CH654508A5 - Abstreifer sowie werkzeug zur montage dieses abstreifers. - Google Patents

Abstreifer sowie werkzeug zur montage dieses abstreifers. Download PDF

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CH654508A5
CH654508A5 CH480/82A CH48082A CH654508A5 CH 654508 A5 CH654508 A5 CH 654508A5 CH 480/82 A CH480/82 A CH 480/82A CH 48082 A CH48082 A CH 48082A CH 654508 A5 CH654508 A5 CH 654508A5
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CH480/82A
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Kurt Hennig
Manfred Klein
Matthias Nuspl
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Gebr Hennig Gmbh
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    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/0875Wipers for clearing foreign matter from slideways or slidable coverings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
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    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
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Description

Die Erfindung betrifft einen Abstreifer, insbesondere für Führungsbahnen an Werkzeugmaschinen sowie für Abdeckkästen solcher Führungsbahnen, enthaltend einen aus ela-45 stisch verformbarem Material bestehenden, mit einer Ab-streiflippe und einem Halterungsansatz versehenen Abstreifteil und einen aus starrem Material bestehenden, mit einer Ausnehmung zur Halterung des Abstreifteiles versehenen Trägerteil, wobei Abstreifteil und Trägerteil durch einander so hintergreifende Vorsprünge lösbar miteinander verbunden sind.
Die Erfindung betrifft ferner ein Werkzeug, das insbesondere zur Montage eines derartigen Abstreifers geeignet ist.
55 Abstreifer der vorstehend genannten Art sind beispielsweise durch die DE-AS 2 401 674 und das DE-Gm 7 535 971 bekannt. Wird hierbei für den Abstreifteil ein Kunststoffmaterial mit einer nicht allzu hohen Eigenelastizität gewählt (was zur Erzielung einer hohen Abriebfestigkeit eventuell 6o unumgänglich ist), so bereitet es vielfach grosse Mühe, die Formschlussverbindung zwischen Abstreifteil und Trägerteil (über die einander hintergreifenden Vorsprünge) herzustellen bzw. zu lösen. Diese Schwierigkeit ist in besonders ausgeprägtem Masse vor allem dann vorhanden, wenn die einan-65 der hintergreifenden Vorsprünge von Abstreifteil und Trägerteil verhältnismässig gross ausgebildet werden, um eine besonders zuverlässige Verbindung von Abstreifteil und Trägerteil zu gewährleisten.
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Die Montage eines derartigen Abstreifteiles im Trägerteil erfolgt üblicherweise mit Hilfe eines Schraubenziehers oder eines ähnlichen Werkzeuges, mit dem der schwalben-schwanzförmige Querschnitt des Abstreifteiles in die gleichfalls schwalbenschwanzförmige Nut des Trägerteiles unter elastischer Verformung des Abstreifteiles hineingedrückt wird, bis eine formschlüssige Verbindung zwischen Abstreifteil und Trägerteil hergestellt ist. Dieser Montagevorgang ist zeitraubend und mühsam. Entsprechend aufwendig ist auch ein späteres Auswechseln eines solchen Abstreifers.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung dieser Nachteile einen Abstreifer der eingangs genannten Art so auszubilden, dass ein besonders einfaches Herstellen und Lösen der Formschlussverbindung zwischen Abstreifteil und Trägerteil möglich ist. Aufgabe der Erfindung ist es weiterhin, ein Werkzeug so auszubilden, dass damit eine besonders einfache und mühelose Montage von Abstreifteil und Trägerteil möglich ist.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Abstreifers dadurch gelöst, dass der Halterungsansatz des Abstreifteiles eine Ausnehmung aufweist, die so angeordnet und bemessen ist, dass die Formschlussverbindung zwischen Abstreifteil und Trägerteil durch elastische Verformung des Halterungsansatzes unter Zusammendrücken der Ausnehmung lösbar oder herstellbar ist.
Bezüglich des Werkzeuges besteht die erfindungsgemässe Lösung darin, dass das Werkzeug eine das Querschnittsprofil des Trägerteiles aufnehmende, auf der einen Breitseite offene Ausnehmung aufweist, die an den beiden Schmalseiten von zur Anlage an den beiden Längsrändern des Trägerteiles kommenden und zur Führung des Werkzeuges in Längsrichtung des Trägerteiles dienenden, seitlichen Führungsflächen begrenzt wird, während die die andere Breitseite der Ausnehmung begrenzende Fläche des Werkzeuges eine zur Auflage auf dem hinteren Vorsprung des Trägerteiles kommende obere Führungsfläche, eine zur Auflage auf dem Abstreiferteil im Bereich des mittleren Vorsprunges kommende Druckfläche und zwischen oberer Führungsfläche und Druckfläche eine Nut aufweist, die schräg zu den seitlichen Führungsflächen verläuft, derart, dass sich die obere Führungsfläche in Bewegungsrichtung des Werkzeuges verjüngt und die Druckfläche verbreitert.
Das erfindungsgemässe Werkzeug eignet sich besonders zur Montage des zuvor genannten erfindungsgemässen Abstreifers. Das Werkzeug ist jedoch mit Vorteil auch bei Abstreifern verwendbar, die im Halterungsansatz des Abstreifteiles keine Ausnehmung besitzen, bei denen somit die zur Herstellung der Verbindung zwischen Abstreifteil und Trägerteil notwendige Verformung des Halterungsansatzes ausschliesslich als elastische Verformung erfolgt. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche und werden im Zusammenhang mit der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Abstreifer in vergrössertem Massstab;
Fig. 2 eine Perspektivansicht des erfindungsgemässen Werkzeuges bei der Montage des Abstreifers gemäss Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2 zur Darstellung von Abstreifteil und Trägerteil vor dem Zusammenfügen;
Fig. 4 eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Werkzeuges;
Fig. 5 eine Ansicht des Werkzeuges gemäss Fig. 4 in Richtung des Pfeiles V;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 2 zur Darstellung von Abstreifteil und Trägerteil im montierten Zustand;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen Werkzeuges.
Der in Fig. 1 veranschaulichte Abstreifer 1 besitzt eine langgestreckte Form mit gleichbleibendem Querschnitt. Er ist insbesondere für Führungsbahnen an Werkzeugmaschinen oder für Abdeckkästen (Teleskopabdeckungen) solcher Führungsbahnen bestimmt.
Der Abstreifer 1 enthält zwei Hauptteile, nämlich einen Abstreifteil 2 aus elastisch verformbarem Material sowie einen Trägerteil 3 aus starrem Material. Der Abstreifteil 2 besitzt eine Abstreiflippe 4 sowie einen Halterungsansatz 5, der vorzugsweise einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzt. Dieser Halterungsansatz 5 weist an seiner dem Trägerteil 3 zugewandten Seite 5a (vorzugsweise etwa in deren mittlerem Bereich) eine Ausnehmung 6 auf, die einen etwa keil- bzw. V-förmigen Querschnitt besitzt, der sich zum Trägerteil 3 hin erweitert.
Der Trägerteil 3 ist mit einer Ausnehmung 7 zur Halterung des Abstreifteiles 2, insbesondere zur Aufnahme des Halterungsansatzes 5, versehen. Zu diesem Zweck weist die Ausnehmung 7 im Trägerteil 3 ebenfalls einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt auf, wobei die Schwalbenschwanzform des Halterungsansatzes 5 und der Ausnehmung 7 einander angepasst ist. Sie weisen damit einander hintergreifende Vorsprünge 3a, 5b und 3b, 5c auf, durch die der Abstreifteil 2 und der Trägerteil 3 lösbar miteinander verbunden sind. In Längsrichtung (quer zur Zeichenebene der Fig. 1) weisen der Abstreifteil 2 und der Trägerteil 3 die Form einer langgestreckten Profilleiste auf. Damit der Abstreifteil 2 und der Trägerteil 3 leicht zusammengebaut und im Bedarfsfalle (etwa zum Wechseln des Abstreifteiles 2) auch einfach wieder gelöst werden können, ist im Halterungsansatz 5 die erwähnte Ausnehmung 6 vorgesehen. Sie ist so bemessen, dass die Formschlussverbindung zwischen Abstreifteil 2 und Trägerteil 3 durch elastische Verformung des Halterungsansatzes 5 unter Zusammendrücken der Ausnehmung 6 lösbar ist.
Die Ausnehmung 6 im Halterungsansatz 5 kann offen (unausgefüllt) bleiben. Je nach dem für den Abstreifteil 2 gewählten Material kann es jedoch auch vorteilhaft sein, diese Ausnehmung 6 mit einem porösen oder schaumartigen Material 11 auszufüllen. Die Kompressibilität dieses Materials 11 soll deutlich grösser als die des Abstreifteiles 2 sein. Dieser Abstreifteil 2 besteht zweckmässig aus verhältnismässig festem Gummi oder gleichartigem Kunststoffmaterial mit ausreichender elastischer Verformbarkeit. Durch Ausfüllen der Ausnehmung 6 mit dem Material 11 kann der Widerstand des Halterungsansatzes 5 gegenüber Zusammendrük-ken so weit erhöht werden, dass sich nach dem Einsetzen des Abstreifteiles 2 in den Trägerteil 3 eine zuverlässige Schnappverriegelung beider Teile ergibt.
Es ist auch möglich, eine einfache und zuverlässige Verriegelung bzw. Formschlussverbindung dadurch herzustellen, dass in die offene Ausnehmung 6 des Halterungsansatzes 5 im montierten Zustand ein im Querschnitt etwa V-förmiger Verriegelungsstab eingeschoben wird, durch den die Kompressibilität der Ausnehmung 6 aufgehoben und die Vorsprünge 5b, 5c des Halterungsansatzes 5 gespreizt gehalten werden.
Der Abstreifteil 2 besitzt ferner einen Vorsprung 8, dessen äusserer Rand eine Abstreiflippe 4 bildet. Der Vorsprung 8 weist ferner im Bereich zwischen der Abstreiflippe 4 und dem Halterungsansatz 5 noch eine Verstärkungsrippe 9 auf, die dem Trägerteil 3 zugewandt ist. Der Trägerteil 3 enthält neben einem die Ausnehmung 7 bildenden ersten Querabschnitt 3c einen den Vorsprung 8 des Abstreifteiles 2 übergreifenden zweiten Querabschnitt 3d. Dieser zweite Querabschnitt 3d weist auf seiner dem Abstreifteil 2 zugewandten s
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Seite eine der Profilierung der Verstärkungsrippe 9 ange-passte Ausnehmung 10 auf, die die Verstärkungsrippe 9 aufnimmt und zugleich die Abstreiflippe 4 abdeckt. Durch den zweiten Querabschnitt 3d des Trägerteiles 3 ergibt sich ferner im Betrieb (d.h. bei elastischer Verformung des Abstreifteiles 2) eine zusätzliche Abstützung des Vorsprunges 8.
Solange der Abstreifer 1 nicht an einem Maschinenteil bzw. einem Führungsbahn-Abdeckkasten montiert ist, steht der Vorsprung 8 des Abstreifteiles 2 aufgrund der inneren Vorspannung des Abstreifteiles 2 vom Querabschnitt 3d des Trägerteiles 3 ab. Ist der Abstreifer dann an einem Maschinenteil oder einem Abdeckkasten montiert, so stützt sich der Abstreifteil 2 mit seiner Abstreiflippe 4 auf der Führungsbahn bzw. dem nächst kleineren Abdeckkasten ab, wobei der Vorsprung 8 in die Ausnehmung 10 des Trägerteiles 3 eingreift und sich am Querabschnitt 3d abstützt.
Der Abstreifer 1 wird in geeigneter Weise, beispielsweise durch Schweissen oder Verschrauben, an einem Maschinenteil befestigt. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Trägerteil 3 im Querabschnitt 3c im Bereich zwischen der Ausnehmung 7 und dem Längsrand 3e mit einer Bohrung 12 versehen, die entweder als einfache Durchgangsbohrung oder als eine von der Oberseite 3f bis zur Unterseite 3g des Trägerteil-Querabschnittes 3c reichende Gewindebohrung ausgeführt ist.
Wie Fig. 1 zeigt, nimmt der Teil 3h des Querabschnittes 3c des Trägerteiles 3 vom Längsrand 3e bis zum Beginn des Querabschnittes 3d in der Materialstärke ab. Dadurch kann einerseits der Trägerteil 3 durch Wahl einer entsprechenden Materialstärke so stabil wie möglich gehalten werden, während andererseits vor allem im Bereich des Vorsprunges 3b eine genügend grosse Hinterschneidung der Ausnehmung 7 vorgesehen werden kann, um eine zuverlässige Halterung des Abstreifteiles 2 im Trägerteil 3 zu gewährleisten.
Der Trägerteil 3 wird vorzugsweise aus Stahl hergestellt, wodurch sich ein vorzüglicher Schutz für den Abstreifteil 2 ergibt. Je nach dem Einsatzfall kann der Trägerteil 3 jedoch auch aus einem anderen geeigneten Metall, beispielsweise Aluminium, oder aus einem genügend formstabilen Kunststoffhergestellt sein.
Anhand der Fig. 2 bis 7 wird nun das Werkzeug erläutert, mit dessen Hilfe der Abstreifteil 2 in den Trägerteil 3 eingeführt wird.
Bei dem in den Fig. 2 bis 6 veranschaulichten ersten Ausführungsbeispiel dieses Werkzeuges 13 ist an einem Griffteil 16 ein Arbeitsteil 14 vorgesehen, mit dessen Hilfe der Abstreifteil 2 in den Trägerteil 3 eingedrückt wird, wenn das Werkzeug 13 in Richtung des Pfeiles 15 bewegt wird.
Fig. 3 zeigt den Abstreifteil 2 und den Trägerteil 3 vor der Montage und Fig. 6 den Zustand nach der Montage (bei noch aufgesetztem Werkzeug 13).
Das Werkzeug 13 kann besonders einfach aus einem im Querschnitt rechteckigen Metallstab 22 als Ausgangsmaterial hergestellt werden (vgl. Fig. 5). Hierbei erstreckt sich der Metallstab 22 über die ganze Länge des Werkzeuges 13, so dass er den Arbeitsteil 14 und den Griffteil 16 bildet. Der Griffteil 16 ist der besseren Handlichkeit wegen auf gegenüberliegenden Seiten mit Griffschalen 23 versehen.
Der Arbeitsteil 14 des in den Fig. 2 bis 6 veranschaulichten Werkzeuges 13 weist eine nach der einen Seite hin offene Ausnehmung 24 auf, deren Länge L (in axialer Richtung des Metallstabes 22 betrachtet) der Breite des Trägerteiles 3 entspricht (vgl. Fig. 4 und 6), so dass diese Ausnehmung 24 das Querschnittsprofil des Trägerteiles 3 aufnehmen kann. An den beiden Schmalseiten wird die Ausnehmung 24 von seitlichen Führungsflächen 25,26 begrenzt, die zur Führung des Werkzeuges 13 in Längsrichtung des Trägerteiles 3 dienen und die an den beiden Längsrändern 3e und 3k des Träger-teiles 3 zur Anlage kommen (vgl. Fig. 6).
Auf der Innenseite ist die Ausnehmung 24 durch eine profilierte Fläche begrenzt, die eine zur Auflage auf dem Vorsprung 3i des Trägerteiles 3 kommende obere Führungsfläche 27, eine zur Auflage auf dem Abstreifteil 2 im Bereich des mittleren Vorsprunges 3b kommende Druckfläche 28 sowie eine zwischen der oberen Führungsfläche 27 und der Druckfläche 28 befindliche Nut 29 aufweist. Diese Nut 29 verläuft derart schräg zu den seitlichen Führungsflächen 25, 26, dass sich die obere Führungsfläche 27 in Bewegungsrichtung (Pfeil 15) des Werkzeuges 13 verjüngt, während sich die Druckfläche 28 in Bewegungsrichtung (Pfeil 15) verbreitert (vgl. Fig. 5).
Die schräg verlaufende Nut 29 kann einen quadratischen, rechteckigen, ovalen oder sonstigen Querschnitt aufweisen; bevorzugt wird ein teilzylindrischer Querschnitt (wie in der Zeichnung dargestellt), da sich dieser besonders leicht herstellen lässt.
Damit der von der Druckfläche 28 auf den Abstreifteil 2 im Bereich des mittleren Vorsprunges 3b des Trägerteiles 3 ausgeübte Druck voll zur Wirkung kommt, ist es ferner zweckmässig, zwischen dieser Druckfläche 28 und der ihr benachbarten seitlichen Führungsfläche 26 noch eine weitere Nut 30 am Arbeitsteil 14 vorzusehen, die in Bewegungsrichtung (Pfeil 15) des Werkzeuges 13 gerade verläuft und vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt besitzt.
Die Montage des Abstreifteiles 2 am Trägerteil 3 mit Hilfe des Werkzeuges 13 ergibt sich aus den Fig. 2,3 und 6:
Der Abstreifteil 2 wird zunächst lose auf den Trägerteil 3 aufgelegt, so dass die komplementären Profilierungen des Abstreifteiles 2 und des Trägerteiles 3 in der sich aus Fig. 3 ergebenden Weise einander gegenüberliegen. Um nun den Abstreifteil 2 in den Trägerteil 3 einzudrücken, wird das Werkzeug 13 so angesetzt, dass es mit seiner Ausnehmung 24 den Abstreifteil 2 und den Trägerteil 3 übergreift. Dabei kommen die seitlichen Führungsflächen 25,26 an den beiden Längsrändern 3e, 3k des Trägerteiles 3 zur Anlage. Wird dann mit dem Arbeitsteil 14 des Werkzeuges 13 ein Druck auf den Abstreifteil 2 ausgeübt und gleichzeitig das Werkzeug 13 in Richtung des Pfeiles 15 (d.h. in Längsrichtung des Trägerteiles 3) bewegt, so kommen die obere Führungsfläche 27 auf dem Vorsprung 3i und die Druckfläche 28 auf dem Abstreifteil 2 im Bereich des mittleren Vorsprunges 3b zur Auflage; sie drücken dadurch den Halterungsansatz 5 des Abstreifteiles 2 in die schwalbenschwanzförmige Ausnehmung 7 des Trägerteiles 3, wobei die im Abstreifteil 2 vorgesehene Ausnehmung 6 eine elastische Verformung des Abstreifteiles ermöglicht. Unmittelbar hinter dem sich in Richtung des Pfeiles 15 bewegenden Werkzeug 13 befindet sich daher der Abstreifteil 2 in der aus Fig. 6 ersichtlichen Formschlussverbindung mit dem Trägerteil 3. Die Verjüngung bzw. Verbreiterung der Führungsfläche 27 bzw. der Druckfläche 28 gewährleisten hierbei ein glattes allmähliches Eindrücken des Abstreifteiles 2 in den Trägerteil 3 beim Passieren des Werkzeuges 13.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Werkzeuges sind entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen wie in den Fig. 2 bis 6, jedoch unter Beifügung eines Striches, versehen.
Der Arbeitsteil 14' enthält hier im Unterschied zu dem bereits erläuterten Ausführungsbeispiel auf zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Ausnehmung 24' bzw. 24'a. Die Formgebung dieser beiden Ausnehmungen 24', 24'a entspricht der der Ausnehmung 24 bei dem bereits erläuterten Ausführungsbeispiel; hierbei sind jedoch die oberen Führungsflächen 27', 27'a, die Druckflächen 28', 28'a sowie die schräg verlaufenden Nuten 29', 29'a spiegelbildlich zueinan4
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der profiliert. Diese Ausbildung gestattet es, mit ein und demselben Werkzeug (je nachdem, ob die Ausnehmung 24' oder 24'a benutzt wird) wahlweise in der einen oder in der anderen Bewegungsrichtung den Abstreifteil 2 in den Trägerteil 3 einzudrücken. So kann etwa bei der Montage zunächst bei Verwendung der Ausnehmung 24' und Bewegung des Werkzeuges 13' in der einen Richtung der Abstreifteil 2 in den Trägerteil eingedrückt werden, während anschliessend (nach Umdrehung des Werkzeuges) unter Benutzung der Ausnehmung 24'a und Rückführung des Werkzeuges in der
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entgegengesetzten Richtung ein Nachdrücken des bereits in den Trägerteil 3 eingebrachten Abstreifteiles zwecks Erzielung eines besonders zuverlässigen und festen Sitzes erfolgt.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 2 bis 6 s ist es auch bei dem Werkzeug gemäss Fig. 7 so, dass sich die jeweils wirksame obere Führungsfläche 27' bzw. 27'a in Bewegungsrichtung des Werkzeuges 13' verjüngt, während sich die jeweils wirksame Druckfläche 28' bzw. 28'a in Bewegungsrichtung des Werkzeuges verbreitert.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Abstreifer, insbesondere für Führungsbahnen an Werkzeugmaschinen sowie für Abdeckkästen solcher Führungsbahnen, enthaltend einen aus elastisch verformbarem Material bestehenden, mit einer Abstreiflippe und einem Halterungsansatz versehenen Abstreifteil und einen aus starrem Material bestehenden, mit einer Ausnehmung zur Halterung des Abstreifteiles versehenen Trägerteil, wobei Abstreifteil und Trägerteil durch einander hintergreifende Vorsprünge lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterungsansatz (5) des Abstreifteiles (2) eine Ausnehmung (6) aufweist, die so angeordnet und bemessen ist, dass die Formschlussverbindung zwischen Abstreifteil (2) und Trägerteil (3) durch elastische Verformung des Halterungsansatzes unter Zusammendrücken der Ausnehmung lösbar oder herstellbar ist.
  2. 2. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (6) im Halterungsansatz (5) des Abstreifteiles (2) im Querschnitt etwa V-förmig mit sich zum Trägerteil (3) hin öffnender V-Form ausgebildet ist.
  3. 3. Abstreifer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (6) mit einem porösen Material (11) ausgefüllt ist, das eine grössere Kompressibilität als das Material des Abstreifteiles (2) besitzt.
  4. 4. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifteil (2) und der Trägerteil (3) jeweils in Form einer langgestreckten Profilleiste ausgebildet sind, wobei die Halterungsausnehmung (7) im Trägerteil (3) und der Halterungsansatz (5) am Abstreifteil (2) - im Querschnitt betrachtet- einander angepasste Schwalbenschwanzformen aufweisen, die die hintergreifenden Vorsprünge (3a, 3b, 5b, 5c) enthalten.
  5. 5. Abstreifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreiflippe (4) - im Querschnitt des Abstreifteiles gesehen - durch den äusseren Rand eines seitlichen Vorsprunges (8) des Abstreifteiles (2) gebildet ist und dieser Vorsprung (8) im Bereich zwischen der Abstreiflippe (4) und dem schwalbenschwanzförmigen Halterungsansatz (5) eine in Längsrichtung verlaufende Verstärkungsrippe (9) aufweist.
  6. 6. Abstreifer nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerteil (3) einen die Halterungsausnehmung (7) aufweisenden ersten Querabschnitt (3c) und einen den Abstreifteil-Vorsprung (8) mit der Abstreiflippe (4) überdeckenden zweiten Querabschnitt (3d) enthält, der auf seiner dem Abstreifteil (2) zugewandten Seite eine der Aussenprofilierung des Abstreifteil-Vorsprunges (8) angepasste Profilierung besitzt.
  7. 7. Abstreifer nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippe (9) passend in die Profilierung des zweiten Querabschnittes (3d) des Trägerteiles (3) eingreift.
  8. 8. Abstreifer nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifteil (2) eine innere Vorspannung aufweist, derart, dass er im zusammengebauten Zustand des Abstreifers (1), jedoch vor der Anbringung an einer Werkzeugmaschine bzw. an einem Abdeckkasten, mit seinem die Abstreiflippe (4) und die Verstärkungsrippe (9) enthaltenden Vorsprung (8) von der ihm zugewandten Innenseite des zweiten Trägerteil-Querabschnittes (3d) absteht.
  9. 9. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerteil aus Metall oder Kunststoff besteht.
  10. 10. Abstreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifteil (2) aus festem Gummi oder einem gleichartigen Kunststoffmaterial besteht.
  11. 11. Abstreifer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der den schwalbenschwanzförmigen Halterungsansatz (5) des Abstreifteiles (2) überdeckende Teil (3h) des ersten Trägerteil-Querabschnittes (3c) - im Querschnitt betrachtet - vom Bereich nahe des äusseren freien Längsrandes (3e) bis etwa zum zweiten Trägerteil-Querabschnitt (3d) in seiner Materialdicke abnimmt.
    s 12. Werkzeug, insbesondere zur Montage eines Abstreifers nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (13) eine das Querschnittsprofil des Trägerteiles (3) aufnehmende, auf der einen Breitseite offene Ausnehmung (24) aufweist, die an den beiden Schmalseiten von zur io Anlage an den beiden Längsrändern (3e, 3k) des Trägerteiles (3) kommenden und zur Führung des Werkzeuges in Längsrichtung des Trägerteiles (3) dienenden, seitlichen Führungsflächen (25,26) begrenzt wird, während die die andere Breitseite der Ausnehmung (24) begrenzende Fläche des Werk-15 zeuges eine zur Auflage auf dem hinteren Vorsprung (3i) des Trägerteiles (3) kommende obere Führungsfläche (27), eine zur Auflage auf dem Abstreifteil (2) im Bereich des mittleren Vorsprunges (3b) kommende Druckfläche (28) und zwischen oberer Führungsfläche (27) und Druckfläche (28) eine Nut 20 (29) aufweist, die schräg zu den seitlichen Führungsflächen (25,26) verläuft, derart, dass sich die obere Führungsfläche (27) in Bewegungsrichtung (Pfeil 15) des Werkzeuges (13) verjüngt und die Druckfläche (28) verbreitert.
  12. 13. Werkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich-25 net, dass die schräg verlaufende Nut (29) einen teilzylindrischen Querschnitt aufweist.
  13. 14. Werkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Druckfläche (28) und der ihr benachbarten, vorderen seitlichen Führungsfläche (26) eine zweite,
    30 in Bewegungsrichtung des Werkzeuges (13) ausgerichtete gerade Nut (30) vorgesehen ist.
  14. 15. Werkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der axial einseitig an einem Griffteil (16') angebrachte Arbeitsteil (14') des Werkzeuges (13') an seinen bei-
    35 den entgegengesetzten Aussenseiten je eine profilierte Ausnehmung (24', 24'a) aufweist, wobei diese spiegelbildlich zueinander liegende Profilierungen der oberen Führungsflächen (27', 27'a), der schrägen Nuten (29', 29'a) und der Druckflächen (28', 28'a) besitzen.
CH480/82A 1981-03-17 1982-01-26 Abstreifer sowie werkzeug zur montage dieses abstreifers. CH654508A5 (de)

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DE19818114012 DE8114012U1 (de) 1981-05-13 1981-05-13 "werkzeug zur montage eines abstreifers an einer traegerschiene"

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