CH654518A5 - Vorratsbehaelter zum zufuehren von kunststoff-granulat in eine spritzgiesseinheit. - Google Patents
Vorratsbehaelter zum zufuehren von kunststoff-granulat in eine spritzgiesseinheit. Download PDFInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Vorratsbehälter zum Zuführen von Kunststoffgranulat in eine Spritzgiesseinheit, mit einem trichterförmigen Teil aus Stahlblech, dessen unterer, trichterförmiger Randabschnitt mit seiner Aussenfläche an einer entsprechend trichterförmigen, inneren Auflagefläche des Stützabschnittes eines Trägerformstückes anliegt, mit einem mit dem Trägerformstück verbundenen Behälterformstück, das an seinem einen Ende einen sich an den Innenquerschnitt des trichterförmigen, unteren Endes des trichterförmigen Teils aus Stahlblech anschliessenden, entsprechenden Innenquerschnitt und an seinem anderen Ende einen inneren Anschlussquerschnitt entsprechend dem Querschnitt des Beschickungsschachtes in der Spritzgiesseinheit aufweist, und mit einem für die Verbindung mit der Spritzgiesseinheit am Trägerformstück angeformten Fassungsabschnitt.
Bei einem bekannten Vorratsbehälter dieser Art (DE-AS 2 847 980), der aus funktionellen Gründen nur teilweise radialsymmetrisch gestaltet sein kann, setzt die Befestigung des aus Stahlblech gefertigten Teiles des Vorratsbehälters am Behälterformstück der mechanischen Festigkeit des Gesamtsystems verhältnismässig enge Grenzen: Es ist schwierig, den unteren Rand des Vorratsbehälters fest mit dem Beschik-kungsschacht zu verbinden, ohne die inneren Oberflächen des Vorratsbehälters in ihrer Eigenschaft als geeignete Rieselflächen für das Kunststoffgranulat zu beeinträchtigen. Dies gilt umsomehr, als wegen der Asymmetrie des Vorratsbehälters der Schwerpunkt ausserhalb der Symmetrieachse eines radialsymmetrischen Abschnittes liegt. Dies hat nämlich zur Folge, dass auf den Verbundbereich des aus Stahlblech gefertigten Teils mit dem Trägerformstück lastende Kippmomente einwirken. Der bekannte Vorratsbehälter eignet sich daher vorzugsweise für kleine Spritzgiesseinheiten, die keine besonders grosse Füllvolumina im Vorratsbehälter erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vorratsbehälter der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass er in allen Grössen ausgebildet werden und auch extrem schwere Füllungen aufnehmen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass an den trichterförmigen Randabschnitt ein von der Trichterform abweichender rotationssymmetrischer Blechrand angeformt ist, der zwischen einem inneren Klemmabschnitt des Trägerformstückes und einem oberen Abschnitt des Behälterformstückes eingeklemmt ist, und dass der Fassungsabschnitt für die Verbindung mit der Spritzgiesseinheit am Trägerformstück angeformt ist.
Dadurch liegen auch alle Voraussetzungen für eine erwünschte radialsymmetrische Gestaltung des Vorratsbehälters vor.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigen:
Figur 1: den Vorratsbehälter in Verbindung mit einer horizontalen Spritzgiesseinheit in Seitenansicht (ohne Plastifi-zierzylinder) und
Figur 2: den Vorratsbehälter in vergrösserter Darstellung und im vertikalen Schnitt.
Der Vorratsbehälter umfasst einen oberen zylindrischen Abschnitt 23a, der mittels Deckel 25 abdeckbar ist. Daran
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schliesst sich nach unten ein trichterförmiger Teil an. Der untere Abschnitt 23c dieses trichterförmigen Teils ist durch spanabhebend gefertigte Formstücke, nämlich ein Behälterstück 22 und ein Trägerformstück 20 gebildet. Das Trägerformstück 20 läuft unten in einen als Fassung dienenden Fassungsabschnitt 20d aus. Das Behälterformstück 22 ist innerhalb des Trägerformstücks 20 angeordnet. Das im oberen Teil radialsymmetrische Trägerformstück 20 weist einen oberen trichterförmigen Stützabschnitt 20a auf, der den trichterförmigen Teil im Randabschnitt 23b mit einer Stützfläche 20h umschliesst.
Der Stützabschnitt 20a geht über einen Klemmabschnitt 20b und einen Hals 20c in den Fassungsabschnitt 20d über, der den Anschluss an die Trägerbrücke für den Plastifizierzylinder 17 ermöglicht.
Das Trägerformstück 20 ist mittels einer Nut 20e des Fassungsteils 20d verschiebbar auf einer horizontalen Führungsplatte 19 gelagert. Das radialsymmetrische Behälterformstück 22 weist Abschnitte unterschiedlichen Aussen-durchmessers auf. Ein oberer Abschnitt 22a maximalen Aus-sendurchmessers geht über eine Ringschulter in einen benachbarten Abschnitt 22b geringeren Durchmessers und dieser Abschnitt wiederum über eine Ringschulter 22d in einen unteren Abschnitt 22c noch kleineren Durchmessers über. Der aus Stahlblech gebildete Randabschnitt 23b des trichterförmigen Behälterteils läuft unten in einen zylindrischen Blechrand 23d aus, der mit einem nach innen gerichteten Bördel 23e versehen ist. Dieser Bördel 23e ist zwischen dem oberen Abschnitt 22a und der am Übergang zum benachbarten Abschnitt 22b gebildeten Ringschulter des Behälterformstückes einerseits und dem in diesem Bereich entsprechend geformten Trägerformstück 20 andererseits eingeklemmt. Dadurch ergänzt das Behälterformstück 22 den trichterförmigen Randabschnitt 23b des Vorratsbehälters 23 zu einem trichterförmigen Vorratsraum. Der Ausgang dieses Vorratsraumes weist eine der lichten Weite des Beschickungsschachtes entsprechende lichte Weite x auf. Dieser trichterförmige Vorratsraum geht in Höhe der zwischen dem Abschnitt 22c kleinsten Durchmessers und dem benachbarten Abschnitt 22b gebildeten Ringschulter 22d in einen Abschnitt mit Anschlussquerschnitt 45 über. Dieser Abschnitt ist vom Behälterformstück 22 im Abschnitt 22c geringsten Durchmessers umschlossen. Er ist deckungsgleich mit einer Bohrung 30 in der Führungsplatte 19. An diese Bohrung 30 schliesst sich nach unten der Beschickungsschacht 33 an, der durch eine Bohrung in der Trägerbrücke 10 gebildet ist und der über den Einfallschacht 34 im Plastifizierzylinder 17 in den Plastifizierraum 42 des Platifizierzylinders 17 übergeht.
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Eine weitere Bohrung in der Trägerbrücke 10, die einen Winkel von etwa 45° zur Spritzachse a-a einschliesst, nimmt an der Bildung des Beschickungsschachtes teil, wenn die Spritzgiesseinheit vertikal angeordnet ist. Sie ist bei horizontaler Anordnung der Spritzgiesseinheit mit Hilfe eines Verschlusskörpers 29 verschlossen.
Das Fassungsteil 20d liegt mit einem Innenfiansch 20f an der Ringschulter 22d des Behälterformstückes 22 an. Das Trägerformstück 20 ist mit dem Behälterformstück 22 mittels Befestigungsschrauben 32 verbunden, die von unten den Innenflansch 20f durchdringen und mit dem Behälterformstück 22 im Gewindeeingriff stehen.
Der Vorratsbehälter 23 ist auf der sich radial zum Beschickungsschacht erstreckenden Führungsplatte 19 aus seiner Arbeitsposition (Fig. 2) in eine Entleerungsposition verschiebbar und dort arretierbar. In dieser Entleerungsposition liegt der Anschlussquerschnitt 45 deckungsgleich über einer Ausfallbohrung am freien Ende der Führungsplatte 19. Wird der Vorratsbehälter 23 in eine zwischen der Arbeitsposition und der Entleerungsposition gelegene Zwischenposition verschoben und dort arretiert, so ist der Eingang zum Beschik-kungsschacht 33 durch die Führungsplatte 19 gesperrt. Das Trägerformstück 20 ist mit der Führungsplatte 19 mittels einer Spanneinrichtung verspannbar. Diese Spanneinrichtung umfasst eine im Eingriff mit dem Trägerformstück 20 stehende Arretierschraube 27. Der aus der axialen Bewegungskomponente der Arretierschraube sich ergebende Spanndruck wird vom Kopf dieser Arretierschraube 27 über eine Druckscheibe 28 übertragen, die in Spannstellung axial an eine untere Spannfläche der Führungsplatte 19 und eine untere Spannfläche des mit Griffen 21 versehenen Trägerformstückes 20 angepresst ist. Die Druckscheibe 28 ist in einer Bohrung des Fassungsteiles 20d angeordnet, die aus den Figuren nicht erkennbar ist. Der Druck der Arretierschraube 27 wird über eine Druckübertragungsscheibe 44 über deren Kopf auf die Druckscheibe 28 übertragen. Die Arretierscheibe 27 wird mittels Radialhebel 27a betätigt.
Bei horizontaler Spritzgiesseinheit ist an die horizontale Anschlussfläche 10a des Anschlusskopfes 10c der Trägerbrücke 10 die Führungsplatte 19 mittels Befestitungsschrau-ben 31 angeschlossen. Bei vertikaler Spritzgiesseinheit ist an die zur Horizontalen geneigte Anschlussfläche 10b ein geneigtes Rohrstück (nicht gezeichnet) befestigt und daran die horizontale Führungsplatte 19 angeschlossen. Die Trägerbrücke 10 für den Plastifizierzylinder 17 und eine Trägerbrücke 11 für die Förderschnecke 18 sind auf Holmen 16 verschieblich gelagert.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorratsbehälter zum Zuführen von Kunststoffgranulat in eine Spritzgiesseinheit, mit einem trichterförmigen Teil aus Stahlblech, dessen unterer, trichterförmiger Randabschnitt mit seiner Aussenfläche an einer entsprechend trichterförmigen, inneren Auflagefläche des Stützabschnittes eines Trägerformstückes anliegt, mit einem mit dem Trägerformstück verbundenen Behälterformstück, das an seinem einen Ende einen sich an den Innenquerschnitt des trichterförmigen, unteren Endes des trichterförmigen Teils aus Stahlblech anschliessenden, entsprechenden Innenquerschnitt und an seinem anderen Ende einen inneren Anschlussquerschnitt entsprechend dem Querschnitt des Beschickungsschachtes in der Spirtzgiesseinheit aufweist, und mit einem für die Verbindung mit der Spritzgiesseinheit am Trägerformstück angeformten Fassungsabschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass an den trichterförmigen Randabschnitt (23b) ein von der Trichterform abweichender rotationssymmetrischer Blechrand (23d) angeformt ist, der zwischen einem inneren Klemmabschnitt (20b) des Trägerformstückes (20) und einem oberen Abschnitt (22a) des Behälterformstückes (22) eingeklemmt ist, und dass der Fassungsabschnitt (20d) für die Verbindung mit der Spritzgiesseinheit am Trägerformstück (20) angeformt ist.
2. Vorratsbehälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Trichterform abweichende Blechrand (23d) zylindrisch gestaltet und mit einem nach innen gerichteten Bördel (23e) versehen ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorratsbehälter nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterformstück (22) radialsymmetrisch ausgebildete Abschnitte unterschiedlichen Aussendurchmessers aufweist und dass zwischen seinem oberen Abschnitt (22a) und der am Übergang zum benachbarten Abschnitt (22b) vorhandenen Ringschulter einerseits und dem in diesem Bereich entsprechend geformten Trägerformstück (20) andererseits der Blechrand (23d) mit seinem Bördel (23e) eingeklemmt ist.
4. Vorratsbehälter nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsabschnitt (20d) des Trägerformstücks (20) mittels einer Nut (20e) verschiebbar auf einer horizontalen Führungsplatte (19) sitzt.
5. Vorratsbehälter nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (23) auf der Führungsplatte (19) aus seiner Arbeitsposition in eine Entleerungsposition verschiebbar und dort arretierbar ist, in welcher der Anschlussquerschnitt (45) des Behälterformstückes (22) deckungsgleich mit einer Ausfallbohrung am freien Ende der Führungsplatte (19) ist.
6. Vorratsbehälter nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (23) in eine zwischen der Arbeitsposition und der Entleerungsposition gelegene Zwischenposition verschiebbar und dort arretierbar ist, in welcher der Anschlussquerschnitt (45) des Behälterformstük-kes (22) durch die Führungsplatte (19) abdeckbar ist.
7. Vorratsbehälter nach einem der Patentansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerformstück (20) mit der Führungsplatte (19) mittels einer Spanneinrichtung verspannbar ist, die eine im Eingriff mit dem Trägerformstück (20) stehende Arretierschraube (27) und eine den Spanndruck der Arretierschraube (27) übertragende Druckscheibe (28) umfasst, die in Spannstellung gleichermassen an eine untere Spannfläche der Führungsplatte (19) und eine untere Spannfläche des Trägerformstückes (20) angepresst ist.
8. Vorratsbehälter nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckscheibe (28) in einer Bohrung des Fassungsabschnittes (20d) angeordnet und der Druck der Arretierschraube (27) über eine Druckübertragungsscheibe (44) von deren Kopf auf die Druckscheibe (28) übertragen wird.
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