikane ist insbesondere für den Fall wichtig, wenn die Reifenkette auf eine bestimm- 25 te Reifengrösse festgelegt ist und sich nicht mehr selbständig verstellen darf.
Wie die Fig. 3 bis 5 zeigen, kann der Seitenkettenstrang mittels der Verkürzungsvorrichtung auf verschiedene Durchmesser eingestellt werden. Wenn sich die Kettenglieder 4, 5 des Seitenketten- 30 strangs in der Aufnahmeöffnung 3 befinden (Fig. 5), hat der Seitenkettenstrang seine kleinste Länge bzw. seinen geringsten Durchmesser. Die maximale Länge des Verkürzungselements und die Teilung des Seitenkettenstranges sind so aufeinander abgestimmt, dass in dieser kürzesten Länge des Seitenkettenstrangs das Verkürzungsele- 35 ment 1 mit seinen Aussenrandabschnitten 23, 23' an den in die Kettenglieder 4, 5 eingehängten Kettengliedern 32, 33 anliegen kann.
Zur Vergrösserung der Seitenkettenlänge kann nun das eine der beiden Kettenglieder 4, 5 in die Aufnahmeöffnung 2 geschoben werden (Fig. 3). Hierbei muss das Kettenglied über den Verbin- 40 dungsschlitz 15 in den Öffnungsabschnitt 16' der Aufnahmeöffnung 2 geschoben werden. Dabei müssen die Sperrteile 30, 30', die im Bewegungsweg des Kettengliedes liegen, elastisch verformt werden, damit das Kettenglied in diesen Öffnungsabschnitt geschoben werden kann. Bei dieser mittleren Länge des Seitenkettenstranges befindet sich das Kettenglied 5 in der Aufnahmeöffnung 3 und das Kettenglied 4 im Öffnungsabschnitt 16' der Aufnahmeöffnung 2.
Wenn auch das andere Kettenglied 5 in den Öffnungsabschnitt 16 der Aufnahmeöffnung 2 geschoben wird (Fig. 4), dann hat der Seitenkettenstrang seine grösste Länge. Auch bei dieser Verstellung müssen die elastischen Sperrteile 30, 30' des Schliesselements 8 elastisch zusammengedrückt werden, damit das Kettenglied 5 aus dem Verbindungsschlitz 15 in den Öffnungsabschnitt 16 geschoben werden kann.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Seitenkettenstrang bei der mittleren Einstellung (Fig. 4) um 25 mm und bei der kürzesten Einstellung (Fig. 5) um 50 mm im Vergleich zu der Einstellung gemäss Fig. 3 verkürzt werden. Durch den Einbau mehrerer solcher Verkürzungsvorrichtungen — beispielsweise kann der Seitenkettenstrang durch den Einbau von vier solcher Verkürzungsvorrichtungen um 200 mm verkürzt werden — können mit einer einzigen Reifenkette mehrere Reifengrössen erfasst werden. Dadurch wird die Lagerhaltung wesentlich vereinfacht und verringert, da für unterschiedliche Reifengrössen nur noch wenige Reifenkettengrös-sen auf Lager gehalten werden müssen. Durch einfaches Einstellen der Verkürzungsvorrichtungen können die Reifenketten nach Bedarf auf die gewünschte Reifengrösse eingestellt werden. Sogar der Endabnehmer kann, wenn sein Wagen keinen serienmässigen Reifen hat, selbst die Reifenkette auf diese Reifengrösse einstellen. Falls sich der Käufer einen neuen Wagen mit einer anderen Reifengrösse zulegt, dann kann er die bisher verwendete Reifenkette auch für das neue Fahrzeug verwenden, wobei er lediglich durch Einstellen der einzelnen Verkürzungs Vorrichtungen die Reifenkette auf die neue Reifengrösse einstellen muss. Auch wird die Herstellung von Reifenketten wesentlich vereinfacht, weil nur noch wenige Reifenketten-grössen hergestellt werden müssen.
Das Verkürzungselement kann selbstverständlich noch weitere Aufnahmeöffnungen aufweisen, die jeweils unterschiedlich lang sind, so dass eine feinere Abstufung in der Längenverstellung des Seitenkettenstrangs möglich ist. So Hesse sich bereits durch Anordnung einer einzigen weiteren Aufnahmeöffnung zwischen den beiden Aufnahmeöffnungen 2, 3 die Abstufungen in der Verstellung verfeinern, so dass eine noch bessere Anpassung der Reifenkette an die jeweilige Reifengrösse möglich ist.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

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1. Verkürzungsvorrichtung für Reifenketten, insbesondere zum Einbau in einen inneren Seitenkettenstrang der Reifenkette, mit einem Verkürzungselement (1) mit wenigstens zwei unterschiedlich langen, miteinander verbundenen schlitzförmigen Aufnahmeöffnungen (2, 3) für einzuhängende Kettenglieder, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens eine der Aufnahmeöffnungen (2 bzw. 3) eine Einführöffnung (6) mündet, die bis zu einem der Aussenränder (7) des Verkürzungselements verläuft, und dass die Einführöffnung (6) mit mindestens einem Schliesselement (8) verschliessbar ist.
2. Verkürzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer, vorzugsweise in beiden die Einführöffnung (6) begrenzenden Seiten wänden (9, 10) eine Lagerung, vorzugsweise eine Vertiefung (11, 12) für das Schliesselement (8) vorgesehen ist, die vorzugsweise teilkreisförmig ausgebildet ist und über jeweils einen die Einführöffnung (6) verengenden Abschnitt (13, 13'; 27, 27') in den Aussenrand (7) und in die zugehörige Aufnahmeöffnung (2) übergeht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aufnahmeöffnungen (2, 3) mit Abstand nebeneinander angeordnet und durch wenigstens einen quer zu ihnen liegenden Verbindungsschlitz (15) miteinander verbunden sind, der vorzugsweise etwa in Verlängerung der Einführöffnung (6) liegt.
4. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die längere Aufnahmeöffnung (2) aus zwei winklig, vorzugsweise stumpfwinklig zueinander liegenden Öff-nungsabschnitteii (16, 16') besteht, die vorzugsweise jeweils aus zwei winklig, vorzugsweise stumpfwinklig zueinander liegenden Öffnungsteilstücken (17, 17'; 18,18') bestehen, die insbesondere unterschiedlich lang sind, und dass die kürzeren Öffnungsteilstücke (17', 18') an den Verbindungsschlitz (15) und/oder an die Einführöffnung (6) anschliessen.
5. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kürzere Aufnahmeöffnung (3) geradlinig, vorzugsweise senkrecht zum Verbindungsschlitz (15) verläuft.
6. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kürzeren Öffnungsteilstücke (17', 18') unter einem in Richtung auf den die Einführöffnung (6) aufweisenden Aussenrand (7) sich öffnenden spitzen Winkel zur Spiegelsymmetrieebene (D) liegen, und dass die längeren Öffnungsteilstücke (17,18) entgegengesetzte Steigung haben wie die kürzeren Öffnungsteilstücke.
7. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Einführöffnung (6) aufweisende Aussenrand (7) aus zwei stumpfwinklig zueinander liegenden, vorzugsweise etwa parallel zu den längeren Öffnungsteilstücken (17, 18) verlaufenden Randabschnitten (21, 21') besteht, die jeweils über konkav gekrümmte Zwischenabschnitte (25, 25') in die Vertiefungen (11,12) in den Seitenwänden (9,10) der Einführöffnung (6) übergehen.
8. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabschnitte (21, 21') jeweils über konkav gekrümmte Aussenrandabschnitte (22, 22') in jeweils einen weiteren Aussenrandabschnitte (23, 23') übergehen, und dass die weiteren Aussenrandabschnitte (23, 23') stumpfwinklig zueinander liegen und über einen konkav gekrümmten Zwischenabschnitt (24) ineinander übergehen.
9. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (11, 12) spitzwinklig an eine der beiden Begrenzungswände (26, 26') der längeren Aufnahmeöffnung (2) anschliesst, derart, dass am Übergang von der Einführ-öffnung (6) in die Öffnungsabschnitte (16, 16') eine vorstehende, die die Einführöffnung verengenden Abschnitte bildende Nase (27, 27') gebildet ist.
10. Verkürzungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Übergang vom Verbindungsschlitz (15) zur kürzeren Aufnahmeöffnung (3) jeweils eine vorstehende Nase (28, 28') gebildet ist, und dass diese Nasen den Verbindungsschlitz (15) begrenzen.
11. Verkürzungs Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliesselement (8) einen Lagerteil (29), der am Boden der Vertiefungen (11, 12) anliegt, und mindestens einen Sperrteil (30, 30') aufweist, der, in Ansicht auf das Verkürzungselement (1) gesehen, in die eine der beiden Aufnahmeöffnungen (2) bzw. (3), vorzugsweise in die längere Aufnahmeöffnung (2), ragt.
CH1725/81A 1980-04-11 1981-03-13 Shortening device for tyre chains CH652079A5 (en)

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