CH653386A5 - Befestigungsvorrichtung zur verbindung eines litzenstabes mit einer rahmenlatte eines schaftrahmens und schaftrahmen. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäss
Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie auf einen Schaftrahmen eines Webstuhls.
Bei den bekannten Stabhakenverbindern, die zur Befestigung eines Litzenstabes an der Rahmenlatte eines Schaftrahmens dienen, ist der Stabverbinder entweder mit der Latte verschraubt oder an dieser angeschweisst, wie dies aus der US-PS 3.434.505 bekannt ist. Durch die ständige Auf- und Abbewegung des Schaftrahmens beim Weben neigen die Schrauben jedoch dazu, durch Vibration zu lockern, die notwendigen Durchbrüche in der Rahmenlatte reduzieren die Reflexionsfähigkeit und können einen vorzeitigen Ausfall der Latte durch Materialermüdung bewirken.
In der US-PS 4.112.980 sind verschiedene Anordnungen bekannt, bei denen ein Litzenstabhalter durch Kleben mit einer Rahmenlatte verbunden ist. Diese Schrift bezieht sich jedoch im speziellen auf unterschiedliche elastische Elemente, die eine Weiterleitung von Schallschwingungen und Kräften verringern sollen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Befestigungsvorrichtungen für Litzenstäbe an Schaftrahmen zu vermeiden und eine Stabhakenvorrichtung zu schaffen, die einfach und aus möglichst wenigen Einzelteilen herzustellen ist, die einfach montiert werden kann, die ein zuverlässiges Arbeiten der Litzen ermöglicht und die ein Spiel oder eine Abnutzung im Bereich der Verbindung verringert.
Diese Aufgabe wird für eine Stabhakenvorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs I gelöst.
Diese Stabhakenvorrichtung ermöglicht eine verbesserte Befestigung eines Litzenstabes an einem Schaftrahmen. Der Basisteil ist verschiebbar in der Längsnut untergebracht. Diese ist in einer Seitenkante einer Rahmenlatte des Schaftrahmens ausgebildet. Starr verbunden, insbesondere einstückig verbunden mit dem Basisteil ist ein Schaftbereich, der sich durch eine verengte Öffnung der Längsnut nach aussen hin erstreckt. Schultern sind am Basisteil so angeformt, dass er in festem Kontakt mit Vorsprüngen gehalten wird, die in der Längsnut ausgebildet sind, und zwar vorzugsweise durch elastische, gekrümmte die am Basisteil vorstehen und der Längsnut, sie ermöglichen jedoch eine Verschiebebewegung in Längsrichtung dieser beiden Teile.
Die erfindungsgemässe Ausbildung hat den Vorteil, dass die Stabhaken vorrichtung einfach mit der Latte eines Schaftrahmens verbunden werden kann, wodurch die Verbindung zwischen einem Litzenstab und einem Schaftrahmen in einem Webstuhl geschaffen wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die Stabhakenvorrichtung nach der Erfindung es gewährleistet, dass die im Schaftrahmen gehaltenen Litzen ihre Arbeit gleichförmig durchführen können, indem sie die Litzen in derselben Weise und Position bei jeder Auf- und Abbewegung halten, da das freie Spiel in den Endpositionen absorbiert wird.
Weiterhin ist ein Vorteil der Erfindung darin zu sehen, dass die in die Längsnut einschiebbare Stabhakenvorrichtung das freie Spiel und Abnutzung dieser Stabhakenvorrichtung in der Längsnut stark verringert.
Weiterhin liegt ein Vorteil der erfindungsgemässen Stabhakenvorrichtung darin, dass durch die besondere Konstruktion der elastischen Vorspannmittel, die eine mit festem Eingriff erfolgende Verbindung zwischen dem Litzenstab und den Bereichen der Längsnut aufrecht erhält, im Wesentlichen jegliches, aufgrund von Toleranzen auftretendes Spiel entfällt.
Schliesslich liegt ein Vorteil der Erfindung darin, dass die in die Rahmenlatte einsetzbare Stabhakenvorrichtung zwar aufgrund der elastischen Vorspannungsmittel den Litzenstab fest in der Längsnut hält, dennoch aber eine einfache Verschiebung in beiden Längsrichtungen der Latte ermöglicht.
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Weitere Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen.
Ein Ausbildungsbeispiel der Erfindung ist im Folgenden näher dargestellt und wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teils eines Schaftrahmens einer Webmaschine,
Fig. 2 ein Schnittbild entlang der Schnittlinie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Stabhakenverbinders mit einem Teil einer Rahmenlatte, die teilweise geschnitten dargestellt ist, die Figur zeigt, wie der Stabhakenverbinder in der Längsnut aufgenommen ist,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Stabhakenverbinders nach der Erfindung, und
Fig. 5 ein Querschnitt der Längsnut der Rahmenlatte, jedoch ohne Stabhakenvorrichtung.
In den Figuren ist ein Teil eines Schaftrahmens einer Webmaschine gezeigt, er ist allgemein mit A bezeichnet. Nur der zum Verständnis der Erfindung notwendige Bereich ist dargestellt. Der Schaftrahmen A hat eine obere und eine untere Rahmenlatte 10 und 12, hat eine oben offene Längsnut 14, die in jeweiligen Seitenkante 10a und 12a ausgebildet ist. Der Schaftrahmen A hat weiterhin Schafthakenvorrichtungen, die allgemein mit B bezeichnet sind. Sie halten einen Litzenstab 16. Zwischen den Litzenstäben 16 sind Litzen 18 angeordnet. Der Schaftrahmen A wird durch Rahmenseitenteile 20 vervollständigt, die die Enden der Litzenstäbe 16 mittels Klammern 20a, wie dargestellt, festhalten.
Im Folgenden wird die Stabhakenvorrichtung B näher beschrieben. Sie hat einen Basisbereich C, der verschiebbar in der Längsnut 14 untergebracht ist und einen Schaftbereich D, der einstückig mit Basisbereich C zusammenhängt und sich durch den oben offenen Bereich der Nut 14 erstreckt, wenn der Basisteil C in die Nut 14 eingesetzt ist. Der Schaft steht von der Seitenkante 10a 12a der Latte 10,12 nach aussen weg. In Nähe des Endes des Schaftbereichs D ist ein Verdickungs-bereich 22 vorgesehen, in ihm sind Löcher ausgebildet, durch die eine Verbindung mit dem Litzenstab 16, beispielsweise über Niete 16a, erfolgt. Der Basisteil C hat Schultern E, die mit nach innen vorspringenden Endbereichen an den Seiten der Längsnut 14 zusammenwirken und dadurch eine seitlich nach aussen gerichtete Bewegung zwischen diesen Teilen begrenzen sowie das Basisteil C in der Nut 14 halten. Elastische Mittel F sind mit dem Basisbereich C der Stabhakenvorrichtung verbunden, sie liegen an einem steifen Bodenbereich 42 der Nut 14 an und drücken die Schulter E des Basisteils C und die nach innen weisenden Vorsprünge 44,46,48, 50 der Nut 14 gegeneinander, so dass ein im allgemeinen steifer Eingriff erfolgt, der freies Spiel und Abnutzung zwischen den einzelnen Teilen verringert.
Wie dargestellt hat die Schulter E im Abstand voneinander angeordnete Flansche 24,26,28, die den Basisteil C in der Nut 14 halten und durch Stege 30 und 32 verbunden sind. Die Flansche 24,26,28 verlaufen im Wesentlichen seitlich in einander entgegengesetzte Richtungen von den Stegen 30,32 und bilden jeweils Vertiefungsbereiche 34,36 zwischen sich aus. Die Längsnut wird durch im Abstand voneinander befindliche Wände 38 und 40 begrenzt, die sich von einem starren Bodenbereich 42 nach oben erstrecken. Teilbereiche der Seitenwände 38,40 springen nach innen vor und greifen über die Schultern E des Basisteils C. Hierzu gehören die nach innen weisenden Vorsprünge in Nähe der Enden jeder
Seiten wand 38,40, die die Bezugszeichen 44 und 46 tragen und die vom Vertiefungsbereich 34 an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Stegs 30 aufgenommen werden. Zusätzliche Vorsprünge 48 und 50 erstrecken sich nach innen hin und greifen in die Vertiefungsbereiche 36 zu den beiden Seiten des Stegs 32. Die nach innen gerichteten Endbereiche 44 und 46 schliessen so ab, dass zwischen ihnen ein Schlitz 52 gebildet wird, der eine im Vergleich zum Bodenbereich 42 verengte Öffnung 52 hat. Durch diese erstreckt sich der Schaft D nach aussen, von den jeweiligen Seitenkante 10a, 12a weggerichtet.
Die Flansche 24,26 haben obere und untere Flanschteile, die mit den oberen und unteren Oberflächen der vorspringenden Endbereiche 44,46 in Anlage kommen und dadurch die relative seitliche, nach aussen gerichtete Bewegung des Basisteils C in der Nut 14 begrenzen. Die zusätzlichen, tiefer angeordneten Flansche 28 und die Vorsprünge 48,50 verbessern den festen, wechselseitigen Eingriff zwischen dem Basisteil C und der Nut 14.
Die elastischen Mittel F sind als gekrümmte, nachgiebige Finger 54 ausgebildet, die einstückig mit dem Unterteil des Basisteils C verbunden sind, das wie dargestellt die Flansche 28 umfasst. Die Finger 54 stehen nach unten vor und liegen federnd am starren Bodenbereich 42 der Nut 14 an, wenn das Basisteil C darin eingesetzt ist. Sie drücken diesen Basisteil C nach oben und gewährleisten einen engen Eingriff zwischen den jeweils zusammenwirkenden Schulterteilen des Basisteils C und den Vorsprüngen 44,46,48,50 der Nut 14 und sichern einen festen und allgemein steifen formschlüssigen Eingriff.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel hat die Stabhakenvorrichtung B einen Schaftbereich D, einen Basisbereich C und elastische Finger 54, die in einem Stück aus einem extru-dierten Kunststoff gefertigt sind. Diese nachgiebigen, eine Vorspannung aufbringenden Finger 54 kompensieren Unge-nauigkeiten aufgrund Toleranzen bei der Herstellung des Basisteils C und der entsprechenden Teile der Nut 14, so dass sie jegliches freies Spiel zwischen diesen Teilen aufnehmen und die Abnutzung verringern, die normalerweise zu einem vergrösserten freien Spiel und zusätzliche Abnutzung führt. Dieser Vorteil wird insbesondere dann eingesehen, wenn man die ständige Auf- und Abbewegung eines Schaftrahmens für eine ausgeprochen grosse Anzahl von Hüben tagein und tagaus in Betracht zieht.
Diese Bewegung führt zu einem Zug und Druck zwischen der Nut 14 der Rahmenlatte 10,12 und der Stabhaken Vorrichtung B, sie wird durch den Litzenstab 16 übertragen, da die in den Augen (Maillons) der Litzen gehaltenen Kettfäden beim Weben gehoben und gesenkt werden.
Wie am besten aus Figur 3 hervorgeht, sind die Finger 54 geneigt, sie sind kurvenförmig gebogen und ausreichend nachgiebig. Ein Teil ihrer Bodenfläche liegt im Allgemeinen tangential oder parallel am Boden der Nut 14 an, so dass die Gleitbewegung zwischen diesen Teilen in den beiden Längsrichtungen der Nut 14 vereinfacht wird. Durch diese Vorspannung der Stabhakenvorrichtung B in der Nut 14 wird ein Bewegungsablauf für einen Schaftrahmen beim Weben erzielt, der weitaus gleichmässiger ist, so dass die Kettfäden bei jedem einzelnen Web vorgang gleichmässiger gehoben, gesenkt und gespannt werden. Dies wird durch die beträchtliche Verringerung von freiem Spiel an den Endpositionen erreicht, da die Finger 54 eine lockere Verbindung verhindern. Die hierdurch erreichte Verringerung des freien Spiels führt zu einer längeren Standzeit der einzelnen Teile.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- 6533862PATENTANSPRÜCHE1. Befestigungsvorrichtung zur Verbindung eines Litzenstabes mit einer Rahmenlatte eines Schaftrahmens eines Webstuhls, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung- einen verschiebbar in einer Längsnut (14) der Rahmenlatte (10,12) aufnehmbaren Basisteil (C),- einen einstückig mit dem Basisteil (C) verbundenen Schaftbereich (D),- ein am Schaftbereich (D) angeordnetes, eine Verbindung mit dem Litzenstab (16) ermöglichendes Verbindungsstück (22),- einen mit dem Basisteil (C) verbundenen, zum Hintergreifen von nach innen vorspringenden, offenen Schlitz (52) der Längsnut (14) verengenden Endbereichen (44,46) ausgebildeten Flansch (26), der eine seitlich nach aussen gerichtete Bewegung des Basisteils (C) begrenzt und dieses in der Längsnut (14) hält, und- elastische, mit dem Basisteil (C) zusammenhängende Mittel (54), die an den Bodenbereich (42) der Nut (14) anlegbar sind, den Flansch (26) fest gegen die Endbereiche (44,46) der Nut (14) drücken und ein Spiel sowie ein Abnutzen zwischen diesen Teilen verringern, aufweist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel eine Mehrzahl von schräg angestellten, nachgiebigen Fingern (54) aufweisen, die vom Basisteil (C) wegstehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (54) kurvenförmig so gebogen sind, dass ein Bereich der Bodenfläche jedes gekrümmten Fingers (54) den Boden (42) tangential berührt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (26) durch einen Steg (30) mit einem zweiten Flansch (24) verbunden ist, wobei sich die Flansche (24,26) quer zum Steg (30) erstrecken und zwischen sich eine Vertiefung (34) freilassen, in die die nach innen vorspringenden Endbereiche (44,46) der Nut (14) eingreifen können.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (24,26) beidseitig vom Steg (30) abstehen, und dass die nach innen vorspringenden Endbereiche (44,46) in Nähe der Enden beider Seitenwände (38,40) angeordnet sind, die in den gegenüberliegenden Vertiefungen (36) aufnehmbare Vorsprünge (48,50) aufweisen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung einschliesslich des Schaftbereichs (D), des Basisteils (C) und der Finger (54) einstückig aus Kunststoff gefertigt ist.
- 7. Schaftrahmen eines Webstuhls mit mindestens einer Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schaftrahmen gegenüberliegende, obere und untere Rahmenlatten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rahmenlatte (10,12) eine offene, in einer ihrer Seitenkanten (10a, 12a) ausgebildete Längsnut (14) aufweist, in die die Befestigungsvorrichtung eingesetzt ist, welche die Verbindung zwischen einer Rahmenlatte (10,12) und einem die Litzen (18) tragenden Litzenstab (16) herstellt, und dass- jede Längsnut (14) durch einen steifen Bodenbereich (42) und voneinander im Abstand befindliche Seitenwände (38, 40) gebildet wird, welche nach innen vorspringende Endbereiche (44,46) haben, die einen offenen Schlitz (52) mit gegenüber dem Bodenbereich (42) verengter Öffnung zwischen den Seitenwänden (38,40) freilassen.
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