CH652681A5 - Verschlussvorrichtung und verwendung derselben. - Google Patents

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CH652681A5
CH652681A5 CH3846/80A CH384680A CH652681A5 CH 652681 A5 CH652681 A5 CH 652681A5 CH 3846/80 A CH3846/80 A CH 3846/80A CH 384680 A CH384680 A CH 384680A CH 652681 A5 CH652681 A5 CH 652681A5
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CH
Switzerland
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closure device
joint
base
base part
leg
Prior art date
Application number
CH3846/80A
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English (en)
Inventor
Takamitsu Nozawa
Takaharu Tazaki
Original Assignee
Yoshino Kogyosho Co Ltd
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00—Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04—Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/08—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures
    • B65D47/0857—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures made separately from the base element provided with the spout or discharge passage
    • B65D47/0861—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures made separately from the base element provided with the spout or discharge passage and elastically biased towards both the open and the closed positions

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie eine Verwendung der V erschluss Vorrichtung.
Compacts, Casters und Flüssigkeitsbehälter werden jetzt oft mit einer Verschlussvorrichtung aus Kunststoff versehen, die einen Gelenkabschnitt mit geringerer Dicke sowie einen Deckel-abschnitt aufweist. Letzterer ist einstückig mit dem Gelenkabschnitt ausgebildet und um diesen wie ein Buchdeckel verschwenkbar. Derartige Verschlussvorrichtungen eignen sich für viele Anwendungsgebiete, zumal sie im Gegensatz zu bekannten Gelenken mit Gelenkbolzen sehr einfach aufgebaut sind. Sie arbeiten auch genauer und sind einfacher zu betätigen als ein Deckel, der mittels eines länglichen, elastischen Bauteiles einstückig mit einem Behälterkörper oder einer Deckelbasis verbunden sind.
Obwohl eine bekannte Verschlussvorrichtung, deren Deckelabschnitt einstückig mit einem Gelenkabschnitt geringerer Dik-ke ausgebildlet ist, wie erwähnt eine ganze Anzahl von Vorteilen hat, sind verschiedene Mittel entwickelt worden, um den Deckelabschnitt zu befähigen, seine jeweilige Stellung aufrechtzuerhalten. Ausserdem bereitet diese Verschlussvorrichtung mehrere Schwierigkeiten, wenn sie mit einem Behälterkörper oder einer Deckelbasis verbunden wird, weil das Giessmaterial dafür praktisch auf Polypropylen beschränkt ist. Ein weiterer schwerwiegender Nachteil der bekannten Verschlussvorrichtung ist dadurch bedingt, dass sie ein Hindernis bei der Füllgutentnahme darstellt, weil die Elastizität des Gelenks den geöffneten Deckel zurück in seine Schliessstellung drängt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Verschlussvorrichtung der eingangs genannten Art, die die Nachteile bekannter Ausführungen nicht aufweist und die insbesondere
— leicht herzustellen und am Behälter anzubringen ist,
— deren Deckel leicht zwischen Schliess- und Offenstellung bewegbar ist,
— den Verschluss des Behälters gewährleistet und
— deren Deckel in der Lage ist, beim Öffnen in einer gewünschten Winkelstellung relativ zum Behälter zu verharren.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 definierten Massnahmen gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Verschlussvorrichtung sind in den Patentansprüchen 2 bis 11 umschrieben.
Eine solche Verschlussvorrichtung eignet sich besonders für Behälter mit biologischen oder biologisch wirksamen Präparaten.
Auf diese Weise werden grosse Vorteile erzielt, da sich die Steuernocken in gewünschter Grösse anordnen lassen, kann eine Druckkraft erzeugt werden, die in Aufwärtsrichtung wirkt. Zweckmässig haben das Gelenk und die Gelenkbasis eine angemessene Elastizität. Das freie Nockenende ist vorteilhaft so ausgebildet, dass es in angemessenem Abstand vom Gelenk angeordnet werden kann. Die Merkmale sind in äusserst vorteilhafter Weise so miteinander kombiniert, dass der Deckelkörper befähigt wird, beim Öffnen der Verschluss Vorrichtung eine gewünschte Stellung beizubehalten und sich selbsttätig in ihre Offen- oder Schliessstellung zu bewegen.
Bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 und 2 eine Verschlussvorrichtung in Schliess- bzw. Offenstellung in Seitenansicht teilweise aufgeschnitten;
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Fig. 3 eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 2, wobei jedoch der Schnitt durch den Schenkel anders gelegt worden ist;
Fig. 4A und 4B in grösserem Massstab zwei verschiedene Schenkelformen ausschnittsweise;
Fig. 5 in kleinerem Massstab eine zweite Verschlussvorrichtung im Schnitt;
Fig. 6 und 7 in grösserem Massstab die zweite Verschlussvorrichtung in Schliess- bzw. Offenstellung ausschnittsweise;
Fig. 8 und 9 eine dritte Verschlussvorrichtung in ähnlicher Darstellungweise wie in Fig. 6 und 7;
Fig. 10 bis 15 Darstellungen zur Erläuterung verschiedener Anschlussarten zwecks Anpassung an verschiedene Formen des Behälterhalses;
Fig. 16 und 17 einen Compact schaubildlich in Offenstellung bzw. in Draufsicht auf die Unterseite in Schliessstellung;
Fig. 18 und 19 den Compact der Fig. 16 und 17 im Schnitt in Schliessstellung bzw. Offenstellung;
Fig. 20 und 21 in grösserem Massstab Ausschnitte aus Fig. 18 bzw. 19 und
Fig. 22 einen zweiten Compact in ähnlicher Darstellungsweise wie in Fig. 20.
Die Verschlussvorrichtung aus Kunststoff weist einen Basisteil 11 mit einem zylindrischen Anschlussstück 15 auf, um durch Gewindeeingriff oder Anpassung in enger Berührung über einen Behälterkörper 17 gebracht zu werden. Auf einer Deckwand 12 des Basisteiles 11 ist ein Deckel 1 so angeordnet, dass er wie ein Buchdeckel verschwenkbar ist, um eine Öffnung 14 in der Deckwand 12 freizugeben bzw. zu verschliessen.
Wie Fig. 1 bis 3 zeigen, weist der Deckel 1 einen im wesentlichen flachen Deckelkörper, d.h. eine Deckelplatte 2 sowie eine sich vom hinteren Rand der letzteren aus erstreckende Gelenkbasis 6 auf. Zwischen beiden definiert eine Aussparung oder ein Abschnitt mit verringerter Dicke ein Gelenk 5 und verläuft längs eines Teiles des hinteren Randes der Deckelplatte 2. Von der Unterseite der Gelenkbasis 6 erstreckt sich ein Verbindungsstück 10 nach unten. Vom übrigen Teil des hinteren Randes der Deckelplatte 2 (in Fig. 1 bis 3 vom hinteren Rand auf beiden Seiten des Gelenks 5) erstreckt sich ein als Steuernocken dienender Schenkel 7 mit gewünschter Länge nach hinten. Die Deckwand 12 des Basisteiles 11 weist eine Oberseite 13 auf, die mindestens in der hinteren Hälfte desselben, die dem Schenkel 7 zugewandt ist, flach ist und als Nockenfläche dient. Ein Halsteil 16 des Basisteiles 11 ist dem Verbindungsstück 10 des Deckels 1 zugewandt, das mit starrer Verbindung über den Halsteil 16 gesetzt ist.
Die Länge des Schenkels 7 steht in sehr enger Beziehung zur Höhe des Gelenks 5 über der Oberseite 13 des Basisteiles 11 und ist zumindest grösser als der Abstand zwischen letzterer und dem Gelenk 5.
Wenn ein Finger an einem Griffteil 4 am vorderen Randabschnitt des Deckelkörpers 2 angreift, um letzteren aus der Schliessstellung (Fig. 1) in eine Offenstellung (Fig. 2 und 3) zu verschwenken, wird eine einstückige Baugruppe bestehend aus dem Deckelkörper bzw. der Deckelplatte 2 und dem Schenkel 7 um das Gelenk 5 verschwenkt; dabei wird das freie Ende des Schenkels 7, dessen Länge grösser ist als der Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der Oberseite 13, gegen letztere gedrückt, so dass die Gelenkbasis 6 eine elastische Deformation erfährt, um die Aufwärtsverschiebung des Gelenks 5 zu erlauben.
Die elastische Deformation ist am grössten, wenn die Dek-kelplatte 2 im wesentlichen senkrecht zur Oberseite 13 steht, obwohl das bis zu einem gewissen Grad von der Form des freien Schenkelendes abhängt.
Bei weiterer Verschwenkung der Deckelplatte 2 wird das Ausmass der elastischen Deformation der Gelenkbasis 6 verringert, bis es schliesslich Null wird, wenn die Deckelplatte 2 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung verschwenkt ist. Die Elastizität des Gelenks 5, die das Bestreben hat, die Deckelplatte 2 in ihre
Schliessstellung zu verschwenken, und die Elastizität der Gelenkbasis 6, die das Bestreben hat, eine solche Verschwenkung der Deckelplatte 2 zu behindern, gleichen sich derartig aus, dass die Deckelplatte 2 in ihrer Offenstellung gehalten wird, und zwar mit einem Öffnungswinkel, der durch die Länge des Schenkels 7 und den Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der Oberseite 13 bestimmt ist.
Nachdem die Deckelplatte 2 in die Stellung geschwenkt worden ist, die im wesentlichen senkrecht zur Oberseite 13 steht, zwingt die Elastizität der Gelenkbasis 6 selbsttätig die Deckelplatte 2 in ihre Offenstellung der Fig. 2 und 3 und hält sie in dieser Stellung.
Falls es gewünscht wird, die Deckelplatte 2 aus ihrer Offenstellung der Fig. 2 und 3 in ihre Schliessstellung zu verschwenken, genügt es, sie mit einer ausreichenden Kraft zu drücken, um die Elastizität der Deckelbasis 6 zu überwinden. Nachdem die Deckelplatte 2 in ihre im wesentlichen senkrechte Stellung zur Oberseite 13 zurückgeschwenkt worden ist, zwingt die Elastizität der Gelenkbasis 6 selbsttätig die Deckelplatte 2 in ihre Schliessstellung.
Wenn also die Deckelplatte 2 geschlossen wird und wenn die Öffnung 14 geöffnet wird, wird die Verschlussvorrichtung in derjenigen Stellung aufrechterhalten, die durch die Länge des Schenkels und den Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der oberen Oberseite 13 bestimmt ist. Es kann jedoch daraus keine Funktion für das Halten der Deckelplatte 2 in ihrer Schliessstellung aus der wechselseitigen Beziehung zwischen dem Gelenk 5, der Gelenkbasis 6 und dem Schenkel 7 abgeleitet werden.
Um mit dieser Schwierigkeit fertig zu werden, weist die Verschlussvorrichtung der Fig. 1 bis 3 einen Stopper 3 auf, der von der Unterseite der Deckelplatte 2 vorsteht und so ausgebildet ist, dass er eng in die Öffnung 14 nach dem Verschliessen der Deckelplatte 2 hineinpasst, und zwar derart, dass er nicht unbeabsichtigt herausgezogen werden kann.
Obwohl die erwähnten Vorteile bereits an und für sich bemerkenswert sind, ist der Stopper 3 erforderlich, um einen verhältnismässig engen Passsitz in der Öffnung 14 herzustellen, damit kein unbeabsichtigtes Herausziehen möglich ist. Dementsprechend ist eine verhältnismässig starke Kraft erforderlich, um die Verschlussvorrichtung zwischen Offen- und Schliessstellung zu bewegen.
Obwohl die Offenstellung der Deckelplatte 2 durch die Länge des Schenkels 7 und den Abstand zwischen dem Gelenk 5 und deren Oberfläche 13 bestimmt ist, führt eine übermässige Verlängerung des Schenkels 7 verglichen mit dem Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der Oberseite 13 zu einer unnötigen Vergrösserung der Kraft, die zur Betätigung der Deckelplatte 2 erforderlich ist.
Das bedeutet, dass die Schenkellänge in bezug auf den Abstand zwischen dem Gelenk 5 und der Oberseite 13 in gewissem Grad eingeschränkt ist, wodurch auch die Offenstellung der Deckelplatte 2 eingegrenzt wird.
Eine weitere Schwierigkeit in Fig. 1 bis 3 besteht darin, dass die Deckelplatte 2 immer einen Öffnungswinkel grösser als 90° aufweist. Oft ist nämlich ein kleinerer Winkel z.B. etwa 90° ausreichend, je nach dem Inhalt des Behälters 17.
Die erwähnten Schwierigkeiten können beispielsweise dadurch beseitigt werden, dass man das freie Ende des Schenkels 7 so formt, wie es die Fig. 4A zeigt. Zunächst wird eine Vorwölbung 8 mit einer gewünschten Projektionshöhe auf der Unterseite des Schenkels 7 an seinem freien Ende ausgebildet, um die Deckelplatte 2 gegen die Deckwand 12 zu drängen, wenn sie sich in ihrer Schliessstellung befindet. Wenn die Deckelplatte 2 in Schliessstellung ist, dann hebt die Vorwölbung 8 das Ende der Gelenkbasis 6 in der Nachbarschaft des Gelenks 5. Die Elastizität der so angehobenen Deckelbasis 6 übt eine Kraft auf die Deckelplatte 2 aus und drängt sie gegen die Oberseite 13 der Deckwand 12. Eine solche Kraft dient auch dazu, um den Stop5
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per 3 in die Öffnung 14 zu drängen und dadurch den Verschluss der Öffnung 14 sicherzustellen.
Die Vorwölbung 8 trägt nichts zu der Kraft bei, die zum Öffnen oder Schliessen der Deckelplatte 2 erforderlich ist. Letztere kann aber mit einem Kraftaufwand geöffnet oder geschlossen werden, der gleich dem in Fig. 1 bis 3 ist.
Der Öffnungswinkel der Deckelplatte 2 kann dadurch ver-grössert werden, dass man eine Vorwölbung 9 mit gewünschter Projektionshöhe auf der Oberseite des Schenkels 7 an dessen freiem Ende anbringt (Fig. 4B). Die Gelenkbasis 6 bleibt elastisch deformiert, bis die Deckelplatte 2 eine zusätzliche Schwenkbewegung um den Schenkel 7 vollendet, und zwar um einen Winkel, der der Höhe der Vorwölbung 9 entspricht. Mit anderen Worten wird der Winkel der Deckelplatte 2 in ihrer Offenstellung in einem Mass vergrössert, das der Höhe der Vorwölbung 9 entspricht. Eine solche Verschlussvorrichtung, bei der die Deckelplatte 2 weiter geöffnet werden kann, ist besonders wirksam als Verschlussvorrichtung für einen Caster.
Eine Verschlussvorrichtung mit beiden Vorwölbungen 8, 9 kann selbsttätig in ihrer Schliessstellung gehalten werden und beim Öffnen einen grösseren Öffnungswinkel aufrechterhalten. Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine solche Verschlussvorrichtung rein beispielsweise.
Wenn die Deckelplatte 2 in ihrer Offenstellung ist, so wird die Gelenkbasis 6 an ihrem Ende elastisch deformiert und mittels der Vorwölbung 8 leicht angehoben (Fig. 6). Sie übt dann auf die Deckelplatte 2 eine Kraft mit einem Scheitelpunkt an der Vor Wölbung 8 aus, einem Kraftpunkt am Gelenk 5 und einem Wirkungspunkt am Stopper 3. Dabei wird der Stopper 3 in die Öffnung 14 gedrängt. Wenn die Deckelplatte 2 in ihrer Offenstellung ist, wird sie durch die Vorwölbung 9 mit einem grösseren Öffnungswinkel gehalten (Fig. 7).
Schliesslich kann der Öffnungswinkel der Deckelplatte 2 dadurch verringert werden, dass man einen oberen Abschnitt 9' des Schenkels 7 abflacht, und zwar so, dass er vom Gelenk 5 zum freien Ende des Schenkels 7 ausgehend nach unten abfällt (Fig. 4B). Dabei ist es vorteilhaft, dass die Vorwölbung 8 vorhanden ist, und zwar zusätzlich zum Abflachen des oberen Abschnittes des Schenkels 7, und dass man die Höhe der hinteren Hälfte der Oberseite 13 tiefer setzt, die dem Schenkel 7 zugewandt ist, und zwar um einen Betrag, der dem Vorstehen der Vorwölbung 8 entspricht (Fig. 4B).
Die obere Abflachung 9' des Schenkels 7 und die Vorwölbung 8 tragen zu einer Bauweise bei, die im wesentlichen identisch mit einem nach hinten und nach unten geneigten Schenkel
7 ist (Fig. 8 und 9).
Selbst wenn die Vorwölbung 8 vorhanden ist, tritt sie überhaupt nicht in Funktion, da die Oberseite 13 in dem dem Schenkel 7 zugewandten Bereich, nach unten versetzt ist, und zwar um einen Betrag, der dem Vorstehenden der Vorwölbung
8 entspricht. Daher befindet sich die Deckelplatte 2 in ihrer Schliessstellung (Fig. 8) genau in derselben Stellung, wie es für den grundsätzlichen Aufbau erläutert worden ist. Wenn die Deckelplatte 2 in ihrer Offenstellung verschwenkt wird, gewinnt die Gelenkbasis 6 ihre Ausgangsform zurück, und zwar nach der elastischen Deformation und früher um einen Winkel, der der verringerten Höhe der oberen Abflachung 9' entspricht (Fig. 9). Auf diese Weise kann die Deckelplatte 2 bereits nach einem kleineren Verschwenkungswinkel offen gehalten werden.
Daher erlauben es die Vor Wölbung 8 bzw. 9 am Schenkel 7 und die obere Abflachung 9' des Schenkels 7, dass die Deckelplatte 2 ihre Schliessstellung beibehält und unter einem gewünschten Öffnungswinkel stehen bleibt.
Aus obigen Ausführungen geht hervor, dass die Gelenkbasis 6 und der Schenkel 7 zusammenwirken, um die Deckelplatte 2 zu öffnen oder zu schliessen und sie in ihrer Offen- oder Schliessstellung zu halten. Dabei ist es jedoch notwendig, dass die Gelenkbasis 6 mit dem Basisteil 11 starr und mit hoher Stabilität verbunden wird, um die Stabilität bei der Verschwenkung der Deckelplatte 2 beim Öffnen oder Schliessen sicherzustellen.
Die feste Verbindung der Gelenkbasis 6 mit der Deckelbasis 11 wird durch das Verbindungsstück 10 hervorgerufen, das von der Gelenkbasis 6 nach unten vorsteht, sowie durch ein zusammenwirkendes zweites Verbindungsstück 16 an der Deckelbasis 11. Für die beiden Verbindungsstücke 10, 16 gibt es verschiedene Ausführungsformen, und im folgenden kann nur eine her-stellungsmässig, verbindungsmässig und leistungsmässig bevorzugte Ausführungsform näher erläutert werden.
In Fig. 10 weist das Verbindungsstück am Basisteil 11 eine im wesentlichen zylindrische Passnut 16b auf, die durch eine Schulter 16a am oberen Ende des zylindrischen Verbindungsstückes 50 an der Aussenseite desselben begrenzt ist. Dem selben Zweck dient eine Verriegelungsschulter 16c, welche das obere Ende der Passnut 16b begrenzt. Das Verbindungsstück 10 an der Gelenkbasis 6 weist einen Passring 10a auf, der von unten vom hinteren Ende der Gelenkbasis 6 absteht und eng in die Passnut 16b am Basisteil 11 hineinpasst. Zu diesem Zweck ist ferner eine Verriegelungsschulter 10b an der inneren Oberfläche des Passringes 10a ausgebildet und zeigt nach oben, um fest mit der nach unten zeigenden Verriegelungsschulter 16c am Basisteil
11 in Eingriff zu kommen. Gemäss Fig. 10 ist das mit der Gelenkbasis einstückige Verbindungsstück mit dem zweiten Verbindungsstück 16 am Basisteil 11 über eine vergrösserte Ober-flächengrösse verbunden, so dass eine stabile Zurückhaltung der Gelenkbasis 6 mit grosser Wahrscheinlichkeit sichergestellt wird. Fig. 11 zeigt eine Abwandlung.
In Fig. 12 weist das Verbindungsstück 10 einen nach unten vorstehenden Teil 10c auf, der von der Unterseite der Gelenkbasis 6 nach unten vorsteht und eine Länge hat, die gleich der Dicke der Deckwand 12 ist. Dieser Teil 10c ist an seinem unteren Ende mit einem seitlich vorstehenden Verriegelungsvor-sprung lOd versehen. Das Verbindungsstück 16 am Basisteil 11 wird durch eine Bohrung 16d begrenzt, die durch die Deckwand
12 hindurchgeht und in der der erwähnte Teil 10c nahezu mit Passsitz eingepasst ist. Obwohl gemäss Fig. 12 eine einfachere Bauweise möglich ist sowie eine einfachere Handhabung als in Fig. 10, kann die Gelenkbasis 6 nicht so fest und sicher gehalten werden wie ihr Gegenstück in Fig. 10. Daher ist es wünschenswert, den Teil 10c mit einer solchen elastischen Verformbarkeit mit der Gelenkbasis 6 auszubilden, dass die elastische Verformung eine zusätzliche Kraft liefern kann, um die Gelenkbasis 6 in ihrer Stellung zu halten. Fig. 13 zeigt eine Abwandlung. Wenn das Verbindungsstück 16 gemäss Fig. 12 oder 13 durch die Bohrung 16d in der Deckwand 12 begrenzt ist, so ist es erwünscht, als Basisteil 11 eine Doppelwandstruktur zu verwenden. Dabei wird eine innere zylindrische Wand verwendet, die das zylindrische Anschlussstück 15 begrenzt und eine äussere zylindrische Wand. Auf diese Weise kann die Bohrung 16d in demjenigen Abschnitt der Deckwand 12 angeordnet werden, der zwischen der Innenwand und der Aussenwand angeordnet ist.
Fig. 14 und 15 zeigen die Ausbildung eines dritten bevorzugten Verbindungsstückes. Das Verbindungsstück 10 weist dort einen nach unten vorstehenden Teil 10e auf, der von der Unterseite der Gelenkbasis 6 nach unten vorsteht und eine Länge hat, die genügend grösser ist als die Dicke der Deckwand 12. Das Verbindungsstück 16 wird durch eine Bohrung 16e in der Deckwand 12 begrenzt. Der Teil 10e erstreckt sich durch die Bohrung 16e und sein unteres Ende steht aus der Bohrung 16e nach unten vor. Dieses Ende ist durch Erhitzung (H) abgeplattet worden, wodurch die Gelenkbasis 6 mit dem Basisteil 11 verbunden worden ist. Obwohl gemäss Fig. 14 und 15 eine sehr zufriedenstellende Abstützung für die Gelenkbasis 6 im Gegensatz zur Fig. 12 möglich ist, erfordert es leider einen zusätzlichen Arbeitsschritt, nämlich das Abflachen durch Wärmeeinwir5
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kung. Wie im Fall der Fig. 12 ist es erwünscht, eine zylindrische Doppelwandbauweise für den Basisteil 11 der Fig. 14 und 15 anzuwenden und die Bohrung 16e in demjenigen Abschnitt der Deckwand 12 anzubringen, der zwischen einer Innenwand und einer Aussenwand des zylindrischen Anschlussstückes 15 angeordnet ist.
Wie aus obigen Ausführungen hervorgeht, weist diese Ver-schlussvorrichtung einen Deckel 1 und einen Basisteil 11 auf, die getrennt voneinander hergestellt und miteinander verbunden werden. Der Deckel 1 und der Basisteil 11 brauchen jedoch nicht unbedingt aus demselben Kunststoff hergestellt zu sein. Wenn sie jedoch einstückig aus ein und demselben Kunststoff hergestellt werden, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Gelenk 5 nicht die notwendige mechanische Festigkeit aufweist. Augenblicklich wird Polypropylen als bester Werkstoff zur Herstellung des Deckelkörpers 11 betrachtet. Andererseits kann der Basisteil 11, der nicht unbedingt eine elastische Deformation in irgendeinem Teil derselben in besonderer Weise erfahren muss, aus einem geeigneten Werkstoff hergestellt werden, wie z.B. aus einem Kunstharz, was leicht zu giessen ist, billig ist und ein gutes Aussehen liefert.
Die obigen Ausführungen zeigen, dass auf diese Weise eine ganze Anzahl ausgezeichneter Ergebnisse vom Standpunkt der Herstellung, des Zusammenbaus und der Handhabung erzielt werden können. Die Verschlussvorrichtung weist eine einfache Bauweise auf, ist einfach herzustellen und zusammenzusetzen und eignet sich für eine grosse Anzahl von Anwendungsgebieten, da die Deckelplatte 2 leicht in ihrer Offenstellung gehalten werden kann, die nach Bedarf gewählt werden kann und da sie auch fest in ihrer Schliessstellung gehalten werden kann.
Der in den Fig. 16 bis 22 dargestellte Compact für kosmetische Zwecke ist von der Art, wie sie allgemein verwendet wird. Er weist einen als Basisteil dienenden Behälter 111 mit einem Hohlraum 112 auf, um eine Trommel mit Körperpuder aufzunehmen, ferner einen Deckel 101, dessen hinterer Rand mit der oberen Oberfläche 113 des Behälters 111 an seinem hinteren Rand verbunden ist. Der Deckel 101 ist um den genannten hinteren Rand verschwenkbar und weist einen Deckelkörper 102 mit einer Innenfläche auf, in deren Mitte ein Hohlraum 103 für einen Spiegel 117 eingeformt ist. Der Behälter 111 weist an seinem vorderen Rand eine Aussparung 114 auf, die einen Verriegelungsteil 115 begrenzt. Letzterer wirkt mit einem zweiten Verriegelungsteil 105 zusammen, der einstückig mit einem Griffteil 104 am vorderen Rand des Deckelkörpers 102 ausgebildet ist, so dass der Deckel 101 in Schliessstellung gehalten werden kann.
Der Deckelkörper weist einen im wesentlichen flachen hinteren Randabschnitt auf, dessen Dicke verringert ist, um ein Gelenk 107 zu bilden (im dargestellten Falle im Mittelabschnitt des hinteren Randes des Deckelkörpers 102) sowie eine Gelenkbasis 108, die einstückig damit verbunden ist. Letztere weist eine flache Bodenfläche auf, von der ein Verbindungsteil 109 mit gewünschter Länge herabreicht. Zwei als Steuernocken dienende Schenkel 106 mit gewünschter Länge erstrecken sich vom hinteren Rand des Deckelkörpers 102 auf beiden Seiten des Gelenks 107 nach hinten. Die Oberseite 113 des Behälters 111 der mit dem Deckel 101 verbunden ist, ist mindestens in einem hinteren als Nockenfläche dienenden Endabschnitt desselben flach, in dem eine Bohrung 116 vorhanden ist, um darin den Verbindungsteil 109 aufzunehmen. Die Verbindung des Deckels 101 mit dem Behälter 111 wird durch festen Eingriff des Verbindungsteiles 109 in die Bohrung 116 bewirkt.
Wie die folgenden Ausführungen bezüglich des Öffnens und Schliessens des Deckels 101 zeigen, wirkt eine ganz erhebliche Kraft auf den Bereich, in dem der Deckel 101 mit dem Behälter 111 verbunden ist, wenn der Deckel 101 geöffnet wird. Um eine starre und stabile Abstützung für den Deckel 101 in bezug auf den Behälter 111 sicherzustellen, ist es daher wünschenswert,
dass das freie Ende des Verbindungsteiles 109 aus der Öffnung 116 vorsteht und unter Wärmeeinwirkung abgeflacht wird, anstatt es einfach in die Bohrung 116 einzupassen. Ausser einer solchen Abflachung ist es möglich, andere Mittel zu verwenden, wie z.B. eine Hinterschneidung oder ein zusätzliches Befestigungsmittel. Alle diese Massnahmen sind annehmbar, wenn sie dazu dienen, um die Gelenkbasis 108 mit dem hinteren Ende der oberen Oberfläche 113 des Behälters 111 zu verbinden, ohne irgendeine Erschütterung der Gelenkbasis 108 zu bewirken oder auszulösen.
Wenn ein Finger mit dem Griffteil 104 in Eingriff kommt und eine Kraft ausübt, um die Verbindungsteile 105, 115 ausser Eingriff zu bringen und den Deckel 101 aus seiner Schliessstellung zu bewegen, die durch den wechselseitigen Eingriff der Verbindungsteile 105, 115 bewirkt wird, so wird der Deckelkörper 102 veranlasst, um das Gelenk 107 zu schwenken.
Die hinteren Enden der Schenkel 106, die hinter dem Gelenk 107 angeordnet sind, werden dabei gegen die flache Oberseite 113 des Behälters 111 gedrückt. Wenn der Deckel 101 noch weiter verschwenkt wird, bewirken die Schenkel 106, von denen die hinteren oder freien Enden gegen die Oberseite 113 angepresst bleiben, eine Verschiebung des Gelenks 107 von der Oberseite 113 weg. Die so erzeugte elastische Deformation der Gelenkbasis 108 bewirkt, dass ihr dem Gelenk 107 benachbarter Rand nach oben verschoben wird. Die elastische Deformation der Gelenkbasis 108 erreicht ihr Höchstmass, wenn der Deckel 101 senkrecht zur Oberseite 113 steht (Fig. 21).
Wenn der Deckel 101 nach dieser Stellung noch weiter zur Oberseite 113 verschwenkt wird, beginnt die Gelenkbasis 108 ihre Ausgangsform nach ihrer maximalen elastischen Verformung wieder anzunehmen. Wenn der Deckel 101 in seine Offenstellung verschwenkt worden ist (ausgezogene Linien in Fig. 21), wie sie durch die Länge der Schenkel 106 bestimmt ist, d.h. durch den Abstand zwischen dem Gelenk 107 und den freien Enden der Schenkel 106, sowie durch die Höhe des Gelenks 107 oberhalb der Oberseite 113, kehrt die Gelenkbasis 108 in ihre Ausgangsstellung wieder zurück (ausgezogene Linien in Fig.
21).
In dieser Stellung wird der Deckel 101 in seine Schliessstellung durch die Elastizität des Gelenks 107 gedrängt, seine Verschwenkung in die Schliessstellung wird jedoch durch die Gelenkbasis 108 verhindert. Auf diese Weise wird der Deckel 101 unter einem Winkel festgehalten (ausgezogene Linien in Fig. 21), wie er durch die Länge der Schenkel 106 und die Höhe des Gelenks 107 oberhalb der Oberseite 113 bestimmt ist.
Wenn also die Länge der Schenkel 106 und die Höhe des Gelenks 107 oberhalb der Oberseite 113 geeignet ausgewählt werden, kann der Öffnungswinkel des Deckels 101 (ausgezogene Linien in Fig. 21) eingestellt werden, und zwar so, dass der Spiegel 117 in üblicher Weise verwendet werden kann, so dass, wenn der Deckel 101 geöffnet ist, er automatisch an einem Öffnungswinkel anhält, der einen angemessenen Gebrauch des Spiegels 117 erlaubt.
Um den Deckel 101 zu schliessen, genügt es, ihn in der Schliessrichtung zu verschwenken, wie es bei bekannten Compacts der Fall ist. Im vorliegenden Fall wird der Deckel 101 in Schliessrichtung leicht über seine Stellung hinaus verschwenkt, die durch ausgezogene Linien in Fig. 21 dargestellt ist. Der übrige Teil des Schliessvorgangs vollzieht sich selbsttätig infolge der Elastizität der Gelenkbasis 108 und mit einer Kraft, die einen selbsttätigen Eingriff des Verriegelungsteiles 105 in den Verriegelungsteil 115 erlaubt, um auf diese Weise den Compact zu schliessen.
Daher kann der beschriebene Compact sehr vorteilhaft verwendet werden, da das Zusammenwirken der Schenkel 106, des Gelenks 107 und der Gelenkbasis 108 eine selbsttätige Positionierung des Deckels 101 in einer vorgewählten Winkelstellung erlaubt, ferner ein selbsttätiges Schliessen des Deckels 101
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durch das Zusammenwirken der Verriegelungsteile 105, 115. Da die Verbindung des Deckels 101 mit dem Behälter 111 ganz einfach durch den Verbindungsteil 109 und die Bohrung 116 erzielt wird, besteht keine Möglichkeit, dass Abmessungsfehler beim Giessen der betreffenden Teile ernste Schwierigkeiten verursachen. Für diese Teile ist im Gegenteil ein grosser Toleranzbereich zulässig.
Wenn der ganze Deckel 101 einschliesslich des Gelenks 107 einstückig ausgebildet sind, so ist es erwünscht, sie aus Polypropylen herzustellen, um eine geeignete mechanische Festigkeit des Gelenks 107 sicherzustellen.
Während in Fig. 16 bis 21 die Verriegelungsteile 105, 115 durch ihr Zusammenwirken den Deckel 101 in seiner Schliessstellung halten, weist der Compact der Fig. 22 eine Vorwölbung 110 auf, die vom freien Ende jedes Schenkels 106 nach unten vorsteht. Wenn der Deckel 101 in Schliessstellung ist, drücken die Vorwölbungen 110, die einstückig mit den Schenkeln 106 ausgebildet sind, gegen die obere Oberfläche 113 des Behälters 111, so dass das Gelenk 107 dadurch leicht angehoben wird, indem die Elastizität der Gelenkbasis 108 überwunden wird. Dabei wird das freie Ende des Deckels 101 gegen den Behälter 111 gedrängt. Das bedeutet, dass die Vorwölbungen 110 den Deckel
101 in seiner Schliessstellung halten. Wenn also die Dicke oder das Ausmass des Vorspringens der Vorwölbungen 110 geeignet gewählt wird, so ist es möglich, den Deckel 101 in seiner Schliessstellung zu halten, ohne irgendein Verriegelungsteil 105, s 115 zu benötigen. Aufgrund dieses ausgezeichneten Abdichtungseffekts, der dadurch erzielt wird, dass der Deckel 101 gegen den Behälter 111 angedrückt wird, eignet sich der Compact der Fig. 22 insbesondere zur Aufnahme eines teuren Kosmeti-kums, z.B. eines solchen, das ein Parfüm enthält, das die Lagern rung in einem sehr stark abgedichteten Behälter erfordert.
Die vorstehenden Ausführungen zeigen, dass der Compact eine ganze Anzahl von hervorragenden Vorteilen vom Standpunkt der Handhabung, der Herstellung und der Kosten aufweist, da der Deckel 101 selbsttätig in seiner für die Benutzung 15 des Spiegels 117 geeignetsten Offenstellung gehalten und selbsttätig in seine Schliessstellung zurückgeführt werden kann, und zwar nach Anwendung eines leichten Stosses. Der Compact ist auch leicht herzustellen und mit einem grossen Toleranzbereich zusammenzubauen, ohne dass die Notwendigkeit besteht, eine 20 besondere Giessgenauigkeit für diejenigen Abschnitte des Deckels 101 und des Behälters 111 einzuhalten, die miteinander verbunden sind.
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5 Blätter Zeichnungen

Claims (13)

  1. 652 681
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verschlussvorrichtung aus Kunststoff, mit einem eine Öffnung eines Basisteiles wieder verschliessbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckelkörper (2, 102) an einem hinteren Endabschnitt über mindestens ein flexibles Gelenk (5, 107) an einer Gelenkbasis (6, 108) angelenkt ist, die mit dem Basisteil (11, 111) verbunden ist, wobei das Gelenk mit dem Deckelkörper und/oder der Gelenkbasis einstückig ausgebildet ist und wobei der Deckelkörper (2, 102) und der Basisteil (11, 111) mindestens einen Steuernocken (7, 106) und eine Nockenfläche (13, 113) aufweisen, die in mindestens einer Stellung des Deckels unter Vorspannung aneinanderliegen, um den Anpressdruck des Deckelkörpers (2, 102) in Schliessstellung, den Öffnungsgrad und/oder die Betätigungsgeschwindigkeit der Verschlussvorrichtung zu steuern, wobei entweder der Steuernokken (7, 106) oder die Nockenfläche (13, 113) am hinteren Endabschnitt des Deckelkörpers (2, 102) und der jeweils andere Teil relativ zur Öffnung ortsfest angeordnet sind.
  2. 2. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuernocken (7, 106) durch einen am hinteren Endabschnitt des Deckelkörpers (2, 102) angeordneten, sich mindestens angenähert in Richtung zum Gelenk (5, 107) und über das Gelenk hinaus erstreckenden Schenkel und die Nockenfläche (13, 113) durch eine dem Schenkel zugewandte Fläche des Basisteiles (11, 111) gebildet sind.
  3. 3. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (7, 106) an seinem freien Endabschnitt an der Unterseite eine Vor'wölbung (8) aufweist.
  4. 4. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (7) an seinem freien Endabschnitt an der Oberseite eine Vorwölbung (9) aufweist.
  5. 5. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (7, 106) im Bereich der unteren Vorwölbung eine obere Abflachung (9') aufweist.
  6. 6. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Nockenfläche bildende Bereich der Oberseite (13, 113) des Basisteiles (11, 111) bezüglich des übrigen Bereiches um die Höhe der Vorwölbung (8) zurückgesetzt ist.
  7. 7. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkbasis (6) einstückig mit einem als Verbindungsstück (10) dienenden Passring (10a) versehen ist, der in eine umlaufende Passnut (16b) des Basisteiles (11) eingesetzt ist, wobei der Passring (10a) eine umlaufende, nach oben weisende Sperrschulter (10b) aufweist, die mit einer entsprechenden Sperrschulter (16c) der Passnut (16b) sichernd zusammenwirkt.
  8. 8. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkbasis (6) eine nach unten vorstehenden Verbindungsstift (10c) aufweist, der in eine Bohrung (16d) im Basisteil (11) eingesetzt und mittels eines seitlich vorstehenden Sperrvorsprunges (lOd) gesichert ist.
  9. 9. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkbasis (6, 108) einen nach unten vorstehenden Verbindungsstift (10e) aufweist, der in eine Bohrung (16e) im Basisteil eingesetzt ist und mittels eines durch Warmverformung abgeflachten Endabschnittes gesichert ist.
  10. 10. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisteil (11) ein zylindrisches Anschlussstück (15) zum Ansetzen an den Öffnungsteil eines Behälters aufweist.
  11. 11. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisteil (111) als Behälter, vorzugsweise Flachbehälter, ausgebildet ist, dessen Hohlraum (112) mittels des Deckels (101) verschliessbar ist.
  12. 12. Verwendung der Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 für einen Behälter zur Aufnahme biologischer Präparate.
  13. 13. Verwendung der Verschluss Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 für einen Behälter zur Aufnahme biologisch wirksamer Präparate.
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