CH656413A5 - Wandelement. - Google Patents

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CH656413A5
CH656413A5 CH1739/82A CH173982A CH656413A5 CH 656413 A5 CH656413 A5 CH 656413A5 CH 1739/82 A CH1739/82 A CH 1739/82A CH 173982 A CH173982 A CH 173982A CH 656413 A5 CH656413 A5 CH 656413A5
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Karl Glockenstein
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Karl Glockenstein
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/82Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building

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Description

Die Erfindung betrifft ein Wandelement, insbesondere für den Innenausbau von Gebäuden, enthaltend einen Rahmen und beidseitig darauf befestigte Deckplatten.
Derartige Wandelemente werden üblicherweise erst an der Baustelle aus ihren Einzelteilen zusammengesetzt, da die tatsächlich benötigten Abmessungen von der jeweiligen Rohbauausführung stark abhängig sind. So differieren z.B. die genauen Masse in der Höhe und Breite von Örtlichkeit zu Örtlichkeit im Gebäude und auch stockweise, so dass eine werkseitige Vorfertigung nur schwer möglich ist, da ja für die fertigen Teile keine grösseren Anpassungen mehr möglich sind. Bei mobilen Wänden ist es bekannt, kleinere Höhenunterschiede durch verstellbare Fussschrauben, die an den Wandeiementen angebracht sind, vorzunehmen. Derartige Wandelemente benötigen Fuss- und/oder Deckenverblendungen (Leisten), um die vorhandenen Spalten zu verdecken.
Bei der Errichtung von Zwischenwänden ist es ebenfalls bereits bekannt, längenverstellbare Steher vorzusehen, die an die gegebene Raumhöhe anpassbar sind. Diese aus den Stehern bestehenden Wandgerippe werden dann auf der Baustelle durch Wandplatten verkleidet.
Ziel der Erfindung ist es, Wandelemente zu schaffen, die werksseitig gefertigt sind und die eine Möglichkeit für die Anpassung an die räumlichen Abmessungen bis zu einer vorgegebenen Grössenordnung ohne Zusammenbau auf der Baustelle bieten. Hierdurch soll vor allem eine trockene Errichtung von Zwischenwänden beim Innenausbau von Gebäuden mit geringsten fachlichen Kenntnissen («Do-it-yourself-Verfahren») und mit geringstem Werkzeugaufwand erreicht werden. Ausserdem sollen die störenden Verblendun2
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gen wegfallen, so dass bei der Endinnenausgestaltung keinerlei Behinderungen sich ergeben.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einem Wandelement der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Deckplatten mit einem der Rahmenteile fest verbunden sind und dass zumindest einer der nicht mit den Deckplatten verbundenen Rahmenteile gegenüber einem von den beiden Deckplatten gebildeten Rand entsprechend dem jeweils erforderlichen Beschneidungsmass verschiebbar ist.
Diese Ausgestaltung erlaubt bei werksseitiger Vorfertigung des Elementes und Beschneiden der überstehenden Deckplattenteile eine genaue Anpassung an die tatsächlichen Abmessungen im Gebäude. Ein weiterer Vorteil der erfin-dungsgemässen Ausgestaltung besteht darin, dass infolge einer entsprechenden Bemessung des grössten Beschnei-dungsmasses eine Fliessbanderzeugung möglich ist, da nunmehr Wandelemente nur mit einer diesem Beschneidungsmass entsprechenden Grössenabstufung erzeugt werden müssen, so dass sich gegenüber einer bisher üblichen Einzelfertigung oder Kleinserienfertigung die entsprechenden Vorteile ergeben, und eine Vorratshaltung ermöglicht wird, so dass derartige Wandelemente von jedem Baustoffhändler wie anderes Baumaterial angeboten werden können.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das Wandelement im Bereich zumindest einer seiner Randkanten in seiner Abmessung dadurch beschneidbar ist, dass der im Bereich dieser Randkante verlaufende Rahmenteil entweder gegenüber der Randkante um ein werkseitig vorgegebenes grösstes Beschneidungsmass im Wandelement zurückversetzt ist oder mit den anschliessenden, vorzugsweise in ihrer Länge veränderbaren Rahmenteilen lösbar verbunden ist und gegenüber diesen bzw. mit diesen bis zum grössten Beschneidungsmass in das Innere des Wandelementes verschiebbar und zurückversetzbar ist, wobei die Platten im Bereich der Verstellbarkeit der Rahmenteile mit diesen nicht verbunden sind.
Hiebei ist es zweckmässig, wenn der zwischen zurückversetztem Rahmenteil und Plattenkante bestehende Raum durch ein beschneidbares Ausgleichsstück ausgefüllt ist, und am bodenseitigen Rahmenteil Abgleichstützen vorgesehen sind.
Eine einfache Ausführung, den Rahmen gegenüber den Deckplatten zurückzuversetzen, besteht darin, wenn zwecks gegenseitiger Verschiebbarkeit benachbarter Rahmenteile einer endseitig Zapfen und der benachbarte endseitig Langschlitze aufweist.
Eine andere Ausführung besteht darin, dass die Rahmenteile aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren U-Profilen bestehen.
Zur Anpassung an unterschiedliche Raumhöhen ist es günstig, wenn das Wandelement mit einer Höhenverstellung versehen ist, die aus wenigstens einer Verstellschraube, die in einer den Rahmen durchsetzenden Durchgangsbohrung mit Spiel geführt ist, und einer zugeordneten Mutter besteht.
Bei einer Ausführungsform ist hierfür vorgesehen, dass unterhalb des, gegebenenfalls aus gegeneinander verstellbaren Teilen bestehenden, Rahmens zwischen die nach unten über den Rahmen vorstehenden Deckplatten wenigstens ein Ausgleichsstück eingeschoben ist, das wenigstens eine Durchgangsbohrung für die einenends in den Raum zwischen den Deckplatten ragende, vorzugsweise andernends mit einem mittig angeordneten Zentriervorsprung versehene Verstellschraube aufweist, wobei die der Verstellschraube zugeordnete Mutter an dem Rahmen oder an dem Ausgleichsstück unverdrehbar angebracht ist.
Es ist dabei zweckmässig, wenn die Mutter plattenförmig ausgebildet ist und zackenartige Vorsprünge bzw. Klammern zum Einstecken in den Rahmen bzw. das Ausgleichsstück aufweist, die vorzugsweise in den Eckbereichen der Platte angeordnet sind.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Rahmen aus mindestens zwei gegeneinander verstellba-î ren, hinsichtlich der Wandmittelebene insbesondere symmetrisch ausgebildeten, Rahmenteilen besteht, wobei die Deckplatten mit einem dieser Rahmenteile fest verbunden sind, und mit dem anderen Rahmenteil nach Anpassen desselben an die Raumgrösse verbindbar sind.
hi Dabei können die Rahmenteile aus ineinander verschiebbaren Profilen, insbesondere U-Profilen, bestehen.
Es ist hierbei zweckmässig, wenn zur Höhenverstellung der Rahmenteile eine Schraube vorgesehen ist, die durch ein Langloch in einem der Rahmenteile hindurchgeführt ist. i5 Die Anpassung an unterschiedliche Raumhöhen kann jedoch auch dadurch erreicht werden, dass zur Höhenverstellung der Wandelemente wenigstens einer der Rahmenteile mit einer Verstärkung bzw. Unterlage, insbesondere aus Holz, versehen ist.
2» Es ist hierbei vorteilhaft, wenn die Rahmenteile im Bereich zumindest zweier Ecken des Wandelementes eine Nut-Federverbindung aufweisen, wobei in einem der Rahmenteile eine Ausnehmung, insbesondere ein Schlitz, ausgebildet ist, und der benachbarte Rahmenteil mittels einer 2-3 Feder bzw. eines Zapfens in dieser Ausnehmung verstellbar geführt ist.
Bei Anordnung eines Stehers zwischen den Rahmenteilen kann hierbei der Steher mit einem der Rahmenteile fest verbunden und in bezug auf den anderen Rahmenteil verschieb-30 bar gelagert sein.
Es ist auch zweckmässig, wenn der Steher einen Zapfen bzw. eine Feder aufweist, der bzw. die in einer Ausnehmung, insbesondere einem Schlitz bzw. Langloch des einen Rahmenteiles verschiebbar geführt ist.
i~> Aus Werkzeug- und Herstellungsgründen kann es vorteilhaft sein, wenn die Enden der Rahmenteile gegeneinander versetzt sind, wobei jeder Rahmenteil Schenkel unterschiedlicher Länge aufweist.
Aus Lagerungs- und Transportgründen kann es vorteilhaft 4,1 sein, wenn mindestens einer der den Rahmen bildenden, gegeneinander verstellbaren Rahmenteile einen schwenkbar gelagerten Schenkel besitzt, wobei die Schwenkachse in der Ecke des Wandelementes angeordnet ist und etwa quer zur Deckplattenebene verläuft.
Ii Aus Isolierungsgründen kann es vorteilhaft sein, wenn das Wandelement eine Füllung aus wärme- bzw. schallisolierendem Werkstoff besitzt.
Aus Festigkeitsgründen kann es vorteilhaft sein, wenn der Rahmen tragende Eigenschaften besitzt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Teilansichten von teilweise aufgeschnittenen Ausführungsbeispielen eines erfindungsgemässen Bauele-mentes,
Fig. 3 eine Ansicht der Verstellschraube und Mutter zur Höhenverstellung des Wandelementes im vergrösserten Massstab,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Mutter,
p" Fig. 5 eine Draufsicht auf die Mutter,
Fig. 6-10 den unteren Rand des Wandelementes bei verschiedenen Raumhöhen,
Fig. 11 die Anpassung des Wandelementes an Tür- und/ oder Fensteröffnungen,
" Fig. 12 einen Horizontalschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Wandelementes,
Fig. 13 eine Darstellung gemäss Fig. 12, jedoch bei geänderter Raumgrösse,
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Fig. 14 einen Schnitt durch die ineinandergeführten Rahmenteile,
Fig. 15 eine verkleinerte Ansicht einer Ausführung mit Rahmenteilen mit versetzter Trennfuge,
Fig. 16 eine Ansicht von Rahmenteilen mit verschwenkbaren Schenkeln,
Fig. 17 eine schaubildliche, teilweise aufgerissene Ansicht eines erfindungsgemässen Wandelementes mit Rahmenteilen aus Holz und einem Zwischenteil, und
Fig. 18 eine der Fig. 17 entsprechende Darstellung bei geänderter Raumgrösse.
Gemäss den Fig. 1 und 2 besitzt das allgemein mit 1 bezeichnete Wandelement einen Holztragrahmen, der Randsteher 2 und Querhölzer 3 aufweist. In den Figuren ist jeweils nur ein Ausschnitt mit einem Steher 2 und dem unteren Querholz 3 dargestellt. Auf diesen aus den Stehern und Querhölzern gebildeten Rahmen sind beidseits eine genügende Eigen-steifigkeit aufweisende Deckplatten 4 und 5, z.B. Gipskartonplatten, auf geeignete Weise befestigt. Dies kann z.B. durch Verschrauben, Annageln, Kleben usw. erfolgen. Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Beschneidungsmöglichkeit in der Höhe für das Bauelement 1 dadurch gegeben, dass das untere Querholz 3 gegenüber der Randkante der Platten 4 und 5 um ein grösstes Beschneidungsmass in das Innere des Elementes 1 zurückversetzt angeordnet ist. Der dadurch sich ergebende Hohlraum im Randbereich des Elementes 1 ist durch ein als Ausgleichsstück dienendes Vierkantholz 6 ausgefüllt, das im Element 1 nur eingeschoben oder leicht lösbar befestigt ist. In diesem Bereich sind die beiden Deckplatten 4 und 5 nur am Querholz 3 befestigt. Es ist also leicht möglich, durch Beschneiden des Elementes 1 am unteren Rand die Höhe des Elementes den gegebenen Abmessungen des Raumes, in welchem das Element aufgestellt werden soll, anzupassen, ohne die tragende Konstruktion des Elementes zu beeinträchtigen. Zusätzlich ist das Element 1 noch mit Abgleichstützen 10 versehen, um Unebenheiten des Bodens auszugleichen. Bei der gezeigten Ausführung bestehen die Abgleichstützen 10 aus einer am Querholz 3 lösbar befestigten, insbesondere aufsteckbaren Platte 11, die ein Gewindeloch aufweist, in welches eine Verstellschraube 12 mit Stützkopf 13 eingeschraubt ist. Das Querholz 3 und das darunter befindliche Vierkantholz 6 sind mit entsprechenden Bohrungen zur Aufnahme der Verstellschraube 12 versehen.
In Fig. 2 sind zusätzlich zur anlässlich der Fig. 1 beschriebenen Höhenanpassung mittels des Vierkantholzes 6 zwei weitere Möglichkeiten für eine Anpassung der Breite des Elementes dargestellt. Die Verstellungsmöglichkeit bzw. Zuschneidbarkeit in der Breite kann auf die gleiche Weise wie für die Höhenanpassbarkeit gegeben sein, indem der Steher 2 gegenüber dem Rand des Elementes 1 ins Innere desselben zurückversetzt ist und ein Ausgleichsstück 7 gleich dem Vierkantholz 6 aufgedoppelt ist.
Die zweite gezeigte Möglichkeit für eine Beschneidung besteht darin, dass der Steher 2 an seinen beiden Enden verschiebbar an den Querhölzern 3 angebracht ist. Hiezu kann z.B. auf der Stirnseite des Stehers 2 ein U-Schienenteil 8 befestigt sein, der quer vom Steher 2 absteht und auf dem Querholz 3 aufliegt. Zur Verbindung mit dem Querholz 3 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel auf dem Querholz ein den U-Schienenteil 8 umfassender U-Schienenteil 9 befestigt, in welchem der U-Schienenteil 8 verschiebbar ist. Die Verbindung zwischen den beiden U-Schienenteilen 8 und 9 kann mittels an den durch Punkte angedeuteten Stellen eingeschraubten selbstschneidenden Schrauben oder dergleichen erfolgen, welche durch die Platten 4.5 hindurch eingeschraubt werden.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Wandelement 1 ist mit einer Füllung 18' aus wärme- und bzw. oder schallisolierendem Material, das vorzugsweise auch feuerhemmende Eigenschaften besitzt, z.B. Mineral wolle, versehen. Die Füllung 18' ist zusammendrückbar bzw. kann zwecks Anpassen des ? Wandelementes auch an den Rändern beschnitten werden.
In Fig. 3 bis 5 sind die Verstellschraube 12 und die Mutter 11 im vergrösserten Massstab näher dargestellt. Die Verstellschraube 12 weist einen Sechskantansatz 16 auf, an welchem zum Verstellen der Schraube in der Gewindebohrung der •ri Mutter 11 ein Schraubenschlüssel ansetzbar ist. Der Kopfteil 17 der Verstellschraube 12 ist mit einem koaxial zur Schraubenachse angeordneten Zentriervorsprung 18 versehen, der in den Boden eindrückbar ist. Die Mutter 11 ist als viereckige Platte ausgebildet, in deren Eckbereichen jeweils ein zacken-r> artiger Vorsprung 19 zum Einstecken der Mutter 11 in den Rahmen 2, 3 bzw. in das Ausgleichsstück 6 angeordnet ist.
Aus den Fig. 6 bis 11 ist die Grösse der Anpassungsfähigkeit des Elementes 1 an die Räumlichkeiten ersichtlich.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Stellung, der Minimalstellung, 2" ist das Bauelement 1 bis zu seinem grössten Beschneidungsmass abgeschnitten, d.h. bis zur Unterkante des Querholzes 3, wobei die Höhenverstellung 10 noch nicht eingesetzt ist, und das Querholz 3 unmittelbar auf dem Unterbodenniveau A aufliegt. Das Fussbodenniveau ist mit B bezeichnet. 2* In Fig. 10 ist die Maximalhöhenstellung des unbeschnittenen Elementes bezüglich des Unterbodenniveaus A des Raumes dargestellt. Die Verstellschraube 12 ist in der am weitestmöglich herausgeschraubten Tragstellung dargestellt, d.h. sie steht um die Abstandsgrösse a über die Querholzunterkante »! vor. Der hierdurch entstehende Spalt zwischen Elementunterkante und Unterbodenniveau A wird durch die erst später aufgebrachte Fussbodenkonstruktion verdeckt. Das Fussbodenniveau ist mit B bezeichnet. Es ist daher ersichtlich, dass beim Innenausbau keine Abdeckleisten benötigt werden, da ; . die Abdeckplatten bis unter dieses Fussbodenniveau hinunterreichen.
Fig. 7 bis 9 zeigen verschiedene Zwischenstellungen. Gemäss Fig. 7 ist das Ausgleichsstück 6 noch nicht eingesetzt, jedoch bereits die Verstellschraube 12. Letztere ist hierbei f. vollständig in das Wandelement eingeschraubt. In Fig. 8 ist ebenfalls noch kein Ausgleichsstück eingesetzt, jedoch ist die Verstellschraube 12 weitgehendst aus der Mutter 11 herausgeschraubt. Gemäss Fig. 9 ist nunmehr das Ausgleichsstück 6 mit der Durchgangsbohrung 15 für die Verstellschraube 12 eingesetzt. Letztere ist weitgehendst in das Wandelement eingeschraubt.
Fig. 11 zeigt die Anpassung des Wandelementes an Türbzw. Fensteröffnungen.
In Fig. 12, 13 sind die Rahmenteile 2,3 als U-förmige Pro-"< file aus Metall oder Kunststoff ausgebildet und gegeneinander verschiebbar. Die Verschiebbarkeit wird dadurch gewährleistet. dass eines der U-Profile in seinem einen Endabschnitt eingezogen ausgebildet ist (Fig. 14). Zum Hindurchführen der Verstellschraube 12 durch die Rahmenteile 2,3 ist in einem ■" derselben ein Langloch 14 ausgebildet, das von der Verstellschraube 12 durchsetzt ist (Fig. 12, 13).
Die Rahmenteile 2,3 sind zumeist symmetrisch ausgebildet. Zur Bildung einer versetzten Trennfuge ist es gemäss Fig. 15 jedoch auch möglich, die Schenkel 2', 3' bzw. 2", 3" -■ der Rahmenteile 2, 3 unterschiedlich lang auszubilden.
Um den Transport bzw. die Lagerung zu vereinfachen, d.h. Transport- und Lagerraum zu sparen, können gemäss Fig. 16 die Schenkel 2IV, 2V der Rahmenteile auch gelenkig bzw. schwenkbar angebracht sein. Die Schwenkachse 16 ist • hierbei im Eckbereich des Wandelementes vorgesehen, und verläuft im wesentlichen senkrecht zur Deckplattenebene.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 17 und 18 besteht der Rahmen aus Stehern 22 und Querhölzern 23. Durch Vor
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sehen eines am Stirnende des verstellbaren Rahmenteiles, d.h. des Querholzes 23 vorstehenden Zapfens 24, der in einen Langschlitz 25 im anschliessenden Rahmenteil 22 eingreift, lässt sich der eine Rahmenteil (Querholz 23) bis zum inneren Ende des Schlitzes 25 verstellen. Wenn der Zapfen 24, wie in Fig. 17 dargestellt, länger als die Dicke des Rahmenteiles (Steher 22) ausgeführt ist, kann gleichzeitig auch eine Verstellmöglichkeit in der anderen Dimension des Elementes ermöglicht werden.
Wenn zusätzliche Steher 26 vorgesehen sind, so können diese mit einer Zapfen-Schlitzverbindung am Querholz 23 festgelegt werden, wobei der Zapfen 27 des Zusatzstehers 26, der in einem Schlitz 28 des Querholzes 23 eingreift, eine dem Langloch am Randsteher 22 entsprechende Länge aufweisen muss. Der Zapfen 27 wird erst nach dem Beschneiden des Elementes z.B. durch eine von aussen her durchgeschraubte Befestigungsschraube im Querholz 23 festgelegt. Bei den in den Fig. 17 und 18 gezeigten Ausführungsformen sind die Deckplatten 4 und 5 mit den Rahmenteilen (Stehern 22 und Querhölzern 23) nur in den Bereichen bei der Vorfertigung fix verbunden, in welchen für das Beschneiden keine Verstellmöglichkeit der Rahmenteile vorgesehen ist.
Die Rahmenteile des Elementes 1 müssen keinesfalls aus Holzwerkstoff bestehen, sondern können auch aus Metall oder Kunststoff, z.B. in Form von U-Profilen hergestellt werden, wobei z.B. für die Verstellmöglichkeit der Rahmenteile zueinander Verbindungen vorgesehen sein können, die ähnlich ausgebildet sind, wie sie anhand der U-Schienenteile 8 und 9 in Fig. 2 gezeigt sind.
Mit der erfindungsgemässen Ausgestaltung des Bauelementes 1 lässt sich eine grosse Rationalisierung der Lagerhaltung erreichen, da mit einer nur geringen Anzahl von Grös-senabstufungen sämtliche Bauhöhen und -breiten überdeckt werden können. Es hat sich z.B. als zweckmässig erwiesen, Höhenabstufungen von 15 cm und Breitenabstufungen von etwa 30 cm vorzusehen, so dass also Beschneidungsmöglich-keiten in dieser Grössenordnung an den einzelnen Elementen vorgesehen werden.
Mit der Erfindung ist eine Anpassung der Wandelemente auf die naturgemäss verschiedenen Raumhöhen im Wohnungssektor von 2,45 m bis 2,60 m möglich. Die Erfindung lässt eine Höhenkorrektur des Elementes unter Bedacht-nahme der Entfernung der unteren Fussschwelle millimetergenau bis zu 12 cm zu. Für eine noch grössere Korrektur kann höhenmässig durch Entfernen der Stellschraube eine um 3 cm 5 erweiterte Variabilität erreicht werden, so dass insgesamt eine Höhenverstellung von 15 cm ohne Beeinträchtigung des konstruktiven und statischen Teiles des Wandelementes erreicht werden kann.
Es wird auch besonders darauf Bedacht genommen, dass io im gesamten Haus- und Wohnungsbau eine durchgehende Tapezierung bis an die Fussboden-Estrichoberkante durchgeführt wird und dass bei der notwendigen Höhenverstellung der Elemente die dadurch entstehenden Freiräume nicht wie bei anderen Trennwandsystemen mittels Blenden oder sonsti-15 gen Abdeckungsmöglichkeiten abgedeckt werden müssen. Bei der vorliegenden Höhenverstellung wurde auch darauf Bedacht genommen, dass die geringste Fussbodenkonstruk-tionshöhe inkl. Einbringung von Dämm-Materialien, Estriche sowie Fussbodenbelag etwa 8 cm beträgt, d.h., auch bei 7 cm 20 Höhenverstellung eine Abdeckung und eine schallmässig einwandfreie Abdichtung der Unterkante noch gewährleistet ist. Die Zwischenräume zwischen der Fussbodenkonstruktion und der Unterkante des Elementes werden ausschliesslich, wie im Fertighausbau üblich, mit Betonmörtel ausgefüllt, 25 wobei hier auch für tragende Innenwände die statischen Voraussetzungen gegeben sind. Die Verwendung dieser Wandelemente ist auch so durchführbar, dass eine spätere Demontage möglich ist, wobei in diesem Fall ein Hinterfüllen mit Beton nicht vorgenommen wird und daher diese Wände keine stati-30 sehe Funktion haben können.
Selbstverständlich stellen die gezeigten Verbindungen zur Verstellung einzelner Rahmenteile nur beispielsweise Ausführungsmöglichkeiten dar. Es kann daher prinzipiell jede geeignete Verbindung für die Rahmenteile verwendet werden. 35 Weiters ist es auch möglich, die Wandelemente, wie bekannt, mit Türöffnungen oder Fenstern, Durchreichen oder dergleichen, zu versehen.
Obwohl das erfindungsgemässe Wandelement vornehmlich für den Innenausbau von Gebäuden bestimmt ist, kann 40 es unter Umständen auch für Aussenwände, z.B. im Fertigteilbau, verwendet werden.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

656 413 PATENTANSPRÜCHE
1. Wandelement, insbesondere für den Innenausbau von Gebäuden, enthaltend einen Rahmen und beidseitig darauf befestigte Deckplatten, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2,3 ; 22,23) aus mindestens zwei gegeneinander verschiebbaren Rahmenteilen besteht, dass die Deckplatten (4, 5) mit einem der Rahmenteile fest verbunden sind und dass zumindest einer der nicht mit den Deckplatten (4,5) verbundenen Rahmenteile gegenüber einem von den beiden Deckplatten (4,5) gebildeten Rand entsprechend dem jeweils erforderlichen Beschneidungsmass verschiebbar ist.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (1) im Bereich zumindest einer seiner Randkanten in seiner Abmessung dadurch beschneidbar ist, dass der im Bereich dieser Randkante verlaufende Teil des Rahmens (2,3) entweder gegenüber der Randkante um ein grösstes Beschneidungsmass im Wandelement (1) zurückversetzt ist oder mit den anschliessenden, vorzugsweise in ihrer Länge veränderbaren Teilen des Rahmens (3 ; 2) lösbar verbunden ist und gegenüber diesen bzw. mit diesen bis zum grössten Beschneidungsmass in das Innere des Wandelementes (1) verschiebbar und zurückversetzbar ist, wobei die Platten (4, 5) im Bereich der Verstellbarkeit der Teile des Ramens (2,3) mit diesen nicht verbunden sind (Fig. 1-16).
3. Wandelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem zurückversetzten Teil (2) des Rahmens (2,3) und der Plattenkante bestehende Raum durch ein beschneidbares Ausgleichsstück (6,7) ausgefüllt ist und dass am bodenseitigen Teil (3) des Rahmens (2,3) Abgleichstützen (10) vorgesehen sind.
4. Wandelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks gegenseitiger Verschiebbarkeit benachbarter Teile des Rahmens (2,3) einer endseitig Zapfen und der benachbarte endseitig Langschlitze (14) aufweist.
5. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Rahmens (2,3) aus zwei ineinanderschiebbaren U-Profilen bestehen.
6. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer Höhenverstellung zum Anpassen an verschiedene Raumhöhen versehen ist, die aus wenigstens einer Verstellschraube (12) und einer zugeordneten Mutter (11) besteht, die sich gegen den Rahmen (2,3) bzw. das Ausgleichsstück (6,7) abstützt.
7. Wandelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Rahmens (2,3) zwischen die nach unten über den Rahmen (2, 3) vorstehenden Deckplatten (4, 5) wenigstens ein Ausgleichsstück (6,7) eingeschoben ist, das wenigstens eine Durchgangsbohrung (15) für die einenends in den Raum zwischen den Deckplatten (4, 5) ragende, vorzugsweise andernends mit einem mittig angeordneten Zentriervorsprung (18) versehene Verstellschraube (12) aufweist, wobei die der Verstellschraube (12) zugeordnete Mutter (11) an dem Rahmen (2,3) oder an dem Ausgleichsstück (6,7) unverdreh-bar angebracht ist.
8. Wandelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (11) plattenförmig ausgebildet ist und zackenartige Vorsprünge bzw. Klammern (19) aufweist, die in den Rahmen (2,3) bzw. in das Ausgleichsstück (6,7) eingesteckt sind.
9. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2,3; 22,23) aus mindestens zwei gegeneinander verstellbaren, hinsichtlich der Wandmittelebene insbesondere symmetrisch ausgebildeten, Rahmenteilen besteht, wobei die Deckplatten (4, 5) mit einem dieser Rahmenteile fest verbunden sind, und mit dem anderen Rahmenteil verbindbar sind.
10. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Rahmens (22,23)
im Bereich zumindest zweier Ecken des Wandelementes (1) eine Nut-Federverbindung aufweisen, wobei in einem der Teile des Rahmens (22,23) eine Ausnehmung (25), insbesondere ein Schlitz, ausgebildet ist, und der benachbarte Rahmenteil mittels einer Feder bzw. eines Zapfens (24) in dieser Ausnehmung verstellbar geführt ist (Fig. 17, 18).
11. Wandelement nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung eines Stehers (26) zwischen den Teilen des Rahmens (22,23) der Steher (26) mit einem der Rahmenteile fest verbunden und in bezug auf den anderen Rahmenteil verschiebbar gelagert ist (Fig. 17, 18).
12. Wandelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (26) einen Zapfen bzw. eine Feder (27) aufweist, der bzw. die in einer Ausnehmung, insbesondere einem Schlitz bzw. Langloch (28), des einen Rahmenteiles (23) verschiebbar geführt ist (Fig. 17, 18).
13. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Teile des Rahmens (2,3) gegeneinander versetzt sind, wobei jeder Rahmenteil Schenkel (2', 2", 3', 3") unterschiedlicher Länge aufweist (Fig. 15).
14. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der den Rahmen (2,3) bildenden, gegeneinander verstellbaren Rahmenteile einen schwenkbar gelagerten Schenkel (2IV, 2V) besitzt, wobei die Schwenkachse (16) in der Ecke des Wandelementes (1) angeordnet ist und etwa quer zur Deckplattenebene verläuft (Fig. 16).
15. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Füllung (18') aus wärme- bzw. schallisolierendem Werkstoff besitzt.
16. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2,3 ; 22,23) tragende Eigenschaften besitzt.
CH1739/82A 1981-04-07 1982-03-22 Wandelement. CH656413A5 (de)

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