CH652297A5 - Verfahren und vorrichtung zum abscheiden von fluessigen und festen bestandteilen aus dem aus dem mund eines patienten kommenden saugmediengemisch. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abscheiden von fluessigen und festen bestandteilen aus dem aus dem mund eines patienten kommenden saugmediengemisch. Download PDF

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CH652297A5
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CH3079/78A
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Hans-Joachim Hofmann
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Duerr Dental Kg
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00—Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/06—Saliva removers; Accessories therefor
    • A61C17/065—Saliva removers; Accessories therefor characterised by provisions for processing the collected matter, e.g. for separating solids or air

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abscheiden von flüssigen und festen Bestandteilen, wie Wasser, Blut, Speichel, Zahnsubstanz, Füllungsstoffen, aus dem aus dem Mund eines Patienten kommenden Saugmediengemisch, welches durch einen Gemischeinlass in einen Abscheideraum eintritt, darin von flüssigen und festen Bestandteilen, welche nach unten gelangen, befreit wird und wobei die Saugluft über einen Saugluftauslass austritt und die flüssigen und festen Bestandteile über einen Flüssigkeits-Feststoff-Auslass abgeführt werden.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens.
Bei zahnärztlichen Sauganlagen gibt es sogenannte «nasse Systeme» und «trockene Systeme». Bei den «nassen Systemen» wird der Luftsekretgemischstrom von der in den Mund des Patienten zu haltenden Saugkanüle bis über die Saugmaschine hinaus durch ein Rohrleitungsnetz als Gemischstrom gesaugt. Rohrleitungssysteme und Pumpen sind herstellungstechnisch, wartungstechnisch und bezüglich der Betriebskosten aufwendig. Sie haben vor allem jedoch den Nachteil, dass sich in dem Rohrleitungssystem, der Pumpe und dergleichen ein Nährboden für die Vermehrung von Bakterien bildet. Sie sind hygienisch deshalb sehr bedenklich.
Beim «trockenen System» befindet sich in der Nähe des Patientenstuhles ein Trenn- und Abscheidebehälter, der als «Separierbehälter» bezeichnet wird. In diesen wird das Luftsekretgemisch, welches also Wasser, Blut, Speichel, Zahnsubstanz, Füllungsstoffe u.a. enthält, hineingesaugt. Darin wird die Luft von flüssigen und festen Bestandteilen getrennt. Die flüssigen und festen Bestandteile werden abgeschieden, gesammelt und zum Abfluss geführt, während die trockene Luft durch ein reines Luftleitungssystem zur Saugmaschine gesaugt und ins Freie abgeblasen wird. In den trockenen Leitungen besteht praktisch keine Gefahr des besonderen Wachstums von Bakterien.
Bei den herkömmlichen trockenen Systemen, wie z.B. nach DE-OS 2 459 881, ist ein relativ grosser Separierbehälter vorgesehen, in welchem die Abscheidung zumeist durch beträchtliche Vergrösserung der Querschnitte und damit Beruhigung des Luftsekretstromes herbeigeführt wird. Die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile werden in dem relativ grossen Behälter gesammelt und bei Unterbrechung des Saugbetriebes automatisch in Abhängigkeit von dem an bestimmten Stellen herrschenden Unterdruck bzw. Fehlen dieses Unterdruckes abgelassen. Alle diese Separierbehälter sind aus mehrerlei Gründen nicht befriedigend. Der Separierbehälter ist in seinen Aussenab-5 messungen ausserordentlich gross und kann deshalb oft nicht an der gewünschten Stelle in der Arbeitseinheit des Zahnarztes untergebracht werden, so dass sich bis zum Separierbehälter auch noch relativ lange Leitungen ergeben, in denen sich Bakterienstämme festsetzen können. Zumindest das im Behälter an-10 gesammelte Flüssigkeits-Feststoff-Gemisch kommt wenigstens an einzelnen Stellen zur Ruhe, so dass sich einzelne Bestandteile absetzen und Klumpen oder zumindest Filme bilden, die ein Nährboden sind und beim Ablassen des Sekrets aus dem Behälter sich nicht selbsttätig entfernen, obwohl man durch Formgeis bung schon versucht hat, das Hängenbleiben ungünstiger Bestandteile zu vermeiden. Der Behälter muss deshalb in relativ kurzen Abständen geöffnet und mechanisch unter Einsatz chemischer Reinigungs- und Desinfektionsmittel gereinigt werden. Dazu wird er von der Helferin oder dem Zahnarzt geöffnet, 20 von den Sauganschlüssen abgenommen und zum Waschbecken getragen und dort entsprechend von Hand und/oder mit Bürsten gereinigt. Dabei gelangen die in ihm befindlichen Bakterien in den Behandlungsraum des Patienten und gerade an die Stelle, an der das Behandlungspersonal sich in der Regel die Hände 25 reinigt. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Zahnarzt die Arbeit unterbrechen muss, bis der Behälter entleert ist, wenn die maximale Füllmenge erreicht ist. Weil ein grosser Teil der Zahnärzte dazu übergegangen ist, den Patienten nicht im Sitzen, sondern im Liegen zu behandeln, muss insbesondere bei sehr langen, 30 durchgehend auszuführenden Bohr-, Schleif- und Operationsarbeiten ununterbrochen abgesaugt werden. Wenn dabei automatisch bei Erreichen eines gewissen Füllstandes der Separierbehälter abschaltet, wie das bei bisherigen Separierbehältern in trockenen Sauganlagen üblich war, können in die Behandlungs-35 stelle, insbesondere in eine offene Wunde, Bestandteile hineingelangen, die unerwünscht und/oder gefährlich sind. Folglich muss der Zahnarzt ununterbrochen beliebig lange saugen können, wenn er schwierige, langwierige Behandlungen oder Operationen durchzuführen hat. Bisher waren dafür keine Einrich-40 tungen in trockenen Saugsystemen bekannt, obwohl in anderen Bereichen der Technik und bei den nassen Systemen ein kontinuierliches Austragen möglich war.
Aus DE-OS 1 766 315 = FR-PS 1568 571 ist eine Absaugeinrichtung für die Zahnpflege bekannt, bei der unmittelbar auf 45 den Sammelbehälter ein Saugaggregat zum Absaugen von Luft aufgesetzt ist. Die durch ein Saugmundstück eingesaugte Mischung gelangt durch eine Zuleitung in ein Labyrinth und soll dort von den flüssigen und festen Bestandteilen getrennt werden, wobei die Saugluft immer weiter nach aussen gelangt und so vom äussersten Labyrinth-Raum durch die Saugmaschine abgesaugt und über eine Schallisolierung in die Umgebungsluft abgeblasen werden soll. Bei Unterbrechung des Betriebes werden die angesammelten flüssigen und festen Bestandteile über ein Membranrückschlagventil zum Flüssigkeits-Feststoff-Auslass 55 der Abfallrohrleitung des Abflusses abgeführt. Dann herrscht kein Unterdruck im Sammelbehälter. Im Sammelbehälter ist ein Schwimmer vorgesehen, der mittels einer Stange direkt auf einen Abschlussteller wirkt. Wenn eine grössere Menge abgeschiedener flüssiger und fester Bestandteile angesammelt ist, 60 verschliesst der Abschlussteller die Saugöffnung der Saugmaschine. Wegen der notwendigen kurzen Leitungslängen der Zuleitung muss die unhygienische, mit Bakterien angereicherte Luft im Behandlungsraum des Zahnarztes abgeblasen werden. Mit Hilfe des Labyrinthsystems und der Beruhigung im Sam-65 melbehälter sollen die flüssigen und festen Bestandteile abgeschieden werden. In dem Labyrinth können sich schleimige und feste Bestandteile ansammeln und zu Verstopfungen führen. Der Zahnarzt kann nicht kontinuierlich längere Zeit arbeiten,
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weil die Vorrichtung selbsttätig unterbricht, wenn der vorgesehene Füllstand erreicht ist. Reinigung und Desinfektion der Vorrichtung sind schwierig. Insbesondere wegen der anfallenden Geräusche, der unhygienischen Abluft und der Gefahr der Verstopfung sind solche Vorrichtungen in der Praxis nicht brauchbar.
Eine ähnliche Vorrichtung ist in US-PS 3 078 579 beschrieben, nur mit dem Unterschied, dass der Sauggemischstrom hier in einen zentralen senkrechten, etwa zylindrischen Eintrittsraum eingeleitet wird, während die Saugluft durch Öffnungen in den Wänden dieses Eintrittsraumes und den Aussenbereich des Sammelraumes abgesaugt wird. Auch hier sitzt die Saugmaschine unmittelbar auf dem Sammelbehälter und bläst die unhygienische Luft in den Behandlungsraum des Zahnarztes ab. Auch hier ist ein Schwimmer zur Abschaltung des Saugluft bei Erreichen des Füllstandes vorgesehen. Die vorteilhaften Möglichkeiten einer Zyklonabscheidung lassen sich mit beiden Vorrichtungen nicht erreichen. Flüssige und feste Bestandteile müssen sich beruhigen und neigen dadurch zur Ansammlung und zum Festwerden von schwer zu entfernenden Rückständen.
Aus GB-PS 1 106 858 ist ein Saugapparat für zahnärztliche Zwecke bekannt, bei dem in einem Gehäuse eine Saugmaschine nach Art eines Staubsaugers im einen Gehäusebereich und im anderen Gehäusebereich ein Abscheider vorgesehen sind. Die beiden Räume sind durch eine Trennwand getrennt und in dem für die Abscheidung vorgesehenen halben Kastenraum ist auf einer Schwenkplatte gegen Federdruck ein nach oben offener Sammelbehälter aufgesetzt. Mit der Stützplatte arbeitet ein Schalter zusammen, der beim Erreichen einer bestimmten angesammelten Menge die Vorrichtung abschaltet. Über dem nach oben offenen Sammelbehälter befindet sich ein Abscheider, der aus einem Gehäuse mit Rotationstrapezquerschnitt aufgebaut ist und nach oben und unten je eine frei in den Raum mündende Öffnung besitzt. Tangential führt in diesen die Zuleitung für das Sauggemisch. Aus diesem grossräumig angeordneten, mindestens 20 bis 40 mal 20 bis 40 cm Grundfläche für jeden Teil in Anspruch nehmenden Raum soll die Luft abgesäugt werden. Nur mit unverhältnismässig grossem Energie- und Maschineneinsatz kann man eine hinreichende Saugwirküng erzielen. Der ganze Innenraum des Abscheide- und Sammelteiles müsste regelmässig gereinigt und desinfiziert werden. Geeignete Vorkehrungen dafür sind nicht getroffen. Beim Ansammeln einer sehr grossen Menge von flüssigen und festen Bestandteilen wird die Schranktür geöffnet und der Behälter herausgenommen, ausgeleert und gereinigt. Die Vorrichtung ist äusserst unhygienisch, zumal sie auch die mit Bakterien angereicherte Luft in den Behandlungsraum des Zahnarztes abblasen muss und sie von den Helfern des Zahnarztes mit den Händen regelmässig zu reinigen ist. Sie benötigt im zahnärztlichen Behandlungsbereich so viel Grundfläche bzw. Raum wie eine gesamte Behandlungseinheit. Sie ist deshalb für den praktischen Einsatz und Einbau in mit vielerlei Hilfsgeräten ausgestattete Behandlungseinheiten beim Zahnarzt nicht geeignet und hat auch keine Anregungen vermittelt, eine kleinräumige Saug- und Abscheidevorrichtung zu erstellen, die bei kontinuierlich wirkendem Unterdruck die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile direkt zum Flüssigkeits-Feststoff-Auslass entgegen dem Druckgefälle austrägt.
In der allgemeinen Abscheidetechnik für das Fördern von in der Regel staubförmigen Stoffen ist es beispielsweise nach GB-PS 429 028 allgemein üblich, Zyklonabscheider einzusetzen, aus denen nach oben die Saugluft mit einer Saugluftleitung abgezogen wird und aus denen nach unten über mit zwei Ventilen und Schleusenraum arbeitende Schleusenanordnungen das durch Fliehkraft auszuscheidende Transportgut während des wirkenden Unterdruckes ausgetragen werden kann, wobei die Ventile wechselweise zu betätigen sind.
Solche Vorrichtungen und ihr Bekanntsein haben jedoch trotz des lange bestehenden Bedürfnisses nach guten Saugeinrichtungen im zahnärztlichen Bereich bis zur Erfindung keine Anregungen im zahnärztlichen Bereich gegeben, mit chargenweisem Austragen der flüssigen, schleimigen und festen Bestandteile aus einem kontinuierlich saugenden Luftstrom zu arbeiten.
Der Fachaufsatz «Zentrales Absaugen ohne Sekretbehälter und ohne Geruch» in «Die Quintessenz, 1973, Heft 7, S. 103 bis 106» zeigt sehr anschaulich den Stand der Absaugtechnik im Jahr 1973, der auch noch im Jahr 1977 zur Zeit der Priorität der Erfindung bestand. Es werden sehr deutlich die Probleme der sogenannten trockenen Saugsysteme mit dem bis zur Erfindung üblichen Separierbehälter hervorgehoben. Es wird jedoch vermieden — wie das bei Arbeiten, die neue Geräte vorstellen üblich ist — die Probleme des nassen Systems zu benennen.
Aus der Druckschrift ist klar zu entnehmen, dass die Saugmaschine unter Umständen bis zu 30 m vom Arbeitsplatz entfernt aufgestellt wird. In nassen Systemen muss man dafür sorgen, dass alle Leitungs- und Geräteteile zwischen Saugdüse und Saugmaschine Gefälle haben. Das ist installationstechnisch oft schwierig und kleinste Nachlässigkeiten bei der Verlegung führen dazu, dass sich kleine Flüssigkeitsansammlungen in dem langen Rohrsystem ergeben. Da diese oft weit länger als 12 Stunden ohne weiteres Durchspülen in Ruhe verharren und da die Absaugflüssigkeiten sämtliche Bakterien aus dem Patientenmund enthalten, können sich insbesondere an Stellen mit Flüssigkeitsansammlungen die Bakterien in den langen Zwischenphasen zwischen den einzelnen Benutzungen ganz erheblich vermehren, was zu beträchtlichen hygienischen Problemen führen kann. Will man sie vermeiden, so sind sehr grossen Mengen wertvollen Frischwassers mit stark wirkenden Desinfektionsmitteln zu versehen, um die langen Rohrleitungen einigermassen zu desinfizieren. Diese mit Desinfektionsflüssigkeiten angereicherten Reinigungswässer gelangen in das öffentliche Abwassernetz, was für jeden mit der Umweltproblematik des Abwassers Vertrauten als ein wenig befriedigender Zustand angesehen werden muss. Im Hinblick darauf ist jede Massnahme, die die Menge der Reinigungs- und Desinfektionsflüssigkeit reduziert, schon ein beträchtlicher Fortschritt.
Bei den nassen Systemen ist aber nicht nur zu der sehr häufig langzeitig und mit grosser Wassermenge vorzunehmenden Reinigung und Desinfektion der langen Leitung ein beträchtliches Wasservolumen erforderlich, sondern allein zum Betrieb der Saugeinrichtung werden je Minute 21 Frischwasser benötigt, wie die Druckschrift auf Seite 104 ausführt. Wenn man fünf Stunden Saugzeit je Behandlungstag annimmt, ergibt sich je Jahr ein Frischwasserbedarf je Saugmaschine von 120 0001, die lediglich zum Erzeugen von Saugluft für diesen Zweck benötigt werden, und die dazu noch mit Bakterien angereichert werden. Diese Probleme waren dem Erfinder gut bekannt und er hat deshalb nach einer Lösung gesucht, wie man diesen unsinnigen Verbrauch wertvollen Frischwassers vermeiden und trotzdem kontinuierlich absaugen und die Separierbehälter so ausgestalten kann, dass die Helferin, die auch in der Druckschrift als lästigste Arbeit genannte Arbeit nicht mehr auszuführen braucht.
Ein weiteres Problem nasser Systeme ist, dass nicht nur die Leitungsverlegung vom Gefälle her problematisch ist, sondern es müssen vor allem die Leitungen sehr dicht verlegt werden und sie müssen während des ganzen Betriebes über viele Jahre dicht bleiben. Wenn sie undicht werden, tritt das kontaminierte Wasser in die Umgebung aus und richtet unter Umständen grosse Schäden an, insbesondere dann, wenn die Leitungen in Decken verlegt sind oder dergleichen. Ausserdem neigen die Leitungen, in nassen Systemen dazu, von festeren Bestandteilen, wie beispielsweise Schleifstäuben von Amalgamfüllungen und dergleichen zugesetzt zu werden.
Durch die Erfindung sollen die vorerwähnten Nachteile und sonstige Nachteile bekannter Separierbehälter vermieden oder
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zumindest verringert und vor allem die unten aufgeführten Vorteile erzielt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die festen und flüssigen Bestandteile während des Betriebes aus dem Saugstrom getrennt und abgeschieden werden und welches bedienungstechnisch und vor allem hygienisch günstiger gestaltet ist und einen hohen Abscheidungsgrad erreicht und eine möglichst hygienische Abführung der Abluft und der davon abgeschiedenen Bestandteile ermöglicht.
Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass ein Durchschleusen der flüssigen und festen Bestandteile aus dem Abscheideraum und durch den Flüssigkeits-Feststoff-Auslass zum Abfluss während des Saugvorganges ohne Unterbrechung des Saugvorganges erfolgt.
Dadurch ist es nunmehr auch bei trockenen Systemen möglich, dass der Zahnarzt selbst bei sehr langen Behandlungen kontinuierlich absaugen oder absaugen lassen kann und nicht zu befürchten braucht, dass das Absaugen unterbrochen wird und das mit Anlagen nach dem sogenannten trockenen System, wobei trockene und hygienische Luft über beliebig geführte Leitungen auch grosser Länge gesaugt werden kann, ohne dass mit Bakterienwachstum und den sich daraus ergebenden Konsequenzen gerechnet werden muss. Der Zahnarzt braucht die Arbeit nicht mehr zu unterbrechen, bis der Behälter entleert ist, wenn die maximale Füllmenge erreicht ist. Auch stärker schäumende Mittel können abgesaugt werden. Durch die Anwendung des aus der allgemeinen Abscheidetechnik bekannten Prinzips des Durchschleusens der abgeschiedenen Bestandteile aus dem Abscheideraum zum Abluss kann man auch relativ kleine Abscheidebehälter verwenden und diese optimal nach Platzverhältnissen, Strömungsverhältnissen und Abscheidungsverhältnissen sowie Fliessverhältnissen gestalten. Die Entleerung der Sekretsammeikammer erfolgt während des Saugvorganges und der Zahnarzt braucht seine Arbeit nicht zu unterbrechen, wenn er sehr lange Behandlungen mit Saugarbeiten durchzuführen hat. Gemäss dem Verfahren kann man zweckmässig ausser der Saugluft auch die flüssigen und festen Bestandteile nach dem Abscheiden in ständiger Bewegung halten und über ausreichend grosse, die Bewegung und die Strömung nicht behindernde Öffnungen in ständiger Bewegung entfernen. Dadurch kann weiter ein Absetzen von festen, flüssigen und schleimigen Bestandteilen an den Wänden, an Leiteinrichtungen, Ventilen oder dgl. vermieden oder zumindest sehr stark vermindert werden, weil diese entweder in ihrer Form, in ihrer Beweglichkeit und ggf. dem Oberflächenmaterial so gestaltet werden können, dass sich nichts Nachteiliges festsetzen kann. Die Erfindung hat schon nach dem Hauptanspruch das Prinzip der Beruhigung der in dem Saugmediengemisch vorhandenen festen und flüssigen Bestandteile verlassen und zu einem System mit relativ schneller Bewegung der festen und flüssigen Bestandteile, vorzugsweise sogar mit hoher Dynamik, geführt. Durch die ständige Bewegung und die entsprechende Gestaltung der Verfahrensmass-nahmen kann eine Selbstreinigung des Separierbehälters ermöglicht werden, so dass sich ein Öffnen vermeiden lässt und ein praktisch immer geschlossenes System verwirklicht werden kann. Es kann nur für eventuelle Reparaturarbeiten geöffnet werden. Dazu kann es vorzugsweise mit solchen Zuhaltemitteln ausgestattet sein, die sich nur mit Werkzeugen öffnen lassen, damit unerwünschtes unhygienisches Öffnen vermieden werden kann.
Durch das Abscheiden mit Durchschleusen und ohne Unterbrechung des Saugvorganges und ggf. mit ständiger Bewegung der abgeschiedenen Bestandteile kann man die Separiereinrichtung sehr dicht an die Behandlungsstelle heranführen. Dadurch können sich kurze Leitungslängen für die mit Flüssigkeiten und Bakterien in Berührung kommenden Leitungen ergeben, die nur noch einige dm bis zu nicht einmal 2 m betragen können. Dadurch werden naturgemäss auch wesentlich geringere Mengen an Wasser und wesentlich geringere Mengen an Desinfektionsmitteln benötigt, um diese kurzen Saugschlauchleitungen stets in einwandfreiem hygienischen Zustand zu halten. Auch diesbezüglich kann also der Verbrauch wertvollen Frischwassers ganz erheblich verringert und die Kontamination des Abwassers in beträchtlichem Umfang reduziert werden.
Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung besteht erfindungsgemäss darin, dass in einem Gehäuse ein Abscheideraum gebildet ist, in den ein Gemischeinlass für das Saugmediengemisch hineinführt und welches einen Flüssigkeits-Feststoff-Auslass für die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile aufweist.
Die Gestaltung der verschiedenen, vom Saugmediengemisch berührten Vorrichtungsteile kann in vielerlei Weise vorgenommen werden. Zweckmässigerweise kann sich an den Gemischeinlass ein Ringraum anschliessen, welcher in die Abscheide-raumwandung glattflächig übergehen kann. In dem Ringraum können alle Flächen stets vom Saugmediengemischstrom berührt werden und sich deshalb reinigen. Am glattflächigen Übergang zur Abscheideraumwandung kann sich ebenfalls nichts absetzen. Dabei können verschiedene Möglichkeiten bestehen, die Einlassöffnung am Ringkanal anzuschliessen, nur ist zu gewährleisten, dass der Saugmediengemischstrom den gesamten für den Gemischstrom vorgesehenen Ringkanal oder Ringkanalteil berühren kann. Der Abscheideraum kann zweckmässigerweise einen runden Querschnitt haben, weil in diesem eine ständige Bewegung am besten aufrecht erhalten werden kann. Auch der Ringkanal kann Kreisringform haben, damit sich an den flüssigkeits- und feststoffberührten Teilen eine gleichmässig die Bestandteile forttragende Bewegung ergeben kann.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung kann der Gemischeinlass tangential in den Ringraum münden, so dass sich eine drehende Bewegung des Saugmediengemischstromes und dadurch eine Trennung durch Fliehkraftwirkung ergeben kann, welche besonders wirkungsvoll sein kann. Im Ringraum kann man ferner vorteilhaft Kurvenflächen vorsehen. Diese führen zu einer schräg gerichteten Strömungsbewegung, was durch die Gestaltung des tangentialen Eintrittsquerschnittes unterstützt werden kann. Es kann sich dann eine zyklonartige Bewegung ergeben, die einerseits zu einer guten Trennung und andererseits zu einem günstigen Abtransport der ausgeschiedenen Bestandteile und der weiterströmenden Luft führen kann. Der Ringraum kann also strömungsmässig als Zyklon-Raum gestaltet sein.
Den Saugluftstrom kann man aus dem Abscheideraum an verschiedenen Stellen herausführen. Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn er innerhalb der Innenwand des Ringraumes ab-fliessen kann. Dann kann sich eine Richtungsumkehr von etwa 180° ergeben. Es kann dazu der Saugluftauslass durch wenigstens einen Kanal mit einer Öffnung innerhalb der Innenwand des Ringraumes verbunden werden. Zweckmässigerweise kann der Sauggemischstrom nach unten und der Saugluftstrom innerhalb der Innenwand des Ringraumes nach oben gerichtet sein. Den Luftstrom kann man leichter oben absaugen und das Gemisch besser unten sammeln und abführen. Der Sauggemischstrom kann eine schraubenförmige Bewegung ausführen. Da der Luftstrom innerhalb des Abscheidebehälters stets noch Flüssigkeitsnebel enthält und sich diese auch an den Sauglei-tungswänden absetzen können, kann man gemäss einem weiteren vorteilhaften Merkmal an der Innenwand des Ringraumes wenigstens eine Saugdüsenanordnung vorsehen. Infolge der Druckdifferenz und der unterschiedlichen Geschwindigkeiten kann durch diese Düsen aufsteigende Flüssigkeit in den Sauggemischstrom wieder hineingesaugt werden, so dass die Luft-strombegrenzungswände ständig getrocknet werden können. Man kann zweckmässig mehrere Saugdüsenöffnungen in unter5
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schiedlichen Höhenlagen vorsehen, so dass in verschiedenen Höhen die Feuchtigkeit abgesaugt werden kann. Auch sollte man die verschiedenen Saugdüsenöffnungen zueinander versetzt anordnen, damit sie, je nach den Geschwindigkeits- und Feuch-tigkeitsansammlungsverhältnissen in unterschiedlichen Bereichen die mit dem Saugstrom hochgerissene Feuchtigkeit absaugen können. Die Saugdüsenöffnungen können entsprechend der Gestaltung des Ringraumes und der Wendeln sowie der Strö-mungs- und Feuchtigkeitsverhältnisse so angeordnet werden, dass sie jeweils in den Hauptsaugmediengemischstrom an einer günstigen Stelle einmünden, wobei die wendeiförmige Bewegung des Saugstromes zu berücksichtigen ist. Die gewendelte Leitfläche in dem Ringkanal braucht sich nur über einen vollen Umlauf zu erstrecken. Die Winkel zwischen den einzelnen Saugdüsen können zweckmässigerweise etwa 60° bis etwa 70° betragen, wobei sie untereinander auch verschieden sein können.
Der sich an den Einlass anschliessende Ringraum sollte sich in Strömungsrichtung insbesonderes nach unten hin verjüngen. Dann kann die Geschwindigkeit erhöht und die Trennungs- und Abscheidewirkung verbessert werden.
Zur Verbesserung der Restfeuchtigkeitsabsaugung kann man zweckmässig zwischen der Innenwand des Trennbehältersaugkanals und Innenwand des Ringraumes einen weiteren konzentrischen, vorzugsweise leicht konischen Restfeuchtigkeitsraum vorsehen, in welchen Ansaugöffnungen von Saugdüsenöffnungen münden können. Dadurch kann sich an der Innenwand des Ringraumes sammelnde und auch an der Innenwand des Trennbehältersaugkanals herunterlaufende Feuchtigkeit, die an den unteren Tropfkanten hängt, durch den gesonderten Restfeuchtigkeitsraum und die aus ihm herausführenden Saugdüsen dem Sauggemischstrom zugeführt werden, so dass ein noch besserer Abscheidungsgrad erreicht werden kann. Die unteren Kanten der Ringraumbegrenzungen kann man zweckmässig als scharfe und ggf. geneigte Tropfkanten ausbilden, damit die Flüssig-keitsabscheidung verbessert werden kann. Im höchsten Bereich des Ringraumes kann man zweckmässig eine zum Trennbehältersaügkanal führende Saugdüsenanordnung vorsehen, welche von einer mit wenigstens einer Tropf- bzw. Abweiskante versehenen, einen bis zur Saugdüseneintrittsöffnung reichenden Totwasserraum überdeckenden Trennbehältersaugkanalverengung abgedeckt sein kann. So kann kurz vor dem Reinluftraum das sich an der höchsten Stelle sammelnde Restwasser noch einwandfrei mit passendem Druck abgesaugt werden.
Unterhalb der Unterkante der Trennbehältersaugkanalin-nenwand kann man zweckmässig eine dachförmige oder pilzförmige Flüssigkeitsabweis- und -abscheidefläche vorsehen.
Ferner kann es von Vorteil sein, wenn man in dem runden Behälter einen um die Längsachse drehbaren Einsatz vorsieht. So kann auch in der Mitte des Saugluftstromes abgeschiedene Flüssigkeit durch den rotierenden Einsatz nach aussen geschleudert werden. Dieser rotierende Einsatz kann zweckmässigerweise die pilzförmige Flüssigkeitsabweis- und -abscheidefläche tragen, so dass von deren äusserer Kante die Flüssigkeit gut abgeschleudert werden kann. Den Dreheinsatz kann man zweckmässig mit Flügeln versehen, die durch den schraubenförmig rotierenden Sauggemisch- und/oder Luftstrom angetrieben werden. Die Flügel können zweckmässig an gegenüberliegenden Seiten angeordnet sein und mit geraden Flächen gebildet sein. Sie können wegen der rotierenden Bewegung dann trotzdem zu einem guten Antrieb führen. Die Flügel kann man zweckmässig in den Trennbehältersaügkanal legen, weil die Luft hier schon praktisch trocken ist.
Unter dem Abscheideraum kann sich der Sekretsammel-raumteil bzw. die Sekretsammeikammer — auch als Sekretsammelbereich bezeichnet — befinden. Diesen kann man durch eine mit Durchtrittsöffnungen versehene Trennwand vom Abscheideraum abtrennen, wobei man diese Trennwand zweckmässig kegelstumpfförmig gestalten und mit entsprechenden Durchtrittsöffnungen versehen kann, durch die das abgeschiedene Sekret, aber auch die Luft gut gelangen können.
Im Sekretsammelbereich oder ihm zugeordneten Teilen kann man zweckmässig Fühleinrichtungen für die Ermittlung des Flüssigkeitsstandes vorsehen, welche mit den Ventilen in Wirkverbindung stehen können. Man benötigt dann keine auch mögliche zeitabhängige oder von sonstigen Massnahmen des Zahnarztes abhängige Steuerung, sondern kann den Sekretsammeiraum automatisch bei Erreichen eines bestimmten Füllstandes entleeren. Auch Überfüllungen können mit diesen Fühleinrichtungen ermittelt werden. Sie können mechanischer, elektronischer oder auch pneumatischer Art sein und auf verschiedene Weise konstruktiv ausgebildet sein. Eine besonders einfache und für die Aufrechterhaltung der Bewegung günstige Fühleinrichtung kann im Sekretsammelbereich einen Schwimmer vorsehen. Dieser kann wiederum einen Ringraum in der Sekretsammeikammer begrenzen. Er kann mit einem abgedichtet aus dem medienberührten Raum herausgeführten Übertragungsgestänge versehen sein, so dass seine Bewegungen aussen abgenommen und zur Steuerung auf verschiedene Weise verwendet werden können. Den Schwimmer kann man zweckmässig um die Mittelachse drehbar anordnen, so dass er zur Selbstreinigung beitragen kann. Die Schwimmerform kann zweckmässig als rotierendes Trapez gestaltet werden. Der Sekretsammelbereich kann in seinem unteren Bereich zweckmässig eine etwa kegelförmige Abflussfläche haben, deren kleinster Durchmesser die Ablassöffnung bilden kann. Auch im Sekretsammelbereich kann man zweckmässig Schraubenflächen für die Aufrechterhaltung der wendeiförmigen Bewegung und/oder die Ableitung des abgeschiedenen Flüssigkeits- und Feststoffgemisches anordnen, wodurch ein rückstandsfreier Abtransport gewährleistet werden kann.
Die Trennwand bzw. Abstandsrippen können zweckmässig die obere Begrenzung der Schwimmerbewegung und die schraubenförmigen Leitflächen die untere Begrenzung der vertikalen Schwimmerbewegung darstellen. Der Schwimmer kann zweckmässig auf einem die Flügel und ggf. die pilzförmige Abweisfläche tragenden Drehrohr angeordnet sein. So kann sich ein einziger, an verschiedenen Stellen angetriebener, jedoch mit mehreren Abschleuderflächen versehener Rorationskörper ergeben. Zwischen Abscheideraum und Flüssigkeits-Feststoff-Auslass kann wenigstens ein Ablassventil vorgesehen sein. Dieses ist entsprechend der Verfahrensweise sinnvoll zu gestalten und anzuordnen. Durch den Abscheideraum kann sich ein von Steuereinrichtungen betätigter Ventilstössel erstrecken. Mittels diesem lässt sich das Ablassventil, oder wenn es mehrere sind, lassen sich diese besonders vorteilhaft und wirksam betätigen. Das Drehrohr kann zweckmässig auf dem Ventilstössel angeordnet sein. So dient dieser mehreren Zwecken. Der Ventilstössel kann an seinem unteren Ende einen Ventilteller für ein Ablassventil tragen und an seinem oberen Ende aus dem Abscheideraum und ggf. Trennbehältersaügkanal und ggf. dem Reinluftraum abgedichtet herausgeführt sein und dort mit den Steuereinrichtungen verbunden sein. So kann sich eine einfache saubere Konstruktion ergeben, bei der das Drehrohr auch auf einem ohnehin vorhandenen Teil mit grossem Lagerabstand günstig gelagert werden kann.
Damit sich an Ventilteilen keine Bestandteile des Sekretstromes festsetzen können, ist auch deren Gestaltung besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Solches Festsetzen kann durch Bewegungen der Dichtelemente vermieden werden. Dazu kann eine weitere vorteilhafte Gestaltung vorsehen, dass das Ablassventil mit einer auf einer festen Stützscheibe aufliegenden elastischen Dichtscheibe gebildet ist, die während des Öffnens zunächst an ihrer Sitzfläche bzw. Dichtkante anliegen bleiben und sich auswölben kann. Damit ein schlagartiges Abreissen vermieden und ein sanftes Öffnen erreicht werden kann, kann man in
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der elastischen Dichtscheibe Öffnungen oder Einschnitte vorsehen, deren innere Begrenzungen auf einem Durchmesser liegen können, welcher geringfügig grösser als der Sitz des Ablassventils sein kann. Diese Einschnitte oder Bohrungen können den Querschnitt beim Öffnen allmählich freigeben.
Die in der vorbeschriebenen Weise ausgestaltete Vorrichtung kann mit Vorteil direkt zum Abfluss entleert werden. Dann ist jedoch dafür Sorge zu tragen, dass die Entleerung in geeigneter Weise erfolgen kann und vorzugsweise auch bei grösseren Ansammlungen tatsächlich ständige Bewegung in dem geschlossenen Behälter herrschen kann. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung kann ein Schleusenraum und ein Schleusenablassventil vorgesehen sein. Damit kann neben anderen Ausführungsmöglichkeiten ein Durchschleusen der flüssigen und festen Bestandteile aus dem Abscheideraum und durch den Flüssigkeits-Feststoff-Auslass zum Abfluss während des Saugvorganges ohne Unterbrechung desselben in besonders günstiger Weise erfolgen, weil ein Schleusenraum und ein Schleusenablassventil ein chargenweises Austragen angesammelter Bestandteile ohne Unterbrechung des Saugstromes und der Unterdruckverhältnisse im Abscheidebehälter in besonders einfacher und günstiger Weise ermöglichen, wie sie für zahnärztliche Sauganlagen bisher nicht realisiert wurde und damit eine besonders günstige Ausgestaltung für ein kontinuierliches Saugen nunmehr auch mit trockenen Systemen ermöglicht. Dabei kann der Schleusenraum abwechselnd mit dem Druck im Abscheideraum und dem Druck von ausserhalb des Flüssigkeits-Feststoff-Auslasses beaufschlagbar sein. Besonders günstige Strömungs-, Reinigungsund Entleerungsverhältnisse für eine hygienische Vorrichtung ergeben sich, wenn der Sekretsammelbereich ein im Verhältnis zum anfallenden Flüssigkeitsstrom geringes Volumen aufweist. Dann lassen sich die Selbstreinigung und ggf. zusätzlich ein geschlossenes System erreichen. Vor allem kann die Lösung aber auch zu einer wesentlichen Verkleinerung der ganzen Vorrichtung und zu einer Verbesserung der ständigen Bewegung führen, weil nur kleine Mengen in dem Sekretsammelbereich angesammelt zu werden brauchen, die besser in Bewegung zu halten sind. Sie können dann in relativ kurzen Abständen in den Schleusenraum entlassen und nach Verschliessen des Ablassventils mit Hilfe des Schleusenablassventils zu dem Abfluss bzw. Kanal abgeführt werden.
Auch das Verschlusselement des zwischen Schleusenraum und Auslassstutzen befindlichen Schleusenablassventils kann auf dem Ventilstössel des Sekretablassöffnungsventils angeordnet sein. Damit auch hier keine Ansammlungen vorkommen und die Stösselstange dem anderen Ventilteller bei geschlossener Schleusenkammer folgen kann, kann man zweckmässig auch am Schleusenablassventil eine elastische Membran vorsehen, deren Dichtlippe an der Dichtfläche des Verschlusselementes bei Unterdruck im Schleusenraum zur Anlage kommt und der Bewegung des Ventilstössels und des Schleusenventiltellers folgen kann. In besonders vorteilhafter Weise können die von den Medien berührten Elemente mit Ausnahme der Ein- und Auslassöffnungen und der Steueröffnungen eine während des Betriebes und der Reinigung und Desinfizierung geschlossene Einheit bilden, die nur zur Reparatur zerlegbar sein kann, und wobei an allen flüssigkeits- und feststoffberührten Stellen Steuer- und Leitmittel zur Aufrechterhaltung einer ständigen Bewegung der abgeschiedenen Bestandteile vorgesehen sein können und die Flüssigkeits- und Feststoffaustritts- und Übertrittsquerschnitte die Bewegung der Strömung nicht behindernde Grössen und Formen haben können. Dadurch kann eine Lösung verwirklicht werden, bei der alle Bestandteile ständig in Bewegung, und zwar vorzugsweise sogar mit hoher Dynamik in Bewegung gehalten werden können. So kann die Gefahr von Ansammlungen vermieden oder zumindest verringert werden, so dass man den Zugriff des Personals zweckmässigerweise zwangsweise aus-schliessen kann. Unterhalb der Unterkante des Trennbehältersaugkanals kann eine pilzförmige Flüssigkeitsabweis- und -abscheidefläche vorgesehen sein und der Sekretablass kann im untersten Bereich der Sekretsammeikammer unmittelbar an die kegelförmige Abflussfläche anschliessend angeordnet sein. Unterhalb des Ablassstutzens kann ein zur Atmosphäre offener und mit einem Sekretabführanschlussstutzen versehener Zwischensammelbehälter vorgesehen sein. Dieser kann einerseits zum Halten der Vorrichtung günstig sein, vor allem aber auch dann sinnvoll sein, wenn aus den beim Zahnarzt gegebenen räumlichen Verhältnissen eine Zwischensammlung vor dem Abführen in den Kanal erforderlich sein kann.
Die Vorrichtung kann in verschieden aufgebaute Sauganlagen eingebaut werden, die zumeist ohnehin irgendwelche Saug-luftverschlussorgane aufweisen. Sie braucht dann nicht unbedingt mit einem eigenen Saugluftverschluss versehen zu werden. Ein Saugluftverschluss kann jedoch besonders zweckmässig sein, und zwar vor allem aus drei Gründen, einerseits, wenn die angeschlossenen Saugschlauchventile, die verschiedene andere Funktionen haben, nicht vollkommen dicht schliessen. Zum anderen um einzelne Abscheidebehälter in einer Zentralanlage abschalten zu können und vor allem aber als Überfüllsicherung für den Fall, dass der Sekretablass aus irgendeinem Grund einmal nicht in der gewünschten Weise erfolgen kann. Ein entsprechendes Verschlussorgan kann zwischen Reinluftraum und Saugluftauslass vorgesehen sein. Das Saugluftverschlussorgan kann zu diesem Zweck in Abhängigkeit vom Erreichen der Überfülleinrichtung durch den Flüssigkeitsstand geschaltet werden und kann dann den Saugluftanschluss verschliessen.
Die Betätigung der verschiedenen Ventile kann mechanisch, elektromechanisch, elektromagnetisch und/oder pneumatisch erfolgen. Die Art der Betätigung richtet sich nach dem Einsatz in der jeweiligen Arbeitsplatzeinheit des Zahnarztes. Wenn die Auftriebskräfte des Schwimmers gross genug sind, kann er seine Ventile direkt steuern. Elektrische Betätigungen der einzelnen Ventile können zweckmässig mit Magneten erfolgen. Man kann auch irgendwelche Medienströme direkt mit Magnetventilen steuern. Besonders günstig kann jedoch die pneumatische Steuerung sein, da in dem Gerät ohnehin Unterdruck und auch Druckgefälle vorliegen, die man für die Schaltung mit Vorteil ausnutzen kann. Dann kann die ganze Vorrichtung als komple-te Einheit ohne Anschlusseinrichtungen für Fremdenergien betriebsfertig geliefert werden.
Für die unter Zuhilfenahme von Luft zu bewirkende Steuerung des oder der Ablassventile(s) kann man am oberen Ende der Stösselstange zweckmässig eine bewegliche Trennwand zwischen einem pneumatischen Steuerraum und dem Reinluftraum vorsehen. Diese bewegliche Trennwand kann zweckmässig mit Hilfe einer Membran abgedichtet werden, weil diese bei guter Abdichtung wenig Kräfte zur Überwindung der Reibung erfordern kann und falls erforderlich durch ihre Abrollbewegung das Festsetzen unerwünschter Bestandteile verhindern kann.
Durch eine Trennwand kann man zweckmässig eine die Schwimmerbewegung übertragende Schieberanordnung führen, welche mit den die Öffnung des Sekretablassventils steuernden Steuereinrichtungen in Wirkverbindung stehen kann, wobei diese Verbindung pneumatischer, elektrischer oder ggf. auch mechanischer Art sein kann. Besonders einfach und sicher kann die Vorrichtung arbeiten, wenn die Schieberanordnung direkt auf ein pneumatisches Ventil wirkt. Das Ventilelement dieses Ventils sollte mit zwei Öffnungen und einem diese wahlweise verschliessenden Absperrorgan versehen sein, welches in einer Mittelstellung auch beide Öffnungen offenhalten kann. Für die Entleerung der Schleuse und einen kontinuierlichen Abscheidebetrieb mit pneumatischem Zuhalten des Abflussventils kann man zweckmässigerweise ein bedarfsweise Atmosphärendruck in die Schleuse einlassendes Schleusenbelüftungsventil vorsehen. Dieses kann mechanisch, elektromechanisch und insbesondere pneumatisch betätigt sein. Das pneumatische Schleusenbelüf5
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tungsventil kann in einer besonders einfachen und wirksamen Weise in Abhängigkeit vom Druck im Steuerraum oberhalb der Trennwand gesteuert werden. Dieses Schleusenbelüftungsventil kann sehr einfach und wirkungsvoll verwirklicht werden, wenn es ein Membranventil ist. Seine Mittelöffnung kann mit der Atmosphäre in Verbindung stehen und der den Öffnungsrand umgebende Raum kann mit der Schleusenkammer in Verbindung stehen und der auf der der Öffnung und dem Schleusenrauman-schluss abgewandten Fläche liegende Ventilraum kann mit dem Steuerraum oberhalb der beweglichen Trennwand verbunden sein.
Insbesondere für die Beaufschlagung des pneumatischen Steuerraumes oberhalb der beweglichen Trennwand und des Saugluftabsperrventils als Überfüllventil kann zweckmässig ein 3-Stellungs-3-Wege-Ventil verwendet werden. Es kann den Fühleinrichtungen zugeordnet sein. Ein Schieber kann darauf wirken. Es kann einen senkrecht auf- und abgehenden freien Verschlusskörper aufweisen, der einen nach unten ragenden Führungsstutzen bzw. eine Ventilstange haben kann, und es können eine diese umgebende Ringdichtung und auf der Oberseite eine Flachdichtung vorgesehen sein, und er kann mit Spiel und/oder Durchtrittsöffnungen in der Trennwand zwischen pneumatischem Steuerraum und seinem eigenen Ventilraum versehen sein und dabei können der Ventilraum mit einem At-mosphärenanschluss und die obenliegende Ventilöffnung mit dem Saugluftabsperrventil verbunden sein. Dieses in seinem Aufbau und in der Verwirklichung im ganzen Vorrichtungskonzept einfache und günstige Ventil lässt es zu, in den pneumatischen Steuerraum wahlweise Atmosphärendruck eintreten zu lassen. Für das Zuführen des Unterdruckes kann dann ein weiteres Ventil erforderlich sein, welches an zweckmässiger Stelle den Unterdruck abgreift. Durch entsprechende Gestaltung der Flächen lässt sich eine ausreichende Flächendifferenz erzielen. Dann kann man mit einem einfachen, durch die bewegliche Trennwand führenden Element eine Verbindung zwischen dem Reinluftraum und dem pneumatischen Steuerraum herstellen und zwar dadurch, dass in dem die Hubbewegung des Schwimmers übertragenden, die Membran durchdringenden Schieber ein in Abhängigkeit von dem Relativstellungen Durchtrittsöffnungen für den Unterdruck freigebender bzw. versperrender und/oder vergrössernder Kanal vorgesehen sein kann, welcher zum Zuhalten des Sekretablassventils den im Reinluftraum herrschenden Unterdruck in den Steuerraum eintreten lässt. Man kann dadurch weitere komplizierte Ventilorgane und Kanäle im Gehäuse sparen.
Um bei Druckausgleich im ganzen System auf einfache Weise das Ablassventil und das Schleusenablassventil offen zu halten und die ganze Flüssigkeit ablaufen zu lassen, kann man eine Feder vorsehen, auf der sich die Ventilteller des Sekretraumab-lassventils und des Schleusenablassventils abstützen können.
Das Saugluftabsperrventil kann ebenfalls auf verschiedene Weise gebildet sein, z.B. als Magnetventil. Eine einfache und wirksame Lösung kann ein Membranventil vorsehen, welches eine im wesentlichen horizontalliegende, sich auf eine obere ringförmige Dichtkante auflegende Membran aufweisen kann. Dieses Ventil kann preiswert hergestellt und sehr gut vollpneumatisch gesteuert werden. Unterhalb der Membran kann ein die Dichtkante umgebender, mit dem Reinluftraum des Abscheidebehälters in Verbindung stehender Ringraum- für die Zufuhr der Saugluft vorgesehen sein. Oberhalb der Membran kann man einen Steuerraum vorsehen, welcher mit Ventilen für das Zuführen von Atmosphärendruck, Saugdruck und gesteuertem Saugdruck versehen sein kann. Den gesteuerten Saugdruck kann man besonders einfach durch eine im Saugstutzen mündende Saugstrahldüsenanordnung erzeugen. Bei der vollpneumatischen Steuerung kann hier unter Umständen eine Signalumkehr sinnvoll sein, wobei man einen grossen Verzögerungsraum zwischen dem von der Saugstrahldüsenanordnung und dem 3-Stel-
lungs-3-Wege-Ventil kommenden Kanal und dem oberhalb des Atmosphärenventils liegenden Steuerraum anordnen kann. Weitere Einzelheiten, Ausgestaltungen, Vorteile und Merkmale der Konstruktion gehen auch aus der anhand der Zeichnungen gegebenen Beschreibung hervor.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Trenn- und Abscheidevorrichtung nach der Erfindung, wobei die Schnittebene längs der Linie 1-1 in Fig. 7 verläuft; sie stellt dabei einen vertikalen Mittelschnitt dar, bei dem lediglich der tangential angeordnete Einlassstutzen, der an sich vor der Schnittebene liegt, in der Schnittebene dargestellt ist; die Vorrichtung ist in der Ausgangs- oder Endstellung dargestellt, in welcher Atmosphärendruck herrscht und kein Saugstrom stattfindet und auch keine flüssigen und festen Bestandteile in der Vorrichtung vorhanden sind;
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Vertikalschnitt in Betriebsstellung 1, in welcher das Ablassventil geschlossen ist und die Schleusenkammer leer ist;
Fig. 3 einen den Fig. 1 und 2 entsprechenden Vertikalschnitt in der Betriebsstellung 2, in welcher das Schleusenablassventil geschlossen und das Ablassventil der Sekretsammeikammer geöffnet ist, so dass das Sekret sich im Schleusenraum gesammelt hat;
Fig. 4 einen den Fig. 1 bis 3 entsprechenden Vertikalschnitt in der Überfüllstellung, in welcher der Saugluftanschluss gerade abgesperrt ist, jedoch das Schleusenablassventil noch verschlossen ist;
Fig. 5 einen Horizontalschnitt längs der Linien 5-5 in den Fig. 1 bis 4;
Fig. 6 einen Horizontalschnitt längs der Linien 6-6 in den Fig. 1 bis 4;
Fig. 7 einen Horizontalschnitt längs der Linien 7-7 in den Fig. 1 und 2, wobei dieser im linken Teil durch den Einlassstutzen verläuft und etwas rechts von der Mittelachse des Hauptbehälters in eine höhere Ebene steigt, welche durch den Reinluft-übertrittskanal verläuft und in der Mitte des Absperrventilsaugstutzens wiederum in eine noch höherliegende Ebene im Absperrventil steigt;
Fig. 8 einen Horizontalschnitt längs der Linien 8-8 in den Fig. 1 bis 4;
Fig. 9 einen Horizontalschnitt längs der Linien 9-9 in den Fig. 1 bis 4;
Fig. 10 einen Horizontalschnitt längs der Linien 10-10 in den Fig. 1 bis 4;
Fig. 11 einen Horizontalschnitt längs der Linien 11-11 in den Fig. 1, 2 und 4;
Fig. 12 einen Horizontalschnitt längs der Linien 12-12 in den Fig. 1 und 2;
Fig. 13 eine vergrösserte Seitenansicht des herausgenommenen, den Ringraum begrenzenden Zykloneinsatzes mit Blickrichtung entsprechend den Fig. 1 bis 4;
Fig. 14 einen vergrösserten Vertikalschnitt gemäss den Fig. 1 bis 4 durch den herausgenommenen Sekretsammeikammer- und Schleusenraumeinsatz;
Fig. 15 einen vergrösserten Vertikalteilschnitt in der gleichen Schnittebene wie die Fig. 1 bis 4 durch die Schleuse mit den beiden Schleusenventilen in einer Zwischenstellung, in welcher die Dichtscheibe des Ablassventils verformt ist, jedoch noch nicht geöffnet hat;
Fig. 16 eine der Fig. 15 entsprechende Darstellung in dem Moment, in welchem das Ablassventil gerade öffnet;
Fig. 17 einen stark schematisierten Vertikalschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit schematisch angedeuteten anderen Steuereinrichtungen;
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Fig. 18 eine der Fig. 17 entsprechende Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles und
Fig. 19 eine den Fig. 17 und 18 entsprechende Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles.
In den Fig. 1 bis 16 ist das erste Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Trennen, Abscheiden und Abführen von festen und flüssigen Bestandteilen in zahnärztlichen Sauganlagen dargestellt. Der Begriff «Abscheiden» wird zur Vereinfachung für die drei zum Teil gemeinsam, zum Teil jedoch für sich stattfindenden Vorgänge des Trennens der flüssigen und festen Bestandteile aus dem Saugluftstrom, des Sammeins und des Abführens derselben verwendet. Die ganze Vorrichtung wird kurz Separator 30 genannt. Ihr Gehäuse 31 besteht aus mehreren Teilen, die mit Zugankern 32 zusammengehalten sind, welche an ihren oberen und unteren Enden Muttern 33 aufweisen, damit das ganze Gehäuse stets geschlossen ist und vom Zahnarzt und der Helferin normalerweise nicht geöffnet, jedoch zu Reparaturen und Generalreinigungszwecken auseinandergenommen werden kann. Auf dem Ein- und Übertrittskanalteil 34, welcher im wesentlichen runden Querschnitt hat, befindet sich ein Ventilkopf 35, der mit einem Deckel 36 abgeschlossen ist. Der Ein-und Übertrittskanalteil 34 sitzt mit Hilfe einer Dichtung 37 abgedichtet auf dem zylindrischen Abscheide- und Sekretsammel-raumteil 38, an den sich unten mit Hilfe der Dichtung 39 abgedichtet der Schleusenteil 40 anschliesst, auf dessen zylinderförmigem Schleusenhalteteilstutzen 41 mit Hilfe der Dichtungen 42 abgedichtet, ein im oberen Teil zylindrischer und im unteren Teil etwa kuppeiförmig gestalteter Zwischensammelbehälter 43 steckt, welcher einen Kanalanschlussablassstutzen 44 aufweist, auf welchen ein nicht dargestellter Schlauch gesteckt werden kann, der zum Kanal oder zu sonstigen Schmutzsammeieinrichtungen geführt werden kann. Er hat einen dicht unter den Dichtungen 42 liegenden Entlüftungsstutzen 45, auf dem ein Entlüftungsschlauch 46 steckt, der so hoch geführt ist, dass aus ihm kein Sekret austreten kann.
Auf dem Reinluftübertrittskanalstutzen 48 ist unter Beilage von Dichtringen 49 der Anschlussstutzen 50 des Saugluftab-sperrventilgehäuses 51 aufgesteckt. An dessen Unterseite ist ein Saugluftauslassteil 52 dicht, jedoch unter Bildung eines Spaltes angeordnet, welches einen Saugluftauslassstutzen 53 aufweist, auf den der zur Saugmaschine führende Hauptsaugschlauch 54 steckt, der auch als steifes Rohr ausgebildet sein kann. Auf dem Saugluftabsperrventilgehäuse 51 befindet sich ein Saugluft-hilfsventilkopf 55, in den eine Ventilzwischenscheibe 56 eingesetzt ist, die ihrerseits von einer Verzögerungsraumkappe 57 abgedeckt ist. Zwischen den einzelnen Teilen befinden sich Dichtungen, die wegen der Vielzahl der Teile nicht alle dargestellt sind. Auf den Einlassstutzen 58 ist der zu einer Saugschlauch-anschlusseinheit und weiter zum Mund des Patienten führende Saugschlauch 60 aufgesteckt. Es ist mit den Dichtringen 59 abgedichtet. Er kann auch als steifes Rohr ausgebildet sein.
Der Einlass- und Übertrittskanalteil 34 hat eine im wesentlichen zylindrische Aussenwand 65, an der der Reinluftübertrittskanalstutzen 48 radial angeformt ist, dessen Übertrittskanal 79 sich nach aussen hin, wie aus den Fig. 1 bis 4 und 7 ersichtlich, geringfügig erweitert. Dieser Stutzen 48 befindet sich im obersten Bereich des Ein- und Übertrittskanalteiles 34. Etwas unterhalb von dessen Mitte bfindet sich etwa auf der gegenüberliegenden Seite der Einlassstutzen 58. Seine Oberkante liegt etwa auf der gleichen Höhe wie die Unterkante des Reinluftüber-trittskanalstutzens 48. Er ist aussen rund, mündet jedoch tangential in die Aussenwand 65 ein, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, dabei geht die in Fig. 7 untenliegende Wand 64 tangential in die innere Begrenzungsfläche 66 des Ringkanals 67 über, während die in Fig. 7 obenliegende Einlasswand 68 stark eingeschnürt und abgeflacht ist, um einen Trichter zu bilden, der allmählich zum Ringkanal 67 führt. Die Form ergibt sich aus den Fig. 1 bis 4 und 7.
An den mittleren zylindrischen Teil 65a der Aussenwand 65 des Einlass- und Übertrittskanalteiles 34 schliesst sich ein sich nach unten erweiternder, leicht konischer Wandteil 65b an, welcher an dem im Querschnitt dreieckförmigen Übergangsteil 70 5 glattflächig in die zylindrische Innenwand 71 des Abscheideraumes 72-übergeht. Unter Beilage der Dichtung 37 stützt sich ein Ein- und Übertrittskanalteil 34 mit dem Kragen 73 auf dem Abscheide- und Sekretraumteil 38 ab. In seinem Innern ist der Zykloneinsatz 75 von unten eingesetzt und mit einer Dichtung io 74 abgedichtet.
Der Zykloneinsatz 75 hat, wie aus den Fig. 1 bis 4, 7, 8 und 13 ersichtlich, die im folgenden beschriebene Form. Ein oberer Zykloneinsatzkragen 76 ist aussen zylindrisch und innen, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, konisch, so dass er glattflächig 15 an die Ringwand 77 des Reinluftraumes 78 anschliesst. Dabei ist der Reinluftübertrittskanal 70 so gelegt, dass seine Unterkante auf Höhe der Oberkante des konischen Teiles 80 liegt. Im Innern hat der Zykloneinsatz 75 eine sich über etwa die Hälfte seiner Länge erstreckende zylindrische Innenwand 81, an die 20 sich eine nach unten zu verjüngte, leicht konische Trennbehäl-tersaugkanalwand 82 anschliesst, die sich in Strömungsrichtung erweitert. Im obersten Teil des Trennbehältersaugkanals 83 befinden sich zwei Ringeinsätze 84a und 84b, welche Ab weis- und Abtropfkanten 85 und 86 an ihren unteren Enden haben. Die 25 obere Konusfläche 87 des Ringeinsatzes 84a hat etwa die gleiche Neigung wie der konische Teil 80 im Kragen 76. Die Konusfläche 88 des unteren Ringeinsatzes 84b ist etwas steiler geneigt, so dass sich zwischen den beiden Ringeinsätzen ein im Profil drei-eckförmiger, spitzer Zwischenraum ergibt. Unter dem unteren 30 Ringeinsatz 84b ist ein Totwasserraum-89 gebildet. Die Aussen-fläche des Zykloneinsatzes ist in einer der Höhe des Einlassstutzens 58 entsprechenden Höhe zylindrisch ausgebildet, trägt auf dieser Zylinderfläche 90 eine sich über eine Umdrehung erstreckende Wendel 91, deren untere Fläche 92 den Ringkanal 67 35 nach oben begrenzt, wobei dieser am Einlassstutzen mit einer Querwand 93 abgedichtet ist, so dass das eintretende Medium zwangsweise in den von der Wendel 91 begrenzten Ringraum 67 eingeführt wird und darin eine wendeiförmige Bewegung aufgezwungen erhält. Unterhalb des unteren Endes 94 der Wendel ist 40 die Aussenwand des Zykloneinsatzes sich nach unten erweiternd mit einer Konusfläche 95 ausgebildet. An diese schliesst sich ein zylindrischer Aussenwandteil 96 an, der, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, zum Teil in dem zylindrischen Wandteil 65a und zum Teil in dem konischen Wandteil 65b der Aussenwand 65 45 des Ein- und Übertrittskanalteiles 34 sitzt. An den zylindrischen Teil 96 schliesst sich wiederum eine sich nach unten erweiternde Konusfläche 97 an, die in einer Abtropfkante 98 endet. Die Wand des Zykloneinsatzes in diesem Bereich ist mit gleichmäs-siger Wandstärke gestaltet, wie es aus den Fig. 1 bis 4 ersicht-50 lieh ist, so dass sich auch im Innern eine zylindrische Fläche 99 und eine konische Fläche 100 ergeben, die zusammen mit der ebenfalls mit gleicher Wandstärke ausgeführten Trennbehälter-saugkanalwand 82 einen Restfeuchtigkeitssaugraum 101 begrenzen, wobei die Trennbehältersaugkanaleintrittsöffnung 102 et-55 was oberhalb der Abtropfkante 98 liegt.
Durch die Wand des Zykloneinsatzes 75 führen drei Saugdüsen. Die erste Saugdüse 303 steht — wie aus den Fig. 7 und 13 ersichtlich — mit einem Kragen 304 ziemlich vorn in den Ringkanal 67 hinein. Ihre innere Öffnung 305 mündet in den 60 Totwasserraum 89. Der vorbeiströmende Saugmediengemischstrom reisst durch die erste Saugdüse 303 Restfeuchtigkeit aus dem Totwasserraum 89 heraus wieder in den Saugmediengemischstrom. Die zweite Saugdüse 307 ist — wie aus Fig. 7 ersichtlich — unter einem Winkel von etwa 60° zu der ersten 65 Saugdüse gedreht in dem zylindrischen Aussenwandteil 96 mit einem Kragen 308 ausgebildet und mündet in den obersten Teil des Restfeuchtigkeitssaugraumes 101 und zieht aus dessen oberstem Bereich die Feuchtigkeit ab in den Saugmediengemisch-
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ström. Im unteren Bereich des Restfeuchtigkeitssaugraumes 101 führt durch die Wand der Konusfläche 97 die dritte Saugdüse 310, welche zur zweiten Saugdüse 307 um einen Winkel von etwa 70° versetzt ist und einen länglichen rombenförmigen Querschnitt mit einem entsprechenden Hals aufweist. Sie saugt den Hauptteil der hier aufgefangenen Feuchtigkeit in den Saugmit-telgemischstrom um ihn an die Aussenwand 71 zu schleudern.
Um die Mittelachse A drehbar ist ein Drehrohr 105 im Innern des Separators 30 angeordnet. Es trägt in dem konischen Teil 83b des Trennbehältersaugkanals 83 zwei Flügel 104, die auf gegenüberliegenden Seiten des Drehrohres mit in geringem Abstand voneinanderliegenden ebenen Flächen gebildet sind und im Querschnitt, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, Trapezgestalt aufweisen. Dicht unterhalb der Trennbehältersaugka-nalöffnung 102 ist auf dem Drehrohr eine pilzförmige Abweisfläche 106 gebildet. Das Drehrohr 105 durchdringt eine Öffnung 107 in einer Trennwand 108, die die Sekretsammelkam-mer 109 oben begrenzt. Die Trennwand 108 ist kegelmantel-förmig gestaltet, hat an ihrer Unterseite Abstandsrippen 110 und zwischen den Halterippen 111 den Sekretstrom nicht behindernde grosse Öffnungen 112.
Auf dem unteren Ende des Drehrohres 105 befindet sich ein geschlossener hohler Schwimmer 115, der nur einen kleinen Ringraum 116 in der Sekretsammeikammer 109 freilässt. Seine Form ist die Rotationsform eines, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlichen Fünfecks mit zwei gegeneinander geneigten konischen Flächen 117 und 118 und einem mittleren zylindrischen Teil 119. Die Trennwand 108 verläuft parallel zur konischen Fläche 117. Im unteren Teil der Sekretsammeikammer 109 ist ein Sekretsammeikammer- und Schleuseneinsatz 120 angeordnet. Seine Einzelheiten gehen am besten aus Fig. 14 hervor. Er hat eine zylindrische Aussenfläche 121, mit welcher er passend in dem Abscheide- und Sekretsammeiteil 38 sitzt. Seine Stützfläche 122 liegt auf dem Schleusenteil 40 auf. Hier ist eine Stufe gebildet, die in einen zylindrischen Schleuseneinsatzteil 123 übergeht, der Durchbrechungen 124 aufweist und an seinem unteren Ende eine Einspannfläche 125 aufweist, mit der er den Aussenrand 126 der Membran 127 des Schleusenablassventils 155 auf die Einspannfläche 128 im Schleusenteil 40 gedrückt hält. Der Schleuseneinsatzteil 123 sitzt im Schleusenraum 130. Oberhalb dieses Schleusenraumes ist in dem Schleusensammel-kammereinsatz 120 die Dichtkante 131 des Ablassventils 132 gebildet. Von dem zylindrischen Teil 121 bis zur Dichtkante 131 reicht eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Ablauffläche 133; auf dieser sind jedoch, wie aus den Fig. 11 und 14 ersichtlich, zwei Wendeln 134 ausgebildet, die sich jeweils über etwa ein Viertel des Umfanges erstrecken und Wendeloberflächen 135 und senkrechte Wendelseitenwände 136 aufweisen und entsprechend den Fig. 10 und 14 aus der konischen Ablauffläche 133 hervorstehen. Zwischen der mit den Durchbrechungen 124 versehenen Schleuseneinsatzwand 123 und der senkrechten Wand 138 des Schleusenteiles 140 ist ein Schleusenringraum 139 gebildet, welcher über die Durchbrechungen 124 mit dem Schleusenraum 130 in Verbindung steht und welcher mit einem Belüftungsanschluss 140 in Verbindung steht, an welchen ein Belüftungsschlauch 141 angeschlossen ist, der zum Schleusenbelüftungsventil 142 führt. An die zylindrische Wand 138 des Schleusenteiles 40 schliesst sich eine nach unten zu sich verjüngende Schleusenabschlusswand 144 an, die in einen zylindrischen Fortsatz 145 übergeht. Innerhalb dessen sind unten Durchtrittsöffnungen 146 zwischen Halterippen 147 gebildet. Die Halterippen 147 tragen ein Stössellager 148, in welchem das untere Ende 149 des Ventilstössels 150 senkrecht verschiebbar geführt ist. Zwischen dem Stössellager 148 und dem auf dem unteren Schraubteil 151 des Stössels 150 gebildeten festen Ventilteller 152 ist eine leichte Druckfeder 250 angeordnet, die so bemessen ist, dass sie den Ventilstössel 150 mit all seinen auf ihm lastenden Teilen bei Atmosphärendruck im ganzen Ventil in einer solchen Höhenlage hält, dass das Ablassventil 132 und das Schleusenablassventil 155 offen sind. Der Schleusenventil-teller 152 hat eine Dichtfläche 156, an welche sich die Dichtlippe 157 der Membran 127 dichtend anlegen kann, wenn entsprechende Druckverhältnisse herrschen. Sie kann dann auch der Bewegung des Ventiltellers 152 folgen. Damit sie dieser Bewegung leicht folgen kann, kann beispielsweise die bei 158 dargestellte Sicke vorgesehen sein. Die Membran besteht aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus einem Kunststoff, welcher gegen die auftretenden Medien unempfindlich-ist und ein gutes Durchwalken der Membranfläche zulässt und eine glatte, die Sekretbestandteile abweisende Oberfläche aufweist.
Das Ablassventil 132 hat einen auf dem Schraubteil 151 ausgebildeten festen Ventilteller 160, der etwa die gleiche Grösse wie die Dichtkante 131 hat und rund ist. Auf ihm liegt eine elastische Dichtscheibe 161 auf, die mit Hilfe eines Halteringes 162 auf dem Ventilteller 160 festgehalten ist. Der Haltering 162 hat jedoch einen wesentlich kleineren Durchmesser, wie es aus den Fig. 15 und 16 ersichtlich ist, so dass die elastische Dichtscheibe 161 sich nach oben auswölben kann. Die elastische Dichtscheibe 161 hat von ihrem Rand her über den Umfang verteilt mehrere Einschnitte 163, deren iiinere Begrenzung 164 auf einem Durchmesser liegt, der etwas grösser ist als der Durchmesser der Dichtkante 131. Dadurch wird erreicht, dass bei grösserem Druck im Schleusenraum 130 als im Abscheideraum 72 und sich nach unten bewegendem Stössel 150 und damit Ventilteller 160 sich die elastische Dichtscheibe, wie in den Fig. 15 und 16 dargestellt, auswölbt und den Durchtrittsquerschnitt allmählich freigibt und dabei ausserdem die Dichtelemente durchwalkt, so dass sich keine Bestandteile des Sekrets nachteilig festsetzen können. Anstelle von Einschnitten können auch Durchgangslöcher ausgestanzt oder in sonstiger Weise gebildet sein. Der Schraubteil 151 ist auf die Stösselstange mit Hilfe des Gewindes 167 zu Montagezwecken aufgeschraubt. Der Ventilstössel 150 hat im Querschnitt Kreuzform und einzelne Drehlager 168 im Abstand'voneinander, um ein gutes Schieben in dem Drehrohr 105 und einen guten Lauf des Drehrohres auf dem Stössel zu ermöglichen. Der Ventilstössel 150 trägt in seinem oberen Lager 169 in einer Bohrung 170 einen Schieber 171, welcher die bewegliche Trennwand 172 durchdringt. Der Schieber 171 hat Stützrippen 173, die sich auf dem Drehrohr 105 abstützen und dessen Bewegung beim Anheben und Senken des Schwimmers 115 erfolgen. Der Schieber ist lose in einer Bohrung 252 in der beweglichen Trennwand geführt und hat eine Axialbohrung 175, die in eine Quersteuerbohrung 176 übergeht, welche je nach Ventilstellung den pneumatischen Steuerraum 180 und den Reinluftraum 78 mehr oder weniger miteinander verbindet. Die bewegliche Trennwand 172 ist mit dem Stössel 150 fest verbunden, so dass dieser und damit die Ventilteller des Ablassventils und des Schleusenablassventils der Bewegung der beweglichen Trennwand 172 folgen. Die bewegliche Trennwand enthält einen mittleren festen Teil 181, der mit dem Stössel 150 fest verbunden ist und in den die Membran 182 eingespannt ist. Sie besteht aus einem elastischen Werkstoff, der die dargestellten Bewegungen zulässt, gegen die auftretenden Medien unempfindlich ist und ggf. ein Festsetzen unerwünschter Bestandteile verhindert. Sie ist ausserdem so gestaltet, dass sie sich durchwalken lässt und in gewissem Sinne als Rollmembran wirkt, wie es die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen. Der äussere Rand 183 ist zwischen dem Dichtrand 184 des Ein- und Übertrittskanalteiles 34 und dem Ventilkopf 35 dicht eingespannt. Der Ventilkopf hat einen zylindrischen Fortsatz, der den pneumatischen Steuerraum 180 ringsum begrenzt, und eine obere Abschlusswand 186. In dieser sind zwei Durchgänge ausgebildet. Die Steuer-bohrung 188 verbindet den Steuerraum 189 des Schleusenbelüftungsventils 142 mit dem pneumatischen Steuerraum 180. Hier ist eine konische Wand vorgesehen und eine mit einem verstärkten Rand ausgestattete Ventilmembran 190. Sie ist mit Hilfe des
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Deckels 36 dicht eingespannt. Am Deckel 36 ist nach unten weisend eine Dichtkante 191 für die Ventilmembran 190 ausgebildet. Ihre Mittelöffnung 192 ist zur Atmosphäre offen. Ausserhalb ihrer Dichtkante 191 ist durch den Deckel ein Anschlusskanal 193 ausgebildet mit einem Stutzen 194, auf welchen der Belüftungsschlauch 141 aufgesteckt ist, so dass bei abgehobener Membran 190 die Verbindung von der Atmosphäre durch das Schleusenbelüftungsventil 142 zur Schleuse 130 offen ist.
In der anderen Deckelöffnung 195 befindet sich ein mit seinem Eigengewicht arbeitendes Ventilelement 196. Die Deckelöffnung 195 hat eine Dichtkante 197. Das Ventilelement hat eine in der Öffnung 195 mit Spiel geführte Ventilstange 198, die unter dem Ventilkolben 199 eine Ringdichtung 200 trägt. Auf der Oberseite des Kolbens ist eine Flachdichtung vorgesehen. Der Flachdichtung gegenüber ist eine Dichtkante 202 gebildet, deren Bohrung 204 mit dem Anschlussstutzen 203 dieses 3-Stel-Iungs-3-Wege-Ventils 205 in Verbindung steht. In den Ventilraum 206 dieses Ventils mündet ausserdem die Atmosphärenbohrung 207. Die Abmessungen des Stössels 150 und der Ventilstange 198 sowie die relative Lage der Dichtungen und Dichtkanten ist so getroffen, dass in der allerhöchsten Stellung des Schwimmers 115 die Flachdichtung 201 die Dichtkante 202 ver-schliesst und damit keine Atmosphäre in den Stutzen 203 und damit über den Schlauch 226 in die Steuerung des als Überfüllventil wirkenden Saugluftabsperrventils 47 eindringen kann. Bei abgesenktem Schwimmer 115 und damit leerer Sekretsammeikammer 109 und in allen Zwischenstellungen bis zum Erreichen der normalerweise vorgesehenen maximalen Sekretfüllung vor dem Entleeren liegt die Ringdichtung 200 auf der Dichtkante 197 auf und verhindert das Eintreten von Atmosphärendruck in den pneumatsichen Steuerraum 180. Bei Erreichen der Füllstellung hebt die Ringdichtung 200 ab und stellt die Verbindung vom pneumatischen Steuerraum 180 zur Atmosphäre her.
Das Saugluftabsperrventil 47 hat in seinem Gehäuse 51 einen Absperrventilsaugstutzen 210, der in einem Ventilringraum 211 steht und oben eine ringförmige Dichtkante 212 aufweist, auf die sich die Dicht- und Schaltmembran 213 dichtend auflegen kann. Diese ist zwischen dem Saugluftabsperrventilgehäuse 51 und dem Sauglufthilfsventilkopf 55 eingespannt und stellt zugleich die Dichtung mit Durchgangsbohrungen für verschiedene Kanäle zwischen diesen beiden Teilen dar. Über ihr ist ein Steuerraum 214 gebildet, welcher mit mehreren Verbindungskanälen ausgestattet ist. Der Verbindungskanal 215 fürt zu dem Steuerraumbelüftungsventil 216, welches eine Membran 217 aufweist, die zwischen dem Sauglufthilfsventilkopf 55 und der Ventilzwischenscheibe 56 eingespannt ist und sich auf eine Dichtkante 219 auflegen kann. Die Dichtkante 219 umgibt eine Atmosphärenleitung 220. Oberhalb der Membran 217 ist ein kleiner Steuerraum 222 gebildet, welcher über die Bohrung 221 mit dem Verzögerungsraum 223 in Verbindung steht. Der Verzögerungsraum 223 steht über die Bohrung 224 mit einem Kanal 225 in Verbindung, der einerseits über den Schlauch 226 mit dem Anschlussstutzen 203 des 3-Wege-3-Stellungs-Ventils 205 in Verbindung steht und von hierher mit Atmosphärendruck beaufschlagt werden kann. Andererseits steht er mit dem Saugstrahldüsenkanal 228 in Verbindung. Dieser hat eine Drosselstelle 229 und endet unten in einem Ringspalt 230 zwischen dem Saugluftabsperrventilgehäuse 51 und dem Saugluftanschlussteil 52, welcher gestuft ausgebildet ist und einen inneren kleineren Ringspalt 231 aufweist, der zwischen dem Absperrventilstutzen 210 und dem Saugluftanschlussstutzen 53 gebildet ist, wobei die aus den Fig. 1 bis 4 ersichtliche Durchmesserdifferenz gegeben sein kann. Der hier durchtretende Hauptsaugstrom erzeugt an dem kleinen seitlich liegenden Spalt 231 durch Saugstrahldüsenwirkung nach Art der Borda-Düse einen hohen Unterdruck, der für Steuerzwecke in diesem Hilfsventil verwendet werden kann. Die Drossel 229 verhindert das unerwünschte Einströmen von zuviel Beiluft aus der Atmosphäre. Ein weiterer Kanal 233 steht mit dem Ringspalt 230 in Verbindung und hat eine Drosselstelle 234. Sein oberer Teil 235 mündet in den Steuerraum 214. Wahlweise kann ein nur strichpunktiert dargestellter weiterer Atmosphärenkanal 236 vorgesehen sein, der zu einem Magnetventil 5 237 führt, welches bedarfsweise vorgesehen sein kann, wenn man durch Einlassen von Atmosphärendruck oder Absperren desselben den ganzen Separator elektrisch fern ein- und ausschalten möchte, beispielsweise bei Verwendung mehrerer Separatoren 30 an einer Saugmaschine, wobei einzelne zu unter-10 schiedlichen Zeiten benutzt werden. Die Gehäuseteile, Einsätze und Ventilelemente bestehen aus gegen die auftretenden Medien unempfindlichen, glatte Oberflächen bildenden Kunststoffen und sind vorzugsweise im Spritzgussverfahren hergestellt.
Der beschriebene Separator 30 arbeitet in seinen verschiede-i5 nen Betriebsstellungen wie folgt.
Wenn die Sauganlage nicht in Betrieb ist, herrscht in sämtlichen Anlageteilen Atmosphärendruck und folglich auch im Separator 30. Dann hält die Druckfeder 250 die Stösselstange 150 mit ihrem Schraubteil 151 und folglich die Ventilteller 152 und 20 160 in einer Mittelstellung, so dass das Ablassventil 132 und das Schleusenablassventil 155 geöffnet sind. Sämtliches Sekret, also flüssige und feste Bestandteile können die Sekretsammelkam-mer 109 durch die Schleuse 130 und die Durchtrittsöffnungen 146 verlassen und durch den Kanalanschlussablassstutzen 44 in 25 das Abwasser gelangen. Der Schwimmer 115 ist auf seine tiefste Stellung gesunken. Die Ventilmembran 190 liegt unter ihrer Eigenspannung auf der Dichtkante 191 auf und verschliesst die Atmosphärenbohrung 192. Der Schieber 171 ist wie der Schwimmer 115 in seiner unteren Lage. Dadurch kann das Ven-30 tilelement 196 unter seinem Eigengewicht in seine untere Lage fallen und verschliesst mit der Ringdichtung 200 die zum pneumatischen Steuerraum 180 führende Ventilbohrung 195. Die Membran 217 im Steuerraumbelüftungsventil 216 liegt auf der Dichtkante 219 lose auf und verschliesst die Atmosphärenlei-35 tung 220. Die Dicht- und Schaltmembran 213 befindet sich in einer Mittelstellung, die von ihrer Eigenspannung infolge der konischen Form abhängt, zumal auf beiden Seiten gleicher Druck herrscht. Das Saugluftabsperrventil 47 ist in Stellung «offen». Der Separator 30 befindet sich in der in Fig. 1 darge-40 stellten End- oder Ausgangsstellung.
Betriebsstellung 1
Zum Absaugen wird die Saugmaschine gestartet. Das erfolgt je nach der Ausstattung des Arbeitsplatzes des Zahnarztes auf 45 verschiedene Weise, beispielsweise durch Herausnehmen eines Saugmundstückhalters aus seiner Gabel an einer Haltevorrichtung, wobei ein elektrischer Schalter betätigt wird, der den Motor der Saugmaschine anlaufen lässt. Nun entstehen am Saugluftanschlussstutzen 53 ein Unterdruck und eine Strömung so durch den ganzen Separator 30. Durch die Strömung im Saug-luftauslassstutzen 53 nimmt der Druck in Ringspalt 231, welcher als Druckabnahmeraum nach Art einer Bordaschen-Düse arbeitet, gegenüber dem unmittelbar unter der Dicht- und Schaltmembran herrschenden Druck ab. Der Ringspalt 231 ist 55 über den Ringspalt 230, den Kanal 233, die Drosselstelle 234 und den Kanal 235 mit dem Steuerraum 214 verbunden. Infolge der Zwischenschaltung des Verzögerungsraumes 223 bleibt das Steuerraumbelüftungsventil geschlossen und der Unterdruck am Ringspalt 231 teilt sich dem Steuerraum 214 mit, so dass die 6o Dicht- und Schaltmembran 213 nach oben gesaugt wird und die Dichtkante 212 frei wird und damit der Durchtritt von Saugluft durch den Reinluftübertrittskanal 79 und den Trennbehältersaügkanal 83, den Ringkanal 67 und den Einlassstutzen 58 ermöglicht wird.
65 Da das Ventilelement 196 sich in seiner unteren Lage befindet, kann mehr Luft aus der Atmosphäre durch die Bohrungen 207 und 204 und den Schlauch 226 zufliessen als durch die Drossel 229 abgesaugt werden kann, so dass das Steuerraumbe-
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Iiiftungsventil 216 geschlossen bleibt und das Saugluftabsperrventil 47 offen bleibt.
Der Druck im Reinluftraum 78 unter der beweglichen Trennwand 172 sinkt nun weiter ab. Da der pneumatische Steuerraum 180 über die Bohrung 252 für den Schieber 171 mit dem Reinluftraum 78 in Verbindung steht und die Dichtkante 197 durch die Ringdichtung 200 des Ventilelementes 196 verschlossen ist, tritt in dem pneumatischen Steuerraum 180 dieselbe Druckabsenkung ein. Auf beiden Seiten der beweglichen Trennwand herrscht nun der gleiche Unterdruck, die wirksamen Flächen beiderseits der beweglichen Trennwand 172 sind jedoch um den Querschnitt des Schiebers 171 unterschiedlich, wodurch die bewegliche Trennwand 172 nach oben gesaugt wird. Gleichzeitig tritt im Abscheideraum 72 Unterdruck auf, während in der Schleuse 130 Atmosphärendruck herrscht. Dadurch wirkt auf den Ventilteller 160 die Druckdifferenz, wodurch die Hubbewegung des durch die Feder 250 gewichtsausgeglichenen Stös-sels 150 unterstützt wird. Die Dichtscheibe 161 gelangt nun auf die Dichtkante 133 und verschliesst das Ablassventil 132. Die Schleuse 130 ist nun von der Sekretsammeikammer 109 getrennt.
Durch den sich im pneumatischen Steuerraum 180 aufbauenden Unterdruck hebt die Ventilmembran 190 des Schleusenbelüftungsventils 142 von der Dichtkante 191 ab, so dass die Verbindung von der Atmosphäre zum Belüftungsschlauch und damit zur Schleuse 130 frei wird. Der Druck in der Schleuse 130 bleibt Atmosphärendruck, die Membran 127 ist vom Schleusen-ventilteller 152 getrennt. Die Schleuse 130 ist mit dem Abfluss verbunden. Es ist die in Fig. 2 dargestellte Betriebsstellung 1 erreicht.
Separierung in Betriebsstellung 1 und 2
Die Luft, die durch eine Saugkanüle ggf. eine Anschlusseinrichtung und den Saugschlauch 60 aus dem Mund des Patienten in den Separator 30 gelangt, ist mit Speichel, Blut, Eiter, Dentin-Staub, Amalgam usw. angereichert. Grössere Feststoffteile werden in einem Vorfilter aufgefangen. Die weitaus grössere Schmutzmenge passiert diesen Vorfilter und tritt durch den Einlassstutzen 58 in die Vorrichtung ein. Hier ist die oben beschriebene Düse 251 zwischen den Wänden 64 und 68 gebildet. Der Gemischstrom wird daher stark beschleunigt und tritt, wie erläutert, tangential in den Ringkanal 67 ein, wo ihm ausser durch die Gestaltung der Düse auch durch die Wendel 91/92 eine zyklonartige Rotationsbewegung aufgezwungen wird. Die Flüssigkeits- und Feststoffteilchen werden durch die auf sie wirkenden Fliehkräfte an die Aussenwand 65 geschleudert. Auch Blutschäume, die in der Luft enthalten sind, können durch die Fliehkräfte separiert werden. Sie werden durch die Fliehkräfte zum Zerfallen gezwungen. Entsprechend der Form des Ringkanals 67 wird der Luft- und Sekretstrom geführt und beschleunigt, er setzt die ihm aufgezwungene Rotationsbewegung fort. In dem Abscheideraum 72 zwischen der Trennwand 108 und der Trennbehältersaugkanaleintrittsöffnung 102 wird die nun annähernd flüssigkeits- und feststofffreie Luft, welche aus dem Ringkanal 67 nach unten austritt, um etwa 180° nach oben umgelenkt und gelangt durch den Trennbehältersaügkanal 83, den Reinluftraum 78 und von dort durch das Saugluftabsperrventil 47 zum Saugluftauslassstutzen 62 und von dort zur Saugmaschine.
Wasser und Sekrettröpfchen fliessen nicht nur an den Aus-senwänden 65 und 71 nach unten, sondern bleiben auch an den Aussenflächen 90, 95, 96 und 97 des Zykloneinsatzes 75 hängen und wandern langsam nach unten. Bei der Umlenkung der Luft um 180° werden kleinste Wassertröpfchen von der Innenwand 71 wieder weggerissen. Diese Wassertropfen sammeln sich rotierend an der Abtropfkante 98. Sofern sie nicht abtropfen, werden Teile vom Luftstrom um die Abtropfkante der Eintrittsöffnung 102 herumgerissen und wandern mit der Luft im Trennbehältersaügkanal 83 nach oben bzw. gelangen in den Restfeuch-tigkeitssaugraum 101. An der Saugdüse 310, welche mit ihrem schräg gegen den Luftstrom abgeschnittenen, rechteckförmigen Ende in der Zone der hier grössten Luftgeschwindigkeit in den Ringraum 67 ragt, wird durch Injektorwirkung die Ansammlung von aus hochsteigenden Tropfen gebildetem Wasserfilm und Sekretfilm aus dem Restfeuchtigkeitsraum 101 zum grössten Teil wieder in den Sauggemischstrom gesaugt und dann durch Zentrifugalkraft wieder ausgeschieden und wandert an der Innenraumwand 71 zusammen mit dem ûbrigén Flüssigkeits- und Feststoffstrom durch die Öffnungen 112 in einer rotierenden Bewegung in die Sekretsammeikammer 109. Feststoffteilchen können wegen ihrer Masse kaum in den Trennbehältersaügkanal 83 gelangen. Flüssigkeitströpfchen, welche von der untersten Saugdüse 310 nicht erfasst werden, wandern in dem Restfeuchtigkeitsraum 101 weiter nach oben und werden von der Saugdüse 307, welche rohrförmig ausgebildet ist, erfasst und endgültig nach aussen in den Ringraum 67 abgezogen. Der Sauggemischstrom hat unmittelbar hinter der Düse 251 die höchste Geschwindigkeit. Entsprechend seinen Ausdehnungsmöglichkeiten in dem Ringkanal 67 und den Reibungsverhältnissen verringert sich seine Geschwindigkeit allmählich. So liegt die Saugdüse 303 an der Stelle höchster Strömungsgeschwindigkeit, die Saugdüse 310 an einer Stelle mittlerer Strömungsgeschwindigkeit und die Saugdüse 307 an der Stelle relativ geringster Strömungsgeschwindigkeit im Lauf des Sauggemischstromes. Die Saugdüsen 303, 307 und 310 sind mit ihren Hälsen, Querschnittsformen und Abschnittflächen so gelegt, dass sich an der jeweiligen Stelle optimale Verhältnisse ergeben und zwar unter Berücksichtigung der jeweils höchsten Strömungsgeschwindigkeit an dieser Stelle im Saugkanal, welche im Abstand von den Wänden herrscht. Die Saugdüsen sind wie aus den Figuren ersichtlich geformt und schräg abgeschnitten, was ihre Wirkung verbessert. Die Saugdüse 303 hat die Aufgabe, die geringen Restflüssigkeitströpfchen im Trennraumbehältersaugka-nal 83 bzw. einen an dessen Wand aufsteigenden Sekretfilm aus dem Totwasserraum 89 mit hohem Unterdruck in den Sauggemischstrom im Ringraum 67 zu saugen, um den Abscheidungs-grad des Separators 30 zu optimieren. Die Ringeinsätze 84a und 84b tragen zu einer günstigen Strömungsgestaltung und zum sicheren Zurückhalten von Flüssigkeiten bei, so dass im Reinluftraum 78 die abgesaugte Luft wasser- und sekretfrei ist. Dieser Trenn-, Abscheide- und Absaugvorgang von Restflüssigkeiten vollzieht sich unabhängig von den Ventilstellungen, so lange wie ein Saugstrom durch die Vorrichtung erfolgt, welcher infolge der verschiedenen Leitmittel auch stets eine drehende Bewegung ausführt.
Der in einer schraubenförmigen Bewegung nach unten in die Sekretsammeikammer gelangende Sekretstrom treibt den auf dem Drehrohr 105 ausgebildeten Schwimmer 115 drehend an. Diese Drehbewegung wird von den Flügeln 104 im Trennbehältersaügkanal unterstützt. Sich an dem Drehrohr 105 sammelnde Flüssigkeit wird von der pilzförmigen Abweisfläche 106 nach aussen geschleudert und dem nach unten gerichteten Sekretstrom beigemischt oder an den Wänden des Zykloneinsatzes in der vorbeschriebenen Weise mitabgeschieden.
Das in die Sekretsammeikammer 109 abfliessende Wasser-Sekret-Feststoffgemisch lässt langsam den Flüssigkeitsspiegel ansteigen. Der Schwimmer 115 steigt dabei ebenfalls an und hebt mit Hilfe des Schiebers 171 den Ventilkörper 196 an, in dem das obere Ende des Schiebers auf die Ventilstange 198 trifft. Die Ringdichtung 200 hebt von der Dichtkante 197 ab, so dass Atmosphärendruck langsam in den pneumatischen Steuerraum 180 eintreten kann. Unter der auf die bewegliche Trennwand 172 nun wirkenden Differenzkraft bewegt sich diese in Richtung «öffnen» und drückt über den Stössel 150 den Ventilteller 160 und den Schleusenventilteller 152 nach unten. Dieser Vorgang vollzieht sich ganz langsam, wobei die Dichtscheibe
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161 an der Dichtkante 131 zunächst angesaugt bleibt, und zwar durch den Druckunterschied zwischen Schleuse 130 und Abscheideraum 72. Die Dichtscheibe 161 wird glockenförmig deformiert (Fig. 15). Der Schleusenventilteller 152 wird der Membran 127 weiter angenähert. Nun lassen die Schlitze 163 einen schleichend grösser werdenden Druckausgleich zwischen Schleuse 130 und Sekretsammeikammer 109 zu (Fig. 16). Das Schleusenbelüftungsventil 142 schliesst sich unter der Wirkung des sich im pneumatischen Steuerraum 180 und damit in seinem Ventilraum 189 durch die Steuerbohrung 188 aufbauenden Atmosphärendruck und trennt damit den Schleusenraum 130 von der Atmosphäre ab. Die Membran 127 wird nun unter dem im Schleusenraum 130 wirkenden Unterdruck an den Schleusenventilteller 152 angesaugt, so dass ihre Dichtlippe 157 sich auf die Dichtfläche 156 dichtend auflegt und damit den Schleusenraum 130 vom Abfluss abschliesst. Nun reisst die Dichtscheibe 161 von der Dichtkante 131 ab und das Wasser-Sekret-Fest-stoffgemisch fliesst aus der Sekretsammeikammer 109 in den Schleusenraum 130. Die in Fig. 3 gezeigte Betriebsstellung 2 ist erreicht. Der Schwimmer 115 fällt mit der Stösselstange 150 in seine Ausgangslage zurück. Dadurch senkt sich auch der Schieber 171 ab, lässt das 3-Stellungs-3-Wege-Ventil 205 und damit den Atmosphärenzutritt in den pneumatischen Steuerraum 180 verschliessen. Gleichzeitig wird die Quersteuerbohrung 176 frei und ermöglicht einen raschen Druckausgleich zwischen dem Reinluftraum 78 und dem pneumatischen Steuerraum 180. Durch den sich darin aufbauenden Unterdruck wird infolge der Flächendifferenz der Stössel 150 rasch angehoben. Der Ventilteller 160 drückt die Dichtscheibe 161 dichtend gegen die Dichtkante 131, so dass das Ablassventil 132 rasch verschlossen wird. Die Membran 127 folgt dieser Bewegung und fällt erst nach dem Schliessen des Ablassventils 132 ab, wenn das Schleusenbelüftungsventil 142 geöffnet hat und Atmosphärendruck in den Schleusenraum 130 eintreten lässt. Nun können die festen und flüssigen Bestandteile aus dem Schleusenraum durch die Durchtrittsöffnungen 146 in den Zwischensammelbehälter 43 und von da durch den Kanalauslassstutzen 44 in den Abwasserkanal oder zu einer sonstigen Sammel- und Reinigungsstelle gelangen.
Dieses Spiel des Durchschleusens von flüssigen und festen Bestandteilen aus dem Abscheideraum 72 durch den Sekretsammeiraum 109 und das Ablassventil 132, den Schleusenraum 130 und das Schleusenventil 155 zum Abfluss geschieht während des Saugvorganges ohne Unterbrechung desselben je nach der angefallenen Menge in kleinen Chargen. Dabei sind der Sekretsammeiraum 109 und der Schwimmer derart bemessen, dass nur eine relativ kleine Flüssigkeits- und Feststoffmenge angesammelt wird bis zum Ablassen in den Schleusenraum, damit die abgeschiedenen Bestandteile stets in Bewegung bleiben und sich nichts absetzt und auch die drehende Bewegung durch die grosse Öffnung im Ablassventil 132 in den Schleusenraum 130 weiter übertragen wird und hier infolge des schnellen Durchschleusens auch zu einer ständigen Bewegung führt, wobei das Durchwalken der Dichtscheibe 161 und der Membran 127, wie es aus den Fig. 15 und 16 ersichtlich ist, dazu beiträgt, eventuell sitzenbleibende Feststoffe abzulösen und dem Flüssigkeitsstrom beizumischen, so dass diese Ventile eine selbstreinigende Wirkung haben. Der Separator 30 wird zweckmässig so ausgelegt, dass eine maximale Wasser-Sekret-Feststoffmenge pro Zeiteinheit verarbeitet werden kann, die etwa dem Sekretanfall entspricht, welcher bei der Behandlung eines Patienten maximal auftritt, wobei jedoch mehrfaches Durchschleusen kleinerer Abscheidungsportionen während der Behandlung erfolgt, so dass die Verweildauer sehr kurz ist. Das ist ein grosser Vorteil gegenüber herkömmlichen Abscheidern, weil dadurch eine ständige Bewegung der abgeschiedenen Bestandteile erleichtert wird und folglich auch zusammen mit den anderen Massnahmen eine ständige Selbstreinigung des Separators in einem solchen Masse erfolgt, dass nur nach Abschluss der Behandlungszeit eines Tages mit einem Reinigungs- und Desinfektionsmittel durchgespült zu werden braucht. Dazu wird die sonst in den Mund des Patienten zu haltende Saugdüse in ein Reinigungs- und Desinfektionsmittel gehalten und dieses automatisch durch den Separator und alle flüssigkeits- und feststoffberührten Teile gesaugt und auf die gleiche Weise, wie zuvor beschrieben, durch die Schleuse abtransportiert, so dass auch diese und der Abfluss mitgereinigt und desinfiziert werden. Infolge der hohen, auftretenden Gemischstromgeschwindigkeiten und/oder des Einsatzes einer Schleuse kann der Separator besonders klein gestaltet werden. Er hat insgesamt nur etwa die Grösse eines menschlichen Unterarmes und kann somit günstig in der Nähe der Saugkanülen angebracht werden, so dass nur sehr kurze, vom verunreinigten Sauggemisch berührte Leitungen erforderlich sind. Der Separator erfordert keinerlei mechanische Reinigung durch die Helferin und Öffnen des Gerätes und verhindert so das Austreten von Bakterien in die Arbeitsräume des Zahnarztes. Es wird ein hoher Abscheidungsgrad erreicht, der demjenigen herkömmlicher grosser Separierbehälter entspricht; trotzdem sind die Aussenabmessungen wesentlich kleiner. Der Zahnarzt kann kontinuierlich arbeiten, es entfallen Wartezeiten bis zur Separierbehälterentleerung .
Der erfindungsgemässe Separierbehälter ist aber auch noch mit einer Überfüllsicherung ausgestattet. Diese tritt in Tätigkeit, wenn so grosse Flüssigkeitsmengen abgesaugt werden, dass die Durchschleusung nicht schnell genug erfolgen kann oder wenn irgendwelche Ventilteile versagen. Insbesondere tritt sie bei unachtsamer Desinfektion in Tätigkeit, wenn nämlich zu Desinfektionszwecken längere Zeit grössere Flüssigkeitsmengen abgesaugt werden. Steigt der Schwimmer 115 weiter an als bis zur Mittelstellung des Ventilelementes 196, so gelangt schliesslich die Flachdichtung 201 auf die Dichtkante 207 des 3-Stel-lungs-3-Wege-Steuerventils 205. Dadurch kann keine Luft aus der Atmosphäre mehr durch den Schlauch 226 in den Verzögerungsraum 223 gelangen. Die Saugdüsenanordnung mit dem Ringspalt 231 ist nun in der Lage, über die Kanäle 227, 228, 225 und die Bohrungen 224, 229 einen Unterdruck im Verzögerungsraum 223 herzustellen, der auf die Membran 217 wirkt und zum Abheben derselben führt, so dass Atmosphärenluft durch den Atmosphärenkanal 220 und die Bohrungen 219 und 215 in den Steuerraum 214 eintreten kann. Die einströmende Atmosphärenluftmenge ist grösser als die durch die Drossel 234 abgesaugte Luftmenge, so dass auf die Oberseite der Dicht- und Schaltmembran 213 ein höherer Druck wirkt als auf die Unterseite derselben. Dadurch wird die Schalt- und Dichtmembran 213 auf die ihr zugeordnete ringförmige Dichtkante 212 gedrückt und sperrt damit den Saugluftauslassstutzen 53 ab. Nun kann durch den Einlassstutzen 58 Atmosphärenluft eindringen. Der Stössel 150 geht durch die Druckfeder 250 in die Mittelstellung, Ablassventil 132 und Schleusenablassventil 155 öffnen und die gesamte Flüssigkeitsmenge fliesst aus dem Abscheideraum 72 und der Sekretsammeikammer 109 durch die Schleuse 130 ab. Ist der Behälter entleert, so fällt der Schwimmer 115 ab, das 3-Stellungs-3-Wege-Steuerventil 205 lässt den Ventilkörper 196 wieder abfallen und die Bohrung 204 öffnen, so dass wieder Atmosphärenluft in das Verzögerungsvolumen 223 einströmt. Am Eintritt des Verzögerungsvolumens 223 ist in der Bohrung 224 eine Drossel gebildet. Der Druckanstieg benötigt eine gewisse Zeit, so dass das Verschliessen der Atmosphärenleitung 220 durch die Membran 217 und damit das Öffnen der Dicht- und Schaltmembran 213 zeitverzögert geschieht. Diese Zeitverzögerung ermöglicht es den Flüssigkeits- und Feststoffteilen auch aus dem Schleusenraum 130 abzufliessen. Wenn die Membran 213 und damit das Saugluftabsperrventil 47 öffnet, so ist der Separator 30 wieder in der in Fig. 2 dargestellten Betriebsstellung 1. Eine Phase der Überfüllstellung vor dem Öffnen des Schleusenventils ist in Fig. 4 dargestellt, während die Fig. 3 die Betriebsstellung 2, in welcher das Ablassventil 132
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geöffnet ist, darstellt. Wenn am Saugluftauslassstutzen weiterhin Unterdruck herrscht, geht die Vorrichtung aus der Überfüllstellung in die in Fig. 2 dargestellte Betriebsstellung 1 über.
Fehlt der Unterdruck, so nimmt die Vorrichtung die in Fig. 1 dargestellte Ausgangs- oder Endstellung ein. Wenn bei vorhandenem Unterdruck am Saugluftauslassstutzen 53 die Vorrichtung ausser Betrieb gesetzt werden soll und ein Magnetventil 237 vorgesehen ist, so kann dieses elektrisch geöffnet werden. Dann tritt Atmosphärenluft durch den Atmosphärenkanal 236 in den Steuerraum 214 ein und die Membran 213 verschliesst ihre Dichtkante 212, so dass sich im ganzen Separator 30 Atmosphärendruck einstellen kann, weil kein Saugluftstrom stattfindet. Diese Zusatzeinrichtung wird dann verwendet, wenn an einer Saugmaschine mehrere Separatoren 30 angeschlossen sind und diese nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden sollen, vorzugsweise durch elektrische Schalter, die mit den Saugschlauchhaltern gekoppelt sind.
In den Fig. 1 bis 16 ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines kleinen, hochwirksamen, einfachen Separators, welcher mit seiner eigenen Saugenergie alle Steuerfunktionen ausführt, dargestellt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses besondere Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann auf vielerlei Weise abgewandelt werden. In den Fig. 17 bis 19 sind einige mögliche Varianten für die Schaltung und Ausgestaltung beschrieben. Gleiche und gleichartige Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in den Fig. 1 bis 16.
Der Separator 330 nach Fig. 17 unterscheidet sich hauptsächlich durch seine Steuerung von dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die Abscheidefunktion ist gleich. Ausserdem liegen die Flügel 104 im Abscheideraum 72. Anstelle der beweglichen Trennwand 172 ist oben eine feste Trennwand 272 vorgesehen, durch welche ein Stössel 273, welcher auf dem Drehrohr 105 sitzt, geführt ist. Die Stösselstange 150 ist ebenfalls mit ihrem oberen Ende 275 im Innern des Schiebers 273 durch die feste Trennwand 272 geführt. In dem schematisch als Kasten dargestellten Abtast- und Schaltkopf 276 sind drei Fühler 277, 278 und 279 schematisch dargestellt. Sie erfassen die Füllstellungen des Schwimmers 150 und geben über die zugeordneten Leitungen entsprechende Signale auf eine Signalverarbeitungseinheit 280, die in nicht näher dargestellter Weise auf das obere Ende 275 und über die Leitung 281 auf das elektromagnetische Schleusenbelüftungsventil 282 derart einwirkt, dass die vorher beschriebenen Funktionen des Öffnens und Schlies-sens des Ablassventils 132 und des Schleusenablassventils 155 in Abhängigkeit von den Füllstellungen des Schwimmers 115 vollzogen werden, wobei das Belüftungsventil 282 entsprechend den Bedürfnissen Atmosphärendruck in den Schleusenraum 130 eintreten lässt oder diesen absperrt. Das Saugluftabsperrventil 47 wird mit Hilfe eines schematisch dargestellten Magneten 285, welcher auf den Ventilstössel 286 wirkt, über die Steuerleitung 287 geschlossen, wenn dies aufgrund eines äusseren Signals oder durch Erreichen des Fühlers 279 bei Überfüllung erforderlich ist. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt, dass bei gleichem Trenn- und Abscheidevorgang mit den zuvor geschilderten Luft-, Feuchtigkeits- und Feststoffbewegungen die Steuerung mit Abgriff an denselben Fühleinrichtungen und Einwirkung auf dieselben Ventile auch elektromagnetisch oder in sonstiger Weise vorgenommen werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 18 ist der Schwimmer entfallen. Der Stössel 150 wird vor einem vorzugsweise elektromagnetisch betätigten nur schematisch durch einen Kasten 290 dargestellten Ventilbetätigungsmechanismus angetrieben, welcher über die Leitung 291 mit der Hauptsteuerung 280 verbunden ist. In der ohne Schwimmer ausgebildeten Sekretsammeikammer 109 sind ein unterer Füllstandsfühler 292 und ein oberer Füllstandsfühler 293 vorgesehen, die auf bekannte Weise elektrisch, elektronisch oder in sonstiger Weise den Flüssigkeitsstand abtasten können und ihre Signale auf die Hauptsteuereinrichtung 280 über die dargestellten Leitungen abgeben. Die Steuereinrichtung gibt dann entsprechende Signale auf die Ventilbetätigungseinrichtung 290, so dass das Ablassventil 132 und das Schleusenablassventil 155 in der vorbeschriebenen Weise betätigt werden. Ein Überfüllungssignalgeber 294 gibt bei Überschreiten der vorgesehenen Flüssigkeitsfüllung ein Signal an die Steuereinrichtung 280 ab, so dass der Elektromagnet 285 das Saugluftabsperrventil 47 verschliesst. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt, dass man auf den Schwimmer verzichten kann und anstelle der Messung mit dem an sich sehr einfachen Schwimmer auch andere Fühleinrichtungen für das Vorhandensein von Flüssigkeit in der Sekretsammeikammer verwenden kann.
Die Fig. 19 zeigt eine weitere Variationsmöglichkeit, bei der die Gesamtanordnung gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel kaum verändert ist. Es sind weiterhin pneumatische Steuerräume für die Steuerung des Stössels 150 und des Saugluftabsperrventils 47 vorgesehen. Lediglich die Hilfsventile sind als Elektromagnetventile dargestellt. Die Hub- und Senkbewegung des Schwimmers 115 und des Drehrohres 105 werden am oberen Ende 320 eines Schiebers 273 mit Hilfe der Aufnehmer 321 und 322 abgetastet. Bei Erreichen des Aufnehmers 321 schaltet das Magnetventil 325 den Atmosphärenzutritt zum Schleusenraum 130 ab und den Atmosphäreneintritt in den pneumatischen Steuerraum 180 auf, so dass die Stösselstange 150 nach unten gehen kann. Senkt sich das Drehrohr 105 ab, so wird das Magnetventil 325 wiederum umgeschaltet. Bei Erreichen einer Überfüllstellung wird der Aufnehmer 322 in Tätigkeit gesetzt und schaltet über das Magnetventil 327 das Saugluftabsperrventil 47 auf die geschlossene Stellung, so dass die Überfüllsicherung in der oben beschriebenen Weise eintritt. Diese elektromagnetischen pneumatischen Steuerventile sind in der dem Fachmann geläufigen Weise anzuschliessen. Die Vorrichtung arbeitet ansonsten in der vorbeschriebenen Weise. Auch sind weitere Mischformen aus den dargestellten Variationen denkbar. Wenn man eine grosse Sekretsammlung räumlich vertreten kann, so kann auf die Schleuse verzichtet werden, es kann dann die Abscheidung mit dem dargestellten Zykloneinsatz trotzdem in günstiger Weise erzielt werden. Auch kann man anstelle der Abscheidung mit Hilfe des Zykloneinsatzes eine andere Zuführungsform wählen und den Behälter jedoch so gestalten, dass nur eine kleine Menge von Sekret angesammelt und dann durch eine Schleuse entlassen wird. Wichtig ist dabei, dass durch Leiteinrichtungen, Oberflächengestaltung und dergleichen dafür Sorge getragen wird, dass der Sekretstrom nicht zur Ruhe kommt und sich Bestandteile nicht absetzen können, so dass der Separator vom Zahnarzt oder seiner Helferin zu Reinigungs- und Desinfektionszwecken nicht geöffnet zu werden braucht.
Anhand der Fig. 18 kann man schnell einen Überblick über den Betriebsablauf erhalten.
Das Saugmediengemisch tritt am Gemischeinlass 251 in den Separator 30 ein. Reine Saugluft tritt am Saugluftauslass 253 aus, und zwar infolge der Saugwirkung eines hier angeschlossenen Unterdruck erzeugenden Saugluftgebläses. Abgeschiedene flüssige und feste Bestandteile, sogenanntes Sekret, treten am Flüssigkeits-Feststoff-Auslass 240 aus. Der Saugstrom erfolgt gemäss den Pfeilen 350, 352, 353, 354 und 355. Er tritt zunächst am Gemischeinlass 251 als Saugmediengemischstrom in den Abscheideraum 72 des Separators 30 ein und wird nach unten gesogen. Flüssige und feste Bestandteile trennen sich von der Luft des Saugmediengemischstromes und fliessen in einem nach unten gelangenden Flüssigkeits-Feststoff-Strom ab. Sie gelangen in den als Sekretsammeikammer 109 bezeichneten Se-kretsammelkammerbereich des Separators. Die von Feststoffen völlig und von der Flüssigkeit weitestgehend befreite Luft wendet gemäss dem Pfeil 352 und gelangt nun als Saugluftstrom gemäss den Pfeilen 353 durch den Trennbehältersaügkanal 83 nach oben, von dort durch den Reinluftraum 78, den Reinluft-
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Übertrittskanal 79, durch das Saugluftabsperrventil 47 zum Saugluftauslass 253. Im Trennbehältersaügkanal 83 wird die Luft ggf. von Restfeuchtigkeit befreit.
In Fig. 18 siijd das Ablassventil 132 und das Schleusenablassventil 155 offen gezeichnet. — Die Fig. 18 wurde jedoch zur Übersichtsbeschreibung ausgewählt, weil sie am einfachsten und allgemeinsten gestaltet ist. — Im Betrieb ist stets eines der beiden Ventile 132 und 155 geschlossen.
In der Betriebsstellung 1 (siehe auch Fig. 2) ist das Ablassventil 132 geschlossen. Abgeschiedene flüssige und feste Bestandteile, «Sekret», sammeln sich im Sekretsammelbereich 109. Ihre Füllstandshöhe kann mit geeigneten Füllstandsfühlern, hier durch 292 und 293 angedeutet, ermittelt werden. Mit Hilfe einer geeigneten Schaltung, hier beispielsweise mittels der Signalverarbeitungseinheit 280, werden das Ablassventil 132 geöffnet, in den Schleusenraum 130 Unterdruck eingelassen und später das Schleusenablassventil 155 geöffnet. In dieser der Fig. 3 entsprechenden Betriebsstellung 2 gelangt das angesammelte und nachfliessende Sekret aus dem Sekretsammeiraum 109 in den Schleurenraum 130. Dann werden das Ablassventil 132 geschlossen und das Schleusenablassventil 155 geöffnet, so dass die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile zum Flüs-sigkeits-Feststoff-Auslass 240 hinausgelangen.
Es wird ohne Unterbrechung des Saugstromes der Unterdruck vom Gemischeinlass 251 über den Abscheideraum 72, den Trennbehältersaügkanal 83, den Reinluftraum 78, den Reinluftübertrittskanal 79 und das Saugluftabsperrventil 47 5 ständig aufrechterhalten. Das Druckgefälle gegenüber dem am Flüssigkeits-Feststoff-Auslass 240 herrschenden Druck, der etwa dem Atmosphärendruck entspricht, wird durch die Flüssigkeit und Feststoffe entgegen diesem Druckgefälle austragende Gestaltung überwunden, so dass das Austragen bzw. Durch-lo schleusen der flüssigen und festen Bestandteile aus dem Abscheideraum 72 durch den Sekretsammelbereich und den Flüs-sigkeits-Feststoff-Auslass während des Saugvorganges ohne Unterbrechung desselben erfolgt.
Mit Hilfe des Saugluftabsperrventils 47 kann der Saugstrom 15 entweder durch Fernschaltung, beispielsweise bei Benutzungsunterbrechung, oder durch einen weiteren Füllstandsfühler, hier den Überfüllungssignalgeber 294, abgesperrt werden, so dass der Unterdruck im Separator 30 durch nachströmende Luft auf Umgebungsdruck ausgeglichen wird und die Ventile 132 und 20 155 beide geöffnet werden.
Die Einzelheiten der verschiedenen Steuerungsfunktionen und Flüssigkeits- und Luftbeeinflussungen ergeben sich aus den Detailbeschreibungen der Ausführungseinzelheiten.
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14 Blätter Zeichnungen

Claims (87)

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1. Verfahren zum Abscheiden von flüssigen und festen Bestandteilen, wie Wasser, Blut, Speichel, Zahnsubstanz, Füllungsstoffen, aus dem aus dem Mund eines Patienten kommenden Saugmediengemisch, welches durch einen Gemischeinlass (251) in einen Abscheideraum (72) eintritt, darin von flüssigen und festen Bestandteilen, welche nach unten gelangen, befreit wird und wobei die Saugluft über einen Saugluftauslass (253) austritt und die flüssigen und festen Bestandteile über einen Flüssigkeits-Feststoff-Auslass (240) abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchschleusen der flüssigen und festen Bestandteile aus dem Abscheideraum (72) und durch den Flüssigkeits-Feststoff-Auslass (240) zum Abfluss während des Saugvorganges ohne Unterbrechung des Saugvorganges erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Saugluft auch die flüssigen und festen Bestandteile nach dem Abscheiden in ständiger Bewegung gehalten und über ausreichend grosse, die Bewegung und die Strömung nicht behindernde Öffnungen in ständiger Bewegung entfernt werden.
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PATENTANSPRÜCHE
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3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse (31) ein Abscheideraum (72) gebildet ist, in den ein Gemischeinlass (251) für das Saugmediengemisch hineinführt, aus dem ein Saugluftauslass (253) herausführt und welches einen Flüssig-keits-Feststoff-Auslass (240) für die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile aufweist.
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4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Gemischeinlass (251) ein Ringraum (67) an-schliesst, der in den Abscheideraum (72) übergeht.
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Abscheide- und Sekretsammeiraum (38) mit einer Mittelachse aufweist und unter dem Ablassventil (132) einen zylindrischen Schleusenraum (130) aufweist und der Ventilteller (160) des Ablassventils (132) sich beim Öffnen nach unten bewegt und die Schleuse (130) ein Schleusenablassventil (155) aufweist, und dass sich auf dem Gehäuse (31) ein abgedichteter Ventilkopf (34, 35, 36) befindet.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ringraum (67) Kurvenflächen zur Erzielung von Umlenkunken der Strömungsbewegungen vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (67) strömungsmässig als Zyklon-Raum gestaltet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (67) glattflächig in die Abscheideraumwand (71) übergeht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheideraum (72) runden Querschnitt aufweist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (67) Kreisringquerschnitt aufweist.
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10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gemischeinlass (251) tangential in den Ringraum (67) mündet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch'gekennzeichnet, dass der Gemischeinlass (251) am oberen Ende des Abscheideraumes (72) bzw. des Ringraumes (67) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (67) eine Innenwand aufweist und innerhalb der Innenwand (90, 95; 96, 97) ein Trennbehältersaügkanal (83) vorgesehen ist, der mit dem Saugluftauslass (253) durch wenigstens einen Kanal (78, 79) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggemischstrom nach unten gerichtet und der Saugluftstrom durch den innerhalb der Innenwand (90, 95, 96, 97) des Ringraumes (67) gebildeten Trennbehältersaügkanal (83) nach oben gerichtet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenwand (90, 95, 96, 97) des Ringraumes (67) Saugdüsenöffnungen (303, 307, 310) wenigstens einer Saugdüsenanordnung vorgesehen sind.
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15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugdüsenöffnungen (303, 307, 310) in verschiedenen Höhenlagen liegen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugdüsenöffnungen (303, 307, 310) auf dem Umfang, vorzugsweise unter Winkeln von 60 bis 70°, zueinander versetzt sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (67) sich nach unten hin im Querschnitt verjüngt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Innenwand (82) des Trennbehältersaugkanals (83, Fig. 1) und der Innenwand (96, 97, Fig. 13) des Ringraumes (67) ein weiterer konzentrischer, vorzugsweise leicht konischer Restfeuchtigkeitsraum (101) gebildet ist, in welchen Ansaugöffnungen von Saugdüsenanordnungen (307, 310) münden.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Kanten der Begrenzung des Ringraumes (67) und des Restfeuchtigkeitsraumes (101) als scharfe und ggf. geneigte Tropf- bzw. Abweiskanten (98, 85, 86, 102) ausgebildet sind.
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20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass im höchsten Bereich des Ringkanals (67) eine zum Trennbehältersaügkanal (83) führende Saugdüsenanordnung vorgesehen ist, welche von einer mit wenigstens einer Tropf- bzw. Abweiskante (85, 86) versehenen, einen Totwasserraum (89) überdeckenden Trennbehältersaugkanalveren-gung (84a, 84b) abgedeckt ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (31) ein um die Längsachse (A) drehbarer Einsatz (105) vorgesehen ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreheinsatz (105) eine pilzförmige Flüssigkeitsab-weis- und -abscheidefläche (106) trägt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreheinsatz mit vorzugsweise oberhalb der unteren Tropfkante (102) des Trennbehältersaugkanals (83) angeordneten Flügeln (104) ausgestattet ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Abscheideraumes (72) ein Sekretsammelbereich (109) gebildet ist.
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25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Sekretsammelbereiches (109) eine Trennwand (108) vorgesehen ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (108) mit Durchtrittsöffnungen ausgestattet ist und der Sekretsammelbereich unter der Trennwand (108) als eine Sekretsammeikammer (109) ausgebildet ist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (108) vorzugsweise nach aussen abfallend kegelmantelförmig gestaltet ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass im Sekretsammelbereich bzw. der Sekretsammeikammer (109) Fühleinrichtungen (115, 292, 293, 294) für die Ermittlung des Flüssigkeitsstandes vorgesehen sind.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühleinrichtungen (115, 292, 293, 294) mit Ventilen zusammenwirken, die zwischen dem Abscheideraum (72) und dem Saugluftauslass (253) bzw. dem Flüssigkeits-Feststoff-Auslass (244) vorgesehen sind.
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30. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass als eine der Fühleinrichtungen ein Schwimmer (115) vorgesehen ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer mit einem abgedichtet aus dem medienberührten Raum (72, 83) herausgeführten Übertragungsgestänge (150, 171) versehen ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (115) um die Mittelachse (A) drehbar angeordnet ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekretsammelbereich (109) in seinem unteren Teil eine kegelförmige Abflussfläche (133) aufweist.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass im Sekretsammelbereich (109) Schraubenflächen (134, 135, 136) angeordnet sind.
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35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (115) auf einem Flügel (104) und ggf. die pilzförmige Abweisfläche (106) tragenden als Drehrohr (105) ausgebildeten Dreheinsatz angeordnet ist.
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36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Abscheideraum (72) und Flüssigkeits-Feststoff-Auslass (240) wenigstens ein Ablassventil (132, 155) vorgesehen ist.
37. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich durch den Abscheideraum (72) erstreckender von Steuereinrichtungen betätigter Ventilstössel (150) vorgesehen ist.
38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehrohr (105) auf einem stan-genförmigen Ventilstössel (150) angeordnet ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstössel (150) an seinem unteren Ende einen Ventilteller (160, 152) für ein Ablassventil (132, 155) trägt und an seinem oberen Ende aus dem Abscheideraum (72) und ggf. Trennbehältersaügkanal (83) und ggf. dem Reinluftraum (78) abgedichtet herausgeführt ist und dort mit den Steuereinrichtungen (172, 180, 276) verbunden ist.
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40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablassventil (132) mit einer auf einer festen Stützscheibe aufliegenden elastischen Dichtscheibe (161) gebildet ist, die während des Öffnens zunächst an ihrer Dichtkante (131) anliegen bleibt und sich auswölbt (Fig. 15 und 16).
40
41. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Dichtscheibe (161) Ausnehmungen (163) aufweist, deren innere Begrenzungen (164) auf einem geringfügig grösseren Durchmesser liegen als die Dichtkante (131) und welche den Querschnitt beim Öffnen allmählich freigeben.
42. Vorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen als bis zum Rand der Dichtscheibe (161) reichende Einschnitte (163) ausgebildet sind.
43. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schleusenraum (130) und ein Schleusenablassventil (155) vorgesehen sind.
44. Vorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleusenraum (130) abwechselnd mit dem Druck im Abscheideraum (72) und dem Druck von ausserhalb des Flüssigkeits-Feststoff-Auslasses (240) beaufschlagbar ist.
45
45
45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekretsammelbereich (109) ein im Verhältnis zum anfallenden Flüssigkeitsstrom geringes Volumen aufweist.
45
46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement des zwischen Schleusenraum (130) und Auslassstutzen (145, 146, 44) befindlichen Schleusenablassventils (155) auf dem Ventilstössel (150, 151) des Sekretablassöffnungsventils (132) angeordnet ist.
47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 43 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleusenablassventil (155) eine elastische Membran (127) aufweist, deren Dichtlippe (157) an einer Dichtfläche (156) des Verschlusselementes (152) bei Unterdruck im Schleusenraum (130) zur Anlage kommt und der Bewegung des Ventilstössels (150, 151) und des Schleusenventiltel-lers (152) folgt.
48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Medien berührten Elemente (34, 38, 40) mit Ausnahme der Ein- und Auslassöffnungen (251, 79, 132, 155) und der Steueröffnungen (140, 188, 195) eine während des Betriebes und der Reinigung und Desinfizierung geschlossene Einheit (30, 31) bilden, die nur zur Reparatur zerlegbar ist, und dass an allen flüssigkeits- und feststoffberührten Stellen Steuer- und Leitmittel (64, 68, 67, 91, 98, 71, 104, 115, 134) zur Aufrechterhaltung einer ständigen Bewegung der abgeschiedenen Bestandteile vorgesehen sind und die Flüssigkeits- und Feststoffaustritts- und Übertrittsquerschnitte (112, 131) die Bewegung der Strömung nicht behinderne Grössen und Formen haben.
49. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Unterkante (102) des Trennbehältersaugkanals (83) eine pilzförmige Flüssigkeitsab-weis- und -abscheidefläche (106) vorgesehen ist.
50
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50. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekretablass (132, 131) im untersten Bereich der Sekretsammeikammer (109) unmittelbar an die kegelförmige Abflussfläche (133) anschliessend angeordnet ist.
50
51. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (108) oder Abstandsrippen (110) an ihr die obere Begrenzung der Bewegung des Schwimmers (115) und die schraubenförmigen Leitflächen (135) die untere Begrenzung der Bewegung des Schwimmers (115) darstellen.
52. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines Ablassstutzens (145) ein zur Atmosphäre offener (45, 46) und mit einem Sekretabführanschlussstutzen (44) versehener Zwischensammelbehälter (43) vorgesehen ist.
53. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Reinluftraum (78) und Saugluftauslass (253) ein Verschlussorgan (213) vorgesehen ist.
54. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussorgan mit Stellelementen und Fühleinrichtungen (279, 294, 205, 115) derart gekoppelt ist, dass es bei Erreichen von Überfüllung der Sekretsammeikammer (109) die Verbindung zwischen Saugluftauslass (253) und Reinluftraum (78) absperrt.
55
55
55. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Sekretsammel-raum- und ggf. Schleusenverschlussventile (132, 155) mechanisch erfolgt.
55
56. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Sekretsammel-raum- und ggf. Schleusenverschlussventile (132, 155) elektrome-chanisch erfolgt.
57. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Sekretsammel-raum- und ggf. Schleusenverschlussventile (132, 155) pneumatisch erfolgt.
58. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauganschlussverschlussorgan (213) mit einer mechanischen Betätigung versehen ist.
59. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauganschlussverschlussorgan (213) mit einer elek-tromechanischen Betätigung versehen ist.
60
60
60. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauganschlussverschlussorgan (213) mit einer pneumatischen Betätigung versehen ist.
60
61. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 60, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstössel (150) an seinem oberen Ende mit einer beweglichen Trennwand (172) zwischen einem pneumatischen Steuerraum (180) und dem Reinluftraum (78) verbunden ist.
62. Vorrichtung nach Anspruch 61, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Trennwand mit einem festen Wandteil (181) und einer beweglichen Membran (182) gebildet ist.
63. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 62, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Trennwand (172) eine die Bewegung des Schwimmers (115) übertragende Stössel- oder Schieberanordnung (171) führt, welche mit den die Öffnung des Sekretabschliessventils (132) steuernden Steuereinrichtungen (205, 175, 176, 277, 278, 321, 322) in Wirkverbindung steht.
64. Vorrichtung nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass die Stössel- oder Schieberanordnung (171) auf ein pneumatisches Ventil (205) wirkt.
65
65. Vorrichtung nach Anspruch 64, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Ventil (205) mit einem Ventilelement (196) ausgestattet ist, welches zwei Öffnungen (195, 204) wahlweise verschliessende Absperrorgane (200, 201) aufweist.
65
652 297
65
66. Vorrichtung nach Anpruch 65, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Ventil (205) in einer Mittelstellung beide Öffnungen (195, 204) geöffnet hält.
67. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 66, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei geschlossenem Sekretablassventil (132) Atmosphärendruck in den Schleusenraum (130) einlassendes Schleusenbelüftungsventil (142) vorgesehen ist.
68. Vorrichtung nach Anpruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleusenbelüftungsventil mechanisch betätigt ist.
69. Vorrichtung nach Anpruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleusenbelüftungsventil (282) elektromagnetisch betätigt ist.
70. Vorrichtung nach Anpruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleusenbelüftungsventil (142) pneumatisch betätigt ist.
71. Vorrichtung nach Anpruch 70, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Schleusenbelüftungsventil in Abhängigkeit vom Druck im pneumatischen Steuerraum (180) oberhalb der Trennwand (172) gesteuert ist.
72. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 71, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleusenbelüftungsventil (142) ein Membranventil ist.
73. Vorrichtung nach Anpruch 72, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelöffnung (192) des Schleusenbelüftungsventils (142) mit der Atmosphäre in Verbindung steht und ein die Dichtkante (191) umgebender Steuerraum (189) mit dem Schleusenraum (130) in Verbindung steht und auf dessen der Atmosphärenöffnung (192) und dem Schleusenraumanschluss (193) abgewandten Membranfläche liegender Steuerraum (189) mit dem pneumatischen Steuerraum (180) oberhalb der Trennwand (172) verbunden ist.
74. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 73, dadurch gekennzeichnet, dass den Fühleinrichtungen (115, 292, 293, 294) ein 3-Stellungs-3-Wege-Ventil (205) zugeordnet ist, welches einen senkrecht auf- und abgehenden freien Verschlusskörper (196) aufweist, der eine nach unten ragende Ventilstange (198), eine diese umgebende Ringdichtung (200) und auf der Oberseite eine Flachdichtung (201) aufweist und welcher mit Spiel und/oder Durchtrittsöffnungen (195) in der Trennwand (186) zwischen pneumatischem Steuerraum (180) und einem eigenen Ventilraum (206) versehen ist, wobei der Ventilraum (206) mit einem Atmosphärenanschluss (207) und die obenliegende Ventilöffnung (204) mit dem Saugluftabsperrventil (47) verbunden ist.
75. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 74, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Hubbewegung des Schwimmers (115) nach oberhalb der Trennwand (172) übertragenden Stössel (150) ein in Abhängigkeit von den Relativstellungen Durchtrittsöffnungen für den Unterdruck freigebender bzw. versperrender Kanal (Axialbohrung 175, Quersteuerbohrung 176) vorgesehen ist, welcher zum Zuhalten des Sekretablassventils (132) den im Reinluftraum herrschenden Unterdruck (78) in den Steuerraum eintreten oder verstärkt eintreten lässt.
76. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 75, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller (152) des Schleusen-
ablassventils (155) auf einer Feder abgestützt ist, die bei Druckausgleich in allen Ventilteilen die beiden Ablassventile (132 und 155) der Schleusenkammer (130) offenhält.
77. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 53 bis 76, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugluftabsperrventil (47) von einem Membranventil gebildet ist, welches eine im wesentlichen horizontalliegende, sich auf einer oberen ringförmigen Dichtkante (212) auflegende Membran (213) aufweist.
78. Vorrichtung nach Anspruch 77, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Membran (213) ein die Dichtkante (212) umgebender, mit dem Reinluftraum (78) des Abscheidebehälters (31) in Verbindung stehender Ringraum (211) vorgesehen ist.
79. Vorrichtung nach Anspruch 77 oder 78, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Membran (213) ein Steuerraum (214) vorgesehen ist, welcher mit Ventilen (216, 205) für das Zuführen von Atmosphärendruck und gesteuertem Saugdruck versehen ist.
80. Vorrichtung nach Anspruch 79, dadurch gekennzeichnet, dass der gesteuerte Saugdruck durch eine im Saugstutzen (210, 53) mündende Saugstrahldüsenanordnung (210, 53, 231) gebildet ist.
81. Vorrichtung nach Anspruch 80, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Saugdüsenanordnung (210, 53, 231) und dem Steuerraumbelüftungsventil (216) ein im Verhältnis zum Durchtrittsquerschnitt der Drosselstelle (224) grosser Verzögerungsraum (223) gebildet ist.
82. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 81, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Abscheideraum ein Schleusenraum (130) angeordnet ist, dass in dem Abscheideraum Fühleinrichtungen (115, 292, 293) für die Ermittlung des Flüssigkeitsstandes in dem Sekretsammelbereich (109) des Abscheideraumes angeordnet sind, dass zwischen Abscheideraum (72) und Schleusenraum (130) ein Ablassventil (32) und zwischen Schleusenraum (130) und Kanalanschluss-Stutzen (44) ein Schleusenablassventil (155) angeordnet sind, deren Öffnen und Schliessen in Abhängigkeit von den Füllstellungen erfolgt und das Wasser-Sekret-Feststoffgemisch aus dem Abscheide- und Sekretsammeiraum (72, 109) in den Schleusenraum (130) fliesst und aus dem Schleusenraum zum Kanalanschluss-Ablass-Sutzen (44), und dass die Fühleinrichtungen (115, 292, 293) den Sekretsammelbereich (109) automatisch bei Erreichen eines bestimmten Füllstandes entleeren und die festen und flüssigen Bestandteile aus dem Schleusenraum (130) in den Kanal-Auslass-An-schluss-Stutzen (44) gelangen, wenn Atmosphärendruck in den Schleusenraum (130) eingetreten ist und unter im Schleusenraum (130) wirkenden Unterdruck der Schleusenraum (130) vom Abfluss abgeschlossen ist.
83. Vorrichtung nach Anspruch 82, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Ventile pneumatisch erfolgt und pneumatische Ventile vorgesehen sind, deren Verschlussorgane von Membranen (190) bzw. elastischen Dichtscheiben (161) gebildet sind und vom pneumatischen Druck derart gesteuert werden, dass man Atmosphärendruck in den Schleusenraum (130) über eine Belüftungsleitung eintreten lässt und das Schleusen-Belüftungsventil (142) sich unter Wirkung des sich in seinem Ventilraum (189) aufbauenden Atmosphärendruckes schliesst und damit den Schleusenraum (130) von der Atmosphäre abtrennt und ein Druckausgleich zwischen Schleuse (130) und Sekretsammelbereich erfolgt.
84. Vorrichtung nach Anspruch 82 oder 83, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Schwimmer im Sekretsammeiraum mit einen Übertragungsgestänge aufweist, das oben einen Schieber (171, 198) trägt, dessen Bewegung beim Anheben und Senken des Schwimmers (115) diesem folgt und dass der Schwimmer eine Fühleinrichtung für die Ermittlung des Flüssigkeitsstandes ist, welche mit den Ventilen in Wirkverbindung steht.
85. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 82 bis 84, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Gehäuse (31) einen zylindrischen
86. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 82 bis 85, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ventilkopf ein Schieber (171, 198) in einer Bohrung (252) vorgesehen ist und über eine Quersteuerbohrung (176) und eine Axialbohrung (175) aus dem Abscheideraum (72) den Druck in die Steuerräume der Ventile wahlweise eintreten lässt und dass das Schleusenbelüftungsventil (142) den Schleusenraum (130) über Leitungen mit der Atmosphäre verbindet und eine Ventilmembran (190) aufweist, deren Steuerraum (189) mit dem Abscheideraum (72) über den Stössel in Verbindung bringbar ist, und dass der Kopfteil (34, 35) den Einlass (251) für den Sauggemischstrom und den Aus-lass (79) für die Reinluft zum Austritt aus dem Abscheideraum (72) aufweist und die beiden Leitungen direkt mit dem Abscheideraum in Verbindung stehen und in unterschiedlicher Anordnung zueinander vorgesehen sind.
87. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühleinrichtungen pneumatisch ausgebildet sind.
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