CH655871A5 - Combined straightening and bending machine - Google Patents

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CH655871A5
CH655871A5 CH572/82A CH57282A CH655871A5 CH 655871 A5 CH655871 A5 CH 655871A5 CH 572/82 A CH572/82 A CH 572/82A CH 57282 A CH57282 A CH 57282A CH 655871 A5 CH655871 A5 CH 655871A5
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bending
strand
straightening
machine
wire
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CH572/82A
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Hans Dipl-Ing Goett
Josef Dr Dipl-Ing Ritter
Gerhard Dr Dipl-Ing Ritter
Klaus Dipl-Ing Ritter
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Evg Entwicklung Verwert Ges
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    • B21D3/00Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/02Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers
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    • B21F1/026Straightening and cutting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Kombinierte Richt- und Biegemaschine für drahtoder bandförmiges Material, mit einer Transportvorrichtung zum intermittierenden Vorschub des Materialstranges um gewünschte Beträge, einer Richtvorrichtung zum Geraderichten des Materialstranges, einer Messeinrichtung zum Messen des jeweiligen Strangvorschubweges, einer fallweise betätigbaren Biegevorrichtung zum Biegen des Materialstranges, einer Schneidvorrichtung zum Abtrennen eines Strangabschnittes und einer Auswurfvorrichtung für den abgetrennten Strangabschnitt, dadurch gekennzeichnet,

   dass in Vorschubrichtung des Materialstranges (D) hinter der Biegevorrichtung (7) - und zwar in Fallrichtung von an der untätigen Biegeeinrichtung (7) vorbeigeschobenen und abgelängten Strangabschnitten mit Abstand untereinander - an der die   Biegeebene (11)    festlegenden Fläche des Maschinengehäuses eine Führungs- und eine Auffangleiste (16 bzw. 17) für den abgelängten Strangabschnitt vorgesehen sind, die voneinander unabhängig aus der   Biegeebene (11)    heraus in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie am Maschinengehäuse eine Führungsrinne (26) und darunter eine Auffangrinne (27) bilden.



   2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleiste (16) und die Auffangleiste (17) als aus der Biegeebene (11) herausschwenkbare Klappen ausgebildet sind.



   3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, die mit einer nachgeschalteten Auslaufvorrichtung für Strangabschnitte grosser Länge ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Auslaufvorrichtung in Fluchtung mit der Führungsrinne (26) eine nach unten öffenbare Aufnahmerinne (13) und in Fluchtung mit der Auffangrinne (27) unter dieser Aufnahmerinne (13) eine Auffangwanne (14) aufweist.



   4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleiste (16) zwangsgesteuert nach jedem Richt- und Abtrennvorgang in die Biegeebene   (11) zurückbewegbar    ist.



   Die Erfindung betrifft eine kombinierte Richt- und Biegemaschine für draht- und bandförmiges Material, mit einer Transportvorrichtung zum intermittierenden Vorschub des Materialstranges um gewünschte Beträge, einer Richtvorrichtung zum Geraderichten des Materialstranges, einer Messeinrichtung zum Messen des jeweiligen Strangvorschubweges, einer fallweise betätigbaren Biegevorrichtung zum Biegen des Materialstranges, einer Schneidvorrichtung zum Abtrennen eines Strangabschnittes und einer Auswurfvorrichtung für den abgetrennten Strangabschnitt.



   Derartige Maschinen können auch bloss als Richtmaschinen für von Bunden abgezogenes Material verwendet werden, wenn die Biegevorrichtung in solcher Stellung festgestellt wird, dass sie den Vorschub des von den Bunden abgezogenen und an der Richtvorrichtung vorbeigeführten Materialstranges nicht behindert.



   Da die Längen der von Richtmaschinen geradezurichtenden Strangabschnitte in der Praxis in sehr weiten Grenzen schwanken, müssen den Richtmaschinen für lange Strangabschnitte bekanntlich Auslaufeinrichtungen nachgeschaltet werden, welche die aus der Richtmaschine austretenden Strangabschnitte führen und jeweils nach vollendetem Auslauf derart ablegen, dass der Auslauf des nächstfolgenden Strangabschnittes nicht behindert wird.



   Bei Verwendung einer kombinierten Richt- und Biegemaschine zum Richten ergeben sich diesbezüglich aus der Konstruktion der Biegemaschine Schwierigkeiten, weil nämlich in der Umgebung der Biegevorrichtung eine relativ grosse freie Fläche, ein sogenannter Biegetisch, vorgesehen werden muss, die normal zur Schwenkachse des Biegewerkzeuges und meist unter einem Winkel von etwa   45    gegen die Horizontale geneigt angeordnet ist und zur Unterstützung und Führung des gebogenen. ebenen Formstückes, z. B. eines Betonbewehrungsbügels, dient.

  Da beim Vorschieben des Materialstranges durch die Richtvorrichtung und die Biegevorrichtung das freie, aus der Biegevorrichtung austretende Ende des Materialstranges nicht nur leicht in Schwingungen gerät, sondern bei grösseren Längen desselben zufolge der Schwerkraft auch entlang des Biegetisches nach unten sinkt, ist ein zuverlässiges Überführen des Materialstranges an der Biegevorrichtung vorbei in die Auslaufvorrichtung in Frage gestellt.



   Hier setzt die Erfindung ein, deren Aufgabe es ist, eine kombinierte Richt- und Biegemaschine der einleitend angegebenen Gattung derart auszugestalten, dass sie nach Stillsetzen der Biegevorrichtung betriebssicher auch als einfache Richtmaschine Verwendung finden kann.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in Vorschubrichtung des Materialstranges hinter der Biegevorrichtung - und zwar in Fallrichtung von an der untätigen Biegeeinrichtung vorbeigeschobenen und abgelängten Strangabschnitten mit Abstand untereinander - an der die Biegeebene festlegenden Fläche des Maschinengehäuses eine Führungs- und eine Auffangleiste für den abgelängten Strangabschnitt vorgesehen sind, die voneinander unabhängig aus der Biegeebene heraus in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie am Maschinengehäuse eine Führungsrinne und darunter eine Auffangrinne bilden.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer erläutert.



   Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer erfindungsgemässen kombinierten Richt- und Biegemaschine, bei welcher der   normalerweise    schräge Biegetisch zur Vereinfachung der Darstellung in die Zeichenebene gedreht ist;
Fig. 2 ist ein schematischer Querschnitt nach der Linie   II-II    in Fig. 1.



   In Fig. 1 erkennt man eine Biegemaschine 1, in der ein von einem nicht dargestellten Bund abgezogener Draht D beispielsweise zu Bügeln für die Bewehrung von Stahlbeton verarbeitet werden soll. Der Draht D wird zu diesem Zweck mit Hilfe von zwei motorisch antreibbaren Transportrollenpaaren 2 und 3, die mit Reibungsschluss am Draht angreifen, durch eine Richtvorrichtung 4 bekannter Bauart hingeführt, in welcher er geradegerichtet wird. Hinter der Richtvorrichtung ist ein Messrollenpaar 5 vorgesehen, das zum Antrieb eines Impulsgebers für eine elektronische Längenmessvorrichtung dient, mit welcher der Vorschub des Drahtes gemessen wird, um in Abhängigkeit davon das Biegen und schliesslich das Abtrennen gewünschter Drahtabschnitte mittels einer nachgeschalteten Schere 6 automatisch steuern zu können.

   Hinter der Schere gelangt der Draht zu der Biegevorrichtung 7, deren wesentliche Bestandteile ein beim Biegevorgang feststehender Biegedorn 8 und ein um dessen Achse 9 schwenkbares Biegewerkzeug 10 sind, die vorteilhaft so ausgebildet und gelagert sind. dass sie zur Änderung des Richtungssinnes des Biegevorganges ihre Relativlagen bezüglich des Drahtes D vertauschen können. Eine Biegemaschine mit diesem Aufbau ist beispielsweise in der AT-PS   314319    genauer beschrieben.



   Wie in Fig. 2 angedeutet wird, ist die als Schwenkachse des Biegewerkzeuges 10 dienende Dornachse 9 unter 45- gegen die Horizontale geneigt und sie verläuft senkrecht zu einer die Biegeebene festlegenden schrägen Fläche 11 des Ma  



  schinengehäuses, die Biegetisch genannt wird und beim Biegevorgang als Stützfläche für die bereits gebogenen Bügeltei   gedient.   



   Die Länge der Schenkel der zu biegenden Bügel und die Winkel zwischen den einzelnen Bügelschenkeln werden in der Praxis in eine nicht dargestellte Programmsteuereinrichtung eingegeben, welche sodann Betätigung der Transportrollen, des Biegewerkzeuges und nach der Fertigstellung des Bügels die Betätigung der Schere zum Abtrennen des Bügels vom zulaufenden Draht bewirkt.



   Um die Fähigkeit der beschriebenen Biegemaschine, den von einem Bund abgezogenen Draht geradezurichten und sodann ohne Durchführung von Biegevorgängen in beliebig wählbare Längenabschnitte zu unterteilen, ohne Gefahr unerwünschter Vibrationen oder Verformungen des Drahtes durch Schwerkraftwirkung trotz langer Drahtabschnitte ausnutzen zu können, ist hinter der Biegemaschine in einem Abstand, der ausreicht, um beim Bügelbiegen eine Behinderung der Biegevorgänge zu vermeiden, eine Auslaufvorrichtung 12 an sich bekannten Aufbaues angeordnet, die im wesentlichen aus einer mit der Zulaufrichtung des Drahtes D eingefluchteten, nach unten öffenbaren Aufnahmerinne 13 und einer in Richtung parallel zum Biegetisch 11 schräg darunter angeordneten Auffangwanne 14 besteht.



   Im Biegetisch 11 sind in Fallrichtung untereinander zwei rechteckige, klappenartig ausgebildete Leisten 16, 17 vorgesehen, die beispielsweise mittels Arbeitszylinder 18, 19 verschwenkbar sind. In Ruhestellung liegen die Leisten 16, 17 in der vom Biegetisch 11 festgelegten Biegeebene, so dass sie Biegevorgänge nicht behindern.



   Soll die beschriebene Maschine jedoch nur als Richtmaschine verwendet werden, dann werden die Leisten   16. 17    in die in Fig. 2 gezeigte Stellung geschwenkt. Die Leiste 16 bildet nun zusammen mit dem Biegetisch 11 eine V-förmige Führungsrinne 26 für den an der unbetätigten Biegevorrichtung 7 vorbeigeschobenen Draht, durch welche der Draht nicht nur am Vibrieren gehindert, sondern zugleich zur Auslaufvorrichtung 12 weitergeleitet wird. Nach Abtrennen eines Drahtabschnittes gewünschter Länge wird die Führungsleiste 16 durch den Arbeitszylinder 18 kurzzeitig wieder in die Ebene des Biegetisches 11 eingeschwenkt.

  Gleichzeitig damit wird auch die Aufnahmerinne 13 der Auslaufvorrichtung 12 geöffnet und der abgetrennte Drahtabschnitt A kann nun in die von der Auffangleiste 17 gebildete Auffangrinne 27 und in die mit dieser fluchtende Auffangwanne 14 der Auslaufvorrichtung 12 hinuntergleiten. Gleichzeitig mit dem Rückschwenken der Auffangleiste 16 kann auch die Biegevorrichtung 7 entweder hinter die Biegetischebene zurückgezogen werden, um das Abrollen des Drahtabschnittes nicht zu behindern, oder aber es kann in der Biegevorrichtung 7 ein Ausstosser vorgesehen sein, der den Drahtabschnitt aus der Biegevorrichtung herausstösst.



   Die Erfindung lässt natürlich verschiedene Abwandlungen zu. Beispielsweise können anstelle von ausschwenkbaren Leisten 16, 17 auch verschiebbare Leisten vorgesehen werden. Soll die Maschine bestimmungsgemäss nur zum Abtrennen kurzer Drahtabschnitte verwendet werden, so kann die Auslaufvorrichtung 12 auch entfallen und die abgelängten Drahtabschnitte können in der Auffangrinne 27 gesammelt werden. 

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Kombinierte Richt- und Biegemaschine für drahtoder bandförmiges Material, mit einer Transportvorrichtung zum intermittierenden Vorschub des Materialstranges um gewünschte Beträge, einer Richtvorrichtung zum Geraderichten des Materialstranges, einer Messeinrichtung zum Messen des jeweiligen Strangvorschubweges, einer fallweise betätigbaren Biegevorrichtung zum Biegen des Materialstranges, einer Schneidvorrichtung zum Abtrennen eines Strangabschnittes und einer Auswurfvorrichtung für den abgetrennten Strangabschnitt, dadurch gekennzeichnet,
    dass in Vorschubrichtung des Materialstranges (D) hinter der Biegevorrichtung (7) - und zwar in Fallrichtung von an der untätigen Biegeeinrichtung (7) vorbeigeschobenen und abgelängten Strangabschnitten mit Abstand untereinander - an der die Biegeebene (11) festlegenden Fläche des Maschinengehäuses eine Führungs- und eine Auffangleiste (16 bzw. 17) für den abgelängten Strangabschnitt vorgesehen sind, die voneinander unabhängig aus der Biegeebene (11) heraus in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie am Maschinengehäuse eine Führungsrinne (26) und darunter eine Auffangrinne (27) bilden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleiste (16) und die Auffangleiste (17) als aus der Biegeebene (11) herausschwenkbare Klappen ausgebildet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, die mit einer nachgeschalteten Auslaufvorrichtung für Strangabschnitte grosser Länge ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Auslaufvorrichtung in Fluchtung mit der Führungsrinne (26) eine nach unten öffenbare Aufnahmerinne (13) und in Fluchtung mit der Auffangrinne (27) unter dieser Aufnahmerinne (13) eine Auffangwanne (14) aufweist.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleiste (16) zwangsgesteuert nach jedem Richt- und Abtrennvorgang in die Biegeebene (11) zurückbewegbar ist.
    Die Erfindung betrifft eine kombinierte Richt- und Biegemaschine für draht- und bandförmiges Material, mit einer Transportvorrichtung zum intermittierenden Vorschub des Materialstranges um gewünschte Beträge, einer Richtvorrichtung zum Geraderichten des Materialstranges, einer Messeinrichtung zum Messen des jeweiligen Strangvorschubweges, einer fallweise betätigbaren Biegevorrichtung zum Biegen des Materialstranges, einer Schneidvorrichtung zum Abtrennen eines Strangabschnittes und einer Auswurfvorrichtung für den abgetrennten Strangabschnitt.
    Derartige Maschinen können auch bloss als Richtmaschinen für von Bunden abgezogenes Material verwendet werden, wenn die Biegevorrichtung in solcher Stellung festgestellt wird, dass sie den Vorschub des von den Bunden abgezogenen und an der Richtvorrichtung vorbeigeführten Materialstranges nicht behindert.
    Da die Längen der von Richtmaschinen geradezurichtenden Strangabschnitte in der Praxis in sehr weiten Grenzen schwanken, müssen den Richtmaschinen für lange Strangabschnitte bekanntlich Auslaufeinrichtungen nachgeschaltet werden, welche die aus der Richtmaschine austretenden Strangabschnitte führen und jeweils nach vollendetem Auslauf derart ablegen, dass der Auslauf des nächstfolgenden Strangabschnittes nicht behindert wird.
    Bei Verwendung einer kombinierten Richt- und Biegemaschine zum Richten ergeben sich diesbezüglich aus der Konstruktion der Biegemaschine Schwierigkeiten, weil nämlich in der Umgebung der Biegevorrichtung eine relativ grosse freie Fläche, ein sogenannter Biegetisch, vorgesehen werden muss, die normal zur Schwenkachse des Biegewerkzeuges und meist unter einem Winkel von etwa 45 gegen die Horizontale geneigt angeordnet ist und zur Unterstützung und Führung des gebogenen. ebenen Formstückes, z. B. eines Betonbewehrungsbügels, dient.
    Da beim Vorschieben des Materialstranges durch die Richtvorrichtung und die Biegevorrichtung das freie, aus der Biegevorrichtung austretende Ende des Materialstranges nicht nur leicht in Schwingungen gerät, sondern bei grösseren Längen desselben zufolge der Schwerkraft auch entlang des Biegetisches nach unten sinkt, ist ein zuverlässiges Überführen des Materialstranges an der Biegevorrichtung vorbei in die Auslaufvorrichtung in Frage gestellt.
    Hier setzt die Erfindung ein, deren Aufgabe es ist, eine kombinierte Richt- und Biegemaschine der einleitend angegebenen Gattung derart auszugestalten, dass sie nach Stillsetzen der Biegevorrichtung betriebssicher auch als einfache Richtmaschine Verwendung finden kann.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in Vorschubrichtung des Materialstranges hinter der Biegevorrichtung - und zwar in Fallrichtung von an der untätigen Biegeeinrichtung vorbeigeschobenen und abgelängten Strangabschnitten mit Abstand untereinander - an der die Biegeebene festlegenden Fläche des Maschinengehäuses eine Führungs- und eine Auffangleiste für den abgelängten Strangabschnitt vorgesehen sind, die voneinander unabhängig aus der Biegeebene heraus in eine Stellung bewegbar sind, in welcher sie am Maschinengehäuse eine Führungsrinne und darunter eine Auffangrinne bilden.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer erläutert.
    Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer erfindungsgemässen kombinierten Richt- und Biegemaschine, bei welcher der normalerweise schräge Biegetisch zur Vereinfachung der Darstellung in die Zeichenebene gedreht ist; Fig. 2 ist ein schematischer Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
    In Fig. 1 erkennt man eine Biegemaschine 1, in der ein von einem nicht dargestellten Bund abgezogener Draht D beispielsweise zu Bügeln für die Bewehrung von Stahlbeton verarbeitet werden soll. Der Draht D wird zu diesem Zweck mit Hilfe von zwei motorisch antreibbaren Transportrollenpaaren 2 und 3, die mit Reibungsschluss am Draht angreifen, durch eine Richtvorrichtung 4 bekannter Bauart hingeführt, in welcher er geradegerichtet wird. Hinter der Richtvorrichtung ist ein Messrollenpaar 5 vorgesehen, das zum Antrieb eines Impulsgebers für eine elektronische Längenmessvorrichtung dient, mit welcher der Vorschub des Drahtes gemessen wird, um in Abhängigkeit davon das Biegen und schliesslich das Abtrennen gewünschter Drahtabschnitte mittels einer nachgeschalteten Schere 6 automatisch steuern zu können.
    Hinter der Schere gelangt der Draht zu der Biegevorrichtung 7, deren wesentliche Bestandteile ein beim Biegevorgang feststehender Biegedorn 8 und ein um dessen Achse 9 schwenkbares Biegewerkzeug 10 sind, die vorteilhaft so ausgebildet und gelagert sind. dass sie zur Änderung des Richtungssinnes des Biegevorganges ihre Relativlagen bezüglich des Drahtes D vertauschen können. Eine Biegemaschine mit diesem Aufbau ist beispielsweise in der AT-PS 314319 genauer beschrieben.
    Wie in Fig. 2 angedeutet wird, ist die als Schwenkachse des Biegewerkzeuges 10 dienende Dornachse 9 unter 45- gegen die Horizontale geneigt und sie verläuft senkrecht zu einer die Biegeebene festlegenden schrägen Fläche 11 des Ma **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH572/82A 1981-01-30 1982-01-29 Combined straightening and bending machine CH655871A5 (en)

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