CH652842A5 - Dokumentenpruefvorrichtung. - Google Patents

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CH652842A5
CH652842A5 CH8853/79A CH885379A CH652842A5 CH 652842 A5 CH652842 A5 CH 652842A5 CH 8853/79 A CH8853/79 A CH 8853/79A CH 885379 A CH885379 A CH 885379A CH 652842 A5 CH652842 A5 CH 652842A5
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CH
Switzerland
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document
test
scanning
scan line
memory
Prior art date
Application number
CH8853/79A
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English (en)
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Henry Blazek
Original Assignee
Perkin Elmer Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D7/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency
    • G07D7/06Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency using wave or particle radiation
    • G07D7/12Visible light, infrared or ultraviolet radiation

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  • Image Analysis (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuordnungsvorrich- speicherten Originaldokument vom Speicher auszulesen.
tung zur Verwendung mit einem Dokumentenprüfsystem. Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein
Bei einem Dokumentenprüfsystem, das Fehler auf Doku- bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher er-
menten, beispielsweise auf Zahlungsmitteln oder Reise- 60 läutert:
schecks ermittelt, wobei die Prüfdokumente der Reihe nach Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Bezie-
an einer Fehlerermittlungsanordnung vorbei befördert wer- hung zwischen dem transportierten Prüfdokument und der den, wird jedes Prüfdokument optisch Zeile für Zeile abgeta- Dokumentenprüfvorrichtung.
stet. Ein Echtzeitvergleich des Prüfdokumentes mit einem ge- Figur 2 zeigt in einem Blockschaltbild die Dokumenten-
speicherten Originalscheck macht es erforderlich, dass jedes 65 prüfvorrichtung.
Bildelement auf dem Prüfdokument genau dem entsprechen- Figur 3A und 3B zeigen mehr im einzelnen die elektroni-
den Bildelement zugeordnet wird, das vom Speicher ausgele- sehen Schaltungen der in Figur 2 dargestellten Vorrichtung,
sen wird, so dass der Komparator beide Bildelemente gleich- Figur 4 zeigt in einer graphischen Darstellung die Bezie-
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hung zwischen einer Abtastzeile des Prüfdokumentes und der erstreckt. Während sich jeder Scheck in die Blickfelder 18 und entsprechenden Abtastzeile des gespeicherten Originaldoku- 21 bewegt, sehen die Detektoreinrichtungen auf die Seiten des mentes. Schecks und erzeugen diese Anordnungen ein Datenbit, das
In Figur 1 ist eine Trommel 11 dargestellt. Die Trommel dazu verwandt wird, ein Schwarz-Weiss-Bild der Schecks mit
11 stellt einen Teil einer Dokumentenprüftransporteinrich- 5 hoher Auflösung zu erzeugen.
tung dar, wie sie zum Transportieren eines Prüfdokumentes Jeder Scheck 12 umfasst eine Vielzahl von Abtastzeilen, durch eine Fehlerfeststellungsstation verwandt wird. wobei jede Abtastzeile eine Vielzahl von Bildelementen um-Das Dokument 12, beispielsweise ein Geldschein oder ein fasst. Die Anzahl der Abtastzeilen ist eine Funktion der geReisescheck, wird auf die Trommel 11 gelegt und mittels eines wählten Bildelementgrösse, die auf0,038 cm gewählt ist. Unterdrucks oder in anderer Weise auf der Trommel 11 ge- io Wenn die kürzere Abmessung des Schecks eine Länge von halten. Die Prüfdokumente 12, im Folgenden auch oder die 6,35 cm hat, beträgt die Gesamtanzahl der Abtastzeilen auf Schecks oder die Prüfschecks' bezeichnet, werden der Reihe dem Scheck, beispielsweise auf einem Reisescheck, 166. Jede nach mit konstanter Geschwindigkeit auf die Trommel 11 be- Abtastzeile umfasst 512 Bildelemente.
fördert und für einen Weitertransport und/oder zum Abla- Figur 4 zeigt die Orientierung der ersten drei Abtastzeilen gern abgenommen, nachdem die Prüfung jedes Prüfdoku- 15 des Schecks 12, ohne dass die Darstellung massstabsgerecht mentes 12 beendet ist. ist. Der Originalscheck im Speicher ist entsprechend der Ab-
Im folgenden sei angenommen, dass die Schecks nur auf tastzeile und den Bildelementen in einer Abtastzeile gespei-
einer Seite überprüft werden. Es versteht sich jedoch, dass chert. Für das Adressieren des Speichers wird die Nummer eine vollständige Überprüfung die Überprüfung von beiden der abgetasteten und, wie es später dargestellt wird, die Num-
Seiten des Schecks 12 umfasst und dass die andere Seite des 20 mer des ersten Bildelementes in jedem von 8 Blöcken oder
Schecks 12 etwas später im Transportweg überprüft wird. Speicherspuren mit 64 Bildelementen innerhalb der Zeile be-
Die Schecks 12 weisen Ränder 12a ähnlich wie die Ränder nötigt.
auf Zahlungsmitteln oder Reiseschecks auf. Wie es oben erwähnt wurde, hat die Abtasteinrichtung 13
Die Abtasteinrichtung 13 ist neben der Trommel 11 so an- ein Blickfeld, das die Länge des Schecks 12, d.h. 512 Bildele-
geordnet, dass sie die Schecks 12 sieht, wenn sie einzeln durch 25 mente, überspannt. Bei einer Fehlausrichtung des Schecks 12
ihr Blickfeld wandern, das durch die Linie 14 wiedergegeben auf der Trommel 11 würde ein Blickfeld von 512 Bildelemen-
ist. Die Abtasteinrichtung 13 sieht die Schecks 12 durch eine ten zu nicht hinnehmbar grossen Fehlern führen. Um diese
Linse 15. Das Blickfeld 14 ist so lang, dass die Länge des Fehler auf eine annehmbare Grösse herabzusetzen, sind die
Schecks 12 überspannt wird. Abtastzeilen in 8 Segmente mit jeweils 64 Bildelementen un-
Detektoreinrichtungen 16 und 19 sehen den Scheck 12 30 terteilt, wie es in Figur 4 dargestellt ist. Dadurch ist es mög-
durch Linsen 17 und 20 jeweils. Die Detektoreinrichtung 16 lieh, ein Segment mit 64 Bildelementen auf dem Prüfscheck 64
ist so angeordnet, dass ihr Blickfeld 18 so liegt, dass sie die Bildelementen des Originalschecks vom Speicher zuzuordnen,
rechte vordere Ecke 12b des Schecks 12 sieht. Die Detektor- Wenn somit die Abtastzeile auf dem Prüfscheck nicht parallel einrichtung 19 hat ein Blickfeld 21, das die linke vordere Ecke zu den Abtastzeilen im Speicher verläuft, werden gespeicherte des Schecks 12 sieht. 35 Zeilensegmente des Originalschecks von Teilen anderer Ab-
Die Detektoreinrichtungen 16 und 19 sind so angeordnet, tastzeilen erhalten. Figur 4 zeigt diesen Umstand, bei dem der dass jede ihre entsprechende Ecke zu einem Zeitpunkt etwas Restfehler an den Enden eines Zeilensegmentes gleich einem vor dem Zeitpunkt sieht, an dem die Abtasteinrichtung 13 die maximalen Wert eines halben Bildelementes ist und dann aufVorderkante des Schecks sieht. Diese Anordnung liefert genü- tritt, wenn die Winkelfehlausrichtung zwischen den Abtast-
gend Zeit zum Verarbeiten der Daten von den Detektorein- 40 zeilen auf dem Originalscheck und dem Prüfscheck a = tan1
richtungen 16 und 19 und zum Auslösen des Fehlerfeststel- 1/64 = 0,9° beträgt, was gut innerhalb dessen liegt, was ge-
lungsvorganges, so dass die zugeordneten Bildelemente vom genwärtig üblich ist.
gespeicherten Originaldokument zum Vergleich mit den ent- Figur 4 zeigt einen Scheck 12, der in 8 Segmente mit je-
sprechenden Bildelementen von dem Prüfdokument zur Ver- weils 64 Bildelementen unterteilt ist. Bei a = 0,9° ist ersicht-
fügung stehen, während sie in Echtzeit erzeugt werden. 45 lieh, dass die Abtastzeile 1 des Prüfschecks 12 nicht vollstän-
Eine genaue Zuordnung erfordert eine hohe Auflösung dig durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird, bis die erste der für die Zuordnung verwandten Daten. Die Fehlerfeststel- Abtastzeile im Segment 8 gesehen wird.
lung benötigt jedoch nur eine relativ niedrige Auflösung, da Erfindungsgemäss ist eine Korrektur für diese Schwierig-
die Grösse der Bildausschnitte, d.h. von Gruppen von Bild- keit vorgesehen, und es werden dann, wenn die Zuordnung elementen nur mit der Grösse der Fehler kompatibel sein 50 einmel hergestellt ist, die Zeilensegmente vom Speicher adres-
muss, die festgestellt werden sollen. Eine unnötig hohe Auflö- siert und so zusammengesetzt, dass sie einer einzigen Abtast-
sung der Fehlerdaten führt darüberhinaus zu Datengeschwin- zeile äquivalent sind, die parallel zur Abtastzeile des Prüf-
digkeitsproblemen in den elektronischen Schaltungen. schecks verläuft. Das heisst mit anderen Worten, dass das
Um dem Erfordernis der genauen Zuordnung zu genügen richtige Zeilensegment vom Speicher genommen wird, als ohne Datengeschwindigkeitsprobleme herbeizuführen, ver- 55 wäre keine Fehlausrichtung vorhanden.
wendet die erfmdungsgemässe Vorrichtung eine relativ hohe In Figur 2 ist ein Blockschaltbild der Detektoreinrichtung
Auflösung bei den Daten, die dazu benutzt werden, die Bild- in einer Kombination mit einem Fehlerfeststellungssytem elemente zuzuordnen, und eine relativ niedrige Auflösung bei dargestellt.
den Daten, die für die Fehlerfeststellung verwandt werden. Die Detektoreinrichtungen 16 und 19 liegen mit ihren
Bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vor- so Ausgängen an elektronischen Aufnahmeschaltungen 22a und richtung beträgt das bevorzugte Verhältnis zwischen den 22b. Die Einrichtungen 16 und 19 sind käuflich erhältliche li-
Bildelementen der Fehlerfeststellung und den Detektorein- neare Photodiodendetektorreihen mit jeweils 256 Elementen,
richtungen 4:1. Die Auflösung der Linse 15 ist daher gleich ei- Diese Elemente sind den Bildelementen im Verhältnis von 1:1
nem Viertel der Auflösung der Linsen 17 und 20. äquivalent. Die Detektoreinrichtungen 16 und 19 liefern der
In Figur 1 dreht sich die Trommel 11 wie durch den Pfeil 65 Reihe nach Ausgangssignale in analoger Form, die die angedeutet derart, dass die längere Abmessung des Schecks 12 schwarzen und weissen Flächenbereiche in ihrem Blickfeld sich im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung erstreckt und wiedergeben.
die kürzere Abmessung sich parallel zur Bewegungsrichtung Die elektronischen Aufnahmeschaltungen 22a und 22b,
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die miteinander identisch sind, wandeln die Ausgangsspannung jeder Detektoreinrichtung 16 und 19 in eine Reihe von 256 Bits für jede Abtastzeile um. Jedes Bit gibt einen schwarzen oder weissen Flächenbereich oder ein schwarzes oder weisses Bildelement auf dem betrachteten Scheck wieder. Es wurde die Konvention eines «Null-Bits» für schwarz und eines «Eins-Bits» für weiss bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gewählt.
Die elektronische Aufnahmeschaltung 22a liefert somit eine erste Reihe von 256 Bits, die der Detektoreinrichtung 16 für jede Abtastzeile entsprechen, als Eingangssignal der elektronischen Zuordnungsschaltung 23. Diese 256 Bits sind alle weiss oder «Eins-Bits», die anzeigen, dass eine Ecke noch nicht in das Blickfeld gekommen ist, bis die vordere rechte Ecke 12b in Figur 1 des Schecks 12 in das Blickfeld 18 wandert. Wenn die vordere rechte Ecke 12b jedoch in das Blickfeld 18 kommt, wird ein Teil der 256 Bits schwarz oder zu «Null-Bits», was anzgeigt, dass die vordere rechte Ecke 12b des Schecks 12 erfasst worden ist.
Die vordere linke Ecke 12c des Schecks wird in ähnlicher Weise über eine zweite Reihe von 256 Bits von der Schaltung 22b für jede Abtastzeile erfasst. Diese Bit-Reihe bildet auch ein Eingangssignal für die elektronischen Zuordnungsschaltung 23.
Die elektronische Zuordnungsschaltung 23 verwendet zusammen mit einer Zeitsteuerinformation diese Information dazu, diejenige Abtastzeile, auf der jede Ecke gesehen wurde, und dasjenige Bild oder die Bit-Zahl in der Abtastzeile zu bestimmen, auf das oder auf die die Ecke fällt. Die Abtastzeilenzahl zwischen jeder erfassten Ecke 12b und 12c ist ein Mass für die Fehlausrichtung des Schecks auf seiner Transporteinrichtung und somit für die Fehlausrichtung des Schecks relativ zur Abtasteinrichtung 13 sowie zum gespeicherten Originalscheck.
Die beiden Eingangssignalreihen für die elektronische Zuordnungsschaltung 23 erlauben zusammen mit der Zeitsteuerinformation, dass die Schaltung 8 Adressensätze erzeugt. Jede Adresse bezeichnet das erste Bildelement der 64 Bildelemente langen Segmente 1 bis 8 in Figur 4, das einem der Zeilensegmente zugeordnet wird, das durch die Abtasteinrichtung 13 in Echtzeit erzeugt wird.
Diese 8 Adressensätze XjY^ bis X8Y8, die konstant fortgeschrieben werden, während der Scheck durch das Blickfeld 14 der Abtasteinrichtung 13 wandert, liegen als Eingangsadressen am Speicher 24. Der Speicher 24 steht mit einem lokalen Speicher oder einem Formater 25 in Verbindung.
Der Ausgang des Formators 25 liegt an einem Eingang eines Fehlerdetektors 27.
Die Abtasteinrichtung 13 liegt mit ihrem Ausgang an der elektronischen Aufnahmeschaltung 26, die beide in einer Weise ähnlich wie die Detektoreinrichtungen 16 und 19 und die elektronischen Aufnahmeschaltungen 22a und 22b arbeiten, so dass sie eine Gruppe von 512 Bits oder Bildelementen dem Fehlerfeststellungskomparator 27 liefern. Die 512 zu einer Abtastzeile formatierten Bildelemente, die gleichzeitig durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen werden, werden im Fehlerfeststellungskomparator 27 verglichen. Nachdem der Scheck überprüft ist, bestimmt der Fehlerdetektor 27 nach bestimmten Kriterien, ob der Vergleich günstig oder ungünstig ausgefallen ist. Auf dieser Basis wird in irgendeiner zweckmässigen Weise angegeben, ob der Scheck annehmbar oder nicht annehmbar ist.
In den Figuren 3 A und 3B ist die in Figur 2 dargestellten elektronischen Zuordnungsschaltungen 23 mehr im einzelnen dargestellt. Wie es in Figur 3A dargestellt ist, stehen die elektronischen Aufnahmeschaltungen 22a und 22b mit dem Detektor 28 für die rechte Ecke 12b und mit dem Detektor 29 für die linke Ecke 12c jeweils in Verbindung.
Der Ausgang der elektronischen Aufnahmeschaltung 22a ist mit einem Schieberegister 30 vom ersten Eingabe-erste Ausgabe-Typ verbunden. Das Schieberegister 30 ist gross genug, um die Daten einer halben Abtastzeile zu speichern, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel 256 Bits umfassen.
Der Ausgang des Schieberegisters 30 hegt direkt und über eine Verzögerungsschaltung 31 an einem UND-Glied 32. Die Verzögerungsschaltung 31 bewirkt eine Verzögerung um eine Bildelementtaktperiode. Am UND-Glied 32 liegt ein drittes Eingangssignal mit konstant niedrigem Pegel oder dem logischen Wert «Null». Das UND-Glied 32 liefert somit nur dann einen Ausgangsimpuls, wenn gleichzeitig drei Eingangssignale mit niedrigem logischem Pegel oder mit dem logischen Pegel «Null» anliegen.
Der Ausgang des UND-Gliedes 32 ist mit einem Zähler 33 verbunden. Der Zähler 33 ist gleichfalls mit einer Abtastzei-lentakteinrichtung verbunden, die nicht dargestellt ist, so dass er dann, wenn er durch einen Impuls vom UND-Glied 32 in Gang gesetzt wird, die Taktimpulse zählt. Der Zähler 33 wird durch irgendeine zweckmässige Einrichtung rückgesetzt, nachdem jeder Scheck vollständig abgetastet ist.
Der Ausgang der elektronischen Aufnahmeschaltung 22a ist auch mit einem UND-Glied 34 und über eine Verzögerungsschaltung, die eine Verzögerung um ein Bildelement liefert, mit einem UND-Glied 35 verbunden. Am UND-Glied 34 liegt ein zweites Eingangssignal vom Schieberegister 30 und ein drittes Eingangssignal von einer Signalquelle, die ein Signal mit konstant niedrigem Pegel oder logischem Pegel «Null» liefert, so dass das UND-Glied 34 nur dann ein Ausgangssignal liefert, wenn als Eingangssignale drei Signale mit gleichzeitig niedrigem Pegel oder mit logischem Pegel «Null» anliegen.
Am UND-Glied 35 hegt ein zweites Eingangssignal von der Verzögerungsschaltung 31 und ein drittes Eingangssignal von einer Signalquelle, die konstant ein Signal mit hohem Pegel oder mit logischem Pegel«Eins» liefert, so dass das UND-Glied 35 nur dann ein Ausgangssignal liefert, wenn als Eingangssignale drei Signale mit gleichzeitig hohem Pegel oder mit logischem Pegel «Eins» anliegen.
Die Ausgänge der UND-Glieder 34 und 35 sind als Eingänge an ein UND-Glied 36 geschaltet, dessen Ausgang mit einem Zähler 37 verbunden ist. Wenn die Ausgangssignale der UND-Glieder 34 und 35 übereinstimmen, liefert das UND-Glied 36 einen Stopimpuls dem Zähler 37. Der Zähler 37 ist mit einer Bildelementtakteinrichtung verbunden und zählt die Bildelemente in jeder Abtastzeile, bis er durch einen Impuls vom UND-Glied 36 angehalten wird. Der Zähler 37 wird automatisch durch einen Abtastzeilentakt rückgesetzt, so dass er am Anfang jeder Abtastzeile mit dem Zählen beginnt.
Der Detektor 29 für die linke Ecke ist in seinem Aufbau und seiner Funktionsweise mit dem Detektor 28 für die rechte Ecke identisch, so dass er nicht weiter im einzelnen beschrieben wird. Es versteht sich, dass in Abhängigkeit von der Fehlorientierung eines Schecks der eine oder der andere Eckendetektor eine Ecke zuerst sieht. Die beiden Detektoren liefern zusammen eine Information bezüglich des Fehlorientierungswinkels gemessen in Abtastzeilen, die notwendig ist, um die Adressen zu erzeugen. Die Anzahl der Abtastzeilen zwischen der Wahrnehmung der ersten und der zweiten Ecke ist dem Fehlorientierungswinkel äquivalent.
Was die Arbeitsweise des Detektors 28 für die rechte Ecke anbetrifft, so ist ein X-Ereignis als die Wahrnehmung des vertikalen Randes 12d oder der vorderen Kante 12b, 12c eines Schecks definiert und ist ein Y-Ereignis als die Wahrnehmung eines horizontalen Randes 12c des Schecks definiert. Unter den Rändern ist der Teil des Schecks, an dem der Aufdruck
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beginnt, d.h. der Teil des Schecks 12 hinter dem Rand 12a zu verstehen.
Wie es später im einzelnen dargestellt wird, bedeuten zwei angrenzende schwarze Bildelemente oder Null-Bits in der Reihe der Bildelemente von der Detektoreinrichtung 16 ein X-Ereignis und bedeuten zwei angrenzende weisse Bildelemente oder Eins-Bits, auf die zwei angrenzende schwarze Bildelemente folgen, ein Y-Ereignis. Die beiden Ereignisse bezeichnen eine Ecke.
Das UND-Glied 32 wird angesteuert, wenn zwei schwarze Bildelemente aneinander angrenzend auf einer Abtastzeile auftreten. Wenn ein erstes schwarzes Bildelement, auf das ein zweites schwarzes Bildelement folgt, am Ausgang des Schieberegisters 30 erscheint, bewirkt die Verzögerungsschaltung 31, die eine Verzögerung um ein Bildelement liefert, dass beide gleichzeitig am UND-Glied 32 liegen. Das führt dazu, dass das Ausgangssignal des UND-Gliedes 32 ein X-Ereignis oder die Tatsache anzeigt, dass ein vertikaler Rand 12d wahrgenommen wurde. Dieses Ausgangssignal bringt den Zähler 33 dazu, die Abtastzeilen vom Abtastzeilentakt zu zählen. Der Zähler 33 kann einen Ausgangszustand oder Zählerstand haben, der den festen Abstand zwischen der Detektoreinrichtung 16 oder der Abtasteinrichtung 13 jeweils wiedergibt. Der Zähler 33 hält den Weg der Scheckposition in Richtung der Bewegung in Einheiten von Abtastzeilenperioden.
Zwei angrenzende schwarze Bildelemente bringen das UND-Glied 34 dazu, ein erstes Eingangssignal dem UND-Glied 36 zu liefern. Zwei angrenzende weisse Bildelemente bringen das UND-Glied 35 dazu, ein zweites Eingangssignal dem UND-Glied 36 zu liefern. Wenn auf zwei angrenzende schwarze Bildelemente zwei angrenzende weisse Bildelemente folgen, ist ein Y-Ereignis aufgetreten, d.h. ist der horizontale Rand 12c wahrgenommen worden. Aufgrund der Verzögerungsschaltungen 31 und 38, die eine Verzögerung um ein Bildelement liefern, werden die UND-Glieder 34 und 36 gleichzeitig angesteuert und stimmen das erste und das zweite Eingangssignal des UND-Gliedes 36 überein, so dass das UND-Glied einen Stopimpuls dem Zähler 37 liefert. Der Zähler 37, der am Anfang jeder Abtastzeile durch einen Abtastzeilentaktimpuls wieder in Gang gesetzt wird, zeigt ein Y - Ereignis an. Wenn der Zähler 37 angehalten ist, gibt sein Ausgangssignal die Bildelementzahl Pj der wahrgenommenen Ecke an.
Der Eckendetektor 29 arbeitet in derselben Weise wie der Detektor 28 und liefert die Abtastzeilenzahl X8 und die Bildelementzahl P8, wenn die linke Ecke 12c zum erstenmal gesehen wird. Es wird entweder die Ecke 12b oder die Ecke 12c zuerst gesehen und in Abhängigkeit davon, welche Ecke zuerst gesehen wird, wird eine Vorzeicheninformation geliefert, die für die Berechnung der Adressen notwendig ist. Der Zeitunterschied in Abtastzeilen zwischen der Wahrnehmung der Ecken ist gleichfalls ein Mass für die Fehlausrichtung und diese Information wird für die laufende Berechnung der Adressen der acht Segmente benötigt. Die Ausgangssignale Pb P2, X! und Xg liegen als Eingangssignale an dem in Figur 3B dargestellten Mikroprozessor 38.
Die Anfangs-Y-Adressen, d.h. die Adresse für das Segment oder den Kanal 1 wird durch den Mikroprozessor 38 unter Verwendung des folgenden Algorhythmus berechnet:
Ysn = (Y,-P, + 1) + 64 (N-l) + 1/7 (Y-P) (N-l),
wobei Ysn = Adresse des ersten Bildelementes im Kanal N des Speichers
Y] = Y-Adresse der rechten Ecke im Speicher,
Y2 = Y-Adresse der linken Ecke im Speicher,
Y = Y2-Yl5
Pi = Bildelementzahl der rechten Ecke an der Abtasteinrichtung,
P2 = Bildelementzahl der linken Ecke an der Abtastein-5 richtung,
P = P2-P„
N = Kanal- oder Segmentzahl im Speicher, die der Kanal* oder Segmentzahl auf dem Scheck entspricht.
Wenn die Anfangs-X- und Y-Adressen bekannt sind, h.d., io wenn die Abtastzeile und die Ausgangsbildelementzahl des ersten Segmentes oder des ersten Kanales bekannt sind, erzeugt die logische Adressenfortschreibschaltung 39 acht Adressen für jede Abtastzeile, die durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird, um die entsprechenden Abtastzeilen 15 vom Speicher für einen Echtzeitvergleich des Prüfschecks und des gespeicherten Schecks auszulesen, als wäre der Prüfscheck fehlerfrei auf seiner Transporteinrichtung bezüglich des gespeicherten Schecks ausgerichtet.
Was die logische Fortschreibschaltung 39 im einzelnen 20 anbetrifft, so sind in der dargestellten Weise acht Adressen-fortschreibkanäle, und zwar jeweils ein Kanal für jedes Segment und für jeden Kanal auf dem Prüfscheck in Figur 4 und den entsprechenden Kanal des Originalschecks vorgesehen, der im Speicher 24 gespeichert ist.
25 Der Kanal 1 umfasst eine Teilerschaltung 40, deren Ausgang an einem Zähler 41 liegt. Der Ausgang des Zählers 41 ist als ein Eingang einer Addierschaltung 42 geschaltet. Die Addierschaltung 42 empfangt als zweites Eingangssignal die Ausgangs-Y-Adresse Ysn vom Mikroprozessor 38. Die Ad-30 dierschaltung 32 empfangt gleichfalls ein Vorzeicheneingangssignal vom Mikroprozessor 38, das die Orientierung der Fehlausrichtung des Prüfschecks, d.h. angibt, ob die rechte oder die linke Ecke zuerst wahrgenommen wird.
Die Teilerschaltung 40 ist auch mit der Abtastzeilentakt-35 einrichtung verbunden. Die Teilerschaltung 40 empfangt ein Freigabeeingangssignal vom Mikroprozessor 38, das für den ersten Kanal dann auftritt, wenn der vertikale Rand oder die Vorderkante des Prüfschecks durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird.
40 Zusätzlich empfängt die Teilerschaltung 40 ein mit N bezeichnetes Eingangssignal, das den Wert Z2ÛË hat.
Xg-X]
Dieser Wert ist ein Mass für den Winkel der Schräglage des Prüfschecks 12.7 x 64 ist die Anzahl der Bildelemente in 45 einer Abtastzeile gemessen vom Mittelpunkt des Segmentes 1 zum Mittelpunkt des Segmentes 8, wie es in Figur 4 dargestellt ist. Der Wert X8-X) ist gleich der Anzahl der Abtastzeilen zwischen der Wahrnehmung einer Ecke und der Wahrnehmung der zweiten Ecke.
so Der Teiler 40 teilt die Abtastzeilen durch den Wert N und leifert ein Ausgangssignal, damit der Zähler 41 um eins weiterzählt, immer dann, wenn der Wert N gleich der Abtastzeilenzahl ist, d.h. immer dann, wenn N ein ganzzahliges Vielfaches der Abtastzeile ist. Dieser Wert wird der Y-Ausgangs-55 adresse Ysn zuaddiert, um die Y-Adresse fortzuschreiben. Wenn beispielsweise x8-X] gleich 7 ist, wird die Y-Adresse um ein Bildelement fortgeschrieben, d.h. wird ein Bildelement zu Ysn zuaddiert oder von Ysn abgezogen, was vom Vorzeichen oder der Richtung der Schräglage für jeweils 64 Abtastzeilen 6o abhängt.
Die x-Adresse für den Kanal 1, d.h. xb liegt immer vor und wird direkt vom Zähler 33 des Detektors 28 für die rechte Ecke erhalten.
Die x-Adresse für den Kanal 8, d.h. x8, liegt in ähnlicher 65 Weise immer vor und wird vom Zähler des Detektors 29 für die linke Ecke erhalten, der dem Zähler 33 äquivalent ist.
Die x-Adressen der Kanäle 2 bis 7 werden nach der Gleichung
xN = x, + N -1 (xg—X])
fortgeschrieben.
Beim Kanal 2 liegt beispielsweise X! als Eingangssignal am Addierer 43. Am Addierer 43 liegt auch ein Eingangssignal X|2. Wenn wiederum Xg-Xi = 7 ist und für den Kanal 2 N gleich 2 ist, ergibt sich durch Einsetzen in die obige Gleichung, dass die Adresse x2 gleich x, + 1, d.h. Xj mit einem zuaddierten Bildelement ist.
Für die Kanäle 3 bis 7 wird derselbe Vorgang mit N ausgeführt, wobei sich nur N, d.h. die Kanalzahl ändert.
Das Fortschreiben der Y-Adresse für den Kanal 2 erfolgt in gleicher Weise wie für den Kanal 1. Der einzige Unterschied besteht in den eingehenden Werten. Jeder Y-Adressen-fortschreibkanal löst die
Gleichung Yn = Ysn+£^ Nln,
(7 x 64)
wobei Ysn = Ausgangs-Y-Adresse
N|n = Abtastzeilenzahl des gegebenen Kanals.
Die y-Adressenfortschreibschaltung für den Kanal 2 weist einen Teiler 44, einen Zähler 45 und einen Addierer 46 auf, die in derselben Weise wie ihre Gegenstücke des Kanals 1 geschaltet sind. Am Addierer 46 liegt ein Vorzeicheneingangssignal und ein y-Ausgangsadresseneingangssignal, die vom Mikroprozessor 38 erhalten werden. Das y-Ausgangsadressen-eingangssignal unterscheidet sich etwas vom y-Ausgangsadressensignal des Kanals 1 aufgrund der Variablen in der Gleichung für ysn.
Am Teiler liegt auch ein Freigabeeingangssignal, das sich zeitlich von dem Freigabeeingangssignal des Kanals 1 aufgrund der Schräglage, d.h. aufgrund des Zeitpunktes unterscheidet, an dem das Segment 2 des Schecks durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird.
Der Addierer 46 addiert somit die richtige Anzahl der Bildelemente zur Ausgangs-y-Adresse, um die laufende y-Adresse für den Kanal 2 zu erhalten.
Das y-Adressenfortschreiben der Kanäle 3 bis 8 erfolgt in ähnlicher Weise wie bei den Kanälen 1 und 2 und wird nicht im einzelnen beschrieben.
Die x- und y-Adressen für jeden Kanal werden somit laufend erzeugt, so dass acht Adressensätze für jede Abtastzeile geliefert werden, wobei jeder Kanal 1 bis 8 am Speicher 24 ad-dressiert und alle Kanäle als komplette Abtastzeile vom Speicher 24 ausgegeben und im Formater oder lokalen Speicher 25 formatiert werden, um als volle Abtastzeile dem Fehlerde7 652 842
tektor 27 synchron mit den Abtastdaten von der Abtasteinrichtung 13 auf eine Fehlausrichtung korrigiert eingegeben zu werden.
Die Abtastzeilentaktfrequenzen und die Bildelementzei-5 lentaktfrequenzen sind nach Massgabe der Geschwindigkeit, mit der der Scheck 12 transportiert wird, und nach Massgabe der Beziehung zwischen der Abtastzeilenzahl und der Bildelementzahl bestimmt. Wenn bei einem Ausführungsbeispiel die Abtastzeilentaktfrequenz 1 Hertz beträgt, würde die Bildele-io mentfrequenz 500 Hertz betragen.
Wie der Speicher 24 tatsächlich addressiert wird, wird nicht im einzelnen beschrieben, da es verschiedene bekannte Verfahren dazu gibt. Aus Gründen der Vollständigkeit wird jedoch kurz beschrieben, in welcher Weise der Originalscheck 15 gespeichert werden kann, um seinen direkten Zugriff zu ermöglichen.
Der Originalscheck wird im Speicher 24 in einer Anordnung gespeichert, die äquivalent der Anordnung des Schecks 12, d.h. der Abtastzeilen und Bildelemente in einer Abtast-20 zeile ist. Der Speicher 24 kann somit Speicherbereiche aufweisen, die die Abtastzeile speichern, von denen jede einer Abtastzeile auf einem Prüfscheck 12 entspricht. Die Anzahl der Abtastzeilen auf einem Scheck und daher im Speicher hängt von der Breite eines Schecks ab. Ein Scheck mit einer Breite 25 von 6,35 cm kann 166 Abtastzeilen mit 0,038 cm pro Abtastzeile haben. Jede Abtastzeile umfasst 512 Bildelemente.
Der Speicher 24 hätte dann acht Kanäle, wobei jeder Kanal Teile der 166 Abtastzeilen und 64 Bildelemente in dem Teil der Abtastzeile enthält, der in einem gegebenen Kanal ge-30 speichert ist. Die acht Kanäle im Speicher entsprechen natürlich den acht Segmenten des Schecks in Figur 4.
Der Speicher wird somit durch acht Sätze von x und y-Adressen adressiert, x,, d-h. die Abtastzeile 1 und y2, d.h. die 35 Bildelementzahl im Kanal 2 würden beispielsweise die Abtastzeile 1 und die Bildelementzahl 65 im Speicher adressieren. Alle Bildelemente im Kanal 2 Abtastzeile 1 werden somit aus dem Speicher synchron mit der Abtasteinrichtung ausgelesen, die das Segment 2 Abtastzeilenzahl 1 sieht. 40 Zur Verfeinerung kann der Speicher 24 zweimal so viele Abtastzeilen als erforderlich speichern.
Durch die Erfindung wird somit eine Zuordnungsvorrichtung geliefert, um sicherzustellen, dass jede Abtastzeile eines gespeicherten Originalschecks mit ihrer entsprechenden Ab-45 tastzeile auf dem Prüfscheck unabhängig von einer Fehlausrichtung des Prüfschecks relativ zur Abtasteinrichtung verglichen wird.
C
5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

652 842 PATENTANSPRÜCHE
1. Dokumentenprüfvorrichtung zum Vergleichen eines Prüfdokumentes mit einem Originaldokument, gekennzeichnet durch eine Abtasteinrichtung (13) zum optischen Abtasten des Prüfdokumentes (12) über eine Vielzahl von Abtastzeilen, von denen jede eine Vielzahl von Bildelementen enthält, und zum Umwandeln jeder abgetasteten Zeile in einer Reihe von Bits, von denen jedes ein Bildelement wiedergibt, durch eine Speichereinrichtung (24) zum Speichern des Originaldokumentes nach Abtastzeilen und Bildelementen in einer Abtastzeile, durch eine vergleichende Fehlerprüfeinrichtung (27), die mit der Abtasteinrichtung (13) und der Speichereinrichtung (24) verbunden ist und bestimmt, ob das Prüfdokument (12) bestimmten Qualitätsnormen genügt, und durch eine Zuordnungsschaltung (23), die mit der Speichereinrichtung (24) verbunden ist und eine Adresse für dasjenige Segment aus einer Vielzahl von Segmenten jeder Abtastzeile des Prüfdokumentes (12) erzeugt, das gerade durch die Abtasteinrichtung (13) abgetastet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine Transporteinrichtung (11), die neben der ersten Abtasteinrichtung (13) angeordnet ist und die Prüfdokumente (12) an der Abtasteinrichtung (13) vorbeitransportiert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuordnungsschaltung (23) eine erste Detektoreinrichtung (16), die neben der Transporteinrichtung (11) angeordnet ist und eine der vorderen Ecken des Prüfdokumentes (12) wahrnimmt und eine zweite Detektoreinrichtung (19) zugeordnet ist, die neben der Transporteinrichtung (11) angeordnet ist und die andere vordere Ecke des Prüfdokumentes (12) wahrnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Detektoreinrichtung (16,19) eine Einrichtung aufweist, die eine Reihe von Bits erzeugt, die schwarze oder weisse Flächenbereiche und damit die Anwesenheit oder Abwesenheit des Prüfdokumentes (12) wiedergeben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Detektoreinrichtung (16,19) ein Abtastzeilentaktgeber und eine erste Zählereinrichtung (33) zugeordnet sind, die mit dem Abtastzeilentaktgeber verbunden ist und auf das Wahrnehmen der Vorderkante eines Prüfdokumentes (12) durch die erste oder die zweite Detektoreinrichtung (16, 19) ansprechend mit dem Zählen in der Abtastzeilentaktfre-quenz beginnt, wobei die erste Zähleinrichtung (33) rückgesetzt wird, nachdem jedes Prüfdokument (12) vollständig abgetastet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Detektoreinrichtung (16,19) ein Bildelementtaktgeber und eine zweite Zähleinrichtung (37) zugeordnet ist, die mit dem Bildelementtaktgeber und dem Abtastzeilentaktgeber verbunden ist, normalerweise mit der Bildelementtaktfrequenz zählt und auf das Wahrnehmen eines horizontalen Randes (12c) des Prüfdokumentes (12) durch die erste oder die zweite Detektoreinrichtung (16,19) ansprechend den Zählvorgang beendet, wobei die zweite Zähleinrichtung (37) durch jeden Abtastzeilentaktimpuls rückgesetzt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinrichtung (24) eine Einrichtung zum Speichern eines Originaldokumentes in Form einer Vielzahl von Abtastzeilen und einer Vielzahl von Bits in jeder Abtastzeile aufweist, wobei jeder Abtastzeile eine Vielzahl von Kanälen zugeordnet ist, die gleich der Anzahl der Segmente ist, so dass jeder Kanal durch die Abtastzeilenzahl oder X-Adres-se und eine Bitzahl oder Y-Adresse adressierbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnungsschaltung (23) eine Einrichtung (38, 39) aufweist, die eine Adresse erzeugt, um von der Speichereinrichtung den Teil einer Abtastzeile auszulesen, der dem
Segment der Abtastzeile des Prüfdokumentes entspricht, das gerade durch die Abtasteinrichtung (13) abgetastet wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Detektoreinrichtung (16) eine erste Schal-
s tungseinrichtung (28) zugeordnet ist, die ein erstes Ausgangssignal, das die Abtastzeilenzahl angibt, nachdem eine vordere vertikale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen worden ist, und ein zweites Ausgangssignal liefert, das die Bildelementzahl angibt, wenn eine horizontale Kante (12c) des Prüf-io dokumentes (12) wahrgenommen ist, dass der zweite Detektoreinrichtung (19) eine zweite Schaltungseinrichtung (29) zugeordnet ist, die ein erstes Ausgangssignal, das die Abtastzeilenzahl wiedergibt, nachdem eine vordere vertikale Kante (12d) des Prüfdokumentes wahrgenommen ist, und ein zwei-i5 tes Ausgangssignal liefert, das die Bildelementzahl angibt, wenn eine horizontale Kante (12c) des Prüfdokumentes wahrgenommen ist, Und dass eine dritte Schaltungseinrichtung (38, 39) vorhanden ist, die mit der ersten und der zweiten Detektoreinrichtung (16,19) verbunden ist und deren erste 2c und zweite Ausgangssignale dazu verwendet, eine Adresse für die Segmente der Abtastzeile des Prüfdokumentes (12) zu erzeugen, die gerade durch die Abtasteinrichtung (13) abgetastet werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich-25 net, dass die dritte Schaltungseinrichtung (38,39) einen Mikroprozessor (38), der die Ausgangsbildelementzahl für jeden Speicherkanal berechnet, und eine Adressenortschreibschal-tung (39) umfasst, die mit der Speichereinrichtung (24) für jeden Speicherkanal verbunden ist, um die laufende Kanal-
30 adresse für jedes Segment des gerade abgetasteten Prüfdokumentes (12) in Echtzeit zu liefern.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortschreibschaltung (39) einen Addierer (42, 46), der mit dem Mikroprozessor (38) verbunden ist und an
35 dem die Ausgangsbildelementzahl für jeden Kanal hegt, eine Teilerschaltung (40,44) und einen Zähler (41,45) aufweist, der zwischen die Teilerschaltung (40,44) und den Addierer (42,46) geschaltet ist, wobei der Addierer am Ausgang des Zählers (41,45) Hegt, um die Y-Adresse für jeden Kanal fort-40 zuschreiben.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal weiterhin einen zweiten Addierer (43) aufweist, der algebraisch einen Korrekturfaktor der Abtastzeilenzahl zuaddiert, wobei der Korrekturfaktor eine Funk-
45 tion des Unterschiedes in den Abtastzeilenzahlen zwischen den Zeitpunkten ist, an denen die eine und die andere Ecke wahrgenommen werden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Periode des Abtastzeilentaktgebers der Zeit ent-
50 spricht, die für eine Dokumentenabtastzeile erforderlich ist, um einen festen Punkt zu passieren und dass die Frequenz des Bildelementtastgebers wesentlich grösser als die Frequenz des Abtastzeilentaktgebers ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich-55 net, dass die Teilerschaltung (40,44) den Zähler (41,45) immer dann um eins weiterzählen lässt, wenn die erste Taktimpulszahl gleich der Anzahl der Bildelemente in einer Abtastzeile geteilt durch den Unterschied in der Zeit, gemessen in den ersten Taktimpulszahlen, zwischen den Zeitpunkten ist,
so an dem die eine und die andere vordere Ecke des Dokumentes (12) wahrgenommen wird, wobei die Anfangsbildelementzahl algebraisch zum Ausgangssignal des Zählers zuaddiert wird.
65
Firmen und Behörden, die öffentliche Spezialdokumente wie beispielsweise Bankschecks und Wechsel, Reiseschecks und Zahlungsmittel liefern, unternehmen erhebliche Anstrengungen, um sicherzustellen, dass diese Dokumente bestimm-
3 652 842
ten Qualitätsnormen genügen. Aus verschiedenen Gründen, zeitig sieht. Wenn die Prüfdokumente fehlerfrei auf der beispielsweise aus ästhetischen Gründen, aus Gründen der Transporteinrichtung angeordnet sind, d.h., wenn keine FehlGarantie der Rechtmässigkeit der Ausgabe und der Echtheit ausrichtung relativ zur Fehlerermittlungsanordnung besteht, der Dokumente ist es für Behörden und Firmen, die diese Do- und die Prüfdokumente die gleiche Grösse wie das Original-kumente herstellen, ausserordentlich wünschenswert, zu ver- 5 dokument, gemessen in Bildelementen, haben, ist die Zuord-meiden, dass mangelhafte oder fehlerhafte Dokumente ausge- nung einfach eine Sache der zeitlichen Steuerung, d.h. können geben werden. die erste und die folgende Abtastzeile des Originalschecks Um die Produktion von fehlerfreien Dokumenten sicher- synchron mit dem Abtasten des Prüfdokumentes unter der zustellen, verwenden die Hersteller ausserordentlich kompli- Steuerung eines Abtastzeilenzählers ausgelesen werden. In der zierte Drucktechniken bei der Herstellung der Dokumente. 10 Praxis ist eine derartige ideale Ausrichtung selten, da es tat-Aus Sicherheitsgründen werden die meisten dieser Doku- sächlich unmöglich ist, die Prüfdokumente vollständig fehler-mente auch mit einem ausserordentlich komplizierten Muster frei auf der Transporteinrichtung anzuordnen. Darüberhin-unter Verwendung verschiedener Arten von Druckfarben und aus haben nicht alle Prüfdokumente die gleiche Grösse. Dar-Papieren gedruckt. Selbst bei Verwendung der modernsten aus ergeben sich Abweichungen in der Trennung der entspre-Druckanlagen kommt es jedoch vor, dass Dokumente herge- 15 chenden Bildelemente an den Enden einer Zeilenabtastung, stellt werden, die fehlerhaft oder mangelhaft sind und allge- Wenn beispielsweise das Prüfdokument um 1 % grösser ist, mein bestimmten Qualitätsnormen nicht entsprechen. werden entsprechende Bildelemente, die nominell um 100 Bil-
Die Hersteller verwenden daher eine gewisse Art der Qua- delemente entfernt sind, an einer um 101 Bildelemente ent-
litätsprüfung um sicherzustellen, dass fehlerhafte Dokumente fernten Stelle gefunden.
ermittelt werden, um dadurch ihre Ausgabe an die Öffentlich- 20 Durch die Erfindung, die im Patentanspruch 1 definiert keit zu verhindern. ist, soll eine Speicherzuordnung zur Verwendung mit einem
Bis kürzlich erfolgten alle diese Überprüfungen visuell Fehlersuchsystem geliefert werden, die automatisch für diese durch den Menschen. Probleme Korrekturen vorsieht, und soll eine Zuordnungs-
Aufgrund der technischen Weiterentwicklung wurde technik geliefert werden, bei der die Abtastzeilen im Speicher kürzlich der Prüfungsprozess automatisiert. 25 und die Abtastzeilen vom Prüfdokument segmentiert werden
Unter Verwendung von optischen Abtastverfahren kann und die Segmente unabhängig von der Orientierung und der ein Prüfdokument mit einem Originaldokument verglichen Grösse der Prüfdokumente, die sich an der Fehlerfeststellwerden, das in einem Rechnerspeicher gespeichert ist, um fest- anordnung vorbeibewegen, genau zueinander ausgerichtet zustellen, ob das Prüfdokument bestimmten Normen genügt, werden.
die durch das gespeicherte Original repräsentiert werden. 30 Die erfindungsgemässe Vorrichtung verwendet zwei De-
Die Überprüfung erfolgt mittels eines Punkt für Punkt tektoreinrichtungen die die obere und die untere Ecke des
Vergleiches zwischen dem Prüfdokument und dem gespei- Prüfdokumentes abtasten. Eine mit den Detektoreinrichtun-
cherten Originaldokument. Die Punkte auf dem Prüfdoku- gen verbundene logische Einrichtung richtet die Ecken des ment sind Bildelemente, von denen jedes der kleinste Flächen- Prüfdokumentes genau mit den entsprechenden Ecken des ge-
bereich auf dem Dokument ist, den das System auflösen 35 speicherten Originaldokumentes aus. Dadurch ergibt sich kanm. Das Originaldokument ist in einem Speicher gespei- eine ausreichende Information für eine weitere Einrichtung chert, wobei jedes Bildelement digital kodiert ist. Das Prüfdo- zum Erzeugen von Adressen für den Speicher, die bewirkt,
kument wird über eine elektrooptische Einrichtung abgeta- dass der Speicher Abtastzeilensegmente ausgibt, bei denen stet, die die Bildelemente in eine kodierte Form bringt. Jedes das mittlere Bildelement genau zum mittleren Bildelement im
Bildelement eines Prüfdokumentes wird mit dem entspre- 40 entsprechenden Segment der Fehlerfeststellungsanordnung chenden Bildelement des gespeicherten Originals verglichen. ausgerichtet ist.
Wenn der Vergleich der Bildelemente in gewissem Masse zu Ein besonders bevorzugter Gedanke der Erfindung be-
einem günstigen Ergebnis führt, das bestimmten Qualitäts- steht z.B. in einer Zuordnungsvorrichtung zur Verwendung normen entspricht, wird das Prüfdokument als annehmbar mit einem Dokumentenprüfsystem, bei dem ein Prüfdoku-
angenommen. 4S ment mit einem Originaldokument verglichen wird, das in ei-
Bei einem derartigen Prüfsystem bewegen sich die Prüfdo- nem Computerspeicher gespeichert ist, wobei die Zuord-kumente relativ zur optischen Abtasteinrichtung, und es er- nungsvorrichtung eine Einrichtung aufweist, die jeden Punkt folgt der Punkt für Punkt Vergleich mit dem gespeicherten des Prüfdokumentes zu dem entsprechenden Punkt des geOriginaldokument im Sofort- oder Echtzeitbetrieb. Das wich- speicherten Originaldokumentes ausrichtet. Das Dokumentigste Erfordernis eines derartigen Prüfsystems ist somit die 50 tenprüfsystem tastet optisch jeden Punkt auf dem Prüfdoku-Zuordnung jedes Bildelementes auf dem Prüfdokument zu ment ab und liefert eine Echtzeiteingabe einem Fehlerdetek-seinem entsprechenden Bildelement des gespeicherten Origi- tor. Detektoreinrichtungen tasten optisch die vorderen Ecken naldokumentes. des Prüfdokumentes ab und erzeugen Adressen, um jeden
Ein Dokumentenprüfsystem mit einer Zuordnungsein- Punkt des Originaldokumentes in einer genauen Zuordnung richtung, wie sie oben beschrieben wurde, ist bereits vorge- 55 zum entsprechenden Punkt des Prüfdokumentes korrigiert schlagen worden. auf eine Fehlausrichtung des Prüfdokumentes relativ zum ge-
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