CH655897A5 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines verbundprofiles, insbesondere fuer fensterrahmen, tuerrahmen und fassadenkonstruktionen. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines verbundprofiles, insbesondere fuer fensterrahmen, tuerrahmen und fassadenkonstruktionen. Download PDF

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CH655897A5
CH655897A5 CH63/82A CH6382A CH655897A5 CH 655897 A5 CH655897 A5 CH 655897A5 CH 63/82 A CH63/82 A CH 63/82A CH 6382 A CH6382 A CH 6382A CH 655897 A5 CH655897 A5 CH 655897A5
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transport
composite
profile
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CH63/82A
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Klaus Bischlipp
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Hueck Fa E
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
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    • E06B3/267Frames with special provision for insulation with insulating elements formed in situ

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Verbundprofiles, insbesondere für Fensterrahmen, Türrahmen und Fassadenkonstruktionen, bestehend aus im Abstand voneinander angeordneten, aus einem einstückigen Ausgangsprofilquerschnitt hergestellten Metallprofilen, die auf ihrer Länge durch über einen Hohlraum voneinander getrennte Isolierkernleisten miteinander verbunden und gegen den Hohlraum durch je eine den Abstand zwischen den Metallprofilen überbrückende, entfernbare Leiste od. dgl. getrennt sind, die den Boden von einseitig offenen Rinnen bilden, in die zur Bildung der Isolierkernleisten in giessfähigem Zustand ein thermoplastischer Kunststoff eingefüllt wird, indem zunächst das Verbundprofil mit der ersten Rinne unter eine Giesseinrichtung gebracht und mit dem Kunststoff gefüllt wird, nach dem Abbinden des Kunststoffes in der zuerst ausgefüllten Rinne das Verbundprofil um seine Längsachse gewendet und dann die weitere Rinne ausgefüllt wird.
Bei einem aus der DE-AS Nr. 2904192 bekannten Verfahren dieser Art wird das Metallprofil nach dem Ausfüllen der obersten Rinne mit einem Giessharz und nach dessen Abbinden zunächst so um seine Längsache verdreht, dass anschliessend die von der zuerst ausgefüllten Rinne durch den Hohlraum getrennte gegenüberliegende Rinne mit einem Giessharz ausgefüllt werden kann. In einem darauffolgenden Verfahrensschritt werden in den von den metallenen Überbrückungsstegen begrenzten Hohlraum ein Werkzeug eingeführt und die beiden Überbrückungsstege entfernt.
Es hat sich herausgestellt, dass dieses bekannte Verfahren nur für eine begrenzte Anzahl unterschiedlicher Verbundprofil-Querschnitts-formen anwendbar ist. So treten beispielsweise Schwierigkeiten bei der Herstellung von Verbundprofilen auf, bei denen der Hohlraumquerschnitt ein bestimmtes Freimass unterschreitet, so dass nicht in allen Fällen genügend Raum zum Einführen und Handhaben des Werkzeuges zum Entfernen der Überbrückungsstege zur Verfügung steht.
Hinzu kommt, dass zur Ausübung des bekannten Verfahrens besondere Vorrichtungen notwendig sind, deren Einsatzbereich insofern eingeschränkt ist, als mit solchen Anlagen beispielsweise sehr kleine Profilquerschnitte, die nur einen metallenen Überbrückungs-steg besitzen, oder Profilquerschnitte mit mehr als zwei übereinander angeordneten Isolierkernleisten nicht hergestellt werden können.
Aus der DE-AS Nr. 2721367 der Anmelderin ist ein Verfahren zur Herstellung von Verbundprofilen bekannt, bei dem nur ein metallener Überbrückungssteg vorgesehen ist, der die untere Bodenabdeckung eines nach oben einseitig offenen Hohlraumes bildet, wobei in einem ersten Verfahrensschritt die unterste Rinne ausgefüllt wird, bevor damit begonnen werden kann, nacheinander die oberen Rinnen zwecks Herstellung der weiteren darüber angeordneten Isolierkernleisten auszugiessen. Dadurch, dass die Metallprofile während ihres gesamten Herstellungsprozesses aus ihrer Grundstellung nicht verlagert werden sollen, ist eine Übertragung dieses bekannten Verfahrensablaufes auf die Herstellung von Verbundprofilen mit mehrere metallene Hohlräume begrenzenden Überbrückungsstegen nicht möglich.
Ausgehend von der eingangs genannten Herstellungsmethode, bei der die Verbundprofile während ihrer Herstellung gewendet werden, ist es Zweck der vorliegenden Erfindung, ein wirtschaftliches Verfahren zu schaffen, nach dem sowohl Verbundprofile kleiner Querschnittsabmessungen als auch grosse Profilquerschnitte hergestellt werden können, unabhängig davon, ob sie einen oder mehrere metallene Überbrückungsstege besitzen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer geeigneten Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens. Ausgehend von
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einem Verfahren der eingangs genannten Art wird das erfindungsge-mäss dadurch erreicht, dass nach dem Ausfüllen der ersten Rinne und Erhärten des Kunststoffes zunächst der bzw. die metallenen Überbrückungsstege abgetrennt werden und dass nach dem Wenden 5 der Metallprofile und vor dem Ausfüllen der'weiteren Rinne(n) oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleiste(n) zwischen die Metallprofile eine den Boden für die weitere(n) Rinne(n) bildende, als getrenntes Teil ausgebildete Leiste aus im Vergleich mit dem Metall des Metallprofils schlechter wärmeleitendem Material eingebracht io wird.
Durch den erfindungsgemässen Verfahrensablauf ist es möglich, in einem kontinuierlichen Arbeitsfluss Verbundprofile sowohl kleiner als auch grosser Querschnitte herzustellen. Dadurch, dass bereits in einem Stadium vor dem Wenden der Metallprofile die me-15 tallene Verbindung zwischen den Profilen aufgehoben wird, ist es gleichgültig, ob die Ausgangsprofilquerschnitte einen oder mehrere metallene Überbrückungsstege besitzen, so dass es auf die Quer-schnittsgrösse des die Isolierkernleisten in ihrer Höhe begrenzenden Hohlraumes nicht mehr ankommen kann. Darüber hinaus wurden 20 durch den erfindungsgemässen Verfahrensablauf die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass vorhandene Herstellungsanlagen durch geringfügige bauliche Umrüstungen nun universell eingesetzt werden können. Statt der bei dem bekannten Verfahren eingesetzten Werkzeuge, die in den Hohlraum der Verbundprofile eingeführt werden 25 müssen, um die Überbrückungsstege entfernen zu können, kann man auf vorhandene Sägen oder Fräsen zurückgreifen, die in der Herstellungsanlage ohnehin zur Verfügung stehen.
Gemäss einer Weiterentwicklung des Verfahrens wird zweckmässig nach dem Ausfüllen der zuerst ausgegossenen Rinne und vor 30 dem Abtrennen der bzw. des Überbrückungsstege(s) und Wenden der Metallprofile im Abstand oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleiste zwischen die Metallprofile zumindest eine den Boden einer zusätzlichen Rinne bildende Leiste aus dem schlechter wärmeleitenden Material eingebracht und diese Rinne mit Kunststoff ausgefüllt. 35 Hierdurch ist die Herstellung besonderer Profilformen mit mehr als zwei übereinander angeordneten Isolierkernleisten möglich. Zur weiteren Stabilisierung der Ausgangsprofilquerschnitte bei deren Herstellung wird vorgeschlagen, dass die vor dem Wenden der Metallprofile mit Kunststoff auszufüllenden Rinnen durch Entfernen eines 40 weiteren metallenen Überbrückungssteges geöffnet werden.
Bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen erfolgt vorzugsweise das Abtrennen der metallenen Überbrückungsstege für alle Isolierzonen gleichzeitig. Dies kann alternativ dazu aber auch zeitlich nacheinan-45 der erfolgen, um eine bessere Kräfteverteilung während dieses Bearbeitungsvorganges zu erreichen. Zweckmässig erfolgt auch das Einbringen der gesonderten Bodenleisten zur Bildung weiterer nebeneinander angeordneter Rinnen und das Ausfüllen der Rinnen mit Kunststoff jeweils gleichzeitig.
50 Bei einem Verbundprofil mit mehr als zwei übereinander angeordneten Isolierkernleisten kann auch nach dem Wenden des Verbundprofiles eine der Anzahl der Isolierkernleisten entsprechende Anzahl Rinnen nacheinander mit Giessmaterial ausgefüllt werden. Gemäss einem besonderen Merkmal erfolgt bei einem Verbundprofil 5S mit mehreren übereinander angeordneten metallenen Überbrük-kungsstegen das Entfernen derselben in ein und demselben Arbeitsgang.
In Fällen, in denen es die Platzverhältnisse erfordern, wird das Verbundprofil, vorteilhaft nach dem Wenden, in eine zweite Trans-60 portbahn überführt und in der zweiten Transportbahn in gegenüber der Förderrichtung in der ersten Transportbahn entgegengesetzter Richtung transportiert. Vorzugsweise erfolgt das Wenden und das Überlegen der Verbundprofile an die zweite Transportbahn gleichzeitig.
65 Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, die in ihrem Grundaufbau auf der aus der DE-PS Nr. 2913254 der Anmelderin bekannten Einrichtung basiert und die eine die Metallprofile abstützende Unterlage sowie Transport- und Führungseinrichtungen für
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die Metallprofile zum Vorbeiführen derselben unter einer ersten Giesseinrichtung aufweist und wenigstens eine dieser in Transportrichtung nachgeschaltete weitere Giesseinrichtung und eine jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Giesseinrichtungen angeordnete Vorrichtung zum Einbringen einer Trennleiste zwischen die Metallprofile sowie eine Einrichtung zum Entfernen eines oder mehrerer metallener Überbrückungsstege besitzt, ist dadurch gekennzeichnet, dass in Transportrichtung hinter der ersten Giesseinrichtung und vor der Vorrichtung zum Einbringen der Trennleiste die Einrichtung zum Entfernen der bzw. des Überbrückungsstege(s) vorgesehen und im Abstand hinter dieser eine Station zum Wenden des Verbundprofiles um seine Längsachse angeordnet ist. Eine derart ausgestaltete Vorrichtung lässt sich mit einfachsten Mitteln durch Umrüsten einer auf dem Markt vorhandenen Anlage erreichen, so dass mit ein und derselben Vorrichtung ein universeller Einsatz möglich ist. Die erfindungsgemäss ausgestaltete Vorrichtung gestattet die wirtschaftliche Fertigung von Verbundprofilen sowohl mit nur einem als auch mit mehreren metallenen Überbrückungsstegen in einem kontinuierlichen Arbeitsfluss, wobei zur Umstellung von der einen auf die andere Verbundprofil-Querschnittsform lediglich die Zu- oder Abschaltung einzelner Aggregate notwendig ist.
Vorzugsweise ist in Transportrichtung hinter der ersten Giesseinrichtung und vor der Einrichtung zum Entfernen der bzw. des Überbrückungsstege^) eine weitere Einrichtung zum Einbringen der Trennleiste sowie eine Giesseinrichtung angeordnet. Hierdurch ist die Herstellung grosser Profilquerschnitte mit einem in der Praxis bevorzugten Grundaufbau möglich. Vorzugsweise geht die Transportbahn im Bereich der Wendestation in eine zweite, zu der ersten Transportbahn parallel verlaufende Transportbahn über und ist die Förderrichtung der zweiten Transportbahn der Förderrichtung der ersten Transportbahn entgegengesetzt geschaltet. Diese Ausführungsart wird dann gewählt, wenn die Fertigungslinie möglichst kurz ausgeführt sein soll. Zweckmässig sind beide Transportbahnen durch eine Übergabestation für die Verbundprofile verbunden. Vorteilhaft besteht die Wendestation aus einer Dreheinrichtung für das Verbundprofil und ist die Übergabestation von einem das Verbundprofil aus der ersten Transportbahn durch Parallelverschiebung auf die nachgeschaltete Transportbahn überführenden Förderband, einer Transport-Rollenbahn gebildet.
Weiter kann die Einrichtung zum Einbringen der Trennleisten als Trennleisten-Vorratsrolle ausgebildet sein, die auf einer sich quer zur Transportrichtung erstreckenden Welle gelagert ist und sich mit der Transportrichtung abwickelt. Zweckmässig ist der Antrieb der Trennleisten-Vorratsrolle von der Transportbewegung der Metallprofile abgeleitet.
Auch kann hinter der letzten Giesseinrichtung eine Trenneinrichtung zum Trennen des nachlaufenden Endes des vorlaufenden Verbundprofilstranges von dem vorlaufenden Ende des daran anschliessenden Verbundprofilstranges vorgesehen sein. Dabei kann die Trenneinrichtung aus einer angetriebenen fliegenden Säge od. dgl. bestehen.
Zur Herstellung von Verbundprofilen mit mehreren Isolierzonen sind vorteilhaft quer zur Transporteinrichtung im Abstand voneinander jeweils mehrere der Anzahl der gewünschten Isolierzonen entsprechende Giesseinrichtungen, Einrichtungen zum Entfernen der bzw. des Überbrückungsstege(s) und Trennmittel-Vorratsrollen angeordnet.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 bis 7 die einzelnen Verfahrensschritte bei der Herstellung eines Verbundprofiles mit einem Ausgangsprofilquerschnitt, der nur einen metallenen Überbrückungssteg besitzt,
Fig. 8 einen Ausgangsprofilquerschnitt mit zwei metallenen Überbrückungsstegen,
Fig. 9 einen Profilquerschnitt mit mehreren nebeneinander angeordneten Isolierzonen während des Ausgiessens der oberen Rinnen,
Fig. 10 den Profilquerschnitt nach Fig. 9 während des Abtrennens der Überbrückungsstege,
Fig. 11 eine mögliche Ausführungsform für einen Profilquerschnitt mit mehr als zwei übereinander angeordneten Isolierkernlei-5 sten während des Abtrennens zweier Überbrückungsstege,
Fig. 12 das fertige Verbundprofil, hergestellt aus dem Ausgangs-profilquerschnitt nach Fig. 11,
Fig. 13 bis 22 die einzelnen Verfahrensschritte bei der Herstellung einer in der Praxis bevorzugten Ausführung für ein Verbund-profil mit drei Isolierkernleisten,
Fig. 23 den erfindungsgemässen Verfahrensablauf beim Durchlauf eines Verbundprofiles durch eine Herstellungsanlage in schema-tischer Darstellung und Seitenansicht,
Fig. 24 den Verfahrensablauf nach der Erfindung, aufgeteilt in 15 zwei Transport-Teilstrecken, in Draufsicht,
Fig. 25 die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens, in Seitenansicht,
Fig: 26 eine Draufsicht zu Fig. 25,
Fig. 27 das in der Vorrichtung hergestellte fertige Verbundprofil 20 im Querschnitt,
Fig. 28 einen vereinfachten Schnitt nach der Linie XXVIII-XXVIII in Fig. 25, im Bereich vor der ersten Giesseinrichtung, in Transportrichtung gesehen,
Fig. 29 einen Schnitt nach der Linie XXIX-XXIX in Fig. 25, im 25 Bereich vor der Trenneinrichtung zum Entfernen des Überbrük-kungssteges,
Fig. 30 einen Schnitt nach der Linie XXX-XXX in Fig. 25, im Bereich vor der Wendestation,
Fig. 31 das Profil nach Fig. 30 nach dem erfolgten Wenden 30 um seine Längsachse, entsprechend dem Schnitt XXXI-XXXI in Fig. 25,
Fig. 32 einen Schnitt nach der Linie XXXII-XXXII in Fig. 25, im Bereich vor der Trennleisten-Vorratsrolle,
Fig. 33 einen Schnitt nach der Linie XXXIII-XXXIII in Fig. 25, 35 im Bereich vor der zweiten Giesseinrichtung,
Fig. 34 eine schematische Darstellung einer Zusatzeinrichtung für die Herstellung eines Verbundprofiles nach Fig. 22, und
Fig. 35 eine schematische Darstellung einer Zusatzeinrichtung für die Herstellung eines Verbundprofiles nach Fig. 12.
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Das in Fig. 7 als Beispiel für einen in der Praxis bevorzugt angewandten Profilquerschnitt mit nur einem Überbrückungssteg dargestellte fertige Verbundprofil 1 weist zwei im Abstand voneinander angeordnete Metallprofile 2, 3 auf. Jedes Metallprofil besitzt Vor-Sprünge 4, die formschlüssig in je eine sich über die Länge der Metallprofile 2, 3 erstreckende Isolierkernleiste 5, 6 aus schlecht wärmeleitendem Material eingreifen, so dass eine feste Verbindungzwi-schen den z.B. aus Aluminium stranggepressten Metallprofilen entsteht. Die Isolierkernleisten 5, 6 begrenzen zusammen mit Innen-5o Wandungen 2', 3' einen sich durchgehend über die Länge der Metallprofile erstreckenden kastenförmigen Hohlraum 7, der jeweils einseitig durch eine Trennleiste 8 gegen die zugeordnete Isolierkernleiste 5 getrennt ist. Als Ausgangsprofilquerschnitt zur Herstellung des Verbundprofiles nach Fig. 7 dient z.B. der Querschnitt nach Fig. 1, 55 dessen beide Metallprofile 2, 3 durch einen mit den Metallprofilen in einem Arbeitsgang stranggepressten metallenen Überrückungssteg 9 zu einer einstückigen Einheit verbunden sind.
Als Ausgangsprofile kommen aber auch Querschnittsformen zur Anwendung, die zwei oder mehrere angepresste Überbrückungsstege 6o 10, 11 (Fig. 8) bzw. 12, 14 und 13, 15 (Fig. 10) bzw. 10, 11, 23'(Fig. 11) oder 10', 11' (Fig. 13) besitzen und den Vorteil einer höheren Stabilität und guten Masshaltigkeit beim Strangpressvorgang bieten. Dieser Vorteil wirkt sich insbesondere bei grossen Profilquerschnitten positiv aus. Aber auch bei kleineren Profilen werden vielfach 65 Ausgangsquerschnitte verlangt, die mehr als einen Überbrückungssteg zwischen zwei Metallprofilen aufweisen.
In den Fig. 9 und 10 ist ein Ausgangsprofilquerschnitt dargestellt, der drei nebeneinander angeordnete Metallprofile 2, 3 und 3'
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aufweist, von denen die Metallprofile 3, 3' durch einen Überbrückungssteg 12 und die Metallprofile 2, 3' durch einen Überbrückungssteg 13 verbunden sind. Wie ersichtlich, sind die Überbrückungsstege 12, 13 durch das Metallprofil 3' getrennt nebeneinander angeordnet. Es ist aber auch möglich, in jeder Isolierzone A bzw. B bei dem Beispiel nach Fig. 9 in Anlehnung an die Ausführungsform nach Fig. 8 statt einem Überbrückungssteg zwei oder mehrere vorzusehen, wie bei dem Querschnitt nach Fig. 10 durch unterbrochene Linien 14, 15 angedeutet.
In Fig. 11 ist eine Variante für einen Ausgangsprofilquerschnitt mit zwei übereinander angeordneten Überbrückungsstegen 10, 11 dargestellt, wobei das fertige Verbundprofil nach Fig. 12 statt zwei drei übereinander angeordnete Isolierkernleisten 16, 17, 18 aufweist.
Eine weitere Verbundprofil-Variante mit drei Isolierkernleisten 16', 17', 18' ist aus Fig. 22 ersichtlich. Diese Verbundprofilausführung findet in der Praxis bevorzugt Anwendung, wenn es darum geht, relativ grosse Querschnitte herzustellen, deren Ausgangsprofilquerschnitte zwei oder mehrere metallene Überbrückungsstege 10', 11 ', 11" besitzen, wie in Fig. 13 dargestellt.
Die erfindungsgemässe Herstellung eines Verbundprofiles aus einem Ausgangsprofilquerschnitt nach Fig. 1 läuft in folgenden Verfahrensschritten ab:
Zunächst werden die beiden Metallprofile 2, 3 als eine einstückige Profileinheit stranggepresst und in bekannter Weise, z.B. durch Anodisieren, vorbehandelt. In einer darauffolgenden Verfahrensstufe (Fig. 2) wird die seitlich von den einander zugewandtgen Wandungen 19 der Metallprofile 2, 3 und unten von dem Überbrük-kungssteg 9 begrenzte obere Rinne 20 mittels eines Giesskopfes 25 mit einem handelsüblichen thermoplastischen Kunststoff 21 als Iso-lier-Giessmaterial ausgefüllt, wobei der Überbrückungssteg 9 gleichzeitig als Bodenabdeckung der Rinne 20 dient. Nachdem der Kunststoff 21 in der Rinne abgebunden hat und zu der Isolierkernleiste 6 erstart ist, wird auf einer Teilbreite der Überbrückungssteg 9 zwischen den Metallprofilen 2, 3 entfernt, z.B. durch eine Säge 22 oder eine Fräse (Fig. 3). Anschliessend wird das Profil durch eine Drehung um 180° um seine Längsachse gewendet (Fig. 4). Die Stellung des Profils nach dem Wenden ist in Fig. 5 dargestellt. Danach wird zwischen die Metallprofile die Trennleiste 8 eingebracht (Fig. 6), die im Abstand der Höhe des Hohlraumes 7 auf seitlichen Stegansätzen 23 der Metallprofile aufliegt und die Aufgabe hat, die Bodenabdeckung einer weiteren Rinne 24 zu bilden. In einem letzten Verfahrensschritt wird die Rinne 24 aus einem Giesskopf 29 mit dem Kunststoff 21 ausgegossen (Fig. 5). Nach dessen Aushärtung ist die zweite Isolierkernleiste 5 entstanden und das Verbundprofil fertig zur Weiterverarbeitung.
Der anhand des Ausgangsprofilquerschnittes nach Fig. 1 beschriebene Verfahrensablauf findet in entsprechender Weise bei der Herstellung der anderen dargestellten Verbundprofile statt.
Bei dem Ausgangsprofilquerschnitt nach Fig. 8 erfolgt das Entfernen der beiden übereinander angeordneten Überbrückungsstege 10, 11 mit Hilfe der durch unterbrochene Linien dargestellten Säge 22 in einem Arbeitsgang, d.h. beide Überbrückungsstege werden gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig abgetrennt. Das Abtrennen kann selbstverständlich auf andere geeignete Weise erfolgen, z.B. durch Schneiden, Abreissen usw.
Bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen, wie in Fig. 9 dargestellt, werden beide Rinnen jeweils gleichzeitig mit dem Kunststoff 21 ausgefüllt. Dazu sind anstelle des in Fig. 2 benötigten einen Giesskopfes 25 zwei nebeneinander angeordnete, parallel geschaltete Giessköpfe 25 erforderlich. In entsprechender Weise werden bei diesen Profilen die neben- bzw. übereinander angeordneten Überbrückungsstege 12, 13 bzw. 12, 14 und 13, 15 in Fig. 10 nach dem Bilden der Isolierkernleisten 6', 6" durch parallel nebeneinander angeordnete Sägen 22 gleichzeitig entfernt. Grundsätzlich ist bei Verbundprofilen mit zwei oder mehr Isolierzonen A und B davon auszugehen, dass jeweils alle gleichen Arbeitsgänge, wie Ausgiessen der Rinnen, Entfernen der Überbrückungsstege, Einbringen von Trennleisten während des Verfahrensablaufes gleichzeitig ausgeführt werden können.
Die Herstellung des Verbundprofiles nach Fig. 12 aus dem Ausgangsprofilquerschnitt nach Fig. 11 erfolgt nach den gleichen Ver-5 fahrensschritten wie anhand der Fig. 1 bis 7 beschrieben, mit dem einzigen Unterschied, dass nach dem Bilden der Isolierkernleiste 18 in der zuerst mit Kunststoff ausgegossenen Rinne und nach dem Entfernen der Überbrückungsstege 10, 11 und Wenden des Profiles statt einer zusätzlichen Rinne zwei Rinnen nacheinander mit io Kunststoff 16, 17 ausgegossen werden, nachdem unmittelbar vor dem Giessvorgang die zugeordneten Trennleisten 8', 8" als Bodenabdeckungen für die Rinnen 24' bzw. 24 auf die Stegansätze 23' aufgelegt worden sind.
In den Fig. 14 bis 22 ist ein Verfahrensablauf dargestellt, nach ■s dem im Unterschied zu der beschriebenen Herstellungsweise für ein Verbundprofil mit drei Isolierkernleisten entsprechend Fig. 12 nicht zwei Rinnen nach dem Wenden der Metallprofile mit Kunststoff ausgegossen werden, sondern nur eine Rinne, während die anderen beiden Isolierkernleisten vor dem Wenden hergestellt werden. Die 20 Darstellung in Fig. 13 soll verdeutlichen, dass aus Gründen der Strangpresstechnik grundsätzlich alle denkbaren Ausgangsquerschnitte mit einem Überbrückungssteg 11" versehen sein können, der das Profil zumindest an einer Aussenseite verschliesst und deshalb vor Beginn des Giessvorganges wieder entfernt werden 25 muss. Ausgehend von dem so vorbereiteten Ausgangsquerschnitt nach Fig. 14 wird zunächst die mittlere Rinne 76 aus dem Giesskopf 25 mit Kunststoff 21 ausgegossen, so dass die Isolierkernleiste 17' entsteht (Fig. 15). Anschliessend wird auf die darüber befindlichen Stegansätze 23 eine Trennleiste 8'" aufgelegt (Fig. 16) und die so ge-30 bildete Rinne 77 aus dem Giesskopf 25' mit Kunststoff ausgefüllt (Fig. 17). Danach werden die Stege 10', 11' mit Hilfe der Säge 22 abgetrennt (Fig. 18), das Profil gewendet (Fig. 19, 20) und die letzte Rinne 78 durch Auflegen einer Trennleiste 8 (Fig. 21) gebildet und diese aus dem Giesskopf 29 mit Kunststoff ausgefüllt (Fig. 22). 35 In Fig. 23 ist die Herstellung eines Verbundprofiles nach Fig. 7 nochmals schematisch dargestellt. Der erste Giesskopf zum Ausfüllen der jeweils obersten Rinne eines jeden Profiles 2, 3 ist dabei mit 25, die in der Förderrichtung 26 hinter der Säge 22 befindliche Wendestation mit 27, die Einrichtung zum Einbringen der Trennleiste 40 mit 28 und der Giesskopf zum Ausfüllen der zuletzt auszugiessenden Rinne mit 29 bezeichnet.
Gegenüber dem in Fig. 23 dargestellten Verfahrensablauf zeigt die Fig. 24 eine alternative Verfahrensvariante, die sich von der erstgenannten dadurch unterscheidet, dass das Verbundprofil 2, 3 nach 45 dem Wenden in der Wendestation 27 aus der ersten Transporteinrichtung 26 durch Parallelverschiebung in Pfeilrichtung 30 in eine zweite Transportbahn überführt wird, in der das Profil entgegen der Förderrichtung 26 in der Pfeilrichtung 31 in Richtung auf die Einrichtung 28 zum Einbringen der Trennleiste und den zweiten Giess-50 köpf 29 transportiert wird. Bei diesem Verfahren kann das Wenden und Übergeben der Profile an die zweite, zu der ersten parallel verlaufende Transportbahn gleichzeitig erfolgen, indem zum Beispiel der Wendevorgang von Hand oder über eine geeignete, nicht dargestellte Drehvorrichtung von Hand oder über eine geeignete, nicht 55 dargestellte Drehvorichtung und der Quertransport des Profiles in Pfeilrichtung 30 über ein auf Rollen 32 gelagertes, angetriebenes Transportband 33 erfolgt. Diese Verfahrensvariante findet in der Praxis bevorzugt dann Anwendung, wenn die zur Verfügung stehende Länge einer Fabrikationshalle für einen geradlinigen Verfahrens-60 ablauf entsprechend Fig. 23 nicht ausreichend ist.
Die Vorrichtung zur Herstellung eines Verbundprofiles in der Ausführung nach Fig. 27, das mit dem in Fig. 7 dargestellten Querschnitt identisch ist, weist einen waagerecht angeordneten Arbeitstisch 34 (Fig. 25, 26) auf, der sich mit Füssen 35 auf dem Boden ab-65 stützt. Der Arbeitstisch 34, der auch aus einer beliebigen anderen geeigneten Unterlage bestehen, z.B. auch in mehrere Tische unterteilt sein kann (Fig. 23), besitzt eine Auflagefläche für die Metallprofile 2, 3, die während ihrer Verarbeitung zu Verbundprofilen 1 auf der vor
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gegebenen Transportbahn in Pfeilrichtung 26 zwischen Rollen 36, 37 transportiert werden. Die Rollen 36, 37 sind auf vertikalen Wellen 36', 37' auf dem Arbeitstisch 34 gelagert. Die Rollen 36 auf der einen Seite des Tisches sind auf den Wellen 36' undrehbar befestigt und von diesen angetrieben, während die auf der anderen Seite angeordneten Rollen 37 antriebslos sind und lediglich als Gegenlager für die über die angetriebenen Rollen 36 durch Friktion mitgenommenen Metallprofile 2, 3 dienen. Als Antriebsquelle für die Rollen 36 dient ein Motor 38, dessen Antriebsritzel 39 über ein Zahnrad 40 eine Welle 41 antreibt. Die Welle 41 trägt auf ihrer Länge im Abstand der Rollen 36 Kegelräder 42, die mit entsprechenden Kegelrädern 43 kämmen. Die Kegelräder 43 sind auf die unter den Arbeitstisch 34 vorstehenden Wellenenden 36' aufgekeilt, die die von dem Motor 38 ausgehende Antriebsbewegung auf die Rollen 36 übertragen.
Über dem Arbeitstisch 34 befindet sich eine erste Giesseinrichtung 25, bestehend aus einem Giesskopf 25' und einer Austragsdüse 25". Der Giesskopf 25 steht über eine Leitung 44 mit einem Giess-harz-Vorratsbehälter 45 in Verbindung und ist verstellbar an einer Halterung 46 aufgehängt, die an dem Arbeitstisch 34 befestigt ist. Als Giessmaterial dienen bekannte Giessharze, die in flüssigem Zustand aus der Austragsdüse 25" der Giesseinrichtung 25 ausgetragen werden und nach einer kurzen Abbindezeit erstarren. Die Förderung des Giessmaterials erfolgt über eine nicht dargestellte Pumpe. Aus dem Giesskopf 25' wird der Kunststoff 21 entsprechend dem Verfahrensschritt nach Fig. 2 in die obere Rinne des Profiles ausgetragen.
Mit Abstand hinter der ersten Giesseinrichtung 25 ist eine Metallsäge 22 mit einem kreisförmigen Sägeblatt angeordnet, das auf eine Welle 47 aufgekeilt und über einen am Tisch 34 befestigten Motor 47' (Fig. 29) angetrieben wird. Zweckmässig ist die Säge 22 entsprechend dem Doppelpfeil 48 höhenverstellbar aufgehängt. Das Sägeblatt 22 ist so schmal ausgeführt, dass es in dem Hohlraum 7 (Fig. 3) zwischen den Profilen 2, 3 genügend Spiel hat und dass während des Transports der Metallprofile in Pfeilrichtung 26 der metallene Überbrückungssteg 9 von der Profilunterseite her ungehindert kontinuierlich entfernt werden kann. Die an dem Gestell 72, 73 über eine verdrehbare Spindel 74 aufgehängte Rolle 75 (Fig. 29) dient zur Führung der Verbundprofile in vertikaler Richtung, insbesondere zur Aufnahme des Gegendruckes während des Entfernens der Überbrückungsstege.
Sobald das rücklaufende Ende 49 des Verbundprofiles 2, 3 die Säge 22 passiert hat, befindet sich das Verbundprofil in der Wendestation 27, auf deren Länge weder Transportrollen 36 noch die entsprechenden Gegenrollen 37 vorhanden sind, so dass das Profil von Hand mittels einer geeigneten, nicht dargestellten Dreheinrichtung um seine Längsachse aus der in Fig. 4 dargestellten Stellung in die Stellung nach Fig. 5 verdreht werden kann.
Unmittelbar hinter dem vorlaufenden Ende 50 des Metallprofiles ausserhalb der Wendestation 27 ist eine Vorratsrolle 51 für die Trennleiste 8 angeordnet, die während der Vorschubbewegung des Verbundprofiles an der dafür vorgesehenen Stelle fortlaufend in die Rinne 24 eingeführt wird. Der im Abstand oberhalb der Rinne 24 angeordnete Wickel der Vorratsrolle 51 ist auf einer sich quer zur Transportrichtung 26 erstreckenden Achse 52 gelagert, die frei drehbar in Lagern 53, 54 aufgenommen ist, welche sich über Träger 55 auf dem Arbeitstisch 34 abstützen.
Hinter der Trennleisten-Vorratsrolle 51 befindet sich eine Trenn-leisten-Führung 56, die mittels Führungsrollen 57, 58 und eines konvex gewölbten Leitbleches 59 die Trennleiste 8 vorübergehend in Querrichtung wölbt, um das Auflegen auf die Aufnahmestege 23 in der Rinne 24 zu erleichtern.
In Transportrichtung 26 hinter der Trennleisten-Vorratsrolle 51 und der Trennleisten-Führung 56 ist ausserdem eine frei drehbar an einem Schwenkhebel 60 gelagerte Andrückrolle 61 angeordnet, die dazu dient, die Trennleiste 8 auf die Aufiagestege 23 für die Rinnen-Zwischenböden zu drücken, um eine möglichst gleichmässige und enge Anlage der Trennleiste 8 längs den Auflagestegen zu erreichen. Der Schwenkhebel 60 ist an seinem der Andrückrolle 61 abgewandten Ende auf einer Achse 62 gelagert, deren beide Ende sich in Lagerschalen 63 abstützen, welche über Träger 64 am Arbeitstisch 34 befestigt sind. Um den nötigen Druck auf die Trennleiste 8 auszuüben, ist der Schwenkhebel feder- oder gewichtsbelastet.
In Transportrichtung 26 hinter der Trennleisten-Vorratsrolle 51 ist die zweite Giesseinrichtung 29 angeordnet, die entsprechend der ersten Giesseinrichtung 25 aufgebaut ist und dementsprechend einen Giesskopf 66, eine Austragsdüse 67, eine Verbindungsleitung 68, einen Giessmaterial-Vorratsbehälter 69 und eine Halterung 70 aufweist. Aus dem Giesskopf 66 wird der Kunststoff" 21 in die Rinne 24 ausgetragen.
Die auf die beschriebene Weise mit Giessmaterial ausgefüllten Metallprofile 2, 3 werden mit gleichbleibender Fördergeschwindigkeit nach Passieren der letzten Giesseinrichtung 29 auf dem Arbeitstisch 34 weitertransportiert. Sobald auch das Giessmaterial in der zuletzt ausgefüllten Rinne 24 erstarrt ist, erreicht der vorlaufende Metallprofilstrang 50 eine Trenneinrichtung, die aus einer Verlängerung 34' des Arbeitstisches 34 besteht und deren Auflagefläche gegenüber dem Arbeitstisch winkelig abgeknickt ist. Hierdurch wird bewirkt, dass sich das vorlaufende Metallprofil 2', 3' aufgrund seines Eigengewichtes wegen der fehlenden Unterstützung in diesem Bereich nach unten neigt und an der schwächsten Stelle, die sich an der Stossstelle des hinteren Stirnendes 49' des vorlaufenden Metallprofi-les 2', 3' und des vorderen Stirnendes 50 des unmittelbar daran anschliessenden Metallprofiles 2, 3 befindet, abbricht und so von dem nachfolgenden Profilstrang getrennt wird. Da die einzige Verbindung zwischen den beiden Profilsträngen durch die beiden inzwischen erstarrten Teil-Isolierkerne 5, 6 und die durchlaufende Trennleiste 8 gebildet wird, liegt die Knick- bzw. Abreissstelle in den Teil-Isolierkernen und der Trennleiste. Es ist natürlich auch möglich, anstelle der beschriebenen Trenneinrichtung die zusammenhängenden Profilstränge an deren Stossstelle durch eine in Fig. 25 strichtpunk-tiert angedeutete geeignete Säge 70 zu trennen, die dann zweckmässig senkrecht zur Transportrichtung (Pfeil 71) beweglich angeordnet sein sollte, um ohne Unterbrechung des Transportes wirksam werden zu können. Ebenso ist eine Trennung von Hand oder auch auf mechanischem Wege mittels einer Schere, eines Messers od. dgl. denkbar.
Zur Herstellung einer Profilausführung nach Fig. 22 ist es lediglich erforderlich, in Transportrichtung 26 hinter der ersten Giesseinrichtung 25 der in Fig. 25 dargestellten Anlage eine zusätzliche Trennmittel-Vorratsrolle 51 und mit Abstand davon eine weitere Giesseinrichtung 25'" anzuordnen. Diese Anordnung ist schematisch in Fig. 34 dargestellt-.
Zur Herstellung des Verbundprofiles nach Fig. 12, bei dem zuerst der Isolierkern 18 und nach dem Wenden und Einführen der Trennleiste 8' in der Rinne 24' der Isolierkern 17 gebildet wird, ist es erforderlich, der Giesseinrichtung 29 in der Anlage nach Fig. 25 eine Trennmittel-Vorrafsrolle 51" zum Einbringen der Trennleiste 8" und dieser eine weitere Giesseinrichtung 29' für den Isolierkern 16 nachzuschalten, um die zuletzt auszugiessende Rinne 24 ausgiessen zu können (Fig. 35).
Im übrigen arbeitet die erfindungsgemässe Vorrichtung so, wie in der DE-PS Nr. 2913254 beschrieben.
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9 Blätter Zeichnungen

Claims (16)

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1. Verfahren zur Herstellung eines Verbundprofiles, insbesondere für Fensterrahmen, Türrahmen und Fassadenkonstruktionen, bestehend aus im Abstand voneinander angeordneten, aus einem einstückigen Ausgangsprofilquerschnitt hergestellten Metallprofilen, die auf ihrer Länge durch über einen Hohlraum voneinander getrennte Isolierkernleisten miteinander verbunden und gegen den Hohlraum durch je eine den Abstand zwischen den Metallprofilen überbrückende, entfernbare Leiste getrennt sind, die den Boden von einseitig offenen Rinnen bilden, in die zur Bildung der Isolierkernleisten in giessfähigem Zustand ein thermoplastischer Kunststoff eingefüllt wird, indem zunächst das Verbundprofil mit einer ersten Rinne unter eine Giesseinrichtung gebracht und mit dem Kunststoff gefüllt wird, nach dem Abbinden des Kunststoffes in der zuerst ausgefüllten Rinne das Verbundprofil um seine Längsachse gewendet und dann die weitere Rinne ausgefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ausfüllen der ersten Rinne (20 bzw. 76, 77) und Erhärten des Kunststoffes (21) zunächst der bzw. die metallenen Überbrük-kungsstege (9 bzw. 10, 11 bzw. 12, 13, 14,15 bzw. 10', 11') abgetrennt werden und dass nach dem Wenden der Metallprofile und vor dem Ausfüllen der weiteren Rinne (24 bzw. 24' bzw. 78) oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleisten (6 bzw. 6', 6" bzw. 18 bzw. 17') zwischen die Metallprofile (2, 3) eine den Boden für die weite-re(n) Rinne(n) bildende, als getrenntes Teil ausgebildete Leiste (8 bzw. 8', 8" bzw. 8'") aus im Vergleich mit dem Metall des Metallprofiles schlechter wärmeleitendem Material eingebracht wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ausfüllen der zuerst ausgegossenen Rinne (76) und vor dem Abtrennen der bzw. des Überbrückungsstege(s) (10', 11') und Wenden der Metallprofile im Abstand oberhalb der zuerst gebildeten Isolierkernleiste (17') zwischen die Metallprofile (2, 3) eine den Boden einer zusätzlichen Rinne (77) bildende Leiste (8"') aus dem schlechter wärmeleitenden Material eingebracht und diese Rinne (77) mit Kunststoff (21) ausgefüllt wird.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dem Wenden der Metallprofile mit Kunststoff auszufüllenden Rinnen durch Entfernen eines weiteren metallenen Überbrückungssteges (11") geöffnet werden.
4. Verfahren nach den Patentansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen (2, 3) das Abtrennen der metallenen Überbrückungsstege (12,13) gleichzeitig erfolgt.
5 portbahn entgegengesetzter Richtung (31) transportiert wird.
5. Verfahren nach den Patentansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen (2, 3) das Entfernen der metallenen Überbrückungsstege (12,13) zeitlich nacheinander erfolgt.
6. Verfahren nach den Patentansprüchen 1, 2, 3,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung von Verbundprofilen mit mehr als zwei nebeneinander angeordneten Metallprofilen das Einbringen der gesonderten Bodenleisten zur Bildung weiterer nebeneinander angeordneter Rinnen und das Ausfüllen der Rinnen mit Kunststoff jeweils gleichzeitig erfolgt.
7. Verfahren nach den Patentansprüchen 1,2, 3, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Verbundprofil mit mehr als zwei übereinander angeordneten Isolierkernleisten (16,17, 18) nach dem Wenden des Verbundprofiles eine der Anzahl der Isolierkernleisten (16,17) entsprechende Anzahl Rinnen nacheinander mit Giess-material ausgefüllt wird.
8. Verfahren nach den Patentansprüchen 1,2, 3, 4, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Verbundprofil mit mehreren übereinander angeordneten metallenen Überbrückungsstegen (10,
9. Verfahren nach den Patentansprüchen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbundprofil nach dem Wenden in eine zweite Transportbahn überführt und in der zweiten Transportbahn in gegenüber der Förderrichtung (26) in der esten Trans-
10. Verfahren nach den Patentansprüchen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9. dadurch gekennzeichnet, dass das Wenden und Übergeben der Verbundprofile an die zweite Transportbahn gleichzeitig erfolgt.
11. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentan-io spruch 1, mit einer die Metallprofile abstützenden Unterlage sowie
Transport- und Führungseinrichtungen für die Metallprofile zum Vorbeiführen derselben unter einer ersten Giesseinrichtung und wenigstens einer dieser in Transportrichtung nachgeschalteten weiteren Giesseinrichtung, einer jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden 15 Giesseinrichtungen angeordneten Einrichtung zum Einbringen einer Trennleiste zwischen die Metallprofile sowie einer Einrichtung zum Entfernen eines oder mehrerer metallener Überbrückungsstege, dadurch gekennzeichnet, dass in Transportrichtung (26) hinter der ersten Giesseinrichtung (25) und vor der Einrichtung (28) zum Ein-20 bringen der Trennleiste (8) die Einrichtung (22) zum Entfernen der bzw. des Überbrückungsstege(s) vorgesehen und im Abstand hinter dieser eine Station (27) zum Wenden des Verbundprofiles (2, 3) um seine Längsachse angeordnet ist.
11, 12, 14; 13,15; 10', 11') das Entfernen derselben in einem Arbeitsgang erfolgt.
12. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeich-25 net, dass in Transportrichtung hinter der ersten Giesseinrichtung
(25) und vor der Einrichtung zum Entfernen der bzw. des Überbrük-kungsstege(s) (22) eine weitere Einrichtung (51') zum Einbringen einer Trennleiste sowie eine zusätzliche Giesseinrichtung (25') angeordnet sind.
30
13. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbahn im Bereich der Wendestation (27) in eine zweite, zu der ersten Transportbahn parallel verlaufende Transportbahn übergeht und dass die Förderrichtung (31) der zweiten Transportbahn der Förderrichtung (26) der ersten 35 Transportbahn entgegengesetzt geschaltet ist.
14. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass beide Transportbahnen durch eine Übergabestation für die Verbundprofile verbunden sind.
15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einbringen der Trennleiste(n) als Trennleisten-Vorratsrolle (51) ausgebildet ist, die auf einer sich quer zur Transportrichtung erstreckenden Welle so (52) gelagert ist und sich mit der Transportgeschwindigkeit der Metallprofile in Transportrichtung abwickelt.
17. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11, 12, 13, 14, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Trennleisten-Vorratsrolle (51) von der Transportbewegung der Metallprofile ab-
55 geleitet ist.
18. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der letzten Giesseinrichtung (29) eine Trenneinrichtung zum Trennen des nachlaufenden Endes (49') des vorlaufenden Verbundprofilstranges (2', 3') von dem
60 vorlaufenden Ende (50) des daran anschliessenden Verbundprofilstranges (2,3) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung aus einer angetriebenen fliegenden Säge (70) besteht.
65 20. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11,12,13,14,15,
15. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11, 12, 13 und 14, 40 dadurch gekennzeichnet, dass die Wendestation (27) aus einer Drehvorrichtung für das Verbundprofil besteht und die Übergabestation von einem das Verbundprofil aus der ersten Transportbahn durch Parallelverschiebung auf die nachgeschaltete Transportbahn überführenden Förderband (32, 33), einer Transport-Rollenbahn gebil-
« detist.
16. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 11, 12,13,14 und
16, 17, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Transporteinrichtung im Abstand voneinander jeweils mehrere Giesseinrichtungen (25), Einrichtungen zum Entfernen der bzw. des Überbrük-
kungsstege(s) (22) und Trennmittel-Vorratsrollen (51) angeordnet sind.
CH63/82A 1981-01-21 1982-01-07 Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines verbundprofiles, insbesondere fuer fensterrahmen, tuerrahmen und fassadenkonstruktionen. CH655897A5 (de)

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