DE2938585C2 - - Google Patents

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DE2938585C2
DE2938585C2 DE2938585A DE2938585A DE2938585C2 DE 2938585 C2 DE2938585 C2 DE 2938585C2 DE 2938585 A DE2938585 A DE 2938585A DE 2938585 A DE2938585 A DE 2938585A DE 2938585 C2 DE2938585 C2 DE 2938585C2
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D7/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency
    • G07D7/06Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency using wave or particle radiation
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Description

Die Erfindung betrifft eine Dokumentenprüfvorrichtung zum Vergleichen eines Prüfdokumentes mit einem Originaldokument, mit einer ersten Abtasteinrichtung zum optischen Abtasten des Prüfdokumentes in einer Vielzahl von Abtastzeilen, von denen jede eine Vielzahl von Bildelementen enthält und zur Umwandlung der Bildelemente jeder abgetasteten Zeile in eine Reihe von Bits, von denen jedes Bit ein Bildelement wiedergibt, mit einer Speichereinrichtung in der das Originaldokument nach Abtastzeilen und Bildelementen in einer Abtastzeile gespeichert ist, und jede Abtastzeile in mehrere Gruppen mit mehreren Bildelementen unterteilt ist, mit einer Zuordnungseinrichtung, die mit der Speichereinrichtung verbunden ist und eine Zuordnung von gerade abgetasteten Bildelementen des Prüfdokumentes zu Bildelementen einer Gruppe einer Abtastzeile des Originaldokumentes vornimmt, und mit einer Vergleichseinrichtung die mit der ersten Einrichtung und der Speichereinrichtung verbunden ist und durch Vergleich bestimmt, ob das Prüfdokument bestimmten Qualitätsnormen genügt.
Firmen und Behörden, die öffentliche Spezialdokumente wie beispielsweise Bankschecks und Wechsel, Reiseschecks und Zahlungsmittel liefern, unternehmen erhebliche Anstrengungen, um sicherzustellen, daß diese Dokumente bestimmten Qualitätsnormen genügen. Aus verschiedenen Gründen, beispielsweise aus ästhetischen Gründen, aus Gründen der Garantie der Rechtmäßigkeit der Ausgabe und der Echtheit der Dokumente ist es für Behörden und Firmen, die diese Dokumente herstellen, außerordentlich wünschenswert zu vermeiden, daß mangelhafte oder fehlerhafte Dokumente ausgegeben werden.
Um die Produktion von fehlerfreien Dokumenten sicherzustellen, verwenden die Hersteller außerordentlich komplizierte Drucktechniken bei der Herstellung der Dokumente. Aus Sicherheitsgründen werden die meisten dieser Dokumente auch mit einem außerordentlich komplizierten Muster unter Verwendung verschiedener Arten von Druckfarben und Papieren gedruckt. Selbst bei Verwendung der modernsten Druckanlagen kommt es jedoch vor, daß Dokumente hergestellt werden, die fehlerhaft oder mangelhaft sind und allgemein bestimmten Qualitätsnormen nicht entsprechen.
Die Hersteller verwenden daher eine gewisse Art der Qualitätsprüfung, um sicherzustellen, daß fehlerhafte Dokumente ermittelt werden, um dadurch ihre Ausgabe an die Öffentlichkeit zu verhindern.
Bis kürzlich erfolgten alle diese Überprüfungen visuell durch den Menschen.
Aufgrund der technischen Weiterentwicklung wurde kürzlich der Prüfungsprozeß automatisiert.
Unter Verwendung von optischen Abtastverfahren kann ein Prüfdokument mit einem Originaldokument verglichen werden, das in einen Rechnerspeicher gespeichert ist, um festzustellen, ob das Prüfdokument bestimmten Normen genügt, die durch das gespeicherte Original repräsentiert werden.
Die Überprüfung erfolgt mittels eines Punkt für Punkt Vergleiches zwischen dem Prüfdokument und dem gespeicherten Originaldokument. Die Punkte auf dem Prüfdokument sind Bildelemente, von denen jedes der kleinste Flächenbereich auf dem Dokument ist, den das System auflösen kann. Das Originaldokument ist in einem Speicher gespeichert, wobei jedes Bildelement digital kodiert ist. Das Prüfdokument wird über eine elektrooptische Einrichtung abgetastet, die die Bildelemente in eine kodierte Form bringt. Jedes Bildelement der Prüfnote wird mit dem entsprechenden Bildelement der gespeicherten Originalnote verglichen. Wenn der Vergleich der Bildelemente in gewissem Maße zu einem günstigen Ergebnis führt, das bestimmten Qualitätsnormen entspricht, wird das Prüfdokument als annehmbar angenommen.
Aus der DE-OS 26 20 765 war bereits ein Abtastsystem bekannt, bei dem ein Prüfling in aufeinanderfolgenden Abtastzeilen abgetastet werden kann und die hierbei erhaltenen Signale mit einem in gleicher Weise abgetasteten Originaldokument bzw. den Daten eines in einem Speicher gespeicherten Originaldokumentes verglichen werden. Das bekannte System ermöglicht es, festzustellen, ob der Prüfling gegenüber dem Originaldokument in der Abtastrichtung bzw. senkrecht hierzu verschoben ist. Durch Herausgreifen bestimmter Vergleichsbereiche des Prüflings und entsprechender Vergleichsbereich in dem Originaldokument lassen sich die Abweichungen in der X- bzw. Y-Richtung feststellen und durch einen entsprechenden festgesetzten Zugriff auf die in dem Speicher gespeicherten Daten des Originals lassen sich jeweils einanderzugeordnete Daten des Prüflings und Daten des Originals miteinander vergleichen. Die bekannte Vorrichtung ermöglicht einen solchen Vergleich aber lediglich dann in ausreichender Weise, wenn der Prüfling und das Original lediglich in der Abtastrichtung und/oder der hierzu senkrechten Richtung gegeneinander versetzt sind, wobei davon ausgegangen wird, daß der Prüfling höchstens eine solche Versetzung in der X- bzw. Y-Richtung jedoch praktisch keine Drehung hierzu aufweist.
Aus der DE-OS 27 34 073 war auch bereits eine Dokumentenprüfvorrichtung bekannt, bei der das Prüfdokument auf einen Zylinder aufgezogen wird und mit einem Laserstrahl parallel zur Längsachse des Zylinders abgetastet wird, um die abgetasteten Daten mit den gespeicherten Daten eines Originaldokuments zu vergleichen. Mit Hilfe von zwei feststehenden Detektoren, die das zu prüfende Dokument bei einer Drehung des Zylinders vor der Abtastung mit dem Laserstrahl abtasten, kann eine Schieflage des abzutastenden Dokuments festgestellt und der Winkel der Schieflage berechnet werden. In diesem Falle erfolgt die Abtastung sodann derart, daß der Laserstrahl das Dokument unter dem festgestellten Abweichungswinkel gegenüber der Längsachse des Zylinders abtastet. Die Einstellung der Abtastregelung kann jedoch mit Schwierigkeiten verbunden sein. Ebenso ergeben sich durch die schräge Abtastung leichte Verzerrungen.
Bei einem Dokumentenprüfsystem, das Fehler auf Dokumenten, beispielsweise auf Zahlungsmitteln oder Reiseschecks ermittelt, wobei die Schecks der Reihe nach an einer Fehlerermittlungsanordnung vorbei befördert werden, wird jeder Scheck optisch Zeile für Zeile abgetastet. Ein Echtzeitvergleich des Prüfschecks mit einem gespeicherten Originalscheck macht es erforderlich, daß jedes Bildelement auf dem Prüfscheck genau dem entsprechenden Bildelement zugeordnet wird, das vom Speicher ausgelesen wird, so daß der Komparator beide Bildelemente gleichzeitig sieht. Wenn die Schecks fehlerfrei auf der Transporteinrichtung angeordnet sind, d. h., wenn keine Fehlausrichtung relativ zur Fehlerermittlungsanordnung besteht, und die Schecks die gleiche Größe wie der Originalscheck, gemessen in Bildelementen, haben, ist die Zuordnung einfach eine Sache der zeitlichen Steuerung, d. h. können die erste und die folgende Abtastzeile des Originalschecks synchron mit dem Abtasten der Prüfschecks unter der Steuerung eines Abtastzeilenzählers ausgelesen werden. In der Praxis ist eine derartige ideale Ausrichtung selten, da es tatsächlich unmöglich ist, die Prüfschecks vollständig fehlerfrei auf der Transporteinrichtung anzuordnen. Darüber hinaus haben nicht alle Prüfschecks die gleiche Größe. Daraus ergeben sich Abweichungen in der Trennung der entsprechenden Bildelemente an den Enden einer Zeilenabtastung. Wenn beispielsweise der Scheck um 1% größer ist, werden entsprechende Bildelemente, die nominell um 100 Bildelemente entfernt sind, an einer um 101 Bildelemente entfernten Stelle gefunden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dokumentenprüfvorrichtung anzugeben, die mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine Prüfung auch dann ermöglicht, wenn das Prüfdokument schief zu der Abtastrichtung angeordnet ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Dokumentenprüfvorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zuordnungseinrichtung eine zweite und eine dritte Abtasteinrichtung zur Feststellung der Lage der vorauslaufenden Ecken des Prüfdokuments aufweist, die das Prüfdokument zeitlich vor der ersten Abtasteinrichtung optisch abtasten, daß die zweite Abtasteinrichtung einen Bereich des Prüfdokumentes abtastet, der eine der vorauslaufenden Ecke umfaßt, und eine erste Schaltungseinrichtung aufweist, die ein erstes Ausgangssignal, das die Zahl der Abtastzeilen angibt, nachdem eine vordere vertikale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen worden ist und ein zweites Ausgangssignal liefert, das die Zahl der Bildelemente angibt, wenn eine horizontale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen wird, daß die dritte Abtasteinrichtung einen Bereich des Prüfdokumentes abtastet, der die andere vorauslaufende Ecke umfaßt und eine zweite Schaltungseinrichtung aufweist, die ein erstes Ausgangssignal, das die Abtastzeilenzahl wiedergibt, nachdem eine vordere vertikale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen worden ist, und ein zweites Ausgangssignal liefert, das die Zahl der Bildelemente angibt, wenn eine horizontale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen wird, daß die Zuordnungseinrichtung eine dritte Schaltungseinrichtung aufweist, die mit der ersten und der zweiten Schaltungseinrichtung verbunden ist, und deren erste und zweite Ausgangssignale dazu verwendet, eine Adresse für eine Gruppe von Bildelementen einer Abtastzeile des Originaldokuments zu erzeugen, wenn die entsprechenden Bildelemente des Prüfdokumentes gerade durch die erste Abtasteinrichtung abgetastet werden.
Die erfindungsgemäße Dokumentenprüfvorrichtung ermöglicht eine einfache jedoch sichere Überprüfung von schiefliegenden Prüfdokumenten, in der die Prüfdokumente in entsprechende Abschnitte und die in dem Speicher gespeicherten Daten des Originaldokuments in entsprechende Gruppen von Daten unterteilt werden, wobei unter Berücksichtigung der festgestellten Schieflage jeweils Daten aus Gruppen in dem Speicher abgerufen werden, die den Bildelementen in den Abschnitten des Prüfdokuments entsprechen, die gerade abgetastet werden. Auf diese Weise wird eine Prüfvorrichtung an die Hand gegeben, die schnell und genau arbeitet und dennoch einen weniger komplizierten Aufbau aufweist. Im wesentlichen arbeitet die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung derart, daß das mittlere Bildelement in jeweils einem Abschnitt des Prüfdokuments genau ausgerichtet ist zu dem mittleren Bildelement in einer zugeordneten Gruppe von Daten des in dem Speicher gespeicherten Originaldokuments.
Weitere vorzugsweise Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Im folgenden wird die Erfindung näher anhand eines in der Zeichnung dargestellten vorzugsweisen Ausführungsbeispiels erläutert:
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Beziehung zwischen dem transportierten Scheck und den Abtasteinrichtungen;
Fig. 2 zeigt in einem Blockschaltbild die Abtasteinrichtungen mit einer Zuordnungsvorrichtung in einem Fehlerfeststellungssystem;
Fig. 3A und 3B zeigen mehr im einzelnen die elektronischen Schaltungen der in Fig. 2 dargestellten Zuordnungsvorrichtung;
Fig. 4 zeigt in einer graphischen Darstellung die Beziehung zwischen einer Abtastzeile des Prüfschecks und der entsprechenden Abtastzeile des gespeicherten Originalschecks.
In Fig. 1 ist eine Trommel 11 dargestellt. Die Trommel 11 stellt einen Teil einer Dokumentenprüftransportvorrichtung dar, wie sie zum Transportieren eines Prüfdokumentes durch eine Fehlerfeststellungsstation verwandt wird.
Das Dokument 12, beispielsweise ein Geldschein oder ein Reisescheck, wird auf die Trommel 11 gelegt und mittels eines Unterdrucks oder in anderer Weise auf der Trommel 11 gehalten. Die Dokumente oder die Schecks 12 werden der Reihe nach mit konstanter Geschwindigkeit auf die Trommel 11 befördert und für einen Weitertransport und/oder zum Ablagern abgenommen, nachdem die Prüfung jedes Schecks 12 beendet ist.
Im folgenden sei angenommen, daß die Schecks nur auf einer Seite überprüft werden. Es versteht sich jedoch, daß eine vollständige Überprüfung die Überprüfung von beiden Seiten des Schecks 12 umfaßt und daß die andere Seite des Schecks 12 etwas später im Transportweg überprüft wird.
Die Schecks 12 weisen Ränder 12 a ähnlich wie die Ränder auf Zahlungsmitteln oder Reiseschecks auf.
Eine Abtasteinrichtung bzw. Fehlerfeststellungsanordnung 13 ist neben der Trommel 11 so angeordnet, daß sie die Schecks 12 sieht, wenn sie einzeln durch ihr Blickfeld wandern, das durch die Linie 14 wiedergegeben ist. Die Abtasteinrichtung 13 sieht die Schecks 12 durch eine Linse 15. Das Blickfeld 14 ist so lang, daß die Länge des Schecks 12 überspannt wird.
Eine zweite bzw. dritte Abtasteinrichtung 16 und 19 sehen den Scheck 12 durch Linsen 17 bzw. 20. Die Abtasteinrichtung 16 ist so angeordnet, daß ihr Blickfeld 18 so liegt, daß sie die rechte vordere Ecke des Schecks 12 sieht. Die Abtasteinrichtung 19 hat ein Blickfeld 21, das die linke vordere Ecke des Schecks 12 sieht.
Die Abtasteinrichtungen 16 und 19 sind so angeordnet, daß jede ihre entsprechende Ecke zu einem Zeitpunkt etwas vor dem Zeitpunkt sieht, an dem die Abtasteinrichtung 13 die Vorderkante des Schecks sieht. Diese Anordnung liefert genügend Zeit zum Verarbeiten der Daten von den Abtasteinrichtungen 16 und 19 und zum Auslösen des Fehlerfeststellungsvorganges, so daß die zugeordneten Bildelemente vom gespeicherten Originalscheck zum Vergleich mit den entsprechenden Bildelementen von der Prüfnote zur Verfügung stehen, während sie gerade abgetastet werden.
Eine genaue Zuordnung erfordert eine hohe Auflösung der für die Zuordnung verwandten Daten. Die Fehlerfeststellung benötigt jedoch nur eine relativ niedrige Auflösung, da die Größe der Bildausschnitte, d. h. von Gruppen von Bildelementen nur mit der Größe der Fehler kompatibel sein muß, die festgestellt werden sollen. Eine unnötig hohe Auflösung der Fehlerdaten führt darüber hinaus zu Datengeschwindigkeitsproblemen in den elektronischen Schaltungen.
Um dem Erfordernis der genauen Zuordnung zu genügen ohne Datengeschwindigkeitsprobleme herbeizuführen, verwendet das erfindungsgemäße System eine relativ hohe Auflösung bei den Daten, die dazu benutzt werden, die Bildelemente zuzuordnen, und eine relativ niedrige Auflösung bei den Daten, die für die Fehlerfeststellung verwandt werden. Bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung beträgt das bevorzugte Verhältnis zwischen den Bildelementen der Fehlerfeststellung und den zweiten und dritten Abtasteinrichtungen 4 : 1. Die Auflösung der Linse 15 ist daher gleich einem Viertel der Auflösung der Linsen 17 und 20.
In Fig. 1 dreht sich die Trommel 11 im Uhrzeigersinn derart, daß sich die längere Abmessung des Schecks 12 im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung bewegt und die kürzere Abmessung sich parallel zur Bewegungsrichtung bewegt. Während sich jeder Scheck in die Blickfelder 18 und 21 bewegt, sehen die zweite und dritte Abtasteinrichtung die Seiten des Schecks und erzeugen Datenbits, die dazu verwandt werden, ein Schwarz-Weiß-Bild der Notenseiten mit hoher Auflösung zu erzeugen.
Jeder Scheck 12 umfaßt eine Vielzahl von Abtastzeilen, wobei jede Abtastzeile eine Vielzahl von Bildelementen umfaßt. Die Anzahl der Abtastzeilen ist eine Funktion der gewählten Bildelementgröße, die auf 0,038×10-3 cm gewählt ist. Wenn die kürzere Abmessung des Schecks eine Länge von 6,35 cm hat, beträgt die Gesamtanzahl der Abtastzeilen auf dem Scheck beispielsweise auf einem Reisescheck 166. Jede Abtastzeile umfaßt 512 Bildelemente.
Fig. 4 zeigt die Orientierung der ersten drei Abtastzeilen des Schecks 12, ohne daß die Darstellung maßstabsgerecht ist. Der Originalscheck im Speicher ist entsprechend der Abtastzeile und den Bildelementen in einer Abtastzeile gespeichert. Das Adressieren des Speichers erfordert die Abtastzeilenzahl und, wie es später dargestellt wird, die Nummer des ersten Bildelementes in jedem von 8 Blöcken oder Speichergruppen mit 64 Bildelementen.
Wie es oben erwähnt wurde, hat die Abtasteinrichtung 13 ein Blickfeld, das die Länge des Schecks 12, d. h. 512 Bildelemente, überspannt. Bei einer Fehlausrichtung des Schecks 12 auf der Trommel 11 würde ein Blickfeld von 512 Bildelementen zu nicht hinnehmbar großen Fehlern führen. Um diese Fehler auf eine annehmbare Größe herabzusetzen, sind die Abtastzeilen in 8 Segmente mit jeweils 64 Bildelementen unterteilt, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Dadurch ist es möglich, ein Segment mit 64 Bildelementen auf dem Prüfscheck 64 Bildelementen des Originalschecks vom Speicher zuzuordnen. Wenn somit die Abtastzeile auf dem Prüfscheck nicht parallel zu den Abtastzeilen im Speicher verläuft, werden gespeicherte Zeilensegmente des Originalschecks von Teilen anderer Abtastzeilen erhalten. Fig. 4 zeigt diesen Umstand, bei dem der Restfehler an den Enden eines Zeilensegmentes gleich einem maximalen Wert eines halben Bildelementes ist und dann auftritt, wenn die Winkelfehlausrichtung zwischen den Abtastzeilen auf dem Originalscheck und dem Prüfscheck a = tan-1 1/64 = 0,9° beträgt, was gut innerhalb dessen liegt, was gegenwärtig üblich ist.
Fig. 4 zeigt einen Scheck 12, der in 8 Segmente mit jeweils 64 Bildelementen unterteilt ist. Bei a = 0,9° ist ersichtlich, daß die Abtastzeile 1 des Prüfschecks 12 nicht vollständig durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird, bis die erste Abtastzeile im Segment 8 gesehen wird.
Erfindungsgemäß ist eine Korrektur für diese Schwierigkeit vorgesehen und wenn die Zuordnung einmal getroffen ist, werden die Zeilensegmente bzw. Zeilengruppen des Speichers adressiert und so zusammengesetzt, daß sie einer einzigen Abtastzeile äquivalent sind, die parallel zur Abtastzeile des Prüfschecks verläuft. Das heißt mit anderen Worten, daß die richtige Zeilengruppe aus dem Speicher abgerufen wird, als wäre keine Fehlausrichtung vorhanden.
In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der Abtasteinrichtungen und der Zuordnungsvorrichtung in einer Kombination mit einem Fehlerfeststellungssystem dargestellt.
Die Abtasteinrichtungen 16 und 19 liegen mit ihren Ausgängen an elektronischen Brennpunktschaltungen 22 a bzw. 22 b. Die Einrichtungen 16 und 19 sind käuflich erhältliche lineare Photodiodendetektorreihen mit jeweils 256 Elementen. Diese Elemente sind den Bildelementen im Verhältnis von 1 : 1 äquivalent. Die Abtasteinrichtungen 16 und 19 liefern der Reihe nach Ausgangssignale in analoger Form, die die schwarzen und weißen Flächenbereiche in ihrem Blickfeld wiedergeben.
Die elektronischen Brennpunktschaltungen 22 a und 22 b, die miteinander identisch sind, wandeln jeweils die Ausgangsspannung der Abtasteinrichtungen 16 und 19 in eine Reihe von 256 Bits für jede Abtastzeile um. Jedes Bit gibt einen schwarzen oder weißen Flächenbereich oder ein schwarzes oder weißes Bildelement auf dem betrachteten Scheck wieder. Es wurde die Konvention eines "Null-Bits" für schwarz und eines "Eins-Bits" für weiß bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gewählt.
Die elektronische Brennpunktschaltung 22 a liefert somit für jede Abtastzeile der Abtasteinrichtung 16 eine erste Reihe von 256 Bits, die als Eingangssignal auf die elektronische Zuordnungsschaltung 23 gegeben werden. Diese 256 Bits sind alle solange weiß oder "Eins-Bits", solange eine Ecke noch nicht in das Blickfeld gekommen ist. Wenn die vordere rechte Ecke 12 b jedoch in das Blickfeld 18 kommt, wird ein Teil der 256 Bits schwarz oder zu "Null-Bits", was anzeigt, daß die vordere rechte Ecke 12 b des Schecks 12 erfaßt worden ist.
Die vordere linke Ecke 12 c des Schecks wird in ähnlicher Weise über eine zweite Reihe von 256 Bits von der Brennpunktschaltung 22 b für jede Abtastzeile erfaßt. Diese Bit- Reihe bildet auch ein Eingangssignal für die elektronischen Zuordnungsschaltungen 23.
Die elektronischen Zusammenschaltungen 23 verwenden zusammen mit einer Zeitsteuerinformation diese Information dazu, diejenige Abtastzeile, auf der jede Ecke gesehen wurde, und dasjenige Bild oder die Bit-Zahl in der Abtastzeile zu bestimmen, auf das oder auf die die Ecke fällt. Die Abtastzeilenzahl zwischen jeder erfaßten Ecke 12 b und 12 c ist ein Maß für die Fehlausrichtung des Schecks auf seiner Transporteinrichtung und somit für die Fehlausrichtung des Schecks relativ zur Abtasteinrichtung 13 sowie zum gespeicherten Originalscheck.
Die beiden Eingangssignalreihen für die elektronische Zuordnungsschaltung 23 erlauben zusammen mit der Zeitsteuerinformation, daß die Zuordnungsvorrichtung 8 Adressensätze erzeugt. Jede Adresse bezeichnet das erste Bildelement der 64 Bildelemente langen Segmente 1 bis 8 in Fig. 4, das einem der Zeilensegmente zugeordent wird, das durch die Abtasteinrichtung 13 gerade abgetastet wird.
Diese 8 Adressensätze XY₁ bis XY₈, die konstant fortgeschrieben werden, während der Scheck durch das Blickfeld 14 der Abtasteinrichtung 13 wandert, liegen als Eingangsadressen am Speicher 24. Der Speicher 24 steht mit einem lokalen Speicher oder einem Formator 25 in Verbindung.
Der Ausgang des Formators 25 liegt an einem Eingang eines Fehlerdetektors 27.
Die Abtasteinrichtung 13 liegt mit ihrem Ausgang an der elektronischen Brennpunktschaltung 26, die beide in einer Weise ähnlich wie die Abtasteinrichtungen 16 und 19 und die elektronische Brennpunktschaltung 22 arbeiten, so daß sie eine Gruppe von 512 Bits oder Bildelementen dem Fehlerfeststellungskomparator 27 liefern. Die 512 zu einer Abtastzeile formatierten Bildelemente, die gleichzeitig durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen werden, werden im Fehlerfeststellungskomparator 27 verglichen. Nachdem der Scheck überprüft ist, bestimmt der Fehlerdetektor 27 nach bestimmten Kriterien, ob der Vergleich günstig oder ungünstig ausgefallen ist. Auf dieser Basis wird in irgendeiner zweckmäßigen Weise angegeben, ob der Scheck annehmbar oder nicht annehmbar ist.
In den Fig. 3A und 3B sind die in Fig. 2 dargestellten elektronischen Zuordnungsschaltungen 23 mehr im einzelnen dargestellt. Wie es in Fig. 3A dargestellt ist, stehen die elektronischen Brennpunktschaltungen 22 a und 22 b mit dem Detektor 28 für die rechte Ecke und mit dem Detektor 29 für die linke Ecke jeweils in Verbindung.
Der Ausgang der elektronischen Brennpunktschaltung 22 a ist mit einem Schieberegister 30 vom erste-Eingabe-erste-Ausgabe- Typ verbunden. Das Schieberegister 30 ist groß genug, um die Daten einer Abtastzeile zu speichern, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel 256 Bits umfassen.
Der Ausgang des Schieberegisters 30 liegt direkt und über eine Verzögerungsschaltung 31 an einem UND-Glied 32. Die Verzögerungsschaltung 31 bewirkt eine Verzögerung um eine Bildelementtaktperiode. Am UND-Glied 32 liegt ein drittes Eingangssignal mit konstant niedrigem Pegel oder dem logischen Wert "Null". Das UND-Glied 32 liefert somit nur dann einen Ausgangsimpuls, wenn gleichzeitig drei Eingangssignale mit niedrigem logischem Pegel oder mit dem logischen Pegel "Null" anliegen.
Der Ausgang des UND-Gliedes 32 ist mit einem Zähler 33 verbunden. Der Zähler 33 ist gleichfalls mit einer Abtastzeilentakteinrichtung verbunden, die nicht dargestellt ist, so daß er dann, wenn er durch einen Impuls vom UND-Glied 32 in Gang gesetzt wird, die Taktimpulse zählt. Der Zähler 33 wird durch irgendeine zweckmäßige Einrichtung rückgesetzt, nachdem jeder Scheck 13 vollständig abgetastet ist.
Der Ausgang der elektronischen Brennpunktschaltung 22 a ist auch mit einem UND-Glied 34 und über eine Verzögerungsschaltung 38, die eine Verzögerung um ein Bildelement liefert, mit einem UND-Glied 35 verbunden. Am UND-Glied 34 liegt ein zweites Eingangssignal vom Schieberegister 30 und ein drittes Eingangssignal von einer Signalquelle, die ein Signal mit konstant niedrigem Pegel oder logischem Pegel "Null" liefert, so daß das UND-Glied 34 nur dann ein Ausgangssignal liefert, wenn als Eingangssignale drei Signale mit gleichzeitig niedrigem Pegel oder mit logischem Pegel "Null" anliegen.
Am UND-Glied 35 liegt ein zweites Eingangssignal von der Verzögerungsschaltung 31 und ein drittes Eingangssignal von einer Signalquelle, die konstant ein Signal mit hohem Pegel oder mit logischem Pegel "Eins" liefert, so daß das UND-Glied 35 nur dann ein Ausgangssignal liefert, wenn als Eingangssignale drei Signale mit gleichzeitig hohem Pegel oder mit logischem Pegel "Eins" anliegen.
Die Ausgänge der UND-Glieder 34 und 35 sind als Eingänge an ein UND-Glied 36 geschaltet, dessen Ausgang mit einem Zähler 37 verbunden ist. Wenn die Ausgangssignale der UND-Glieder 34 und 35 übereinstimmen, liefert das UND-Glied 36 dem Zähler 37 einen Stopimpuls. Der Zähler 37 ist mit einer Bildelementtakteinrichtung verbunden und zählt die Bildelemente in jeder Abtastzeile, bis er durch einen Impuls vom UND-Glied 36 angehalten wird. Der Zähler 37 wird automatisch durch einen Abtastzeilentakt rückgesetzt, so daß er am Anfang jeder Abtastzeile mit dem Zählen beginnt.
Der Detektor 29 für die linke Ecke ist in seinem Aufbau und seiner Funktionsweise mit dem Detektor 28 für die rechte Ecke identisch, so daß er nicht weiter im einzelnen beschrieben wird. Es versteht sich, daß in Abhängigkeit von der Fehlorientierung eines Schecks der eine oder der andere Eckendetektor eine Ecke zuerst sieht. Die beiden Detektoren liefern zusammen eine Information bezüglich des Fehlorientierungswinkels gemessen in Abtastzeilen, die notwendig ist, um die Adressen zu erzeugen. Die Anzahl der Abtastzeilen zwischen der Wahrnehmung der ersten und der zweiten Ecke ist dem Fehlorientierungswinkel äquivalent.
Was die Arbeitsweise des Detektors 28 für die rechte Ecke anbetrifft, so ist ein X-Ereignis als die Wahrnehmung des vertikalen Randes oder der vorderen Kante eines Schecks definiert und ist ein Y-Ereignis als die Wahrnehmung eines horizontalen Randes des Schecks definiert. Unter den Rändern ist der Teil des Schecks, an dem der Aufdruck beginnt, d. h. der Teil des Schecks 12 hinter dem Rand 12 a zu verstehen.
Wie es später im einzelnen dargestellt wird, bedeuten zwei angrenzende schwarze Bildelemente oder Null-Bits in der Reihe der Bildelemente von der Abtasteinrichtung 16 ein X-Ereignis und bedeuten zwei angrenzende weiße Bildelemente oder Eins-Bits, auf die zwei angrenzende schwarze Bildelemente folgen, ein Y-Ereignis. Die beiden Ereignisse bezeichnen eine Ecke.
Das UND-Glied 32 wird angesteuert, wenn zwei schwarze Bildelemente aneinander angrenzend auf einer Abtastzeile auftreten. Wenn ein erstes schwarzes Bildelement, auf das ein zweites schwarzes Bildelement folgt, am Ausgang des Schieberegisters 30 erscheint, bewirkt die Verzögerungsschaltung 31, die eine Verzögerung um ein Bildelement liefert, daß beide gleichzeitig am UND-Glied 32 liegen. Das führt dazu, daß das Ausgangssignal des UND-Gliedes 32 ein X-Ereignis oder die Tatsache anzeigt, daß ein vertikaler Rand wahrgenommen wurde. Dieses Ausgangssignal bringt den Zähler 33 dazu, die Abtastzeilen vom Abtastzeilentakt zu zählen. Der Zähler 33 kann einen Ausgangszustand oder Zählerstand haben, der den festen Abstand zwischen den Abtasteinrichtungen 16 und 13 jeweils wiedergibt. Der Zähler 33 hält den Weg der Scheckposition in Richtung der Bewegung in Einheiten von Abtastzeilenperioden fest.
Zwei angrenzende schwarze Bildelemente bringen das UND-Glied 34 dazu, ein erstes Eingangssignal dem UND-Glied 36 zu liefern. Zwei angrenzende weiße Bildelemente bringen das UND-Glied 35 dazu, ein zweites Eingangssignal dem UND-Glied 36 zu liefern. Wenn auf zwei angrenzende weiße Bildelemente zwei angrenzende schwarze Bildelemente folgen, ist ein Y-Ereignis aufgetreten, d. h. ist der horizontale Rand wahrgenommen worden. Aufgrund der Verzögerungsschaltungen 31 und 38, die eine Verzögerung um ein Bildelement liefern, werden die UND-Glieder 34 und 35 gleichzeitig angesteuert, und es stimmen das erste und das zweite Eingangssignal des UND-Gliedes 36 überein, so daß das UND-Glied dem Zähler 37 einen Stopimpuls liefert. Der Zähler 37, der am Anfang jeder Abtastzeile durch einen Abtastzeilentaktimpuls wieder in Gang gesetzt wird, zeigt ein Y-Ereignis an. Wenn der Zähler 37 angehalten ist, gibt sein Ausgangssignal die Bildelementzahl P₁ der wahrgenommenen Ecke an.
Der Eckendetektor 29 arbeitet in derselben Weise wie der Detektor 28 und liefert die Abtastzeilenzahl X₈ und die Bildelementzahl P₈, wenn die linke Ecke 12 c zum erstenmal gesehen wird. Es wird entweder die Ecke 12 b oder die Ecke 12 c zuerst gesehen und in Abhängigkeit davon, welche Ecke zuerst gesehen wird, wid eine Vorzeicheninformation geliefert, die für die Berechnung der Adressen notwendig ist. Der Zeitunterschied in Abtastzeilen zwischen der Wahrnehmung der Ecken ist gleichfalls ein Maß für die Fehlausrichtung und diese Information wird für die laufende Berechnung der Adressen der acht Segmente bzw. Gruppen benötigt.
Die Ausgangssignale P₁, P₈, X₁ und X₈ liegen als Eingangssignale an dem in Fig. 3B dargestellten Mikroprozessor 38.
Die Anfangs-Y-Adresse, d. h. die Adresse für die Gruppe oder den Kanal 1 wird durch den Mikroprozessor 38 unter Verwendung des folgenden Algorhythmus berechnet:
Y sn = (Y₁ - P₁ + 1) + 64 (N-1) + 1/7 (Y - P) (N-1)
wobei
Y sn = Adresse des ersten Bildelementes im Kanal N des Speichers
Y₁ = Y-Adresse der rechten Ecke im Speicher
Y₂ = Y-Adresse der linken Ecke im Speicher
Δ₂ = Y₂-Y
P₁ = Bildelementzahl der rechten Ecke an der Abtasteinrichtung
P₂ = Bildelementzahl der linken Ecke der Abtasteinrichtung
P = P₂-P
N = Kanal- oder Gruppenzahl im Speicher, die der Kanal- oder Segmentzahl auf dem Scheck entspricht.
Wenn die Anfangs-X- und Y-Adressen bekannt sind, d. h., wenn die Abtastzeile und die Ausgangsbildelementzahl des ersten Segmentes oder des ersten Kanales bekannt sind, erzeugt die logische Adressenfortschreibschaltung 39 acht Adressen für jede Abtastzeile, die durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird, um die entsprechenden Abtastzeilen vom Speicher für einen unmittelbaren Vergleich des Prüfschecks und des gespeicherten Schecks auszulesen, als wäre der Prüfscheck fehlerfrei auf seiner Transporteinrichtung bezüglich des gespeicherten Schecks ausgerichtet.
Was die logische Fortschreibschaltung 39 im einzelnen anbetrifft, so sind in der dargestellten Weise acht Adressenfortschreibkanäle, und zwar jeweils ein Kanal für jede Gruppe und für jeden Kanal auf dem Prüfscheck in Fig. 4 und den entsprechenden Kanal des Originalschecks vorgesehen, der im Speicher 24 gespeichert ist.
Der Kanal 1 umfaßt eine Teilerschaltung 40, deren Ausgang an einem Zähler 41 liegt. Der Ausgang des Zählers 41 ist als ein Eingang einer Addierschaltung 42 geschaltet. Die Addierschaltung 42 empfängt als zweites Eingangssignal die Ausgangs-Y-Adresse Y sn vom Mikroprozessor 38. Die Addierschaltung 42 empfängt gleichfalls ein Vorzeicheneingangssignal vom Mikroprozessor 38, das die Orientierung der Fehlausrichtung des Prüfschecks, d. h. angibt, ob die rechte oder die linke Ecke zuerst wahrgenommen wird.
Die Teilerschaltung 40 ist auch mit der Abtastzeilentakteinrichtung verbunden. Die Teilerschaltung 40 empfängt ein Freigabeeingangssignal vom Mikroprozessor 38, das für den ersten Kanal dann auftritt, wenn der vertikale Rand oder die Vorderkante des Prüfschecks durch die Abtasteinrichtung 13 gesehen wird.
Zusätzlich empfängt die Teilerschaltung 40 ein mit N bezeichnetes Eingangssignal, das den Wert hat.
Dieser Wert ist ein Maß für den Winkel der Schräglage des Prüfschecks 12. 7×64 ist die Anzahl der Bildelemente in einer Abtastzeile gemessen vom Mittelpunkt des Segmentes 1 zum Mittelpunkt des Segmentes 8, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Der Wert x₈-x₁ ist gleich der Anzahl der Abtastzeilen zwischen der Wahrnehmung einer Ecke und der Wahrnehmung der zweiten Ecke.
Der Teiler 40 teilt die Abtastzeilen durch den Wert N und liefert ein Ausgangssignal, so daß der Zähler 41 um eins weiterzählt, immer dann, wenn der Wert N gleich der Abtastzeilenzahl ist, d. h. immer dann, wenn N ein ganzzahliges Vielfaches der Abtastzeile ist. Dieser Wert wird der Y-Ausgangsadresse Y sn zuaddiert, um die Y-Adresse fortzuschreiben. Wenn beispielsweise x₈-x₁ gleich 7 ist, wird die Y-Adresse um ein Bildelement fortgeschrieben, d. h. wird ein Bildelement zu Y sn zuaddiert oder von Y sn abgezogen, was vom Vorzeichen oder der Richtung der Schräglage für jeweils 64 Abtastzeilen abhängt.
Die x-Adresse für den Kanal 1, d. h. x₁, liegt immer vor und wird direkt vom Zähler 33 des Detektors 28 für die rechte Ecke erhalten.
Die x-Adresse für den Kanal 8, d. h. x₈, liegt in ähnlicher Weise immer vor und wird vom Zähler des Detektors 29 für die linke Ecke erhalten, der dem Zähler 33 äquivalent ist.
Die x-Adressen der Kanäle 2 bis 7 werden nach der Gleichung
x N = x₁ + N - 1 (x₈ - x₁)
fortgeschrieben.
Beim Kanal 2 liegt beispielsweise x₁ als Eingangssignal am Addierer 43. Am Addierer 43 liegt auch ein Eingangssignal Δ x₁₂. Wenn wiederum x₈-x₁ = 7 ist und für den Kanal 2 N gleich 2 ist, ergibt sich durch Einsetzen in die obige Gleichung, daß die Adresse x₂ gleich x₁ + 1, d. h. x₁ mit einem zuaddierten Bildelement ist.
Für die Kanäle 3 bis 7 wird derselbe Vorgang mit N ausgeführt, wobei sich nur N, d. h. die Kanalzahl ändert.
Das Fortschreiben der Y-Adresse für den Kanal 2 erfolgt in gleicher Weise wie für den Kanal 1. Der einzige Unterschied besteht in den eingehenden Werten. Jeder Y-Adressenfortschreibkanal löst die Gleichung
wobei
Y sn = Ausgangs-Y-Adresse
N ln = Abtastzeilenzahl des gegebenen Kanals.
Die y-Adressenfortschreibschaltung für den Kanal 2 weist einen Teiler 44, einen Zähler 45 und einen Addierer 46 auf, die in derselben Weise wie ihre Gegenstücke des Kanals 1 geschaltet sind. Am Addierer 46 liegt ein Vorzeicheneingangssignal und ein y-Ausgangsadresseneingangssignal, die vom Mikroprozessor 38 erhalten werden. Das y-Ausgangsadresseneingangssignal unterscheidet sich etwas vom y-Ausgangsadressensignal des Kanals 1 aufgrund der Variablen in der Gleichung für y sn .
Am Teiler liegt auch ein Freigabeeingangssignal, das sich zeitlich von dem Freigabeeingangssignal des Kanals 1 aufgrund der Schräglage, d. h. aufgrund des Zeitpunktes unterscheidet, an dem das Segment 2 des Schecks durch die Fehlerdetektoranordnung 13 gesehen wird.
Der Addierer 46 addiert somit die richtige Anzahl der Bildelemente zur Ausgangs-y-Adresse, um die laufende y-Adresse für den Kanal 2 zu erhalten.
Das y-Adressenfortschreiben der Kanäle 3 bis 8 erfolgt in ähnlicher Weise wie bei den Kanälen 1 und 2 und wird nicht im einzelnen beschrieben.
Die x- und y-Adressen für jeden Kanal werden somit laufend erzeugt, so daß acht Adressensätze für jede Abtastzeile geliefert werden, wobei jeder Kanal 1 bis 8 am Speicher 24 adressiert und alle Kanäle als komplette Abtastzeile vom Speicher 24 ausgegeben und im Formator oder lokalen Speicher 25 formatiert werden, um als volle Abtastzeile dem Fehlerdetektor 27 synchron mit den Abtastdaten von der Abtasteinrichtung 13 auf eine Fehlausrichtung korrigiert eingegeben zu werden.
Die Abtastzeilentaktfrequenzen und die Bildelementzeilentaktfrequenzen sind nach Maßgabe der Geschwindigkeit, mit der der Scheck 12 transportiert wird, und nach Maßgabe der Beziehung zwischen der Abtastzeilenzahl und der Bildelementzahl bestimmt. Wenn bei einem Ausführungsbeispiel die Abtastzeilentaktfrequenz 1 Hertz beträgt, würde die Bildelementfrequenz 500 Hertz betragen.
Wie der Speicher 24 tatsächlich adressiert wird, wird nicht im einzelnen beschrieben, da es verschiedene bekannte Verfahren dazu gibt. Aus Gründen der Vollständigkeit wird jedoch kurz beschrieben, in welcher Weise der Originalscheck gespeichert werden kann, um seinen direkten Zugriff zu ermöglichen.
Der Originalscheck wird im Speicher 24 in einer Anordnung gespeichert, die äquivalent der Anordnung des Schecks 12, d. h. der Abtastzeilen und Bildelemente in einer Abtastzeile ist. Der Speicher 24 kann somit Speicherbereiche aufweisen, die die Abtastzeile speichern, von denen jede einer Abtastzeile auf einem Prüfscheck 12 entspricht. Die Anzahl der Abtastzeilen auf einem Scheck und daher im Speicher hängt von der Breite eines Schecks ab. Ein Scheck mit einer Breite von 6,35 cm kann 166 Abtastzeilen mit 0,038 cm pro Abtastzeile haben. Jede Abtastzeile umfaßt 512 Bildelemente.
Der Speicher 24 hätte dann acht Gruppen bzw. Kanäle, wobei jede Gruppe bzw. jeder Kanal Teile der 166 Abtastzeilen und jeweils 64 Bildelemente in dem Teil der Abtastzeilen enthält, die in einem gegebenen Kanal gespeichert sind. Die acht Gruppen bzw. Kanäle im Speicher entsprechen natürlich den acht Segmenten des Schecks in Fig. 4.
Der Speicher wird somit durch acht Sätze von x- und y-Adressen adressiert. x₁, d. h. die Abtastzeile 1 und y₂, d. h. die Bildelementzahl im Kanal 2 würden beispielsweise die Abtastzeile 1 und die Bildelementzahl 65 im Speicher adressieren. Alle Bildelemente im Kanal 2 Abtastzeile 1 werden somit aus dem Speicher synchron mit der Abtasteinrichtung ausgelesen, die das Segment 2 Abtastzeilenzahl 1 sieht.
Zur Verfeinerung kann der Speicher 24 zweimal so viele Abtastzeilen als erforderlich speichern.
Durch die Erfindung wird somit eine Zuordnungsvorrichtung geliefert, um sicherzustellen, daß jede Abtastzeile eines gespeicherten Originalschecks mit ihrer entsprechenden Abtastzeile auf dem Prüfscheck unabhängig von einer Fehlausrichtung des Prüfschecks relativ zur Abtasteinrichtung verglichen wird.

Claims (9)

1. Dokumentenprüfvorrichtung zum Vergleichen eines Prüfdokumentes mit einem Originaldokument, mit einer ersten Abtasteinrichtung (13) zum optischen Abtasten des Prüfdokumentes (12) in einer Vielzahl von Abtastzeilen, von denen jede eine Vielzahl von Bildelementen enthält und zur Umwandlung der Bildelemente jeder abgetasteten Zeile in eine Reihe von Bits, von denen jedes Bit ein Bildelement wiedergibt, mit einer Speichereinrichtung (24), in der das Originaldokument nach Abtastzeilen und Bildelementen in einer Abtastzeile gespeichert ist, und jede Abtastzeile in mehrere Gruppen mit mehreren Bildelementen unterteilt ist, mit einer Zuordnungseinrichtung (16, 19, 22 a, 22 b, 23), die mit der Speichereinrichtung (24) verbunden ist und eine Zuordnung von gerade abgetasteten Bildelementen des Prüfdokumentes zu Bildelementen einer Gruppe einer Abtastzeile des Originaldokumentes vornimmt, und mit einer Vergleichseinrichtung (27), die mit der ersten Einrichtung (13) und der Speichereinrichtung (24) verbunden ist und durch Vergleich bestimmt, ob das Prüfdokument (12) bestimmten Qualitätsnormen genügt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnungseinrichtung eine zweite und eine dritte Abtasteinrichtung (16, 19) zur Feststellung der Lage der vorauslaufenden Ecken des Prüfdokuments aufweist, die das Prüfdokument zeitlich vor der ersten Abtasteinrichtung (13) optisch abtasten, daß die zweite Abtasteinrichtung (16) einen Bereich des Prüfdokumentes (12) abtastet, der eine der vorauslaufenden Ecke umfaßt, und eine erste Schaltungseinrichtung (28) aufweist, die ein erstes Ausgangssignal, das die Zahl der Abtastzeilen angibt, nachdem eine vordere vertikale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen worden ist und ein zweites Ausgangssignal liefert, das die Zahl der Bildelemente angibt, wenn eine horizontale Kante des Prüfdokumentes (12) wahrgenommen wird, daß die dritte Abtasteinrichtung (19) einen Bereich des Prüfdokumentes (12) abtastet, der die andere vorauslaufende Ecke umfaßt und eine zweite Schaltungseinrichtung (29) aufweist, die ein erstes Ausgangssignal, das die Abtastzeilenzahl wiedergibt, nachdem eine vordere vertikale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen worden ist, und ein zweites Ausgangssignal liefert, das die Zahl der Bildelemente angibt, wenn eine horizontale Kante des Prüfdokumentes wahrgenommen wird, daß die Zuordnungseinrichtung eine dritte Schaltungseinrichtung (38, 39) aufweist, die mit der ersten und der zweiten Schaltungseinrichtung (28, 29) verbunden ist, und deren erste und zweite Ausgangssignale dazu verwendet, eine Adresse für eine Gruppe von Bildelementen einer Abtastzeile des Originaldokuments zu erzeugen, wenn die entsprechenden Bildelemente des Prüfdokumentes gerade durch die erste Abtasteinrichtung (13) abgetastet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Transporteinrichtung (11) vorgesehen ist, die die Prüfdokumente (12) an der ersten, zweiten und dritten Abtasteinrichtung (13, 16, 19) vorbeitransportiert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite und dritte Abtasteinrichtung (16, 19) jeweils eine Einrichtung aufweisen, die eine Reihe von Bits erzeugt, die schwarze oder weiße Flächenbereiche des Prüfdokumentes (12) wiedergeben.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Schaltungseinrichtung (28, 29) jeweils einen Abtastzeilentaktgeber und eine erste Zählereinrichtung (33) aufweisen, die mit dem Abtastzeilentaktgeber verbunden ist und beim Ansprechen auf die vertikale Kante eines Prüfdokumentes (12) der zweiten bzw. dritten Abtasteinrichtung (16, 19) mit dem Zählen in der Abtastzeilentaktfrequenz beginnt, wobei die ersten Zähleinrichtungen (33) nach der vollständigen Abtastung jedes Prüfdokumentes (12) zurückgesetzt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Schaltungseinrichtung (28, 29) jeweils einen Bildelementtaktgeber und eine zweite Zähleinrichtung (37) aufweisten, daß die zweiten Zähleinrichtungen (37) jeweils mit dem Bildelementtaktgeber und dem Abtastzeilentaktgeber verbunden sind, und auf die Feststellung eines horizontalen Randes des Prüfdokumentes (12) durch die zweite bzw. die dritte Abtasteinrichtung (16, 19) den Zählvorgang beenden, und daß die zweiten Zähleinrichtungen (37) durch jeden Abtastzeilentaktimpuls zurückgesetzt werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Originaldokument in der Speichereinrichtung (24) in Form einer Vielzahl von Abtastzeilen und einer Vielzahl von Bits in jeder Abtastzeile gespeichert ist, wobei jede Abtastzeile in eine Vielzahl von Gruppen unterteilt ist, daß jede Gruppe von Bits des Originaldokumentes durch die Abtastzeilenzahl oder X-Adresse und eine Bitzahl oder Y-Adresse adressierbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schaltungseinrichtung einen Mikroprozessor (38), der in Abhängigkeit von der Feststellung der vorauslaufenden Ecken des Prüfdokuments durch die zweite und dritte Abtasteinrichtung eine Anfangsadresse für jede Gruppe von Bits der Speichereinrichtung bestimmt, und eine Fortschreibschaltung (39) umfaßt, die mit der Speichereinrichtung (24) für jede Gruppe von Bits in der Speichereinrichtung verbunden ist, um fortschreitend jeweils Gruppen zu adressieren, die Bildelementen entsprechen, die gerade von der ersten Abtasteinrichtung (13) abgetastet werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschreibschaltung (39) eine der Anzahl von Gruppen (1-8) von Bits pro Abtastzeile entsprechende Zahl von Kanälen (1-8) zur Ansteuerung der Gruppen aufweist, wobei die die Abtastzeilen betreffende Adresse (x) für den ersten und letzten Kanal von der ersten bzw. zweiten Schaltungseinrichtung (28, 29) und für die übrigen Kanäle über jeweils einen ersten Addierer (43), der mit dem Mikroprozessor verbunden ist, erhalten werden und daß die Fortschreibschaltung (39) zum Fortschreiben der Adresse (y) der jeweiligen Bildelemente eine mit dem Mikroprozessor (38) verbundene Teilerschaltung (40), einen Zähler und einen (41) zweiten Addierer (42) aufweist, wobei der Addierer am Ausgang des Zählers (41, 45) liegt, um die Y-Adresse für jeden Kanal fortzuschreiben.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Addierer (43) jeweils der Abtastzeilenzahl algebraisch einen Korrekturfaktor zuaddiert, der eine Funktion der Differenz der Zahl von Abtastzeilen ist, die bei der Feststellung der linken bzw. rechten Ecke des Prüfdokumentes gezählt werden.
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