CH654724A5 - Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabaken. - Google Patents
Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabaken. Download PDFInfo
- Publication number
- CH654724A5 CH654724A5 CH2993/82A CH299382A CH654724A5 CH 654724 A5 CH654724 A5 CH 654724A5 CH 2993/82 A CH2993/82 A CH 2993/82A CH 299382 A CH299382 A CH 299382A CH 654724 A5 CH654724 A5 CH 654724A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- tobacco
- pressure
- treatment
- saturated steam
- steam
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 36
- 241000208125 Nicotiana Species 0.000 claims description 61
- 235000002637 Nicotiana tabacum Nutrition 0.000 claims description 61
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 28
- XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N Argon Chemical compound [Ar] XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 27
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 23
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 20
- 229910052786 argon Inorganic materials 0.000 claims description 14
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 14
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 claims description 10
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims description 4
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 9
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 7
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 6
- 206010000060 Abdominal distension Diseases 0.000 description 4
- 208000024330 bloating Diseases 0.000 description 4
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- QGZKDVFQNNGYKY-UHFFFAOYSA-N Ammonia Chemical compound N QGZKDVFQNNGYKY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- GQPLMRYTRLFLPF-UHFFFAOYSA-N Nitrous Oxide Chemical compound [O-][N+]#N GQPLMRYTRLFLPF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- RAHZWNYVWXNFOC-UHFFFAOYSA-N Sulphur dioxide Chemical compound O=S=O RAHZWNYVWXNFOC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000003020 moisturizing effect Effects 0.000 description 2
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 229910021529 ammonia Inorganic materials 0.000 description 1
- 210000002421 cell wall Anatomy 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000001143 conditioned effect Effects 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000000796 flavoring agent Substances 0.000 description 1
- 235000019634 flavors Nutrition 0.000 description 1
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 1
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 239000001272 nitrous oxide Substances 0.000 description 1
- 230000008521 reorganization Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
- 239000012855 volatile organic compound Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B3/00—Preparing tobacco in the factory
- A24B3/18—Other treatment of leaves, e.g. puffing, crimpling, cleaning
- A24B3/182—Puffing
Landscapes
- Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabaken durch Behandlung des Tabaks mit Gas unter Druck und anschliessendem Erwärmen nach Entspannung, bei dem der Tabak mit Stickstoff und/oder Argon bei einem Arbeitsdruck bis zu 1000 bar behandelt und nach Entspannung einer kurzzeitigen thermischen Nachbehandlung unterworfen wird.
Ein derartiges Verfahren ist z.B. gemäss DE-OS 2 903 300 bekannt und unterscheidet sich grundsätzlich von den bislang bekannten Tabak-Blähverfahren mit Imprägnierung des Tabaks mit flüchtigen organischen Verbindungen, Distickstoffmonoxid, S02, Ammoniak und C02 oder flüssigem C02 bei niedrigem Druck und anschliessender Schnelltrocknung bei 150 bis 200 °C und höher, wobei das Blähen durch die schnelle Hochtemperaturtrocknung und das Austreiben der flüssigen Imprägnierungsmittel erfolgt. Bei den altbekannten Verfahren erhält man nach der Schnelltrocknung bei hoher Temperatur einen geblähten Tabak mit einer geringen Feuchte von 1 bis 3%, der zur weiteren Verarbeitung wieder auf den üblichen Feuchtegehalt von 12 bis 15% oder mehr gebracht werden muss. Zur Vermeidung der hierbei auftretenden Füllfähigkeitsverringerung, eines erhöhten Tabakstaubanteils und einer langwierigen Wiederbefeuchtung zur sogenannten Neuordnung des Tabaks wurde gemäss dem Verfahren der DE-OS 2 903 300 Tabak, gegebenenfalls kaskadenartig in mehreren Autoklaven, einmal einer Gashochdruckbehandlung mit Stickstoff oder Argon und in einem weiteren Schritt einer thermischen Nachbehandlung unterworfen. Die Gashochdruckbehandlung bewirkt die Gasaufnahme des Tabaks, wobei durch den hohen Enddruck, durch kurze Druckabbauzeiten und gegebenenfalls durch Auffeuchtung des Tabaks vor der Behandlung die Aufnahme einer ausreichend grossen Gasmenge im Tabak bewirkt wird. Bei der anschliessenden thermischen Nachbehandlung expandiert das eingeschlossene Gas durch die äussere Wärmezufuhr und erzeugt einen nach aussen gerichteten Druck und damit ein Aufblähen der Tabakstruktur.
Bislang war man allgemein der Auffassung, dass die Füllfähigkeitsverbesserung um so grösser ist, je grösser die aufgenommene Gasmenge ist. Bei einer Hochdruckbehandlung des Tabaks mit Stickstoff oder Argon gemäss DE-OS
2 903 300 ging man ferner davon aus, dass der eingesetzte Tabak eine gewisse anfangsfeuchte haben sollte, da man der Ansicht war, dass man einen Tabak mit einer niedrigeren Anfangsfeuchte nach diesem Gashochdruck-Verfahren mit s Stickstoff oder Argon nicht hinreichend blähen könne.
Demzufolge wurde daher bei diesem Verfahren der Tabak vor der Gashochdruckbehandlung vorzugsweise zusätzlich aufgefeuchtet, während die thermische Nachbehandlung entweder in Trockenschränken oder mittels einer Mikrowel-lo len- oder Infraroterwärmung erfolgte, wobei eine Abtrock-nung des Tabaks auf einen gewünschten Wasserendgehalt stattfand.
Bei diesem bekannten Verfahren wurde es nun als nachteilig empfunden, dass ein derart behandelter Tabak nach 15 der Gashochdruckbehandlung häufig zusammenhängt, was bei der bislang üblichen thermischen Nachbehandlung das Blähen erschweren konnte.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein energiesparendes Verfahren zum Blähen des Ta-20 baks vorzugschlagen und ferner das Gashochdruck-Verfahren gemäss DE-OS 2 903 300 zu verbessern, um die Erhöhung der Füllfähigkeit des Tabaks zu steigern und die Weiterverarbeitung des Tabaks auf einfachere Weise durchzuführen.
25 Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass bessere Bläheffekte insbesondere bei niedrigeren Drücken erhalten werden, wenn der Tabak nach der Gashochdruckbehandlung einer anschliessenden thermischen Nachbehandlung mit Sattdampf unterzogen wird, wobei der Tabak unter 30 Freisetzung von Kondensationswärme gleichzeitig durchfeuchtet und gebläht wird.
Es ist zwar aus der DE-OS 2 912 322 ein weiteres C02-Behandlungsverfahren zum Blähen von Tabak beschrieben, bei dem im Gegensatz zu den altbekannten C02-Verfahren 35 nicht mit flüssigem, sondern mit gasförmigem C02 bei höherem Druck gearbeitet wird. Auch hier erfolgt die thermische Nachbehandlung zur Blähung unter trocknenden Bedingungen bei einer Temperatur von 199 bis 370 °C, wobei der Tabak von seiner Ausgangsfeuchte von z.B. 9 bis 15% bei-40 spielsweise mit Heissdampf oder überhitztem Dampf in einem Dampftrockner bis zu einer Feuchte von 1,5 bis 3,2% getrocknet und dabei gebläht wird.
Im Gegensatz dazu wird bei dem erfindungsgemässen Gashochdruckbehandlungsverfahren mit Stickstoff und/ 45 oder Argon die Blähung des druckgasbehandelten Tabaks mit Sattdampf durchgeführt, und zwar unter Ausnutzung der freiwerdenden Kondensationsenergie zur Blähung.
Es ist überraschend, dass man einen druckgasbehandelten Tabak zur Blähung mittels thermischer Nachbehandlung so nicht trocknend, sondern im Gegenteil befeuchtend behandeln kann und dabei hervorragende Füllfähigkeitsverbesse-rungen erzielt.
Im übrigen entfällt bei dem erfindungsgemässen Verfahren die überaus aufwendige oder kritische Wiederbefeuch-55 tung, die bei einem geblähten Tabak nach dem C02-Verfah-ren notwendig ist. Auch bei dem C02-Verfahren gemäss DE-OS 2 912 322 muss nämlich der mit einer Feuchte von 1 bis 3% anfallende trocknend geblähte Tabak wieder auf die normale Verarbeitungsfeuchte gebracht werden. Dieses ist 60 aber mit einem signifikanten Verlust an Füllkraft verbunden, erfordert bis zu 24 Stunden oder mehr für die gleich-mässige Einstellung des gewünschten Feuchtigkeitswertes und kann sogar bei bestimmten Zwangsumlufteinheiten zu einer Flammentfachung führen, sofern man nicht die Wie-65 derbefeuchtung des Tabaks mit aufwendigen Ultraschall-Zerstäubungsgeräten durchführt.
Beim erfindungsgemässen Verfahren fällt dagegen der hochdruckbehandelte Tabak in einer der Verarbeitungs
3
654 724
feuchte entsprechenden Feuchte an, wird dann befeuchtend gebläht und kann danach ohne Schwierigkeiten auf übliche Weise wieder auf die Verarbeitungsfeuchte herabgetrocknet werden.
Ohne sich auf einen bestimmten Mechanismus festlegen zu wollen, kann man vermuten, dass bei dem erfindungsgemässen Verfahren im Vergleich zu dem bekannten Verfahren gemäss DE-OS 2 903 300 die bei Tabak geringerer Feuchte zu beobachtende stärkere Abkühlung beim Abblasen des Prozessgases möglicherweise zum Einschluss einer grösseren Gasmenge führt. Die Zufuhr von Sattdampf setzt im Vergleich zu den Nachbehandlungsmethoden des bekannten Verfahrens erheblich grössere Energiemengen durch Kondensation frei und führt so bei gleichzeitigem Durchfeuchten zu einer Zunahme der Zellwandungselastizität und zu einer besonders schlagartiger Volumenvergrösserung. Dies ergibt als weiteren Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens,
dass die Gashochdruckbehandlung bei niedrigeren Drücken durchgeführt werden kann und zu höheren Füllfähigkeitsge-winnen führt.
Es ist ferner vorteilhaft, die Druckbehandlung bei einer Temperatur von 0 bis 50 °C durchzuführen; dies ist zwar für die Verbesserung des Bläheffektes nicht sonderlich von Ein-fluss, jedoch ergeben sich bei Temperaturen über 50 °C Ablagerungen, von Tabakinhaltstoffen in den Leitungen und unter 0 °C eine Vereisung der Ventile.
Es ist ferner zweckmässig, die Dampfbehandlung mit einem Wasserdampf durchzuführen, der eine Dichte von 0,5 bis 10 kg H20/m3 hat, d.h. einem Wasserdampf, der entsprechend bei Temperaturen zwischen 100 und 220 °C so stark mit H20 gesättigt ist, dass er beim Auftreffen auf den Tabak als kondensierender oder befeuchtender Sattdampf vorliegt.
Ferner ist es zweckmässig, wenn der zu behandelnde Tabak einen Feuchtegehalt von bis zu etwa 15% besitzt, da dann die befeuchtende Sattdampfbehandlung zu optimalen Endfeuchten führt.
Überraschenderweise wurde weiterhin gefunden, dass der Tabak wahlweise sowohl vor der Gashochdruckbehandlung als auch nach der thermischen Dampfnachbehandlung mit geeigneten Geschmacksstoffen versehen werden kann, ohne dass ein Verlust an Füllfahigkeitsgewinn beobachtet wird.
Ein für die technische Realisierung sehr wichtiger Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens ist es, dass der eingesetzte Tabak mit seiner Normalfeuchte oder Verarbeitungsfeuchte beim Entspannen nach der Gashochdruckbehandlung nicht zusammenhängt und sich auf einfache Weise weiterverarbeiten lässt. Ausserdem entfällt beim vorliegenden Verfahren eine gesonderte Befeuchtung des Tabaks.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung 5 der Erfindung.
Beispiel 1
Virginia-Tabak wurde auf einer üblichen Anlage, wie sie in der DE-OS 2 903 300 beschrieben ist, mit Stickstoff be-io handelt, wobei anstelle der kaskadenartig geschalteten Dop-pel-Autoklaven mit einem Reaktor gearbeitet wurde, dessen Manteltemperatur bei etwa 40 "C gehalten wurde. Die Tabakeinwaage betrug jeweils 200 g. Die Behandlung erfolgte bei den in der folgenden Tabelle I angegebenen Drücken, 15 Tabakfeuchten und bei Druckabbauzeiten von c. 1,3 bis 2 Minuten. Anschliessend wurde der derart behandelte Tabak sofort einer etwa eine Minute dauernden thermischen Nachbehandlung unterworfen, indem der Tabak einmal er-findungsgemäss mit Sattdampf bei 100"C, und zum anderen 20 als Vergleich wie üblich mit Mikrowelle bzw. im Trockenschrank behandelt wurde.
Bei der thermischen Nachbehandlung des imprägnierten Tabaks mit Sattdampf wurde der nach der Gashochdruckbehandlung vorliegende Tabak unmittelbar nach dem De-25 komprimieren zu einem Vlies ausgebreitet und dieses mit konstanter Geschwindigkeit unter einer Dampfdüse durchgeführt. Die mit Sattdampf behandelten Proben wurden anschliessend mit Heissluft auf die gewünschte Feuchte abgetrocknet.
30 Die Proben wurden bei Standardbedingungen von 21 °C und einer relativen Feuchtigkeit von 60% etwa 36 h lang klimatisiert. Die Füllkraft der Proben wurde nach Einstellung der Gleichgewichtsfeuchte mit einem Borgwaldt-Densimeter bestimmt.
Tabelle I
Nachbehandlungsmethode
Enddruck (bar)
Tabakfeuchte
Füllfähigkeits-verbesserung
Mikrowelle
300
12,1%
20%
22,3%
45%
800
12,2%
35%
22,2%
70%
Dampf
300
12,0%
57%
800
12,5%
92%
Beispiel 2
Es wurden jeweils eine Virginia- und eine Burley-Tabak-probe analog Beispiel 1 behandelt. Die Tabakfeuchte vor der Beschickung des Autoklaven betrug ca. 12%; der Enddruck wurde variiert. Der mit Stickstoff imprägnierte Tabak wurde nach dem Entspannen mit Sattdampf von 100 °C erhitzt. In 55 den Tabellen IIa und IIb sind die Bedingungen der einzelnen Versuche und die erhaltenen Füllfahigkeitsverbesserungen zusammengestellt.
Tabelle IIa (Virginia-T abakprobe)
Test
Druck
Tabak therm.
Prozess
Füllfahigkeits-
Nr.
(bar)
feuchte
Nachbehandlung gas verbesserung
(%)
(gegenüber Vergleich)
1
150
12,6
Sattdampf n2
35%
2
300
11,7
Sattdampf n2
64%
3
800
12,9
Sattdampf n2
102%
654 724
4
Tabelle IIb (Burley-Tabakprobe)
Test.
Druck
Tabak therm.
Prozess
Füllflhigkeits-
Nr.
(bar)
feuchte
Nachbehandlung gas verbesserung
(%)
(gegenüber Vergleich)
1
150
12,0
Sattdampf n2
40%
2
300
12,1
Sattdampf n2
62%
3
800
11,6
Sattdampf n2
85%
Beispiel 3
Es wurde analog Beispiel 2 gearbeitet, wobei jetzt jedoch is de. Die Ergebnisse sind in den Tabellen lila und Illb zusam-Argon anstelle von Stickstoff als Prozessgas verwendet wur- mengestellt.
Tabelle lila (Virginia-T abakprobe)
Test
Druck
Tabak therm.
Prozess
Füllfahigkeits-
Nr.
(bar)
feuchte
Behandlung gas verbesserung
(%)
(gegenüber Vergleich)
1
50
12,8
Sattdampf
Argon
38%
2
150
13,1
Sattdampf
Argon
59%
3
300
12,2
Sattdampf
Argon
80%
Tabelle Illb
(Burley-Tabak)
Test
Druck
Tabak therm.
Prozess
Füllfahigkeits-
Nr.
(bar)
feuchte
Behandlung gas verbesserung
(%)
(gegenüber Vergleich)
1
50
11,9
Sattdampf
Argon
31%
2
150
12,2
Sattdampf
Argon
59%
3
300
12,8
Sattdampf
Argon
79%
40
45
50
55
60
65
Claims (3)
1. Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabak durch Behandlung des Tabaks mit Gasen unter Druck und anschliessendem Erwärmen nach Entspannung, bei dem der Tabak mit Stickstoff und/oder Argon bei einem Arbeitsdruck bis zu 1000 bar behandelt und nach Entspannung einer kurzzeitigen thermischen Nachbehandlung unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Gashochdruckbehandlung mit Stickstoff bei einem Mindestdruck von
150 bar und mit Argon bei einem Mindestdruck von 50 bar durchgeführt wird und dass die thermische Nachbehandlung mit Wasserdampf als Sattdampf durchgeführt und der Tabak unter Freisetzung von Kondensationsenergie gleichzeitig durchfeuchtet und gebläht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu behandelnde Tabak einen Feuchtegehalt von mindestens 11,6% aufweist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfbehandlung mit Sattdampf einer Dichte von 0,5-10 kg/m3 ausgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3119330A DE3119330C2 (de) | 1981-05-15 | 1981-05-15 | Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabaken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH654724A5 true CH654724A5 (de) | 1986-03-14 |
Family
ID=6132370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH2993/82A CH654724A5 (de) | 1981-05-15 | 1982-05-13 | Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabaken. |
Country Status (29)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4461310A (de) |
| EP (2) | EP0065228B1 (de) |
| JP (1) | JPS5933346B2 (de) |
| AR (1) | AR226657A1 (de) |
| AT (1) | ATE14827T1 (de) |
| AU (1) | AU544763B2 (de) |
| BE (1) | BE893190A (de) |
| BG (1) | BG38484A3 (de) |
| BR (1) | BR8202499A (de) |
| CH (1) | CH654724A5 (de) |
| DD (1) | DD202387A5 (de) |
| DE (1) | DE3119330C2 (de) |
| DK (1) | DK156755C (de) |
| EG (1) | EG15731A (de) |
| ES (1) | ES512193A0 (de) |
| FR (1) | FR2505618B1 (de) |
| GB (1) | GB2098452B (de) |
| GR (1) | GR76395B (de) |
| IT (1) | IT1152173B (de) |
| MD (1) | MD403C2 (de) |
| MX (1) | MX155918A (de) |
| NL (1) | NL188498C (de) |
| PH (1) | PH19043A (de) |
| PT (1) | PT74887B (de) |
| SU (1) | SU1120917A3 (de) |
| TR (1) | TR21396A (de) |
| UA (1) | UA7215A1 (de) |
| YU (1) | YU43264B (de) |
| ZA (1) | ZA822820B (de) |
Families Citing this family (25)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3414625A1 (de) * | 1983-04-21 | 1984-10-25 | H.F. & Ph.F. Reemtsma Gmbh & Co, 2000 Hamburg | Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabak |
| ATE34284T1 (de) * | 1983-04-21 | 1988-06-15 | Reemtsma H F & Ph | Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabak. |
| US4791942A (en) * | 1986-08-01 | 1988-12-20 | The American Tobacco Company | Process and apparatus for the expansion of tobacco |
| US4727889A (en) * | 1986-12-22 | 1988-03-01 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco processing |
| US4898188A (en) * | 1986-12-22 | 1990-02-06 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco Processing |
| US4962773A (en) * | 1987-08-13 | 1990-10-16 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Process for the manufacture tobacco rods containing expanded tobacco material |
| US5031644A (en) * | 1989-12-29 | 1991-07-16 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco expansion process and product |
| DE3935774C2 (de) * | 1989-10-24 | 1996-06-20 | Peter Dr Theissing | Verfahren zur Verbesserung des Temperaturverlaufs bei der Blähung von Tabak |
| US5095923A (en) * | 1991-04-11 | 1992-03-17 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco expansion process using 1,1,1,2-tetrafluoroethane |
| US5251649A (en) * | 1991-06-18 | 1993-10-12 | Philip Morris Incorporated | Process for impregnation and expansion of tobacco |
| SK139993A3 (en) * | 1992-12-17 | 1994-09-07 | Philip Morris Prod | Method of impregnation and expanding of tobacco and device for its performing |
| US5469872A (en) * | 1993-12-06 | 1995-11-28 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco expansion processes and apparatus |
| US5483977A (en) * | 1993-06-14 | 1996-01-16 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco expansion processes and apparatus |
| DE4332019C2 (de) * | 1993-09-16 | 1996-06-13 | Reemtsma H F & Ph | Ventilierte Filtercigarette |
| US5657771A (en) * | 1995-07-10 | 1997-08-19 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Process and apparatus for tobacco batch preparation and expansion |
| US5819754A (en) * | 1995-12-29 | 1998-10-13 | R. J. Reynolds Tobacco Company | Tobacco expansion processes and apparatus |
| DE19746664A1 (de) | 1997-10-23 | 1999-05-06 | Reemtsma H F & Ph | Dünne Cigarette |
| DE19854012C2 (de) | 1998-11-12 | 2001-05-10 | Reemtsma H F & Ph | System zur Bereitstellung eines inhalierbaren Aerosols |
| DE19854005C2 (de) | 1998-11-12 | 2001-05-17 | Reemtsma H F & Ph | System zur Bereitstellung eines inhalierbaren Aerosols |
| DE10006424C2 (de) * | 2000-02-14 | 2003-01-23 | Reemtsma H F & Ph | Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabak |
| DE10006425C1 (de) * | 2000-02-14 | 2001-08-16 | Reemtsma H F & Ph | Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabak |
| DE10046124C1 (de) * | 2000-09-15 | 2002-07-04 | Reemtsma H F & Ph | Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabak |
| DE10103123A1 (de) | 2001-01-24 | 2002-08-01 | Reemtsma H F & Ph | Verfahren zum Behandeln von Tabak |
| CN104207322B (zh) * | 2013-06-04 | 2016-08-31 | 姚波 | 一种膨胀烟梗的处理工艺 |
| CN117582017A (zh) * | 2023-12-22 | 2024-02-23 | 浙江中烟工业有限责任公司 | 一种基于超高压预处理改善加热卷烟烟叶感官品质的方法 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4040431A (en) * | 1975-09-05 | 1977-08-09 | American Brands, Inc. | Method of increasing the filling capacity of shredded tobacco tissue |
| AU525910B2 (en) * | 1978-03-29 | 1982-12-09 | Philip Morris Products Inc. | Puffing tobacco leaves |
| US4248252A (en) * | 1978-06-02 | 1981-02-03 | Philip Morris Incorporated | Continuous process for expanding tobacco |
| DE2903300C2 (de) * | 1979-01-29 | 1982-06-09 | H.F. & Ph.F. Reemtsma Gmbh & Co, 2000 Hamburg | Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabaken |
| DE2912822A1 (de) * | 1979-03-30 | 1980-10-09 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur abgabe von digitalen nachrichtensignalen im zuge von rundschreibverbindungen ueber eine datenvermittlungsanlage |
-
1981
- 1981-05-15 DE DE3119330A patent/DE3119330C2/de not_active Expired
-
1982
- 1982-04-26 ZA ZA822820A patent/ZA822820B/xx unknown
- 1982-04-30 BR BR8202499A patent/BR8202499A/pt not_active IP Right Cessation
- 1982-05-06 AT AT82103924T patent/ATE14827T1/de not_active IP Right Cessation
- 1982-05-06 EP EP82103924A patent/EP0065228B1/de not_active Expired
- 1982-05-08 EG EG262/82A patent/EG15731A/xx active
- 1982-05-10 PH PH27258A patent/PH19043A/en unknown
- 1982-05-11 YU YU993/82A patent/YU43264B/xx unknown
- 1982-05-12 PT PT74887A patent/PT74887B/de unknown
- 1982-05-13 AR AR289393A patent/AR226657A1/es active
- 1982-05-13 CH CH2993/82A patent/CH654724A5/de not_active IP Right Cessation
- 1982-05-13 UA UA3436501A patent/UA7215A1/uk unknown
- 1982-05-13 SU SU823436501A patent/SU1120917A3/ru active
- 1982-05-14 AU AU83700/82A patent/AU544763B2/en not_active Expired
- 1982-05-14 BE BE0/208094A patent/BE893190A/fr not_active IP Right Cessation
- 1982-05-14 ES ES512193A patent/ES512193A0/es active Granted
- 1982-05-14 GR GR68163A patent/GR76395B/el unknown
- 1982-05-14 JP JP57082303A patent/JPS5933346B2/ja not_active Expired
- 1982-05-14 GB GB8214171A patent/GB2098452B/en not_active Expired
- 1982-05-14 MX MX192702A patent/MX155918A/es unknown
- 1982-05-14 BG BG056663A patent/BG38484A3/xx unknown
- 1982-05-14 IT IT21271/82A patent/IT1152173B/it active
- 1982-05-14 FR FR8208426A patent/FR2505618B1/fr not_active Expired
- 1982-05-14 DD DD82239875A patent/DD202387A5/de not_active IP Right Cessation
- 1982-05-14 TR TR21396A patent/TR21396A/xx unknown
- 1982-05-14 EP EP82104212A patent/EP0065290A1/de not_active Withdrawn
- 1982-05-14 NL NLAANVRAGE8202006,A patent/NL188498C/xx not_active IP Right Cessation
- 1982-05-14 DK DK218682A patent/DK156755C/da not_active IP Right Cessation
- 1982-05-14 US US06/378,390 patent/US4461310A/en not_active Expired - Lifetime
-
1994
- 1994-12-30 MD MD95-0181A patent/MD403C2/ro unknown
Also Published As
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH654724A5 (de) | Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabaken. | |
| CH642519A5 (de) | Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabaken. | |
| DE3705880C2 (de) | ||
| DE69227544T2 (de) | Verfahren zum Imprägnieren und Expandieren von Tabak | |
| DE3523825A1 (de) | Verbessertes tabak-expansionsverfahren | |
| DE10046124C1 (de) | Verfahren zur Verbesserung der Füllfähigkeit von Tabak | |
| EP0065222B1 (de) | Verfahren zum Trocknen von durch Hochdruckextraktion hergestellten Naturstoffextrakten aus Pflanzen und Pflanzenteilen | |
| PL174384B1 (pl) | Sposób obróbki materiału do palenia | |
| DE19909318A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Expansion von Tabakmaterial | |
| DE3602098A1 (de) | Verbessertes tabak-expansionsverfahren | |
| DE3705879C2 (de) | ||
| CA1098795A (en) | Process for expanding tobacco | |
| CH652569A5 (de) | Verfahren zum expandieren von tabakblattmaterial. | |
| CH661843A5 (de) | Verfahren zum behandeln von tabak. | |
| DE3441649A1 (de) | Verbessertes verfahren zum trocknen von tabak | |
| DE942564C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten von Staerke mit Formaldehyd und/oder Acetaldehyd | |
| AT227375B (de) | Verfahren zur Herabsetzung der Quellfähigkeit von Folien, Fäden oder Fasern aus regenerierter Cellulose | |
| DE1088029B (de) | Verfahren zur Abtrennung und Gewinnung von wasserloeslichen Loesemitteln aus Gasen durch Adsorption | |
| EP0244499A1 (de) | Verfahren zur Regenerierung von Aktivkohle | |
| CH545597A (en) | Swelling tobacco | |
| CH500754A (de) | Verfahren zum Trocknen von Acetylengas oder Wasserstoffgas | |
| DE2446899A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ausdehnen von tabak | |
| DE1007288B (de) | Verfahren zur Verminderung der Wasseraufnahme von regenerierten Celluloseprodukten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |