DE20007290U1 - Gebäude aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen - Google Patents
Gebäude aus fabrikmäßig vorgefertigten BauelementenInfo
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Description
Christoph Bornebusch Haupstraße 56
Die Erfindung betrifft ein Gebäude, insbesondere für Wohn- oder Bürozwecke, das aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen in Form von Sandwichplatten und die Sandwichplatten einfassenden Profilträgern errichtet ist.
Bisher werden fur die Herstellung von Gebäuden aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen in der Regel Bauelemente verwendet, die sich nur über eine Geschoßhöhe erstrecken, wobei dieses insbesondere für Satteldach-Gebäude im Bereich der Giebelwände derselben gilt. Daraus ergeben sich neben einem erhöhten Herstellungsaufwand auch Nachteile hinsichtlich der Gebäudestatik und der Gebäudeisolierung infolge zusätzlicher Wärmebrücken im Bereich der Übergangs- bzw. Nahtstellen im Bereich der einzelnen Geschosse.
-f
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein dem gegenüber verbessertes, aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen errichtetes Gebäude und weiterhin auch ein neues Verfahren zur Errichtung derartiger Gebäude zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen konstruktionsmäßig die Merkmale des Anspruchs 1.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht demzufolge darin, daß im Bereich sämtlicher Außenwände vorgefertigte Baueelemente in Form von Sandwichplatten und die Sandwichplatten einfassenden Profilträgern verwendet werden, die sich über die gesamte Gebäudehöhe erstrecken.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben: Figur 1 zeigt einen Vertikalschnitt des erfindungsgemäß errichteten Gebäudes; Figur 2 zeigt einen Grundriß;
Figur 3 zeigt ausschnittsweise einen Vertikalschnitt einer Außenwand mit daran anschließenden Fußboden- und Deckenabschnitten eines zweieinhalbgeschossigen Gebäudes;
Figur 4 zeigt in schematischer Darstellung die Art und Weise der Befestigung der Außenwände an einem Deckenelement,
Figur 5 zeigt ausschnittsweise einen Horizontalschnitt im Bereich einer 90°-Eckverbindung von zwei Außenwänden;
Figur 6 zeigt ausschnittsweise einen Horizontalschnitt im Bereich einer 45°-Eckverbindung von zwei Außenwänden;
Figur 7 zeigt ausschnittsweise einen Vertikalschnitt des Übergangsbereichs von einer Traufwand zum Dach;
Figur 8 zeigt ausschnittsweise einen Vertikalschnitt zwischen Bodenplatte und Dekkenelement im Bereich einer Innenwand;
Figuren 9 und 10 zeigen Horizontalschnitte im Bereich der Anschlußstellen von Außenwand zu Innenwand;
Figuren 11 und 12 zeigen Horizontalschnitte im Bereich der Anschlußstellen von Innenwand zu Innenwand.
Das erfindungsgemäße System ist besonders für 1,5- bis 2,5-geschossige Satteldachgebäude mit einem Grundriss in der Größenordnung bis zu 13m &khgr; 13m geeignet.
Die Figuren 1 und 2 zeigen in beispielhafter Weise einen mögichen vertikalen Querschnitt bzw. einen Grundriß des erfindungsgemäß errichteten Gebäudes.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, sowohl die Traufwände als auch die Giebelwände aus sich prinzipiell über die gesamte Gebäudehöhe erstreckenden, langgestreckte Sandwichplatten zu errichten, die im Bereich ihrer vertikal verlaufenden Längsseiten in sich über die gesamte Gebäudehöhe erstreckende Doppel-T-Profilträgef bzw. im Bereich der Gebäudeecken zum Teil in U-Profilträger eingefugt sind.
Gemäß Figur 9 hat eine Außenwand im wesentlichen folgenden Aufbau mit den bei-
&lgr; ■ ■
spielsweise angegebenen Dicken:
| 3 - Silikonharzputz (nach Errichtung des Gebäudes aufgetragen) | 0,50 cm |
| 4 - Putzträgerplatte | 3,20 cm |
| 5 - Luftschicht | 4,00 cm |
| 6 - Spanplatte | 0,40 cm |
| 7 - Hartschaumschicht, z. B. EPS-Hartschaum | |
| (expandiertes Polysterol) | 15,20 cm |
| 8 - Spanplatte | 0,40 cm |
| 29 - Luftschicht | |
| 4,00 cm | |
| 10 - Gipskartonplatte | 1.25 cm |
28,95 cm
Gemäß den Figuren 11 und 12 hat eine Innenwand im wesentlichen folgenden Aufbau mit den jeweils beispielsweise angegebenen Dickenabmessungen:
11 - Gipskartonplatte 1,25 cm
12-Luftschicht 4,00 cm
13 - Spanplatte 0,40 cm
14 - EPS-Hartschaumschicht 5,90 cm
15 - Spanplatte 0,40 cm 16-Luftschicht ' 4,00 cm 17 - Gipskartonplatte L25 cm
17,20 cm
Die oben genannten Materialien können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, durch vergleichbare Materialien ersetzt werden. Auch die angegebenen Dicken können in Abhängigkeit von den jeweiligen Isolier- und Temperaturvorgaben verändert werden.
Die eigentlichen Sandwichplatten 1 und 2 sind jeweils zusammengesetzt aus Spanplatte 6 bzw. 13, EPS-Hartschaumschicht 7 bzw. 14 und Spanplatte 8 bzw. 15. :
Die für Innenwände vorgesehene Doppel-T-Profilträger 19 und Sandwichplatten 2 haben jeweils auf die einzelne Geschoßhöhe abgestimmte Längen.
Grundsätzlich findet im fertig errichteten Gebäude jede Sandwichplatte 1 und 2 entlang ihrer vier Ränder ihren Abschluß in U-Profilträgern insbesondere aus Holz, wobei zwischen benachbarten Sandwichplatten 1 bzw. 2 jeweils ein Doppel-T-Trägerprofil liegt, das geometrisch betrachtet zwei mit den Basisstegen gegeneinander anliegende U-Profil-Abschnitte hat.
Die Sandwichplatten 1 bzw. 2 sind entsprechend den vorgesehenen Tür- und Fensteröffnungen bereits werkseitig mit entsprechenden Ausschnitten versehen, wobei da, wo erforderlich, entsprechende Stürze angebracht sind.
Bei den im Bereich der Außenwände 1 und der Innenwände 2 vorgesehenen Doppel-T-Profilträgern 18 bzw. 19 handelt es sich um Holzträger, wobei die Dicke der Doppel-T-Trägerflansche der Dicke der Luftschichten 5, 9 bzw. 12, 16 entspricht.
Gemäß Figur 3 erstrecken sich die die Giebelwände 7 bildenden Doppel-T-Träger und Sandwichplatten über das gesamte Gebäude, d. h. von der Bodenplatte a bis zum Dachet.
Gemäß Figur 3 sind die Außenwandplatten 1 an ihren unteren und oberen Enden mit Luftöffhungen versehen, die bis in die Luftschicht 5 münden, so daß, wie durch die Pfeile fl und f2 angedeutet, eine durch thermischen Auftrieb bedingte Luftzirkulation zur Verbesserung des Innenraumklimas gewährleistet ist.
Zum Ansetzen und Befestigen der Giebelwände und der Traufwände sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen.
Gemäß Figur 4 sind an der Oberseite eines Deckenelementes 25 Befestigungsanker 40 befestigt, die vorzugsweise ein Z-Profll haben. Der eine Schenkel 40.1 ist in die Oberseite des Deckenelementes 25 eingeführt, während der Stegabschnitt 40.3 im wesentlichen flächig bzw. parallel zur Deckenelementebene an dem Deckenelement 25 befestigt ist. Der zweite Schenkel 40 3 des Z-Profils ist nach oben gerichtet und weist eine nicht dargestellte Öffnung fur eine Verankerungsschraube 41 auf, die in geeigneter Weise in einem Doppel-T-Profilträger 18 befestigt ist. Gleiche Befestigungselemente 40/41 sind über den gesamten Umfang einer vorzugsweise aus mehreren Dekkenelementen 25 zusammengesetzten Geschoßdecke und damit entlang der Innenseiten der Außenwände insgesamt verteilt angeordnet.
Durch Aufschrauben und Anziehen von Anzugsmuttem 32 auf die durch die Z-Pr ofilschenkel 40.3 hindurchgesteckten Enden der Verankerungsschrauben 41 sind die Außenwände an den Deckenelementen 25 befestigt.
Figur 5 zeigt ein Trägerprofil im Bereich einer Eckverbindung zwischen zwei Außenwand-Sandwichplatten 1.
Die einen Teil der Traufwand b bildende Sandwichplatte findet ihren Abschluß im Bereich eines T-Profilträgers 20, der mit der Unterseite seines Steges 20.1 an einen U-Profilträger 21 durch Verleimung einerseits und mittels einer Federschiene 22 andererseits angeschlossen ist, die in entsprechende Ausnehmungen im T-Profilträger 20 und im U-Profilträger 21 eingesetzt ist. An die Außenseite des innen liegenden Schenkels des U-Trägerprofils 21 ist ein rechteckiger Balken 23 zur Befestigung der innen liegenden Gipskartonplatte 10 angefügt.
Der nach außen gerichtete Flansch 20.2 des T-Profils 20 hat zur Bildung einer Luftschicht 5' eine Breite, die im wesentlichen der Luftschicht 5, der Außenwand-Sandwichplatte 1 entspricht.
Für einen 4 5 "-Anschluß von zwei Außenwand-Sandwichplatten 1 wird erfindungsgemäß im wesentlichen von zwei Doppel-T-Profilträgern 23, 24 ausgegangen, die im
Bereich ihrer einander zugewandten Flansche auf Gehrung geschnitten sind, so daß ,die im Winkel aneinander anstoßenden Trägerhölzer sich in schräg angeschnittenen und miteinander verleimten Flächen stumpf berühren. Die Länge der einander zugewandten Flansche 23.1 und 24.1 ist dabei auf die Winkelgröße der jeweiligen Anschlußstelle abzustimmen.
Im Bereich der zum Gebäudeinneren gerichteten Enden der Träger 23, 24 entfallen dabei an den einander zugewandten Bereichen der Träger 23, 24 die Flansche insgesamt. Der zwischen den Trägern 23 und 24 befindliche Raum ist vorzugsweise mit EPS-Hartschaum ausgefüllt.
Figur 7 zeigt in schematischer Darstellung die Anschluß- bzw. Verbindungsstelle zwischen einer Traufwand b und dem Dach d. Die einzelnen Außenwand-Sandwichplatten 1 einschließlich der sie begrenzenden Doppel-T-Profilträger 18 der Traufwände b sind unmittelbar bis zu den Dachträgerbalken 50 hochgezogen und stützen einen sich über die ganze Dachlänge erstreckenden Stützbalken 51 ab, der in die Dachträgerbalken 50 eingefugt ist.
Figur 8 zeigt den Anschluß eines Leimholz-Deckenelements 25 an der Traufwand b mittels vorzugsweise U-Profilschienen 26 aus Metall, die in Deckenhöhe vorzugsweise über die gesamte Innenbreite der Außenwände b und c an den Doppel-T-Trägern 18 befestigt sind.
Figur 8 zeigt die Boden- und Deckenanschlüsse eines Innenwand-Sandwichelements und damit einer Innenwand mittels U-Profilen 27, 28 aus Holz. Die Figuren 9-12 zeigen Anschlußstellen von Innenwand-Sandwichplatten 2 und damit von Innenwänden einerseits an Außenwand-Sandwichplatten 1 und andererseits an Innenwand-Sandwichplatten 2 mittels U-Profilen, die jeweils die Abschlußprofile der jeweiligen Innenwand-Sandwichelemente bilden.
An den Innenwandflächen jeder Außenwand-Sandwichplatte 1 sind zwischen der Spanplatte 8 und der Gipskartonplatte 10 Distanz- und Versteifungsleisten 29 angebracht, die parallel zu den Doppel-T-Trägern laufen. Vergleichbare Distanz- und
Versteifüngsleisten 30 können auch zwischen den Spanplatten 13 bzw. 15 und den Gipskartonplatten 11 bzw. 17 vorgesehen sein.
In Abhängigkeit von der räumlichen Zuordnung der Innenwandplatten 2 zu den Außenwand-Sandwichplatten 1 bzw. zu angrenzenden Innenwand-Sandwichplatten 2 liegen die U-Profile entweder gegen die Spanplatten 8 bzw. 15 oder gegen die Doppel-T-Profilträger 18 bzw. 19 und ggf. zusätzliche Versteifungs- und Distanzleisten 31 bzw. 32 an. .
Die aus mehreren Außenwand-Sandwichplatten 1 zusammengesetzten Außenwände können zumindest weitgehend bereits werksseitig fertiggestellt oder erst an der Baustelle zusammengefugt werden, wobei hinsichtlich der Größe, d. h. Höhe und Breite jeder werksseitig zusammengefügten Außenwand, Begrenzungen hauptsächlich durch Transportgegebenheiten vom Werk zur Baustelle vorliegen.
Für die Errichtung des erfindungsgemäßen Gebäudes wird im wesentlichen von einer bauseitig vorhandenen Bodenplatte bzw. Kellerdecke a ausgegangen. Der Aufbau des Gebäudes erfolgt dann im wesentlichen von innen her, indem auf der Bodenplatte a die erste Traufwand b sowie die Innenwände des Erdgeschosses aufgestellt werden und auf diese Innenwände sich über die gesamte Gebäudeinnenfläche erstreckende Deckenelemente 25 aufgelegt und in die U-Profilschiene 26 eingeschoben werden. Auf diesen unteren Deckenelementen 25 werden wiederum Innenwände des ersten Obergeschosses aufgestellt, und auf diese Innenwände werden weitere Deckenelemente 25 aufgelegt und in die nächste U-Profilschiene eingeschoben. Anschließend wird die zweite vorgefertigte Traufwand b angesetzt, wobei die einzelnen Deckenelemente 25 in an den Traufwänden befestigte U-Profile 26 gemäß Figur 7 eingeführt werden.
Zu diesem Zweck wird an dem den Abschluß der Traufwand b bildenden T-Träger der U-Profilträger 21 in der in Figur 5 beschriebenen Weise befestigt. In den U-Profilträger 21 wird dann eine erste Außenwand-Sandwichplatte 1 von der Seite her eingeschoben, an deren dann freiem Längsrand bereits ein Doppel-T-Profilträger 18 befestigt ist, in dessen freie Profilseite eine weitere Sandwichplatte eingeschoben werden kann und so fort. Zum Einsetzen der die Giebelwand abschließenden Außenwand-
Sandwichplatte 1 ist an der zweiten Traufwand b ein U-Profilträger 21 befestigt, so daß abschließend von oben her eine letzte Sandwichplatte eingeschoben werden kann.
Während die einzelnen Vertikalträger 18 der Giebelwand c durchlaufende Träger sind, können in Abhängigkeit von der Höhe des Gebäudes die einzelnen Sandwichplatten in ihrer Länge unterteilt sein, so daß sie dann mit ihren horizontal verlaufenden Stirnflächen gegeneinander anliegen und ggf. miteinander verbunden sein können.
In einer abgewandelten Ausfuhrungsform besteht auch die Möglichkeit, eine Giebelwand c mit Ausnahme der äußeren Sandwichplatten getrennt von dem Gebäudeskelett zusammenzusetzen und dann als Einheit an den Geschoßdecken bzw. Deckenelementen zu befestigen. Die beiden äußeren Außenwand-Sandwichplatten 1 der Giebelwand c werden anschließend von oben her in die offenen Profilräume einerseits der abschließenden Doppel-T-Profilträger 18 bzw. der beiden äußeren U-Profilträger 20 eingeschoben.
Die Verankerungsschrauben 41 können entweder werksseitig oder erst bauseitig an den Doppel-T-Profilträgern befestigt werden. Die Befestigungsanker 40 werden vorzugsweise erst beim Errichten des Gebäudes an den Deckenelementen 25 befestigt, indem die Schenkel 40.2 auf die Verankerungsschrauben 41 aufgeschoben und mit ihrem Schenkel 40.1 in vorgefertigte Nuten an der Oberseite der Deckeelemente eingesetzt werden. Der Stegabschnitt 40.3 des einzelnen Befestigungsankers kann dann vor Ort an der Oberseite des Deckenelementes 25 festgeschraubt werden, bevor die Mutter 42 ggf. vorher aufgeschraubt und angezogen wird.
Die einzelne Geschoßdecke ist vorzugsweise in mehrere Deckenelemente 25 aufgeteilt, deren Länge dem Abstand zwischen sich gegenüberliegenden Gebäudeaußenwänden entspricht, vorzugsweise dem Abstand zwischen den beiden Giebelwänden c.
Claims (11)
1. Gebäude, insbesondere für Wohn- oder Bürozwecke, das aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen in Form von Sandwichplatten und die Sandwichplatten einfassenden Profilträgern errichtet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Profilträger der Gebäudeaußenwände sich durchlaufend über die gesamte Gebäudehöhe erstrecken, und daß die Geschoßdecken in Form von langgestreckten Deckenelementen (25) zwischen zwei sich gegenüberliegenden Außenwänden erstrecken und an den Profilträgern gelagert und mit diesen verspannt sind.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilträger zwischen zwei in einer Ebene liegenden, benachbarten Sandwichplatten 1 als Doppel-T- Profilträger (18) ausgebildet sind, und daß bei zwei sich gegenüberliegenden Außenwänden die im Bereich der Gebäudeecken befindlichen Sandwichplatten in vertikaler Richtung durch U-Profilträger begrenzt sind.
3. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren und oberen Ränder der sich über die Gebäudehöhe erstreckenden Sandwichplatten durch U- Profilträger begrenzt sind.
4. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung der Deckenelemente (25) an den Profilträgern (18) U-Profilschienen (26) aus Metall befestigt sind, in die die Deckenelemente (25) eingeschoben sind.
5. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verspannen der Deckenelemente (25) mit den Profilträgern (18) Verspanneinrichtungen vorgesehen sind, mit denen der einzelne Profilträger (18) gegen das Deckenelement gezogen ist.
6. Gebäude nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspanneinrichtung eine in dem Profilträger (18) verankerte Verankerungsschraube (41) und einen an dem Deckenelement (25) befestigten Befestigungsanker (40) in Form eines Z-Profils umfaßt, dessen erster Schenkel (40.1) in das Deckenelement eingesetzt ist, dessen Steg (40.3) flächig an dem Deckenelement befestigt ist, und dessen zweiter Schenkel (40.2) eine Öffnung zum Durchstecken der Verankerungsschraube (41) aufweist, auf die eine Befestigungsmutter (42) aufgeschraubt ist.
7. Gebäude nach Anspruch 1, welches ein Satteldach aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Traufwände (b) die Profilträger und die Sandwichplatten bis zur Unterkante der schräg verlaufenden Dachträger (50) durchgezogen und entsprechend der Dachneigung auf Gehrung geschnitten sind und gegen eine an dem Dachbalken (50) angebrachte, in Dachlängsrichtung verlaufende Stützplatte (51) anliegen.
8. Gebäude nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Teil der Traufwand (b) bildende Sandwichplatte ihren Abschluß im Bereich eines Profilträgers (20) findet, der mit der Unterseite seines Steges (20.1) an einen U-Profilträger (21) durch Verleimung einerseits und mittels einer Federschiene (22) andererseits angeschlossen ist, die in entsprechende Ausnehmungen im T-Profilträger (20) und im U-Profilträger (21) eingesetzt ist, und daß an die Außenseite des innen liegenden Schenkels des U-Trägerprofils (21) ein rechtecker Balken (23) zur Befestigung einer innen liegenden Gipskartonplatte (10) angefügt ist.
9. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilträger und die Sandwichplatten mit fabrikmäßig angebrachten Tür- und Fensteröffnungen und entsprechenden Stürzen versehen sind.
10. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwände im wesentlichen folgenden bevorzugten Aufbau haben:
1. 3 - Silikonharzputz (nach Errichtung des Gebäudes aufgetragen) 0,50 cm
2. 4 - Putzträgerplatte (nach Errichtung des Gebäudes aufgetragen) 3,20 cm
3. 5 - Luftschicht 4,00 cm
4. 6 - Spanplatte 0,40 cm
5. 7 - Hartschaumschicht, z. B. EPS-Hartschaum (expandiertes Polysterol) 15,20 cm
6. 8 - Spanplatte 0,40 cm
7. 9 - Luftschicht 4,00 cm
8. 10 - innere Gipskartonplatte 1,25 m 28,95 cm
11. Gebäude nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Entlüftungsöffnungen, die im Bereich der unteren und oberen Wandabschnitte jeder Außenwand zwischen benachbarten Profilträgern (18, 20, 21) durch die Silikonharzputzschicht (3) und die äußere Putzträgerplatte (4) in die Luftschicht (5) münden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20007290U DE20007290U1 (de) | 2000-03-15 | 2000-03-15 | Gebäude aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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| DE20007290U Expired - Lifetime DE20007290U1 (de) | 2000-03-15 | 2000-03-15 | Gebäude aus fabrikmäßig vorgefertigten Bauelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20007290U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3792415A1 (de) * | 2019-09-13 | 2021-03-17 | Alfred Iseli | Verbindungssystem zur montage eines schnellbausystems, schnellbausystem mit einem solchen verbindungssystem |
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2000
- 2000-03-15 DE DE20007290U patent/DE20007290U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3792415A1 (de) * | 2019-09-13 | 2021-03-17 | Alfred Iseli | Verbindungssystem zur montage eines schnellbausystems, schnellbausystem mit einem solchen verbindungssystem |
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